Freitag um 22:45 Uhr

Regie: Nia DaCosta

OV
Frei ab 16 Jahren
USA / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Candyman"
Oscar®-Gewinner Jordan Peele (Wir, Get Out) bringt mit CANDYMAN einen ikonischen Horrorfilmklassiker zurück ins Kino und damit auch dahin zurück, wo alles begann: in ein einst heruntergekommenes Viertel von Chicago. Zwar ist die Gegend längst nicht mehr so zwielichtig, doch die düstere Legende vom Fluch des Candyman (Tony Todd) existiert weiterhin in den Köpfen der Bewohner. Der grausame Killer mit der Hakenhand – so sagt es die Legende –, tötet erbarmungslos jeden, der es wagt, seinen Namen „Candyman“ fünfmal in einen Spiegel zu rufen.

Ein Jahrzehnt nach dem Abriss des letzten Wohnturms hat die Gentrifizierung auch das Viertel Cabrini Green erreicht. Die einstige Sozialwohnungssiedlung ist längst zu einem Hotspot für Besserverdiener und aufstrebende Millennials geworden – so beziehen dort auch der Künstler Anthony (Yahya Abdul-Mateen II; Watchmen, Wir) und seine Freundin, die Galeristin Brianna (Teyonah Parris; Beale Street, The Photograph), eine luxuriöse Eigentumswohnung. Als Anthonys Künstler-Karriere ins Stocken gerät, erfährt er durch einen alteingesessenen Bewohner (Colman Domingo; Euphoria, Assassination Nation) von den ebenso tragischen wie grausamen Hintergründen der Candyman-Legende. Bemüht, seinen Status in der Chicagoer Kunstwelt zu erhalten, beginnt Anthony, makabre Details als Inspiration für neue Werke zu nutzen. Er ahnt nicht, dass er dadurch ein totgeglaubtes Grauen wiedererweckt und eine erneute Horror-Welle von Gewalt und Tod auslöst, die ihn weit mehr kosten könnte als seine Karriere …


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=QksPW-k_Ki0
Samstag um 16:00 Uhr
Mittwoch um 16:30 Uhr

Regie: Lisa Eder

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
6. Woche
Plakatmotiv "Der wilde Wald - Natur Natur sein lassen"
Sonntag, 3.10 um 20 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Lisa Eder.

„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz eines massiven Widerstands ist diese Vision zu einem bahnbrechenden Vorzeigeprojekt geworden. Weil der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Urwald heran, ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt.

Menschen aus aller Welt kommen hierher. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu bewahren

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/der-wilde-wald
Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 17:15 Uhr
Dienstag um 20:20 Uhr

Regie: Torsten Körner

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
16. Woche
Plakatmotiv "Die Unbeugsamen"
DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst- vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.dieunbeugsamen-film.de/

Helden der Wahrscheinlichkeit

Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Anders Thomas Jensen

DK / 2020
7. Woche
Plakatmotiv "Helden der Wahrscheinlichkeit"
Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig. Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters. Otto, Lennart und Emmenthaler tarnen sich vor allem für die ahnungslose Mathilde als Trauer-Therapeuten, üben fleißig den Umgang mit automatischen Waffen und freuen sich auf den Bananenkuchen, wenn das Unrecht erstmal aus der Welt geschafft ist. Denn gemeinsam planen sie nichts weniger als einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen – und genießen den Trost einer unerwarteten Gemeinschaft. Doch ganz so einfach gehen Selbstjustiz und Sinnsuche eben nicht zusammen. Schon bald nämlich fällt den Riders of Justice auf, dass ihnen jemand auf der Spur ist. Bis unter die Zähne bewaffnet erzwingen sie einen Showdown, wie man ihn – zum Glück! – nicht erwarten kann.
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Maria Speth

OmU
Frei ab 0 Jahren
D / 2021
6. Woche
Plakatmotiv "Herr Bachmann und seine Klasse"
HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.
Mehr Infos zum Film unter https://grandfilm.de/herr-bachmann-und-seine-klasse/
Montag um 20:20 Uhr

Regie: Christian Schwochow

Frei ab 12 Jahren
D CZ / 2021
2. Woche
Plakatmotiv "Je suis Karl"
Irgendwo in Berlin. Nicht irgendwann - heute. Ein Paket im Flur. ALEX, ein Ehemann und Vater dreier Kinder. Vergisst den Wein im Auto. Wird von einer Bombe aus der Routine gerissen und findet seinen Halt nicht wieder. MAXI, eine selbstbewusste junge Frau, will sich loslösen von den Eltern und auf eigenen Beinen stehen. Hat sich ihr Abnabeln ganz anders vorgestellt, wird wütend und stellt Fragen. Und hat zum ersten Mal in ihrem Leben Angst. KARL fängt Maxi auf und bietet Antworten. Resolut, blitzgescheit und verführerisch verfolgt er seinen eigenen Plan. Als Teil einer Bewegung. Heute in Berlin. Morgen in Prag. Bald in Straßburg – in ganz Europa. JE SUIS KARL erzählt von der Verführung nach einem Verlust, von persönlichem Schmerz und der Gefahr, die Verwerfungen im Denken und Handeln radikaler Menschen zu spät zu erkennen und sei es nur, weil man liebt. Nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt.

