Samstag um 14:00 Uhr

Regie: Damon Gameau

AUS / 2019
2. Woche
Plakatmotiv "2040 - Wir retten die Welt!"
2040 – WIR RETTEN DIE WELT! ist der neue Dokumentarfilm von Damon Gameau, der mit „Voll verzuckert“ die erfolgreichste australische Dokumentation aller Zeiten schuf. Diesmal hat sich Gameau aufgemacht, um erneut auf ebenso unterhaltsame wie informative Art, eine ermutigende Zukunftsvision unseres Planeten zu kreieren.

Inhalt: Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?

Der preisgekrönte Filmemacher Damon Gameau begibt sich auf eine Reise um die Welt auf der Suche nach Antworten auf diese drängenden Fragen. Und er findet dabei zahlreiche erstaunliche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Bis 2040 könnte das Zusammenleben auf der Erde nachhaltig verbessert werden, wenn Haushalte ihre eigene Energie herstellen, wenn der Autoverkehr durch Sharing-Modelle und selbstfahrende Autos ersetzt und Platz für Parkanlagen und Urban Gardening frei wird. Die Landwirtschaft könnte mit neuen Methoden einen erheblichen Beitrag leisten und den CO2-Spiegel in der Atmosphäre senken und auch im Meer könnten wir der akuten Bedrohung entgegenwirken. Wir müssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam für eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=0nI6_vNkxV8
Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Louis-Julien Petit

Frei ab 6 Jahren
F / 2018
4. Woche
Plakatmotiv "Der Glanz der Unsichtbaren"
Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt …

 »Man ist glücklich, Zeit mit diesen bemerkenswerten Frauen verbringen zu dürfen, mit ihrem Mut und dem strahlenden Humor, den sie sich trotz allem bewahrt haben. „Der Glanz der Unsichtbaren“ ist eine Ode an die Freundschaft und die Solidarität als wirksames Mittel gegen die Verzweiflung. Werden diese Frauen Sie zum Lachen bringen? Die Antwort heißt: Ja, und nicht zu knapp.«  20 MINUTES

»Was für eine Geschichte, was für ein Selbstbewusstsein, was für ein Film. „Der Glanz der Unsichtbaren“ ist eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt, ein Film über die Abgehängten der Gesellschaft. Ein Ensemblefilm. Ein Film über Frauen. Ein Film, in dem man lacht und weint. In Frankreich hat „Der Glanz der Unsichtbaren“ weit über eine Million Zuschauer erreicht: Eine Sensation.« IL FATTO QUOTIDIANO

»Eine Komödie über obdachlose Frauen im wirtschaftlich angeschlagenen Nordfrankreich – das klingt nicht nach einem Kassenschlager. Aber mit seinem mitreißenden Ensemble aus renommierten Profischauspielerinnen und wirklichen Frauen von der Straße ist „Der Glanz der Unsichtbaren“ glänzende, einfühlsame Unterhaltung mit unvergesslichen Protagonistinnen, die klammheimlich und geschickt die Grenzen des System austesten.«  SCREEN DAILY


Mehr Infos zum Film unter http://der-glanz-der-unsichtbaren.de/
Sonntag um 13:00 Uhr

Regie: Christian Schwochow

Frei ab 12 Jahren
D / 2018
15. Woche
Plakatmotiv "Deutschstunde"
Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…
Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/deutschstunde
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Dominik Wessely

Frei ab 103 Jahren
D / 2019
1. Woche
Plakatmotiv "Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf"
In dem Kino-Dokumentarfilm ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF blickt der Regisseur Dominik Wessely auf das Leben und die einzigartige Karriere Mario Adorfs und erzählt von seiner Leidenschaft für Theater, Kino, Gesang und das Schreiben von Geschichten. Die Leinwand und die Bühne haben das Leben des 88-jährigen Künstlers, einer der größten deutschen Schauspiel-Stars der vergangenen 60 Jahre, bis heute geprägt. Wie hat er seine Rollen ausgesucht? Was fasziniert ihn bis heute an der Schauspielerei? ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF gibt bislang verborgene Einblicke in sein privates Leben, seine Sicht auf die Welt, die Politik, die Liebe und auch auf das Älterwerden.
Mehr Infos zum Film unter https://nfp-md.de/kino/es-haette-schlimmer-kommen-koennen-mario-adorf.html
Mittwoch um 14:15 Uhr

Regie: Fanny Bräuning

Frei ab 0 Jahren
CH / 2018
2. Woche
Plakatmotiv "Immer Und Ewig"

Mi., 06.11. um 18 Uhr mit anschließender Diskussion.

Teilnehmer:
Regisseurin Fanny Bräuning.

