Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Jan Komasa

Frei ab 16 Jahren
PL / 2020
5. Woche
Plakatmotiv "Corpus Christi"
Ein junger Kleinkrimineller bringt als falscher Pfarrer eine kleine Gemeinde wieder auf Spur. Das polnische Drama basiert auf einer wahren Geschichte.

Corpus Christi ist die Geschichte des 20-jährigen Daniel, der während seines Aufenthalts in einem Jugendgefängnis eine spirituelle Transformation erlebt. Er möchte Priester werden. Dies ist jedoch aufgrund seiner Vorstrafen unmöglich. Als er zur Arbeit in eine Kleinstadt geschickt wird, verkleidet er sich bei seiner Ankunft als Priester und übernimmt versehentlich die örtliche Gemeinde. Durch die Ankunft des jungen, charismatischen Predigers verändert sich die Gemeinde zum positiven.

Corpus Christi wurde für den Oscar® 2020 als bester internationaler Spielfilm nominiert.

Mehr Infos zum Film unter https://corpus-christi.arsenalfilm.de/
Sonntag um 11:00 Uhr
Dienstag um 18:45 Uhr
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Paul Hegeman

OmU
Frei ab 0 Jahren
NL / 2019
4. Woche
Plakatmotiv "Das Arvo Pärt Gefühl - That Pärt Feeling"
Arvo Pärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler.
Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musikern wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert, sondern auch Choreographen wie Jiří Kylián, Filmemacher wie Alain Gomis und junge Technomusiker wie Kara-Lis Coverdale.
Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/das-arvo-paert-gefuehl.html
Sonntag um 12:45 Uhr

Regie: Jennifer Baichwal, Nicholas De Pencier, Edward Burtynsky

Frei ab 0 Jahren
CDN / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "Die Epoche des Menschen"
Die Wissenschaftler der „Anthropocene Working Group“ behaupten, dass wir im Zeitalter des Anthropozän angekommen sind. In dieser Epoche beherrscht und verändert der Mensch die Erde, zerstört sie damit und beutet sie aus. Doch haben sie mit der Vermutung recht? Die Filmemacher Jennifer Baichwal, Nicholas De Pencier und Edward Burtynsky reisen rund um die Welt, um mit modernen Kameras Beweise dafür zu sammeln und für jeden nachvollziehbar zu machen. Schnell stellt sich heraus: An jedem Fleck der Erde werden sie fündig. Seien es die kilometerlangen Betonmauern, die bereits mehr als die Hälfte von Chinas Küsten vor den Fluten schützen müssen, oder die weltgrößten Bagger, die in einem Tagebau in Nordrhein-Westfalen stehen. Interessant ist auch das Verdunstungsbecken in der Atacama-Wüste. Dort, wo das Wasser in psychedelischen Farben schimmert, wird Lithum gewonnen. Kein Zweifel: Der Mensch ist mittlerweile so beherrschend für den Planeten gworden, dass man dieses neue Erdzeitalter ausrufen kann.

Mehr Infos zum Film unter https://happy-entertainment.de/die-epoche-des-menschen/
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Benedict Andrews

Frei ab 6 Jahren
USA / 2020
3. Woche
Plakatmotiv "Jean Seberg - Against All Enemies"
Sie ist eine Ikone der Nouvelle Vague: Die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg sorgt Ende der 1960er Jahre nicht nur durch ihre Rollen in Filmen wie „Außer Atem“, sondern auch durch ihr Engagement für die radikale Bürgerrechtsbewegung der Black Panthers für Aufsehen in ihrer Heimat. Eine Affäre mit dem schwarzen Aktivisten Hakim Jamal (ANTHONY MACKIE) wird ihr schließlich zum Verhängnis: Sie gerät ins Visier des FBI, das Gegner des politischen Status Quo mit brutalen Methoden unter Druck setzt. Jean ahnt nicht, dass der Überwachungsspezialist Jack Solomon (JACK O’CONNELL) speziell auf sie angesetzt wurde… Jean-Luc Godards bahnbrechender Film „Außer Atem“ machte Jean Seberg zu einem der Stars des Kinos der Sechzigerjahre. In seinem mitreißenden Biopic JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES wirft der australische Regisseur Benedict Andrews („Una und Ray“) ein Schlaglicht auf die turbulenteste Zeit im Leben von Jean Seberg, als das FBI alles daran setzte, die Existenz einer Schauspielerin zu zerstören, die sich offen zu ihrem politischen Engagement bekannte.
Mehr Infos zum Film unter http://jeanseberg-derfilm.de/#/
Donnerstag bis Samstag, Montag um 18:50 Uhr
Sonntag um 17:00 Uhr
Dienstag um 16:30 Uhr

Regie: Shirel Peleg

Frei ab 12 Jahren
D / 2020
4. Woche
Plakatmotiv "Kiss Me Kosher!"
Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht. Aber wie lange kann das noch so gutgehen?
Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/kiss-me-kosher/
Samstag um 16:30 Uhr
Sonntag um 14:45 Uhr

Regie: Mika Kaurismäki

Frei ab 6 Jahren
SD VRC GB / 2019
16. Woche
Plakatmotiv "Master Cheng in Pohjanjoki"
Auf der Suche nach einem alten finnischen Freund reist der chinesische Koch Cheng in ein abgelegenes Dorf in Lappland. Bei der Ankunft scheint niemand im Dorf seinen Freund zu kennen, aber die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an. Im Gegenzug hilft Cheng ihr in der Küche, und bald werden die Einheimischen mit den Köstlichkeiten der chinesischen Küche überrascht. Cheng findet trotz kultureller Unterschiede schnell Anerkennung und neue Freunde unter den Finnen. Als sein Touristenvisum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben ...

Mika Kaurismäki (THE GIRL KING, ZOMBIE AND THE GHOST TRAIN, MAMA AFRICA – MIRIAM MAKEBA), Weltreisender in Sachen Film, überrascht mit einer lakonisch-romantischen Komödie, deren Zutaten er fein ausbalanciert hat: Viel Humor, eine große Portion Warmherzigkeit, etwas Schwermut, romantische Sehnsucht und heiteres Sommerflair fügen sich zu einer filmkulinarischen Köstlichkeit, bei der finnisches Lokalkolorit auf chinesische Weisheit trifft. Kaurismäki zeigt uns dabei, wie er es ausdrückt, "die positiven Seiten der Globalisierung".

Mehr Infos zum Film unter https://www.mfa-film.de/kino/id/master-cheng-in-pohjanjoki/
Samstag um 14:45 Uhr

Regie: Kim Hagen Jensen

Frei ab 0 Jahren
DK / 2020
5. Woche
Plakatmotiv "Mina und die Traumzauberer"
Minas Leben wird komplett auf den Kopf gestellt als Helena, die neue Verlobte ihres Vaters, und deren Tochter Jenny bei ihnen einziehen. Ihre neue Stiefschwester Jenny entpuppt sich als unausstehlich und bald ist Mina mit ihrer Geduld am Ende. Jenny muss verschwinden! Eines Nachts entdeckt Mina im Schlaf die Kulissen hinter ihren Träumen, in der Traumzauberer die Träume der Menschen auf Theaterbühnen zum Leben erwecken. Schnell findet sie heraus, wie sie Jennys Träume manipulieren kann. Was sie aber nicht weiß: Das Eingreifen in die Träume der Menschen hat schreckliche Folgen! Als Mina irgendwann zu weit geht, bleibt Jenny in ihrem Traum gefangen und kann nicht mehr aufwachen. Mina muss ein letztes Mal in die Traumwelt zurück, um sich den Träumen zu stellen und Jenny zu retten.
Mehr Infos zum Film unter https://splendid-film.de/mina-und-die-traumzauberer
Freitag um 22:45 Uhr
Sonntag um 21:00 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Brett Pierce und Drew T. Pierce

Frei ab 16 Jahren
USA / 2019
3. Woche
Plakatmotiv "The Witch Next Door"
Nach der Trennung seiner Eltern verbringt der rebellische Ben die Sommerferien in einer kleinen Küstenstadt. Doch das Leben in dem verschlafenen Örtchen ist alles andere als idyllisch. Denn nicht nur die neue Freundin seines Vaters und verwöhnte Altersgenossen machen Ben zu schaffen, sondern vor allem die Familie im Haus nebenan. Die ist nämlich besessen vom Geist einer jahrtausendealten, mächtigen Wald-Hexe, die es auf Kinder abgesehen hat und die über die Kraft verfügt, die Erinnerung an ihre Opfer auszulöschen. Da ihm niemand glaubt, begibt sich Ben ganz alleine auf einen Feldzug, um der Schreckensherrschaft der Hexe ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Drew und Ben Pierce haben mit THE WITCH NEXT DOOR einen cleveren und spannenden Horrorfilm geschaffen, der Erinnerungen an die großen Horror-Hits der Achtzigerjahre weckt. Im Zentrum der temporeichen Genre-Perle steht dabei eine Hexe, die man so amüsant und zeitgleich creepy selten im Kino erlebt hat. Fans von THE LOST BOYS oder FRIGHT NIGHT werden auch THE WITCH NEXT DOOR tief ins Herz schließen!

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=VNdsDViybxw
Donnerstag bis Samstag, Montag um 21:00 Uhr
Sonntag um 19:15 Uhr
Dienstag um 20:30 Uhr

Regie: Roy Andersson

S D N / 2019
3. Woche
Plakatmotiv "Über die Unendlichkeit"
Mit seinem neuen Film ÜBER DIE UNENDLICHKEIT fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Roy Andersson seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.

In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns ein unverzagter Erzähler an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=9CoCCSxSllk