Donnerstag bis Freitag um 16:00 Uhr

Regie: Paul Hegeman

OmU
Frei ab 0 Jahren
NL / 2019
10. Woche
Plakatmotiv "Das Arvo Pärt Gefühl - That Pärt Feeling"
Arvo Pärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler.
Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musikern wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert, sondern auch Choreographen wie Jiří Kylián, Filmemacher wie Alain Gomis und junge Technomusiker wie Kara-Lis Coverdale.
Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/das-arvo-paert-gefuehl.html
Freitag um 22:15 Uhr OmU
Samstag um 22:15 Uhr

Regie: Pablo Larraín

CHL / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Ema"
Ema und Gastón sind künstlerische Freigeister einer Tanzkompanie. Ihr Leben wird von einem Tag auf den anderen aus den Angeln gerissen, als ihr kleiner Adoptivsohn Polo Emas Schwester schwer verletzt. Impulsiv und radikal wie sie ist, entscheidet sich Ema, das Kind wieder fortzugeben, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Plötzlich steht die junge Tänzerin im Kreuzfeuer der Kritik. Ihr Partner, die Kollegen, das Jugendamt - alle verurteilen ihre Entscheidung als eigenmächtig und herzlos. Was nun folgt, steht auf keinem Blatt der Welt geschrieben: Statt zu leiden, stürzt sich die selbstbewusste Ema ins Leben. Zusammen mit ihrer Mädchen-Gang legt sie die Welt um sich herum in Flammen. Reggaeton, der Tanz der Straße und der Jugend, ist dabei ihr Ventil. Liebe, Familie, Kunst - Ema sprengt alle Koordinaten. Sie experimentiert, überschreitet Grenzen, verführt Männer und Frauen - um am Ende alle Fäden des Schicksals selbst in der Hand zu halten.


Mehr Infos zum Film unter http://www.filmstarts.de/kritiken/266744/trailer/19577265.html
Samstag bis Sonntag um 14:00 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2019
5. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Staffel 8"
Die achte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Rex-Kino:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


Frida Kahlo
Sonntag, 25.10. um 11 Uhr
Mittwoch, 28.10. um 16 Uhr
Dieser hochinteressante Film nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben einer der bekanntesten weiblichen Ikonen: Frida Kahlo. Sie war eine erfolgreiche Selbstporträtmalerin, die die Leinwand als Spiegel durch alle Phasen ihres turbulenten und manchmal tragischen Lebens benutzte. Geleitet von Interviews, Kommentaren und Fridas eigenen Worten, deckt die EXHIBITION ON SCREEN auf, dass es sich hierbei jedoch nicht um ein von Tragödien geprägtes Leben handelte.
Mit Schlüsselausstellungen und Interviews mit weltberühmten Kahlo-Kuratoren untersucht die EXHIBITION ON SCREEN
die außergewöhnliche Symbolik und die Themen auf diesen persönlichen Leinwänden, um ein tieferes Verständnis für die wahre Frida Kahlo zu bekommen.
Mithilfe des Kinos werfen wir einen genauen und intimen Blick auf ihre Werke und entdecken, wie großartig sie als Künstlerin gesehen werden kann.

Raphael - Sonntag, 6. Dezember 2020

Cézanne - Sonntag, 14. Februar 2021

Ostern in der Kunst - Sonntag, 28. März 2021

Sonnenblumen - Sonntag, 30. Mai 2021


Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/films/frida-kahlo/
Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 16:00 Uhr

Regie: Caroline Vignal

Frei ab 6 Jahren
F / 2020
4. Woche
Plakatmotiv "Mein Liebhaber, der Esel & Ich"
Vom Liebhaber versetzt, begibt sich eine Lehrerin auf eine einsame Trekking-Tour mit einem Begleit-Esel. Das störrische Tier fordert ihre ganze Geduld. Fördert ganz nebenbei jedoch völlig neue, erfrischende Erkenntnisse über das Leben und die Liebe.

Seit langem freut Lehrerin Antoinette (Laure Calamy) sich auf die Ferien mit ihrem heimlichen Geliebten Vladimir (Benjamin Lavernhe), dem attraktiven Vater einer ihrer Schülerinnen. Vom Liebhaber wird sie brüsk versetzt, als dessen Ehefrau mit der Familie eine Woche zum Wandern will. Kurz entschlossen reist Antoinette gleichfalls in den Nationalpark der Cevennen. Ahnungslos hat sie für ihre Trekking-Tour einen Begleit-Esel gebucht. Das Grautier namens Patrick präsentiert sich dann auch als denkbar störrisch, andererseits erweist es sich als ziemlich geduldiger Zuhörer. Auf einsamen Trampelpfaden durch malerische Naturkulissen gerät für Antoinette der Weg zum Ziel. Sowie zur Quelle ganz neuer, erfrischender Erkenntnisse. Als Vladimir samt Familie schließlich auftaucht, werden die Liebeskarten radikal neu gemischt. Patrick erträgt das alles naturgemäß mit stoischer Ruhe…

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=XNz1ApYHHiA
Sonntag um 18:00 Uhr

Regie: Carmen Losmann

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
3. Woche
Plakatmotiv "Oeconomia"
Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ setzte die Regisseurin Carmen Losmann sich mit den Wirkungen des modernen Human Ressource Managements auseinander. Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzte sie ihre eindringlichen Recherchen zu den zerstörerischen Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. – Ein Film von brennender Aktualität.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=b1uM-MNuCxI
Sonntag um 11:00 Uhr
Frei ab 0 Jahren
GB / 2020
1. Woche
Plakatmotiv "Royal Opera House Saison 2020"
Das ROYAL OPERA HOUSE in London gehört zu den be­rühmtesten Theaterhäusern der Welt. In London, wo kulturelles Erbe und lebhafte Moderne aufeinander­treffen, bieten die Royal Opera und das Ensemble des Royal Ballet, die beide ihren Sitz im Covent Garden haben, die zeitgenössische Interpretation und die Neuentwicklung von Bekanntem.
 
