Sterben

Ab Dienstag, 18.06. um 19:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Matthias Glasner
Plakatmotiv "Sterben"
Frei ab 16 Jahren
D / 2024

Mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld

 9 Nominierungen Deutscher Filmpreis 2024:
„Ein Ensemble, wie man es im deutschen Kino lange nicht mehr gesehen hat.“ – FAZ
„Der deutsche Regisseur Matthias Glasner hat mit „Sterben“ ein wuchtiges, aufwühlendes Familienepos geschaffen“ – Der Spiegel
„Emotionales deutsches Meisterwerk“ – BZ

Familie Lunies hat schon lange keinen inneren Zusammenhalt mehr. Lissy Lunies, Mitte 70, ist insgeheim froh darüber, dass ihr langsam dahinsiechender, dementer Mann Gerd ins Heim kommt. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit lassen ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Währenddessen arbeitet ihr Sohn, der Dirigent Tom, mit seinem depressiven besten Freund Bernard an einer Komposition namens „Sterben“. Toms Ex-Freundin Liv will ihn zum Ersatzvater ihres Kindes machen. Seine Schwester Ellen beginnt eine Affäre mit einem verheirateten Zahnarzt, die beiden verbindet die Liebe zum Alkohol und zum Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis. Mit dem Tod konfrontiert, begegnen die Familienmitglieder sich wieder.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=495w2h0V6Ww

In mir tanze ich - Das Klezmer Projekt

Ab Mittwoch, 19.06. um 14 Uhr, Letzter Einsatz im Rex

Regie: Leandro Koch und Paloma Schachmann
Plakatmotiv "In mir tanze ich - Das Klezmer Projekt"
OmU
AT / 2023
Eine Reise auf den Spuren der Klezmer-Musik:
Vom Hochzeitsritual in Buenos Aires zu aktuellen konzertanten Formen in Europa bis zu den letzten Spuren der jiddischen Musikkultur in der Erinnerung von Roma-Musikern im Grenzgebiet der heutigen Länder Rumänien, Ukraine und Moldau.

Ein jüdischer Hochzeitskameramann, der mit der Religion seiner Familie wenig anfangen kann, verliebt sich (bei einem Hochzeitsdreh) in eine Klezmer-Klarinettistin und erfindet spontan ein Dokumentarfilmprojekt über diese Musik, um Zeit mit ihr zu verbringen.
Das führt sie zusammen auf eine Reise durch Osteuropa auf der Suche nach den verlorenen Klezmer-Melodien, die von den Roma und Sinti bewahrt werden, die vor dem Genozid mit den Juden zusammenlebten. Mehr Infos zum Film unter https://filmkinotext.de/in-mir-tanze-ich.html

Following

Ab Mittwoch, 19.06. um 20:45 Uhr im Rex

Regie: Christopher Nolan
Plakatmotiv "Following"
Frei ab 16 Jahren
OmU
GB / 1998
Das beeindruckende Regiedebüt von Christopher Nolan.

Der Einzelgänger Bill (Jeremy Theobald) hat ein ziemlich eigentümliches Hobby: Er verfolgt willkürlich wildfremde Menschen quer durch London – unter dem Vorwand, als Schriftsteller für seine Geschichten zu recherchieren, zunehmend aber aus rein voyeuristischer Neugier. Einer der Beschatteten bekommt davon Wind, dass er verfolgt wird, stellt Bill schließlich zur Rede und überrascht ihn: Cobb (Alex Haw) ist selbst Einbrecher und raubt Wohnungen nicht einfach nur aus, sondern genießt förmlich das Gefühl unbändiger Macht, in den verschiedenen persönlichen Besitztümern der Bewohner zu stöbern und in deren Leben einzudringen. Bill begleitet Cobb fortan bei dessen Einbruchstouren und wird immer stärker in etwas hineingezogen, das er irgendwann nicht mehr kontrollieren kann – zumal er sich in eine attraktive blonde Frau (Lucy Russell) verliebt hat, die jedoch mit einer von Londons Unterweltgrößen verbandelt ist. Mehr Infos zum Film unter https://dropoutcinema.org/following/

One Life

Ab MIttwoch, 19.06. um 16:30 Uhr (Letzter Einsatz) im Rex

Regie: James Hawes
Plakatmotiv "One Life"
GB IT D / 2023
„Wenn etwas nicht unmöglich ist, dann muss es einen Weg geben!“
Mit dieser Lebenseinstellung schrieb Sir Nicholas ‚Nicky‘ Winton (Anthony Hopkins) Geschichte, als er in einem Wettlauf gegen die Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 669 jüdische Kinder vor den Nazis rettete.

