Sonntag um 19:15 Uhr
Dienstag um 16:15 Uhr

Regie: Hannu Salonen

Frei ab 6 Jahren
D / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Adams Acht"
Nach einer wahren Geschichte: Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR. Hier unterrichtet der Lehrer Karl Adam und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer und Außenseiter, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in ihnen, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Und während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt... Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile – bereit, Geschichte zu schreiben…
Mehr Infos zum Film unter https://www.adamsacht.de/de

Bad Apples Letzter Einsatz | Englisch

Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Jonatan Etzler

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2025
4. Woche
Plakatmotiv "Bad Apples"
Die Grundschullehrerin Maria setzt alles daran, ihre Klasse von Zehnjährigen zu begeistern und zu fördern. Doch ein einzelner, besonders chaotischer und unberechenbarer Schüler bringt den Unterricht immer wieder aus dem Gleichgewicht. Während ihre berufliche Zukunft zunehmend infrage gestellt wird und das Verhalten des Kindes immer weiter eskaliert, trifft Maria eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen. Diese führen schließlich dazu, dass sie den Schüler versehentlich mit nach Hause nimmt und dort einschließt. Verzweifelt versucht Maria, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch als die Klasse plötzlich aufblüht und sowohl Kollegium als auch Eltern von den positiven Veränderungen begeistert sind, scheint es keinen einfachen Ausweg aus ihrem Dilemma zu geben
Donnerstag bis Freitag um 18:00 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:15 Uhr
Samstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 17:00 Uhr
Sonntag um 13:00 Uhr
Montag um 16:15 Uhr
Dienstag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Doris Dörrie

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Frau Winkler verlässt das Haus"
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?
Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/frau-winkler-verlaesst-das-haus?utm_source=chatgpt.com
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Marie Kreutzer

Frei ab 16 Jahren
D F A / 2026
4. Woche
Plakatmotiv "Gentle Monster"
Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?

Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.

Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/gentle-monster/
Samstag um 12:00 Uhr

Regie: Sophie Deraspe

CA F / 2024
5. Woche
Plakatmotiv "Hirten"
Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.

Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/hirten.html
Donnerstag bis Freitag um 14:15 Uhr
Samstag um 18:15 Uhr

Regie: Lars Jessen

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
10. Woche
Plakatmotiv "Spaziergang nach Syrakus"
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/spaziergang-nach-syrakus.html
Donnerstag bis Freitag um 16:15 Uhr
Samstag um 14:15 Uhr
Sonntag um 15:15 Uhr
Montag um 14:30 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:30 Uhr
Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Pawel Pawlikowski

Frei ab 0 Jahren
F PL I D / 2026
9. Woche
Plakatmotiv "Vaterland"
"Die deutsche Odyssee des Thomas Mann: In Paweł Pawlikowskis „Vaterland“ reisen Thomas Mann und seine Tochter Erika durch das geteilte Deutschland von 1949 von Frankfurt nach Weimar. Das ist keine Geschichtsverdrehung, sondern großes Kino." - FAZ 


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken

Frei ab 0 Jahren
D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Watching People Watching Birds"

Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.

Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“

Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.


Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/watching-people-watching-birds.html?utm_source=chatgpt.com