Donnerstag bis Montag um 20:30 Uhr
Dienstag um 20:30 Uhr OmU
Mittwoch um 17:45 Uhr

Regie: Simon Aboud

GB / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Der wunderbare Garten der Bella Brown"
Ein Zauber liegt über diesem Film – als würde eine keltische Amelie ihr Feenreich entdecken. Doch Bella Brown hat außer der Frisur und dem träumerischen Blick wenig mit der fabelhaften Kultfigur gemeinsam. Zum Beispiel muss sie innerhalb von vier Wochen ihren verwilderten Garten kultivieren, sonst droht der Rausschmiss. Für ein Mädchen, das panische Angst vor der Natur hat, ist das eine echte Herausforderung. Doch glücklicherweise findet sie Helfer in der Not. Und manchmal werden aus Feinden sogar Freunde…
Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend!


Mehr Infos zum Film unter http://www.bellabrown-derfilm.de/
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: diverse

OmU
Frei ab 12 Jahren
Frankreich / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "Französische Filmtage Bonn 2017"

Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es in der Neuen Filmbühne (Bonn) und im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz Ihnen 12 neue französische Filme präsentieren zu können. Fast alle Filme kommen direkt von den Festivals in Cannes und München nach Bonn. Wie jedes Jahr versuchen wir das gesamte Spektrum des Französischen Films abzudecken.

Eröffnen werden wir mit der Komödie „Il a déjà tes yeux – Zum verwechseln ähnlich“. Das ist der neue Film von und mit dem „Triff die Elisabeths!“-Macher Lucien Jean-Baptist. In seiner neuen Komödie lässt Jean-Baptist ein Schwarzes Paar ein weißes Baby adoptieren und damit die Vorurteile so aufeinander krachen wie Philippe de Chauveron in seinem Publikumsliebling „Monsieur Claude und seine Töchter“. Zum Eröffnungsfilm erwarten wir die Hauptdarstellerin Aissa Maiga.

In „Le petit Locataire – Das unerwartete Glück der Familie Payan“ von Nadège Loiseau mit Karin Viard aus „Verstehn sie die Belliers“ wirbelt eine späte Schwangerschaft eine ganze Familie gehörig durcheinander.

„Paris pieds nus – Lost in Paris“ von und mit Dominique Abel und Fiona Gordon schlägt dagegen schon leisere Töne an. Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kino­unter­haltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva in einer ihrer letzten Rollen zu sehen, die mit Alain Resnais „Hiroshima mon amour“ und Michael Hanekes „Amour“ unsterblich geworden ist.

Mit „Ce qui nous lie – Der Wein und der Wind“ von Cédric Klapisch und „Chez nous – Das ist unser Land!“ von Lucas Belvaux zeigen wir zwei Familien-Dramen, wobei der gegen den Rechtspopulismus gerichtete „Chez nous“ an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

Der Dokumentarfilm „Robert Doisneau – Das Auge von Paris“ porträtiert den berühmten Fotografen und seine Sujets Paris und seine Bewohner.

Mit „Le mort de Louis XIV – Der Tod von Ludwig XIV“ von Albert Serra und „Une vie – A woman’s life“ von Stéphane Brizé („Der Wert des Menschen“) finden sich dieses Jahr auch wieder zwei historische Filme im Programm, wobei „Une vie“ den berühmten gleichnamigen Roman von Guy de Maupassants verfilmt.

Nicht ganz so weit zurück in der Zeit geht „Un Sac de billes – Ein Sack voll Murmeln“ von Christian Duguay mit Patrick Bruel („Der Vorname“), Elsa Zylberstein („Der Tango der Rashevskis“) und Christian Clavier („Monsieur Claude“) nach dem gleichnamigen auf eigenen Erfahrungen basierenden Roman von Joseph Joffo, über die Flucht zweier jüdischer Brüder aus dem von den Deutschen besetzen in den unbesetzten Teil Frankreichs.

Der einzige Film des Festivals der schon in den Bonner Kinos zusehen war ist „Ma vie de Courgette – Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras. Dieser Oscar nominierte Stopmotion-Trickfilm für Erwachsene mit der Musik von Sophie Hunger, der auf den Festivals der Welt mit Preisen überschüttet wurde, ist so genial, dass wir ihn unbedingt auch in unseren Kinos zeigen wollen.

Unser Abschlussfilm wird „Dalida“ von Lisa Azuelos über die berühmte französische Chanson-Sängerin sein. Im Anschluss erfolgt wie in jedem Jahr die Bekanntgabe des Publikumspreisträgers.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Ein spannendes Festival wünschen

Dieter Hertel und Jürgen Lütz

PS: Um Ihnen das Anschauen vieler Filme zu erleichtern, gibt es – wie in den letzten Jahren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle Festival-Filme für ins­gesamt 40,- € anschauen können.



Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-bonn.de
Donnerstag bis Dienstag um 16:30 Uhr

Regie: Matti Geschonneck

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
7. Woche
Plakatmotiv "In Zeiten des abnehmenden Lichts"
Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein.
Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.
Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=WHzpuhDKtv4
Donnerstag bis Montag um 18:30 Uhr
Samstag bis Sonntag um 14:30 Uhr
Dienstag um 18:30 Uhr OmU

Regie: Stéphane Robelin

Frei ab 0 Jahren
D F / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Monsieur Pierre geht online"
Pierre (Pierre Richard) ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora – zum Glück hat er ja Alex, der sich geradezu anbietet, die Konsequenzen zu tragen. Der in großen Finanznöten steckende Alex akzeptiert Pierres unmoralisches, aber exzellent bezahltes Angebot und geht an Pierres Stelle zum Rendezvous. Dass sich Flora Hals über Kopf verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage. Pierre ist sich sicher, dass seine verbale Verführungskunst Floras Gefühle geweckt hat. Ganz unschuldig können aber auch Alex` Küsse nicht gewesen sein. Vor allem aber sind es eigentlich die beiden Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden, und nun endgültig im selben Boot sitzen, nur die Kapitänsfrage muss noch geklärt werden...

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa. Haarscharf geschliffene Dialoge, die große Lachlust verbreiten, und ein wunderbares Ensemble, dem der Spaß anzusehen ist, sorgen für eine herrlich neuzeitliche Komödie der Irrungen.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=n1t9yf7REac
Sonntag um 12:00 Uhr
Mittwoch um 15:30 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer