Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Alejandro González Iñárritu

OmU
Frei ab 16 Jahren
MEX / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten"
Von dem fünffachen Oscar®-Gewinner Alejandro G. Iñárritu kommt nun „BARDO, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten“.

„BARDO, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten“ ist ein monumentales, bildgewaltiges und immersives Erlebnis, das von der eindringlichen und bewegenden Reise von Silverio handelt, einem erfolgreichen mexikanischen Journalisten und Dokumentarfilmer aus Los Angeles. Nachdem er mit einem renommierten internationalen Preis ausgezeichnet wird, ist er gezwungen, in sein Heimatland zurückzukehren, nicht ahnend, dass diese einfache Reise für ihn zu einer existenziellen Krise führt. Seine unsinnigen Erinnerungen und Ängste brechen sich Bahn und erfüllen seinen Alltag mit Verwirrung und Verwunderung.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=ye6HhjOPRVs
Donnerstag bis Samstag um 20:30 Uhr
Sonntag um 20:30 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Luca Guadagnino

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2022
2. Woche
Plakatmotiv "Bones and All"
„Bones and All“ erzählt die Geschichte der ersten Liebe zwischen Maren (Taylor Russell), einer jungen Frau, die lernen muss, am Rande der Gesellschaft zu überleben, und dem temperamentvollen Außenseiter Lee (Timothée Chalamet). Als die beiden sich kennenlernen, beginnt eine tausend Meilen lange Odyssee durch die Schleichwege, versteckten Durchgänge und Hintertüren im Amerika der Reagan-Ära. Doch trotz all ihrer Bemühungen führen alle Wege Maren und Lee zurück in ihre schockierende Vergangenheit – und zu der alles entscheidenden Frage, ob ihre Liebe zueinander ihr Anderssein überwinden kann.
Mehr Infos zum Film unter https://www.warnerbros.ch/filme/bones-and-all
Sonntag um 13:15 Uhr
Montag um 15:45 Uhr

Regie: Jeanine Meerapfel

Frei ab 12 Jahren
D / 2021
1. Woche
Plakatmotiv "Eine Frau"
Sie wollte so sehr glücklich sein. Und zunächst sah es gut für sie aus, als sie als hübsches Waisenkind mit blauen Augen und einem sonnigen Lächeln Carlos traf. Aber nach dem Ende der großen Liebe stand Malou alleine mit zwei Kindern da. In einem Land, das sie nicht kannte. Sie starb einsam mit 61 Jahren in einem feuchten Haus an Nierenversagen. Jeanine Meerapfel versucht die eigenen, verschütteten Erinnerungen an die Lebensstationen ihrer Mutter in Deutschland, Frankreich und Argentinien zusammenzusetzen. Das dokumentarische Essay ist ein persönlicher Blick in die Vergangenheit und Familiengeschichte. Wundervoll, wie sich die Erinnerung an die Mutter mit Zeitgeschichte verschränkt und dadurch eine größere Dimension eröffnet.
Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/eine-frau.html
Samstag um 13:45 Uhr
Dienstag um 18:15 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Claudia Müller

Frei ab 12 Jahren
D / 2022
4. Woche
Plakatmotiv "Elfriede Jelinek - die Sprache von der Leine lassen"
Wunderkind, Skandalautorin, Feministin, Modeliebhaberin, Kommunistin, Sprachterroristin, Enfant terrible, geniale, verletzliche Künstlerin – zum allerersten Mal wird hier in einem Kinofilm die Geschichte von Leben und Werk der unvergleichlichen Elfriede Jelinek erzählt, der ersten österreichischen Schriftstellerin, die mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Der Dokumentarfilm ELFRIEDE JELINEK – DIE SPRACHE VON DER LEINE LASSEN nähert sich dieser nur auf den ersten Blick unnahbaren Künstlerin an und zeigt mit erstmals veröffentlichten Film- und Tonausschnitten, vielen unbekannten Interviewpassagen und zum Teil neu aufgenommenen OffTexten die zurückgezogene Autorin auch als Mensch in all ihren Facetten. Entstanden ist ein vielschichtiges, assoziatives und sinnliches Filmporträt, das Widersprüche umarmt und ihren kreativen Umgang mit der Sprache in den Mittelpunkt stellt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.farbfilm-verleih.de/filme/elfriede-jelinek-die-sprache-von-der-leine-lassen/
Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 15:45 Uhr
Montag um 17:45 Uhr OmU

