Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Lukas Dhont

Frei ab 12 Jahren
B F NL / 2022
4. Woche
Plakatmotiv "Close"

Oscar-Nominierung: Bester internationaler Film

Großer Preis der Jury Cannes 2022.

Seit ihrer frühesten Kindheit verbringen die 13-jährigen Léo und Rémi viel Zeit miteinander, in ihrer Vertrautheit wirken sie fast wie Brüder. Eines schönen Tages aber ändert sich etwas in ihrem Verhältnis zueinander und kommt es zu einer irreversiblen Trennung. Wie damit umzugehen ist, dem spürt der belgische Regisseur Lukas Dhont in seinem bei aller Schicksalsschwere von poetischen Momenten durchsetztem Drama nach. Dabei findet er immer wieder großartige Bilder, die das Unaussprechliche der auf eine harte Probe gestellten Freundschaft einfühlsam beschreiben und das Publikum bei der Suche nach Antworten auf schwierige Fragen mitfühlen lassen.


Mehr Infos zum Film unter https://close.film/
Sonntag um 11:00 Uhr
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Pepe Danquart

Frei ab 12 Jahren
D / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "Daniel Richter"
Das Projekt ist der filmische Zugang auf den Maler Daniel Richter, ein Zugehen auf seine Bilder, seinen Werdegang, sein aktuelles Schaffen. Ein Film über sein malerisches Werk, das von radikalen formalen ästhetischen Verschiebungen geprägt ist – von dichten, übersättigten abstrakten Kompositionen zu narrativen Figurationen und wieder zurück. Ein Film über sein Talent als Zeichner, als Maler, als Performer und nicht zuletzt auch ein Film über den Menschen Daniel Richter.

Dennoch ist die Dokumentation mehr als ein klassisches Künstlerporträt, mehr als eine Hommage an ein Werk, das sich im wahrsten Sinne sehen lässt. Es entstand ein Film über politische Kunst, über Kunst die politisch sein will, der Frage nachgeht, wie politisch ein berühmter Maler in einem Umfeld des turbokapitalistischen Kunstmarkts eigentlich sein kann und wie die gesellschaftliche Verweigerung des Punks der 80iger Jahre in seine heutige Malerei gelangt. Das sind kluge Fragen, die eloquent beatwortet werden von einem, der auszog, die Welt mit seinen Bildern zu verändern. Ein anderer Ansatz, als nur ein Porträt über einen berühmten, wenn auch rebellischen Künstler.

Mehr Infos zum Film unter https://gretchenfilm.com/portfolio/daniel-richter/
Samstag um 14:00 Uhr

Regie: Michael Krummenacher

Frei ab 0 Jahren
D / 2022
18. Woche
Plakatmotiv "Der Räuber Hotzenplotz"
Die Kaffeemühle der geliebten Großmutter wurde gestohlen! Kasperl und sein Freund Seppel machen sich umgehend auf, um den gerissenen Räuber Hotzenplotz zu fangen. Unglücklicherweise geraten sie dabei in die Hände des Räubers sowie des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann, bei dem sie die wunderschöne Fee Amaryllis entdecken, die es nun ebenfalls zu befreien gilt. Der ermittelnde Polizist Dimpfelmoser sowie die Hellseherin Schlotterbeck mit ihrem zum Krokodil mutierten Dackel Wasti sorgen für weiteres Durcheinander. Werden es die beiden Freunde schaffen, dem Räuber Hotzenplotz das Handwerk zu legen?
Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/news/potzblitz-der-neue-hotzenplotz-trailer-und-das-hauptposter-sind-da/
Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 20:30 Uhr
Montag um 20:30 Uhr OmU

