Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 17:20 Uhr
Montag um 18:00 Uhr OmU

Regie: Carla Simón


3. Woche
Plakatmotiv "Alcarràs - Die letzte Ernte"
„Wegen der herausragenden Darstellungen, von den Kinderschauspieler:innen bis zu den 80jährigen, wegen der Fähigkeit, die Zärtlichkeit und Komödie einer Familie ebenso zu zeigen wie ihre Kämpfe, und wegen des Portaits unserer Verbindung zur Erde um uns herum und unserer Abhängigkeit von ihr: Der Goldene Bär der Berlinale 2022 geht an Alcarràs.“   M. Night Shyamalan, Präsident der Jury

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn das Land gehört ihnen nicht, der Großgrundbesitzer Pinyol hatte es ihnen einst überlassen, als Dank für seine Rettung im Spanischen Bürgerkrieg. Nun will der junge Pinyol vom Handschlag seines Urgroßvaters nichts mehr wissen. Er will das Land zurück, um eine einträgliche Photovoltaik-Anlage darauf zu errichten.

Auf einzigartige, vielstimmige, mit überbordender Energie und berührenden Momenten der Stille orchestrierte Weise erzählt „Alcarràs“ von der letzten Ernte der Solés – so handfest, zärtlich und sinnlich, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie wähnen. Der Großvater Rogelio gibt die Hofffnung nicht auf, den jungen Pinyol zum Einlenken zu bewegen. Vater Quimet stützt sich in die Erntearbeit, als gäbe es doch noch ein Morgen. Seine Frau Dolors hält Haus und Familie mit fröhlicher Geduld zusammen, doch auch sie kann beherzt Grenzen ziehen. Die älteren Kinder Roger und Mariona, Quimets Schwestern Glòria und Nati und Schwager Cisco helfen bei der Arbeit, inmitten der unbändigen Kinderspiels der kleinen Iris, Teia, Pau und Pere.

Mehr Infos zum Film unter http://alcarras.piffl-medien.de/
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2015
3. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen"
Ihr Sitzplatz in der ersten Reihe vor den berühmtesten Kunstgegenständen der Welt.

Einheitspreis: 8 €

Canaletto und die Kunst von Venedig
Sonntag, 21.08. um 11 Uhr

Der italienische Maler Giovanni Antonio Canal, besser bekannt unter dem Künstlernamen Canaletto, ist vor allem für zahlreiche Bilder von seiner Heimatstadt Venedig bekannt, deren Kanäle und Gassen er mit Vorliebe einfing, wobei er die Realität jedoch gerne etwas zurechtbog und schon mal Gebäude versetzte oder komplett neue Architektur erdachte. Regisseur David Bickerstaff führt den Zuschauer in seiner Dokumentation „Canaletto und die Kunst von Venedig“ jedoch nicht nur an Canalettos Lieblingsorte in Venedig, sondern auch nach Windsor Castle und in den Buckingham Palace, wo in der Queen's Gallery zahlreiche Werke Canalettos ausgestellt sind. Wie es dazu kam, dass der italienische Maler diesen Ehrenplatz erhielt, erläutern Experten und Kuratoren in Interviews.

Ich, Claude Monet
Sonntag, 28.08.+04.09. um 11 Uhr

In „Ich, Claude Monet“ zeichnet Dokumentarfilmer Phil Grabsky ein Porträt von Claude Monet und stützt sich dabei auf mehr als 2.500 Briefe des französischen Malers. Monet gilt als einer der Gründer des Impressionismus und gab der Kunstgattung mit seinem Werk „Impression, Sonnenaufgang“ von 1872 erst ihren Namen, außerdem war er einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch wenn es sein Erfolg und seine sonnendurchfluteten, in leuchtenden Farben strahlenden Bilder nicht vermuten lasen, litt Monet an Depressionen und Einsamkeit und hegte Selbstmordgedanken. Grabsky versucht in seiner an den verschiedenen europäischen Entstehungsorten von Monets Bildern gedrehten Dokumentation zu erkunden, wie diese unterschiedlichen Seiten des Künstlers zusammenpassen.

Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/german/
Samstag um 14:45 Uhr

Regie: Federico Fellini

OmU
Frei ab 12 Jahren
I F / 1959
2. Woche
Plakatmotiv "La Dolce vita -  Das Süße Leben"
Marcello (Marcello Mastroianni), ein römischer Klatschjournalist, ist fasziniert und geblendet vom verführerischen, jedoch sinnentleerten Lifestyle der Reichen und Schönen auf der Via Veneto. Zwischen reizvollen Frauen und charismatischen Intellektuellen lässt Marcello sich durch Rom treiben und reflektiert über sein künstlerisches Schaffen und die sich verändernde Gesellschaft, die ihn umgibt. Nach und nach entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben der High Society als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit.
Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/lad-dolce-vita-das-suse-leben-1960/
Sonntag um 13:00 Uhr
Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Sophie Hyde

Frei ab 12 Jahren
GB / 2021
12. Woche
Plakatmotiv "Meine Stunden mit Leo"
Frisch verwitwet engagiert in MEINE STUNDEN MIT LEO die pensionierte Lehrerin Nancy Stokes, hinreißend gespielt von Oscarpreisträgerin Emma Thompson, einen jungen, hübschen Callboy, verführerisch und einfühlsam dargestellt von Daryl McCormack, um endlich all das auszuprobieren, was ihr in ihrem sexuell eher unbefriedigenden Eheleben verwehrt blieb.

