Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 18:45 Uhr
Sonntag um 17:45 Uhr
Montag um 18:45 Uhr OmU

Regie: Fiona Gordon von Dominique Abel

Frei ab 6 Jahren
Frankreich, Belgien / 2016
6. Woche
Plakatmotiv "Barfuß in Paris"
Fiona hat ihre Tante Martha Jahrzehnte nicht gesehen. Martha hat ihr Dorf im einsamen Norden Kanadas verlassen und ihr Glück in Paris gesucht.
Eines Tages erhält Fiona einen verwirrten Brief ihrer Tante aus dem sie schließt, dass ihre Tante in ein Altersheim gebracht werden soll, weil sie nicht mehr alleine klar kommt. Fiona reist nach Paris um ihrer Tante zu helfen. Als Fiona in Paris ankommt ist Martha verschwunden. Fiona macht sich in der fremden Großstadt auf die Suche nach ihr, dabei trifft sie immer wieder den Obdachlosen Dom, der sich in Fiona verliebt und ihr folgt.
Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva (Martha), die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.barfuss-in-paris.de
Samstag um 14:30 Uhr

Regie: Ceyda Torun

TUR USA / 2016
15. Woche
Plakatmotiv "Kedi - Von Katzen und Menschen"
Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

Kino aus Katzenperspektive: In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen. In den USA gelang dem Dokumentarfilm innerhalb kürzester Zeit ein überraschender Box-Office-Erfolg. Pünktlich zum Weltkatzentag am 8. August wollen die samtpfotigen Streuner auch die Herzen der deutschen Kinozuschauer erobern.


Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=vTCXDcePzv0
Sonntag um 11:00 Uhr
OmU
GB / 2018
12. Woche
Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2017/18"
Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2017/18 im Rex-Kino.


Mit zwölf Titeln wird die Royal Opera House Live-Kinosaison 2017/18 das Publikum in mehr als 1500 Kinos in über 40 Ländern begeistern. Die neue Saison umfasst einige der beliebtesten Produktionen der Royal Opera und des Royal Ballet’s aus dem klassischen Repertoire, viele der besten Ballett- und Opernstars der Welt und vier brandneue Produktionen. Mehr als 130 Kinos in Deutschland und Österreich werden die Übertragungen live aus dem Covent Garden in London zeigen.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL OPERA
DIE ZAUBERFLÖTE
So., 24.9.2017 11 Uhr

Mozarts populäres Werk mit seiner berühmten “Königin der Nacht”-Arie ist ein magisches Abenteuer voller Mystik, Zauberei, Liebe und Betrug – mit einigen wunderbaren humorvollen Momenten – und bezaubert durch eine außergewöhnliche Mischung aus Komödie, philosophischem Ernst und purer Magie.
Die Zauberflöte folgt dem attraktiven, jungen Prinzen Tamino (dargestellt von Mauro Peter), als dieser sich aufmacht, auf Wunsch der Königin der Nacht die schöne Pamina (Siobhan Stagg) zu retten.
Nur mit seiner magischen Flöte und seinem fröhlichen Begleiter Papageno als Unterstützung, bricht Tamino auf, und findet sich schon bald auf einer aufregenden Suche nach Liebe, Erleuchtung und Weisheit.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN 10 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | DEUTSCH GESUNGEN

THE ROYAL OPERA
LA BOHÈME
So. 8.10 11 Uhr

Als eine der populärsten Opern im Repertoire hat Puccinis romantisches Porträt des bohemehaften Paris Generationen von Opernliebhabern und Neueinsteigern mit wundervoller Musik und einer Liebesgeschichte aus dem täglichen Leben gefesselt.
Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Rodolfo und Mimì treffen, und was folgt ist eine leidenschaftliche, zeitlose und bewegende Geschichte. Zentrierend auf eine Gruppe junger Künstler, erzählt La Bohème von ihren Bemühungen, Geld für Dinge wie Essen oder die Miete aufzutreiben, ermutigt von ihren Freundschaften und romantischen Idealen. Sie leben zufrieden in ihrer kleinen Wohnung, aber ihr idyllischer Lebensstil ist bedroht, als Rodolfo herausfindet, dass Mimì schwer krank ist.

2 STUNDEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
ALICE IM WUNDERLAND
So., 29.10.2017 11 Uhr

Die Originalcharaktere des Buches kommen in dieser verrückten Adaption von Lewis Carolls Erzählung auf die große Leinwand. Die britische Meistertänzerin Lauren Cuthbertson versprüht als Alice mädchenhaften Charme und wird dabei von den bekannten Figuren begleitet. Dazu gehören das nervöse weiße Kaninchen, der exzentrische, stepptanzende, verrückte Hutmacher, die rätselhafte Raupe und die grausame Herzkönigin.
Diese vielgeliebte Geschichte wird mit spaßigen Designs von Bob Crowley neu gestaltet, wenn wir Alice durch einen See voller Tränen ins Wunderland folgen, ihr beim Krocket spielen mit rosa Flamingos zusehen und den Besuch einer verrückten Teeparty erleben. Auf eine Fülle von Theatereffekten zurückgreifend, einschließlich Projektion und Puppenspiel, erschafft Crowley eine hypnotisierende Welt der Verzauberung, von der Grinsekatze bis zur sich windenden Raupe mit ihren 16 Beinen von spitzentanzenden Ballettänzern.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 50 MINUTEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET
DER NUSSKNACKER
So., 10.12.2017 11 Uhr
So., 24.12.2017 11 Uhr

