Donnerstag bis Samstag um 18:30 Uhr
Montag um 20:15 Uhr

Regie: Mathias Mlekuz

Frei ab 6 Jahren
F / 2025
2. Woche
Plakatmotiv "Auf zwei Rädern"
Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.

AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet. 

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/auf-zwei-raedern
Montag um 16:00 Uhr

Regie: Charlie McDowell

GB FIN USA / 2025
7. Woche
Plakatmotiv "Das Sommerbuch"
Basierend auf Tove Janssons beliebtem Roman erzählt „Das Sommerbuch“ die Geschichte von Sophia, einem neunjährigen Mädchen, das schnell erwachsen wird, und ihrer Großmutter, die sich dem Ende ihres Lebens nähert. Zusammen mit Sophias Vater verbringen sie Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen, unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen, erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle bezüglich des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander.
Ein aufziehender Sommersturm wird emotionale Wunden heilen und Bindungen vertiefen …

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/das-sommerbuch.html
Donnerstag bis Samstag um 16:15 Uhr

Regie: Yann Samuell

F / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Die Camino-Therapie - Finde deinen Weg"
Eine Frau, die mit ihrer eigenen Vergangenheit abschließen möchte, trifft auf einen rebellischen Jugendlichen, der Mühe hat, seine innere Wut zu kontrollieren. Gemeinsam brechen sie zu einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela auf. Der Weg konfrontiert beide mit ihren persönlichen Konflikten und zwingt sie dazu, sich ihren Gefühlen zu stellen. Schritt für Schritt entsteht zwischen ihnen eine Verbindung, die von gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Während die Reise voranschreitet, eröffnet sie Raum für Veränderung und die Möglichkeit, alte Lasten hinter sich zu lassen.
Mehr Infos zum Film unter https://www.filmladen.de/film/die-camino-therapie-finde-deinen-weg
Sonntag um 17:00 Uhr
Montag um 14:00 Uhr
Dienstag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Regina Schilling

Frei ab 95 Jahren
D AT / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war"
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Katrin Sikora

D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Schwarze Häuser"
Deutschland, Nachkriegszeit: Millionen Kinder werden in Kurheime geschickt. Doch statt Heilung erleben sie systemische Gewalt – und kehren traumatisiert zurück.

Ausgehend von der Geschichte ihrer Mutter und den Stimmen weiterer Betroffener erzählt Regisseurin Katrin Sikora von einem verdrängten Kapitel deutscher Geschichte – und von dessen Folgen bis in die Gegenwart. Gleichzeitig erarbeiten 12 Jugendliche ein dokumentarisches Theaterstück für das Deutsche Theater Berlin, das die Erinnerungen der Verschickungskinder am Leben hält.

Mehr Infos zum Film unter https://www.katrinsikora.com/schwarze-haeuser
Samstag um 14:15 Uhr

Regie: Jacqueline Jansen

Frei ab 6 Jahren
D / 2025
5. Woche
Plakatmotiv "Sechswochenamt"
Mit dem Tod ihrer Mutter reißt es LORE (25) den Boden unter den Füßen weg. Während ihr Inneres in einen nie dagewesen Ausnahmezustand fällt, gerät auch die Außenwelt aus den Fugen. Die Corona-Pandemie bricht aus, und ein Nebel aus Isolation und Einsamkeit legt sich über die rheinische Kleinstadt, in der die Menschen zu empathielosen Einzelkämpfern verkommen. Lore verliert den Glauben an das Miteinander.

Inmitten dessen archiviert sie das Leben ihrer Mutter für immer und ringt nach Kräften, um einen Weg der gemeinsamen Verabschiedung zu finden. Dabei muss sie sich den unterschiedlichen Formen des Trauerns innerhalb der Familie und den wie Automatismen auf sie einprasselnden Konventionen stellen.

Die Tage und Wochen verstreichen, und es scheint, dass Lore in einer absurden Symbiose mit der pandemischen Ausnahmesituation zu leben beginnt. Mit der Auflösung der Mietwohnung, in der sie noch ein letztes Mal unterkommt, wird ihr bewusst, dass sie nie mehr in das Zuhause ihrer Kindheit zurückkehren kann.

In einem letzten Kraftakt schafft sie es, allen Widrigkeiten zum Trotz, eine Verabschiedungsfeier zu organisieren. Dass diese im Schlafzimmer ihrer Mutter stattfindet, erscheint am Ende als fast logische Konsequenz von sechs Wochen Ausnahmezustand. Sechs Wochen, in denen Lore lernt, ihre Trauer zuzulassen, um nicht von ihr aufgefressen zu werden. Dass die Endlichkeit des Lebens geplant werden muss und dass es keine Antwort auf die Frage gibt: Wie trauert man richtig.

Mehr Infos zum Film unter https://pifflmedien.de/filme/sechswochenamt/
Donnerstag bis Samstag um 20:15 Uhr
Sonntag um 19:15 Uhr
Montag um 18:00 Uhr
Dienstag um 20:15 Uhr OmU Spanisch
Mittwoch um 13:45 Uhr

Regie: Daniel Sánchez Arévalo

E / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "So klingt das Leben"
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken.
Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/so-klingt-das-leben/
Dienstag um 15:45 Uhr
Mittwoch um 20:45 Uhr

Regie: Daniel Roher

Frei ab 12 Jahren
USA / 2025
6. Woche
Plakatmotiv "The Piano Tuner"
Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt. Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher, der Oscar©-prämierte Regisseur von »Nawalny«, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässst uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman.
Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/piano-tuner/
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Faek Falak

OmU
Frei ab 12 Jahren
D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "To My Sisters"
Mittwoch, 22.07. um 18:15 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Faek Falak in der Neuen Filmbühne.

Als Kooperationspartner vor Ort haben wir die Seebrücke und die kurdischen Gemeinschaften gewonnen. 


 Eine junge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesidischen Überlebenden, die als Kind vom IS versklavt wurde und sichtbar macht, was auf dem Spiel steht, wenn dieser Kampf verloren geht. Und während sie den Horror überlebt hat, schloss sich eine deutsche Frau freiwillig dem IS an – und ist heute den Konsequenzen ihrer Entscheidung ausgeliefert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefährlicher Verblendung.


Mehr Infos zum Film unter https://www.tomysisters.de/de
Sonntag um 14:45 Uhr

Regie: Damiano Michieletto

Frei ab 12 Jahren
IT / 2025
11. Woche
Plakatmotiv "Vivaldi und Ich"
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen. 
Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/vivaldi-und-ich/
Sonntag um 12:45 Uhr

Regie: Nicole Scherg

OmU
Frei ab 12 Jahren
A / 2025
2. Woche
Plakatmotiv "Wise Women - Fünf Hebammen, fünf Kulturen"

Regisseurin Nicole Scherg stellt fünf Hebammen, Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien, bei ihrer Arbeit, die sich nicht nur auf den körperlichen Prozess beschränkt, sondern auch eine psychologische Begleitung der schwangeren Frauen bedeutet.


Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/wise-women-fuenf-hebammen-fuenf-kulturen/