Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Donnerstag bis Dienstag um 18:00 Uhr

Regie: Torsten Körner

Frei ab 0 Jahren
D / 2020
8. Woche
Plakatmotiv "Die Unbeugsamen"
DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbst- vergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.dieunbeugsamen-film.de/
Sonntag um 11:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: David Bickerstaff

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2020
1. Woche
Plakatmotiv "Exhibition On Screen: Van Goghs Sonnenblumen"
Vincent van Goghs Sonnenblumen zählen zu seinen berühmtesten Werken und zu den bekanntesten Gemälden der Welt. Eine bemerkenswerte Ausstellung des Van Gogh Museums ermöglicht einen ganz neuen Blick auf die fünf Versionen der Sonnenblumenvase in öffentlicher Hand. Zu dieser Ausstellung gewährte das Van Gogh Museum Exhibition on Screen erneut exklusiven Zugang. Die Bilder erkennt man auf den ersten Blick, doch unser Film schaut hinter die Kulissen und widmet sich den vielen Geheimnissen und Fragen, die sie umgeben. Warum wählte Van Gogh das exotische Motiv der Sonnenblume mit ihrem langen Stängel und dem goldenen Kranz aus Blütenblättern? Wann kam die Blume nach Europa und wie haben frühere Künstler auf sie reagiert? Was versuchte Van Gogh in seinen Werken auszudrücken und wie unterscheiden sich die verschiedenen Fassungen? Welche Geheimnisse entdeckten die Spezialisten, die diese Werke eingehend untersuchten? Das alles enthüllt dieser faszinierende Film, dessen Macher von Amsterdam nach Tokio, Philadelphia, London und München reisten, um alle fünf Gemälde in unglaublich hoher Auflösung und mit sämtlichen Details aufzunehmen. Jedes Gemälde ist anders und hat seine eigene Geschichte, die sich in eine der bekanntesten und bewegtesten Perioden der Kunstgeschichte einschreibt. Alle fünf Werke befinden sich heute in einem so fragilen Zustand, dass eine solche Ausstellung nie wieder möglich sein wird. Einzig dieser Film bietet Ihnen die Möglichkeit, sie in unserer virtuellen Show zusammen zu sehen und auf diese Weise neue Ebenen der Bilder und seines Künstlers Van Gogh zu verstehen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=7WSANQntUKU

Helden der Wahrscheinlichkeit

Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Anders Thomas Jensen

DK / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Helden der Wahrscheinlichkeit"
Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig. Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters. Otto, Lennart und Emmenthaler tarnen sich vor allem für die ahnungslose Mathilde als Trauer-Therapeuten, üben fleißig den Umgang mit automatischen Waffen und freuen sich auf den Bananenkuchen, wenn das Unrecht erstmal aus der Welt geschafft ist. Denn gemeinsam planen sie nichts weniger als einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen – und genießen den Trost einer unerwarteten Gemeinschaft. Doch ganz so einfach gehen Selbstjustiz und Sinnsuche eben nicht zusammen. Schon bald nämlich fällt den Riders of Justice auf, dass ihnen jemand auf der Spur ist. Bis unter die Zähne bewaffnet erzwingen sie einen Showdown, wie man ihn – zum Glück! – nicht erwarten kann.
Samstag um 13:30 Uhr
Sonntag um 13:15 Uhr
Mittwoch um 14:00 Uhr Letzter Einsatz
OmU
IT / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Paolo Conte - Via Con Me"
Der italienische Liedermacher Paolo Conte ist in der Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Nicht umsonst vergleicht ihn die News York Times mit anderen Größen wie Tom Waits oder Randy Newman. Angefangen hat er einst ganz seriös als Anwalt und Notar, ehe er Mitte der 1960er-Jahre begann, eigene Stücke zu komponieren und zu arrangieren, darunter auch Adriano Celentanos weltberühmter Song „Azzurro“. 1974 folgte sein erstes Soloalbum, sein großer Durchbruch gelang allerdings erst fünf Jahre später mit dem Album „Un gelato al limon“. „Via con me“, das 1981 auf dem Album „Paris Milonga“ erschien, wurde mittlerweile zu einem Klassiker des Jazzs. Der Filmemacher Giorgio Verdelli befasst sich in seinem Dokumentarfilm mit dem Werdegang von Paolo Conte und sprach mit Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini. Auch der zurückgezogen lebende Musiker selbst kommt zu Wort.
Mehr Infos zum Film unter https://www.filmstarts.de/kritiken/287386/trailer/19579851.html
Donnerstag bis Dienstag um 20:15 Uhr
Donnerstag bis Dienstag um 15:30 Uhr
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Philipp Stölzl

Frei ab 12 Jahren
D / 2020
1. Woche
Plakatmotiv "Schachnovelle"
Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Für SCHACHNOVELLE konnte Regisseur Philipp Stölzl (Ich war noch niemals in New York, Der Medicus, Nordwand) eine beeindruckende Besetzung gewinnen. Neben Hauptdarsteller Oliver Masucci (Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Werk ohne Autor, „Dark“, Er ist wieder da) sind Albrecht Schuch (Berlin Alexanderplatz, Systemsprenger, „Bad Banks“), Birgit Minichmayr (3 Tage in Quiberon, Die Goldfische, Alle Anderen) und Rolf Lassgård (Ein Mann namens Ove) Teil des herausragenden Ensembles.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=pNy72-VYXx4