Sonntag um 15:15 Uhr
Mittwoch um 13:00 Uhr

Regie: Welf Reinhart

Frei ab 12 Jahren
D / 2025
4. Woche
Plakatmotiv "Der verlorene Mann"
Hanne Zweig (63), einst Bildhauerin, spürt zunehmend das Gewicht des Älterwerdens, und ihre festgefahrene Ehe mit dem ehemaligen Pfarrer Bernd (67) lässt in ihr die Sehnsucht nach Erneuerung wachsen. Eines Tages steht plötzlich Kurt (71), Hannes Ex-Mann, vor ihrer Tür. Er leidet an Alzheimer und erinnert sich nicht daran, dass sie seit vielen Jahren geschieden sind. Als das Pflegeheim, aus dem er geflohen ist, ihn nicht zurücknehmen kann, nimmt Hanne ihn widerwillig bei sich auf. Während sich die Suche nach einem neuen Heimplatz schwierig gestaltet, funktioniert das improvisierte Zusammenleben besser als erwartet. Kurt glaubt weiterhin, mit Hanne zusammen zu sein, während Hannes tatsächlicher Ehemann Bernd und Kurt Freunde werden. Die gemeinsame Verantwortung entfacht neue Leidenschaft in Hannes und Bernds Beziehung, und Kurts Anwesenheit inspiriert Hanne zu neuer künstlerischer Arbeit. Doch als Hanne erkennt, dass sie sich zu beiden Männern hingezogen fühlt, verschlechtert sich Kurts Zustand – und eine Veränderung wird letztlich unausweichlich.
Mehr Infos zum Film unter https://www.m-r-film.com/derverlorenemann
Dienstag um 15:00 Uhr

Regie: Marc Pierschel

OmU
Frei ab 12 Jahren
D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Future Science - Das Ende der Tierversuche?"
Sondervorstellung am Dienstag, 12.05. um 15 Uhr zu Gast Dr. Melanie Ort von der Charité Berlin.

In Kooperation mit dem "Referat für Ökologie, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bonn“

Eintritt: 11 € / 10 € ermäßigt


FUTURE SCIENCE ist ein Film über einen der tiefgreifendsten Umbrüche in der modernen Wissenschaft – den Abschied vom Tierversuch.
Eine neue Generation von Technologien ermöglicht heute eine nie dagewesene Simulation des menschlichen Körpers. So öffnen sich Wege, Krankheiten präziser zu verstehen, Medikamente sicherer zu entwickeln und die toxikologische Sicherheit von Chemikalien und Alltagsprodukten verlässlicher zu bewerten.

FUTURE SCIENCE stellt die entscheidenden Fragen: Wie funktioniert das milliardenschwere System der Tierversuche, das weit über die Medizin hinausreicht? 

Und wer hat ein Interesse daran, an diesem Standard festzuhalten, obwohl er wissenschaftlich und ethisch stark in der Kritik steht?

FUTURE SCIENCE konfrontiert die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Mechanismen des alten Systems mit den Pionier:innen, die mithilfe von Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und KI eine menschlichere Forschung vorantreiben.

Es ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial dieser Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen.


Mehr Infos zum Film unter https://futuresciencefilm.de/
Sonntag um 13:30 Uhr

Regie: Heather Lenz

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
7. Woche
Plakatmotiv "Kusama: Infinity"

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch

Anläßlich der aktuellen  Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY

Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.

KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=tBtJoJdgxuk
Donnerstag bis Samstag um 17:30 Uhr
Samstag um 12:45 Uhr
Sonntag um 19:30 Uhr
Montag um 19:30 Uhr OmU Englisch
Montag um 14:45 Uhr
Dienstag um 17:15 Uhr
Mittwoch um 19:45 Uhr OmU Englisch
Mittwoch um 15:00 Uhr

Regie: James Vanderbilt

Frei ab 12 Jahren
USA / 2025
2. Woche
Plakatmotiv "Nürnberg"
Hermann Göring wird von den Alliierten verhaftet und soll als ranghöchster noch verbliebener Nazi für die unfassbaren Taten des NS-Regimes zur Rechenschaft gezogen werden. Der Psychiater Dr. Kelley wird beauftragt, alle Angeklagten auf ihre Prozessfähigkeit hin zu untersuchen. Schnell ist er von Görings Scharfsinn und Charisma eingenommen und obwohl er dessen Machtspiele durchschaut, kann sich Dr. Kelley der manipulativen Stärke und Faszination des Bösen nur schwer entziehen. Um Görings Vertrauen zu gewinnen, überschreitet Dr. Kelley moralische Grenzen und gefährdet sogar den Nürnberger Prozess.

Oscar®-Preisträger Russell Crowe spielt in dem packenden Thriller Reichsmarschall Hermann Göring auf ebenso grandiose wie preiswürdige Weise. In dem hochspannenden Macht- und Manipulationsspiel übernimmt Oscar®-Preisträger Rami Malek die Rolle des Psychiaters Dr. Kelley, der die notwendige Distanz zu dem Verbrecher verliert, weil er den Menschen sieht und herausfinden will, was ihn befähigte, solch ungeheuerliche Taten zu befehlen und auszuführen. Das bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzte Justizdrama erzählt vom folgenreichsten Prozess des 20. Jahrhunderts, der zudem die Geburtsstunde des Völkerrechts markiert. 

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/nuernberg
Donnerstag bis Freitag um 20:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag um 15:30 Uhr
Samstag um 20:20 Uhr
Sonntag bis Montag um 17:30 Uhr
Dienstag um 20:00 Uhr
Mittwoch um 17:45 Uhr

Regie: Markus Schleinzer

Frei ab 12 Jahren
AT D / 2025
4. Woche
Plakatmotiv "Rose"
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.

Mehr Infos zum Film unter https://rose.pifflmedien.de/
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Damiano Michieletto

Frei ab 12 Jahren
IT / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Vivaldi und Ich"
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen. 
Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/vivaldi-und-ich/