Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Donnerstag bis Samstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 20:00 Uhr
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Carla Simón


3. Woche
Plakatmotiv "Alcarràs - Die letzte Ernte"
„Wegen der herausragenden Darstellungen, von den Kinderschauspieler:innen bis zu den 80jährigen, wegen der Fähigkeit, die Zärtlichkeit und Komödie einer Familie ebenso zu zeigen wie ihre Kämpfe, und wegen des Portaits unserer Verbindung zur Erde um uns herum und unserer Abhängigkeit von ihr: Der Goldene Bär der Berlinale 2022 geht an Alcarràs.“   M. Night Shyamalan, Präsident der Jury

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn das Land gehört ihnen nicht, der Großgrundbesitzer Pinyol hatte es ihnen einst überlassen, als Dank für seine Rettung im Spanischen Bürgerkrieg. Nun will der junge Pinyol vom Handschlag seines Urgroßvaters nichts mehr wissen. Er will das Land zurück, um eine einträgliche Photovoltaik-Anlage darauf zu errichten.

Auf einzigartige, vielstimmige, mit überbordender Energie und berührenden Momenten der Stille orchestrierte Weise erzählt „Alcarràs“ von der letzten Ernte der Solés – so handfest, zärtlich und sinnlich, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie wähnen. Der Großvater Rogelio gibt die Hofffnung nicht auf, den jungen Pinyol zum Einlenken zu bewegen. Vater Quimet stützt sich in die Erntearbeit, als gäbe es doch noch ein Morgen. Seine Frau Dolors hält Haus und Familie mit fröhlicher Geduld zusammen, doch auch sie kann beherzt Grenzen ziehen. Die älteren Kinder Roger und Mariona, Quimets Schwestern Glòria und Nati und Schwager Cisco helfen bei der Arbeit, inmitten der unbändigen Kinderspiels der kleinen Iris, Teia, Pau und Pere.

Mehr Infos zum Film unter http://alcarras.piffl-medien.de/
Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 18:15 Uhr
Sonntag um 17:30 Uhr
Montag um 18:15 Uhr OmU
Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Olivia Newman

Frei ab 12 Jahren
USA / 2022
3. Woche
Plakatmotiv "Der Gesang der Flusskrebse"
Als junges Mädchen wird Kya von ihren Eltern verlassen. In den gefährlichen Sümpfen von North Carolina zieht sie sich alleine groß und entwickelt sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen...

2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ – das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Gefolgt vom Bestseller um das geheimnisvolle „Marschmädchen“ kommt jetzt die fesselnde Verfilmung auf die große Leinwand. Produzentinnen von DER GESANG DER FLUSSKREBSE sind niemand Geringere als Hollywoodstar Reese Witherspoon und Lauren Levy Neustadter, das Erfolgsteam hinter „Big Little Lies“ und „Kleine Feuer überall“. Regie führt Olivia Newman, die bereits durch ihren Netflix-Film „First Match“ ein starkes Ausrufezeichen setzte.

Mehr Infos zum Film unter https://www.sonypictures.de/film/gesang-der-flusskrebse
Samstag um 14:15 Uhr
Sonntag um 11:00 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2015
3. Woche
Plakatmotiv "Exhibition on Screen"
Ihr Sitzplatz in der ersten Reihe vor den berühmtesten Kunstgegenständen der Welt.

Einheitspreis: 8 €

Canaletto und die Kunst von Venedig
Sonntag, 21.08. um 11 Uhr

Der italienische Maler Giovanni Antonio Canal, besser bekannt unter dem Künstlernamen Canaletto, ist vor allem für zahlreiche Bilder von seiner Heimatstadt Venedig bekannt, deren Kanäle und Gassen er mit Vorliebe einfing, wobei er die Realität jedoch gerne etwas zurechtbog und schon mal Gebäude versetzte oder komplett neue Architektur erdachte. Regisseur David Bickerstaff führt den Zuschauer in seiner Dokumentation „Canaletto und die Kunst von Venedig“ jedoch nicht nur an Canalettos Lieblingsorte in Venedig, sondern auch nach Windsor Castle und in den Buckingham Palace, wo in der Queen's Gallery zahlreiche Werke Canalettos ausgestellt sind. Wie es dazu kam, dass der italienische Maler diesen Ehrenplatz erhielt, erläutern Experten und Kuratoren in Interviews.

Ich, Claude Monet
Sonntag, 28.08.+04.09. um 11 Uhr

In „Ich, Claude Monet“ zeichnet Dokumentarfilmer Phil Grabsky ein Porträt von Claude Monet und stützt sich dabei auf mehr als 2.500 Briefe des französischen Malers. Monet gilt als einer der Gründer des Impressionismus und gab der Kunstgattung mit seinem Werk „Impression, Sonnenaufgang“ von 1872 erst ihren Namen, außerdem war er einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch wenn es sein Erfolg und seine sonnendurchfluteten, in leuchtenden Farben strahlenden Bilder nicht vermuten lasen, litt Monet an Depressionen und Einsamkeit und hegte Selbstmordgedanken. Grabsky versucht in seiner an den verschiedenen europäischen Entstehungsorten von Monets Bildern gedrehten Dokumentation zu erkunden, wie diese unterschiedlichen Seiten des Künstlers zusammenpassen.

Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/german/
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Jordan Peele

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2017
4. Woche
Plakatmotiv "Get Out"
Ein Landhaus im Grünen, ein Wochenende bei den Schwiegereltern in spe, der Empfang ist herzlich - vielleicht eine Spur „zu herzlich“. Schnell muss Chris (Daniel Kaluuya; Sicario) feststellen, dass mit der Familie seiner Freundin Rose (Allison Williams; Girls) etwas nicht stimmt. Bizarre Zwischenfälle verwandeln den vermeintlich entspannten Antrittsbesuch unversehens in einen ausgewachsenen Alptraum für den Familien-Neuling.

