Freitag um 17:00 Uhr

Regie: Hannu Salonen

Frei ab 6 Jahren
D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Adams Acht"
Freitag, 11.09. um 17 Uhr in Anwesenheit des Hauptdarstellers Oliver Masucci im Rex-Kino. Einheitspreis: 8 € + 
Spende fürs Schülerbootshaus FEG/EMA erbeten.
www.rudern-ema-feg.de

Nach einer wahren Geschichte: Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR. Hier unterrichtet der Lehrer Karl Adam und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer und Außenseiter, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in ihnen, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Und während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt... Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile – bereit, Geschichte zu schreiben…

Mehr Infos zum Film unter https://www.adamsacht.de/de
Sonntag um 13:30 Uhr

Regie: Gabriele Schärer

OmU
Frei ab 0 Jahren
CH / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"
Sonntag, 13.08. um 13:30 Uhr zum Tag des Denkmalschutzes im Rex-Kino.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Podiumsgespräch zu der Frage statt: „Wie kann nachhaltiges Bauen gelingen und was können wir von der Denkmalpflege lernen?“  

Mit dabei: Marc Förster, Deutsche Stiftung Denkmalschutz; ausgezeichnet mit dem RealGreen Award Sonderpreis „Exzellenz in der Bestandstransformation" für die serielle Sanierung eines Wohnhauses in Frankfurt-Ostend. Weitere Gäste aus Architektur, Denkmalpflege und Hochschule sind in Planung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tags des offenen Denkmals und in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt.


Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen.
Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit.
Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet. Auch in Deutschland hat sie unzählige Projekte inspiriert und beraten.
2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Kunst- und Architekturschaffende in der Schweiz. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tansania bevor sie in der Schweiz begann, ihre Visionen für zukünftiges Bauen umzusetzen.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – ein Film, der Erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/barbara-buser/
Sonntag um 20:30 Uhr

Regie: Pawel Pawlikowski

OmeU
Frei ab 0 Jahren
F PL I D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Fatherland (German with English subtitles)"
For our international audience

Sunday, September 13 at 8:30 pm at Rex-Kino.
German original version with English subtitles.


Festival de Cannes 2026: Best Director Award

FATHERLAND centres on the relationship between the Nobel Prize-winning writer Thomas Mann and his daughter Erika, actress, writer and rally driver. In the summer of 1949, at the height of the Cold War, father and daughter embark on a challenging and emotional road trip in a black Buick taking them across a Germany in ruins – from US dominated Frankfurt to Soviet controlled Weimar. Returning home after sixteen years of exile in the US, Thomas Mann has to face not only a divided fatherland, but also deep fracture within his own family.

With FATHERLAND, Pawlikowski picks up where he left off with his award-winning Ida and Cold War, exploring – in his elliptic, distilled way – the themes of identity, family, love and guilt amid the turmoil and confusion of post-war Europe.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196
Donnerstag, Samstag um 18:00 Uhr
Montag um 16:30 Uhr OmU Franzoesisch
Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Sophie Deraspe

CA F / 2024
2. Woche
Plakatmotiv "Hirten"
Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.

Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/hirten.html
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Anna Ditges

Frei ab 12 Jahren
D / 2007
16. Woche
Plakatmotiv "Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin"

Hommage an Hilde Domin So. 13.09. um 11 Uhr in Anwesenheit der Filmemacherin Anna Ditges.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Hilde Domin.

Eine junge Filmemacherin entdeckt die Lyrik von Hilde Domin und beschließt, die berühmte Dichterin kennen zu lernen. Sie trifft auf eine wache, unkonventionelle 95jährige in ihrer Heidelberger Wohnung voller Bücher, Rosen und Erinnerungen – mit einer Lebensgeschichte, in der sich das letzte Jahrhundert spiegelt.
Hilde Domin, Jahrgang 1909, erzählt mit großer Offenheit aus ihrem außergewöhnlichen Leben: von ihrer Kindheit in Köln, von 20 langen Jahren im Exil, von der Rückkehr nach Deutschland und ihrer späten Karriere als Dichterin. Zum ersten Mal spricht sie vor der Kamera über Erwin, die große Liebe ihres Lebens, und über ihre Einsamkeit im Alter. Themen, die der individuelle Blick der Autorin in ausdrucksstarken Bildern festhält.

