Dienstag um 13:15 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Wilfried Hauke

D SWE / 2024
4. Woche
Plakatmotiv "Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren"
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.

Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.

Mehr Infos zum Film unter https://astridlindgren-derfilm.de/
Donnerstag bis Freitag um 13:20 Uhr
Samstag um 13:45 Uhr
Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Enya Baroux

Frei ab 12 Jahren
F / 2025
5. Woche
Plakatmotiv "Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter"
Eine Familie, die sich lange wenig zu sagen hatte, macht sich in einem 40 Jahre alten Wohnmobil auf die Reise quer durch Frankreich – und noch weiter. Regisseurin Enya Baroux inszeniert in BON VOYAGE eine dramatische Komödie, die mit Sensibilität tiefgründige Themen wie familiäre Beziehungen und das Recht, sein Lebensende selbst zu bestimmen, anspricht und das mit spritzigen Dialogen, kuriosen Figuren und viel Situationskomik verbindet.
Die Hauptrollen sind herausragend besetzt: Als willensstarke Seniorin Marie ist Kino- und Bühnenlegende Hélène Vincent („Alles außer gewöhnlich“) zu sehen, und Pierre Lottin („Die leisen und die großen Töne“) spielt den Pfleger Rudy, der endlich eine – wenn auch reichlich schräge – Familie findet.
Was diese kleine Reisegemeinschaft an ihrem Ziel erwartet, ist für jeden von ihnen verschieden. Auf jeden Fall gelingt es Marie, selbstbestimmt an das Ende ihrer Reise zu gelangen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=1013
Samstag um 15:40 Uhr

Regie: François Ozon

Frei ab 12 Jahren
Frankreich / 2025
9. Woche
Plakatmotiv "Der Fremde"

Im Algerien der 1930er Jahre lebt der Franzose Meursault ohne erkennbare emotionale Bindung an seine Umwelt. Höfflich distanziert gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Beziehungen, bleibt er selbst angesichts einschneidender Ereignisse wie dem Tod seiner Mutter und der enger werdenden Beziehung zu seiner Freundin Marie distanziert. Eine impulsive Handlung endet tödlich – es folgt ein Prozess, der nicht nur das Verbrechen, sondern
vor allem Meursaults Haltung zum Leben ins Zentrum rückt.

Adaption des gleichnamigen Romans von Albert Camus.



Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/der-fremde
Donnerstag bis Freitag um 18:00 Uhr
Samstag um 18:00 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Wolfgang Becker

Frei ab 6 Jahren
D / 2025
12. Woche
Plakatmotiv "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße"
DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE erzählt die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.

Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.

Eine herzenswarme Komödie über Geschichte als Mythos, die Tücken Deutscher Erinnerungskultur und das Leben als Spiel des Erinnerns, Vergessens und Erfindens. Ein vergnügliches Lehrstück über die Hierarchie der Geschichtsschreibung und ein Film über die Kraft des Geschichtenerzählens.

Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/der-held-vom-bahnhof-friedrichstrasse/
Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Jafar Panahi

OmU
Frei ab 16 Jahren
F L IR / 2025
5. Woche
Plakatmotiv "Ein Einfacher Unfall"
Oscar-Nominierung: Bester internationaler Film

Eghbal (Ebrahim Azizi) fährt nachts mit seiner Frau und seiner Tochter, als er einen Hund überfährt. Der Aufprall beschädigt den Motor so stark, dass es später zu einer Panne kommt. An einer nahe gelegenen Werkstatt begegnet er Vahid (Vahid Mobasseri), einem ehemaligen politischen Gefangenen. Dieser glaubt, in dem Quietschen von Eghbals Beinprothese den Folterer zu erkennen, der ihm im Gefängnis schwere Nierenschäden zugefügt hat. Vahid folgt Eghbal bis zu dessen Haus, entführt ihn und plant, ihn lebendig zu begraben. Da er seinem Peiniger damals nie ins Gesicht gesehen hat, kommen Zweifel auf. Um Gewissheit zu erlangen, sucht er Rat bei einem ehemaligen Mitgefangenen.

