Donnerstag um 20:00 Uhr

Regie: Stanley Kubrick

OmU
Frei ab 12 Jahren
GB / 1968
1. Woche
Plakatmotiv "2001: A Space Odyssey"
"2001 - Space Odysee" ist der Countdown in die Zukunft, der Ausblick über das Schicksal der Menschheit, die Suche nach der Unendlichkeit. Mit seinen atemberaubenden visuellen Effekten (ausgezeichnet mit dem Oscar), dem unentrinnbaren Konflikt zwischen Mensch und Maschine, der überwältigenden Verschmelzung von Musik und Bewegung wurde der Film so einflussreich, dass Steven Spielberg ihn als den alles bestimmenden "Urknall" seiner Filmemacher-Generation definierte. Vielleicht ist "2001" das Meisterwerk von Stanley Kubrick (der das Drehbuch gemeinsam mit Arthur C. Clarke verfasste) - in jedem Fall wird es noch viele Generationen erschüttern, begeistern und inspirieren.

Vor seiner Reise in die Zukunft besucht Kubrick unsere prähistorischen, affenähnlichen Vorfahren, um dann (mit einem der irrwitzigsten Schnitte der Filmgeschichte) viele Jahrtausende zu überspringen: Die Menschheit hat Kolonien im Weltraum gegründet. Von dort schickt Kubrick den Astronauten Bowman in die Tiefen des Alls, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft - und vielleicht sogar in die Unsterblichkeit. "Öffne das Schleusentor, HAL!" Eine absolut einzigartige Reise voller Staunen und Rätsel kann beginnen...

Mehr Infos zum Film unter http://www.rex-filmbühne.de/inhalt/vorschau

Barry Lyndon Stanley Kubrick Filmreihe

Sonntag, Dienstag um 20:00 Uhr

Regie: Stanley Kubrick

OmU
Frei ab 185 Jahren
GB / 1975
1. Woche
Plakatmotiv "Barry Lyndon"
Barry, Abenteurer und Lebemann, gerät nach Armeedienst und Gefangenschaft in Europas adlige Gesellschaft. Zunächst wird er Polizeispitzel, dann Falschspieler. Ein Erfolg bei schönen Frauen und sein Geschick mit Degen und Pistole stellen sich als seine erfolgreichsten Eigenschaften heraus. Erst die Heirat mit der schönen und reichen Countess of Lyndon bringt Ruhe in sein abenteuerliches Leben. Doch diese Ehe ist schließlich sein Ruin.
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Clockwork Orange Stanley Kubrick Filmreihe

Freitag um 20:00 Uhr

Regie: Stanley Kubrick

OmU
Frei ab 16 Jahren
GB / 1971
1. Woche
Plakatmotiv "Clockwork Orange"
Das Gesicht starrt uns brutal an, bildschirmfüllend. Langsam fährt die Kamera zurück. Alex sitzt auf einer Couch der Korova Bar, umgeben von weißen Skulpturen nackter Frauen. Er nippt an seiner gedopten Milch, die "dich heiß macht, auf ein bisschen von der alten Ultra-Brutalität".
So beginnt "Uhrwerk Orange", eine qualvolle Reise in eine nahe Zukunft, durch verfallene Städte voll mörderischen Gesindels und alptraumhafter Methoden der Kriminalität und ihrer Bestrafung.
Im Mittelpunkt steht Alex, der kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet ihn und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll, funktionierend wie ein Uhrwerk Orange, äußerlich gesund und intakt, im inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine "Kur" ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überlässt?
Montag um 11:45 Uhr
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Oliver Hirschbiegel

Frei ab 6 Jahren
D / 2014
4. Woche
Plakatmotiv "Elser - Er hätte die Welt verändert"
Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser (Christian Friedel), ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe (Burghart Klaußner) und dem Gestapochef Heinrich Müller (Johann von Bülow) zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, um das Blutvergießen des gerade begonnenen Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht – und die Geschichte seiner Tat schildert. So erinnert sich Elser, wie der Nationalsozialismus langsam in seinem Heimatdorf metastasierte. Wie er versuchte, sich gemeinsam mit seinem besten Freund Josef Schurr (David Zimmerschied) und wenigen anderen dagegenzustellen. Wie er Elsa (Katharina Schüttler) kennen lernte, sich in sie verliebte, sich wegen seiner Pläne aber von ihr, seinen Freunden und seiner Familie abwenden musste. Und wie er schließlich handelte – wie er die Bombe baute und am Anschlagsort in nächtelanger Arbeit einbaute. Er, der seine Tat ganz allein beging, wie er Nebe und Müller immer wieder beschwört, die ihn foltern, um Hintermänner zu finden. Nach den Verhören kommt er in die KZs Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.
Mehr Infos zum Film unter http://www.elser-derfilm.de/