MS Vereinigung Bonn/Rhein-Sieg e.V., stellvertretende Vorsitzende Jana Fauck

Regionalgruppe Miteinander Stärker (linksrheinisch) Leitung Dr. Gerbera Nalbach.

Folgetermin am So., 17.11. um 11 Uhr

in der Neuen Filmbühne.

Niggi und Annette sind beide ende 60 und ziehen in einem zu einem mobilen Pflegeheim umfunktionierten Wohnwagen durch Europa. Von Basel aus reisten die beiden einst quer durch Südeuropa. Doch warum eigentlich? Niggi ist leidenschaftlicher Tüftler und seine Frau Annette ist vom Hals abwärts gelähmt. Bereits seit 20 Jahren lebt sie mit diesem Zustand und ist tagaus tagein auf Hilfe und Pflege angewiesen. Doch sie deswegen in ein Heim zu geben, kam für Niggi nie in Frage. Stattdessen baute er einen Bus um und zeigt ihr lieber die Welt, genau so, wie sie es früher schon getan haben, als Annette noch nicht an MS erkrankt war. Die Schweizer Regisseurin Fanny Bräuning begleitet ihre Eltern bei ihren Reisen ins Ungewisse, zeigt wie es das einst junge und wilde Paar immer wieder schafft, zu neuen Reisen aufzubrechen und erzählt dabei die große Liebesgeschichte ihrer Eltern.


Mehr Infos zum Film unter https://immerundewig-film.de/
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 15:30 Uhr

Regie: Jan-Ole Gerster

Frei ab 0 Jahren
D / 2019
5. Woche
Plakatmotiv "Lara"
Es ist Laras sechzigster Geburtstag, und eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=6-LHYMx4bW0
Freitag um 22:45 Uhr

Regie: Pierre Salvadori

OmU
Frei ab 12 Jahren
F / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "Lieber Antoine als gar keinen Ärger"
Vorsicht vor diesem Film! Der „Figaro“ hat ihn vergangenes Jahr als „Komödie des Jahres“ in Frankreich bezeichnet und er hat Recht!
Der deutsche Titel "Lieber Antoine als gar keinen Ärger" ist schon schwierig, "En liberté! "In Freiheit" wäre der Original-Titel.
Und damit sind wir schon beim Problem. "Lieber Antoine als gar keinen Ärger" hört sich so an als sollte der Film eine Komödie sein.
Es gibt reihenweise Filme die behaupten Komödien zu sein, die aber eigentlich ein erzählerisches Nichts sind, weil ihnen jede Fallhöhe fehlt.
Woody Allen hat gesagt das Komödie Drama plus Zeit sei. Das beste aktuelle Beispiel dafür ist "Parasite", weil sich hier das Drama so langsam entfalltet das man mehr als die Hälfte des Films denkt man säße in einer Komödie, mit der man garnicht gerechnet hat. Das zweitbeste Beispiel für Woody Allens These ist
"Antoinne..."
Der Original Titel von "Antoine ..." "In Freiheit" spricht eine andere Sprache als die der Komödie. Hier wird auf ein Vorher und ein Nachher verwiesen und auch noch auf das was nach dem Jetzt des Films kommt. Um das nach dem Jetzt des Films wird hier gekämpft, denn so wie es "In Freiheit" ist kann es nicht bleiben. Antoine (Pia Marmaï) kommt unschuldig ins Gefängnis und nach acht Jahren als gebrochener Mann wieder heraus. In "In Freiheit" ist nichts so wie es
sein sollte. Auch wenn sich das beide wünschen kann die Zeit der Trennung von seiner Frau (Audrey Tautou, großartig) nicht rückgängig gemacht werden. Antoine ist nicht zu integrieren und will das auch nicht, denn er hat eine Stinkwut im Bauch, über das was ihm angetan worden ist, und die Zeit die man ihm gestohlen hat. Antoine möchte eigentlich den ganzen Tag nur um sich schlagen und tut das auch. Eigentlich müsste man ihn direkt wieder einsperren. Aber Antoine hat einen Schutzengel, die Polizistin Yvonne(Adèle Haenel). Kurz vor Antoines Entlassung erfährt Yvonne, dass ihr Leben auf vielen Lügen aufgebaut ist und das
ihr vor kurzem verstorbener Mann einer der korruptesten Polizisten Frankreichs war und Antoine unschuldig hinter Gitter gebracht hat, weil er einen Täter für einen Versicherungsbetrug brauchte. Yvonne sieht was ihr Mann Antoine angetan hat und will ihm helfen ins normale Leben zurück zu finden. Das ist aber nicht so einfach.

