Donnerstag, Samstag bis Sonntag, Dienstag um 19:00 Uhr
Montag um 19:00 Uhr OmU
Mittwoch um 14:15 Uhr

Regie: Mia Hansen-Løve

Frei ab 0 Jahren
F D / 2016
5. Woche
Plakatmotiv "Alles was kommt"
Nathalie ist Philosophielehrerin, ihr Mann unterrichtet an der Universität. In ihrem intellektuell-bürgerlichen Haushalt sind die erwachsenen Kinder ebenso gern zu Gast wie ihre Studenten und ihre besitzergreifende Mutter. Um die Zukunft hat sich Nathalie in ihrem ausgefüllten Alltag bisher kaum Gedanken gemacht. Als sie
eines Tages überraschend von ihrem Ehemann verlassen und mit der plötzlichen Freiheit konfrontiert wird, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden.

ALLES WAS KOMMT ist ein starkes Frauenporträt und zugleich eine warmherzige Reflektion über Umbrüche, Älterwerden und Sinnsuche. Bei der Berlinale 2016 wurde Mia Hansen-Løve mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie geehrt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.alleswaskommt.weltkino.de/
Donnerstag, Samstag, Dienstag um 21:00 Uhr
Freitag, Sonntag bis Montag um 21:00 Uhr OmU
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Matt Ross

Frei ab 0 Jahren
USA / 2016
5. Woche
Plakatmotiv "Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück"
Der hochgebildete Ben (Viggo Mortensen) lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Ein-samkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie berührender Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen…
Mehr Infos zum Film unter http://www.captain-fantastic-film.de/
Freitag um 18:30 Uhr
D / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "Die Saisoneröffnung mit Sir Simon Rattle live aus der Berliner Philharmonie"
KONZERT ZUR SAISONERÖFFNUNG
Fr, 26. August 2016, 18:30 Uhr im Rex-Kino.
Berliner Philharmoniker
Dirigent: Sir Simon Rattle
Eintritt: 18 € / 16 €

Der Vorverkauf hats bereits begonnen!

Pierre Boulez Éclat
(ca. 8 Min.)

Gustav Mahler Symphonie Nr. 7
(ca. 85 Min.)

Gesamtdauer: ca.130min (inkl. 30 min Vorprogramm, keine Pause)
Erleben Sie mit den Berliner Philharmonikern und ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle die feierliche Saisoneröffnung 2016/17 mit Gustav Mahlers fulminanter Siebter Symphonie.


DIE SAISONERÖFFNUNG MIT SIR SIMON RATTLE
Kein anderer Komponist stand seit Amtsantritt von Sir Simon Rattle so oft auf dem Programm der Saisoneröffnungskonzerte wie Gustav Mahler. Dessen Werke sind für Rattle nicht nur seit Anbeginn seiner Karriere eine Herzensangelegenheit, sie ebneten ihm auch den Weg zu den
Berliner Philharmonikern. Mit der Sechsten Symphonie gab er 1987 sein Debüt bei dem Orchester, mit der grandiosen Interpretation der Siebten trug er 1999 maßgeblich dazu bei, dass die Musiker ihn zum Nachfolger von Claudio Abbado wählten. Zuletzt führten die
Berliner Philharmoniker und ihr Chef die Siebte 2011 im Rahmen ihres Mahler-Zyklus auf. Rattle zeige –s o die Kritik im Kulturradio des rbb –schonungslos einen Mahler, der hohnlachend das gesamte 19. Jahrhundert kaputt haut – und bereits die Katastrophen des  20. Jahrhunderts vorwegnimmt.
Der Komponist selbst schrieb, diese Symphonie sei sein »bestes Werk und vorwiegendheiteren Charakters«. Allerdings wirkt diese Heiterkeit doppeldeutig und trügerisch. Denn Mahler gestaltet die festlich - pathetische Fröhlichkeit des ersten Satzes und insbesondere die Jubelklänge des  Finales so überzogen und monumental, dass sie wie eine Parodie anmutend und den Eindruck erwecken: Hier wird das hohle Pathos der großen Symphonie ad absurdum geführt. Zwischen diesen wuchtigen Ecksätzen stehen zwei »Nachtmusiken« und ein »schattenhaftes« Scherzo. Diese drei Binnensätze, die voller Anspielungen und Zitate sind, bilden eine musiklische Welt für sich, in denen Mahler nächtliche Natur - und Traumszenen beschwört. Auch hier trügt die Idylle. Zwar schlägt der Komponist einen romantischen,
liedhaften Ton an, lässt einen Walzer erklingen und ein serenadenhaftes Ständchen anstimmen, doch er durchsetzt alles mit grotesken, verstörenden Klangfarben. Eine Besonderheit der Symphonie ist das Instrumentarium, in dem neben Kuhglocken auch eine Gitarre und eine Mandoline zum Einsatz kommen.
Letztere gehören auch zur Besetzung von Éclat, einem kammermusikalisch gestalteten Werk von Pierre Boulez, das der Darbietung der mahlerschen Symphonie vorausgeht. Dieses 1965
entstandene Stück ist insofern ein eindrucksvoller Kontrapunkt zum Folgenden, weil die Musik – wie Boulez in einem Interview äußerte –
»aus dem Nichts kommt und ins Nichts geht«. Gleichzeitig erinnern Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker mit Éclat an den im Januar 2016 verstorbenen Komponisten, der ein langjähriger und geschätzter
künstlerischer Weggefährte des Orchesters war.

