Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Juho Kuosmanen

Frei ab 12 Jahren
SF D RUS EST / 2021
2. Woche
Plakatmotiv "Abteil Nr.6"
Nur wenige Menschen zieht es im Winter ins eisige Murmansk am nördlichen Polarkreis. Die schüchterne finnische Archäologiestudentin Laura aber ist fest entschlossen, die berühmten Felsenmalereien der Stadt zu besichtigen – eine unglückliche Romanze, die sie in Moskau hinter sich lässt, motiviert ihren Entschluss umso mehr. Die Aussicht auf eine beschauliche Eisenbahnreise zerschlägt sich schnell als Laura ihren Mitreisenden im Abteil Nr. 6 kennenlernt: Ljoha ist Bergarbeiter, trinkfest und laut, ein Typ, der keine Grenzen zu kennen scheint und Lauras schlichtweg ignoriert. Doch während der nächsten Tage ihrer gemeinsamen Reise müssen die ungleichen Passagiere auf engstem Raum miteinander auskommen lernen. Der Beginn einer unerwarteten Annäherung.

Zum Sound von VOYAGE VOYAGE nimmt uns Juho Kuosmanen („Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki“) mit auf eine atmosphärische Reise durch das winterliche Russland der späten 1990er Jahre, auf der sich zwei Außenseiter über alle Kultur- und Klassengrenzen hinweg begegnen und näher kommen. Ein liebevoll raues, melancholisch-komisches Roadmovie auf Schienen, inspiriert durch den gleichnamigen Roman von Rosa Liksom.

Mehr Infos zum Film unter https://www.polyfilm.at/film/abteil-nr-6/
Sonntag um 13:00 Uhr

Regie: Marie Amiguet und Vincent Munier

Frei ab 0 Jahren
F / 2021
20. Woche
Plakatmotiv "Der Schneeleopard"
Im Herzen des tibetischen Hochlands begibt sich Natur- und Wildlife-Fotograf Vincent Munier zusammen mit dem Schriftsteller Sylvain Tesson auf die Suche nach dem Schneeleoparden. Nur noch wenige Exemplare der gefährdeten und scheuen Art sind in freier Wildbahn anzutreffen. Tagelang durchstreifen die beiden Männer das Gebirge, lesen Spuren, werden mit der Landschaft eins. Geduldig harren sie aus, beobachten und fotografieren. Ihre langsame Jagd nach dem Schneeleoparden entwickelt sich dabei zu einer inneren Reise, einem stillen Dialog über den Platz des Menschen in einer verschwindenden Welt. Herausgekommen ist ein Film von überwältigender Schönheit.

Tesson hat seine Erfahrungen im Buch "Der Schneeleopard" (Rowohlt Verlag, über Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste) verarbeitet, der 3-malige "BBC Wildlife Photographer of the Year" Munier seine atemberaubenden Fotografien im Bildband "Zwischen Fels und Eis" (Knesebeck Verlag) auf Papier gebannt. Die Musik steuerten Nick Cave und Warren Ellis zum Film bei.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=9Xh4CI2dmCs
Sonntag um 19:15 Uhr

Regie: Daniel Scheinert und Daniel Kwan

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2022
8. Woche
Plakatmotiv "Everything Everywhere all at once"

 Überbordende Multiverse-Action und absurder Humor mit ganz viel Herz. „Everything Everywhere All At Once“ ist schon jetzt eines der Kino-Ereignisse 2022 und der wohl beste Multiversum-Film, den man sich nur vorstellen kann! - Filmstarts

"Die Daniels bescheren uns einen großartig verrückten und unglaublich innovativen Film. Ihr Multiversums-Hit bietet sowohl sensationelle Martial-Arts-Action wie auch abgefahrenen Humor und vor allem ganz viel Herz." - Filmstarts.de

Eine aus China stammende Immigrantin entdeckt, dass die Welt tatsächlich ein Multiversum ist und sie Zugriff auf all jene Fähigkeiten hat, die andere Versionen von ihr gehabt hätten. Und plötzlich braucht sie all diese Fähigkeiten auch, um die Welt vor dem Untergang zu retten.

