Kinosaison aus dem Royal Opera House 2018/19

Ab November im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2018/19"
GB / 2018

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2018/19 im Rex-Kino.


Mit elf Titeln wird die Royal Opera House Live-Kinosaison 2018/19 das Publikum in mehr als 1500 Kinos in über 40 Ländern begeistern. Die neue Saison umfasst einige der beliebtesten Produktionen der Royal Opera und des Royal Ballet’s aus dem klassischen Repertoire, viele der besten Ballett- und Opernstars der Welt und vier brandneue Produktionen. Mehr als 130 Kinos in Deutschland und Österreich werden die Übertragungen live aus dem Covent Garden in London zeigen.

Eintritt: 20 € / 18 € ermäßigt


THE ROYAL BALLET: LA BAYADÈRE
SONNTAG, 18. NOVEMBER 2018 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 5 MINUTEN

Marius Petipas Fantasie spielt in einem märchenhaften Indien. Es geht darin um eine Tempeltänzerin und den Prinzen, der sie liebt
und doch eine andere zur Frau nimmt. Der berühmte »weiße Akt« ist ein Höhepunkt für das Corps de ballet: Im Mondlicht des
»Königreichs der Schatten« wird der Prinz von verschiedenen Verkörperungen seiner verflossenen Liebe heimgesucht. Die
Choreografie ermöglicht zwei Ballerinen einen brillanten Wettstreit, und in einem atemberaubenden Solo erwacht eine
Bronzestatue zum Leben. Melodisch und atmosphärisch entspricht Minkus’ Musik genau dem Fluss und der Präzision der klassischen Choreografie und der dramatischen Erzählkunst.

THE ROYAL BALLET: DER NUSSKNACKER
SONNTAG, 23. DEZEMBER 2018 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 2 STUNDEN 30 MINUTEN

THE ROYAL OPERA: PIQUE DAME
SONNTAG, 27. JANUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 30 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA: LA TRAVIATA
SONNTAG, 3. FEBRUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 35 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET: DON QUIXOTE
SONNTAG, 24. FEBRUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 2 STUNDEN 34 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA: LA FORZA DEL DESTINO (Diie Macht des Schicksals)
SONNTAG, 7. APRIL 2019 UM 10:30 UHR

GESAMTDAUER: 4 STUNDEN 15 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA: FAUST
SONNTAG, 5. MAI 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 45 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL BALLET: WITHIN THE GOLDEN HOUR | NEW SIDI LARBI CHERKAOUI | FLIGHT PATTERN
SONNTAG, 19. MAI 2019 UM 11:00 UHR
GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 15 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET: ROMEO UND JULIA
SONNTAG, 16. JUNI 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 15 MINUTEN,  ZWEI PAUSEN

Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/cinemas

Der Klang der Stimme

Ab So., 11.11. im Rex

Regie: Bernard Weber
Plakatmotiv "Der Klang der Stimme"
CH / 2018
Der Klang der Stimme erzählt von vier Menschen, die mit Leidenschaft die Grenzen der menschlichen Stimme neu ausloten. Andreas Schaerer experimentiert mit seiner Stimme um Klänge zu finden, die ihn bei Live Auftritten verwandeln. Die Sopranistin Regula Mühlemann sucht den perfekten 360 Grad rundum Klang, der frei im ganzen Raum schwebt. Matthias Echternach forscht mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden nach dem Geheimnis der Stimme. Und Miriam Helle begleitet mit unkonventionellen Methoden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen Stimme. Eine filmische Annäherung an die transzendierende Wirkung der menschlichen Stimme. Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/derklangderstimme/

Kinderwagen-Kino

Ab 14.11. im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
diverse / 2018

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi., 14.11. um 11 Uhr "25KM/H"

Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.
Mehr Infos zum Film unter http://www.sonypictures.at/player.html?ID=3e6a1d69-efd0-4441-b2da-91d6dc464cc8&format=0&bandwidth=0

Der marktgerechte Patient

Ab Mi., 14.11. um 20 Uhr im Rex

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz
Plakatmotiv "Der marktgerechte Patient"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Mit anschließender Diskussion, Teilnehmerin: Dagmar Paternoga von  Bündnis "Krankenhaus statt Fabrik".

In Zusammenarbeit mit Attac Bonn.


Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Der Film deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Klinikbeschäftigte auf.

Mehr Infos zum Film unter http://der-marktgerechte-patient.org/index.php/de/

Juliet, Naked

Ab 15.11. im Rex

Regie: Jesse Peretz
Plakatmotiv "Juliet, Naked"
GB USA / 2017

Eine von Nick Hornby geschriebene Komödie über das Älterwerden die auch wegen Hauptdarsteller Ethan Hawke an die "Before Sunrise"-Filme von Richard Linklater erinnert. Ein sehr sympatischer Film für alle, die noch wissen was eine Schallplatte ist und was es bedeutet Fan von etwas zu sein.

Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker-Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich. So beginnt eine Social Media Freundschaft, die so unglaublich ist, das Annie Duncan davon erst mal nichts erzählt...

Mehr Infos zum Film unter https://www.prokino.de/movies/details/Juliet_Naked

Loro - Die Verführten

Ab Mi., 21.11. um 20 Uhr | Einmalige Vorstellung im Rex

Regie: Paolo Sorrentino
Plakatmotiv "Loro - Die Verführten"
Frei ab 12 Jahren
I GF / 2018
Paolo Sorrentino widmet sich in seinem neuen Film nach LA GRANDE BELLEZZA dem Leben von Silvio Berlusconi. Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/loro/

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot

Ab 28.11. um 19 Uhr. Zu Gast: Regisseur Philip Gröning im Rex

Regie: Philip Gröning
Plakatmotiv "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot"
Frei ab 172 Jahren
D F CH / 2018
Sommerhitze. Eine Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert und Elena liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, ein Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen. Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Und je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist und die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr, wie es vorher war. Mehr Infos zum Film unter http://www.wfilm.de/mein-bruder-heisst-robert-und-ist-ein-idiot/

Cold War - Der Breitengrad der Liebe

Ab 22.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Pawel Pawlikowski
Plakatmotiv "Cold War - Der Breitengrad der Liebe"
PL GB F / 2018
Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=NaV8QELBmXs

Der Vorname

Ab 29.11. im Rex

Regie: Alexandre de La Patellière, Matthieu Delaporte
Plakatmotiv "Der Vorname"
Frei ab 12 Jahren
F / 2012
Vincent, der erfolgreiche und triumphierende 40 jährige, wird zum ersten Mal Vater. Eingeladen zu einem Abendessen mit Elizabeth und Peter, seiner Schwester und seinem Schwager, trifft er Claude, einen Freund aus Kindertagen. Bis zur Ankunft seiner jungen Frau Anna wird er mit Fragen über seine kommende Vaterschaft überhäuft. Es beginnt ganz harmlos... Als Vincent gefragt wird, ob sie bereits einen Namen für das ungeborene Kind gewählt haben, gibt der begnadete Selbstdarsteller eine Antwort, die die kleine Gruppe in totales Chaos stürzt. Er heizt die Atmosphäre weiter an, bis schliesslich alle Masken fallen und der familiäre Abend so richtig aus dem Ruder läuft. Mit geradezu mathematischer Präzision zwischen Provokationslust und Eitelkeitsschüben zweier Alphatieren am Rand der Katastrophe. Mehr Infos zum Film unter http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/der-vorname

Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht

Ab Sa./So. 01./02.+08./09.+15./16.+22./23.12 ca. 14 Uhr im Rex

Regie: Julian Köberer von Judith Gardner
D / 2018
 Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut, seine Angestellten ausbeutet und Weihnachten über alles hasst. Da erhält er am Abend vor Weihnachten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt, sein Verhalten zu ändern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge die einsamen, traurigen Weihnachtsfeste seiner Kindheit aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte, zeigt. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen schwerkranken Sohnes Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge schließlich seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, sollte er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändern...

Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=765

Komponistinnen

Ab So. 02.12. um 11 Uhr zu Gast: Kyra Steckeweh u. Tim Van Beveren im Rex

Regie: Tim van Beveren
Plakatmotiv "Komponistinnen"
D / 2018

Die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh stellte eines Tages fest, dass ihr Repertoire nur aus Musik von Männern besteht. Daraufhin begann sie, nach Stücken von Komponistinnen zu suchen und ihre Recherchen förderten schnell eine Vielzahl fantastischer Klavierwerke zutage, die bis heute fast nie gespielt werden.

Mehr Infos zum Film unter http://komponistinnen.com/de_DE/

Astrid

Ab 06.12. im Rex

Regie: Pernille Fischer Christensen
Plakatmotiv "Astrid"
Frei ab 6 Jahren
S DK D / 2018
Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten. Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/astrid/

Der Dolmetscher

Ab 29.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Martin Sulik
Plakatmotiv "Der Dolmetscher"
SVK CZE AUT / 2018
Nachdenkliches und unterhaltsames Roadmovie über zwei sehr unterschiedliche Männer die nach und nach ihre Seelenverwandtschaft entdecken.

„Sind sie Brüder? Zwillinge! Sie sehen sich nicht ähnlich. Wir haben nicht die gleiche Mutter.“ (der nationalsozialistische Terror hat Ali und Georg zu Schicksals Brüdern gemacht.)