Morgen ist auch noch ein Tag

Ab Mittwoch, 19.06. um 17:45 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Paola Cortellesi
Plakatmotiv "Morgen ist auch noch ein Tag"
I / 2023
Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst … Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/morgen-ist-auch-noch-ein-tag

Der Sohn des Mullahs

Ab Mittwoch, 19.06. um 20 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Nahid Persson Sarvestani
Plakatmotiv "Der Sohn des Mullahs"
Frei ab 12 Jahren
OmU
S / 2023
Mittwoch, 19.06. um 20 Uhr in Zusammenarbeit mit Frauen* Leben Freiheit Bonn und anschließendem Gespräch in der Neuen Filmbühne.

Der iranische Journalist Roohollah Zam muss seine Heimat verlassen, nachdem er sich den Mullahs in seinem Land widersetzt hat. Obwohl er selbst aus einer zutiefst klerikalen Familie stammt und als Jugendlicher seinen Vater zu Treffen mit dem obersten Führer Khamenei begleitet hat, wird er immer mehr zum Regimegegner. Mit seinem Nachrichtensender “Amadnews”, den er im französischen Exil gründet, deckt er Geldwäscheaktivitäten des Iran auf. Nach Morddrohungen wird Roohollah Zam unter den Schutz der französischen Sicherheitsbehörden gestellt.
Ab 2019 dokumentiert die schwedisch-iranische Regisseurin Nahid Persson Sarvestani sein Leben im Exil und beginnt, ihn in seinem Versteck zu filmen. Auch sie erhält anonyme Morddrohungen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gelingt es dem iranischen Regime, Roohollah Zams Netzwerk zu infiltrieren und “Maulwürfe” einzuschleusen, die sein Vertrauen gewinnen. Roohollah Zam wird in eine Falle gelockt und in den Iran entführt. Nach 14 Monaten Haft, einem erzwungenen Geständnis und einem Schauprozess, den die Iraner live im Fernsehen verfolgen können, wird er zum Tode verurteilt und hingerichtet. Mehr Infos zum Film unter https://riseandshine-cinema.de/portfolio/der-sohn-des-mullahs/

Was uns hält

Ab 20.06. in der Neuen Filmbühne

Regie: Daniele Luchetti
Plakatmotiv "Was uns hält"
IT / 2020

„5 Stern!“ epd film
„raffiniert konstruiertes Porträt einer Beziehung“  The Times
„Familienaufstellung mit turbulentem Ende“ indiekino
„Luchetti zeigt auf, welche geheimen, teils unerklärlichen Kräfte die Bindung einer Familie ausmachen“ SZENE HAMBURG
„ein spannendes emotionales Puzzlespiel , das clever unterhält.“  Journal Frankfurt
„lädt dazu ein, die Komplexität familiärer Beziehungen auf eine neue Art zu betrachten.“ TIP BERLIN
„Regisseur und Co-Autor Daniele Luchetti erzählt weise, gewitzt verschachtelt und mitreißend von einer konfliktgeprüften Beziehung und seziert die Seelen der Beziehungspartner:innen derart entlarvend, dass man schmunzelnd und zugleich ertappt im Kinosessel versinkt. Brillanter Seelenstrip.“  CHOICES.de

Neapel Anfang der 1980er Jahre. Aldo (Luigi Lo Cascio) hat gerade seine Kinder Anna und Sandro ins Bett gebracht und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählt. Nun steht er in der Küche neben seiner Frau Vanda (Alba Rohrwacher) und gesteht ihr, dass er eine Affäre hat. Vanda verliert den Boden unter den Füssen und weiß nicht, wie sie reagieren soll. Was bedeutet das für sie und die Kinder? Dreißig Jahre später sind Vanda und Aldo noch immer verheiratet … Nach dem Roman „Auf immer verbunden“ von Domenico Starnone erzählt Regisseur Daniele Luchettis Drama davon, wie stark die Bindung einer Familie im Guten wie im Schlechten ist – auch wenn die Liebe in neue Richtungen zieht. Eröffnungsfilm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2020.

