Donnerstag, Samstag, Dienstag um 20:00 Uhr
Freitag um 21:00 Uhr OmU
Sonntag bis Montag um 20:00 Uhr OmU
Mittwoch um 18:45 Uhr

Regie: Denis Villeneuve

Frei ab 12 Jahren
USA / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Arrival"
In seinem fesselnden Sci-Fi-Thriller ARRIVAL erzählt Regisseur Denis Villeneuve („Sicario“, „Prisoners“) eine faszinierende Geschichte über Zukunft und Vergangenheit, Begegnung und Abschied, Schicksal und Möglichkeit. Zwölf mysteriöse Raumschiffe landen zeitgleich in unterschiedlichen Regionen der Welt. Ihre Besatzung und deren Intension – ein Rätsel. Um globale Paranoia und einen potentiellen Krieg zu verhindern, soll ein Elite-Team um die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und den Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) im Auftrag des Militärs Kontakt herstellen. Doch das unermüdliche Streben nach Antworten gerät bald zum Rennen gegen die Zeit – die eigene und die der gesamten Menschheit. Denis Villeneuve weiß mit jedem seiner Filme zu überraschen.
Denis Villeneuve hat einen heutigen "2001" geschaffen. Ein philosphisches Meisterwerk, das zeigt, dass die Nationen miteinander reden müssen ... In Zeiten des des wachsenden Isolationismus hoch aktuell.

Mehr Infos zum Film unter http://www.arrival-film.de/site/
Mittwoch um 11:00 Uhr

Regie: diverse

Frei ab 0 Jahren
diverse / 2016
14. Woche
Plakatmotiv "Das große Schreien"

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi. 14.12 um 11 Uhr "Marie Curie"

Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Doch nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Im vollen Glanze ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin Marie Curie damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind.

 


Mehr Infos zum Film unter http://www.mariecurie-derfilm.de/
Samstag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 13:45 Uhr

Regie: Klaus Marschall

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "Die Weihnachtsgeschichte in einer Inszenierung der Augsburger Puppenkiste"
Termine im Rex-Kino:
Sa. 03.12., Mi. 07.12
Sa. 10.12., Mi. 14.12.,
Sa. 17.12., Mi. 21.12,
Sa. 24.12. um 15 Uhr, So. 25./ Mo. 26./ Di. 27.12.
Außer am 24.12 jeweils um 13:45 Uhr

Termine in der Neuen Filmbühne:
So. 11./ 18. um 11 Uhr/ So.
25.12. um 13:45 Uhr
Mi. 14./ 21./ 28.12. um 13:45 Uhr

Die Augsburger Puppenkiste bringt "Die Weihnachtsgeschichte" ins Kino!

Seit Jahren ausverkaufte Vorstellungen und millionenfach verkaufte DVDs zeigen die ungebrochene Faszination der Augsburger Puppenkiste für Jung und Alt. Jetzt hat die Augsburger Puppenkiste "Die Weihnachtsgeschichte" mit großem technischen Aufwand für die Kinoleinwand adaptiert.

In sechs Akten wird der biblischen Geschichte über die Geburt Jesu die unverwechselbare Magie des traditionellen Marionettentheaters eingehaucht. Liebevoll, kindgerecht, traditionell und doch modern, verzaubern und bezaubern Maria, Josef und ihr frecher Eselsfreund Noel, die kleinen und großen Zuschauer. Da gibt es aber auch viel zu staunen, zu schmunzeln und zu lachen. König Melchior spricht mit österreichischem Akzent, König Kaspar ist Ungar, das Kamel strotzt nur so von weisen Sprüchen und ein jiddisch plappernder Erzengel Gabriel, der meist unsanft vom Himmel fällt, verleiht der Inszenierung den für die Puppenkiste typischen Humor. Wenn am Ende Kamel, Esel und Ochse IHRE Version von "Stille Nacht" anstimmen, ist jeder im Publikum von ganzem Herzen berührt.

Für "Die Weihnachtsgeschichte" entstanden in der Werkstatt der Augsburger Puppenkiste 23 neue handgeschnitzte Puppen. Der von Klezmer Musik inspirierte Soundtrack wurde von der Augsburgerin Susanne Ortner komponiert.

