Donnerstag bis Samstag um 15:00 Uhr
Samstag um 12:15 Uhr
Sonntag um 13:15 Uhr
Montag bis Dienstag um 17:15 Uhr
Mittwoch um 14:30 Uhr

Regie: Simon Verhoeven

Frei ab 6 Jahren
D / 2025
3. Woche
Plakatmotiv "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.warnerbros.de/de-at/filme/ach-diese-lucke-diese-entsetzliche-lucke
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Heidi Ewing und Rachel Grady

OmU
Frei ab 0 Jahren
USA NOR / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Folktales - Mit Schlittenhunden ins Leben"
„Ein Hund bringt die Menschlichkeit in einem Menschen wirklich zum Vorschein.” – Heidi Ewing & Rachel Grady

Dieses lebensbejahende Dokumentarfilm-Meisterwerk der Oscar®-nominierten Filmemacherinnen Heidi Ewing und Rachel Grady begleitet junge Menschen, die sich für ein unkonventionelles Jahr an einer traditionellen Volkshochschule in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit.
Mit intimen Beobachtungen, atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und einer tiefen Menschlichkeit erzählt der Film von einer Generation, die zwischen digitaler Entfremdung und dem Wunsch nach echter Verbindung steht – am Rande der Welt und am Anfang ihres eigenen Lebens.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/folktales/
Donnerstag bis Samstag um 20:15 Uhr
Donnerstag, Samstag um 17:45 Uhr
Freitag um 17:45 Uhr OmU
Sonntag um 16:00 Uhr
Sonntag um 18:30 Uhr OmU
Montag um 20:00 Uhr OV
Montag bis Dienstag um 14:45 Uhr
Dienstag um 20:00 Uhr OmU
Mittwoch um 12:00 Uhr

Regie: Chloé Zhao

Frei ab 12 Jahren
USA / 2025
4. Woche
Plakatmotiv "Hamnet"
7 Oscar-Nominierungen, u. a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Filmmusik

Golden Globe 2026: Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Jessie Buckley)

„Die emotionale Wucht und Intensität des Romans steigert der rund zweistündige Film auf atemberaubende Weise. Buckley geht an die Grenzen des Darstellbaren und erschafft eine Kinofigur für die Ewigkeit.“ – General Anzeiger 

Der Film zeigt, wie Kino eine Sprache findet, wo Worte versagen. Und das ist, bei allem Einwand, ein seltenes Geschenk. – FAZ 

„Für drei seiner vier Akte gehört Chloé Zhaos Film Shakespeares Agnes und ganz Jessie Buckley. Wie sie diese Rolle spielt, ist ein Erlebnis: unverstellt, natürlich, frei und von großer Ausdruckskraft. (…) Man tritt aus diesem Film hinaus in die kühle Winterluft und fühlt sich: erlöst. Shakespeare wäre sicher sehr zufrieden.“ – SZ 


Mit HAMNET kehrt Oscar®-Gewinnerin Chloé Zhao auf die große Leinwand zurück. In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte. 

Der titelgebende Roman von Maggie O’Farrell wurde 2020 veröffentlicht, erhielt euphorischen Kritiken und gewann den britischen Women’s Prize for Fiction sowie den amerikanischen National Book Critics Circle Award. Produziert wurde HAMNET von Liza Marshall, Pippa Harris und Nicolas Gonda sowie von den beiden legendären Oscar®-Gewinnern Sam Mendes und Steven Spielberg.

Chloé Zhao konnte ein fantastisches Ensemble für ihren Film gewinnen, der in Telluride Weltpremiere feierte und auf dem Toronto International Film Festival 2025 mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen von HAMNET spielen die eindrucksvolle Jessie Buckley (Frau im Dunkel, Die Aussprache) und Gladiator-Star Paul Mescal (All of Us Strangers). An ihrer Seite sieht man unter anderem Emily Watson (Breaking the Waves, Dune: Prophecy) und Joe Alwyn (The Favourite – Intrigen und Irrsinn, Der Brutalist).

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/hamnet
Mittwoch um 17:15 Uhr

Regie: Ildiko Enyedi

Frei ab 6 Jahren
H F D / 2025
6. Woche
Plakatmotiv "Silent Friend"
Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen.

2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum.

1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung – ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie.

1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums.

Nach dem Goldenen-Bären-Gewinner „Körper und Seele“ (2017) präsentiert die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi mit SILENT FRIEND ein poetisches, sensibles Werk, in dem die Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen zum Sinnbild für die universelle Sehnsucht nach Verbundenheit wird. In den stillen Versuchen ihrer Protagonisten, sich mit der Welt, der Natur und mit sich selbst zu verbinden, entfaltet sich eine berührende Geschichte über Zugehörigkeit, Wandel – und die Schönheit der Sehnsucht. In Venedig wurde Luna Wedler für ihre Rolle mit dem Preis als beste junge Entdeckung ausgezeichnet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/silent-friend.html
Sonntag um 21:00 Uhr

Regie: Anders Thomas Jensen

Frei ab 16 Jahren
DK / 2025
10. Woche
Plakatmotiv "Therapie für Wikinger"
Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.

Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/therapie-fuer-wikinger-172
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Paul Smaczny

D / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten"
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.

Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion. 

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/triegel-trifft-cranach-malen-im-widerstreit-der-zeiten