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmagentinnen.de/was-uns-haelt/

Late Night with the Devil (Out Of Frames)

Ab Freitag, 21+28.06. ca. 22 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Cameron Cairnes und Colin Cairnes
Plakatmotiv "Late Night with the Devil (Out Of Frames)"
Frei ab 16 Jahren
OmU
AUS UAE USA / 2023
Alle Filme unserer "Out of Frames"-Reihe in Originalfassung mit deutschen Untertiteln in der Neuen Filmbühne.

Freitag, 21+28.06. um um 22:15 Uhr
Late Night With the Devil OmU


Halloween, 1977. Quotenwoche im US-Fernsehen. Ein Millionenpublikum verfolgt das Live-Event, das eine ganze Nation erschüttern wird. Zu Gast: Ein Medium, ein Magier, eine Expertin für Paranormales und ein junges Mädchen, das von einem Dämon besessen ist. Aufgrund des unfassbaren Grauens der Ereignisse wurde der Mitschnitt dieses schicksalhaften Abends fast 40 Jahre lang unter Verschluss gehalten – bis jetzt …

Freitag, 05.+12.07. um ca. 22 Uhr
The See You OmU
Mehr Infos zum Film unter https://www.late-night-with-the-devil.capelight.de/videos/

The Royal Opera Saison 2024 - Andrea Chénier

Ab Sonntag, 23.06. um 10:45 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "The Royal Opera Saison 2024 - Andrea Chénier"
OmU
GB / 2024
Das Royal Opera House veröffentlicht seine Kinosaison 2023/24 –   aus Londons Covent Garden im Rex-Kino.

Andrea Chénier (The Royal Opera) mit Jonas Kaufman.
Sonntag, 23.06. um 10:45 Uhr

Auf einer rauschenden Feier im Paris des 18. Jahrhunderts hält der Dichter Andrea Chénier eine leidenschaftliche Brandrede auf Ludwig XVI. Fünf Jahre später ist die Revolution dem Terror gewichen und hat das Machtgleichgewicht zwischen Chénier, seiner Geliebten Maddalena und Gérard, dem Mann, der ihn vernichten könnte, verändert... Jonas Kaufmann übernimmt die Hauptrolle in der spektakulären Inszenierung von David McVicar unter der Leitung seines langjährigen Weggefährten Antonio Pappano, der Giordanos episches historisches Drama über Revolution und verbotene Liebe in seiner letzten Produktion als Musikdirektor der Royal Opera dirigiert.

Eintritt: 22 € / 20 € / 12 € ( für Kinder bis 14 Jahre).

Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/about/cinema

Ivo

Ab Mittwoch, 26.06. um 18:15 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Eva Trobisch
Plakatmotiv "Ivo"
Frei ab 12 Jahren
D / 2024
Ivo arbeitet als ambulante Palliativpflegerin. Täglich fährt sie in unterschiedliche Haushalte. Zu Familien, Eheleuten und Alleinstehenden. In kleine Wohnungen und große Häuser. In immer verschiedenes Leben und Sterben, in immer verschiedenen Umgang mit der Zeit, die bleibt. Zuhause haben sich ihre pubertierende Tochter und ihr Hund wegen Ivos Arbeitszeiten längst selbstständig gemacht. Von früh bis spät ist Ivo in ihrem alten Skoda unterwegs, die Freisprechanlage stets in Betrieb. Das Auto ist ihr zum persönlichen Lebensraum geworden, hier nimmt sie ihre Mahlzeiten zu sich, arbeitet, singt, flucht und träumt. Mehr Infos zum Film unter https://pifflmedien.de/filme/ivo/

Sold City

Ab Mittwoch, 26.06. um 20 Uhr im Rex

Regie: Leslie Franke
Plakatmotiv "Sold City"
D / 2022
Mittwoch, 26.06. um 20 Uhr Uhr im Rex-Kino.
In Kooperation mit dem Mieterverein Bonn.
Zu Gast: Felix von Grünberg (Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Bonn)