"Everything Everywhere All At Once nimmt das im Science-Fiction-Bereich beliebte Konzept der Parallelwelt und macht daraus einen der schönsten und menschlichsten Filme, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Einfallsreiche Actionszenen und aberwitzige Szenarien treffen auf eine emotionale Geschichte über die Bedeutung von Familie, existenzielle Selbstzweifel bis hin zu Depressionen und darüber, was es heißt ein Mensch zu sein in einer Welt, die keinen Sinn ergibt – und auch nicht ergeben muss." Filmrezensionen.de


Mehr Infos zum Film unter https://www.leoninedistribution.com/filme/160284/everything-everywhere-all-at-once.html
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Markus Weinberg und Steffi Rostoski

Frei ab 0 Jahren
D / 2022
2. Woche
Plakatmotiv "Jonas Deichmann - Das Limit bin nur ich"
Der mehrfache Weltrekordhalter und Extremsportler Jonas Deichmann durchlebt in pandemischen Zeiten sein jüngstes Abenteuer - den wohl spektakulärsten und längsten Triathlon aller Zeiten, von München nach München einmal um die Welt. Die 120-fache Ironman-Distanz am Stück wird für ihn zur Grenzerfahrung und begeistert die Menschen weltweit.
Mehr Infos zum Film unter https://www.jonasdeichmann-film.com/
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 15:00 Uhr

Regie: Andreas Dresen

Frei ab 12 Jahren
D F / 2022
7. Woche
Plakatmotiv "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"
Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo. Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat. Papier ist geduldig, Rabiye ist es nicht. Eigentlich möchte sie nur zurück zur Familie in ihr Reihenhaus und wird doch immer wieder in die Weltgeschichte katapultiert. Sie zieht mit Bernhard bis vor den Supreme Court nach Washington, um gegen George W. Bush zu klagen. Bernhard gibt dabei auf sie acht. Und Rabiye bringt ihn zum Lachen. Mit Herz und Seele. Mit letzter Kraft. Und am Ende geschieht, was niemand mehr für möglich hält.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=gEXuWV3tjf4
Donnerstag bis Samstag, Montag um 20:15 Uhr
Samstag, Montag bis Dienstag um 16:15 Uhr
Sonntag um 17:15 Uhr
Dienstag um 20:15 Uhr OmU
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Neus Ballús

Frei ab 12 Jahren
ES FR / 2022
2. Woche
Plakatmotiv "Sechs Tage unter Strom - Unterwegs in Barcelona"

Unser Tipp des Monats! ACHTUNG: Auszubildende in einem Handwerksbetrieb kommen bis Mi. 25.05. umsonst in die Vorstellungen. Einfach an der Kasse den AZUBI Ausweis vorzeigen. Viel Spaß!

Moha (Mohamed Mellali), Valero (Valero Escolar) und Pep (Pep Sarrà) leben in Barcelona und arbeiten in einem Installateursbetrieb. Wenn es mit irgendetwas Probleme gibt: Sie kommen zu ihren Kunden nach Hause und reparieren es. Moha, der jüngste von ihnen, absolviert gerade eine einwöchige Probezeit, er soll Pep ablösen, der in Kürze in Rente geht. Trotz seiner Schüchternheit kommt er erstaunlich gut mit den Kunden zurecht – nur Valero hat ein Problem mit ihm. Und das nicht nur, weil er nach all den Jahren ein eingespieltes Team mit Pep ist. Vielmehr stört ihn, dass Moha all das fehlt, was seiner Meinung nach ein erfolgreicher Installateur braucht. Und überhaupt: Ob die Kunden einen Marokkaner akzeptieren werden? Die Woche, in der die drei zusammen arbeiten, reicht vielleicht nicht, um Valero seine Vorurteile zu nehmen. Und in einer Woche schafft man es vielleicht auch nicht Freunde zu werden. Eine Woche ist aber Zeit genug, um zu merken, dass es nur gemeinsam geht. Ein kleiner Schritt für einen Installateur, aber ein großer Schritt für die Menschheit…

 Toilettenspülungen reparieren, Lüfter installieren, Wasserleitungen warten – So sieht der Job von Valero, Moha und Pep aus. Die spanisch-französische Koproduktion „Sechs Tage unter Strom“ begleitet die drei Handwerker in ihrem Arbeitsalltag in Barcelona. Und bei so manch groteskem Erlebnis bei ihren exzentrischen Kunden. Die charmante, mit entwaffnender Leichtigkeit inszenierte Komödie überzeugt durch ihren intelligenten Humor und die Glaubwürdigkeit ihrer Figuren.


Mehr Infos zum Film unter https://arsenalfilm.de/sechs-tage/index.htm
Samstag um 14:15 Uhr
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: David Teboul

F AT / 2021
6. Woche
Plakatmotiv "Sigmund Freud - Freud über Freud"
Im Wien der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt ein visionärer und bahnbrechender Sigmund Freud die Psychoanalyse, bis er und seine Familie 1938 von den Nationalsozialisten ins Exil nach London gezwungen wird. Ein intimes Porträt, das auf Freuds Korrespondenzen und Texten basiert und auch aus der Perspektive seiner Tochter Anna erzählt.
Bisher unveröffentlichte Archivbilder vergegenwärtigen Freud nicht nur als genialen Denker, sondern auch als Privatmenschen in all seinen unterschiedlichen Facetten.
Birgit Minichmayr und Johannes Silberschneider geben Anna Freud und Sigmund Freud ihre markanten Stimmen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/sigmund-freud.html