Logo Neue Filmbühne'Die Liste'

Die Filme in der Woche vom 16.05. bis 22.05.2013:

Mit Regisseur und Diskussion
Frei ab 6 Jahren
D /2011
1. Woche
 
Sonntag um 12:00 Uhr
 
 
Regie: Vilas Rodizio
Plakatmotiv "Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu Buddhas Erben"
Ein Dokumentarfilm-Team dringt zu den abgelegenen Kraftplätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. Dort machen sie Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von "Wirklichkeit" in Frage stellen.
Mehr Infos zum Film unter http://www.yogifilm.de/
 
 


Frei ab 12 Jahren
D DK /2012
2. Woche
 
Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 20:30 Uhr
 
Samstag um 21:15 Uhr
 
Mittwoch um 17:15 Uhr
 
 
Regie: André Erkau
Plakatmotiv "Das Leben ist nichts für Feiglinge"
Eine Familie, die durch einen Todesfall mit verdrängten Problemen zu kämpfen hat und schließlich gestärkt wieder zusammenfindet. Was sich auf dem Papier wie typisches deutsches Befindlichkeitskino liest, ist im Fall von André Erkaus überaus gelungenem „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ ein gleichermaßen humorvoller wie berührender Film, der eine im deutschen Kino seltene Balance zwischen Komik und Dramatik findet.
Mehr Infos zum Film unter http://www.feiglinge-derfilm.de/
 
 


Frei ab 12 Jahren
D /2012
7. Woche
 
Mittwoch um 19:00 Uhr
 
 
Regie: Nina Grosse
Plakatmotiv "Das Wochenende"
Wie die Schatten des Deutschen Herbsts das geordnete Leben einer bürgerlichen Familie durcheinander wirbeln, davon erzählt Nina Grosse in ihrem stark besetzten und gefilmten Drama „Das Wochenende“. Lose auf Motiven eines Romans von Bernhard Schlink basierend, geht es weniger um das Erbe der RAF als um Schuld, Vergebung und schwere Entscheidungen.
Mehr Infos zum Film unter http://www.universumfilm.de/filme/127409/das-wochenende.html
 
 


Frei ab 12 Jahren
F /2012
3. Woche
 
Freitag, Sonntag um 22:30 Uhr
 
 
Regie: Gustave Kervern, Benoît Delépine
Plakatmotiv "Der Tag wird kommen"
We are Not Dead! Dieser ungemein kraftvolle Ausruf steht am Ende einer der verrücktesten Buddy-Komödien, die man sich vorstellen kann. Die ungleichen Brüder Benoît und Jean-Pierre Bonzini, der alte Punk und der angepasste Matrazenverkäufer, sind dabei noch weiter voneinander entfernt als ein Raumfahrer und ein Alien. Das auf internationalen Festivals gefeierte Regieduo Gustave Kervern und Benoît Delépine ist nicht erst seit „Louise hires a contract killer“ und „Mammuth“ berüchtigt für einen schrägen Humor mit Herz für die einfachen Arbeiter. Unter ihnen darf Benoît Poelvoorde, seit „Mann beisst Hund“ das genialistische Enfant terrible des französisch-belgischen Films, eine seiner krassesten Rollen spielen. 

Mehr Infos zum Film unter http://www.dertagwirdkommen.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D /2013
9. Woche
 
Montag um 12:30 Uhr
 
 
Regie: Jan Haft Thoralf Grospitz Jens Westphalen
Plakatmotiv "Die Nordsee - Unser Meer"
Die Nordsee, das größte Meer vor unserer Haustür, hat viele Gesichter: weite Wattlandschaften, hohe Dünen, flache Halligen und schroffe Küsten. Ihre Strände locken zu jeder Jahreszeit nicht nur Urlauber sondern auch zahllose Robben an. Und unter der kühlen Meeresoberfläche verbirgt sich eine abwechslungsreiche und faszinierende Unterwasserwelt: Ob majestätischer Riesenhai vor der Kreideküste von Dover oder kampflustige Kegelrobben am Strand von Helgoland, ob mächtige Tintenfische an der holländischen Oosterschelde oder der gruselige Grönlandhai in den Fjorden Norwegens – an über 2.000 Drehtagen unter und über Wasser sammelten Expertenteams selten Gefilmtes und bündelten dies zu einem wahrhaft spektakulären Film: DIE NORDSEE – UNSER MEER.
Mehr Infos zum Film unter http://www.dienordsee-derfilm.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D /2012
1. Woche
 
Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 19:00 Uhr
 
Samstag um 19:00 Uhr mit Regisseur und Diskussion
 
Mittwoch um 15:45 Uhr
 
 
Regie: Wolfram Huke
Plakatmotiv "Love Alien"