Seit die Gemeinnützigkeit des Wohnungsbaus fast überall in Europa aufgehoben wurde, gilt Wohnen nicht mehr als Menschenrecht. Nun entscheidet der Markt, wo Menschen leben. Damit hat sich auch in Deutschland ein System der Vernichtung bezahlbaren Wohnraums etabliert, das unsere Gesellschaft auseinanderdividiert. In Deutschland, insbesondere in den Großstädten, leben traditionell mehr Menschen zur Miete als in Eigentum. Diese Menschen, in Berlin sind es sogar 82%, sind zunehmend bedroht. Die Ursachen: eine neoliberale Politik seit der Jahrtausendwende und die Finanzkrise. Ein in Deutschland vergleichsweise guter Mieter:innenschutz wurde zum Wohle des Kapitals mehr und mehr aufgeweicht. Seither geht es nicht mehr ums Wohnen, sondern um Geldanlage. Internationales Kapital kreist um das sogenannte Betongold.

„Sold City“, der neue Film in zwei Teilen von Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Wer rettet wen?“, „Der marktgerechte Patient“, „Der marktgerechte Mensch“), zeigt, wie der Immobilienboom in Deutschland entstanden ist, wie die Betroffenen ihn erleben und wie wir uns wehren können.
Mehr Infos zum Film unter https://salzgeber.de/soldcity

Die Gleichung ihres Lebens

Ab 27.06. im Rex

Regie: Anna Novion
Plakatmotiv "Die Gleichung ihres Lebens"
Frei ab 12 Jahren
F CH / 2023
Primzahlen sind Marguerites große Leidenschaft. Die brillante Mathematikstudentin ist die einzige Frau im Promotionsprogramm unter dem renommierten Professor Werner an der École Normale Supérieure in Paris. Doch als sie bei der Präsentation vor einem Forschergremium mit einem gravierenden Fehler in ihrer Arbeit konfrontiert wird und die Fassung verliert, lässt ihr Doktorvater sie fallen und widmet sich ganz dem talentierten Promovenden Lucas. Tief erschüttert und voller Selbstzweifel wirft Marguerite alles hin und sucht sich einen Aushilfsjob. Schnell muss sie erkennen, dass auch das Leben außerhalb der Universität überraschende Erkenntnisse bereithält und sich weder die Mathematik noch Lucas so einfach aus ihrem Leben verbannen lassen. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=0L9wVZt_mAg

Wiederholungstermine: Exhibition on Screen

Ab Juni bis September im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Wiederholungstermine: Exhibition on Screen"
OmU
2018

EXHIBITION ON SCREEN

Versäumen Sie keinesfalls die unglaubliche Kunstfilm-Saison im Kino.

Ihr Sitzplatz in der ersten Reihe vor den berühmtesten Kunstgegenständen der Welt.

Cézanne – Portraits eines Lebens
Sonntag, 30.06. + Sonntag, 14.07. um 11 Uhr
Regie: Phil Grabsky, 2018, 87 Min.
Von der National Portrait Gallery in London, Musée d’Orsay in
Paris & The National Gallery of Art in Washington D.C.
Mit Interviews mit Kuratoren und Experten der National Portrait
Gallery London, dem MoMA New York, der National Gallery of Art
Washington und dem Musée d‘Orsay Paris und Korrespondenz des
Künstlers selbst führt der Film das Publikum über die Ausstellung
hinaus zu den Orten, an denen Cézanne lebte und arbeitete.

Leonardo: Die Werke
Sonntag, 07.07. + Sonntag, 21.07. um 11 Uhr


Vermeer: Das Mädchen mit dem Perlohrring
Sonntag, 28.07. + 11.08. um 11 Uhr


Munch
Sonntag, 04.08. + 18.08. um 11 Uhr


Renoir - Reise ins Licht
Sonntag, 25.08. + 01.09. um 11 Uhr

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=xSksCu6ezZE

Drei Klassiker von Hayao Miyazaki

Ab Mittwoch, 03. bis Mittwoch, 10.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Hayao Miyazaki
Plakatmotiv "Drei Klassiker von Hayao Miyazaki"
OmU
Japan

In der Zeit vom Mittwoch, 03. bis Mittwoch, 10.07. zeigen wir drei Klassiker von Hayao Miyazaki in der Neuen Filmbühne.