Da ein Livebetrieb in diesem Jahr in London wohl nicht mehr möglich sein wird, bietet das Royal Opera House bis zum Jahresende eine spezielle Saison, bestehend aus einigen der schönsten Aufzeichnungen der letzten Jahre – mit den Opern-Superstars Anna Netrebko und Jonas Kaufmann, dem unsterblichen Weihnachts-Ballettklassiker DER NUSSKNACKER und dem starbesetzten wunderschönen Ballett GISELLE.

Sonntag, 01.11 um 11 Uhr
Giselle (Aufzeichnung 2016)
Länge: 135 Min / 1 Pause
Eintritt: 20 €/ 18 € erm.  Kinder unter 14 Jahre 12 €
Zum Auftakt der Saison 2020/21 präsentieren wir Ihnen die vier schönsten Opern- und Ballettaufzeichnungen aus dem Royal Opera House der letzten Jahre.

Giselle ist das bekannteste romantische Ballett – Peter Wrights Produktion eines Marius Petipas Klassikers ist die Geschichte über Verrat, das Übernatürliche und einer Liebe, die über den Tod hinausgeht.

Sonntag, 15.11. um 11 Uhr
Manon Lescaut (Aufzeichnung 2014) OmU
Länge: 155 Min. / 1 Pause
Eintritt: 20 €/ 18 € erm.
Puccinis erster großer Erfolg kehrte 2014 nach über 30 Jahren in einer neuen Inszenierung von Jonathan Kent mit Kristine Opolais und Jonas Kaufmann in den Covent Garden zurück.

Die begeisternde lettische Sopranistin Kristine Opolais singt die Titelrolle. Opolais, eine unübertreffliche Puccini-Sopranistin, war 2011 eine Sensation als Madama Butterfly, und in Manon Lescaut, der kühnen aber leicht beeindruckbaren Heldin der Oper, erleben wir eine nun andere Seite ihres Charakters. Ebenso große Stars sind Jonas Kaufmann als ihr Liebhaber Des Grieux und Christopher Maltman als ihr zynischer Bruder Lescaut.

Sonntag, 29.11. um 10:30 Uhr
Macbeth (Aufzeichnung) OmU
Länge: 200 Min. / 1 Pause
Eintritt: 20 €/ 18 € erm.

Verdis Oper, die von Shakespeares Tragödie inspiriert wurde, mit Antonio Pappano als Dirigent und mit einer großartigen Besetzung: darunter Anna Netrebko, Željko Lučić und Ildebrando D’Arcangelo

Dienstag, 20.12 um 11 Uhr

Der Nussknacker (Aufzeichnung 2016)
Länge: 140 Min / 1 Pause
Eintritt: 20 €/ 18 € erm.  Kinder unter 14 Jahre 12 €

Die 1984 von Peter Wright gestaltete prächtige Inszenierung des Nussknackers durch das Royal Ballet ist die Inszenierung schlechthin eines Ballett-Dauerlieblings. Tschaikowskis glanzvolle Musik, die prächtigen festlichen Bühnenbilder und der mitreißende Tanz des Royal Ballet - mit einem vorzüglichen Pas de deux zwischen der Zuckerfee und ihrem Prinzen - machen diesen Nussknacker zum vollkommenen Weihnachtserlebnis.

Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/cinemas
Donnerstag bis Sonntag um 20:00 Uhr

Regie: Julia von Heinz

Frei ab 12 Jahren
D F / 2020
1. Woche
Plakatmotiv "Und morgen die ganze Welt"
Luisa (MALA EMDE) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa (NOAH SAAVEDRA) und dessen besten Freund Lenor (TONIO SCHNEIDER): Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.

 

Mehr Infos zum Film unter https://undmorgendieganzewelt-film.de/
Samstag um 16:00 Uhr

Regie: Anders Ostergaard und Erzsébet Rácz

OmU
D DK / 2020
3. Woche
Plakatmotiv "Winterreise"

Bruno Ganz in seiner letzten Rolle.

Martin Goldsmith wuchs als ein gewöhnlicher amerikanischer Junge auf. Aber von seiner Kindheit an hing ein großer Schatten über der Familie. Der bekannte Radiomodertor wusste nur, dass seine Eltern, beide säkuläre Juden, aus Deutschland stammten und dass seine Verwandtschaft im zweiten Weltkrieg gestorben sei. Für seine Eltern hatte in Amerika ein neues Leben angefangen - ein Leben, in dem man keine Frage über die Vergangenheit stellt. Erst als erwachsener Mann, nach dem Tod seiner Mutter, brach Martin den Bann und befragte seinen Vater zu der deutschen Vergangenheit seiner Eltern und der gesamten Familie in den 30er Jahren.
Die Gespräche zwischen Vater und Sohn erwecken die schöne und schmerzhafte Geschichte der Eltern über Liebe, Musik und Tod in Berlin der Kriegsjahre zum Leben. Beide waren begabte Musiker, Günther noch ganz am Beginn seiner Karriere, Rosemarie schon Orchestermusikerin. Aber nach dem Erlass der Nürnberger Gesetze 1935 konnten sie nur noch als Mitglieder des Jüdischen Kulturbundes auftreten, einer fragwürdigen Organisation, die vollständig von der Reichskulturkammer kontrolliert wurde.


Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/winterreise/index.php?id=162