
Die Filme in der Woche vom 24.09. bis 30.09.2026:
Regie: Hannu Salonen
D / 2026
4. Woche
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Bad Apples Einmaliger Einsatz
Regie: Jonatan Etzler
Frei ab 16 Jahren
USA / 2025
2. Woche
Regie: David Borenstein und Pavel Talankin
Frei ab 12 Jahren
DK CZ / 2025
1. Woche
Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.
Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.
Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.
Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert.
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Regie: diverse
Frei ab 6 Jahren
GB / 2026
1. Woche
Exhibition on Screen – Alle Filme jeweils um 11 Uhr | Eintritt: 12 €
EXHIBITION ON SCREEN ist die bahnbrechende Reihe preisgekrönter Filme, die größten Ausstellungen, Künstler und Galerien der Welt in die Kinos auf der ganzen Welt bringen. Zu den vergangenen Produktionen, die exklusiven Zugang erhielten, gehörten Matisse aus der Tate Modern und MoMA, Painting the Modern Garden von der Royal Academy of Arts und Vincent van Gogh: A New Way of Seeing vom Van Gogh-Museum.
Exhibition on Screen bietet filmische Einblicke in das persönliche und kreative Leben der beliebtesten Künstler der Geschichte und ihrer Werke. Seit dem Start im Jahr 2012 wurden mehr als 35 Filme veröffentlicht, und das Unternehmen hat weltweit mehr als vier Millionen Kinoplätze verkauft
Exhibition on Screen: James McNeill Whistler
Sonntag, 27. September um 11 Uhr
Mittwoch, 30. September um 14:15 Uhr
James McNeill Whistler gilt als einer der bedeutenden Neuerer der Kunst des 19. Jahrhunderts. Als Zeitgenosse der Impressionisten wurde er von Künstlern wie Van Gogh und Manet bewundert. Mit kühnen Experimenten und seinem Streben nach „Kunst um der Kunst willen“ durchbrach er die Konventionen der viktorianischen Gesellschaft und entwickelte ein neues Schönheitsideal. Sein berühmtestes Werk, Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1, besser bekannt als „Whistlers Mutter“, zählt heute zu den bekanntesten Gemälden der Kunstgeschichte.
Anlässlich der ersten großen Whistler-Retrospektive der Tate Britain seit drei Jahrzehnten präsentiert Exhibition on Screen weltberühmte Meisterwerke und selten gezeigte Arbeiten und erzählt die faszinierende Geschichte des Künstlers hinter den Bildern.
Regie: David Bickerstaff | 90 Min.
Exhibition on Screen: Renoir und die Liebe
Sonntag, 7. Februar 2027
Pierre-Auguste Renoir ist einer der bekanntesten Künstler der Welt. Der Mitbegründer des Impressionismus entwickelte seine Kunst zeitlebens weiter und war besonders für seine Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen bekannt.
Mit exklusivem Zugang zur großen Ausstellung der National Gallery in London bringt Exhibition on Screen Renoirs Meisterwerke auf die Kinoleinwand. Führende Experten beleuchten sein außergewöhnliches Können und seinen Einfluss als Meister der Farbe und der menschlichen Beziehungen. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der National Gallery in London und dem Musée d’Orsay in Paris.
Regie: Ali Ray | 90 Min.
Exhibition on Screen: Monet
Sonntag, 6. Juni 2027
Claude Monet ist einer der populärsten Maler der Welt und die Leitfigur des Impressionismus. Sein revolutionärer Umgang mit Licht und Farbe prägte eine ganze Kunstrichtung, während sein Garten zum Schauplatz einiger der berühmtesten Werke der Kunstgeschichte wurde.
Anlässlich der großen Ausstellung Monet: Painting Time in der Tate Britain präsentiert Exhibition on Screen die Geschichte des legendären Künstlers auf der Kinoleinwand. Der Film zeigt berühmte Meisterwerke und erzählt von Leidenschaft und Rebellion im Leben des Mannes, der der weltweit beliebtesten Kunstbewegung ihren Namen gab.
90 Min.
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Regie: Pawel Pawlikowski
F PL I D / 2026
7. Woche
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.
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Regie: Annelie Boros und Vera Brückner
4. Woche
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?
Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.
Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.
Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.
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