Sonntag um 13:00 Uhr

Regie: Eric Besnard

Frei ab 0 Jahren
F / 2015
19. Woche
Plakatmotiv "Birnenkuchen mit Lavendel"
Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein. Louise lebt auf einem Birnenhof in der Provence und kümmert sich seit dem Tod ihres Mannes um den Birnenanbau. Doch die Bank will den Kredit zurück, die Abnehmer zweifeln an ihrer Kompetenz und dann fährt sie auch noch einen Fremden vor ihrem Haus an. Pierre, so heißt der verletzte Mann, scheint irgendwie anders zu sein. Er ist verdammt ordentlich, frappierend ehrlich, ein Eigenbrötler, der am liebsten Primzahlen zitiert.
Der sensible Mann blüht in Louises Gegenwart auf, hilft ihr mehr schlecht als recht beim Verkauf ihrer köstlichen Birnenkuchen auf dem Markt und hat das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das er gar nicht zu vermissen glaubte: ein Zuhause. Louise versucht ihn aus ihrem Leben und ihrem gebrochenen Herzen herauszuhalten. Doch Pierre lässt sich nicht so einfach abschütteln. Nur wovor läuft er davon? Louises Leben ist wundersam auf den Kopf gestellt und doch droht ihr dieses kleine Glück wieder zu entgleiten.

Eine liebevoll erzählte romantische Komödie über eine zauberhafte Anziehungskraft, die auf wunderbare Art ganz anders ist. »Birnenkuchen mit Lavendel« entführt uns in eine Welt voll kleiner Wunder – gefüllt mit dem Duft der Birnen der Provence.

Mehr Infos zum Film unter http://www.birnenkuchen-mit-lavendel.de/
Mittwoch um 18:45 Uhr

Regie: Till Harms

Frei ab 0 Jahren
D / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Die Prüfung"
687 Bewerber, zehn Plätze, neun Prüfer, zehn Tage Zeit. Jahr für Jahr ist die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Schauspielschule Hannover nicht nur eine besondere Herausforderung für die Bewerber, sondern auch eine außerordentliche Belastungsprobe für das Kollegium. Denn die Suche um die größten Talente wird von den Prüfern mindestens ebenso engagiert geführt, wie der Kampf der Bewerber um einen der raren Plätze…
Der Film richtet den Blick auf die selten betrachtete Seite der Prüfungskommission. Man lernt die Kommissionsmitglieder als Menschen kennen, die sich und ihre Maßstäbe beständig hinterfragen und leidenschaftlich für Ihre persönlichen Favoriten kämpfen. So kann der Zuschauer sich gut in beide Seiten hineinversetzen und erhält die Möglichkeit, sich selbst ein Urteil über die Auswahl- und Bewertungskriterien zu bilden.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/die-pruefung/
Samstag um 14:30 Uhr

Regie: Alain Gsponer

Frei ab 0 Jahren
D CH / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Heidi"
Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Almöhi, abgeschieden in einer einfachen Hütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geißenpeter, hütet sie die Ziegen des Almöhi und genießt die Freiheit in den Bergen in vollen Zügen.

Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Großmutter in Heidi die Leidenschaft für Bücher erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Almöhi immer stärker…

Mehr Infos zum Film unter http://www.heidi.studiocanal.de/
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 21:00 Uhr
Sonntag um 19:15 Uhr
Mittwoch um 14:45 Uhr

Regie: Adolf Winkelmann

Frei ab 12 Jahren
D / 2016
6. Woche
Plakatmotiv "Junges Licht"
Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage
malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha,
die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?

