
Die Filme in der Woche vom 23.07. bis 29.07.2026:
Regie: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka
D / 2026
1. Woche
Eintritt: 25 €/ 23 €
Am 26. Juli 2026 übertragen die Bayreuther Festspiele die Premiere von Richard Wagners Oper „Rienzi“ live aus dem Festspielhaus in Kinos im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 ermöglichen die Bayreuther Festspiele mit „Wagner im Kino“ einem breiten Publikum, ausgewählte Produktionen vom „Grünen Hügel“ auf der großen Leinwand zu erleben. Im Jubiläumsjahr 2026 – die Festspiele feiern ihr 150-jähriges Bestehen – erwartet das Kinopublikum ein außergewöhnliches Ereignis: Mit „Rienzi“ wird erstmals überhaupt eine dieser frühen Opern Wagners in Bayreuth auf die Bühne gebracht und zeitgleich live ins Kino übertragen.
von Verleih
Mit „Rienzi“ präsentieren die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr nicht nur eine selten gespielte Oper, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Wagners Werk und dessen Entwicklung.
Die Übertragung findet leicht zeitversetzt zur originalen Aufführung statt und beginnt um 18 Uhr – in HD-Qualität und Dolby Surround. Wie bereits in den Vorjahren wird die Opernübertragung durch ein exklusives Vor- und Pausenprogramm ergänzt. Dieses bietet Einblicke hinter die Kulissen der Produktion, Gespräche mit Mitwirkenden sowie Eindrücke vom Festspielhügel und der Premiere. So erhalten Sie die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre der Bayreuther Festspiele hautnah mitzuerleben!
18:00 – 17:10 Uhr Exklusives Vorprogramm
18:10 – 20:00 Uhr Erster Teil RIENZI (Ouvertüre, 1. Akt und 2. Akt)
20:00 – 2o:30 Uhr Paus
20:30 – 21:15 Uhr Zweiter Teil RIENZI (3. Akt)
21:15 – 21:45 Uhr Pause
21:45 – 22:35 Uhr Dritter Teil RIENZI (4. Akt und 5. Akt)
ca. 23:15 Uhr Ende der Übertragung
Handlung
Rom in wirren Zeiten: Die Adelsfamilien der Colonna und Orsini terrorisieren die Bevölkerung. Die Stadt ist nahezu ohne Regierung; und versinkt im Chaos; der Papst, die einzige moralisch-geistliche Autorität, befindet sich im Exil in Avignon.
Cola di Rienzi, ein päpstlicher Notar und gebildeter Literat, lehnt sich gegen die tyrannischen Adelscliquen auf, nachdem sein jüngerer Bruder brutal ermordet wurde.
Rienzi gewinnt auch zunächst die Unterstützung des römischen Volkes sowie der Kirche und wird zum Tribun ernannt. Er gewinnt Adriano, Sohn des Adligen Colonna, der Rienzis Schwester Irene liebt, zum Freund und verspricht, Rom von der Tyrannei der Adligen zu befreien und eine idealistische Republik der Freiheit, der Einheit und des Rechts zu errichten, in dem nur das Gesetz gilt, vor dem alle gleich sind. Die Colonnas und Orsinis wollen das nicht hinnehmen; ein Attentat auf Rienzi aber scheitert. Auf Drängen von Rienzis Schwester Irene und ihres Geliebten Adriano begnadigt Rienzi seine Feinde.
Die Adligen planen jedoch weiterhin seine Beseitigung und kehren mit einer Armee zurück. Rienzi führt die römischen Bürger zum Sieg – allerdings unter furchtbaren Verlusten. Sein Idealismus gerät zur Hybris, und trotz seines Sieges verliert Rienzi die Unterstützung seiner Anhänger, des Volkes und vor allem auch der Kirche. Auch Adriano wendet sich von ihm ab. Nur Rienzis Schwester steht weiterhin zu ihrem Bruder und zu dem Ideal eines neuen Rom. Beide werden im Kapitol eingeschlossen, das vom römischen Volk in Brand gesetzt wird. Auch Adriano kann sie nicht mehr retten.
Da es sich bei diesem Screening um eine exklusive Sonderveranstaltung handelt, ist die Cineville-Karte leider nicht gültig.
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Regie: Sandra Wollner
A D / 2026
1. Woche
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
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Regie: Philippa Lowthorpe
GB USA SG / 2026
3. Woche
Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines der wildesten Tiere zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.
Basierend auf dem internationalen Bestseller und den preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt H WIE HABICHT eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.
Das Buch gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Adaption bringt diese außergewöhnliche Geschichte nun mit großer emotionaler Wucht und visueller Kraft auf die Leinwand und macht H WIE HABICHT zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis von zeitloser Relevanz.
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Regie: Regina Schilling
D AT / 2026
8. Woche
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
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Regie: Heather Lenz
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
17. Woche
In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch
Anläßlich der aktuellen Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
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Regie: Jim Jarmusch
Frei ab 12 Jahren
D GB FCY / 2013
8. Woche
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Regie: Daniel Roher
USA / 2025
8. Woche
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Regie: Eva Müller, Isabel Schneider
D / 2026
3. Woche
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