Mehr Infos zum Film unter https://je-suis-karl.film/
Sonntag um 15:00 Uhr
OmU
IT / 2020
5. Woche
Plakatmotiv "Paolo Conte - Via Con Me"
Der italienische Liedermacher Paolo Conte ist in der Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Nicht umsonst vergleicht ihn die News York Times mit anderen Größen wie Tom Waits oder Randy Newman. Angefangen hat er einst ganz seriös als Anwalt und Notar, ehe er Mitte der 1960er-Jahre begann, eigene Stücke zu komponieren und zu arrangieren, darunter auch Adriano Celentanos weltberühmter Song „Azzurro“. 1974 folgte sein erstes Soloalbum, sein großer Durchbruch gelang allerdings erst fünf Jahre später mit dem Album „Un gelato al limon“. „Via con me“, das 1981 auf dem Album „Paris Milonga“ erschien, wurde mittlerweile zu einem Klassiker des Jazzs. Der Filmemacher Giorgio Verdelli befasst sich in seinem Dokumentarfilm mit dem Werdegang von Paolo Conte und sprach mit Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini. Auch der zurückgezogen lebende Musiker selbst kommt zu Wort.
Mehr Infos zum Film unter https://www.filmstarts.de/kritiken/287386/trailer/19579851.html
Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr
Samstag um 14:00 Uhr

Regie: Dennis Wells (II)

Frei ab 0 Jahren
D CDN / 2021
4. Woche
Plakatmotiv "Tagebuch einer Biene"
Drei Jahre Dreharbeiten, spezielle Makrokameratechnik und unendlich viel Geduld - mit diesen Mitteln hat es Regisseur Dennis Wells geschafft, das Leben einer Honigbiene fürs Kino einzufangen. Die spektakulären Aufnahmen ermöglichen ganz neue Einblicke in die Welt der Bienen – die Erzählung bleibt wissenschaftlich korrekt. Denn mittlerweile weiß man, jede Biene hat ihren eigenen Kopf. Die kleine Protagonistin stellt sich mit viel Mut, Schläue und Erfindungsgeist den Herausforderungen eines Bienenlebens: Blumen finden, Hornissen bekämpfen, ein Nest bauen. Aber wehe sie wird draußen von einem Regenschauer überrascht – ein einziger Regentropfen kann tödlich sein… TAGEBUCH EINER BIENE schafft es durch neuartige Kameratechnik einer einzelnen Biene so nah zu kommen wie nie zuvor und sie bei ihren Abenteuern zu begleiten – vom Schlupf bis zum letzten Flügelschlag. Anna Thalbach und Tochter Nellie verleihen diesem ungewöhnlichen Tierfilm ihre Stimmen. Willkommen im großen Drama der kleinen Blütenstaubsammler!
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=NwQrRlN7-uI
Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Florian Zeller

Frei ab 6 Jahren
GB F / 2020
8. Woche
Plakatmotiv "The Father"
Anne (Olivia Colman) ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen. Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment? Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung.
Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/film/the-father
Donnerstag bis Samstag um 20:15 Uhr
Sonntag um 19:15 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Nana Neul

Frei ab 12 Jahren
D / 2021
3. Woche
Plakatmotiv "Töchter"
Martha und Betty kennen sich seit 20 Jahren, und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück. Was die beiden besten Freundinnen außerdem teilen, sind die seit Ewigkeiten schwelenden Probleme mit ihren Vätern; ungeklärte Beziehungen, die wie Gewitterwolken über ihnen hängen; prall gefüllt mit Vorwürfen, Ängsten und unausgesprochenen Verletzungen. Vertane Aussprachen auf einem toten Gleis – ohne Chance auf Klärung und Versöhnung. Doch während Martha erlebt, dass ihr Vater seine Todessehnsucht nur vorgetäuscht hat, um die große Liebe seines Lebens am Lago Maggiore wiederzusehen, trauert Betty ihrem schon vor Jahren angeblich verstorbenen Stiefvater Ernesto nach. So gerät für das kuriose Trio die als Tagesreise in die Schweiz begonnene Fahrt zum Roadtrip durch halb Europa. Denn die Serpentinen des Lebens sind gespickt mit Schlaglöchern, Umleitungen und Gabelungen. Nicht nur Marthas Vater verfolgt seine eigene Agenda, auch Betty entdeckt während der Reise auf den Spuren ihres Vaters die verblüffende Wahrheit, dass der Tod nicht immer das Ende ist …

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=MS8fG4vDlnA
Mittwoch um 14:30 Uhr

Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies

Frei ab 12 Jahren
D / 2021
2. Woche
Plakatmotiv "Walter Kaufmann - Welch ein Leben!"

Premiere in der Neuen Filmbühne am Mittwoch, 6.10. um 17:30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Dirk Szuszies.

In Zusammenarbeit mit:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bonn e.V.
Literaturbüro Ruhr e.V. und literaturgebiet.ruhr www.walterkaufmannfilm.de

Im Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnlichste Weise weltweit bedeutende Ereignisse, Katastrophen, Erschütterungen des letzten Jahrhunderts, die bis in unsere Gegenwart wirken.

Der Film verfolgt die abenteuerlichen Reisen und Erfahrungen des jüdischen, deutsch-australischen Schriftstellers in aller Welt: Deutschland, USA, Israel, Kuba, Japan, Australien.

Seit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufmann auf die Seite der Verfolgten, Entrechteten, Gedemütigten dieser Erde. Seine Abenteuerlust ist Ausdruck eines kosmopolitischen Geistes.

Gefördert von

321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.,

der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, der Filmförderungsanstalt
sowie der Kurt und Hildegard Löwenstein/Losten Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V.

 


Mehr Infos zum Film unter https://www.walterkaufmannfilm.de/