Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Maurizius Staerkle-Drux

OmU
F / 2021
3. Woche
Plakatmotiv "Die Kunst der Stille – Marcel Marceaus Geheimnis"
Als tragikomischer Clown „Bip“ inspiriert der berühmte Pantomime Marcel Marceau bis heute Menschen auf der ganzen Welt. Ikonisch: Das weiße Ringelhemd, das weiß geschminkte Gesicht sowie der zerbeulte Seidenhut mit der roten Blume. Der tragische Hintergrund seiner Kunst blieb jedoch lange verborgen. Sein jüdischer Vater wurde in Auschwitz ermordet, woraufhin sich Marceau der Résistance anschloss. Mit seinem Cousin Georges Loinger schmuggelte er jüdische Kinder über die Grenze in die Schweiz. Samt Gesten und Mimen brachte er ihnen bei, in Gefahrensituationen nicht zu sprechen. Stille verhieß Überleben. Beeinflusst durch Stummfilmgrößen wie Buster Keaton und Charlie Chaplin schuf er nach dem Krieg eine einzigartige Kunstform daraus, die seine Erb*innen bis heute weiterführen.

Mehr Infos zum Film unter https://stille.wfilm.de/
Donnerstag bis Freitag, Dienstag um 20:00 Uhr OmU
Samstag um 20:20 Uhr OmU
Montag um 20:00 Uhr OV

Regie: Daniel Scheinert und Daniel Kwan

Frei ab 16 Jahren
USA / 2022
8. Woche
Plakatmotiv "Everything Everywhere all at once"

 Überbordende Multiverse-Action und absurder Humor mit ganz viel Herz. „Everything Everywhere All At Once“ ist schon jetzt eines der Kino-Ereignisse 2022 und der wohl beste Multiversum-Film, den man sich nur vorstellen kann! - Filmstarts

"Die Daniels bescheren uns einen großartig verrückten und unglaublich innovativen Film. Ihr Multiversums-Hit bietet sowohl sensationelle Martial-Arts-Action wie auch abgefahrenen Humor und vor allem ganz viel Herz." - Filmstarts.de

Eine aus China stammende Immigrantin entdeckt, dass die Welt tatsächlich ein Multiversum ist und sie Zugriff auf all jene Fähigkeiten hat, die andere Versionen von ihr gehabt hätten. Und plötzlich braucht sie all diese Fähigkeiten auch, um die Welt vor dem Untergang zu retten.

"Everything Everywhere All At Once nimmt das im Science-Fiction-Bereich beliebte Konzept der Parallelwelt und macht daraus einen der schönsten und menschlichsten Filme, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Einfallsreiche Actionszenen und aberwitzige Szenarien treffen auf eine emotionale Geschichte über die Bedeutung von Familie, existenzielle Selbstzweifel bis hin zu Depressionen und darüber, was es heißt ein Mensch zu sein in einer Welt, die keinen Sinn ergibt – und auch nicht ergeben muss." Filmrezensionen.de


Mehr Infos zum Film unter https://www.leoninedistribution.com/filme/160284/everything-everywhere-all-at-once.html
Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Samstag bis Sonntag um 16:00 Uhr

Regie: Daniel Roher

OmU
Frei ab 0 Jahren
D / 2022
4. Woche
Plakatmotiv "Nawalny"
Der Film startet mit geheimen Aufnahmen in dem Flugzeug, in dem Nawalny auf dem Weg nach Sibirien mit dem russischen Nervengift „Nowitschok“ ermordet werden sollte. Nur durch eine Notlandung und eine Verlegung in die Berliner Charité – die seine Frau Julia gegen den Willen der russischen Regierung durchsetze – konnte er gerettet werden.

Wie ein Politthriller dokumentiert und begleitet Daniel Roher Nawalny in schockierenden und ebenso persönlichen Momenten. Von dem Giftanschlag im Flugzeug, über seinen Aufenthalt in Deutschland, bis zu seiner Rückkehr nach Moskau. Direkt nach seiner Landung wurde er noch am Flughafen im Auftrag der russischen Regierung festgenommen.

Seitdem sitzt Alexei Nawalny in Haft des Straflagers Pokrow in der Nähe von Moskau, das als besonders hart gilt. Am 22. März 2022 – inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine – wurde seine Strafe wegen angeblichen Betrugs auf neun Jahre Haft verlängert. Nawalnys Anwälte sind in Berufung gegangen und fordern Freispruch.


Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/de/collection/nawalny/
Samstag bis Sonntag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 17:45 Uhr

Regie: Andreas Dresen

Frei ab 12 Jahren
D F / 2022
7. Woche
Plakatmotiv "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"
Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo. Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat. Papier ist geduldig, Rabiye ist es nicht. Eigentlich möchte sie nur zurück zur Familie in ihr Reihenhaus und wird doch immer wieder in die Weltgeschichte katapultiert. Sie zieht mit Bernhard bis vor den Supreme Court nach Washington, um gegen George W. Bush zu klagen. Bernhard gibt dabei auf sie acht. Und Rabiye bringt ihn zum Lachen. Mit Herz und Seele. Mit letzter Kraft. Und am Ende geschieht, was niemand mehr für möglich hält.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=gEXuWV3tjf4
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: David Teboul

F AT / 2021
6. Woche
Plakatmotiv "Sigmund Freud - Freud über Freud"
Im Wien der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt ein visionärer und bahnbrechender Sigmund Freud die Psychoanalyse, bis er und seine Familie 1938 von den Nationalsozialisten ins Exil nach London gezwungen wird. Ein intimes Porträt, das auf Freuds Korrespondenzen und Texten basiert und auch aus der Perspektive seiner Tochter Anna erzählt.
Bisher unveröffentlichte Archivbilder vergegenwärtigen Freud nicht nur als genialen Denker, sondern auch als Privatmenschen in all seinen unterschiedlichen Facetten.
Birgit Minichmayr und Johannes Silberschneider geben Anna Freud und Sigmund Freud ihre markanten Stimmen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/sigmund-freud.html
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Robert Eggers

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA GB / 2021
2. Woche
Plakatmotiv "The Northman"
Nach seinen weltweit gefeierten Filmen The Witch und Der Leuchtturm präsentiert der preisgekrönte Ausnahmeregisseur Robert Eggers nun sein mit Spannung erwartetes neuestes und bisher aufwendigstes Meisterwerk. In dem düsteren Racheepos THE NORTHMAN vereint Eggers seine Markenzeichen – packende Bildgewalt und intensive Atmosphäre – mit nordischer Mythologie und gnadenlos erbitterten Schlachten.

Jahre sind vergangen, seit Wikingerkönig Aurvandil (Ethan Hawke) bei einem Anschlag hinterrücks ermordet wurde. Sein Sohn Amleth (Alexander Skarsgård), der als Kind Zeuge der blutigen Tat war, kehrt körperlich gestählt nach Island zurück, fest entschlossen, unbarmherzig Vergeltung zu üben, seine Mutter Gudrun (Nicole Kidman) zu retten und den Mörder Fjölnir (Claes Bang) zur Rechenschaft zu ziehen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.northman-film.de/
Sonntag um 20:30 Uhr

Regie: Andrew Dominik

OmU
Frei ab 0 Jahren
AUS / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "THIS MUCH I KNOW TO BE TRUE"
Der neue Dokumentarfilm THIS MUCH I KNOW TO BE TRUE von Andrew Dominik wurde in London und Brighton gedreht und zeigt die außergewöhnliche kreative Beziehung von Nick Cave und Warren Ellis, die die Songs ihrer letzten beiden Studioalben „Ghosteen“(Nick Cave & the Bad Seeds) und „Carnage“(Nick Cave & Warren Ellis) zum Leben erwecken.

Dieser Film dokumentiert die allerersten Performances der Alben und wurde im Frühjahr 2021 im Vorfeld ihrer Tournee durch Großbritannien gedreht. Wir erleben die beiden, die von Sängern und einem Streichquartett begleitet werden, wie sie jeden einzelnen Song zur Entfaltung bringen.

THIS MUCH I KNOW TO BE TRUE wurde von Andrew Dominik in Farbe gedreht und von Robbie Ryan kameratechnisch umgesetztundist ein Begleitfilm zu Dominiks Film „One More Time with Feeling“ aus dem Jahr 2016. Er geht auf die tiefe Freundschaft und persönliche Beziehung zwischen Nick Cave und Warren Ellis ein, die bereits in der Pseudo-Dokumentation „20.000 Days on Earth“ von Cave aus dem Jahr 2014 zu erkennen war. Der Film wird ein weiterer bedeutender Moment auf der Reise von Nick Cave und Warren Ellis sein. Er fängt die Stimmung und den Geist der beiden ein, während sie in eine neue, optimistische Phase eintreten.


Eintritt: 12 € / 10 € erm.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=o-f8HDIs6uM