Mittwoch um 17:30 Uhr

Regie: Andres Veiel

D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Beuys"
Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

»Jeder Beuys-Biograf findet seine eigene Wahrheit, doch Andres Veiel verweigert eine konventionelle Künstler-Biografie, die Beuys mit seinem Tod abhakt und wieder ins Museum zurückschickt. Der Film lässt fast ausschließlich Beuys selbst zu uns sprechen, als wäre er unter uns. (...) Andres Veiels Film ist ein subtiles Künstlerporträt. Und zugleich ein aufmunternder Angriff gegen den Kleinmut in der Kunst und in der Gesellschaft von heute.« ARD TITEL THESEN TEMPARAMENTE

»Chronologie und Orte verschwinden. Der Mensch und Künstler Joseph Beuys tritt dafür um so klarer hervor, streitend, schwitzend, immer für eine Provokation gut. Der Film erklärt Beuys nicht. Er zeigt ihn. (...) Andres Veiel hat mit Beuys mehr als nur einen verfilzten Kunstmythos belebt. Er hat Antworten auf die Fragen unserer Zeit gefunden, indem er an Beuys wichtigstes Credo erinnert: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Jemand wie Beuys fehlt. Ihn ernstznehmen, heißt: Lasst uns Künstler sein!« ZDF ASPEKTE

Mehr Infos zum Film unter http://beuys-der-film.de/
Sonntag um 14:15 Uhr
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2017
8. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Staffel 4"
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Rex-Kino:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 25.06. um 14:15 Uhr
Mi. 28.06. um 15:45 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti


Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4
Donnerstag bis Samstag um 20:30 Uhr
Sonntag um 16:00 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Matti Geschonneck

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
7. Woche
Plakatmotiv "In Zeiten des abnehmenden Lichts"
Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein.
Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.
Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=WHzpuhDKtv4
Sonntag um 11:00 Uhr
GB / 2017
11. Woche
Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17"

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2016/17


ROH Kino bringt Weltklasse-Opern und -Ballette in die Kinos, in High-Definition direkt von der Bühne des Royal Opera Houses in Covent Garden in London, in mehr als 1.500 Kinos rund um die Welt, einschließlich den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Japan und Australien.
Die ROH Kinosaison 2016/17 umfasst 12 Übertragungen – sechs Opern und sechs Ballette – einschließlich des 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichneten “Woolf Works”, mit der das zehnjährige Jubiläum von Wayne McGregor als Hauschoreograf des Royal Ballet gewürdigt wird. Dieses von der Kritik gefeierte Ballett wurde von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspiriert.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL BALLET
The Dream/Symphonic Variations/Marguerite and Armand
So. 25. Juni um 11 Uhr

Das Royal Ballet bringt seine Feierlichkeiten zur 70-jährigen Zugehörigkeit zum Royal Opera House mit einem gemischten Programm aus Werken seines Gründungschoreographen Frederick Ashton zum Abschluss.

Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963.

ES WERDEN ZWEI PAUSEN VORHANDEN SEIN

THE ROYAL OPERA
Otello (Neuinszenierung)
So. 16. Juli um 11 Uhr


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN


Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201617
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Keith Warner

OmU
Frei ab 6 Jahren
GB / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "LIVEÜBERTRAGUNG aus London: OTELLO mit JONAS KAUFMANN"
Aufgrund hoher Nachfrage kurzfristig im Programm:

Die LIVEÜBERTRAGUNG aus dem ROYAL OPERA HOUSE in London mit Verdis OTELLO (JONAS KAUFMANN) im Rex-Kino.

Mi. 28. Juni um 20:15 Uhr (Ende ca. 23:25 Uhr)

Der Vorverkauf beginnt am Do. 22.06.
Vorbestellungen werden bereits unter 0228 / 62 23 30 entgegengenommen.
Eintritt: 22 € / 20 € ermäßigt

Wiederholungstermin als Aufzeichnung: So. 16. Juli um 11 Uhr

In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Komponist: Giuseppe Verdi
Choreografie: Michael Barry
Dirigent: Antonio Pappano
Regie: Keith Warner
Darsteller: Jonas Kaufmann, Maria Agresta, Frédéric Antoun, Thomas Atkins, Marco Vratogna

Ungefährer Zeitablauf:
Akt I und II: 1:15 Min.
Pause: 30 Min.
Akt III und IV: 1:25 Min.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=X31fK2Ow90I
Donnerstag bis Sonntag um 18:00 Uhr
Montag um 20:00 Uhr OmU
Dienstag um 20:00 Uhr

Regie: Jeff Nichols

Frei ab 6 Jahren
USA GB / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Loving"
Wie sehr der Wunsch zu heiraten auch politisch sein kann als Symbol der Gleichberechtigung, zeigt Jeff Nichols engagiertes Südstaatendrama "Loving". Heute kämpfen dafür homosexuelle Paare, Ende der 50er Jahre kämpfte das gemischtrassige Paar Mildred und Richard Loving, das im Mittelpunkt von Jeff Nichols Film steht. Ein berührender Film, der ganz unspektakulär die Welt der 60er Jahre im Süden der USA auferstehen läßt, aber ganz konkret zeigt, was es heißt, wenn ein intoleranter Staat das Leben einzelner Menschen bestimmen will. Für ihre Darstellung einer einfachen, aber starken schwarzen Frau war Ruth Negga für den Oscar nominiert als beste Hauptdarstellerin.
Mehr Infos zum Film unter http://upig.de/micro/loving
Freitag bis Samstag um 15:30 Uhr
Sonntag um 20:15 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer