Donnerstag bis Samstag um 16:00 Uhr
Montag um 18:00 Uhr
Dienstag bis Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Pedro Almodóvar

Frei ab 12 Jahren
E / 2026
4. Woche
Plakatmotiv "Bitteres Fest"
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.arthaus.de/bitteres_fest
Sonntag um 21:00 Uhr

Regie: Jim Jarmusch

OmU
Frei ab 0 Jahren
USA / 2003
1. Woche
Plakatmotiv "Coffee and Cigarettes"

Roberto Benigni stürzt einen Espresso nach dem anderen herunter, Bill Murray trinkt den Kaffee gleich direkt aus der Kanne, Steve Buscemi glaubt an die Existenz von Elvis' Zwillingsbruder und Tom Waits qualmt eine Zigarette mit Iggy Pop, weil er es geschafft hat, das Rauchen aufzugeben – in Jim Jarmuschs lakonischem Episodenfilm geben sich die Stars die Klinke in die Hand.

Der Liebling des New Yorker Indiefilms lässt seine vom blauen Dunst umwehten Darsteller in elf skurrilen Begegnungen über die Vor- und Nachteile von Genussmitteln und andere Sinnfragen des Lebens plaudern. Die Episoden wurden zu verschiedenen Zeitpunkten gedreht; so stammt etwa die früheste mit Roberto Benigni, die zunächst als eigenständiger Kurzfilm im Kino gezeigt wurde, aus dem Jahr 1986. Die Episode "Somewhere in California" gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1993 die Goldene Palme für den besten Kurzfilm.


Mehr Infos zum Film unter https://www.arthaus.de/coffee_and_cigarettes
Donnerstag bis Samstag um 18:15 Uhr
Sonntag um 12:45 Uhr
Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Grégory Magne

Frei ab 0 Jahren
F / 2024
3. Woche
Plakatmotiv "Der Klang der Stradivari"
: Astrid steht kurz davor, Musikgeschichte zu schreiben und den Traum ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen: vier weltberühmte Stradivari zum ersten Mal für ein Konzert zu vereinen. Doch die Harmonie endet bei den kostbaren Streichinstrumenten. Die für das Projekt engagierten Solisten Lise, George, Peter und Apolline beherrschen zwar virtuos ihre Saiten, aber nicht ihre Emotionen. Während der Proben auf dem abgeschiedenen Chateau prallen Eitelkeiten, alte Rivalitäten und künstlerische Differenzen aufeinander. Um das Jahrhundertprojekt vor dem Scheitern zu retten, bittet Astrid den exzentrischen Komponisten Charlie Beaumont um Hilfe. Nun liegt es an ihm, aus vier Einzelkämpfern ein Quartett zu formen und den unvergleichlichen Klang der Stradivari zum Leben zu erwecken.

Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. DER KLANG DER STRADIVARI ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben. 

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/der-klang-der-stradivari
Sonntag um 11:00 Uhr Edgar Degas | Englisch
Mittwoch um 14:30 Uhr Edgar Degas | Letzter Einsatz

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026"

EXHIBITION ON SCREEN – Sommerreihe im Rex

Erleben Sie die großen Meister der Kunst auf der Kinoleinwand: Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe Exhibition on Screen bringt weltberühmte Künstler und ihre Werke mit exklusiven Einblicken in die bedeutendsten Museen und Ausstellungen der Welt ins Kino. Sonntags beginnen alle Vorstellungen um 11:00 Uhr. Mittwochstermine werden noch bekannt gegeben. Eintritt: 10 € | Auch für Cineville-Mitglieder nutzbar.

So 09.08. um 11 Uhr & Mi 12.08. um 14:30 Uhr (Letzter Einsatz)
Degas: Passion for PerfectionEdgar Degas: Die Leidenschaft zur Perfektion

Der Film enthüllt zudem die faszinierende Geschichte seines obsessiven Strebens nach Perfektion, sowohl durch das Experimentieren mit neuen Techniken als auch durch das Studium der alten Meister, darunter die italienischen Renaissance-Künstler, und neuerer Künstler wie Ingres und Delacroix. Der französische Historiker Daniel Halévy schrieb über Degas: „Immer arbeitend, suchend, fast immer unzufrieden, hielt er den größten Teil seiner Kunst in Kisten versteckt, aus denen er nur etwas entnahm, wenn er Bilder verkaufen musste, um den Lebensunterhalt zu sichern.“ Die vielen Wiederholungen der Kompositionen sowie die zwanghafte Nachbearbeitung von Werken veranschaulichen Degas’ Suche nach Perfektion. Es kam vor, dass er sogar bereits verkaufte Bilder noch einmal anfragte, um weiter an ihnen arbeiten zu können. „Degas war mehr am Prozess als am Endergebnis interessiert“, so beschreibt Jane Munro, Bewahrerin der Gemälde im Fitzwilliam Museum, den Künstler.

Degas schuf darüber hinaus eine große Anzahl von Statuetten, ließ die Formen aus Wachs und Ton jedoch nie gießen. Er begründete diesen Umstand damit, dass er nichts in Bronze zurücklassen könne, weil „Metall für die Ewigkeit sei“. Der Kunsthändler Ambroise Vollard erzählte, wie Degas ihm eine Tänzerin zeigte, die er bereits zum zwanzigsten Mal kreiert hatte und rief aus: „Ich würde keinen Eimer mit Gold annehmen, der mich um das Vergnügen bringen würde, es zu zerstören und von Neuem zu beginnen.“ Nach seinem Tod im Jahr 1917 wurden in seinem Atelier mehr als 150 Skulpturen aus Wachs, Ton und Plastilin gefunden. Das Fitzwilliam Museum ist die einzige Einrichtung im Vereinigten Königreich, die einige dieser seltenen und äußerst zerbrechlichen Werke besitzt.

So 16.08. & Mi 19.08.
Canaletto & The Art of VeniceCanaletto und die Kunst Venedigs

So 23.08. & Mi 26.08.
RembrandtRembrandt – Meister des Goldenen Zeitalters

So 30.08. & Mi 02.09.
Vincent van Gogh: A New Way of SeeingVincent van Gogh – Ein neuer Blick auf den Meister


Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/ex20-degas-passion-for-perfection/
Sonntag um 14:45 Uhr
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Regina Schilling

Frei ab 95 Jahren
D AT / 2026
12. Woche
Plakatmotiv "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war"
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war
Samstag um 14:30 Uhr

Regie: Heather Lenz

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
19. Woche
Plakatmotiv "Kusama: Infinity"

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch

Anläßlich der aktuellen  Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY

Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.

KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=tBtJoJdgxuk
Donnerstag, Samstag um 20:15 Uhr
Freitag um 20:15 Uhr OmU Englisch
Sonntag um 16:45 Uhr
Montag um 20:15 Uhr OV Englisch
Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Olivia Wilde

USA / 2026
4. Woche
Plakatmotiv "The Invite"
Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) in der Krise. Gemeinsame Abendessen mit anderen Paaren gab es schon lange nicht mehr. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als die distanzierten Begegnungen im Fahrstuhl bislang vermuten ließen. Was als geselliger Abend mit Smalltalk über Käse, Wein und Inneneinrichtung gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem, und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren?

Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“.

Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/the-invite
Sonntag um 19:00 Uhr
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Eva Müller, Isabel Schneider

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
7. Woche
Plakatmotiv "Was haben wir gelacht"
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/was-haben-wir-gelacht/