
Die Filme in der Woche vom 17.09. bis 23.09.2026:
Regie: Hannu Salonen
D / 2026
2. Woche
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Regie: Christopher Nolan
Frei ab 12 Jahren
USA / 2026
2. Woche
Zur Besetzung von DIE ODYSSEE gehören Matt Damon (Good Will Hunting), Tom Holland (Spider-Man: No Way Home), Anne Hathaway (Les Misérables), Robert Pattinson (Der Leuchtturm) und Lupita Nyong’o (12 Years A Slave). In weiteren Rollen sind Zendaya (Dune) und Charlize Theron (Monster) zu sehen.
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Regie: Pawel Pawlikowski
Frei ab 0 Jahren
F PL I D / 2026
2. Woche
For our international audience
Sunday, September 20 at 8:15 pm at Rex-Kino.
German original version with English subtitles.
Festival de Cannes 2026: Best Director Award
FATHERLAND centres on the relationship between the Nobel Prize-winning writer Thomas Mann and his daughter Erika, actress, writer and rally driver. In the summer of 1949, at the height of the Cold War, father and daughter embark on a challenging and emotional road trip in a black Buick taking them across a Germany in ruins – from US dominated Frankfurt to Soviet controlled Weimar. Returning home after sixteen years of exile in the US, Thomas Mann has to face not only a divided fatherland, but also deep fracture within his own family.
With FATHERLAND, Pawlikowski picks up where he left off with his award-winning Ida and Cold War, exploring – in his elliptic, distilled way – the themes of identity, family, love and guilt amid the turmoil and confusion of post-war Europe.
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Mephisto Oscar 1982: Bester internationaler Film | Einmaliger Einsatz
Regie: István Szabó
BRD, HU, AT / 1981
1. Woche
Der Film folgt Hendrik Höfgens Aufstieg vom Provinzmimen zum Intendanten der Berliner Staatsschauspiele während der NS-Diktatur. Dieser braucht den Erfolg wie andere die Luft zum Atmen. Er heiratet die Tochter eines einflussreichen Autors, schmeichelt sich bei den Nazis ein und wird bald zum Intendanten des Berliner Staatstheaters ernannt.
Das Porträt des charismatischen, karrierebesessenen Künstlers basiert auf dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann. In dem 1936 im Exil erschienenen Buch trägt Höfgen unverkennbar die Züge des Theatergenies Gustaf Gründgens, der drei Jahre mit Erika Mann verheiratet war.
XXXIV. Internationale Filmfestspiele Cannes (1981): Preis für das beste Drehbuch und Kritikerpreis für den besten Beitrag im offiziellen Programm.
Oscarverleihung (1982): Oscar für den besten ausländischen Film
Regie: David Borenstein und Pavel Talankin
DK CZ / 2025
1. Woche
18:00 Uhr – Rex-Kino, Bonn
20:00 Uhr – Odeon-Kino, Köln
In Anwesenheit des Protagonisten Pavel „Pasha“ Talankin.
Eintritt: 11 € / 10 €
Die Geschichte eines stillen Widerstands.
Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.
Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.
Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.
Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert.
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Regie: Pawel Pawlikowski
F PL I D / 2026
5. Woche
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.
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Regie: Annelie Boros und Vera Brückner
3. Woche
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?
Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.
Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.
Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.
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