Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: diverse

OmU
F / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "14. Französische Filmtage"

14. Französische Filmtage in der Neuen Filmbühne
wir freuen uns, Ihnen von Mi., 06.07., bis Mi., 20.07.2016, eine Aus­wahl aktueller französischer Filme in der Originalsprache präsentieren zu können.

Das Programm ist jetzt online.

http://www.filmtage-bonn.de

 

Et voilà

Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es in der Neuen Filmbühne (Bonn) und im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz ihnen in zwei Wochen 14 neue Französische Filme und einen Klassiker präsentieren zu können.

Vier Filme zeigen wir nicht ohne Stolz als deutsche Premieren:

Die Politsatire „Merci Patron !“ von François Ruffin
Die ergreifende Tochter-sucht-Mutter Geschichte „Je vous   souhaite d’etre follement aimée“ von Ounie Lecomte
Den Liebesfilm „Les Châteaux de sable“ von Olivier Jahan
Den César Gewinner bester französischer Film 2016 „Fatima“ von Philippe Faucon über eine 44-jährige Marokkanerin in Frankreich, die ihren beiden Töchtern durch unermüdliche Arbeit einen gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen will.

Nach dem wir letztes Jahr mit dem eher ernsten Film „Les Héritiers – Die Schüler der Madame Anne“ gestartet sind, eröffnen wir 2016 mit der meisterhaften Komödie „Retour chez ma mère“.

Wie in jedem Jahr ermitteln wir auch in 2016 wieder einen Publikums­preis­träger. Anders als in 2014, wo schon nach der ersten ausverkauften Vorstellung von „Monsieur Claude und seine Töchter“ der Ausgang klar war, gibt es in diesem Jahr im Vorfeld keinen erkennbaren Favoriten und wir sind sehr gespannt welcher Film sich an die Spitze der Zuschauergunst setzen wird.

Nach den Ergebnissen der Filme im Mutterland des Kinos müsste „La vache“ weit vorne liegen. Diese berührende Geschichte über einen modernen Hans im Glück, der mit seiner Kuh Jacqueline zu Fuß durch Frankreich reist und unfreiwillig zu einem Medienstar wird hat in Frankreich bereits 1,3 Mio. Besucher in die Kinos gelockt und ist noch in der Auswertung.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Ein spannendes Festival wünschen
Dieter Hertel und Jürgen Lütz

PS: Um Ihnen das Anschauen vie­ler Filme zu erleich­tern, gibt es – wie in den letz­ten Jah­ren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle Festival-Filme für ins­ge­samt 45,– € anschauen können.


Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-bonn.de
Donnerstag bis Samstag um 18:30 Uhr
Sonntag um 18:30 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Pan Nalin

IND D / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "7 Göttinnen"
Freida (Sarah-Jane Dias) hat ihre besten Jugendfreundinnen zu sich nach Goa eingeladen. In der traumhaften Umgebung des indischen Küstenstaats will sie mit ihnen – zur großen Überraschung aller – ihre Hochzeit feiern.

Die Hochzeitsgesellschaft könnte unterschiedlicher kaum sein: Suranjana (Sandhya Mridul) ist eine toughe Geschäftsfrau und Mutter, Joanna (Amrit Maghera) eine aufstrebende Schauspielerin, Mad (Anushka Manchanda) eine mit dem Erfolg ringende Musikerin, Nargis (Tannishtha Chatterjee) engagierte Umweltaktivistin, und die ehemalige Spitzenstudentin Pam (Pavleen Gujral) ist inzwischen Hausfrau. Umsorgt werden alle von Freidas Hausmädchen Laxmi (Rajshri Deshpande). Zwar verrät Freida ihren erstaunten Freundinnen noch nicht, wen sie heiraten wird, zum Feiern muss sie sie aber nicht überreden. Und während alle über die Identität des Bräutigams rätseln, beginnen die sieben jungen Frauen wild und ausgelassen über Gott und die Welt zu philosophieren – über Männer, Sex und ihre Karrieren, über ihre kleinen Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste.

Je mehr sie dabei von sich offenbaren, desto klarer wird ihnen, dass sie alle vom Leben nicht das bekommen haben, was sie sich erhofft hatten. Eigentlich hatte ihnen die Welt offen gestanden, in einem Land, in dem Traditionen und Männer das Sagen haben, sind ihre Träume aber irgendwann auf der Strecke geblieben. Sieben Frauen, die wütend sind – und die gemeinsam Pläne schmieden, wie sie ihr bisheriges Leben ändern können. Doch sie ahnen nicht, dass ihre Gemeinschaft durch ein dramatisches Ereignis schon bald auf ganz andere Weise herausgefordert wird.


Mehr Infos zum Film unter http://www.siebengoettinnen.de/
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Claudia von Alemann

Frei ab 0 Jahren
D / 2015
2. Woche
Plakatmotiv "Die Frau mit der Kamera - Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann"
Die Fotografien von Abisag Tüllmann (1935–1996) haben sich tief in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Ein langerwarteter Dokumentarfilm über Leben und Werk der vielseitigen Fotografin von ihrer langjährigen Freundin Claudia von Alemann erinnert jetzt an sie. Die Fotografien Abisag Tüllmanns auf der Kinoleinwand zu sehen ist ein Ereignis.