Alle Filme in OmU. Einheitspreis pro Film 8 €

Chihiros Reise ins Zauberland
J 2001 | 120 Min. | FSK 0

Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und steht plötzlich vor einem geheimnisvollen Gebäude mit einem Tunnel. Jenseits des Tunnel liegt eine verlassene Stadt, wo sich Chihiros Eltern in einem Restaurant gierig über das bereitstehende köstliche Essen hermachen – und alsbald in Schweine verwandelt werden. Chihiro ist verzweifelt, wie kann sie ihren Eltern helfen? Da taucht ein mysteriöser Junge namens Haku auf, der ihr erklärt, wie sie in der Zauberwelt überlegen und ihre Eltern retten kann: Sie muss in den Dienst der mächtigen Hexe Yubaba treten. So arbeitet sie in deren gigantischem Badehaus für Götter und müde Geister. Doch um ihre Eltern zu befreien, muss Chihiro sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, auf der sie ungeahnten Mut und eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss...

Das wandelnde Schloss
J 2004 | 115 Min. | FSK 6

Sophie, Hutmacherin im Geschäft ihres verstorbenen Vaters, lernt durch Zufall den Zauberer Hauro kennen, verliebt sich in ihn und wird daraufhin von einer eifersüchtigen Hexe mit einem Fluch belegt, der sie eine alte Frau verwandelt. Heimlich wird sie Putzfrau in dem geheimnisvollen wandelnden Schloss des Zauberers, um Hauro näher zu sein.

Die märchenhafte und erneut von wundersamen Fantasie-Kreaturen belebte Story basiert auf dem 1997 in Japan erschienenen Roman „Sophie im Schloss des Zauberers“ (OT: „Howl’s Moving Castle“) der britischen Schriftstellerin Diana Wynne Jones. Die Geschichte wurde von Miyazakis Ghibli-Studio einmal mehr mit atemberaubenden Einfällen auf die Leinwand gebannt.

Prinzessin Mononoke
J 1997 | 133 Min. | FSK 12

Vor langer, langer Zeit, als in Japan noch die Götter regieren, lebt in einem riesigen Wald die wilde Prinzessin Mononoke bei den Wölfen.

Doch das friedliche Miteinander von Mensch und Tier ist bedroht: Immer weiter frisst sich die Zivilisation in die Natur hinein. Erstmals werden Waffen aus Eisen geschmiedet, Gewehre, deren Kugeln bereits den Panzer einer Samurai-Rüstung durchschlagen können. Nun wollen die Menschen die alte Ordnung endgültig umstürzen und machen Jagd auf den mächtigen Waldgott.

Die Tiere aber wollen sich nicht kampflos ergeben und sammeln sich zu einer letzten großen Schlacht. Mittenhinein in diesen tödlichen Konflikt gerät der junge Krieger Ashitaka. Er und Mononoke finden sich zwischen den Fronten wieder - und nur in ihren Händen liegt die Macht, die drohende Katastrophe abzuwenden...




Kinds of Kindness

Ab 04.07. im Rex

Regie: Yorgos Lanthimos
Plakatmotiv "Kinds of Kindness"
OmU/DF
USA / 2024
„Kinds Of Kindness“ ist ein aus drei Episoden bestehender Anthologie-Film, wobei zwar in allen Abschnitten dieselben Schauspieler*innen mitspielen, diese jedoch jeweils andere Rollen verkörpern: Der erste Teil handelt von Robert (Jesse Plemons), der sich von seinem Boss (Willem Dafoe) alles vorschreiben lässt – was er isst, was er liest, wann und mit wem er Sex hat, wirklich alles eben. In der zweiten Episode kehrt die bei einer Forschungsreise verschollene und eigentlich schon totgeglaubte Liz (Emma Stone) doch noch nach Hause zurück – nur glaubt ihr Mann Daniel (Jesse Plemons) nicht, dass die Person neben ihm im Bett tatsächlich seine Frau ist. Im finalen Film machen sich die Sektenmitglieder Emily (Emma Stone) und Andrew (Jesse Plemons) im Auftrag ihrer Wasser-Gurus Omi (Willem Dafoe) und Aka (Hong Chau) auf die Suche nach einem neuen Heiland, der jedoch sehr spezielle Voraussetzungen erfüllen muss (die Fähigkeit, Tote erwecken zu können, ist nur eine davon)…
Mehr Infos zum Film unter https://www.searchlightpictures.com/kinds-of-kindness

