Donnerstag bis Samstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 18:20 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Pedro Almodóvar

Frei ab 12 Jahren
E / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Bitteres Fest"
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.arthaus.de/bitteres_fest
Sonntag um 11:00 Uhr
Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026"

EXHIBITION ON SCREEN – Sommerreihe im Rex

Erleben Sie die großen Meister der Kunst auf der Kinoleinwand: Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe Exhibition on Screen bringt weltberühmte Künstler und ihre Werke mit exklusiven Einblicken in die bedeutendsten Museen und Ausstellungen der Welt ins Kino. Alle Vorstellungen beginnen um 11:00 Uhr. Eintritt: 10 € | Auch für Cineville-Mitglieder nutzbar.

So 02.08. & Mi 05.08.
HockneyDavid Hockney und die Royal Academy of Arts

Ein größeres Bild 2012 & 82 Portraits und ein Stillleben 2016. Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren. In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.

So 09.08. & Mi 12.08.
Degas: Passion for PerfectionEdgar Degas: Die Leidenschaft zur Perfektion

So 16.08. & Mi 19.08.
Canaletto & The Art of VeniceCanaletto und die Kunst Venedigs

So 23.08. & Mi 26.08.
RembrandtRembrandt – Meister des Goldenen Zeitalters

So 30.08. & Mi 02.09.
Vincent van Gogh: A New Way of SeeingVincent van Gogh – Ein neuer Blick auf den Meister


Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/david-hockney-at-the-royal-academy-of-arts/
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Philippa Lowthorpe

Frei ab 12 Jahren
GB USA SG / 2026
5. Woche
Plakatmotiv "H wie Habicht"
Als Helens geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge.

Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines der wildesten Tiere zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.

Basierend auf dem internationalen Bestseller und den preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt H WIE HABICHT eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.

Das Buch gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Adaption bringt diese außergewöhnliche Geschichte nun mit großer emotionaler Wucht und visueller Kraft auf die Leinwand und macht H WIE HABICHT zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis von zeitloser Relevanz.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/h-wie-habicht/
Sonntag um 14:15 Uhr

Regie: Regina Schilling

Frei ab 95 Jahren
D AT / 2026
10. Woche
Plakatmotiv "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war"
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war
Sonntag um 12:40 Uhr

Regie: Heather Lenz

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
18. Woche
Plakatmotiv "Kusama: Infinity"

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch

Anläßlich der aktuellen  Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY

Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.

KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=tBtJoJdgxuk
Donnerstag, Samstag, Dienstag um 20:15 Uhr
Freitag, Montag um 20:15 Uhr OmU Englisch
Samstag um 14:00 Uhr
Sonntag um 20:30 Uhr OV Englisch
Sonntag um 16:15 Uhr
Montag um 15:45 Uhr
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Olivia Wilde

USA / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "The Invite"
Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) in der Krise. Gemeinsame Abendessen mit anderen Paaren gab es schon lange nicht mehr. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als die distanzierten Begegnungen im Fahrstuhl bislang vermuten ließen. Was als geselliger Abend mit Smalltalk über Käse, Wein und Inneneinrichtung gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem, und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren?

Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“.

Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/the-invite
Donnerstag bis Samstag um 18:15 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Eva Müller, Isabel Schneider

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
5. Woche
Plakatmotiv "Was haben wir gelacht"
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/was-haben-wir-gelacht/