Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Donnerstag um 18:00 Uhr Der Maertyrer seines Herzens
Freitag um 18:00 Uhr Beethoven | Livebegleitung am Klavier von Markus Kreul
Samstag um 18:00 Uhr OV The Magnificent Rebel
Samstag um 14:00 Uhr Beethoven. Tage aus einem Leben
Sonntag um 11:00 Uhr Ludwig van B. Meine unsterbliche Geliebte
Sonntag um 14:00 Uhr Ludwig van Beethoven. Eine deutsche Legende
Montag um 18:00 Uhr Beethoven. Die ganze Wahrheit
Dienstag um 18:00 Uhr Ludwig van. Einfuehrung: Prof. Peter Moormann
Mittwoch um 20:00 Uhr OV Un Grand Amour de Beethoven. Einfuehrung: Prof. Peter Moormann
Frei ab 0 Jahren
D / 2020
2. Woche
Plakatmotiv "Beethoven Filmfest 2020"

Beethoven im Film.
Beethoven-Filmfest des Stadt Museums Bonn in Kooperation mit dem REX-Lichtspieltheater vom 23.–30.9.2020.

Mi, 23.9., 20:00 Uhr: „Eroica” – The day that changed music forever
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).

Fernsehfilm BBC, 2003, 83 Min., Regie: Simon Cellan Jones. In der Hauptrolle Ian Hart. Der ganz auf die Entstehung der dritten Sinfonie Beethovens gerich-tete Film hat seinen Höhepunkt in der grandiosen filmischen und musikalischen Umsetzung der Uraufführung der sog. Eroica am 9. Juni 1804 im Wiener Palais Lobkowitz unter der Leitung des damals 34 Jahre alten Komponisten. Englisches OmU

Do, 24.9., 18:00 Uhr: „Der Märtyrer seines Herzens”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
Stummfilm, Österreich 1917/18, 58 Min., Regie: Emil Justitz, in der Hauptrolle als Beethoven: Fritz Kortner. Mit einer neuen, zum ersten Mal präsentierten, digitalen musikalischen Fassung von Studierenden der Klasse von Phil Mills am D‘Drive, School voor Creative industrie en Pedagogisch werk, Friesland College, Leeuwarden, NL. (Sonderprojekt im Wintersemester 2019/2020

Fr, 25.9., 18:00 Uhr: „Beethoven”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums) sowie Livebegleitung am Klavier von Markus Kreul der etwas zu seinem musikalischen Konzept sagen wird.
Stummfilm, Österreich 1927, 70 Min., Regie: Hans Otto Löwenstein, in der Hauptrolle Fritz Kortner. Der zweite Beethoven-Stummfi lm mit Fritz Kortner wird live am Klavier von Markus Kreul begleitet, der für das Beethoven-Film-fest eine eigene musikalische Fassung erstellt hat, die beim Beethoven-Film-fest zum ersten Mal zu diesem Film zu hören ist.

Sa, 26.9., 14:00 Uhr: „Beethoven – Tage aus einem Leben”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
(urspr.: Der Compositeur) Spielfi lm, Deutsche Demokratische Republik, DEFA-Studio für Spielfi lme, 1976, 108 Min., Regie: Horst Seemann. Der Film, der die Rollen mit damals bekannten Bühnen- und Filmschauspielern der DDR be-setzt, umfasst episodenhaft die Jahre 1813 bis 1819. 1813 stand Beethoven –verkörpert von Donatas Banionis – mit den umjubelten Aufführungen von „Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria” auf der Höhe seines Ruhms.

Mo, 28.9., 18:00 Uhr: „Beethoven – Die ganze Wahrheit”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
(frz. Originaltitel: Le neveu de Beethoven) Spielfi lm, Bundesrepublik Deutsch-land/Frankreich, 1984, 101 Min., Regie: Paul Morrissey. Basierend auf zwei biographischen Darstellungen über Beethovens abgöttisch geliebten, aber auch obsessiv kontrollierten Neffen Karl, ist dieser Film ein eindrucksvolles Porträt über die menschlichen Schattenseiten des großen Komponisten. Die Gegenspielerin Beethovens, seine Schwägerin Johanna, wird von Jane Birkin verkörpert, in der Rolle Beethovens ist Wolfgang Reichmann zu erleben.