Nancy Stokes (Emma Thompson), eine verwitwete, ehemalige Lehrerin, sehnt sich nach Abenteuern, zwischenmenschlicher Nähe und gutem Sex, der ihr in ihrer stabilen, aber langweiligen Ehe vorenthalten wurde. Nancy ist fest entschlossen, möglichst viel davon nachzuholen, und engagiert einen Callboy für eine Nacht glückbringender neuer Erfahrungen. Sie trifft den jungen Leo Grande (Daryl McCormack) in einem anonymen Hotelzimmer außerhalb der Stadt. Der ist wie erwartet äußerst attraktiv, aber womit Nancy ganz und gar nicht gerechnet hat: Leo ist nicht nur ein Experte in Sachen körperlicher Liebe, sondern auch ein interessanter und witziger Gesprächspartner. Und auch wenn er bei aller Offenheit nicht alles über sich verrät, stellt Nancy fest, dass sie ihn mag. Und er mag sie. Im Laufe weiterer Rendezvous verschiebt sich die Machtdynamik zwischen ihnen und beide müssen ihre Komfortzonen endgültig verlassen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/meine-stunden-mit-leo
Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Anna Baranowski und Michael Moritz

Nepal / 2022
3. Woche
Plakatmotiv "Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete"
Als die Corona-Pandemie ihren Anfang nimmt, stranden die Weltreisenden Anna und Michael in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Es herrscht Lockdown, die Städte sind abgeriegelt. Also begeben sich die beiden in die Berge. Dort, am Fuße der Achttausender, finden sie Obdach und ein Wellblech über dem Kopf. Im Dorf werden die beiden kritisch beäugt, schließlich könnten die Reisenden das Virus in ihre Region bringen. Nicht umsonst werden Anna und Michael mit "Namaste, Corona" begrüßt. Der Argwohn schwenkt allerdings in Zusammenhalt um, als die Nahrungsvorräte knapp werden und der Hunger größer wird. So werden die beiden für ein knappes halbes Jahr Teil einer Schicksalsgemeinschaft.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/namaste-himalaya/
Donnerstag bis Samstag, Mittwoch um 20:30 Uhr OmU
Sonntag um 19:35 Uhr OmU
Montag um 20:30 Uhr OV
Dienstag um 20:00 Uhr OmU

Regie: Jordan Peele

USA / 2022
3. Woche
Plakatmotiv "Nope"
„Was ist ein schlechtes Wunder?”

Mit Get Out und Wir hat Oscar®-Gewinner Jordan Peele den modernen Horror auf den Kopf gestellt und völlig neu definiert. Im Sommer 2022 präsentiert er mit NOPE seine neueste doppelbödige Schreckensvision und beweist einmal mehr, dass er ein Meister des spektakulär abgründigen Genrefilms ist.

Jill (Keke Palmer) und James (Daniel Kaluuya) sind die Eigentümer einer Farm für Hollywood-Filmpferde. Ihre kalifornische Haywood-Ranch, weitab von den ersten Anzeichen menschlicher Zivilisation, ist bereits seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Eines Nachts beobachten sie auf ihrem Land schockierende Phänomene, für die es keinerlei Erklärung zu geben scheint. Dabei ahnen sie nicht, dass es sich nur um die Vorboten eines grauenerregenden Geheimnisses handelt ...

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/nope
Sonntag um 15:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Regis Roinsard

Frei ab 12 Jahren
F / 2021
3. Woche
Plakatmotiv "Warten auf Bojangles"
Es ist Liebe auf den allerersten Blick, zumindest bei Georges, der der fantasievollen und spontanen Camille sofort verfällt. Doch so schnell wie sie ihm erschienen ist, so schnell ist Camille auch wieder verschwunden. Georges muss Camille erst zu dieser Liebe überreden, aber dann tauchen sie gemeinsam ein in ein leidenschaftliches Leben fernab aller Konventionen im Frankreich der 50er Jahre. Jede Nacht wird zum überschwänglichen Fest, auf dem sie zu Mr. Bojangles tanzen und ihre Freunde mit verrückten Geschichten unterhalten. Nach der Geburt ihres Sohnes Gary gehört auch er ganz selbstverständlich zu dieser exzentrischen Welt dazu. Doch sie kennen beide auch die dunkle Seite von Camille, die bittere Wahrheit, die ihr Leben zunehmend zu zerstören droht¿ Kurzerhand trifft Georges eine tiefgreifende Entscheidung in der Hoffnung, seine große Liebe und seine Familie ein letztes Mal zu retten.
Basierend auf dem gleichnamigen französischen Erfolgsroman von Olivier Bourdeaut inszeniert Regisseur Régis Roinsard mit WARTEN AUF BOJANGLES eine ebenso poetische wie dramatische Liebesgeschichte. Die französischen Schauspielstars Virginie Efira und Romain Duris verkörpern ein Paar, das mit seiner bedingungslosen Liebe stets dicht am Abgrund tanzt.

Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/warten-auf-bojangles-2020/