Mehr Infos zum Film unter https://mubi.com/de/films/it-was-just-an-accident/trailer
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Leonardo Van Dijl

Frei ab 12 Jahren
B S / 2024
1. Woche
Plakatmotiv "Julie bleibt still"
Sonntag, 25.01. um 11 Uhr mit anschließender Diskussion in der Neuen Filmbühne. Eintritt: 7 €
In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Bonn (SSB)

Julie gilt als eines der größten Nachwuchstalente des belgischen Tennisverbands. Als ihr Trainer Jérémy wegen fragwürdiger Arbeitsmethoden suspendiert wird, gerät Julies Welt ins Wanken. Eine Untersuchung wird eingeleitet, und alle Spielerinnen der Tennisschule sollen aussagen. Doch Julie bleibt still.
 
Je mehr Menschen um sie herum die Stimmen erheben, desto größer wird der Druck auf sie. Julie sieht sich mit starren Machtstrukturen und ihrer eigenen Ohnmacht konfrontiert. In der Stille wächst die Frage, wie sie ihre eigene Stärke finden kann in einer Welt, die ihr bislang die Regeln diktiert hat.
 
Leonardo Van Dijls fesselndes Regiedebüt erzählt eindringlich von Fremdbestimmung, Machtmissbrauch und den leisen, aber tiefgreifenden Prozessen weiblicher Selbstfindung. „Julie bleibt still“ feierte Weltpremiere im Rahmen der Semaine de la Critique beim Filmfestival von Cannes, wo der Film zwei Preise gewann.


Mehr Infos zum Film unter https://www.eksystent.com/juliebleibtstill.html
Donnerstag bis Samstag, Montag um 20:15 Uhr
Sonntag um 16:20 Uhr
Sonntag um 18:30 Uhr OmU English
Dienstag um 20:15 Uhr OmU Englisch
Mittwoch um 18:00 Uhr Letzter Einsatz

Regie: Hikari

USA J / 2025
3. Woche
Plakatmotiv "Rental Family"
Das Leben eines in Tokyo lebenden US-Schauspielers dessen Karriere-Höhepunkt eine Zahnpasta Reklame war, ändert sich, als er von einer Rental-Family Agentur angeworben wird. Von jetzt an spielt er Familienmitglieder oder Geschäftspartner, Söhne, Ehemänner oder Väter. Je tiefer er in die Leben seiner Klienten eintaucht um so mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität.
Mehr Infos zum Film unter https://www.rentalfamilyfilm.de/
Sonntag um 13:45 Uhr
Montag um 14:45 Uhr

Regie: Joachim Trier

Frei ab 12 Jahren
D DK N / 2025
17. Woche
Plakatmotiv "Sentimental Value"

9 Oscar-Nominierungen, u. a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bester internationaler Film

Europäischer Filmpreis: 6 Auszeichnungen, darunter Bester Film


Golden Globe 2026: Bester Nebendarsteller (Stellan Skarsgård)


Nach DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT gelingt Joachim Trier ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt SENTIMENTAL VALUE mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Bei den Filmfestspielen von Cannes begeisterte SENTIMENTAL VALUE Publikum wie Kritiker gleichermaßen und wurde schließlich mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=7cVeIMlEuc4
Donnerstag bis Freitag, Dienstag um 15:15 Uhr
Montag um 17:15 Uhr

Regie: Ildiko Enyedi

Frei ab 6 Jahren
H F D / 2025
4. Woche
Plakatmotiv "Silent Friend"
Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen.

2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum.

1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung – ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie.

1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums.

Nach dem Goldenen-Bären-Gewinner „Körper und Seele“ (2017) präsentiert die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi mit SILENT FRIEND ein poetisches, sensibles Werk, in dem die Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen zum Sinnbild für die universelle Sehnsucht nach Verbundenheit wird. In den stillen Versuchen ihrer Protagonisten, sich mit der Welt, der Natur und mit sich selbst zu verbinden, entfaltet sich eine berührende Geschichte über Zugehörigkeit, Wandel – und die Schönheit der Sehnsucht. In Venedig wurde Luna Wedler für ihre Rolle mit dem Preis als beste junge Entdeckung ausgezeichnet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/silent-friend.html
Sonntag um 20:45 Uhr
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Anders Thomas Jensen

Frei ab 16 Jahren
DK / 2025
9. Woche
Plakatmotiv "Therapie für Wikinger"
Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.

Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/therapie-fuer-wikinger-172