Führer und Verführer

Ab 11.07. im Rex

Ab 11.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Joachim Lang
Plakatmotiv "Führer und Verführer"
Frei ab 12 Jahren
D / 2023
Die Handlung von FÜHRER UND VERFÜHRER spannt einen Bogen von März 1938 bis Mai 1945. Im Jahr 1938 ist Goebbels auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Macht, die Zustimmung zur Politik Hitlers erreicht bis dahin nicht gekannte Ausmaße. Der Diktator marschiert nun entschlossen in Richtung Krieg. Doch die Propaganda hat das Thema Frieden stark strapaziert, so dass ein plötzliches Umsteuern so schnell nicht möglich ist. Goebbels´ Arbeit gerät in heftige Kritik seines Führers, er versucht alles, sein Ansehen wieder zu gewinnen und die Begeisterung der Bevölkerung für den Krieg anzuheizen. Er löst das Pogrom vom 9. November 1938 aus und plant die antisemitischen Filme JUD SÜSS und DER EWIGE JUDE bei deren Realisierung Hitler bis ins Detail eingreift. Die mediale Mobilmachung kommt auf Touren, Propaganda-Kompanien werden gegründet. Insbesondere im Zusammenhang mit großen Massenveranstaltungen gelingt eine fast perfekte und kontrollierte Inszenierung. Den Höhepunkt bildet die bis ins Detail geplante Siegesparade nach der Kapitulation Frankreichs. Im Jahr 1941 ist Goebbels bei Hitler wieder obenauf. Mit dem „Russlandfeldzug“ beginnt für Hitler der Krieg nun erst richtig und die Massenmorde erreichen ihren Höhepunkt. Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/fuehrer-und-verfuehrer

Madame Sidonie in Japan

Ab 11.07. im Rex

Ab 11.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Élise Girard
Plakatmotiv "Madame Sidonie in Japan"
F D / 2024
Japan, heute. Sidonie Perceval (Isabelle Huppert), eine gefeierte französische Schriftstellerin, trauert noch immer um ihren verstorbenen Ehemann. Anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres ersten Buchs wird sie nach Japan eingeladen, wo sie von ihrem dortigen Verleger empfangen wird. Er nimmt sie mit nach Kyoto, in die Stadt der Schreine und Tempel. Während die beiden gemeinsam durch die japanische Frühlingsblüte fahren, beginnt sie langsam, sich Kenzo (Tsuyoshi Ihara) gegenüber zu öffnen. Doch der Geist ihres Ehemannes Antoine (August Diehl) folgt Sidonie. Erst wenn sie endlich bereit dazu ist, ihn gehen zu lassen, wird sie wieder bereit für die Liebe sein.

Élise Girards dritter Kinofilm, MADAME SIDONIE IN JAPAN, ist eine poetische Liebesgeschichte, eine Hymne an das Leben, getragen von der Ausnahmeschauspielerin Isabelle Huppert (DIE KLAVIERSPIELERIN, 8 FRAUEN, ELLE). Das Sichtbare und das Unsichtbare, das Wachen und das Schlafen existieren in dieser feingeistigen, tiefgründigen und immer wieder humorvollen Erzählung nebeneinander. Ein kleiner, großer Film, der minimalistisch wirkt, dabei aber große Emotionen auslöst.
Mehr Infos zum Film unter https://www.majestic.de/madamesidonie/

Ein kleines Stück vom Kuchen

Ab 11.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Maryam Moghadam und Behtash Sanaeeha
Plakatmotiv "Ein kleines Stück vom Kuchen"
Frei ab 12 Jahren
IR F S D / 2024
Die 70-jährige Mahin (Lily Farhadpour) lebt seit dem Tod ihres Mannes und der Ausreise ihrer Tochter nach Europa allein in Teheran. Ein geselliger Nachmittagstee mit Freundinnen gibt den Anstoß dazu, ihren einsamen und monotonen Alltag hinter sich zu lassen. In Mahin reift der Wunsch ihr Liebesleben wieder zu aktivieren. Auf der Suche nach einem neuen Partner, öffnet sie spontan ihr Herz für den gleichaltrigen Taxifahrer Faramarz (Esmail Mehrabi). Aus der zufälligen Begegnung wird eine ebenso überraschende wie unvergessliche Nacht.