Mehr Infos zum Film unter http://www.berliner-philharmoniker.de/kino/
Donnerstag, Samstag bis Sonntag, Dienstag um 17:00 Uhr
Freitag um 15:30 Uhr
Montag um 17:00 Uhr OmU

Regie: Icíar Bollaín

Frei ab 6 Jahren
E D / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "El Olivo - Der Olivenbaum"
Mit Zärtlichkeit, emotionaler Wahrhaftigkeit und tragikomischem Humor erzählt „El Olivo“ die Geschichte einer jungen Frau, die auszieht, das Unmögliche zu versuchen: Eine Reise, die niemanden unberührt lässt, am wenigsten sie selbst.

Alma ist Anfang 20, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns.

Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde. Um so mehr, als die beiden Sancho Pansas, ihr schräger Onkel Alcachofa und ihr still verliebter Kollege Rafa, keine Ahnung davon haben, wie schwierig die Unternehmung ist, auf die sie sich da einlassen.
Zum Film




Mehr Infos zum Film unter http://www.el-olivo-film.de/
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Pedro Almodóvar

Frei ab 6 Jahren
E / 2016
9. Woche
Plakatmotiv "Julieta"
Mit seinem 20. Film kehrt Kultregisseur Pedro Almodóvar zurück zu seinen größten Erfolgen, zu Melodramen wie VOLVER oder SPRICH MIT IHR, und zurück zu seinem Kino der Frauen, die kein anderer so zu inszenieren weiß, wie der spanische Meister...

Julieta lebt in Madrid mit ihrer Tochter Antía. Beide trauern im Stillen über den schmerzlichen Verlust von Xoan, ihrem Vater und Ehemann. Aber manchmal steht der Schmerz zwischen den Menschen, statt sie zu vereinen. An ihrem 18. Geburtstag verlässt Antía ihre Mutter ohne ein Wort der Erklärung. Julieta versucht alles, um sie zu finden. Ohne Erfolg. Stattdessen muss sie erkennen, wie wenig sie über ihre Tochter weiß. Mit der Suche nach Antworten beginnt Julietas emotionale Reise in die letzten 30 Jahre ihres Lebens - in glückliche, aufregende Tage voller Liebe und in eine Zeit voller Schmerz.


Mehr Infos zum Film unter http://www.tobis.de/film/julieta
Sonntag um 11:45 Uhr

Regie: Cordula Kablitz-Post

Frei ab 0 Jahren
D A / 2016
11. Woche
Plakatmotiv "Lou Andreas-Salomé"
1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom
Sonntag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Maren Ade

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
16. Woche
Plakatmotiv "Toni Erdmann"
Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.


Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/