Anna Ditges, Jahrgang 1978, hat Hilde Domin immer wieder besucht und die alte Frau in ihrem Alltag, auf Reisen und quer durch ihre Erinnerungen begleitet – fast zwei Jahre lang, bis zum Tod von Hilde Domin im Februar 2006. Entstanden ist ein intimer und bewegender Film, der in seiner Konzentration auf das Wesentliche ähnlich präzise und eindringlich ist wie die schnörkellose Lyrik der Hilde Domin.
'Ich will dich' ist ein sehr persönlicher, direkter Film über Werk und Leben der Dichterin Hilde Domin – gedreht von einer fast 70 Jahre jüngeren Filmemacherin: Anna Ditges hat die Grande Dame der deutschen Nachkriegsliteratur durch die letzten zwei Jahre ihres langen und spannungsreichen Lebens mit der Kamera begleitet.


Mehr Infos zum Film unter http://ichwilldich-derfilm.de
Mittwoch um 11:00 Uhr

Regie: Sophie Deraspe

Frei ab 0 Jahren
CA F / 2026
30. Woche
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino: Hirten"

AB JETZT NEU: jeden 3. Mittwoch im Monat!

Das Kinderwagen-Kino macht eine Sommerpause bis einschließlich August.

Nächste Vorstellung: Mittwoch, 16.09. um 11 Uhr mit Hirten.

Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.

Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.


Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/hirten.html
Montag um 20:30 Uhr

Regie: Jane Schoenbrun

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2026
3. Woche
Plakatmotiv "Teenage Sex And Death At Camp Miasma"
Die ambitionierte queere Filmemacherin (Hannah Einbinder) erhält den Auftrag, einen neuen Teil für die finanziell schwächelnde Slasherfilm-Reihe Camp Miasma zu drehen. Im Zuge der Arbeit entwickelt sie eine zunehmende Faszination für das „Final Girl“ des Originals (Gillian Anderson) und schließlich gelingt es ihr, die inzwischen zurückgezogen lebende Frau noch einmal für die Reihe zu engagieren. Bald aber führt die Begegnung mit der mysteriösen Frau in ungekannte, von Wahnvorstellungen geprägte Untiefen der Angst und Lust. 


Bei seiner Premiere in Cannes wurde der Film von der Kritik einstimmig gefeiert und mit der Queer Palm ausgezeichnet.


Mehr Infos zum Film unter https://mubi.com/de/campmiasma
Mittwoch um 19:00 Uhr

Regie: Christopher Nolan

OmU
Frei ab 12 Jahren
USA / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "The Odyssey"
English:
Christopher Nolan’s next film, The Odyssey, is a mythic action epic shot across the world using brand new IMAX® film technology. The film brings Homer’s foundational saga to IMAX® film screens for the first time and opens in theaters everywhere on July 17, 2026.

The Odyssey stars Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson and Lupita Nyong’o, with Zendaya and Charlize Theron.
The Odyssey is produced by Emma Thomas and Christopher Nolan for their company, Syncopy. The executive producer is Thomas Hayslip

Deutsch:
DIE ODYSSEE, Christopher Nolans neuestes Filmprojekt, ist ein bildgewaltiges Action-Epos, das mit brandneuer IMAX®-Technologie an Schauplätzen auf der ganzen Welt entstanden ist. Der Film bringt Homers mythische Heldensaga am 16. Juli 2026 auf die große Leinwand.

Zur Besetzung von DIE ODYSSEE gehören Matt Damon (Good Will Hunting), Tom Holland (Spider-Man: No Way Home), Anne Hathaway (Les Misérables), Robert Pattinson (Der Leuchtturm) und Lupita Nyong’o (12 Years A Slave). In weiteren Rollen sind Zendaya (Dune) und Charlize Theron (Monster) zu sehen.



Mehr Infos zum Film unter https://www.odysseymovie.com/
Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 20:15 Uhr
Donnerstag, Samstag um 16:00 Uhr
Donnerstag, Dienstag um 14:00 Uhr
Freitag um 15:00 Uhr
Sonntag um 18:40 Uhr
Sonntag um 16:45 Uhr
Montag um 14:30 Uhr
Montag um 18:45 Uhr
Dienstag um 18:15 Uhr
Mittwoch um 17:00 Uhr
Mittwoch um 13:15 Uhr

Regie: Pawel Pawlikowski

Frei ab 0 Jahren
F PL I D / 2026
3. Woche
Plakatmotiv "Vaterland"
"Die deutsche Odyssee des Thomas Mann: In Paweł Pawlikowskis „Vaterland“ reisen Thomas Mann und seine Tochter Erika durch das geteilte Deutschland von 1949 von Frankfurt nach Weimar. Das ist keine Geschichtsverdrehung, sondern großes Kino." - FAZ 


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196
Samstag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 15:00 Uhr

Regie: Annelie Boros und Vera Brückner

D / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Wer weiß schon, was ein Leben ist?"
Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.

Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.

Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/wer-weiss-schon/kinotermine/