Full Metal Jacket Stanley Kubrick Filmreihe

Montag um 20:00 Uhr

Regie: Stanley Kubrick

OmU
Frei ab 16 Jahren
GB USA / 1987
1. Woche
Plakatmotiv "Full Metal Jacket"
Joker, Animal Mother, Gomer, Eightball, Cowboy und die anderen - sie alle landen in der Hölle der Grundausbildung, wo sie ihr Bulldoggen-Drill-Sergeant in Grund und Boden brüllt - denn für ihn sind sie nichts weiter als Gewürm.Die Action ist brutal, die Story unerbitterlich, die Dialoge sind mit Galgenhumor gespickt. Vom "Ach-TUNG!" der Grundausbildung bis zu den Alptraumhaften Gefechten um Hue City trifft "Full Metal Jacket" voll ins Schwarze.
Donnerstag bis Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: diverse

Frei ab 12 Jahren
D / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Lit.Dok1 Literatur Dokumentarfilm Festival Bonn"
Literatur-Dokumentarfilm Festival  2015     21.5.-3.6.
Rex Lichtspieltheater
Hinsehen und Zuhören:
Literatur-Dokumentationen, Dokumentationen über Schriftsteller und Schriftstellerinnen und ihre Werke sind trotz ihrer oft deutlichen Worte zarte Pflanzen im Filmangebot der Kinos oder des Fernsehens, man übersieht und überhört sie leicht. Aus der Erfahrung, dass sich das Zuhören und Hinschauen lohnt will dieses Festival dieser Filmgattung eine Bühne bieten und gleichzeitig
den großen stillen Raum zum Zuhören, den das Kino neben der Bühne oder Leinwand eben auch zu bieten hat.

Titos Brille von Bettina Schilling D 2013 90 Min.
Über die Schauspielerin und Schriftstellerin Adriana Altaras
Do. 21.5. 18:00;  Fr. 29.5. 18:00
Mitunter hat man den Eindruck das Autoren neben dem Schreiben heute auch gleichzeitig Performer ihrer Werke sein müssen um erfolgreich zu sein.
Filmemacherin Bettina Schilling regt ihre Freundin Adriana Altaras nach dem Erfolg ihres autobiographischen Buches zu einer vertiefenden filmischen Reise in die Geschichte ihrer Familie an.

Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin
von Anna Ditges D 2007  95 Min.
Fr. 22.5. 18:00,  Sa. 30.5. 18:00
Zufällig entdeckt die 20 jährige Filmstudentin Anna Ditges die Gedichte Hilde Domins. Sie beschließt die betagte Dichterin kennenzulernen und fährt mit ihrer Kamera nach Heidelberg. Eine Frauen Freundschaft entsteht und ein Dokumentarfilm über das Leben der großen deutschen Lyrikerin.

Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass
D 2007 90 Min.  von Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen
Sa. 23.5. 18:00, So. 31.5. 18:00
Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen haben den Dichter und Nobelpreisträger Günter Grass über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. In dieser Zeit arbeitete der Schriftsteller an seinem autobiografischen Buch "Beim Häuten der Zwiebel", das den Autorinnen als "roter Faden" ihres Dokumentarfilms diente.
Er zeigt Günter Grass als Schriftsteller und engagierten Bürger in dem ihm eigenen umfassenden Sinn, der deutlich macht, warum der Tod des Autors vor wenigen Wochen europaweit betrauert worden ist, wie lange nicht bei einem Kulturschaffenden.


Wo ich wohne - Ein Film für Ilse Aichinger
Am So. 24.05. in Anwesenheit der Regisseurin Christina Nagel.
von Christine Nagel  A 2014  81 Min.
So. 24.5. 18:00, Do. 28.5. 18:00
Auch dieser Film verdankt sich der Freundschaft zwischen Filmemacherin Christine Nagel und der österreichischen Autorin, ihre gemeinsamen Spaziergänge durch Wien und die Verfilmung der Aichinger Erzählung „Wo ich wohne“ bilden die Struktur.
Für diesen außer gewöhnlichen Film der in die tiefsten Dimensionen von Aichinger Poetologie vorstößt. Umso schöner, dass das Kino darin eine wichtige Rolle spielt.  

Arno Schmidt – Mein Herz gehört dem Kopf
von Oliver Schehm D 2014 60 Min.
Mo. 25.5. 18:00, Di. 2.6. 18:00
Mit dem legendären Meisterwerk Zettel's Traum wurde Arno Schmidt Anfang der 70er Jahre zur Berühmtheit. Es entwickelte sich ein regelrechter Fankult um den zurückgezogen lebenden Autor.
Zum 100. Geburtstag Schmidts lässt die Dokumentation das Leben des Schriftstellers Revue passieren und bietet die Möglichkeit, ihn neu- und wiederzuentdecken. Über die Freundschaft zwischen Schmidt und Wilhelm Michels nähert sich der Film dem Ausnahmeautor an. Vertieft wird der Blick durch Interviews mit Experten wie Jan Philipp Reemtsma und Uwe Timm, ironische Zitate aus Schmidts Werk, genial vorgetragen von der Schauspielerin Mechthild Grossmann sowie Originalaufnahmen und Fotografien von Arno Schmidt selbst.