Regie: Frances O'Connor

Frei ab 16 Jahren
GB / 2022
2. Woche
Plakatmotiv "Emily"
Emily Brontë (EMMA MACKEY) wächst als Tochter eines Pfarrers im ländlichen Yorkshire auf. Das störrische, ernste Mädchen gilt im Ort als sonderbar. Am wohlsten fühlt sich Emily in der Natur – und in ihrer Fantasiewelt: Wenn sie sich gemeinsam mit ihren Geschwistern Geschichten ausdenkt, blüht die Außenseiterin auf. Doch für solche „Spinnereien“ ist kein Platz mehr: Die Brontë-Schwestern müssen zum Familienunterhalt beitragen. Emily soll Gouvernante werden, genau wie ihre vernünftige ältere Schwester Charlotte (ALEXANDRA DOWLING). Der Erwartungsdruck setzt der scheuen Emily zu. Nur ihr rebellischer Bruder Branwell (FIONN WHITEHEAD), der lieber zügellose Partys feiert, als Vaters Ansprüchen zu genügen, versteht sie. In ihrem neuen Hauslehrer William Weightman (OLIVER JACKSON-COHEN) findet Emily überraschend einen Verbündeten. Die zwei fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Doch sogar William sind Emilys Eigensinn und ihre Leidenschaft für das Schreiben unheimlich.

Sie hat eine der größten Liebesgeschichten der Welt geschrieben: „Sturmhöhe“ (Originaltitel: „Wuthering Heights“) wurde vielfach verfilmt, Kate Bush verewigte das tragische Paar Cathy und Heathcliff in ihrem Hit „Wuthering Heights“. Mit ihrem ersten und einzigen Roman schuf Emily Brontë (1818-1848) einen Klassiker der Weltliteratur.

Schauspielerin Frances O’Connor („The Missing“, MANSFIELD PARK) gibt mit EMILY ihr Regiedebüt und verfasste selbst das Drehbuch: kein klassisches Biopic, sondern die „imaginäre Biografie“ einer stillen Rebellin, in der sich Fakten und Fiktion mitreißend ergänzen. Zum ersten Mal sehen wir Emilys Welt mit ihren Augen – was sie inspirierte und mit welchen Konventionen sie als junge Frau im viktorianischen England zu kämpfen hatte. Das bildgewaltige Drama erzählt von Ambition, Enttäuschung, verbotener Liebe – und rollt zugleich eine komplexe Familiensaga auf. Auch Emilys Schwestern wurden als Schriftstellerinnen berühmt: Charlotte Brontë mit „Jane Eyre“, Anne Brontë, die jüngste der drei, veröffentlichte „Agnes Grey“.

In der anspruchsvollen Titelrolle brilliert Shootingstar Emma Mackey. Die Schauspielerin wurde mit der Netflix-Serie „Sex Education“ schlagartig bekannt und war zuletzt ìn Kenneth Branaghs starbesetzter Neuverfilmung von TOD AUF DEM NIL auf der Leinwand zu erleben. 

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/emily
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: diverse

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2022"
Exhibition on Screen Kinosaisaon 2022/23.

Einheitspreis 10 €


Sonntag, 04.12.22
Degas: Leidenschaft für Perfektion


Ausgehend von einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, das die größte britische Sammlung von Werken Degas’ beherbergt, begibt sich Exhibition on Screen nach Paris und Italien,
wo der Künstler seine Lehrjahre verlebte und sich das
Malen selber beibrachte.
Degas: Leidenschaft für Perfektion bietet einen exklusiven Zugang zu wenig bekannten, ganz unterschiedlichen
Werken von Degas und gibt einzigartige Einblicke in sein Leben als Künstler und Mensch. Der Film offenbart die faszinierende Geschichte eines leidenschaftlichen Strebens nach Perfektion, bei dem Degas mit neuen Techniken experimentierte und sich früheren großen Meistern wie
Ingres und Delacroix widmete, um von ihnen zu lernen.
Da Degas mit den Ergebnissen seiner Arbeit nie zufrieden war, blieben viele seiner Zeichnungen und Skulpturen zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht. Doch heute offenbart eine nähere Betrachtung, dass sie zu den detailreichsten und ausdrucksstärksten Werken der Moderne gehören. Mit Schriftdokumenten von Freunden und Kritikern
sowie Zitaten aus Briefen Degas’ enthüllt der Film die
komplexe Arbeitsweise eines der einflussreichsten Künstler
Frankreichs.

