Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Andrew Haigh

OmU
Frei ab 12 Jahren
USA / 2023
4. Woche
Plakatmotiv "All of us strangers"

„Andrew Haigh stellt mit dem großartigen Andrew Scott in der Hauptrolle die ganz großen Fragen nach Liebe, Tod, Verlust und Trauer. Einer der nachdenklichsten und intensivsten Filme seit Langem.“ – SWR

„Der Hauptdarsteller Andrew Scott hätte eine Oscarnominierung verdient.“ – Die Zeit

„Der große Liebesfilm des Winters“ – Der Spiegel

„einer der bewegendsten Filme der jüngeren Zeit“ – FAZ

„einfach einer der schönsten und traurigsten Filme über Liebe und Verlust… ein Gedicht von einem Film“ – FR

„ Mit unvergesslicher, seelenzerschmetternder Wucht“ – SZ


Adam (Andrew Scott) lebt in einem fast leeren Hochhaus im London der Gegenwart. Eines Nachts kommt es zu einer zufälligen Begegnung mit dem mysteriösen Nachbarn Harry (Paul Mescal), die den Rhythmus seines täglichen Lebens durchbricht. Während sich zwischen den beiden eine Beziehung anbahnt, wird Adam von Erinnerungen aus der Vergangenheit heimgesucht. Er findet sich in der Vorstadt wieder, in der er aufgewachsen ist, und in dem Haus seiner Kindheit, in dem seine Eltern (Claire Foy und Jamie Bell) zu leben scheinen, genau wie an dem Tag, an dem sie 30 Jahre zuvor gestorben sind.


Mehr Infos zum Film unter https://www.allofusarestrangers.de/videos/

Das alte Rheinland in Farbe

Samstag bis Sonntag um 13:15 Uhr
Dienstag um 15:45 Uhr
Mittwoch um 11:45 Uhr

Regie: Herrmann Rheindorf

D / 2023
6. Woche
Plakatmotiv "Das alte Rheinland in Farbe"
Dienstag, 20.02. um 14 Uhr
Samstag, 24 + Sonntag, 25.02. um 13:15 Uhr,
Dienstag, 27.02. um 15:45 Uhr,
Mittwoch, 28.02. um 11:45 Uhr
im Rex-Kino.

Mittwoch, 21.02. um 15 Uhr
Sonntag, 25.02. um 14 Uhr,
Mittwoch, 28.02. um 13:45 Uhr
in der Neuen Filmbühne. 


Weitere Termine in im Rex und der Filmbühne werden bald bekannt gegeben. Siehe Wochenprogramm.

So haben Sie das alte Rheinland noch nie gesehen. Staunen Sie über  die ältesten Filmaufnahmen, die es vom Rhein gibt, zum ersten Mal in einer aufwendig kolorierten Fassung. Der Kölner Filmemacher Hermann Rheindorf hat die Filmraritäten zu dieser einmaligen Zeitreise arrangiert.

Sie führt uns auf die berühmte Strecke zwischen Köln und Mainz, mit ihren prächtigen Metropolen und einer Landschaft, fantastisch wie im Märchen. Der mächtige Fluss, eingerahmt von Steilhängen, überragt von der größten Dichte an Ritterburgen weltweit, mit idyllischen Städtchen und mit Weinbergen soweit das Auge reicht, bevölkert von, wie es heißt, glücklichen Menschen. Wir begegnen Fischern mit vollen Netzen, Wäscherinnen mit erstaunlicher Waschkraft, der Rhein ist Schwimmparadies im Sommer und komplett zugefroren ein Wintertraum.
Auf dem Fluss treiben gigantische Holzflöße vorbei an riesigen Räderbooten und den über 100 Ausflugsdampfern die die KD schon zur Kaiserzeit auf dem Wasser hat. Doch die Idylle trügt.

Die Ritterburgen wurden keineswegs als Touristenattraktion gebaut, sie bezeugen das Schicksal des Rheinlands als beispielloser Zankapfel. Eine Rheinreise durch die Geschichte, voller Schönheit, Spektakel und Tragik. Und Christian Brückner, einer der renommiertesten Sprecher unserer Tage, erzählt die oft verblüffenden Geschichten hinter den Bildern.




Montag um 15:30 Uhr

Regie: Susanna Fanzun

OmU
Frei ab 0 Jahren
IT / 2023
8. Woche
Plakatmotiv "Die Giacomettis"
Das schroffe, geheimnisvolle Schweizer Bergtal Bergell hat eine ausser-gewöhnliche Künstlerdynastie hervorgebracht: die Giacomettis. Vom Vater Giovanni, der als Impressionist der ersten Stunde gilt, bis zu den Kindern Alberto, Diego, Ottilia und Bruno, waren sie alle mit bemerkenswertem künstlerischem Talent ausgestattet. Allen voran der weltbekannte Bild- hauer, Maler und Graveur Alberto, der die Kunstwelt mit seinen dünnen Skulpturen revolutionierte. Annetta, die strenge Mutter und ruhender Pol im Kreis ihrer Lieben, hielt die Familie im Inneren zusammen.

