Sonntag um 19:45 Uhr

Regie: Pedro Almodóvar

OmU
Frei ab 12 Jahren
E / 2026
8. Woche
Plakatmotiv "Bitteres Fest"
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.arthaus.de/bitteres_fest
Montag um 16:00 Uhr

Regie: Reem Kherici

Frei ab 12 Jahren
F / 2026
3. Woche
Plakatmotiv "Chéri, ich komme! - Die Erfindung der Lust"
Fanny und Tom sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Tom, ein Ingenieur mit Perfektionismus-Passion, tüftelt am liebsten an Erfindungen. Doch weder seine im Dunkeln leuchtenden Hausschuhe noch das Kreditkartenglücksrad haben es zum Prototypen geschafft. Die Familienkasse ist leer, das Haus samt geliebter Werkstatt soll verkauft werden. Es könnte insgesamt besser laufen, als ihm eines Tages Fanny ein Geheimnis anvertraut: sie hatte noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus. Inspiriert von ihrer extrem engagierten Sexualtherapeutin will sie das nun dringend ändern und entsprechend ins Training einsteigen. Tom ist schockiert, doch was folgt, ist keine Krise, sondern ein Pakt. Der Ingenieur nimmt die Sache selbstverständlich persönlich – und wörtlich. Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust zelebriert. Doch dafür braucht er seine Frau, die die Richtung vorgibt. Was als absurde Idee beginnt, wird zu einer abenteuerlichen Expedition zweier Komplizen im Auftrag der Libido: Fanny und Tom forschen, lachen, scheitern, streiten, flüchten vor der Polizei, klauen ihrer Tochter den gesamten Drogenvorrat und entdecken einander und ihre Liebe völlig neu. Gemeinsam entwickeln sie ein Objekt, das Geschichte schreiben wird.
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Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/cheri-ich-komme-die-erfindung-der-lust-190/filminfo#mt
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: diverse

OmU
F / 2025
5. Woche
Plakatmotiv "Französische Filmtage Bonn 2026"

Save the Date: Französische Filmtage 2026    Mi. 2.9. bis Mi. 9.9.    
10 Filme, 8 Spieltage 
Festivalpass  50,- €  Eintritt: Normal: 10,- + 9,- € Überlänge/Gast + 1,- € 
Natürlich sind Cineville Abos gültig.

(1) Mittwoch 2.9. 20:00 Uhr  Eröffnungsfilm mit Empfang 
Bergers  –  Hirten  – Mit  827 Schaffen durch die Provence  CA/F 2024 113 Min. 
von Sophie Deraspe | CA/FR 2024 | 113 Min.
Mit: Félix-Antoine Duval, Solène Rigot, Guilaine Londez, Michel Benizri, David Ayala
Werbetexter Mathyas steigt aus und wird Schäfer in der Provence.

(2)  Donnerstag 3.9. 20.00 Uhr 
Le Rêve américain - The American Dream   F 2026 121 Min.
Buch und Regie: Anthony Marciano
Mit Raphaël Quenard, Jean-Pascal Zadi, Djibi Diakhaté
Zwei Basketball Enthusiasten wollen ihren großen Traum verwirklichen.

(3)   Freitag 4.9. 20:00 Uhr
Folichonneries -  Follies    CAN 2025 101 Min.  
Von Éric K. Boulianne
Mit Éric K. Boulianne, Catherine Chabot, Sophie Letourneur, Julie Le Breton, Ève Landry
Beziehungskomödie
„Unbedachtheiten“ oder „Torheiten“ fühlt Sehnsüchten eines Paares nach und lässt deren Töchtern  mit großer Gnadenlosigkeit die unbeholfenen Selbstfindungsbemühungen ihrer Eltern auseinandernehmen.

(4) Samstag  5.9.  20:00 Uhr
Le Crime du 3e étage  - Murder in the Building 
Regie:  Rémi Bezançon  F 2026 104 Min.
Schauspieler:   Gilles Lellouche, Laetitia Casta, Guillaume Gallienne
Kriminalkomödie
Colette, eine begeisterte Hitchcock-Expertin, verdächtigt Yann, den neuen Nachbarn, seine Frau getötet zu haben. François, ihr Ehemann und Thrillerautor, ist nicht sehr begeistert von der Idee. 