Die Frau mit der Kamera – das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann ist eine berührende Biographie, ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft und ein nuancenreiches Zeitporträt. Aus Fragmenten entsteht das Bild einer Frau, die mit ihrer Kamera viele gültige Momente unserer Geschichte festgehalten hat.

Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst  – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.
 
Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat.

Mehr Infos zum Film unter http://www.diefraumitderkamera.de
Donnerstag bis Sonntag um 16:50 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:50 Uhr

Regie: Kristín Ólafsdóttir und Hrund Gunnsteinsdottir

ISL / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "InnSæi - Die Kraft der Intuition"
Eine Geschichte über Selbst-Hinterfragung, Wissenschaft, Natur und Kreativität. InnSaei nimmt uns mit auf eine Reise, auf der die Kunst enthüllt wird, wie man in der heutigen Welt, voller Stress und Ablenkungen, nicht den Kontakt zu sich selbst verliert.

INNSAEI – Die Kraft der Intuition

Der Film vermittelt einen tiefen Einblick, wie wir unser Denken über und unser Gefühl für die Welt neu strukturieren müssen. Zwei Kulturschaffende begeben sich auf eine Reise, die sie um die ganze Welt führt, und erleichtern so selbst den größten Skeptikern den Zugang zu der versteckten Welt von InnSaei.

Die Welt verändert sich schneller als je zuvor. Darum sind neue Denkansätze gefragt. 65% unserer Kinder werden in der Zukunft Berufen nachgehen, die es jetzt noch gar nicht gibt. Es gibt Statistiken, die sagen, dass bis 2020 der häufigste Grund für Erkrankungen Depressionen sein werden. Burn-Out, Ablenkung und Gewalt sind zu einem elementaren Bestandteil in unserer Kultur und unserer Medienlandschaft geworden. Wir sind auf dem Weg, unsere Verbindung zur Natur endgültig zu verlieren.

Wie wirkt sich das auf unsere Lebensweise aus?

Auf ihrer Reise treffen die beiden Frauen weltberühmte Denker, Wissenschaftler, Künstler, Akademiker und spirituelle Meister, die ihr Wissen und ihre Weisheit mit uns teilen und uns InnSaei näherbringen: Eine Welt voller Potenzial und einer neuen Fülle von Perspektive, Gefühl, Empathie und Vorstellungskraft. Eine Welt, zu der uns der Zugang von der heutigen Stress- und Ablenkungskultur versperrt wird.

Sie treffen eine Gruppe von Kindern, die mit Hilfe eines unkonventionellen Schulprogramms lernen, sich besser in der heutigen Welt zurechtzufinden. Durch die Erfahrungen der Kinder und mit Hilfe von Natur und Achtsamkeitsübungen, erkennen sie, wie InnSaei uns dabei helfen kann, unser Denken neu zu denken und unser volles Potential zu entfalten.

Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und auf eine Veränderung warten. Die Veränderung muss in uns selbst stattfinden – und sie beginnt mit InnSaei.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/innsaei/
Donnerstag bis Montag um 20:30 Uhr
Dienstag um 20:30 Uhr OmU
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Kheiron

Frei ab 12 Jahren
F / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Nur wir drei gemeinsam"
Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut, Entschlossenheit und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat (Kheiron) mit seiner Frau Fereshteh (Leïla Bekhti) und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeinis. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel „nur wir Drei gemeinsam“ nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.
Mehr Infos zum Film unter http://nurwirdreigemeinsam-derfilm.de/
Samstag bis Sonntag um 14:50 Uhr
Montag um 16:50 Uhr
Dienstag um 16:50 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Maria Schrader

Frei ab 0 Jahren
D F / 2016
9. Woche
Plakatmotiv "Vor der Morgenröte"

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war.

Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/
Mittwoch um 16:30 Uhr

Regie: Kamilla Pfeffer

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Wer ist Oda Jaune?"
Wer ist Oda Jaune? Hinter dem Künstlernamen, der ihr vorn Jörg Immendorff gegeben wurde, steckt die Bulgarin Michaela Danowska, die gallertartige Feenwesen malt, schwangere Männer, amorphe Leiber – und Zustände des Glücks: Kreaturen im Paradies, fliegende Menschen. 1979 wurde sie in Sofia geborenen. Eine wichtige Weichenstellung war ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin beim Künstler und Professor Immendorff wurde, den sie 2000 heiratete und mit dem sie eine Tochter hat, die 2001 zur Welt kam. Nach Immendorffs Tod 2007 zog Jaune zum Arbeiten und Leben nach Paris. Kamilla Pfeffer versucht in ihrem Dokumentarfilm eine Annäherung an die scheue Malerin. Während des Drehs ging Jaune immer wieder auf Abstand, verweigerte sich der Kamera. Pfeffer dokumentiert eine komplizierte Annäherung…
- Filmstarts.de

Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/wer-ist-oda-jaune/index.php
Sonntag um 12:50 Uhr

Regie: Werner Penzel

Frei ab 0 Jahren
D CH / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "Zen for Nothing"
Versteckt in den bewaldeten Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen Kloster Antaiji. Eine junge Frau (Sabine Timoteo) bricht auf, um von Herbst bis Frühjahr in das Abenteuer des klösterlichen Lebens einzutauchen und die Philosophie des japanischen Zen Meisters Kodo Sawaki kennenzulernen.


Mehr Infos zum Film unter http://www.zenfornothing.net/