Das intensive familiäre Zusammenleben, eingebettet in die karge alpine Landschaft, schuf eine besondere Voraussetzung für die künstlerische Entfaltung der Giacomettis. Offenheit, der Austausch mit anderen Kulturen und das Leben in Metropolen prägten ihr Leben und Werk.

Die Engadiner Regisseurin Susanna Fanzun begibt sich auf die Spuren der Familie Giacometti. Meisterhafte Gemälde – gepaart mit Skizzen, persönlichen Briefen, Zeitzeugen und atemberaubenden Aufnahmen der alpinen Landschaft – lassen ins Innerste dieser eindrücklichen Familie blicken.

Mehr Infos zum Film unter https://arsenalfilm.de/die-giacomettis/index.htm
Donnerstag bis Samstag um 17:30 Uhr
Sonntag um 17:00 Uhr
Montag um 17:30 Uhr OmU

Regie: Tran Anh Hung

Frei ab 6 Jahren
F / 2023
3. Woche
Plakatmotiv "Geliebte Köchin"
Von der Kunst des Kochens und des Liebens: GELIEBTE KÖCHIN, der neue Film von Tran Anh Hùng erzählt eine einzigartige Liebesgeschichte mit Juliette Binoche und Benoît Magimel in den Hauptrollen. In Cannes wurde diese filmische Feier der Liebe und der Kulinarik mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. GELIEBTE KÖCHIN ist der offizielle Oscar-Kandidat Frankreichs.
Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/geliebte-koechin-2
Sonntag um 11:00 Uhr
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Thomas Karrer und Karin Bucher

OmU
CH / 2023
1. Woche
Plakatmotiv "Kraft der Utopie - Leben mit Le Corbusier in Chandigarh"
Kurz nach der Teilung Indiens und der Befreiung aus der Kolonialherrschaft Englands soll am Fusse des Himalayas aus dem Nichts eine neue Hauptstadt für den Punjab gebaut werden. Die alte Hauptstadt Lahore war Pakistan zugeteilt worden. Die Planstadt Chandigarh steht für die neue Demokratie, den Fortschritt und den Glauben an die Zukunft. Engagiert wurden Architekten aus dem Westen. Zuerst Albert Mayer, dann der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier. Absichten, Visionen und Utopien kamen zusammen. Für Le Corbusier bot Chandigarh die einmalige Gelegenheit, sein Lebenswerk zu vollenden und seine städtebaulichen Ideen umzusetzen. Seine Vision war die einer modernen, humanen und gerechten Stadt, nach dem «Mass des Menschen» erbaut, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichte.

Zum 70-jährigen Bestehen der Planstadt von Le Corbusier fragen wir nach, ob in Chandigarh diese Vision Realität geworden ist. Der Film begleitet Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt und sucht Orte und Schauplätze auf, an denen sich das schillernde Zusammenspiel von altem Traum und neuem Leben, von Utopie und Alltag, von Zerfall und leiser Poesie zeigen. Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Gründerzeit. Die Direktorin des Le Corbusier Centers, ein Künstler, ein Schauspieler und ein Architekt erzählen vom Wagnis, sich hier niederzulassen und reflektieren ihr Leben in und mit Chandigarh. Auf Streifzügen treffen wir Bewohner:innen, die unseren Blick auf die Stadt erweitern und tauchen in das alltägliche Leben ein, welches sich die baulichen Strukturen zu eigen gemacht hat.

Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/kraft-der-utopie-leben-mit-le-corbusier-in-chandigarh.html
Dienstag um 17:45 Uhr

Regie: Léa Todorov

Frei ab 0 Jahren
F I / 2023
1. Woche
Plakatmotiv "Maria Montessori"
Premieren-Tour: Dienstag, 27.02. um 17:45 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Léa Todorov.

Offizieller Start: 07.03. in der Neuen Filmbühne.

Das gefühlvolle Drama MARIA MONTESSORI setzt der Bildungsikone ein lange überfälliges und zutiefst bewegendes Denkmal. Mit großer visueller Eleganz zeigt dieser Film die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie ahnt, dass sie eine Revolution entfachen kann. Als eine der ersten Frauen Italiens wurde sie Ärztin und gründete ein Institut, an dem Lehrer für die Arbeit mit behinderten Kindern ausgebildet werden. Hier entwickelt sie Methoden, die von einem Gedanken getrieben sind: solange man die Kinder liebt, können sie alles lernen. Nicht Disziplinierung, sondern ihre Freiheit wird zeigen, welche Schätze in den Kindern verborgen sind. Doch bezahlt wird sie für ihre Arbeit nicht, die Lorbeeren heimst ihr Partner Montesano ein und die männliche Wissenschaftselite hält nichts von einer Pädagogik für behinderte Kinder. Ihren Sohn kann Maria in dieser Welt nicht zu sich nehmen, ohne ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Mit der Prostituierten Lili d'Alengy schmiedet Maria ein Netzwerk weiblicher Solidarität, das nicht nur endlich Unabhängigkeit ermöglicht, sondern vor allem eine Pädagogik, die an die Autonomie des Geistes glaubt.
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Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/maria-montessori-144
Donnerstag bis Samstag um 15:00 Uhr
Mittwoch um 13:45 Uhr