Die Frau mit den 5 Elefanten
Portrait der Dostojewskij Übersetzerin Swetlana Geier
von Vadim Jendreyko CH 2009 93 Min.
Di. 26.5. 18:00,  Mi. 3.6. 18:00
In vielen Fällen verschwinden der Autor, die Autorin hinter ihren Werken.
Bei den Übersetzern die ein Werk der Literatur in den gelungensten Fällen neu erschaffen, ist es noch viel schlimmer. Man kann es Vadim Jendreyko gar nicht hoch genug anrechnen, dass er Swetlana Geier porträtiert hat, die bis ins hohe Alter ihre große Familie gemanagt und die fünf großen Werke Dostojewskijs übersetzt hat.


Das Schreiben und das Schweigen – Friederike Mayröcker
von Carmen Tartarotti  D 2009 93 Min.
Mi. 27.5. 18:00,  Mo. 1.6. 18:00
Friederike Mayröcker ist keine Protagonistin, die den Mediengesetzen gehorcht.
Im Lichte ihrer Aura kollabieren viele Kategorien. Deshalb ist der Film auch
kein klassisches Portrait. Er führt den Zuschauer auf subtile und poetische Art und Weise in die Nähe des Mayröckerschen „Schreiblebens“, das zunächst fremd erscheint. Man sieht das Andere und ist versucht zu fragen, was für ein Leben führt diese Frau, worauf kommt es ihr an? Aber die Frage kommt an uns zurück. In diesem Spannungsfeld entsteht eine leise Provokation, die eine tiefe menschliche Erfahrung
freisetzt.


Mehr Infos zum Film unter http://www.literaturdokumentarfilm.de
Donnerstag bis Montag um 16:00 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr OmU

Regie: Eran Riklis

Frei ab 6 Jahren
IL F D / 2015
2. Woche
Plakatmotiv "Mein Herz tanzt"
MEIN HERZ TANZT ist die Geschichte von Eyad (Tawfeek Barhom), der als bislang erster und einziger Palästinenser an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. Eyad ist sehr bemüht, sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazugehören. Und dann ist da Yonatan (Michael Moshonov), er sitzt im Rollstuhl, ein Außenseiter wie Eyad. Schon bald entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft. Sein Leben in Jerusalem nimmt eine Wendung, als sich die schöne Naomi (Danielle Kitzis) in Eyad verliebt. Eine Liebe, die gegenüber Familie und Freunden geheim bleiben muss. Naomi möchte gegen alle Widerstände zu Eyad stehen, und auch Eyad ist bereit, alles für Naomi zu tun. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit muss Eyad schließlich erkennen, dass er eine Entscheidung fällen muss, die sein Leben für immer verändern wird.
Mehr Infos zum Film unter http://www.meinherztanzt-derfilm.de/
Samstag bis Montag um 14:15 Uhr

Regie: Mark Burton, Richard Starzak

Frei ab 0 Jahren
GB F / 2014
5. Woche
Plakatmotiv "Shaun das Schaf - Der Film"
 Shaun hat sich in den Kopf gesetzt hat, sich selbst und den anderen Schäfchen endlich einmal einen freien Tag zu verschaffen, denn vom Trott auf der Farm und seiner lieblos unvorteilhaften Frisur ist Shaun gleichermaßen genervt. Doch der Versuch, den Bauern einen Tag lang unversehrt ins Land der Träume zu schicken, geht gründlich schief. Statt friedlich in seinem Wohnwagen zu schlafen, landet der Farmer versehentlich in der großen Stadt, als sein Gefährt ins Rollen gerät und bergab mitten in den Großstadtdschungel saust. Zu allem Überfluss erleidet er dabei auch noch einen Gedächtnisverlust. Als er verloren durch die Straßen irrt und an einem Friseursalon vorbeiläuft, werden unterbewusste Erinnerungen an das Scheren seiner Schafe bei ihm wachgerufen - und bald schon mutiert er zu Mr. X, dem Meisterfriseur der Stars. Shaun und seine Herde samt Hund Bitzer müssen sich nun einen Plan ausdenken, wie sie ihren Bauer wieder zurück auf die Farm bekommen – doch prompt ist auch noch ein brutaler Tierfänger hinter ihnen her. Shauns Einfallsreichtum ist nun gefragt, um Herde, Herrchen und Hund zu retten. - Filmstarts

Mehr Infos zum Film unter http://shaundasschaf.de/film

Shining Stanley Kubrick Filmreihe

Samstag um 20:00 Uhr

Regie: Stanley Kubrick

OmU
Frei ab 16 Jahren
GB / 1980
1. Woche
Plakatmotiv "Shining"
Jack Torrance, ein ehemaliger Lehrer, übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen Hotel "Overlook". Dass sich in diesem Haus Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete, als der frühere Hausmeister seine gesamte Familie ermordete, stört Jack wenig. Er sieht endlich die Gelegenheit, sein Buch zu schreiben. Doch dieses Buch soll nie fertig werden. Denn die infernalen, geheimen Kräfte des Hauses ergreifen Besitz von ihm...