Donnerstag bis Montag um 20:30 Uhr
Sonntag um 12:45 Uhr
Dienstag um 20:30 Uhr OmU
Mittwoch um 16:30 Uhr

Regie: Robert Budina

Frei ab 0 Jahren
AL / 2018
1. Woche
Plakatmotiv "Ein Licht zwischen den Wolken"
In der rauen, aber schönen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel. Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Besnik, der nicht einsehen mag, warum ein Gotteshaus nicht viele Wohnungen haben kann. Und auch in Besniks multireligiöser Familie entzündet sich ein Streit über das Haus des Vaters und Besnik selbst muss erfahren, wie dicht Religion und Ausschluss miteinander verwoben sind. Der Hirte ist gezwungen, seinen eigenen Weg zu gehen.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=iaN5J8W2_Js
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Andrzej Klamt

D / 2019
2. Woche
Plakatmotiv "Freudenberg - Auf der Suche nach dem Sinn"
"Wir hatten keine Chance, also fingen wir an!“ – erinnern sich heute Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk. Sie gründeten im Jahr 1993 ein erstes ständiges Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens in Deutschland. Seitdem haben über zwei Millionen Menschen das Schloss Freudenberg in Wiesbaden und das Erfahrungsfeld besucht. Der Dokumentarfilm "FREUDENBERG - Auf der Suche nach dem Sinn" erzählt von diesem außergewöhnlichen Ort und den besonderen Menschen, die mitten in Deutschland einen quasi exterritorialen Raum geschaffen haben, in welchem intensiv und unorthodox nach dem Sinn gesucht wird. "FREUDENBERG - Auf der Suche nach dem Sinn" zeigt, warum das Schloss die Menschen wie ein Magnet anzieht und wie die Macher diesen Ort durch Natur und Kunst in ein aufregendes und verrücktes Lebenswerk verwandeln.

Die Metamorphose einer Schlossruine Freudenberg zu einem kulturellen und geistigen Zentrum Wiesbadens und der Region ist eine wunderbare Geschichte, die sich wie ein Märchen erzählen lässt. Der Film spielt mit Märchenmotiven und verwendet auch Darstellungsformen wie Schattentheater. Im Film werden Gegenentwürfe zu der heute weit verbreiteten Ich-Fixierung, dem Konkurrenzdenken sowie der Wachstum-Ideologie gezeigt und reflektiert.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmperlen.com/freudenberg.html
Freitag um 22:15 Uhr

Regie: Ari Aster

OmU
Frei ab 18 Jahren
USA / 2019
1. Woche
Plakatmotiv "Friday-Night Movie: Midsommar"
Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian auf einen Sommertrip in einen kleinen Ort in Schweden an. Gemeinsam mit Christians Clique sind sie zu einem einmaligen Mittsommerfestival eingeladen. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die freundlichen Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird. Was als puritanisches Fest der Liebe und Glückseligkeit beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, die das sonnengeflutete Paradies bis in die Eingeweide erschüttert.
Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/midsommar
Sonntag um 14:30 Uhr

Regie: Sebastián Lelio

USA / 2018
5. Woche
Plakatmotiv "Gloria - Das Leben wartet nicht"
Eigentlich ist Gloria (Julianne Moore) ganz zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist Mutter zweier  erwachsener Kinder, temperamentvoll, geschieden und nur hin und wieder etwas einsam. Ihre Tage verbringt sie mit einem langweiligen Bürojob, ihre Nächte frei und ungezwungen auf der Tanzfläche von Single-Partys in den Clubs von Los Angeles. In einer dieser Nächte trifft sie Arnold (John Turturro) – genau wie Gloria geschieden und Single. Was wie eine abenteuerliche Bilderbuch-Romanze voller Erotik und Schmetterlingen im Bauch beginnt, muss sich schon bald wichtigen Themen des Lebens wie Familie, Beziehungsfähigkeit und Verbindlichkeit stellen. Ist Gloria bereit für eine neue Liebe, trotz des emotionalen „Gepäcks“, das ein neuer Partner mit in die Beziehung bringt? Oder hält das Leben vielleicht doch noch weitere Überraschungen für sie parat?
Mehr Infos zum Film unter https://squareone-entertainment.com/gloria/
Donnerstag bis Montag um 18:20 Uhr
Dienstag um 18:20 Uhr OmU

Regie: Mikhaël Hers

Frei ab 6 Jahren
F / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "Mein Leben mit Amanda"
Sommer in Paris. David, 24 Jahre alt, führt ein unbekümmertes Single-Leben, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte. Doch von einem auf den anderen Tag findet die sommerliche Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen. Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll.

