
Die Filme in der Woche vom 06.08. bis 12.08.2026:
Regie: Pedro Almodóvar
E / 2026
4. Woche
Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.
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Regie: Jim Jarmusch
Frei ab 0 Jahren
USA / 2003
1. Woche
Roberto Benigni stürzt einen Espresso nach dem anderen herunter, Bill Murray trinkt den Kaffee gleich direkt aus der Kanne, Steve Buscemi glaubt an die Existenz von Elvis' Zwillingsbruder und Tom Waits qualmt eine Zigarette mit Iggy Pop, weil er es geschafft hat, das Rauchen aufzugeben – in Jim Jarmuschs lakonischem Episodenfilm geben sich die Stars die Klinke in die Hand.
Der Liebling des New Yorker Indiefilms lässt seine vom blauen Dunst umwehten Darsteller in elf skurrilen Begegnungen über die Vor- und Nachteile von Genussmitteln und andere Sinnfragen des Lebens plaudern. Die Episoden wurden zu verschiedenen Zeitpunkten gedreht; so stammt etwa die früheste mit Roberto Benigni, die zunächst als eigenständiger Kurzfilm im Kino gezeigt wurde, aus dem Jahr 1986. Die Episode "Somewhere in California" gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1993 die Goldene Palme für den besten Kurzfilm.
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Regie: Grégory Magne
F / 2024
3. Woche
Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. DER KLANG DER STRADIVARI ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben.
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Regie: Phil Grabsky
Frei ab 0 Jahren
GB / 2026
2. Woche
EXHIBITION ON SCREEN – Sommerreihe im Rex
Erleben Sie die großen Meister der Kunst auf der Kinoleinwand: Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe Exhibition on Screen bringt weltberühmte Künstler und ihre Werke mit exklusiven Einblicken in die bedeutendsten Museen und Ausstellungen der Welt ins Kino. Sonntags beginnen alle Vorstellungen um 11:00 Uhr. Mittwochstermine werden noch bekannt gegeben. Eintritt: 10 € | Auch für Cineville-Mitglieder nutzbar.
So 09.08. um 11 Uhr & Mi 12.08. um 14:30 Uhr (Letzter Einsatz)
Degas: Passion for Perfection – Edgar Degas: Die Leidenschaft zur Perfektion
Der Film enthüllt zudem die faszinierende Geschichte seines obsessiven Strebens nach Perfektion, sowohl durch das Experimentieren mit neuen Techniken als auch durch das Studium der alten Meister, darunter die italienischen Renaissance-Künstler, und neuerer Künstler wie Ingres und Delacroix. Der französische Historiker Daniel Halévy schrieb über Degas: „Immer arbeitend, suchend, fast immer unzufrieden, hielt er den größten Teil seiner Kunst in Kisten versteckt, aus denen er nur etwas entnahm, wenn er Bilder verkaufen musste, um den Lebensunterhalt zu sichern.“ Die vielen Wiederholungen der Kompositionen sowie die zwanghafte Nachbearbeitung von Werken veranschaulichen Degas’ Suche nach Perfektion. Es kam vor, dass er sogar bereits verkaufte Bilder noch einmal anfragte, um weiter an ihnen arbeiten zu können. „Degas war mehr am Prozess als am Endergebnis interessiert“, so beschreibt Jane Munro, Bewahrerin der Gemälde im Fitzwilliam Museum, den Künstler.
Degas schuf darüber hinaus eine große Anzahl von Statuetten, ließ die Formen aus Wachs und Ton jedoch nie gießen. Er begründete diesen Umstand damit, dass er nichts in Bronze zurücklassen könne, weil „Metall für die Ewigkeit sei“. Der Kunsthändler Ambroise Vollard erzählte, wie Degas ihm eine Tänzerin zeigte, die er bereits zum zwanzigsten Mal kreiert hatte und rief aus: „Ich würde keinen Eimer mit Gold annehmen, der mich um das Vergnügen bringen würde, es zu zerstören und von Neuem zu beginnen.“ Nach seinem Tod im Jahr 1917 wurden in seinem Atelier mehr als 150 Skulpturen aus Wachs, Ton und Plastilin gefunden. Das Fitzwilliam Museum ist die einzige Einrichtung im Vereinigten Königreich, die einige dieser seltenen und äußerst zerbrechlichen Werke besitzt.
So 16.08. & Mi 19.08.
Canaletto & The Art of Venice – Canaletto und die Kunst Venedigs
So 23.08. & Mi 26.08.
Rembrandt – Rembrandt – Meister des Goldenen Zeitalters
So 30.08. & Mi 02.09.
Vincent van Gogh: A New Way of Seeing – Vincent van Gogh – Ein neuer Blick auf den Meister
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Regie: Regina Schilling
D AT / 2026
12. Woche
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
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Regie: Heather Lenz
Frei ab 6 Jahren
USA / 2018
19. Woche
In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Sprachen: Englisch/Japanisch
Anläßlich der aktuellen Yayoi Kusama Ausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigen wir den Dokumentarfilm KUSAMA: INFINITY
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
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Regie: Olivia Wilde
4. Woche
Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“.
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Regie: Eva Müller, Isabel Schneider
D / 2026
7. Woche
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