EIN KLEINES STÜCK VOM KUCHEN (OT: MY FAVOURITE CAKE) ist bereits die dritte gemeinsame Arbeit des erfolgreichen iranischen Regie-Duos Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha (BALLADE VON DER WEISSEN KUH). Der Film, der seine umjubelte Welturaufführung auf der diesjährigen Berlinale 2024 im Wettbewerb feierte, erzählt mit zartem Humor eine ebenso spielerische wie gefühlvolle Geschichte von Hoffnung und Liebe. Dabei zeichnet die Tragikomödie ein authentisches Bild des alltäglichen Lebens von Frauen im Iran und deren Möglichkeiten einer subtilen Emanzipation gegen die patriarchalen Autoritäten. Was als romantische Begegnung zweier einsamer Fremder beginnt, entwickelt sich so zu einer berührenden Ode an das Leben, die Frauen und die Freiheit.

Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/ein-kleines-stueck-vom-kuchen.html

Aus dem Bayreuther Festspielhaus: Tristan und Isolde

Ab Donnerstag, 25.07. um 16 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Aus dem Bayreuther Festspielhaus: Tristan und Isolde"
D / 2024
Erleben Sie die Oper „Tristan und Isolde” in einer Inszenierung von Tholeifur Örn Arnarsson unter der musikalischen Leitung von Semyon Bychkov am Premierentag aus dem Bayreuther Festspielhaus. In zahlreichen Kinos – auch in Ihrer Nähe – erwartet Sie ein packendes Sounderlebnis mit brillanten Bildern!

Da die Übertragung in den Kinos live zur eigentlichen Opernaufführung in Bayreuth stattfindet, werden auch im Kino die einstündigen Pausen zwischen den Aufzügen in Bayreuth eingehalten.

16:00 – 17:20 Uhr     1. Aufzug „Tristan und Isolde“
17:20 – 18:20 Uhr     Pause
18:20 – 19:35 Uhr     2. Aufzug „Tristan und Isolde“
19:35 – 20:35 Uhr     Pause
20:35 – 21:50 Uhr     3. Aufzug „Tristan und Isolde“
21:50 – 21:55 Uhr     Ende der Übertragung*

Mehr Infos zum Film unter http://wagner-im-kino.de/

Juliette im Frühling

Ab 18.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Blandine Lenoir
Plakatmotiv "Juliette im Frühling"
Frei ab 12 Jahren
F / 2024
Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat - und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt …

In ihrer charmanten, warmherzigen Komödie erzählt die französische Regisseurin Blandine Lenoir („Madame Aurora und der Duft von Frühling“) auf tiefsinnige und gleichzeitig sehr unterhaltsame Weise eine Geschichte über familiäre Beziehungen, die Suche nach dem Sinn im eigenen Leben und über die kleinen Absurditäten des Alltags.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/juliette-im-fruehling.html

Bernhard Hoetger - Zwischen den Welten

Ab 25.07. im Rex

Regie: Gabriele Rose
Plakatmotiv "Bernhard Hoetger - Zwischen den Welten"
D / 2024
Seine Bauwerke und Plastiken erregen heute noch Aufmerksamkeit, ihr Erschaffer ist jedoch nahezu vergessen: der Bildhauer und Architekt Bernhard Hoetger. Der 90minütige Kinofilm von Gabriele Rose erzählt das Schicksal dieses eigenwilligen Künstlers. Hoetger wird verkörpert von dem Schauspieler Moritz Führmann. An seiner Seite spielen unter anderem Florian Lukas als Heinrich Vogeler, Katharina Stark als Paula Modersohn-Becker und Ulrich Gebauer als Ludwig Roselius.
Hoetger zählt zur Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Mäzene kann er für sich gewinnen. So lässt Ludwig Roselius von ihm Teile der Bremer Böttcherstraße entwerfen. In Worpswede prägt er das Bild, das die Besucher heute mit dem Künstlerdorf verbinden. Hoetger verschlägt es Mitte der 1920er Jahre auf einen ›nordischen‹ Weg. Trotz seiner völkischen Ideen lässt Adolf Hitler die Werke Hoetgers als ›entartet‹ einstufen. In dem Film kommen Experten*innen und historische Weggefährt*innen (von Schauspieler*innen dargestellt) zu Wort, deren Schilderungen auf Originalzitaten der historischen Personen beruhen. So vermischen sich fiktionale Elemente mit dokumentarischen Aufnahmen, Archivmaterialien und Kunstwerken. Es entsteht ein facettenreiches Bild des Malers, Bildhauers und Architekten Bernhard Hoetger. Mehr Infos zum Film unter http://www.farbfilm-verleih.de/filme/bernhard-hoetger-zwischen-den-welten/?context=cinema