MEIN LEBEN MIT AMANDA von Mikhaël Hers (DIESES SOMMERGEFÜHL) erzählt wunderbar feinfühlig und berührend vom Zueinanderfinden zweier Menschen, die ungleicher nicht sein könnten. Vor allem die schauspielerische Leistung von Vincent Lacoste, einem der Shooting-Stars des jungen französischen Kinos als David, und der jungen Isaure Multrier als Amanda treffen mitten ins Herz des Zuschauers. Ein kleines Filmjuwel!

Mehr Infos zum Film unter https://www.mfa-film.de/kino/id/mein-leben-mit-amanda/
Samstag um 14:30 Uhr

Regie: Mirjam Leuze

OmU
D CA / 2019
5. Woche
Plakatmotiv "The Whale And The Raven"
Sind Wale Individuen mit der Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Intelligenz? Janie Wray und Hermann Meuter sind fest davon überzeugt. Seit 15 Jahren dokumentieren die beiden Wal-Forscher das Verhalten von Orcas, Buckel- und Finnwalen an der Westküste Kanadas.

70 Meilen von ihren Forschungsstationen entfernt liegt die kleine Küstenstadt Kitimat. Hier wird eine gigantische Exportanlage für Flüssiggas(LNG) geplant. Auf Supertankern soll das Gas nach Asien exportiert werden. Was die Tankerroute für die Wale bedeuten wird, ist nicht absehbar.

Auch die Gitga’at First Nation, die in dem kleinen Ort Hartley Bay leben, haben sich nach einem zehnjährigen Kampf dem Druck von Industrie und Regierung gebeugt und zugestimmt, dass zukünftig Hunderte von Supertankern durch die Fjorde ihres Territoriums fahren werden.

In den Geschichten der First Nations, den ersten Bewohnern dieser Küste, wird das Meer als „Unterwasserkönigreich“ beschrieben. “Orca Chief“ wacht über die Bewohner des Meeres und weist respektlose Menschen in ihre Schranken. In einer animierten Sequenz, erzählt mit Bildern des Künstlers Roy Henry Vickers, macht die Geschichte von Orca-Chief klar, dass es in dieser Region auch um verschiedene Konzepte unserer Welt geht: Die industrielle Nutzbarmachung des Meeres versus dem Meer als Nahrungsquelle, das es langfristig zu erhalten gilt.



Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/the-whale-and-the-raven/
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Bernd Böhlich

Frei ab 12 Jahren
D / 2018
4. Woche
Plakatmotiv "Und der Zukunft zugewandt"
Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zugleich als Story über eine starke Frau, die bis zur Selbstverleugnung an ihre Visionen einer besseren Welt glaubt. Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia (Alexandra Maria Lara) anno 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden. Die Liebe zu einem Arzt sorgt alsbald für dramatische Entwicklungen. Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte.


Mehr Infos zum Film unter http://www.und-der-zukunft-zugewandt-film.de/
Donnerstag bis Dienstag um 16:30 Uhr
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Rainer Kaufmann

Frei ab 0 Jahren
D / 2019
4. Woche
Plakatmotiv "Und wer nimmt den Hund?"
Der Klassiker: Georg (Ulrich Tukur) verpasst seiner Ehe mit Doris (Martina Gedeck) den Todesstoß, als er eine Affäre mit seiner Doktorandin Laura (Lucie Heinze) beginnt. Bis dahin galten Doris und Georg als Abziehbild eines glücklichen Paars der Hamburger Mittelschicht. Nun stehen sie – nach mehr als einem Vierteljahrhundert Ehe – mit zwei Kindern, Haus und Hund vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung.

Aber man will ja nicht nur toben, man will auch etwas verstehen. So spricht die Vernunft. Also entschließen sich die beiden – ganz zivilisiert – zu einer Trennungstherapie. Rosenkrieg light? Weit gefehlt! Denn schon bald übernimmt in diesem Minenfeld von Verletzlichkeiten das Herz die Regie…

Mehr Infos zum Film unter http://www.majestic.de/und-wer-nimmt-den-hund/