Donnerstag bis Dienstag um 20:30 Uhr
Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Chris Kraus

Frei ab 12 Jahren
D A / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "Die Blumen von Gestern"

Lars Eidinger, Adèle Haenel, Jan Josef Liefers und Hannah Herzsprung, eine brillante Besetzung für einen der interessantesten deutschen Filme des Jahres!
Wie in Antonia Byatts "Besessen" streiten zwei Historiker, gespielt von Lars Eidinger, und Adèle Haenel um die Deutungshoheit in ihrer Forschung und müssen sich nach und nach gegenseitig eingestehen, dass ihr Tun nicht abstrakt ist, sondern zutiefst mit ihrer eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Eine Komödie die einem lange nachgeht!!!

Chris Kraus hat eines der originellsten Liebespaare des Jahres erschaffen.


Mehr Infos zum Film unter http://die-blumen-von-gestern.de/trailer.php
Donnerstag bis Sonntag um 18:15 Uhr
Montag um 16:20 Uhr
Dienstag um 16:20 Uhr OmU

Regie: Paolo Virzì

Frei ab 12 Jahren
I F / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Die Überglücklichen"
Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus. Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt.
Paolo Virzìs („Die süße Gier“) neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte. DIE ÜBERGLÜCKLICHEN bringt zwei bezwingend starke Frauen auf die Leinwand, genial verkörpert von Valeria Bruni Tedeschi und Micaela Ramazzotti, die uns mit ihrer Wucht und Zerbrechlichkeit viel Kraft geben. Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet.


Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=Erg8uS3f5eo
Donnerstag bis Sonntag um 16:20 Uhr
Montag um 18:35 Uhr
Dienstag um 18:35 Uhr OmU

Regie: Whit Stillman

Frei ab 0 Jahren
IRL NL F / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Love & Friendship"
Die schöne Witwe Lady Susan Vernon besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandalträchtigen Gerüchte über ihre Affären auszusitzen. Während sie sich dort versteckt hält, schmiedet sie Pläne, um für sich selbst sowie für ihre heiratsfähige, aber widerwillige Tochter Frederica jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer beider Zukunft zu sichern. Lady Susan erregt die Aufmerksamkeit gleich dreier Männer: sowohl des jungen und attraktiven Reginald DeCourcy als auch des reichen, aber etwas einfältigen Sir James Martin sowie des äußerst gut aussehenden, jedoch verheirateten Lord Manwaring. Dieser Umstand verkompliziert die Angelegenheiten deutlich.

Mit Kate Beckinsale (AVIATOR), Chloë Sevigny (MR. NICE) und Xavier Samuel (TAGE AM STRAND) u.v.m. ist LOVE & FRIENDSHIP hochkarätig besetzt. Der sorgfältig und wunderschön ausgestattete Film basiert auf Jane Austens Briefroman „Lady Susan“ und Regisseur Whit Stillman ist unter dem Titel LOVE & FRIENDSHIP eine frische, witzige und pointierte Jane Austen-Verfilmung gelungen, die Fans und Jane Austen-Neulinge gleichermaßen begeistern wird.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=cfXnrS6MTmg
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 14:00 Uhr
Sonntag um 11:30 Uhr

Regie: Christian Schwochow

D F / 2016
10. Woche
Plakatmotiv "Paula - Mein Leben soll ein Fest sein"
Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.

Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist PAULA auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je. Als Paula Modersohn-Becker steht Carla Juri (FEUCHTGEBIETE) vor der Kamera, Albrecht Abraham Schuch (DIE VERMESSUNG DER WELT, „NSU: Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“) spielt ihren Ehemann Otto Modersohn, Roxane Duran (DAS WEISSE BAND) ihre engste Freundin Clara Rilke-Westhoff und Joel Basman (ALS WIR TRÄUMTEN) ist der Dichter Rainer Maria Rilke. Das Drehbuch stammt von Stefan Kolditz und Stephan Suschke.

Mehr Infos zum Film unter http://www.paula-film.de/
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Maren Ade

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
39. Woche
Plakatmotiv "Toni Erdmann"
Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.


Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/
Sonntag um 14:00 Uhr

Regie: Nicolas Humbert

OmU
Frei ab 0 Jahren
D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Wild Plants"
‚Wild Plants’ sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.

‚Wild Plants’ sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

‚Wild Plants’ ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.

In ‚Wild Plants’ begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt: Zu den ‚Urban Gardeners’ im zusammengebrochenen Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge, zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und zu der innovativen Landbau-Kooperative der ‚Jardins de Cocagne’ in Genf.

Das Wissen um die Kraft der Pflanzen und die Kunst des Gartenbaus ist in der Urbanisierung nicht verschwunden. Altes Wissen verbindet sich mit neuen Ideen und Projekten. Sie sind wie der Humus, der das Alte in Neues verwandelt. Der Film spiegelt aus verschiedenen Blickwinkeln unsere Beziehung zu Natur und Wildnis. Die Verbindung des Menschen mit der Pflanzenwelt hat eine lange Geschichte. Sie führt uns sowohl zu unseren eigenen Wurzeln als auch zu neuen Lebensformen und Gestaltungsmöglichkeiten, die sich uns im Umgang mit Pflanzen offenbaren.

Durch eine vielschichtige Erzählstruktur zeichnet ´Wild Plants´ zahlreiche Porträts von jenen, die dem Komfort der Konsumgesellschaft den Rücken kehren und sich wieder der Erde zuwenden, um neue Formen des Zusammenlebens und des Daseins auf der Welt zu erschaffen. Eine Rückkehr zum Wesentlichen, zu den sogenannten Grundbedürfnissen, um der Arbeit einen Sinn zu geben, aber auch, um Antworten auf metaphysische Fragestellungen zu finden. Nicolas Humbert erfaßt mit einem großen Gespür für Poesie die Gesten des Alltags und findet einen Rhythmus, der die Protagonisten in ihrem Leben mit den Kreisläufen der Natur begleitet.

Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/wild-plants/index.php
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Simon Verhoeven

Frei ab 12 Jahren
D / 2016
5. Woche
Plakatmotiv "Willkommen bei den Hartmanns"
Alles beginnt, als Angelika Hartmann (Senta Berger), frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann (Heiner Lauterbach), Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip (Florian David Fitz) driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti (Marinus Hohmann) etwas auf der Strecke, Tochter Sophie (Palina Rojinski) weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo (Eric Kabongo) gerät – und auf seine charmantnaive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind ...
Mehr Infos zum Film unter http://www.warnerbros.de/kino/willkommen_bei_den_hartmanns.html