Samstag um 21:00 Uhr
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Markus Goller

Frei ab 6 Jahren
D / 2018
10. Woche
Plakatmotiv "25 km/h"
Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=tv1OhrqabR4&list=PLV8SYu5H_eOKSKr_OyL-TPh9g5Ch_I9zL&index=9&t=0s
Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Pawel Pawlikowski

Frei ab 0 Jahren
PL GB F / 2018
5. Woche
Plakatmotiv "Cold War - Der Breitengrad der Liebe"
Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=uDY0WYkSElA&feature=youtu.be
Sonntag um 16:00 Uhr

Regie: Nikolaus Leytner

Frei ab 12 Jahren
D / 2018
13. Woche
Plakatmotiv "Der Trafikant"
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...

 DER TRAFIKANT ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller. Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende und aufwühlende Coming-of-Age-Geschichte des arglosen und vorurteilsfreien Provinzburschen Franz Huchel, der sich nicht nur mit den Verwirrungen der Liebe herumschlagen, sondern angesichts der dramatischen Ereignisse in Wien nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich auch viel zu schnell erwachsen werden und Zivilcourage beweisen muss.


Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/film/der-trafikant/
Sonntag um 20:15 Uhr

Regie: Sönke Wortmann

Frei ab 6 Jahren
D / 2018
7. Woche
Plakatmotiv "Der Vorname"
Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas (Florian David Fitz) verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnányi) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.constantin-film.de/kino/der-vorname/
Samstag um 14:45 Uhr
Sonntag um 14:30 Uhr

Regie: Julian Köberer von Judith Gardner

Frei ab 0 Jahren
D / 2018
6. Woche
Plakatmotiv "Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht"
 Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut, seine Angestellten ausbeutet und Weihnachten über alles hasst. Da erhält er am Abend vor Weihnachten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt, sein Verhalten zu ändern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge die einsamen, traurigen Weihnachtsfeste seiner Kindheit aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte, zeigt. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen schwerkranken Sohnes Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge schließlich seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, sollte er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändern...


Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=765
Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 15:45 Uhr
Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 20:30 Uhr
Samstag um 19:00 Uhr
Sonntag um 18:15 Uhr
Mittwoch um 16:30 Uhr

Regie: Benedikt Erlingsson

Frei ab 6 Jahren
IS F UA / 2018
1. Woche
Plakatmotiv "Gegen den Strom"
Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg.

Mehr Infos zum Film unter https://www.gegen-den-strom-film.de/
Donnerstag bis Freitag, Montag um 17:45 Uhr
Samstag um 16:15 Uhr
Dienstag um 17:45 Uhr OmU

Regie: Xavier Giannoli

Frei ab 12 Jahren
F / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "L'Apparition - Die Erscheinung"
Der investigative Journalist Jacques (Vincent Lindon) untersucht im Auftrag eines Ausschusses des Vatikans einen mysteriösen Fall: Die 18-jährige Anna (Galatea Bellugi) aus einem kleinen Dorf im Südosten Frankreichs behauptet, dass ihr die Jungfrau Maria erschienen ist. Jacques hat mit Religion nicht viel am Hut, soll aber nun als Teil einer Untersuchungskommission herausfinden, was an den Behauptungen der jungen Frau dran ist. Vor Ort angekommen, stellt Jacques fest, dass sich bereits eine große Gemeinschaft von Gläubigen um Anna versammelt hat, die sie mit Anfragen überhäuft. Gleichzeitig erkennt er in ihr aber auch eine sensible und zutiefst gläubige junge Frau. Nach und nach kommt Jacques der Wahrheit auf die Spur und sieht seine persönlichen Überzeugungen auf die Probe gestellt...
Mehr Infos zum Film unter https://frz.filmtage-bonn.de/filme/die-erscheinung/
Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Xavier Giannoli

F / 2018
1. Woche
Plakatmotiv "L'Apparition - Die Erscheinung"
„Kommen Sie bitte in den Vatikan. Wir möchten dringend mit Ihnen sprechen!“. Dieser geheimnisvolle Anruf wird das Leben des renommierten Journalisten Jacques Mayano (Vincent Lindon) maßgeblich verändern. Im offiziellen Auftrag der Kirche soll er in Erfahrung bringen, was es mit der Marien-Erscheinung auf sich hat, die sich in einem Dorf im Südosten Frankreichs zugetragen haben soll. Die 18-jährige Anna (Galatéa Bellugi) will dort der Jungfrau Maria begegnet sein. Die Pilger strömen bereits in Massen. Ein deutscher Priester (Anatole Taubman) plant die weltweite Vermarktung und der lokale Pfarrer scheint ein ganz besonderes Verhältnis mit dem streng gläubigen Teenager zu verbinden. Bei seinen Recherchen macht der hartnäckige Reporter zunehmend verstörende Entdeckungen. Immer näher kommt er der Wahrheit auf die Spur und setzt die Puzzleteile langsam zu einem Bild zusammen. Als Jacques schließlich seinen versiegelten Bericht an den Vatikan sendet, wird sich sein Leben nachhaltig verändert haben. Er hat eine Welt entdeckt, in der ein Beweis nichts wert ist und wo das Unsichtbare seine Geheimnisse behält.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmperlen.com/lapparation.html
Freitag um 22:45 Uhr

Regie: Rainer Sarnet

OmU
EST NL PL / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "November"

„Mädchen verliebt sich in Jungen“ – so simpel ließe sich die Handlung von Rainer Sarnets „November“ zusammenfassen, wären da nicht all die Hexen, Geister, Werwölfe und Kratts, die die Romanverfilmung zu einer fantastischen Mär machen. [...]

"Filmkritiker neigen dazu, alles schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Was uns der estnische Regisseur Rainer Sarnet nach einem Roman seines Landsmanns Andrus Kivirähk vorführt, hat zumindest den Verfasser dieser Zeilen völlig unvorbereitet getroffen. Es ist ein zauberhaftes Märchen aus einer Zwischenwelt."

"November steht am Abschluss eines Kinojahres, das uns so unterschiedliche Schwarz-Weiß-Filme wie den Hauptmann, 3 Tage in Quiberon, Leto und Cold War bescherte. Passend zur kalten Jahreszeit endet es mit einer poetischen Winterreise voll grandioser Einfälle, voll trauriger, schräger und schlicht schöner Momente."

Kino-zeit.de


Mehr Infos zum Film unter https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/november-2017