So, 27.9., 11:00 Uhr: „Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
(Original-Titel: Immortal Beloved) Spielfi lm, USA, 1994, 116 Min., Regie: BernardRose. Der Spielfi lm lässt die fi ktionale Geschichte nach Beethovens Tod mit dem angeblichen Fund des Briefes an die „Unsterbliche Geliebte” durch Beet-hovens Sekretär der letzten Jahre, Anton Schindler, beginnen. Beethoven wird von Gary Oldman verkörpert, Isabella Rossellini ist als Gräfi n Erdödy zu sehen.

Di, 29.9., 18:00 Uhr:„Ludwig van”
Mit einer Einführung von Prof. Peter Moormann (Professor am Institut für Musikpädagogik an der Universität Köln).

TV Produktion, WDR, 1970, 91 Min., ein Film von Mauricio Kagel. Kagel lässt Beethoven in Gestalt eines Kameramanns in der Kleidung um 1800 in das Bonn der 1960er-Jahre reisen, um dort sein Geburtshaus zu besuchen, wo er durch ein fi ktives, als Wohnung mit Badezimmer, Wohnzimmer, Kinderzim-mer, Abstellraum etc. gestaltetes Museum geführt wird.

So, 27.9., 14:00 Uhr:„Ludwig van Beethoven. Eine deutsche Legende”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
Spielfilm, Österreich, 1949, 95 Min., Regie: Walter Kolm-Veltée. In dem 1949 auf dem Festival unter dem Titel „Eroica” in Cannes vorgestellten, in vielen Details durchaus bildmächtigen Film wird Beethoven von Ewald Balser ver-körpert, sein Neffe Karl von dem jungen Oskar Werner, einem der größten österreichischen Schauspieler überhaupt.

Mi, 30.9., 20:00 Uhr:„Un Grand Amour de Beethoven”
Einführung und Rückblick auf über 100 Jahre Beethoven-Filme:
Prof. Peter Moormann (Professor am Institut für Musikpädagogik an der Universität Köln).
Spielfilm, Frankreich, 1936, 113 Min., Regie u. Drehbuch: Abel Gance. Mit HarryBaur als Beethoven und dem jungen Jean-Louis Barrault als Karl van Beetho-ven. Der 1889 geb. französische Filmpionier baute seinen Film in leitmotivisch besetzten Szenen auf, die 1801 im Leben von Beethoven einsetzen und mit sei-nem Tod enden. Gance geht es nicht um biographische Wahrheiten, sondern umden ganz auf sein musikalisches Genie „zurückgeworfenen” ertaubten Musiker

Sa, 26.9., 18:00 Uhr:„The Magnifi cent Rebel”
Mit einer Einführung von Frau Dr. Ingrid Bodsch (Direktorin des Bonner Stadtmuseums).
Spielfilm, USA, 1961, 101 Min., Regie: Georg Tressler. Die Hauptrolle in dieser US-amerikanischen Filmbiografi e über Ludwig van Beethoven spielt Karlheinz Böhm, für den jungen Dirigentensohn damals nach eigener Aussage „die Rolle seines Lebens”. Englisch (keine Untertitel


Mehr Infos zum Film unter https://www.bthvn2020.de/beteiligung/veranstaltung/beethoven-im-film-beethoven-filmfest/
Freitag, Montag um 15:45 Uhr

Regie: Evelyn Schels

OmU
Frei ab 12 Jahren
D CH / 2019
3. Woche
Plakatmotiv "Body Of Truth"
Die Künstlerinnen Marina Abramović, Sigalit Landau, Katharina Sieverding und Shirin Neshat wurden durch ihre persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung in ihren Heimatländern geprägt und politisiert. Diese Erfahrungen fließen in ihre Werke ein, werden in Kunst verwandelt. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper.
In BODY OF TRUTH begleiten wir die vier Künstlerinnen auf einer emotionalen Reise durch ihre Biographien. Die vier Frauen stammen aus vier verschiedenen Kulturen.
Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von politischen Konflikten, die ihr künstlerisches Schaffen stark beeinflusst haben. Mit ihrer Kunst erschließen sie uns neue Perspektiven und Wahrnehmungen, vertiefen das Verstehen der Themen unserer Zeit. Gehören Gewalt und Machtwille unabdingbar zur menschlichen Natur? Kann uns Kunst helfen, eine hoch komplexe Welt besser zu verstehen?

Mehr Infos zum Film unter https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/body-of-truth-100.html
Donnerstag um 15:30 Uhr
Sonntag um 18:15 Uhr

Regie: Jan Komasa

Frei ab 16 Jahren
PL / 2020
5. Woche
Plakatmotiv "Corpus Christi"
Ein junger Kleinkrimineller bringt als falscher Pfarrer eine kleine Gemeinde wieder auf Spur. Das polnische Drama basiert auf einer wahren Geschichte.

Corpus Christi ist die Geschichte des 20-jährigen Daniel, der während seines Aufenthalts in einem Jugendgefängnis eine spirituelle Transformation erlebt. Er möchte Priester werden. Dies ist jedoch aufgrund seiner Vorstrafen unmöglich. Als er zur Arbeit in eine Kleinstadt geschickt wird, verkleidet er sich bei seiner Ankunft als Priester und übernimmt versehentlich die örtliche Gemeinde. Durch die Ankunft des jungen, charismatischen Predigers verändert sich die Gemeinde zum positiven.

Corpus Christi wurde für den Oscar® 2020 als bester internationaler Spielfilm nominiert.

Mehr Infos zum Film unter https://corpus-christi.arsenalfilm.de/
Samstag um 16:15 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Paul Hegeman

OmU
Frei ab 0 Jahren
NL / 2019
4. Woche
Plakatmotiv "Das Arvo Pärt Gefühl - That Pärt Feeling"
Arvo Pärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler.
Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musikern wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert, sondern auch Choreographen wie Jiří Kylián, Filmemacher wie Alain Gomis und junge Technomusiker wie Kara-Lis Coverdale.
Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/das-arvo-paert-gefuehl.html
Sonntag um 16:15 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Pierre–Hubert Martin

OmU
Frei ab 0 Jahren
F / 2019
3. Woche
Plakatmotiv "Eine Nacht im Louvre: Leonardo da Vinci"

Nachts nur für die große Leinwand gefilmt, ist diese Privatführung durch die LEONARDO DA VINCI Ausstellung – entworfen und kuratiert vom Louvre Museum – eine einzigartige Gelegenheit die schönsten Werke des Meisters aus nächster Nähe zu betrachten.
Diese große Retrospektive, die seine ganze Laufbahn als Maler umspannt, zeigt, wie Leonardo die Malerei über alle anderen Künste stellte und wie seine Erforschung zur Welt – die „Wissenschaft des Malens“ wie er sie nannte – das Instrument einer Kunst war, die über allem danach strebte, seinen Werken Leben einzuhauchen.
Die Einblicke, die die Kuratoren der Ausstellung während diesem gefilmten Privatbesuch offerieren, schaffen ein völlig neues Verständnis von Leonardos künstlerischer Praxis und Maltechnik.

Eintritt: 10 € / 8 € ermäßigt


Mehr Infos zum Film unter http://www.filmstarts.de/kritiken/281582/trailer/19577057.html
Donnerstag bis Sonntag um 20:30 Uhr
Montag um 20:30 Uhr OmU

Regie: Benedict Andrews

Frei ab 6 Jahren
USA / 2020
3. Woche
Plakatmotiv "Jean Seberg - Against All Enemies"
Sie ist eine Ikone der Nouvelle Vague: Die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg sorgt Ende der 1960er Jahre nicht nur durch ihre Rollen in Filmen wie „Außer Atem“, sondern auch durch ihr Engagement für die radikale Bürgerrechtsbewegung der Black Panthers für Aufsehen in ihrer Heimat. Eine Affäre mit dem schwarzen Aktivisten Hakim Jamal (ANTHONY MACKIE) wird ihr schließlich zum Verhängnis: Sie gerät ins Visier des FBI, das Gegner des politischen Status Quo mit brutalen Methoden unter Druck setzt. Jean ahnt nicht, dass der Überwachungsspezialist Jack Solomon (JACK O’CONNELL) speziell auf sie angesetzt wurde… Jean-Luc Godards bahnbrechender Film „Außer Atem“ machte Jean Seberg zu einem der Stars des Kinos der Sechzigerjahre. In seinem mitreißenden Biopic JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES wirft der australische Regisseur Benedict Andrews („Una und Ray“) ein Schlaglicht auf die turbulenteste Zeit im Leben von Jean Seberg, als das FBI alles daran setzte, die Existenz einer Schauspielerin zu zerstören, die sich offen zu ihrem politischen Engagement bekannte.
Mehr Infos zum Film unter http://jeanseberg-derfilm.de/#/
Dienstag um 20:30 Uhr

Regie: Roy Andersson

S D N / 2019
3. Woche
Plakatmotiv "Über die Unendlichkeit"
Mit seinem neuen Film ÜBER DIE UNENDLICHKEIT fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Roy Andersson seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.

In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns ein unverzagter Erzähler an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=9CoCCSxSllk