Regie: Park Chan-Wook

Frei ab 16 Jahren
ROK / 2022
1. Woche
Plakatmotiv "Die Frau im Nebel"
Seo-Rae (Tang Wei) ist eine Frau, die gern die Kontrolle behält. Selbst als ihr Mann in den Tod stürzt, bleibt sie seltsam unberührt. Der Kommissar Jang (Park Hae-il), vertraut mit den Abgründen der menschlichen Seele, stellt Seo-Rae ins Zentrum der Untersuchung. Doch seine Faszination für diese so verletzliche wie aufregend schöne junge Frau unterwandert die Ermittlungen. Jang beobachtet Seo-Rae, umkreist sie, verfolgt sie. Aus Verhören werden Gespräche, aus Verdacht wird Hoffnung. Doch die Wahrheit macht ihre eigenen Spielregeln, die Seo-Rae und Jang schon bald nicht mehr unter Kontrolle haben.

Mehr Infos zum Film unter https://die-frau-im-nebel.de/movies/15068?ref=
Mittwoch um 13:30 Uhr

Regie: Benito Zambrano

Frei ab 12 Jahren
E / 2021
9. Woche
Plakatmotiv "Die Insel der Zitronenblüten"
Vor langer Zeit hat das Schicksal die Schwestern Marina (Elia Galera) und Anna (Eva Martín) voneinander getrennt. Ihre Kindheit verbrachten sie gemeinsam auf Mallorca, wo der Duft von Zitronenblüten die Luft erfüllt. Während Anna das Inselparadies nie verlassen hat, ist Marina als Ärztin um die Welt gereist. Doch als eine unbekannte Wohltäterin den Schwestern ihre Bäckerei vermacht, muss Marina in ihre Heimat zurückkehren. Das Anwesen soll verkauft werden. Anna hofft so, ihre Schulden loszuwerden – und ihren untreuen Ehemann gleich mit! Marina plant indessen einen Neuanfang. Neben Adoptionsstress und Verlobungsversprechen steht vor allem das lange aufgeschobene Wiedersehen mit ihrer Schwester auf dem Plan. Der Zauber der kleinen Bäckerei hält, was er verspricht: Während sie den wahren Gründen für ihre mysteriöse Erbschaft nachspüren, kommen Marina und Anna sich wieder näher... und schon bald weht der süße Geruch von frischgebackenem Brot durch die Straßen, der alte Geheimnisse aufwirbelt und den Sommer für die beiden Schwestern zu einer unvergesslichen Reise in die Vergangenheit werden lässt.

Mehr Infos zum Film unter https://splendid-film.de/die-insel-der-zitronenblueten
Mittwoch um 11:00 Uhr

Regie: diverse

Frei ab 0 Jahren
diverse / 2023
20. Woche
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mittwoch, 08.02. um 11 Uhr "Maria träumt -
Oder: Die Kunst des Neuanfangs"

Einheitspreis: 8 €

Maria muss einen beruflichen Neuanfang starten. Die alte Dame, deren Haushalt sie viele Jahre geführt hat, ist verstorben und so fängt Maria als Reinigungskraft in der Pariser Académie des Beaux-Arts an. Dort öffnet sich ihr eine völlig neue Welt: die Dynamik der weltoffenen Studierenden, ihre kreativen Kunstprojekte und nicht zuletzt die Begegnung mit dem Hausmeister Hubert. Die Chemie zwischen dem brummigen Kauz und der Reinigungskraft stimmt sofort. Vielleicht liegt es an seinem Elvis-Hüftschwung, den er heimlich im Büro übt?
Begeistert lässt sich Maria aus dem Alltagstrott ihrer langjährigen Ehe holen. Sie entdeckt ihre eigene kreative Kraft und die Sehnsucht nach Neuem, die viel zu lange keinen Ausdruck gefunden haben. Zwischen ihr und Hubert entwickelt sich eine tiefe Bindung, während ihre Lebensfreude wiedererwacht. Wird Maria den Mut aufbringen, noch einmal ganz von vorne zu beginnen?

Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/was-man-von-hier-aus-sehen-kann-2022/
Donnerstag bis Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Lauriane Escaffre, Yvo Muller

Frei ab 6 Jahren
F / 2021
6. Woche
Plakatmotiv "Maria träumt - Oder: Die Kunst des Neuanfangs"
Maria hat in ihrer Arbeit als Reinigungskraft ihre Berufung gefunden. Sie ist gründlich, gewissenhaft und hingebungsvoll, nur manchmal etwas ungeschickt. Nebenbei geht sie noch einer anderen Leidenschaft nach: Sie schreibt Gedichte, die sie mit niemandem teilt - insbesondere nicht mit ihrem gleichgültigen Ehemann, der ihr Interesse an den schönen Künsten nicht versteht. So kann er Marias Begeisterung auch nicht nachvollziehen, als sie einen neuen Job in der Pariser Académie des Beaux-Arts annimmt.

Dort taucht Maria in eine glamouröse, ihr vollkommen fremde Welt ein: Schnell freundet sie sich mit den modernen, weltoffenen Studierenden und dem Hausmeister Hubert an. Er kennt die Akademie in- und auswendig, immerhin verbringt er seit Jahrzehnten beinahe jede Minute zwischen den Kunstwerken. Die Chemie zwischen dem brummigen Kauz und der Reinigungskraft stimmt sofort. Vielleicht liegt es an seinem Elvis-Hüftschwung, den er heimlich im Büro übt?

Maria findet bald Gefallen an ihrem neuen Leben und Hubert ist stets an ihrer Seite, während ihre Lebensfreude wiedererwacht. Wird sie den Mut aufbringen, noch einmal ganz von vorne zu beginnen?

Mehr Infos zum Film unter https://www.atlas-film.de/maria.html
Sonntag um 13:30 Uhr

Regie: Maria Schrader

Frei ab 12 Jahren
USA / 2022
13. Woche
Plakatmotiv "She Said"
SHE SAID, der neue Film von Emmy-Gewinnerin Maria Schrader, erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten.
Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Sie entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

Die zweifach Oscar®-Nominierte Carey Mulligan (Promising Young Woman, An Education) und Zoe Kazan (The Plot Against America, The Big Sick) verkörpern die New-York-Times-Reporterinnen Megan Twohey und Jodi Kantor, die mit ihrer Reportage, ausgezeichnet durch den Pulitzer-Preis, die amerikanische Gesellschaft unwiderruflich veränderten.

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/she-said
Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 18:00 Uhr
Montag um 18:00 Uhr OmU
Mittwoch um 20:30 Uhr OmU

Regie: Martin McDonagh

Frei ab 16 Jahren
USA / 2022
8. Woche
Plakatmotiv "The Banshees Of Inisherin"

Golden Globe Awards 2023: Als Beste Komödie wurde "The Banshees of Inisherin"ausgezeichnet. Colin Farrell wurde als "Bester Hauptdarsteller - Komödie/Musical" für seine Leistung in eben jener Tragikomödie ausgezeichnet.

Ganz große Filmkunst – vielleicht eine der gemeinsten, auf jeden Fall aber eine der schwärzesten Komödien aller Zeiten und abgesehen davon mit sehr viel irischem Fluidum. Martin McDonagh („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“, „Brügge sehen … und sterben?“) erzählt in wunderschönen Bildern eine bitterböse Geschichte. Es geht um Pádraic und Colm, zwei Männer, die gute Freunde waren. Bis gestern.

Die Geschichte spielt kurz nach dem irischen Bürgerkrieg 1923 auf einer kleinen Insel Inis Oírr  vor der Westküste Irlands (Galway). Selten hat man so schöne Bilder von Irland gesehen. Aber genauso selten hat man eine Geschichte über zwei so zutiefst verzweifelte Männer gesehen. Das ist teilweise absurd komisch, aber Regisseur Martin McDonagh schaffte es auch wieder wie in seinem Meisterwerk "Three Billboards" das man mit allen Figuren mitfühlt.


Mehr Infos zum Film unter https://www.searchlightpictures.com/the-banshees-of-inisherin/