Regie: Wim Wenders

J / 2023
17. Woche
Plakatmotiv "Perfect Days"
Hirayama reinigt öffentliche Toiletten in Tokio. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben vollauf zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. PERFECT DAYS ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt und die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.
Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/perfect-days/
Donnerstag bis Samstag, Mittwoch um 20:15 Uhr OmU
Sonntag um 19:45 Uhr OmU
Montag um 20:15 Uhr OV

Regie: Yórgos Lánthimos

Frei ab 16 Jahren
USA / 2024
10. Woche
Plakatmotiv "Poor Things"
11 Oscar-Nominierungen 2024

Golden-Globe 2023: Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Emma Stone)

„Das Aufregendste, was es seit langer Zeit im Kino zu sehen gab: In dem fantastischen Film »Poor Things« von Yorgos Lanthimos erweckt Schauspielerin Emma Stone eine roboterhafte Frauenkreatur meisterhaft zum Leben. Ein Wunder der Selbstfindung.“ Der Spiegel

„In "Poor Things" spielt Emma Stone die Rolle ihres Lebens: die unerhörte, unwiderstehliche Bella Baxter.“ Die Zeit

„Was für ein Glück sind diese „Poor Things“: Zwei Stunden nichts als gute Ideen, böse Witze, soziale Schrecken, verspannte Gitarren, uferlose
Orchester und dazu ein Tanz, der aussieht, als hätten diese Leute nicht Knochen als Gebeine, sondern Luftpumpen mit bunt leuchtendem Edelgas drin. „Ein Meisterwerk“ FAZ

"Eine seltsam fantastische Story voll schwarzen Humors" ZDF, heute journal

"Viel mehr kann Kino nicht sein" SZ

Bella Baxter wird von dem brillanten und unorthodoxen Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter wieder zum Leben erweckt. Unter Baxters Schutz ist Bella begierig darauf, zu lernen. Hungrig nach der Weltlichkeit, die ihr fehlt, bricht Bella mit Duncan Wedderburn, einem aalglatten und ausschweifenden Anwalt, zu einem rasanten Abenteuer über die Kontinente auf. Befreit von den Vorurteilen ihrer Zeit, wächst Bella in ihrem Vorhaben, für Gleichheit und Befreiung einzutreten, beständig.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=RlbR5N6veqw
Sonntag um 15:15 Uhr

Regie: Luc Jacquet

Frei ab 0 Jahren
F / 2023
2. Woche
Plakatmotiv "Rückkehr zum Land der Pinguine"
Nach dem Riesenerfolg von DIE REISE DER PINGUINE (allein in Deutschland 1,5 Millionen begeisterte Zuschauer, Oscar® für den Besten Dokumentarfilm) kehrt Regisseur Luc Jacquet in die Antarktis zurück. Die Südspitze Patagoniens ist der Startpunkt für seine Reise nach 90° Süd. Selten hat man die eisigen Küsten und die endlosen, weißen Landschaften der Antarktis so beeindruckend wie in Jacquets filmischem Reisetagebuch gesehen. Der südlichste Kontinent der Erde übe eine magnetische Anziehungskraft auf ihn aus, sagt Jacquet einmal im Film. Seine Faszination ist in jeder Einstellung spürbar. In großartigen Schwarzweißbildern zeigt er uns die Natur mit ihrer erstaunlich vielfältigen Tierwelt. Schließlich trifft Jacquet die Kaiserpinguine wieder, die ihn wie einen alten, lang vermissten Freund begrüßen. So wird diese Reise für ihn nicht nur zu einer Rückkehr an seinen Sehnsuchtsort, sondern auch zu einer Rückkehr zum Land der Pinguine.

Sprecher in der deutschen Sprachfassung ist Ronald Zehrfeld.

Mehr Infos zum Film unter https://www.mfa-film.de/kino/id/rueckkehr-zum-land-der-pinguine/
Dienstag um 20:30 Uhr

Regie: Jonathan Glazer

Frei ab 6 Jahren
USA GB PL / 2023
1. Woche
Plakatmotiv "The Zone Of Interest"
5 Oscar-Nominierungen 2024

Eine Geschichte über das Alltagsleben der Familie von Rudolf Höss, dem KZ-Kommandanten von Auschwitz.

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis.

Mehr Infos zum Film unter https://a24films.com/films/the-zone-of-interest