JUNGES LICHT ist ein Film über den Zustand der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit – noch bevor der Himmel über der Ruhr wieder blau wurde. In seinem neuen Heimatfilm erzählt Adolf Winkelmann das Ruhrgebiet der 60er Jahre aus der Perspektive des heranwachsenden Arbeitersohns Julian. Zugleich legt Winkelmann den Mythos ‚Bergbau‘ frei und wagt einen authentischen Blick in die schmutzige Welt der stolzen Bergleute untertage, die mit ihrer harten Arbeit das Wirtschaftswunder ermöglichten. Mit außergewöhnlicher Bildgewalt fängt JUNGES LICHT die Poesie des gleichnamigen Romans von Ralf Rothmann ein. Über die Verfilmung sagt der im Ruhrgebiet aufgewachsene Schriftsteller: „Winkelmann hat ein eigenständiges Kunstwerk geschaffen – ein Meisterwerk mit dem Zeug zum Klassiker!“


Mehr Infos zum Film unter http://www.jungeslicht.weltkino.de/
Donnerstag bis Samstag, Montag um 16:45 Uhr
Sonntag um 15:00 Uhr
Dienstag um 16:45 Uhr OmU

Regie: Roschdy Zem

Frei ab 12 Jahren
F / 2015
3. Woche
Plakatmotiv "Monsieur Chocolat"
Frankreich, kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts: Auf der Suche nach neuem Talent entdeckt der Clown George Footit (James Thiérrée) den aus der Sklaverei entflohenen Chocolat (Omar Sy), der mit einem kleinen Wanderzirkus durchs Land reist. Die beiden Außenseiter freunden sich an und entwickeln eine gemeinsame Bühnenshow, die schnell zu einem großen Zuschauermagneten wird. Auftritte in den größten Zirkushäusern von Paris machen Footit und Chocolat schließlich landesweit bekannt.

Doch der große Ruhm treibt nicht nur einen Keil in die Freundschaft der beiden, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Chocolat muss feststellen, dass er viele Feinde hat, die den Erfolg eines schwarzen Künstlers nicht dulden werden…

MONSIEUR CHOCOLAT erzählt die wahre Geschichte vom Aufstieg und Fall von Raphaël Padilla, der unter dem Namen Chocolat als erster schwarzer Künstler auf einer französischen Bühne zu großem Ruhm und Reichtum gelangte und beides wieder verlor. In den Hauptrollen brillieren Omar Sy (ZIEMLICH BESTE FREUNDE) als Chocolat sowie Charlie Chaplin-Enkel James Thiérée (ADIEU, SCHÖNER, SCHWARZER VOGEL) als Georges Footit, der Chocolat entdeckt und eine tiefe Freundschaft mit ihm aufbaut. Mit imposanten Bildern erweckt Regisseur Roschdy Zem das Paris der Belle Époque auf der großen Leinwand wieder zum Leben.


Mehr Infos zum Film unter http://dcmworld.com/portfolio/chocolat/
Donnerstag um 14:45 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag um 19:00 Uhr
Sonntag um 17:15 Uhr
Dienstag um 19:00 Uhr OmU

Regie: Bruno Podalydès

Frei ab 0 Jahren
F / 2015
4. Woche
Plakatmotiv "Nur Fliegen ist schöner"
Mit 50 Jahren verläuft das Leben in geregelten Bahnen. Das gilt auch für Michel (Bruno Podalydès): Der Grafikdesigner hat eine Anstellung zu den üblichen Zeiten von neun bis fünf, ist verheiratet und die Kinder sind schon aus dem Haus. Doch die alltägliche Routine fängt an, ihm gehörig auf die Nerven zu gehen. Wie sehr träumt er von einem anderen Leben. Eines Tages sieht Michel das Foto eines Kajaks und ist sofort hellauf begeistert von dem kleinen Ruderboot. Schnell ist es bestellt und Michel kann an nichts anderes mehr denken, als es zusammenzubauen und sich in die Freiheit zu träumen. Rasch wird aber daraus Wirklichkeit, als seine Frau Rachelle (Sandrine Kiberlain) Wind davon bekommt und ihn kurzerhand an einem Fluss aussetzt. Kaum auf sich allein gestellt, trifft Michel auf eine ländliche Bohème. Die Unbeschwertheit, süßen Früchte und der Alkohol sind einfach zu verlockend, um sie je wieder zu verlassen...
- Filmstarts.de