Mehr Infos zum Film unter http://www.kiko-productions.de/die-weihnachtsgeschichte/
Sonntag um 15:45 Uhr

Regie: Dieter Berner

Frei ab 12 Jahren
A L / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Egon Schiele - Tod und Mädchen"
Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Egon Schiele ist mit seinen originellen, erotisch aufgeladenen Werken einer der meist diskutierten Künstler seiner Zeit. Leidenschaftlich lebt er für seine Kunst, die inspiriert wird von schönen Frauen und dem Geist einer zu Ende gehenden Ära. Seine jüngere Schwester Gerti ist seine erste Muse, doch schon bald stehen zu ihrem Missfallen immer neue Mädchen für Egon Modell. Als ihm von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt die rothaarige Wally vorgestellt wird, verbindet die beiden bald schon mehr als die Liebe zur Kunst. Eine ebenso stürmische wie wahrhaftige Beziehung beginnt, die sich fortan durch Schieles Schaffen ziehen wird und durch sein Gemälde „Tod und Mädchen“ unsterblich geworden ist.

EGON SCHIELE – Tod und Mädchen lässt einen der prägendsten Künstler der Wiener Moderne aufleben und ist zugleich ein pulsierendes wie episches Zeitbild. Neuentdeckung Noah Saavedra (SPECTRE) brilliert als von Leidenschaft getriebener Künstler auf dem Höhepunkt seines Schaffens.

Mehr Infos zum Film unter http://www.egonschiele-derfilm.de/
Mittwoch um 17:00 Uhr

Regie: José Luis Lopez-Linares

OmU
Frei ab 0 Jahren
D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Hieronymus Bosch – Garten der Lüste"
Der niederländische Maler Hieronymus Bosch lebte von 1450 bis 1516 und ist für seine Landschaftsbilder bekannt, aber auch für seine Darstellungen des Monströsen und Religiösen. Als sein berühmtestes Werk gilt das Triptychon „Garten der Lüste“, das heute in einem der größten und bedeutendsten Museen der Welt hängt, im Museo del Prado in Madrid. Regisseur José Luis López-Linares erhielt einzigartige Eindrücke und Bilder des Kunstwerkes und konnte dabei sein, als anhand aufwändiger Restaurierungsarbeiten und Röntgenuntersuchungen bislang unbeantwortete Fragen erforscht und enthüllt wurden. Ferner veranschaulicht López-Linares in seinem Dokumentarfilm „Hieronymus Bosch – Garten der Lüste“ den großen Einfluss, den das Triptychon mit Schöpfung, Garten Eden und Hölle auf Schriftsteller, Maler und Musiker in der ganzen Welt hatte… - Filmstarts.de

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=TMzHRsonMtg
Sonntag um 11:00 Uhr
OmU
GB / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17"

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2016/17


ROH Kino bringt Weltklasse-Opern und -Ballette in die Kinos, in High-Definition direkt von der Bühne des Royal Opera Houses in Covent Garden in London, in mehr als 1.500 Kinos rund um die Welt, einschließlich den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Japan und Australien.
Die ROH Kinosaison 2016/17 umfasst 12 Übertragungen – sechs Opern und sechs Ballette – einschließlich des 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichneten “Woolf Works”, mit der das zehnjährige Jubiläum von Wayne McGregor als Hauschoreograf des Royal Ballet gewürdigt wird. Dieses von der Kritik gefeierte Ballett wurde von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspiriert.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL OPERA
Les Contes d’Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)
So. 11. Dez. um 11 Uhr im Rex-Kino.


Vittorio Grigolo in der Titelrolle steht in Offenbachs phantastischem Operndrama an der Spitze einer herausragenden Besetzung, darunter Thomas Hampson, Sonya Yoncheva, Christine Rice und Sofia Fomina.

Die aufwendige Inszenierung von Offenbachs Meisterwerk Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) durch die Royal Opera ist ein Publikumsliebling. Diese vom Oscar-prämierten Filmregisseur John Schlesinger gestaltete Inszenierung lässt eine Welt aus Romantik, Lustspiel, Geheimnissen und Gefahren im Stil des 19. Jahrhunderts lebendig werden.

Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Geschichten von Aufziehpuppen, magischen Brillen, gespenstischen Stimmen und sinnlichen Kurtisanen steht die lebhafte Vorstellungskraft des betrunkenen Romantikdichters Hoffmann. Der charismatische junge Tenor Vittorio Grigolo ist Hoffmann – welcher gezwungenermaßen die Geschichte seiner Geliebten erzählt, die, wie er glaubt, allesamt durch eine Reihe von Widersachern entwendet worden sind. Der erstklassige Bariton Thomas Hampson spielt alle vier Widersacher.

