Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Sonntag um 14:30 Uhr
Mittwoch um 15:00 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Frauke Sandig und Eric Black

OmU
Frei ab 6 Jahren
D / 2020
6. Woche
Plakatmotiv "Aware - Reise in das Bewusstsein"
Was ist Bewusstsein? Woher kommt es? Haben es alle Lebewesen? Kann man einen mystischen Zustand reinen Bewusstseins erreichen? Und was geschieht, wenn wir sterben?

AWARE folgt sechs brillanten Forschern, die sich dem Bewusstsein, das noch immer als größtes Rätsel des Universums gilt, aus radikal unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Mehr Infos zum Film unter https://aware-film.com/de/
Samstag um 14:15 Uhr

Regie: Toby Genkel, Jens Møller und Jens Møller

Frei ab 0 Jahren
D / 2021
4. Woche
Plakatmotiv "Die Olchis - Willkommen in Schmuddelfing"
Die Olchis erobern endlich das Kino! Allein in Deutschland haben sich die Bücher der lustigen, grünen, müllfressenden Wesen bislang über 6,8 Millionen Mal verkauft. Es gibt Vor-/Erstlesebücher und Bilderbücher, die Taschenbuchreihe der Olchi-Detektive, das Olchi-Comic-Magazin sowie die Olchi-App.

In dem krötigsten Abenteuer aller Zeiten erleben wir die Ankunft der Olchi-Familie auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Die Olchis sind auf der Suche nach einem Zuhause, aber nirgends sind sie wirklich willkommen. Sie stinken und muffeln und sind für die meisten Menschen einen Tick zu olchig. Als der Familiendrache Feuerstuhl über dem kleinen Ort Schmuddelfing abstürzt und auf der gammeligen Müllhalde landet, fühlen sich die Olchi-Kinder sofort wohl. Hier zu bleiben, wäre wirklich krötig.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=8BIzr2Pnvmg
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 16:30 Uhr

Regie: Torsten Körner

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
8. Woche
Plakatmotiv "Die Unbeugsamen"
DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst- vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.dieunbeugsamen-film.de/
Mittwoch um 19:30 Uhr

Regie: Dominik Graf

Frei ab 12 Jahren
D / 2021
9. Woche
Plakatmotiv "Fabian oder Der Gang vor die Hunde"
10 Lola (Deutscher Filmpreis) Nominierungen

Berlin, 1931: Ein Ort zwischen Untermiete und Unterwelt, wo Bordelle Ateliers sind, Nazis auf den Straßen pöbeln und man in Babelsberg vom „psychologischen Film“ träumt. Das Leben brodelt, die Gesellschaft gärt, korrodiert. Solange er noch Arbeit hat, verfasst der promovierte Germanist Jakob Fabian tagsüber Werbetexte, nachts zieht er mit Stephan Labude durch die schrägen Etablissements der Stadt. Während sein Freund – er wird später bekennen, „in den Fächern Leben und Beruf“ versagt zu haben – ein Draufgänger in Sachen Kommunismus und Sex ist, bleibt Fabian nüchtern und distanziert. Er wartet auf den „Sieg der Anständigkeit“, ohne recht daran zu glauben. Nur die Liebe zu Cornelia lässt ihn an seinem ironischen Fatalismus zweifeln. Sie wird zum Lichtblick in seinem zerrinnenden Leben.
Erich Kästners tieftraurigen autobiografischen „Fabian“ – einen der bedeutendsten Romane der Weimarer Republik – aus seinem Schattendasein zu holen, ist bei allen Parallelen zum vermaledeiten Heute eine Herausforderung. Dominik Graf meistert sie kongenial: spitzfindig pointiert sein Stil, kaltschnäuzig flott, und doch von schweigsamer Melancholie. Ein Film wie eine Diskokugel, die sich langsam dreht. Über den Zusammenhang von Geschlechtsverkehr und leerem Kühlschrank – und den Zerfall des Traums vom Glück.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/fabian/