Der slowakische Rentner Ali (Jiří Menzel) dessen Eltern aus rassistischen Gründen von den Nazis ermordet worden sind und Georg, der Sohn eines der verantwortlichen Täter (Peter Simonischek) machen sich zusammen auf eine Reise durch die Slowakei. Dabei kommt zur Sprache, was sie schon ihr ganzes Leben belastet, sie aber bisher vor Niemandem aussprechen konnten.

Der Dolmetscher stellt ein bemerkenswertes Gipfeltreffen europäischer Filmschaffender dar. Regisseur Martin Šulík (Der Garten) ist der bekannteste Slowakische Regisseur, der auch schon für sein Land ins Oscar-Rennen ging. Jiří Menzel hat als Regisseur für Tschechien (damals noch Tschechoslowakei) schon einen Oscar gewonnen. Und der Österreicher
Peter Simonischek wurde für seine Leistung in Tony Erdmann mit dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/der-dolmetscher.html

Am Puls des Stroms: Der Rhein von Düsseldorf bis Mainz in den Jahren 1925 bis 1985

Ab 09.12. um 11 Uhr im Rex

Regie: Hermann Rheindorf
Plakatmotiv "Am Puls des Stroms: Der Rhein von Düsseldorf bis Mainz in den Jahren 1925 bis 1985"
D / 2018
Das Herz des Rheinlands in alten Filmaufnahmen – Eine weitere Rheinreise durch die Geschichte führt uns 250km stromaufwärts von Düsseldorf bis nach Mainz. Dazwischen liegen die römischen Gründungen Köln, Bonn und Koblenz, verbunden durch das sagenumwobene Rheintal mit Drachenfels, der Bopparder Rheinschleife, der Loreley und dem Riff Binger Loch. Dabei durchstreifen wir drei fruchtbare Ebenen: Die Kölner Bucht, das Neuwieder Becken und den Rheingau.

Wir besuchen die verschiedenen Orte in unterschiedlichen Epochen des 20. Jhd. und wagen Zeitsprünge von etwa 60 Jahren. Wir erleben Düsseldorfs Geburtsstunde als Deutschlands Modestadt 1949, klettern 1930 auf die Spitzen des Kölner Doms, besuchen die Bundeshauptstadt Bonn in den 60ern. Wir erklimmen den Drachenfels, trotzen mit den Lotsen von St. Goar den Stromschnellen und Eisschollen an der Loreley oder tanzen in den 70ern am Mainzer Dom. Der Rhein ist ein Paradies für Touristen aller Generationen. Sie strömen von Ort
zu Ort, von Burg zu Burg und nicht Wenige verlieren sich in den ungezählten Weinkellern. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=eWx_LpDLfMQ

Elternschule

Ab Mi., 05.12. um 19 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Ralf Bücheler und Jörg Adolph
Plakatmotiv "Elternschule"
D / 2018
"Elternschule" betrachtet ein zentrales Konfliktfeld unserer Gesellschaft: Erziehung. Wie gehen wir richtig mit unseren Kindern um - und mit uns selbst?

Kinder im chronischen Stress: Laura schreit 14 Stunden am Tag. Anna kämpft mit ihrer Mutter um alles. Lucy hat noch keine Nacht durchgeschlafen. Joshua wird schnell wütend und beruhigt sich nicht mehr. Mohammed Ali kratzt sich blutig, schläft kaum und jammert den ganzen Tag. Felix trinkt nur Milch, die er gleich wieder erbricht. Zahra isst überhaupt nichts mehr, außer Pommes und Chicken Nuggets.

Sie alle kommen mit ihren erschöpften Eltern in die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung "Pädiatrische Psychosomatik". Hier werden chronische Krankheiten behandelt: Neurodermitis, Asthma, Allergien, Schlaf- und Essstörungen, Verhaltensauffälligkeiten. Mindestens drei Wochen lang bleiben Eltern und Kinder in der Klinik und durchlaufen ein umfassendes Programm: Schlaftraining, Esstraining, Verhaltenstraining, Psychotherapie und Erziehungscoaching. Die Behandlung ist ganzheitlich, d.h. es geht hier nicht nur um die Symptome der Kinder, sondern um das gesamte Beziehungsgeflecht der Familie - und um das Verhalten der Eltern. Aber das wird den Betroffenen erst nach und nach klar. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/288154274

Das Prinzip Montessori - Die Lust am Selber-Lernen

Ab Mi., 12.12 um 16:30 Uhr im Rex

Regie: Alexandre Mourot
Plakatmotiv "Das Prinzip Montessori - Die Lust am Selber-Lernen"
F / 2017
DAS PRINZIP MONTESSORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN taucht ein in die magische Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals ausformulierte.
Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von der Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs älteste Montessori-Schule. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden.

Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=vks7sMzf8Co

Gegen den Strom

Ab 13.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Benedikt Erlingsson
Plakatmotiv "Gegen den Strom"
Frei ab 6 Jahren
IS F UA / 2018
Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg. Mehr Infos zum Film unter https://www.gegen-den-strom-film.de/

RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit

Ab 13.12. im Rex

Regie: Julie Cohen
Plakatmotiv "RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit"
USA / 2018
RUTH BADER GINSBURG hat die Welt der amerikanischen Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellt ihr Leben in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Inzwischen berühmt und berüchtigt als "Notorious RBG", entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen Rückzug und Ruhestand. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt Ruth Bader Ginsburg gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Znobh1ZUIbI

L'Apparition - Die Erscheinung

Ab 13.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Xavier Giannoli
Plakatmotiv "L'Apparition - Die Erscheinung"
Frei ab 12 Jahren
F / 2017
Der investigative Journalist Jacques (Vincent Lindon) untersucht im Auftrag eines Ausschusses des Vatikans einen mysteriösen Fall: Die 18-jährige Anna (Galatea Bellugi) aus einem kleinen Dorf im Südosten Frankreichs behauptet, dass ihr die Jungfrau Maria erschienen ist. Jacques hat mit Religion nicht viel am Hut, soll aber nun als Teil einer Untersuchungskommission herausfinden, was an den Behauptungen der jungen Frau dran ist. Vor Ort angekommen, stellt Jacques fest, dass sich bereits eine große Gemeinschaft von Gläubigen um Anna versammelt hat, die sie mit Anfragen überhäuft. Gleichzeitig erkennt er in ihr aber auch eine sensible und zutiefst gläubige junge Frau. Nach und nach kommt Jacques der Wahrheit auf die Spur und sieht seine persönlichen Überzeugungen auf die Probe gestellt... Mehr Infos zum Film unter https://frz.filmtage-bonn.de/filme/die-erscheinung/

Shoplifters - Familienbande

Ab 27.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Hirokazu Kore-eda
Plakatmotiv "Shoplifters - Familienbande"
Frei ab 12 Jahren
J / 2018
Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata (Lily Franky) und sein Sohn Shota (Jyo Kairi) auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri (Sasaki Miyu). Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann - er “stibitzt” Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo (Ando Sakura) über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue (Kiki Kilin) und Halbschwester Aki (Matsuoka Mayu), die hinter einem Einwegspiegel in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler… Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/shoplifters

Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2018

Ab 31.12. um 17 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2018"
D / 2017
Das Silvesterkonzert mit mit Daniel Barenboim.

Mo., 31. Dez. 2018
Beginn: 17 Uhr
Eintritt: 24 € / 20 € ermäßigt

Vorbestellungen werden bereits unter 0228 / 62 23 30 entgegengenommen.

Dirigent dieses Silvesterkonzerts ist mit Daniel Barenboim einer der ältesten Freunde der Berliner Philharmoniker. Als Solist ist er zudem in Mozarts Klavierkonzert Nr. 26 zu erleben – einem Werk von perlender Schönheit und nuancenreichem Ausdruck. Ferner gibt es vier berühmte Werke von Maurice Ravel, in denen Eleganz und Originalität eine beeindruckende Synthese eingehen. Den Schluss markiert der Boléro, das vielleicht beeindruckendste Crescendo der Musikgeschichte.


Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur KV 537 »Krönungskonzert«
Daniel Barenboim
Klavier

Maurice Ravel
Rapsodie espagnole

Maurice Ravel
Alborada del gracioso

Maurice Ravel
Pavane pour une infante défunte (Orchesterfassungen)

Maurice Ravel
Boléro
Mehr Infos zum Film unter https://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/details/51845/

Silvester-Überraschungsfilm 2018

Ab 31.12. um 20:30 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Silvester-Überraschungsfilm 2018"
2018
Das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und wir nehmen dies zum Anlass mit Ihnen zu feiern.
Dazu laden wir Sie am Mo., 31.12. um 20:30 Uhr zu unserem Silvesterabend im Rex-Kino ein.
Auch dieses Jahr präsentieren wir einen Silvesterspezial-Überraschungsfilm:

Ort: Rex-Kino
Datum: Montag, 31.12.2018
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Preis: 12 € / 10 € ermäßigt

Der Vorverkauf hat bereits begonnen!


Wir wünschen allen einen angenehmen und schönen Jahresabschluss.
Der Film, so hoffen wir, trägt mindestens zu letzterem bei.