Zwei zu Eins

Ab 25.07. im Rex

Ab 25.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Natja Brunckhorst
Plakatmotiv "Zwei zu Eins"
Frei ab 6 Jahren
D / 2024
Halberstadt im Sommer 1990. Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld) kennen und lieben sich seit ihrer Kindheit. Eher zufällig finden sie in einem alten Schacht die Millionen der DDR, die dort eingelagert wurden, um zu verrotten.

Die drei schmuggeln Rucksäcke voll Geld heraus. Gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn entwickeln sie ein ausgeklügeltes System, um das inzwischen wertlose Geld in Waren zu tauschen und den anrauschenden Westlern und ihrem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen. Denn wenn man jetzt ein bisschen schlau ist, kann dieser Sommer nicht nur ein großes Abenteuer, sondern auch der endgültige Wendepunkt im Leben sein.

ZWEI ZU EINS, eine große Liebes- und Freundschaftskomödie über Geld und Gerechtigkeit. Und eine Hommage an eine sehr besondere Zeit, in der alles möglich schien. Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/zwei-zu-eins/

Kinderwagen-Kino

Ab 18.08. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
diverse / 2024

AB JETZT NEU: jeden 3. Mittwoch im Monat!

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: 18. September um 11 Uhr

The Royal Opera Saison 2024/25

Ab Sonntag, 15.09. um 10:45 Uhr im Rex

Plakatmotiv "The Royal Opera Saison 2024/25"
OmU
GB / 2024

ROYAL OPERA KINO SAISON 2024/25
Alle Filme im Rex-Kino.

The Royal Opera
Mozart’s Die Hochzeit des Figaro
Sonntag, 15.09. um 10:45 Uhr


Dauer: 240 Minuten, eine Pause
Gesungen in Italienisch mit deutschen Untertiteln
Besetzung: Luca Micheletti, Ying Fang, Huw Montague Rendall, Jacquelyn Stucker
Regisseur: David McVicar | Dirigent: Julia Jones
Es ist Figaros Hochzeit, und Sie sind eingeladen, sich dem Haushalt der Almavivas anzuschließen und einen Tag voller Enthüllungen und Skandale zu erleben. Mozarts komische Oper ist vollgepackt
mit überraschenden Wendungen, verbotenen Wünschen und unvergesslichen Melodien und kombiniert lautes Lachen mit atemberaubenden Momenten.

The Royal Ballet
Alice im Wunderland
Sonntag, 20.10. um 10:45 Uhr


The Royal Ballet
Cinderella
Sonntag, 15.12. um 10:45 Uhr

The Royal Ballet
Der Nussknacker
Sonntag, 22.12.
um 10:45 Uhr

The Royal Opera
Offenbachs: Hoffmanns Erzählungen
Sonntag, 19.01.
um 10:45 Uhr

The Royal Ballet
Schwanensee
Sonnnag, 02.03.
um 10:45 Uhr

The Royal Ballet
Romeo und Julia
Sonntag, 23.03.
um 10:45 Uhr

The Royal Opera
Puccinis Turandot
Sonntag, 06.04.
um 10:45 Uhr

The Royal Opera
Richard Wagners Die Walküre
Sonntag, 18.05.
um 10:45 Uhr

The Royal Ballet
Ballet to Broadway: Wheeldon Works
Sonntag, 29.06.
um 10:45 Uhr

Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/about/cinema-2425