Zur Musik gehört die berühmte „Barcarole“ und die atemberaubenden Vorzeigenummern sind perfekte Vehikel für die gesangliche Virtuosität von Sofia Fomina als Aufziehpuppe Olympia, Christine Rice als Kurtisane Giulietta und Sonya Yoncheva als Hoffmanns letzte Liebe Antonia.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
FRANZÖSISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Der Nussknacker
Fr. 23. Dez. um 14 Uhr
Mo. 26. Dez. um 11 Uhr


Das Royal Ballet feiert den 90. Geburtstag der Ballettlegende Peter Wright mit seiner beliebten Inszenierung dieses wunderschönen Balletts, das zu Tschaikowskis herrlicher Musik getanzt wird.

Peter Wright hat als Choreograph, Regisseur und Tänzer gleich mehrfach Ballettgeschichte geschrieben.

Die 1984 von Peter Wright gestaltete prächtige Inszenierung des Nussknackers durch das Royal Ballet ist die Inszenierung schlechthin eines Ballett-Dauerlieblings.

Es ist der Weihnachtsabend und der Magier Droßelmeier entführt die junge Clara in ein phantastisches Abenteuer, in dem die Zeit angehalten ist, sich das Wohnzimmer der Familie in ein großes Schlachtfeld verwandelt und sie eine magische Reise durch das Land des Schnees in das Königreich der Süßigkeiten führt. Tschaikowskis glanzvolle Musik, die prächtigen festlichen Bühnenbilder und der mitreißende Tanz des Royal Ballet – mit einem vorzüglichen Pas de deux zwischen der Zuckerfee und ihrem Prinzen – machen diesen Nussknacker zum vollkommenen Weihnachtserlebnis.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 15 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Il trovatore (Der Troubadour)
So. 19. Feb um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung von David Böschs Neuinszenierung, dirigiert von Richard Farnes und mit Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde in den Hauptrollen.

Die internationalen Superstars Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde stehen in diesem Klassiker von Verdi an der Spitze einer erstklassigen Besetzung aus Sängern von Weltrang.

Il trovatore ist eine der großen Opern der Romantik, eine Geschichte über Leidenschaft und Temperament, Liebe und Rache, Unheil und Mord.

Diese atmosphärische und poetische Inszenierung des in Lübeck geborenen Regisseurs David Bösch kam in der Spielzeit 2015/16 neu hinzu und setzt die Geschichte über die Leidenschaft vor die Kulisse des Krieges. Feuer und Schnee in der Landschaft geben die Grausamkeit und Liebe der Geschichte wieder: Soldaten und Zigeuner prallen aufeinander, eine Mutter enthüllt ein schreckliches Geheimnis und zwei Männer liefern sich einen tödlichen Kampf um eine Frau. Der berühmte Zigeunerchor ist nur einer der Höhepunkte von Verdis außergewöhnlich feiner Musik, die die wechselnden Gefühle des Dramas durch leidenschaftliche Liebesduette, feurige Soli und bewegende Chöre einfängt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Woolf Works
So. 05. März um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung des durch die Werke von Virginia Woolf inspirierten und von der Kritik gefeierten Ballett-Triptychons von Wayne McGregor.

Die wegweisende literarische Arbeit von Virginia Woolf ist die Inspiration für das brillante Triptychon, das der mehrfach preisgekrönte Choreograph Wayne McGregor für das Royal Ballet gestaltet hat. McGregor steht im Ballett bereits seit Langem an führender Stelle, arbeitet dabei mit Personen aus der ganzen künstlerischen Welt zusammen und kombiniert in diesem von der Kritik gefeierten Werk Motive aus dreien von Woolfs bahnbrechenden Romanen – Mrs. Dalloway, Orlando und Die Wellen – mit Elementen aus ihren Briefen, Aufsätzen und Tagebüchern. Der gefeierte britische Komponist Max Richter (Infra, Sum und Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons) erstellt eine eigens in Auftrag gegebene Partitur, die elektronische Musik und Livemusik vereinigt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 35 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
Dornröschen
So. 26. März um 11 Uhr


Feiern Sie das 70-jährige Jubiläum der bahnbrechenden Inszenierung des Royal Ballet und betreten Sie eine verzauberte Welt aus Prinzessinnen, guten Feen und magischen Zaubern.

Die Dornröschen-Aufführung des Royal Ballet, ein immerwährendes Vergnügen und ein beliebter Klassiker, bündelt das Beste aus dem klassischen Ballett mit all seinen Reizen und seiner Virtuosität, seiner großartigen Musik und seinen begabten Tänzern.

