
Die Filme in der Woche vom 10.09. bis 16.09.2026:
Regie: Lukas Dhont
B F NL / 2022
11. Woche
Close – Filmgespräch zum Welttag der Suizidprävention 2026
Sonntag, 13. September um 11 Uhr in der Neuen Film-Bühne
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
Regie: Lukas Dhont | Belgien/Frankreich/Niederlande | 2022 | 105 Min. | FSK 12
Das preisgekrönte Jugenddrama „Close“ von Lukas Dhont greift auf sensible und eindringliche Weise Themen wie psychische Belastung, Verlust und die Bedeutung naher Beziehungen auf.
Im Anschluss an die Vorführung spricht Dr. Doris Bremm vom Katholischen Bildungsforum Bonn mit Anna Hoff von der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen und Dagmar Fox von der TelefonSeelsorge über psychische Belastungen, den Umgang mit Krisen sowie die Bedeutung von Offenheit und frühzeitiger Unterstützung.
Eintritt: 10 € / 9 € ermäßigt
Oscar-Nominierung: Bester internationaler Film
Großer Preis der Jury Cannes 2022.
Seit ihrer frühesten Kindheit verbringen die 13-jährigen Léo und Rémi viel Zeit miteinander, in ihrer Vertrautheit wirken sie fast wie Brüder. Eines schönen Tages aber ändert sich etwas in ihrem Verhältnis zueinander und kommt es zu einer irreversiblen Trennung. Wie damit umzugehen ist, dem spürt der belgische Regisseur Lukas Dhont in seinem bei aller Schicksalsschwere von poetischen Momenten durchsetztem Drama nach. Dabei findet er immer wieder großartige Bilder, die das Unaussprechliche der auf eine harte Probe gestellten Freundschaft einfühlsam beschreiben und das Publikum bei der Suche nach Antworten auf schwierige Fragen mitfühlen lassen.
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Regie: Sophie Beaulieu
F / 2026
1. Woche
Das wunderbar aufgelegte Schauspielensemble bestehend aus Vincent Macaigne (TAGEBUCH EINER PARISER AFFÄRE), Cécile de France (DIE FARBEN DER ZEIT) und Kino-Newcomerin Zoé Marchal, in der Rolle der Audrey, lässt in FRÜHSTÜCK BEI AUDREY keine Minute Leerlauf zu. Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Sophie Beaulieu ist frech, pointiert und überaus witzig – eine geistreiche Liebeskomödie am Puls der Zeit über gemischte Gefühle und den Mut, den es braucht, sie in Reinform ertragen zu wollen.
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Regie: Sophie Deraspe
2. Woche
Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.
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Regie: Nepomuk Pfaff
D / 2026
4. Woche
INSEKTEN – HELDEN IM VERBORGENEN nimmt uns mit in den Mikrokosmos, in atemberaubende Bilderwelten, erzählt von Schauspielikone Katharina Thalbach, und stellt die Frage: Muss es ein „Mensch ODER Natur“ sein?
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Regie: Fabienne Engel und Wiebke Lühmann
D / 2026
4. Woche
Am 3. Oktober 2023 steigt Wiebke Lühmann in Freiburg im Breisgau auf ihr bepacktes Fahrrad und fährt los. 20.000 Kilometer liegen vor ihr, 22 Länder und die vielleicht größte Frage von allen: Was passiert, wenn man alles Vertraute hinter sich lässt und einfach startet?
430 Tage später, am 5. Dezember 2024, steht sie am Kap der Guten Hoffnung. Dazwischen liegt nicht nur ein langer Weg, sondern eine Zeit voller Begegnungen, Weite, Zweifel und echter Veränderung.
Ein Jahr auf dem Rad fühlt sich nie gleich an. Sandstürme, Hitze und technische Probleme begleiten sie durch Marokko und die Sahara. Entlang der westafrikanischen Küste, durch liberianische Regenwälder, das nigerianische Hochplateau, das Kongobecken und die Namib geht’s immer weiter. Im Süden des Kongos, nach rund 15.000 Kilometern, kippt etwas. Das Ziel wirkt weiter entfernt als je zuvor. Die Freude am Reisen ist plötzlich weg, die Energie auch. Trotzdem beginnt Wiebke das letzte Kapitel: Angola, Namibia und Südafrika. Die Landschaften werden weiter, wilder, spektakulärer – und sie innerlich ruhiger. Nach Wochen mit diversen Challenges fühlen sich die letzten hundert Kilometer fast mühelos an.
Was einmal wie eine verrückte Idee klang, von Freiburg bis ans Kap der Guten Hoffnung zu radeln, ist Realität geworden. Kein Weltrekord, sondern eine Geschichte über Mut, Zweifel und Begegnungen. Und die Erkenntnis, dass es nicht die reine Unabhängigkeit ist, die Wiebke Lühmann stark macht, sondern die Verbindung zu Menschen unterwegs und zu sich selbst.
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Regie: Lars Jessen
D / 2026
7. Woche
Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.
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Regie: Olivia Wilde
12. Woche
Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“.
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Regie: Eva Müller, Isabel Schneider
D / 2026
14. Woche
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