Es ist in Summe das ungewöhnliche Konstrukt aus übertriebener Polizistengeschichte mit parodistischen Anleihen bei Cop-Movies in Verbindung mit Identitätssuche und sich neu anbahnenden Liebesgeschichten, die „En liberté!“ zu einer originellen und höchst unterhaltsamen Komödie werden lassen – nicht zuletzt auch dank einiger überraschender Regieeinfälle, genannt seien da lediglich jene in einem Sado-Maso-Club gedrehten Szenen. Adèle Haenel, bislang eher in nachdenklicheren Rollen vor der Kamera, hatte schon in Chris Kraus „Die Blumen von gestern“ (2016) den Spagat zwischen fantasievoller Exzentrik und ernsthafter Rolle sehr gut gemeistert. In diesem von Heldendemontage und der Befreiung alter Lasten handelnden Film, der mit seinen Gute-Nacht-Variationen, vielen anderen Überraschungsmomenten und einer großen emotionalen Bandbreite aufwartet, überzeugt sie nun als gespaltene Frau.

In Frankreich hat der „Figaro“ ihn vergangenes Jahr als „Komödie des Jahres“ tituliert, Regisseur Pierre Salvadori selbst bezeichnete seinen Film im November 2018 bei der Eröffnung der Französischen Filmtage Tübingen/Stuttgart als „Comédie Rock’n’Roll“. Ein Spaß ist die Geschichte über irrtümlich verbreitete Heldensagen und wie die Witwe eines Polizisten sowie ein unschuldig im Gefängnis einsitzender Zeitgenosse mit ihren Schicksalen umgehen in jedem Fall. Die Mischung aus Groteske und rührenden Beziehungsmomenten ist selten gut gelungen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/index.php?https://www.neuevisionen.de/einzelfilm.php?id=1272
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:30 Uhr
Sonntag um 20:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Bong Joon-ho

Frei ab 16 Jahren
ROK / 2019
10. Woche
Plakatmotiv "Parasite"

Unser Tipp des Monats!

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes hält, was dieser Preis verspricht: großes Kino mit größtmöglicher Spannung. Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho liefert mit PARASITE eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse. Mit seiner brillanten Gesellschaftskritik ist Bong Joon Ho ein gewaltiges, in spektakulären Bildern erzähltes Meisterwerk gelungen, das bereits jetzt Filmgeschichte geschrieben hat.


Mehr Infos zum Film unter http://www.mm-filmpresse.de/film.php?film=329
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Seamus Murphy

OmU
Frei ab 6 Jahren
IRL / 2019
1. Woche
Plakatmotiv "PJ Harvey - A Dog Called Money"
Auf der Suche nach Inspiration folgt die britische Musikerin und Indie-Ikone PJ Harvey ihrem Freund, dem preisgekrönten Fotojournalisten und Kameramann Seamus Murphy, auf seinen Reisen um die Welt. In Afghanistan, dem Kosovo und Washington DC sammelt Harvey Gedanken und schreibt Texte, Murphy nimmt Bilder auf. Zurück in London verwandelt die Musikerin die gesammelten Wörter in Gedichte, in Songs und schließlich in ein Musikalbum, „The Hope Six Demolition Project“, das sie im Rahmen einer Kunstperformance aufnimmt. In einem speziell konstruierten Raum im Somerset House kann die Öffentlichkeit den fünfwöchigen Entstehungsprozess beobachten, als seien Harvey und ihre Band eine lebende Ton-Skulptur.

PJ HARVEY – A DOG CALLED MONEY gewährt nicht nur einen noch nie dagewesenen, intimen Einblick in den Arbeitsprozess von PJ Harvey, sondern zeigt auch exemplarisch, wie aus Inspiration im Zuge eines gemeinschaftlichen kreativen Prozesses große Kunst entsteht: ein Musikalbum, eine Kunstinstallation, ein Dokumentarfilm Murphy zeigt dabei die Geburt von Harveys Songs und seines Films als Akt tiefer Einfühlung, die von den unmittelbaren Begegnungen mit den Menschen und Orten ausgeht Ein bewegender und vielschichtiger Dokumentarfilm – nicht nur für PJ-Harvey-Fans.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=cOiFS0K_Z7s
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 17:30 Uhr

Regie: Céline Sciamma

F / 2019
8. Woche
Plakatmotiv "Porträt einer jungen Frau in Flammen"
Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die renommierte Regisseurin Céline Sciamma (WATER LILIES, TOMBOY) eine unglaublich feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg - mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant (DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) und Adèle Haenel (DIE BLUMEN VON GESTERN, 120 BPM). Der Publikums- und Kritikerliebling in Cannes, ausgezeichnet für das beste Drehbuch!

Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/portraet-einer-jungen-frau-in-flammen.html