Dornröschen, das von Marius Petipa 1890 in Russland erstmals zu Tschaikowskis großartiger Partitur choreografiert wurde, besitzt wunderbare Ensembles, Soli – darunter das Rosen-Adagio, wenn Prinzessin Aurora ihre Verehrer trifft – und natürlich die abschließenden Festtänze für den glücklichen Bund zwischen Prinz und Prinzessin. Die bahnbrechende Inszenierung des Royal Ballet wurde zu den Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Ensembles im Jahr 2006 wiederaufgeführt.

Die Entwürfe von Oliver Messell, einem der größten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts, wurden von Peter Farmer für diese Inszenierung restauriert und angepasst. Die reichlichen Beschwörungen des barocken Überflusses an einem Königshof, die panoramische Reise des Prinzen zum überwucherten Schloss und die farbenfrohen Figuren in diesem berühmten Märchen machen dieses Dornröschen zu einem beispiellosen Schauspiel.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Madama Butterfly
So. 24. April um 11 Uhr


Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze.

Puccinis Madama Butterfly ist mit atemberaubender Musik und einer herzzerreißenden Geschichte über eine liebende Geisha, die von einem herzlosen amerikanischen Ehemann verlassen wird, eine der populärsten Opern überhaupt. Die beliebte Sopranistin Ermonela Jaho singt in der überwältigend schönen Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier erstmals die Titelrolle in Covent Garden.

Die exotische Bilderwelt der Nagasaki-Kulisse entstammt den romantisierten Betrachtungen Japans durch die westlichen Künstler des 19. Jahrhunderts. Puccinis Musik lässt den morgendlichen Vogelgesang, das Ritual einer Hochzeit und die Verführung seiner jungen, unschuldigen Braut durch den Marineoffizier B. F. Pinkerton (gesungen vom aufregenden jungen Tenor Marcelo Puente) lebendig werden. Zu den bekannten Momenten gehört die leidenschaftliche Arie „Un bel dì“ („Eines schönen Tages“), wenn sich die verlassene Cio-Cio-San vergeblich an ihre Träume klammert.

Antonio Pappano, der für seine Interpretationen italienischer Opern gefeierte Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese gefühlstiefe und fesselnde Reise von Licht und Begeisterung hin zu Dunkelheit und Selbstaufopferung.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Jewels
So. 07. Mai um 11 Uhr

George Balanchines zeitlose Beschwörung des Glanzes und des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten

George Balanchines Beschwörung des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten ist ein brillanter Ballettklassiker. Faurés Musik aus der französischen Romantik liefert den Anstoß für die Feinsinnigkeit und Gefühlsbetontheit von „Emeralds“ („Smaragde“), während sich das Feuer in „Rubies“ („Rubine“) aus Strawinsky und der New Yorker Energie des Jazz-Zeitalters ergibt. Größe und Eleganz vervollständigen das Ballett mit dem Glanz des russischen Zarenreichs und der beispiellosen Musik Tschaikowskis in „Diamonds“ („Diamanten“).

Jewels ist eine Lehrstunde über die vielen leuchtenden Facetten des klassischen Balletts und, in der Tat, des Royal Ballet selbst: Die virtuose Choreographie von Balanchine, die Wirkungsstärke der Solisten und die Präzision des gesamten Ensembles.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
The Dream/Symphonic Variations/Marguerite and Armand
So. 25. Juni um 11 Uhr

Das Royal Ballet bringt seine Feierlichkeiten zur 70-jährigen Zugehörigkeit zum Royal Opera House mit einem gemischten Programm aus Werken seines Gründungschoreographen Frederick Ashton zum Abschluss.

Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963.

ES WERDEN ZWEI PAUSEN VORHANDEN SEIN

THE ROYAL OPERA
Otello (Neuinszenierung)
So. 16. Juli um 11 Uhr


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN



Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201617
Donnerstag, Samstag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Freitag um 16:00 Uhr
Mittwoch um 15:00 Uhr

Regie: Marie Noëlle

Frei ab 6 Jahren
F PL D / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "Marie Curie"
Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Doch nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Im vollen Glanze ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin Marie Curie damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind.
Mehr Infos zum Film unter http://www.mariecurie-derfilm.de/
Samstag um 15:30 Uhr
Mittwoch um 21:00 Uhr OmU Letzter Einsatz

Regie: Jim Jarmusch

Frei ab 0 Jahren
USA / 2016
7. Woche
Plakatmotiv "Paterson"
PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.


Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/paterson