Helden der Wahrscheinlichkeit

Donnerstag bis Dienstag um 20:30 Uhr

Regie: Anders Thomas Jensen

DK / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Helden der Wahrscheinlichkeit"
Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig. Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters. Otto, Lennart und Emmenthaler tarnen sich vor allem für die ahnungslose Mathilde als Trauer-Therapeuten, üben fleißig den Umgang mit automatischen Waffen und freuen sich auf den Bananenkuchen, wenn das Unrecht erstmal aus der Welt geschafft ist. Denn gemeinsam planen sie nichts weniger als einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen – und genießen den Trost einer unerwarteten Gemeinschaft. Doch ganz so einfach gehen Selbstjustiz und Sinnsuche eben nicht zusammen. Schon bald nämlich fällt den Riders of Justice auf, dass ihnen jemand auf der Spur ist. Bis unter die Zähne bewaffnet erzwingen sie einen Showdown, wie man ihn – zum Glück! – nicht erwarten kann.
Sonntag um 10:30 Uhr

Regie: Maria Speth

Frei ab 0 Jahren
D / 2021
2. Woche
Plakatmotiv "Herr Bachmann und seine Klasse"
HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.
Mehr Infos zum Film unter https://grandfilm.de/herr-bachmann-und-seine-klasse/
Mittwoch um 17:00 Uhr

Regie: Valentin Riedl

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
1. Woche
Plakatmotiv "Premiere: Lost in Face – Die Welt mit Carlottas Augen"
Premiere am Mittwoch, 29.09. um 17 Uhr in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Carlotta und des Regisseurs Valentin Riedl.

Der Filmemacher und Neurowissenschaftler Valentin Riedl porträtiert in seinem einfühlsamen Dokumentarfilm LOST IN FACE die  Künstlerin Carlotta.
 Carlotta kann keine Gesichter erkennen, nicht einmal ihr eigenes, denn sie leidet unter Prosopagnosie - Gesichtsblindheit. In der Kunst, den Tieren und der Natur findet sie auf ihrer lange Suche schließlich einen Zugang zum eigenen Gesicht und geichzeitig den Weg zu ihren Mitmenschen.

Mehr Infos zum Film unter https://lostinface.film/
Freitag um 22:45 Uhr

Regie: Emerald Fennell

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Promising Young Woman"
Von Cassie (Carey Mulligan) hieß es immer, sie sei eine vielversprechende junge Frau. Aber jetzt findet man sie öfter abends vermeintlich betrunken in einer Bar. Welcher Mann erwartet da noch etwas von ihr – außer leichte Beute zu sein? Ein fataler Irrtum …

Mit PROMISING YOUNG WOMAN gibt Emerald Fennell, bekannt als Camilla Shand aus dem weltweiten Netflix-Hit The Crown, ihr mit Spannung erwartetes Regiedebüt. Die Oscar®-nominierte Engländerin Carey Mulligan (Suffragette – Taten statt Worte, An Education) ist bekannt für ihre Darstellung komplexer Frauenrollen. Das Drehbuch für den spannenden Thriller hat Fennell geschrieben, die auch Showrunner der zweiten Staffel der preisgekrönten Serie Killing Eve war. Neben Mulligan sind unter anderem Alison Brie (Glow), Bo Burnham (The Big Sick), Connie Britton (Bombshell), Adam Brody (Shazam!), Laverne Cox (Orange Is the New Black) und Max Greenfield (Schloss aus Glas) zu sehen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=MBd1arxlo3g
Donnerstag bis Samstag, Montag um 18:15 Uhr
Sonntag um 18:30 Uhr
Dienstag um 18:15 Uhr OmU

Regie: Florian Zeller

Frei ab 6 Jahren
GB F / 2020
5. Woche
Plakatmotiv "The Father"
Anne (Olivia Colman) ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen. Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment? Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung.
Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/film/the-father