Das Ballett ist ein klassischer Familien-Favorit dank Tschaikowskis faszinierender Musik, einem auf magische Weise wachsendem Weihnachtsbaum, einer Schlacht zwischen Spielzeugsoldaten und einer Mäusearmee. Die berühmten Rolle der Zuckerfee wird getanzt von Royal Ballet Primaballerina Sarah Lamb, ihr Prinz von Meistertänzer Steven McRae. Das von Darcey Bussell präsentierte Event sollte man nicht verpassen.
Peter Wright’s bezaubernde Produktion erzählt die Geschichte von Clara, getanzt von der Royal Ballet Primaballerina Francesca Hayward, deren Weihnachtsfest durch einen Besuch von Drosselmeier verwandelt wird, eines mysteriösen Zauberers und Herstellers magischer Spielzeuge. Drosselmeier möchte einen Fluch aufheben, der seinen Neffen, getanzt vom australischen Meistertänzer Alexander Campbell, in eine Nussknacker-Figur verwandelt hat.
Mit seiner Mischung aus exquisiten Bühnenbildern und weltberühmten Melodien bezaubert dieser Nussknacker seit seiner Premiere 1984 nun schon seit über 30 Jahren das Publikum. Die Produktion gibt der Kompanie Gelegenheit, ihre volle Energie zu zeigen, gemeinsam mit den Talenten der jungen Tänzer der Royal Ballet School. Die überwältigenden Kostüme – etwa 600 an der Zahl, deren Entstehung bis zur Weltpremiere zurück reicht – dürfen in dieser Show natürlich nicht
fehlen.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 15 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA
RIGOLETTO
So., 21.01.2018 11 Uhr

Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verfl ucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken … David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höfl inge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt …
Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte – abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers –, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Urauff ührung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 45 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL OPERA
TOSCA
So., 11.02.2018 11 Uhr

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Urauff ührung einen riesigem Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufi gsten aufgeführten Opern überhaupt – die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama um so deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN | ITALIENISCH  GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
DAS WINTERMÄRCHEN
So., 04.03.2018 11 Uhr

Christopher Wheeldon, künstlerischer Mitarbeiter des Royal Ballet, schuf 2014 seine Adaption von Shakespeares später großer Romanze Das Wintermärchen für das Royal Ballet. Anknüpfend an den Erfolg von Alice im Wunderland erhielt Das Wintermärchen bei der Urauff ührung begeistertes Lob von Kritik und Publikum für die intelligente, unverwechselbare und tiefbewegende, durch erlesenen Tanz erzählte Geschichte. Das Werk gilt heute weithin als moderner Ballettklassiker. Inhaltlich geht es um die Zerstörung einer Ehe durch verzehrende Eifersucht, die Aussetzung eines Kindes und eine scheinbar hoff nungslose Liebe. Doch nach Reue und Bedauern – und einer off enbar wundersamen Rückkehr ins Leben – gibt es am Ende Vergebung und Versöhnung. Mit der beeindruckenden Bühnenausstattung von Bob Crowley und der atmosphärischen Musik von Joby Talbot ist Das Wintermärchen ein meisterhaftes modernes Ballett, das eine bewegende Geschichte erzählt.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA
CARMEN
So., 11.03.2018 11 Uhr

Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung – Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufi g geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fi el bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaff enen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaff en, die von der traditionellen Auff assung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfi gur gab er eine neue Stimme.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, 20 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | FRANZÖSISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

ZU BERNSTEINS 100. GEBURTSTAG
THE ROYAL BALLET
BERNSTEINS VARIATIONS
So., 08.04.2018 11 Uhr

Leonard Bernstein war einer der ersten klassischen Komponisten in Amerika, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen Beifall fanden. Er schöpfte aus den unterschiedlichsten Quellen – griff  auf Jazz und die Moderne, die Traditionen jüdischer Musik und das Broadway-Musical zurück – und viele Partituren Bernsteins eignen sich ausgesprochen gut für den Tanz. Besonders verbunden war er Jerome Robbins, mit dem gemeinsam er Fancy Free und West Side Story auf die Bühne brachte. Zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten hat das Royal Ballet seine drei Choreographen mit der Aufgabe betraut, die dynamische Breite und Tanzbarkeit von Bernsteins Musik zu feiern. Das Programm umfasst zwei Welturauff ührungen, des Haus-Choreographen Wayne McGregor und des Künstlerischen Mitarbeiters Christopher Wheeldon – für beide Künstler jeweils der erste Streifzug zu Bernstein. Im Mittelpunkt des Programms steht die erste Wiederaufnahme des Balletts The Age of Anxiety, das Liam Scarlett, Artist-in-Residence des Royal Ballet, 2014 zu Bernsteins introspektiver Zweiten Symphonie schuf. Symphonie wie Ballett gehen auf W.H. Audens meisterhaftes, modernistisches Gedicht zurück, das selbst eine Reaktion ist auf die Atmosphäre der Enttäuschung und Ungewissheit, die auf das Ende des Zweiten Weltkriegs folgte.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA
MACBETH
So., 22.04.2018 11 Uhr

