Montag bis Dienstag um 15:00 Uhr
Mittwoch um 20:45 Uhr

Regie: Volker Schlöndorff

Frei ab 12 Jahren
D / 1970
1. Woche
Plakatmotiv "Baal"
Baal ist Bertold Brechts erstes Bühnenstück, geschrieben 1918 im Alter von 20 Jahren als Reaktion auf ein Drama von Hanns Johst. Angewidert von dessen verklärender Art, das Leben des Dichters Grabbe darzustellen, schuf Brecht die Gegenfigur Baal als überlebensgroße Projektion individueller Vitalität. Seinen eigenen Worten zufolge behandelt das Stück die gewöhnliche Geschichte eines Mannes, der in einer Branntweinschenke einen Hymnus auf den Sommer singt, ohne die Zuschauer ausgesucht zu haben - einschließlich der Folgen des Sommers, des Branntweins und des Gesanges - ... Nicht die Verherrlichung nackter Ichsucht und schrankenloser Lebensgier eines asozialen Dichters ist das Thema des Stückes, sondern die Reaktion eines ungebrochenen Ich auf die Zumutungen und Entmutigungen einer Welt, die selber asozial ist.

Regisseur Volker Schlöndorff hat die Fernsehproduktion des Baal als einen Versuch angelegt, zwischen der Kategorie Film und der Kategorie Fernsehspiel eine Darstellungsform zu finden, die den Möglichkeiten des Mediums Fernsehen besser angepasst ist.
Mehr Infos zum Film unter http://www.volkerschloendorff.com/werke/baal/inhalt/
Sonntag um 12:15 Uhr
Mittwoch um 18:10 Uhr

Regie: Dominik Graf

Frei ab 6 Jahren
D A / 2013
10. Woche
Plakatmotiv "Die geliebten Schwestern"
Die Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius) sind ein Herz und eine Seele – selbst dann noch, als sich beide im Sommer 1788 unsterblich in denselben Mann verlieben, den Schriftsteller Friedrich Schiller (Florian Stetter). Caroline ist unglücklich verheiratet und sieht in Schiller endlich die ersehnte Liebe, die sie so dringend braucht. Die schüchterne Charlotte hingegen träumt schon lange von einem Gatten. Es beginnt eine Ménage à trois, ein heiter-frivoles Dreiecksverhältnis. Denn Schiller ist ganz hin und weg von dem Geschwisterpaar und denkt gar nicht daran, sich auf eine der Damen festzulegen. An Caroline schätzt er die zügellose und kluge Art, an Charlotte die Ausgeglichenheit und Häuslichkeit. Doch wie lange kann diese unkonventionelle Konstellation funktionieren? Wie stabil ist das Band zwischen den zwei Schwestern?
Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/movie/die-geliebten-schwestern#filminfo
Donnerstag bis Dienstag um 19:00 Uhr
Mittwoch um 14:30 Uhr

Regie: Volker Schlöndorff

Frei ab 6 Jahren
F D / 2013
3. Woche
Plakatmotiv "Diplomatie"
Adolf Hitler hat den Befehl erteilt, die französische Hauptstadt dürfe „nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen.“ Alles ist vorbereitet: Die Brücken über die Seine, die Kathedrale Notre-Dame, der Louvre, Sacré-Cœur, die Place de la Concorde und der Eiffelturm sind bereits vermint, doch in letzter Minute verhindert Stadtkommandant Choltitz die Sprengung – Paris wird nicht zerstört. Eine entscheidende Rolle spielt Raoul Nordling (André Dussollier), der schwedische Generalkonsul in Paris. Doch wie schafft es der kluge Diplomat, den deutschen Stadtkommandanten von seinem zer-störerischen Vorhaben abzubringen? In einer Nacht von historischer Tragweite kommt es zu einem ver-balen Kräftemessen zweier gänzlich unterschiedlicher Männer …
Mehr Infos zum Film unter http://www.volkerschloendorff.com/news/beitrag/diplomatie/
Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 20:45 Uhr
Sonntag um 15:00 Uhr
Montag um 20:45 Uhr OmU
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Philippe de Chauveron

Frei ab 0 Jahren
F / 2014
15. Woche
Plakatmotiv "Monsieur Claude und seine Töchter"
Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der rauhe Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Hallelujah! – französischen Katholiken zu heiraten.
Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...

Mit radikalem Witz und schonungslosen Provokationen ist »Monsieur Claude und seine Töchter« heiteres und buntes Komödienkino aus Frankreich. Der grandiose Christian Clavier (»Asterix und Obelix«) als Monsieur Claude beweist erneut riesiges Komödientalent auf seiner Odyssee durch vier Hochzeiten zwischen Kulturschock und Völkerfreundschaft.

Mehr Infos zum Film unter http://www.monsieurclaude.de/
Donnerstag bis Dienstag um 17:00 Uhr

Regie: Peter Bardehle, Lena Leonhardt

Frei ab 0 Jahren
D / 2014
5. Woche
Plakatmotiv "Rheingold - Gesichter eines Flusses"
Nach den Cineflex-Kinofilmen „Die Alpen – Unsere Berge von Oben“, „Die Nordsee von Oben“ und „Die Ostsee von Oben“, deren einzigartigen Luftaufnahmen Maßstäbe in der deutschen Kinolandschaft setzten, ist RHEINGOLD – Gesichter eines Flusses eine weitere Produktion aus dem Hause VIDICOM, einer der Vorreiter dieser neuartigen Technologie und Ästhetik im Dokumentarfilm. Aus der Zusammenarbeit des Filmemachers Peter Bardehle und der Nachwuchsregisseurin Lena Leonhardt entstand ein bildgewaltiger und poetischer Film, der viele unbekannte Gesichter des gewaltigen Flusses zeigt und seine Mythen, Traditionen und Innovationen in ein neues Licht rückt. Die spektakulären Luftaufnahmen entstanden über zwei Jahre hinweg mit einer Cineflex-Kamera, dem weltweit besten Heli-Kamera-System. Für die Filmmusik arbeiteten die Stuttgarter Komponisten Steffen Wick und Simon Detel Themen und Motive aus Wagners Oper „Das Rheingold“ um. RHEINGOLD – Gesichter eines Flusses entstand in Koproduktion mit SWR und WDR und wurde von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt sowie dem Deutscher FilmFörderFonds gefördert.
Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/movie/rheingold-at
Samstag um 15:00 Uhr

Regie: Neele Leana Vollmar

Frei ab 0 Jahren
D / 2014
2. Woche
Plakatmotiv "Rico, Oskar und die Tieferschatten"
Auf der Suche nach einer Fundnudel trifft der tiefbegabte Rico den hochbegabten Oskar und die beiden Jungs werden Freunde fürs Leben. Gemeinsam sind sie quer durch Berlin dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen, um seinen Freund zu finden…

Der Film basiert auf den beliebten RICO-Büchern (Carlsen Verlag) des renommierten und vielfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichneten Kinderbuchautoren Andreas Steinhöfel. Das Drehbuch wurde von Christian Lerch, Neele Leana Vollmar sowie Andreas Bradler und Klaus Döring verfasst. Zur hochkarätigen Besetzung des Kinofilms zählen neben den beiden Nachwuchstalenten Anton Petzold (Rico) und Juri Winkler (Oskar) Stars wie Karoline Herfurth, David Kross, Ronald Zehrfeld, Milan Peschel, Ursela Monn, Axel Prahl, Anke Engelke und Katharina Thalbach.
Mehr Infos zum Film unter http://www.ricoundoskar-derfilm.de/der-film.html