(5) Sonntag 6.9. 20:00 Uhr
Kika – Madame Kika  
Von Alexe Poukine  BE 2025 110 Min.  (FSK 16)
Drehbuch: Alexe Poukine, Thomas Van Zuylen
Mit Manon Clavel,  Makita Samba,  Anaël Snoek
Tragikomödie
Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, wird Kika mit dem plötzlichen Tod ihres Partners konfrontiert. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen:
1. Stark bleiben, 2. Geld machen – und zwar schnell.
Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich, liebevoll und bitter-komisch.

(6) Montag 7.9.  20:00 Uhr
L’Affaire Bojarski - Der perfekte Schein 
Regie:  Jean-Paul Salomé    F 2025 128 Min.
Mit Reda Kateb, Sara Giraudeau, Bastien Bouillon, Pierre Lottin, Olivier Loustau
Hochspannendes Katz und Maus Spiel zwischen einem genialen Geldfälscher und dem ermittelnden Polizisten. Nach einer wahren Begebenheit.

(7) Dienstag 8.9.:
 
Bonn: 18:00 “La poupée -  Frühstück bei Audrey”, 20:15 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”
 
Köln 18:00 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”, 20:15 “La poupée - Frühstück bei Audrey”

(7) Zusatzvorstellung zu Frühstück bei Audrey  (Dienstag 8.9.)
À pied d’œuvre  - Down and out in Paris    F 2025 92 Min
Regie: Valérie Donzelli
Mit Bastien Bouillon, André Marcon, Virginie Ledoyen
Nachdem er jahrelang erfolgreich als Fotograf gearbeitet hat, beschließt Franck eines Tages, seinen Job an den Nagel zu hängen und endlich das zu tun, was er schon immer wollte: schreiben. 

(7) mit Besuch der Regisseurin Sophie Beaulieu Dienstag 8.9.
La poupée  -  Frühstück bei Audrey     F 2025  80 Min.
Regie: Sophie Beaulieu
Mit Cécile de France, Vincent Macaigne, Marianne Basler, Zoé Marchal, Gilbert Melki
Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe verlassen wurde, lebt der kauzige Kunstrasenverkäufer mit menschlichen Puppen. Die stellen keine Ansprüche und wenn sie ihm nicht mehr gefällt bestellt er eine Neue.

(8) Zusatzvorstellung Mi. 9.9.  18:00 Uhr
Le Lac  
von Fabrice Aragno   CH 2025 80 Min.  
Mit Clotilde Courau und Bernard Stamm
 Zwei Segler auf einer mehrtägigen Regatta über den Genfer See. 

(8)  Abschlußfilm mit Empfang und Verkündung des  Publikumspreises,  Mittwoch 9.9.  20:00 Uhr
De la Comédie-Française  - Comédie Française F 2026  75 Min.
Regie Martin Darondeau, Bertrand Usclat
Mit Pauline Clément, Laurent Stocker, Julien Frison, Marina Hands, Adeline D'Hermy
In der berühmten Comédie-Française, einem der führenden Theater in Frankreichs Hauptstadt, herrscht drei Stunden vor dem Regiedebüt von Nina das totale Chaos. Kann Nina ihre Premiere retten?

Mehr Infos zum Film unter https://frz.filmtage-bonn.de/
Sonntag um 13:45 Uhr
Dienstag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Jutta Brückner

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Im Spiegel meiner Mutter"

IM SPIEGEL MEINER MUTTER, glänzend besetzt mit den Schauspielerinnen Corinna Harfouch, Carla Juri und Hildegard Schmahl, ist der erste Kinofilm der renommierten Autorin, Regisseurin und Produzentin Jutta Brückner nach fast 20 Jahren. 

Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter (Hildegard Schmahl) verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel (Carla Juri) andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.  


Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/im-spiegel-meiner-mutter/
Donnerstag bis Samstag, Mittwoch um 14:15 Uhr

Regie: Nepomuk Pfaff

Frei ab 0 Jahren
D / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Insekten - Helden im Verborgenen"
Wie ist unsere Welt entstanden? Unter unseren Füßen verbirgt sich eine Tierklasse, die weitaus größer ist als jede andere. Begeben wir uns auf eine Zeitreise, die vor 480 Millionen Jahren beginnt, und erleben wir, wie die Puzzleteile zu einem Ganzen verschmelzen.

INSEKTEN – HELDEN IM VERBORGENEN nimmt uns mit in den Mikrokosmos, in atemberaubende Bilderwelten, erzählt von Schauspielikone Katharina Thalbach, und stellt die Frage: Muss es ein „Mensch ODER Natur“ sein?

Mehr Infos zum Film unter https://www.camino-film.com/filme/insekten/
Sonntag um 15:45 Uhr
Montag um 18:00 Uhr

Regie: György Pálfi

Frei ab 12 Jahren
D H GR / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Lebensansichten eines Huhns"
Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Für die existenziellste aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf endet. Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw. Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler gehen ein und aus. Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt.

Von Hühnern und Menschen: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/lebensansichten-eines-huhns-179
Donnerstag bis Samstag um 20:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag um 16:15 Uhr
Sonntag um 16:45 Uhr
Montag um 14:15 Uhr
Montag um 20:00 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Lars Jessen

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
4. Woche
Plakatmotiv "Spaziergang nach Syrakus"
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/spaziergang-nach-syrakus.html
Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Dienstag um 20:00 Uhr OmU Englisch

Regie: Olivia Wilde

USA / 2026
10. Woche
Plakatmotiv "The Invite"
Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) in der Krise. Gemeinsame Abendessen mit anderen Paaren gab es schon lange nicht mehr. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als die distanzierten Begegnungen im Fahrstuhl bislang vermuten ließen. Was als geselliger Abend mit Smalltalk über Käse, Wein und Inneneinrichtung gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem, und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren?

Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“.

Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/the-invite
Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Eva Müller, Isabel Schneider

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
12. Woche
Plakatmotiv "Was haben wir gelacht"
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/was-haben-wir-gelacht/
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Jana Stallein

OmU
Frei ab 12 Jahren
D / 2025
1. Woche
Plakatmotiv "Where The Waves Took Her"
Sonntag, 30.08. um 11 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Jana Stallein.

Nachfolgetermin: Sonntag, 06.09. um 11 Uhr 

In Originalfassung mit deutschen Untertiteln. 

Eintritt: 11 € / 10 € ermäßigt 

Die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist für viele Menschen oft die letzte Hoffnung, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da zunehmend auch Frauen und Kinder gezwungen sind, eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt anzutreten, gehört eine Hebamme mittlerweile zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. „Where the Waves Took Her“ begleitet die erste Rettungsmission der Berliner Hebamme Anne-Katrin. Ihre Reise wird parallel zur Fluchtgeschichte der Frauen erzählt.

Während wir mit Anne-Katrin das starke, weibliche Versorgungsteam an Bord kennenlernen und mit ihnen auf den Ernstfall vorbereitet werden, erzählen die geflüchteten Frauen auf einer besonders gestalteten visuellen Ebene aus Langzeitbelichtungen und in einem mit Wasser gefüllten Studio über das Leid, was die Flucht nach Europa für sie mit sich gebracht hat. Die Langzeitbelichtungen schaffen verwischte, poetische Bilder, die nicht nur zur Anonymisierung und zum Schutz dienen, sondern gleichzeitig auch die emotionale Brisanz der Situation auf eine neue Art und Weise vermitteln. Auf dem Schiff treffen die Welten der Frauen und der Crew dann für einen kurzen Moment aufeinander, bevor die Frauen in Italien ankommen und eine weitere Reise ins Ungewisse startet.

Mehr Infos zum Film unter https://ucm.one/de/where-the-waves-took-her/