Sonntag um 18:00 Uhr

Regie: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka

Frei ab 0 Jahren
D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Bayreuther Festspiele im Kino: Rienzi"
RIENZI, am Sonntag, 26. Juli 2026 ab 18:00 Uhr im Kino.

Eintritt: 25 €/ 23 €

Am 26. Juli 2026 übertragen die Bayreuther Festspiele die Premiere von Richard Wagners Oper „Rienzi“ live aus dem Festspielhaus in Kinos im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 ermöglichen die Bayreuther Festspiele mit „Wagner im Kino“ einem breiten Publikum, ausgewählte Produktionen vom „Grünen Hügel“ auf der großen Leinwand zu erleben. Im Jubiläumsjahr 2026 – die Festspiele feiern ihr 150-jähriges Bestehen – erwartet das Kinopublikum ein außergewöhnliches Ereignis: Mit „Rienzi“ wird erstmals überhaupt eine dieser frühen Opern Wagners in Bayreuth auf die Bühne gebracht und zeitgleich live ins Kino übertragen.
von Verleih

Mit „Rienzi“ präsentieren die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr nicht nur eine selten gespielte Oper, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Wagners Werk und dessen Entwicklung.

Die Übertragung findet leicht zeitversetzt zur originalen Aufführung statt und beginnt um 18 Uhr – in HD-Qualität und Dolby Surround. Wie bereits in den Vorjahren wird die Opernübertragung durch ein exklusives Vor- und Pausenprogramm ergänzt. Dieses bietet Einblicke hinter die Kulissen der Produktion, Gespräche mit Mitwirkenden sowie Eindrücke vom Festspielhügel und der Premiere. So erhalten Sie die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre der Bayreuther Festspiele hautnah mitzuerleben!

18:00 – 17:10 Uhr Exklusives Vorprogramm
18:10 – 20:00 Uhr Erster Teil RIENZI (Ouvertüre, 1. Akt und 2. Akt)
20:00 – 2o:30 Uhr Paus
20:30 – 21:15 Uhr Zweiter Teil RIENZI (3. Akt)
21:15 – 21:45 Uhr Pause
21:45 – 22:35 Uhr Dritter Teil RIENZI (4. Akt und 5. Akt)
ca. 23:15 Uhr Ende der Übertragung

Handlung
Rom in wirren Zeiten: Die Adelsfamilien der Colonna und Orsini terrorisieren die Bevölkerung. Die Stadt ist nahezu ohne Regierung; und versinkt im Chaos; der Papst, die einzige moralisch-geistliche Autorität, befindet sich im Exil in Avignon.
Cola di Rienzi, ein päpstlicher Notar und gebildeter Literat, lehnt sich gegen die tyrannischen Adelscliquen auf, nachdem sein jüngerer Bruder brutal ermordet wurde.
Rienzi gewinnt auch zunächst die Unterstützung des römischen Volkes sowie der Kirche und wird zum Tribun ernannt. Er gewinnt Adriano, Sohn des Adligen Colonna, der Rienzis Schwester Irene liebt, zum Freund und verspricht, Rom von der Tyrannei der Adligen zu befreien und eine idealistische Republik der Freiheit, der Einheit und des Rechts zu errichten, in dem nur das Gesetz gilt, vor dem alle gleich sind. Die Colonnas und Orsinis wollen das nicht hinnehmen; ein Attentat auf Rienzi aber scheitert. Auf Drängen von Rienzis Schwester Irene und ihres Geliebten Adriano begnadigt Rienzi seine Feinde.
Die Adligen planen jedoch weiterhin seine Beseitigung und kehren mit einer Armee zurück. Rienzi führt die römischen Bürger zum Sieg – allerdings unter furchtbaren Verlusten. Sein Idealismus gerät zur Hybris, und trotz seines Sieges verliert Rienzi die Unterstützung seiner Anhänger, des Volkes und vor allem auch der Kirche. Auch Adriano wendet sich von ihm ab. Nur Rienzis Schwester steht weiterhin zu ihrem Bruder und zu dem Ideal eines neuen Rom. Beide werden im Kapitol eingeschlossen, das vom römischen Volk in Brand gesetzt wird. Auch Adriano kann sie nicht mehr retten.