Zu Gast: Regisseur Wolfram Huke

ODEON Köln Freitag 17.5. ca. 19:00 Uhr

Neue Filmbühne Bonn Samstag 18.5. ca. 19:00 Uhr

Sie werden Dauersingles, absolute Beginner oder Menschen ohne Beziehungserfahrung genannt. Sie haben nie Händchen gehalten oder im Kino geknutscht. Wissen nicht, wie man einen Partner findet, "wie man das macht" mit der Liebe. Haben sich verliebt, sind aber nie zurück geliebt worden. Dabei ist ihnen ihr Defizit äußerlich nicht zwangsläufig anzusehen. Es gibt sie in dick und dünn, männlich und weiblich, alt und jung. Unerkannt und ungeküsst leiden sie still für sich und richten sich notgedrungen allein im Leben ein – einem immer nur vorläufigen Leben, denn ganz können sie die Hoffnung doch nicht aufgeben...

Vermutlich keine kleine, aber eine unsichtbare Minderheit. 

LOVE ALIEN ist ein Film aus der Ich-Perspektive: Die Innenansicht eines ungewollt beziehungslosen Lebens in einer Welt, wo der Liebe kaum zu entkommen ist. Die Suche nach Antworten auf das Warum, nach Auswegen aus dem Alleinsein, nach Zugängen zur Welt der Liebenden.

Ein Jahr lang, vom 29. bis zum 30. Geburtstag, trägt Dokumentarfilmer Wolfram Huke eine kleine Kamera bei sich. Ursprünglich wollte er mit ihr auf Partnersuche gehen, doch dieser Plan geht nicht auf: Frauen und die Liebe erweisen sich als kamerascheu. Stattdessen richtet Wolfram die Kamera auf sich und seine Art zu leben, unternimmt Ausflüge in die Welt der Liebenden und beginnt, an sich zu arbeiten. So entsteht eine schonungslose Auseinandersetzung mit sich und den anderen, die einiges zutage fördert. Nur keine einfachen Antworten.

 

Pressestimmen:

 „einzigartig konsequent und sehr gelungen“ – Süddeutsche Zeitung
„eine hochmutige Selbstbeschreibung“ – Die Welt
„ein Tabubruch“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 


Mehr Infos zum Film unter http://www.love-alien.de/
 
 


Frei ab 6 Jahren
Schweiz/Portugal /2013
20. Woche
 
Sonntag bis Montag um 14:30 Uhr
 
 
Regie: Bille August
Plakatmotiv "Nachtzug nach Lissabon"

Die Sehnsucht nach dem Leben des Anderen: Bille Augusts Verfilmung des Schweizer Erfolgsromans von Pascal Mercier überzeugt als beeindruckend besetztes Ensemble-Stück vor der malerischen Kulisse Lissabons. Jeremy Irons spielt einen älteren Mann, der zum ersten Mal in seinem Leben aus den gewohnten Konventionen ausbricht und in die Vergangenheit des faschistischen Portugals der 70er-Jahre eintaucht. Ein atmosphärischer historischer Thriller – solides europäisches Kino.

Mit:  Jeremy Irons, Martina Gedeck, Jack Huston, August Diehl, Mélanie Laurent, Christopher Lee, Burghart Klaußner


Mehr Infos zum Film unter http://www.nachtzug-nach-lissabon.de/
 
 


Frei ab 12 Jahren
BE NL /2012
5. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 16:45 Uhr
 
Mittwoch um 20:45 Uhr
 
 
Regie: Felix van Groeningen
Plakatmotiv "The Broken Circle"

Ein überbordendes Maß an Gefühlen und eine deutliche politische Agenda sind die Extreme, zwischen denen der flämische Regisseur Felix van Groeningen („Die Beschissenheit der Dinge“) eine leidenschaftliche Liebesgeschichte und einen dramatischen Krankheitsfall spannt. Alles begleitet und durchdringt die Bluegrass-Musik der Band, die Liebe, Leben und Leiden nicht nur vertont, sondern in besonders emotionalen Höhepunkten auf noch mehr Sinne loslässt. „The Broken Circle Breakdown“ war eine musikalische wie filmische Sensation auf der Berlinale 2013.

Ausgezeichnet mit dem Label Europa Cinemas und dem Panorama-Publikumspreis Filmfestspiele Berlin 2013


PRESSESTIMMEN:

"Eine wunderschöne Liebesgeschichte und gleichzeitig die traurigste und tragischste Geschichte aller Zeiten."
taz


Mehr Infos zum Film unter http://www.programmkino.de/cms/links.php?id=2066