Fesselnd inszenierter Thriller trifft auf bissige Gesellschaftskritik – Jordan Peele setzt neue Maßstäbe im Horror-Genre, denn sein Konzept ist originell und vielschichtig. GET OUT aus dem Hause Blumhouse Productions (u.a. Split, The Visit, die Insidious-Reihe und The Gift) ist ein selten gesehenes Regiedebüt. Peele, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, fand mit Jason Blum sowie Sean McKittrick (Donnie Darko, Bad Words) und Edward H. Hamm Jr. (Bad Words) die richtigen Partner, um seine eigene Vision eines Horrorfilms auch als Produzent zu verwirklichen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=EKwmrP9tyHg
Sonntag um 13:00 Uhr
Montag bis Dienstag um 16:15 Uhr

Regie: Sophie Hyde

Frei ab 12 Jahren
GB / 2021
12. Woche
Plakatmotiv "Meine Stunden mit Leo"
Frisch verwitwet engagiert in MEINE STUNDEN MIT LEO die pensionierte Lehrerin Nancy Stokes, hinreißend gespielt von Oscarpreisträgerin Emma Thompson, einen jungen, hübschen Callboy, verführerisch und einfühlsam dargestellt von Daryl McCormack, um endlich all das auszuprobieren, was ihr in ihrem sexuell eher unbefriedigenden Eheleben verwehrt blieb.

Nancy Stokes (Emma Thompson), eine verwitwete, ehemalige Lehrerin, sehnt sich nach Abenteuern, zwischenmenschlicher Nähe und gutem Sex, der ihr in ihrer stabilen, aber langweiligen Ehe vorenthalten wurde. Nancy ist fest entschlossen, möglichst viel davon nachzuholen, und engagiert einen Callboy für eine Nacht glückbringender neuer Erfahrungen. Sie trifft den jungen Leo Grande (Daryl McCormack) in einem anonymen Hotelzimmer außerhalb der Stadt. Der ist wie erwartet äußerst attraktiv, aber womit Nancy ganz und gar nicht gerechnet hat: Leo ist nicht nur ein Experte in Sachen körperlicher Liebe, sondern auch ein interessanter und witziger Gesprächspartner. Und auch wenn er bei aller Offenheit nicht alles über sich verrät, stellt Nancy fest, dass sie ihn mag. Und er mag sie. Im Laufe weiterer Rendezvous verschiebt sich die Machtdynamik zwischen ihnen und beide müssen ihre Komfortzonen endgültig verlassen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/meine-stunden-mit-leo
Donnerstag bis Samstag, Dienstag um 20:45 Uhr OmU
Montag um 20:45 Uhr OV

Regie: Jordan Peele

USA / 2022
3. Woche
Plakatmotiv "Nope"
„Was ist ein schlechtes Wunder?”

Mit Get Out und Wir hat Oscar®-Gewinner Jordan Peele den modernen Horror auf den Kopf gestellt und völlig neu definiert. Im Sommer 2022 präsentiert er mit NOPE seine neueste doppelbödige Schreckensvision und beweist einmal mehr, dass er ein Meister des spektakulär abgründigen Genrefilms ist.

Jill (Keke Palmer) und James (Daniel Kaluuya) sind die Eigentümer einer Farm für Hollywood-Filmpferde. Ihre kalifornische Haywood-Ranch, weitab von den ersten Anzeichen menschlicher Zivilisation, ist bereits seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Eines Nachts beobachten sie auf ihrem Land schockierende Phänomene, für die es keinerlei Erklärung zu geben scheint. Dabei ahnen sie nicht, dass es sich nur um die Vorboten eines grauenerregenden Geheimnisses handelt ...

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/nope
Sonntag um 15:00 Uhr

Regie: Regis Roinsard

Frei ab 12 Jahren
F / 2021
3. Woche
Plakatmotiv "Warten auf Bojangles"
Es ist Liebe auf den allerersten Blick, zumindest bei Georges, der der fantasievollen und spontanen Camille sofort verfällt. Doch so schnell wie sie ihm erschienen ist, so schnell ist Camille auch wieder verschwunden. Georges muss Camille erst zu dieser Liebe überreden, aber dann tauchen sie gemeinsam ein in ein leidenschaftliches Leben fernab aller Konventionen im Frankreich der 50er Jahre. Jede Nacht wird zum überschwänglichen Fest, auf dem sie zu Mr. Bojangles tanzen und ihre Freunde mit verrückten Geschichten unterhalten. Nach der Geburt ihres Sohnes Gary gehört auch er ganz selbstverständlich zu dieser exzentrischen Welt dazu. Doch sie kennen beide auch die dunkle Seite von Camille, die bittere Wahrheit, die ihr Leben zunehmend zu zerstören droht¿ Kurzerhand trifft Georges eine tiefgreifende Entscheidung in der Hoffnung, seine große Liebe und seine Familie ein letztes Mal zu retten.
Basierend auf dem gleichnamigen französischen Erfolgsroman von Olivier Bourdeaut inszeniert Regisseur Régis Roinsard mit WARTEN AUF BOJANGLES eine ebenso poetische wie dramatische Liebesgeschichte. Die französischen Schauspielstars Virginie Efira und Romain Duris verkörpern ein Paar, das mit seiner bedingungslosen Liebe stets dicht am Abgrund tanzt.

Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/warten-auf-bojangles-2020/