Im April 1914 reisen die Künstlerfreunde Paul Klee, August Macke und Louis Moillet nach Tunesien. Diese zweiwöchige Reise gilt als einer der prägendsten Momente in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und ist bis heute ein der Mythen der Moderne.
Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler Nacer Khemir (Bab’Aziz) in einem Film von Bruno Moll den Spuren der drei Künstler und lädt den Zuschauer ein auf eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in die arabische Kultur. Er zeigt uns Orte, Formen, Farben und Licht, erzählt von seiner Arbeit und von Paul Klees Faszination und beleuchtet die Beziehungen zwischen Okzident und Orient.
Einer der Klassiker von Astrid Lindgren kongenial verfilmt von Johanna Hald.
Im Jahr 1910 begegneten sich der Komponist Gustav Mahler und der Psychoanalytiker Sigmund Freud einen Nachmittag lang. Mahler hatte Freud um den Termin gebeten, weil seine junge Frau Alma ihn betrogen hatte. Was genau die beiden an diesem Tag geredet haben, ist nicht belegt. Percy und Felix Adlon haben das Ereignis zum Anlass genommen, einen postmodernen Kostümfilm zu drehen, der es schafft, das Wissen um die Konstruktion von Geschichte(n) mit großem Melodrama zu verbinden.
Aus seinen Erinnerungen im Gespräch mit Freud entsteht nach und nach und für Mahler selbst völlig überraschend die Geschichte einer Ehe, in der seine Frau ihr Leben völlig den Bedürfnissen des älteren, genialen Mannes untergeordnet hat. Alma, die vor ihrer Hochzeit eine Königin der Wiener Sezession war, gibt nach ihrer Hochzeit die Musik völlig auf und widmet sich nur noch ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter. Wie alle in Mahlers Umgebung passt sie sich in den rigorosen Tagesablauf des Meisters ein. Dabei leidet gerade das Band, dass die beiden eigentlich am meisten verbindet: das gemeinsame Interesse an der Musik.