Da es sich bei diesem Screening um eine exklusive Sonderveranstaltung handelt, ist die Cineville-Karte leider nicht gültig.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wagner-im-kino.de/
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Sandra Wollner

Frei ab 12 Jahren
A D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Everytime"
Cineville-Mitglieder können zur Preview am 29.07. um 20:15 Uhr im Rex-Kino eine Person kostenlos mitnehmen

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

Mehr Infos zum Film unter https://www.eksystent.com/everytime.html
Donnerstag bis Samstag um 20:00 Uhr
Donnerstag bis Freitag, Mittwoch um 15:45 Uhr
Samstag um 13:45 Uhr
Sonntag um 13:15 Uhr
Montag um 16:30 Uhr OmU Englisch
Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Philippa Lowthorpe

Frei ab 12 Jahren
GB USA SG / 2026
3. Woche
Plakatmotiv "H wie Habicht"
Als Helens geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge.

Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines der wildesten Tiere zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.

Basierend auf dem internationalen Bestseller und den preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt H WIE HABICHT eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.

Das Buch gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Adaption bringt diese außergewöhnliche Geschichte nun mit großer emotionaler Wucht und visueller Kraft auf die Leinwand und macht H WIE HABICHT zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis von zeitloser Relevanz.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/h-wie-habicht/
Samstag um 16:00 Uhr

Regie: Regina Schilling

Frei ab 95 Jahren
D AT / 2026
8. Woche
Plakatmotiv "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war"
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war
Sonntag um 11:30 Uhr

Regie: Heather Lenz

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
17. Woche
Plakatmotiv "Kusama: Infinity"

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch

Anläßlich der aktuellen  Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY

Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.

KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=tBtJoJdgxuk
Montag um 20:45 Uhr

Regie: Jim Jarmusch

OmU
Frei ab 12 Jahren
D GB FCY / 2013
8. Woche
Plakatmotiv "Only Lovers Left Alive"
Adam (Tom Hiddleston) ist Rock-Musiker, Erfinder und Vampir und weilt schon seit Ewigkeiten auf der Erde. Er lebt verschanzt in einer Villa in einem Detroiter Industriegebiet. Da er das Haus erst mit Anbruch der Dunkelheit verlassen kann, beschäftigt er sich tagsüber mit seinen Gitarren und tüftelt an verschiedensten Dingen herum. Von den Menschen hält er sich ohnehin lieber fern, weil er kaum ertragen kann, wie die ihre Welt völlig sinnlos zugrunde richten. Und so driftet er immer stärker in die Depression ab, zumal seine große Liebe Eve (Tilda Swinton) Tausende von Kilometern entfernt lebt. Auch sie scheut die Menschen und muss sich dank des Flaschenblutes ihres alten Freundes Christopher Marlowe auch nicht mit ihnen abgeben. Eve beginnt trotz großer Distanz den schwindenden Lebensmut ihres Geliebten zu spüren und begibt sich nach Detroit. Als sie dort angekommen ist, feiert das Paar zunächst seine Wiedervereinigung. Doch dann taucht plötzlich Eves Schwester Ava (Mia Wasikowska) bei ihnen auf und wirbelt ihrer aller Leben kräftig durcheinander.
Mehr Infos zum Film unter http://only-lovers.pandorafilm.de/
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Daniel Roher

Frei ab 12 Jahren
USA / 2025
8. Woche
Plakatmotiv "The Piano Tuner"
Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt. Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher, der Oscar©-prämierte Regisseur von »Nawalny«, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässst uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman.
Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/piano-tuner/
Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 15:30 Uhr
Montag um 18:45 Uhr
Dienstag um 20:15 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Eva Müller, Isabel Schneider

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
3. Woche
Plakatmotiv "Was haben wir gelacht"
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/was-haben-wir-gelacht/