Ab Sonntag, 12.03.23
Mary Cassatt: Porträts Moderner Frauen

Mary Cassatt machte Karriere mit Gemälden, die das Leben von Frauen aus ihrem näheren Umfeld darstellen. Die radikalen Bilder zeigen gebildete, weibliche und lebensechte Menschen und markierten damit eine grundlegende Wende in der künstlerischen Darstellung
von Frauen.
Dieser Film präsentiert Cassatts frappierende Drucke, Pastelle und Gemälde und macht uns mit einer oft vernachlässigten Impressionistin bekannt, deren Karriere von ebenso vielen Widersprüchen bestimmt war wie die von ihr porträtierten Frauen.
Cassatt druckte, skizzierte und malte Dutzende Bilder von Müttern und Kindern, blieb jedoch selbst unverheiratet und kinderlos. Trotz ihrer klassischen Kunstausbildung beschloss sie, sich einer Gruppe radikaler französischer Künstler anzuschließen – den Impressionisten, einer Bewegung, die die Sprache der Kunst zutiefst verändern sollte.
Mit Unterstützung der weltweit angesehensten auf Cassatt spezialisierten Kuratoren und Wissenschaftler erzählt der Film die fesselnde Geschichte eines tiefen sozialen und kulturellen Wandels: die Geschichte einer Zeit, in der die Frauen für ihre Rechte kämpften und die Kunst zu einer ganz neuen Sprache fand. Mary Cassatt und die von ihr porträtierten modernen Frauen standen im Zentrum dieser Entwicklung.

Ab Sonntag, 23.04.23
Vermeer - Die Blockbuster Ausstellung

Im Frühjahr 2023 öffnet das Rijksmuseum in Amsterdam seine Tore für die größte Vermeer Ausstellung der Geschichte.
Die große Retrospektive in Amsterdam präsentiert eine Reihe von Leihgaben aus aller Welt und versammelt Vermeers bekannteste Meisterwerke, darunter Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Geograph, Dienstmagd mit Milchkrug, Straße in Delft, Briefschreiberin und
Dienstmagd sowie Frau mit Waage.
Der neue Film der Reihe Exhibition on Screen lädt uns zu einer exklusiven, vom Direktor des Rijksmuseums und dem Kurator begleiteten Besichtigung der Ausstellung ein – eine wirklich einmalige Gelegenheit!
Neben dem Zusammentragen von Vermeers Werken haben das Rijksmuseum und das Mauritshuis in Den Haag seine Kunst, seine künstlerischen Entscheidungen, die Ausgangspunkte für seine Bildkompositionen und die Entstehungsgeschichte seiner Gemälde intensiv erforscht

Ab Sonntag, 04.06.23
Tokyo Stories

Die spannende künstlerische Begegnung mit einer der größten Städte der Welt.
Der Film Tokyo Stories, der auf Grundlage einer bedeutenden Ausstellung im Ashmolean Museum in Oxford entstand, umspannt vier Jahrhunderte unglaublich vielseitiger Kunst – von den filigranen
Holzschnitten von Hokusai und Hiroshige bis hin zu Pop-Art-Postern, moderner Fotografie, Manga, Filmen und brandneuen Street-Art-Werken. Die Ausstellung hatte durchschlagenden Erfolg und lockte ein junges und diverses Publikum ins Museum. Von dort aus unternimmt der Film eine Reise durch Tokio, um Kunst und Künstler der Stadt näher zu erkunden.
Ein detailreicher Film mit wunderbaren Bildern einer Stadt, die im Laufe ihrer 400-jährigen Geschichte immer wieder zerstört und neu
aufgebaut wurde und sich so zu einer der lebendigsten und interessantesten Städte der Welt entwickelt hat...

Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/
Donnerstag bis Samstag um 18:15 Uhr
Sonntag um 15:30 Uhr
Mittwoch um 15:00 Uhr

Regie: Daniel Geller und Dayna Goldfine

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2021
5. Woche
Plakatmotiv "Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song"

Die ultimative Doku über Leonard Cohen war ein Höhepunkt des Filmfestivals Venedig und der Viennale 2021. Und er wählt einen ungewöhnlichen Einstieg in das Leben und Werk des legendären kanadischen Songpoeten: Seine weltbekannte Hymne „Hallejuha“ dient als Prisma, durch die sein Leben, seine Karriere und sein künstlerische Vision gezeigt wird.

Ursprünglich wollte keine Plattenfirma den Song veröffentlichen, Bob Dylan und Jeff Buckley halfen mit, ihn in den USA bekannt zu machen und schließlich wurde er zum Welthit und einem der meist gecoverten Lieder der Popgeschichte.

Der Film wurde von Leonard Cohen kurz vor seinem 80. Geburtstag im Jahr 2014 zur Produktion freigegeben und greift auf eine Fülle nie zuvor gesehener Archivmaterialien des Cohen Trust zu, darunter Cohens persönliche Notizbücher, Tagebücher und Fotos,  Filmmaterial von großartigen Auftritten sowie äußerst seltene Audioaufnahmen und Interviews .


Mehr Infos zum Film unter http://www.hallelujah-derfilm.de
Sonntag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 17:30 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Bernard Shakey

OmU
USA / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "Neil Young: Harvest Time"
Der zwischen Januar und September 1971 entstandene Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine intime Reise zu Youngs Farm in Nordkalifornien, wo die "Harvest Barn"-Sessions stattfanden - nach London, wo ein ikonischer Auftritt mit dem London Symphony Orchestra stattfand und nach Nashville, wo der damals 20-jährige Neil Young an verschiedenen Titeln dieses unverkennbaren Albums arbeitete.

Das Feature ist ein noch nie dagewesenes Fan-Erlebnis. Die Inhalte von Auftritten und Proben sind in eine kreative Erzählung eingeflochten und umfassen die meisten Titel des Albums Harvest (veröffentlicht 1972), darunter „Heart of Gold“, „A Man Needs A Maid“, „Alabama“ und „Old Man“.

Zusätzlich zum Film enthält diese Vorführung eine Einführung von Neil Young, die exklusiv für das Kinopublikum aufgenommen wurde.  Neil Young erzählt von Harvest 50 Jahre nach dessen Veröffentlichung und wie die Aufnahme des Albums und der Film zusammenkamen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.neilyoungharvesttime.com/
Montag um 20:15 Uhr OmU
Dienstag um 20:15 Uhr

Regie: James Gray

Frei ab 6 Jahren
USA / 2022
3. Woche
Plakatmotiv "Zeiten des Umbruchs"
Mit ZEITEN DES UMBRUCHS präsentiert der gefeierte Regisseur James Gray (Die versunkene Stadt Z, Ad Astra – Zu den Sternen) ein zutiefst persönliches Coming-of-Age-Drama über Familie, Freundschaft und die für Viele aussichtslose Suche nach dem amerikanischen Traum.

New York im Spätsommer 1980: Paul (Banks Repeta) ist das jüngste Mitglied einer gut situierten jüdischen Familie. Doch zwischen seiner viel beschäftigten Mutter Esther (Anne Hathaway), seinem bemühten, aber strengen Vater Irving (Jeremy Strong) und seinem streitsüchtigen Bruder Ted (Ryan Sell) fühlt er sich oft einsam und verloren. Allein sein liebevoller Großvater Aaron (Anthony Hopkins) scheint ihn wirklich zu verstehen und seine Interessen zu fördern.

Zu Beginn des neuen Schuljahres lernt Paul den Schwarzen Jonathan (Jaylin Webb) kennen, einen „Sitzenbleiber“, der in ärmlichen Verhältnissen bei seiner kranken Großmutter lebt. Er freundet sich mit dem älteren Jungen an, der allen Problemen zum Trotz fest an Werte wie Ehrlichkeit und Loyalität glaubt. Doch es dauert nicht lange, bis Paul immer mehr bewusst wird, dass nicht jeder in dieser Welt die gleichen Chancen hat.

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/zeiten-des-umbruchs