Mehr Infos zum Film unter http://nurfliegenistschoener-derfilm.de/
Sonntag um 11:00 Uhr OmU
Montag um 15:00 Uhr
Dienstag um 15:00 Uhr OmU
Mittwoch um 17:00 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Lisa Immordino Vreeland

Frei ab 0 Jahren
USA I GB / 2015
7. Woche
Plakatmotiv "Peggy Guggenheim - Ein Leben für die Kunst"
Der Dokumentarfilm von Lisa Immordino Vreeland porträtiert das Leben der Kunst-Ikone Peggy Guggenheim: Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Affären und Beziehungen zu einigen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts wie Samuel Beckett, Max Ernst, Jackson Pollock oder Marcel Duchamp geprägt war. Das Leben der Peggy Guggenheim zeigt, dass sich Kunst und Leben nicht ausschließen und in einem ewigen, gegenseitigen Austausch stehen. Ihre Leidenschaft ließ Peggy Guggenheim als Autodidaktin zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden.

Grundlage der 96-minütigen Dokumentation sind bisher verschwunden geglaubte Tonaufnahmen von Interviews mit Peggy Guggenheim von Jacqueline Bograd Weld aus den Jahren 1978 – 1979. Es handelt sich dabei um die letzten Aufnahmen, die vor Peggy Guggenheims Tod aufgezeichnet wurden und die den sensiblen und temperamentvollen Charakter der schillernden Kunstfigur ans Licht bringen. Ihre Erzählungen werden unterstrichen von einem umfangreichen Foto- und Filmarchiv. Kunstgrößen wie Larry Gagosian und der Verfasser der Picasso-Biografie, John Richards, der Kunsthistoriker und Autor Dore Ashton, die New-Museum-Direktorin Lisa Philipps und „Art in America“-Herausgeberin Lindsay Pollock sowie der Schweizer Kurator für zeitgenössische Kunst, Hans Ulrich Obrist, kommen zu Wort und vervollständigen das Bild.

Ihre Geschichte ist eine spannende Reise durch die gleichzeitig unsicheren und aufregenden Anfänge des 20. Jahrhunderts, eine Zeit voller unerwarteter kultureller Umwälzungen. Ein einfühlsames Porträt einer Frau, deren Leben mindestens ebenso faszinierend und ausgefallen war, wie die Kunst, die sie sammelte.

Mehr Infos zum Film unter http://www.peggyguggenheim-derfilm.de/02/inhalt.html
Mittwoch um 20:45 Uhr

Regie: John Carney

Frei ab 0 Jahren
IRL USA GB / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Sing Street"
Irland in den Achtzigern. Vor dem Hintergrund von Rezession und Arbeitslosigkeit wächst der jugendliche Conor in Dublin auf. Als Außenseiter in der Schule gebrandmarkt, flieht er in die Welt der Popmusik und träumt nebenbei von der unerreichbaren, schönen Raphina. Seine Idee: Er lädt Raphina ein, im Musikvideo seiner Band aufzutreten. Sein Problem: Er hat gar keine Band, kann noch nicht mal ein Instrument spielen. Aber sein Plan darf auf keinen Fall scheitern. Also gründet er mit ein paar Jungs aus der Nachbarschaft kurzerhand eine Band und voller Leidenschaft schreiben sie ihre ersten Songs…

Nach „Once“ und „Can A Song Save Your Life?“ begeistert John Carney erneut mit einem energiegeladenen Musikfilm. Der kreative Filmemacher, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, zaubert das Lebensgefühl der 80er Jahre zurück auf die Leinwand: Die Geschichte eines musikverrückten Jugendlichen, der seinen Traum lebt, mit einem unvergesslichen Soundtrack mit Hits von The Cure, Duran Duran, The Police und Genesis. SING STREET ist wie das Lieblings-Album auf Vinyl – nur in Bildern.

Mehr Infos zum Film unter http://www.singstreet.de/