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück, das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaff en. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs – doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt. Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, 20 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
MANON
So., 06.05.2018 11 Uhr

Lescaut verhandelt mit einem Mitreisenden über seine Schwester Manon. Als sie dem Studenten Des Grieux begegnet, verlieben sich beide ineinander und fl iehen nach Paris. Der reiche Lebemann G.M. bietet Manon als seine Geliebte ein Luxusleben, und sie kann nicht widerstehen. Von Lescaut ermutigt, betrügt Des Grieux beim Kartenspiel, um an G.M.s Geld zu kommen. Sie werden des Falschspiels überführt. Manon wird als Prostituierte verhaftet und nach New Orleans deportiert, und Des Grieux folgt ihr. Auf der Flucht stirbt Manon an Erschöpfung. Kenneth MacMillans Quelle zu Manon war der französische Roman des 18. Jahrhunderts, den Massenet und Puccini bereits für die Oper adaptiert hatten. Das Ballett, am 7. März 1974 mit Antoinette Sibley und Anthony Dowell in den Hauptrollen uraufgeführt, gehörte bald zum festen Repertoire des Royal Ballet und  als Maßstab für dramatischen Erwachsenentanz.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 35 MINUTEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET
SCHWANENSEE
So., 17.06.2018 11 Uhr

Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett. Dieser bleibt dem PetipaIwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane, mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran. Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der Urauff ührung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

 


Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201718
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Roger Michell

Frei ab 6 Jahren
USA GB / 2017
5. Woche
Plakatmotiv "Meine Cousine Rachel"
Die düstere, vielschichtige Romanze MY COUSIN RACHEL erzählt die Geschichte eines jungen Engländers (Sam Claflin), der einen Rachefeldzug gegen seine geheimnisvolle und wunderschöne Cousine Rachel (Rachel Weisz) anzettelt, weil er glaubt, sie habe seinen Vormund ermordet. Doch sein Gefühlsleben gerät völlig durcheinander als er sich rettungslos in sie verliebt und diese Liebe zur Besessenheit wird.
Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/mycousin-rachel
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 16:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 20:30 Uhr
Sonntag um 15:15 Uhr
Sonntag um 19:30 Uhr
Montag um 20:30 Uhr OmU
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Destin Daniel Cretton

Frei ab 0 Jahren
USA / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Schloss aus Glas"
Für Jeannette (Brie Larson) ist das Leben ein großes Abenteuer. Ihr Vater Rex (Woody Harrelson) holt ihr die Sterne vom Himmel und verjagt die Dämonen, die sie nachts im Traum verfolgen. Was macht es da schon, mit leerem Magen ins Bett zu gehen, eine eigensinnige Künstlermutter (Naomi Watts) ertragen zu müssen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Sie ist ein glückliches Kind. Doch mit der Zeit können auch die hoffnungsvollen Geschichten des alkoholkranken Vaters nicht mehr von der bitteren Armut ablenken, in der Jeannette und ihre Familie leben, und das Lügengebäude der Eltern erweist sich als ebenso zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das Rex seiner Tochter jahrelang verspricht zu bauen…

Monatelang stand Jeannette Walls autobiographischer Roman „Schloss aus Glas“ auf den Bestsellerlisten der New York Times und des Spiegel, nun kommt die beeindruckte Geschichte endlich ins Kino! In den Hauptrollen brillieren die Oscar-Gewinnerin Brie Larson („Raum“) als Jeannette Walls, die zweifach Oscar-nominierte Naomi Watts („Birdman“, „The Impossible“) als Mutter Rose Mary und der ebenfalls zweifach Oscar-nominierte Woody Harrelson („Die Tribute von Panem“-Franchise) als Vater Rex. Regie führt Destin Daniel Cretton („Short Term 12“), der zusammen mit Marti Noxon („Mad Man“ TV-Serie) auch das Drehbuch schrieb. Produziert wurde SCHLOSS AUS GLAS von Gil Netter („Schiffbruch mit Tiger“) und Ken Kao („The Nice Guys“). Die deutschsprachige Ausgabe von „Schloss aus Glas“ ist im Diana Verlag erschienen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.studiocanal.de/kino/schloss_aus_glass
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
31. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer