Die Camino-Therapie - Finde deinen Weg

Ab 02.07. im Rex

Regie: Yann Samuell
Plakatmotiv "Die Camino-Therapie - Finde deinen Weg"
F / 2026
Eine Frau, die mit ihrer eigenen Vergangenheit abschließen möchte, trifft auf einen rebellischen Jugendlichen, der Mühe hat, seine innere Wut zu kontrollieren. Gemeinsam brechen sie zu einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela auf. Der Weg konfrontiert beide mit ihren persönlichen Konflikten und zwingt sie dazu, sich ihren Gefühlen zu stellen. Schritt für Schritt entsteht zwischen ihnen eine Verbindung, die von gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Während die Reise voranschreitet, eröffnet sie Raum für Veränderung und die Möglichkeit, alte Lasten hinter sich zu lassen. Mehr Infos zum Film unter https://www.filmladen.de/film/die-camino-therapie-finde-deinen-weg

The Piano Tuner

Ab 02.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Daniel Roher
Plakatmotiv "The Piano Tuner"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2025
Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt. Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher, der Oscar©-prämierte Regisseur von »Nawalny«, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässst uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman. Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/piano-tuner/

Der Klang von Neuschwanstein

Ab Sonntag, 05.07. um 11 Uhr im Rex

Regie: Andreas Morell
Plakatmotiv "Der Klang von Neuschwanstein"
D / 2026
Ein Schloss. Ein König. Eine Vision.

Wo einst König Ludwig II. von der Verbindung von Architektur und Musik träumte, erklingen heute wieder große Stimmen. Nach langer Stille wird Neuschwanstein neu zum Klangraum. Vor der Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss Neuschwanstein werden Konzerte mit internationalen Solist:innen – darunter HAUSER – zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. „Der Klang von Neuschwanstein“ macht diesen einzigartigen Ort selbst zur Bühne – und seine Geschichte zu einem einzigartigen Kinoerlebnis.

„Der Klang von Neuschwanstein“ erzählt die Geschichte eines Ortes, der wie kein anderer für die Verbindung von Kunst, Architektur und Vision steht. König Ludwig II. ließ Schloss Neuschwanstein einst als klingende Bühne für die Musik Richard Wagners errichten – ein Ort, an dem sich seine Sehnsucht nach einer idealen Welt erfüllen sollte. Doch dieser Traum blieb unvollendet.

Nach Jahrzehnten der Stille wird Neuschwanstein heute neu entdeckt: als außergewöhnlicher Konzertort unter freiem Himmel. Der Film begleitet die Wiederbelebung der Neuschwanstein Konzerte und führt zugleich zurück zu ihren Ursprüngen – zu König Ludwig II. und seiner Leidenschaft für Musik sowie seiner radikalen Vorstellung von Kunst.

In eindrucksvollen Bildern, mit internationalen Solist:innen und Einblicken hinter die Kulissen entsteht ein vielschichtiges Bild: von einem König zwischen Realität und Fantasie, von einem Schloss zwischen Mythos und Gegenwart und von Künstler:innen, die diesen Ort heute neu zum Klingen bringen.

So wird Neuschwanstein selbst zur Bühne – und ein jahrhundertealter Traum endlich hörbar. Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/neuschwanstein/inhalt/

Sondervorstellung: Wise Women - Fünf Hebammen, fünf Kulturen

Ab Mittwoch, 08.07. um 18 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Nicole Scherg
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Wise Women - Fünf Hebammen, fünf Kulturen"
Frei ab 12 Jahren
OmU
A / 2025
Mittwoch, 08.07. um 18 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Nicole Scherg und Dr. Ruth Schumacher, Leiterin des GIZ Nepal Gesundheitsschwerpunkts in der Neuen Filmbühne. 

In Zusammenarbeit mit der GIZ | Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH 

Regisseurin Nicole Scherg stellt fünf Hebammen, Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien, bei ihrer Arbeit, die sich nicht nur auf den körperlichen Prozess beschränkt, sondern auch eine psychologische Begleitung der schwangeren Frauen bedeutet. Mehr Infos zum Film unter https://wisewomen-film.com/

Same Sun - Mit dem Fahrrad durch Afrika

Ab Donnerstag, 09.07. um 17:45+20:30 Uhr im Rex

Regie: Fabienne Engel und Wiebke Lühmann
Plakatmotiv "Same Sun - Mit dem Fahrrad durch Afrika"
Frei ab 6 Jahren
D / 2026
Donnerstag, 09.07. um 17:45+20:30 Uhr jeweils in Anwesenheit der Regisseurin und Protagonistin Wiebke Lühmann im Rex-Kino.

Preis 12 € / 10 € 

Da es sich bei diesem Screening um eine exklusive Sonderveranstaltung handelt, ist die Cineville-Karte bei diesem Film leider nicht gültig.



Die Reise-Doku SAME SUN - MIT DEM FAHRRAD DURCH AFRIKA erzählt Wiebke Lühmanns Reise von Freiburg bis zum Kap der Guten Hoffnung - ehrlich, roh und nah an den inneren wie äußeren Herausforderungen einer 430-tägigen Fahrradreise durch 22 Länder.

Am 3. Oktober 2023 steigt Wiebke Lühmann in Freiburg im Breisgau auf ihr bepacktes Fahrrad und fährt los. 20.000 Kilometer liegen vor ihr, 22 Länder und die vielleicht größte Frage von allen: Was passiert, wenn man alles Vertraute hinter sich lässt und einfach startet?
430 Tage später, am 5. Dezember 2024, steht sie am Kap der Guten Hoffnung. Dazwischen liegt nicht nur ein langer Weg, sondern eine Zeit voller Begegnungen, Weite, Zweifel und echter Veränderung.

Ein Jahr auf dem Rad fühlt sich nie gleich an. Sandstürme, Hitze und technische Probleme begleiten sie durch Marokko und die Sahara. Entlang der westafrikanischen Küste, durch liberianische Regenwälder, das nigerianische Hochplateau, das Kongobecken und die Namib geht’s immer weiter. Im Süden des Kongos, nach rund 15.000 Kilometern, kippt etwas. Das Ziel wirkt weiter entfernt als je zuvor. Die Freude am Reisen ist plötzlich weg, die Energie auch. Trotzdem beginnt Wiebke das letzte Kapitel: Angola, Namibia und Südafrika. Die Landschaften werden weiter, wilder, spektakulärer – und sie innerlich ruhiger. Nach Wochen mit diversen Challenges fühlen sich die letzten hundert Kilometer fast mühelos an.

Was einmal wie eine verrückte Idee klang, von Freiburg bis ans Kap der Guten Hoffnung zu radeln, ist Realität geworden. Kein Weltrekord, sondern eine Geschichte über Mut, Zweifel und Begegnungen. Und die Erkenntnis, dass es nicht die reine Unabhängigkeit ist, die Wiebke Lühmann stark macht, sondern die Verbindung zu Menschen unterwegs und zu sich selbst.  Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=1045

Auf zwei Rädern

Ab 09.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Mathias Mlekuz
Plakatmotiv "Auf zwei Rädern"
Frei ab 6 Jahren
F / 2025
Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.

AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet.  Mehr Infos zum Film unter https://weltkino.de/filme/auf-zwei-raedern

Virginia Woolf's Night & Day

Ab 09.07. im Rex

Regie: Tina Gharavi
Plakatmotiv "Virginia Woolf's Night & Day"
Frei ab 6 Jahren
GB / 2025
London, 1910. Katharine Hilbery (Haley Bennett), Enkelin eines angesehenen Dichters, verachtet Lyrik, schwärmt für Mathematik und tut alles, um der Liebe aus dem Weg zu gehen. Als ihr Vater (Timothy Spall) sie bei einer Veranstaltung der Astronomischen Gesellschaft erwischt, die nur Männern vorbehalten ist, verlangt er, dass sie ihre wissenschaftlichen Ambitionen aufgibt und ihren ältesten Freund William (Jack Whitehall) heiratet. Doch dann lernt Katharine bei einer Teeparty die temperamentvolle Frauenrechtlerin Mary (Lily Allen) kennen. Und stolpert dabei über Ralph Denham (Elyas M’Barek), einen charmanten Editor  aus der Arbeiterklasse, der sie völlig aus dem Konzept bringt. Als ein Komet an der Erde vorbeizieht und ein schwerer Schicksalsschlag die Familie trifft, wenden sich die romantischen Vorzeichen. William verliebt sich Hals über Kopf in Katharines Cousine Cassandra (Camilla Borghesani), während Katharine Ralphs Anziehungskraft nicht länger ignorieren kann. Schließlich muss sie erkennen, dass Wissenschaft doch nicht ihre einzige Leidenschaft ist – und dass die größte Entdeckung nicht am Himmel, sondern direkt vor ihren Augen wartet.  Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/virginia-woolfs-night-day

Sondervorstellung: Schwarze Häuser

Ab Montag, 13.07. um 18 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Katrin Sikora
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Schwarze Häuser"
D / 2026
Montag, 13.07. um 18 Uhr in der Neuen Filmbühne. In Anwesenheit des Protagonisten Detlef Lichtrauter, 1. Vorsitzender Kinderverschickung NRW e.V.

Deutschland, Nachkriegszeit: Millionen Kinder werden in Kurheime geschickt. Doch statt Heilung erleben sie systemische Gewalt – und kehren traumatisiert zurück.

Ausgehend von der Geschichte ihrer Mutter und den Stimmen weiterer Betroffener erzählt Regisseurin Katrin Sikora von einem verdrängten Kapitel deutscher Geschichte – und von dessen Folgen bis in die Gegenwart. Gleichzeitig erarbeiten 12 Jugendliche ein dokumentarisches Theaterstück für das Deutsche Theater Berlin, das die Erinnerungen der Verschickungskinder am Leben hält. Mehr Infos zum Film unter https://www.katrinsikora.com/schwarze-haeuser

Pompeji: Unter den Wolken

Ab Sonntag, 12.+19.07. um 11 Uhr im Rex

Regie: Gianfranco Rosi
Plakatmotiv "Pompeji: Unter den Wolken"
OmU (Italienisch)
IT / 2025
Gedreht in atemberaubendem Schwarz-Weiß erkundet der neueste Film des Meisterdokumentaristen Gianfranco Rosi (Seefeuer, Das andere Rom) den Alltag der Menschen in und um Neapel vor der Kulisse des aktiven Vulkans. Dafür erhielt er 2025 den Spezialpreis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

Neapel ist eine Stadt, die für immer im Schatten des Vesuvs lebt. Unter der ständigen Bedrohung eines Ausbruchs geht das Leben unaufhörlich weiter: Archäologen legen die Vergangenheit frei, Kinder lernen, während die Erde leise vibriert, und Feuerwehrleute warten auf den nächsten Einsatz.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=XB0kyzY81PU

So klingt das Leben

Ab 16.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Daniel Sánchez Arévalo
Plakatmotiv "So klingt das Leben"
E / 2025
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken. Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/so-klingt-das-leben/

Was haben wir gelacht

Ab 16.07. | So, 19.7 um 20 Uhr zu Gast die beiden Regisseurin im Rex

Regie: Eva Müller, Isabel Schneider
Plakatmotiv "Was haben wir gelacht"
D / 2026
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht? Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/was-haben-wir-gelacht/

To My Sisters

Ab 23.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Faek Falak
Plakatmotiv "To My Sisters"
Frei ab 12 Jahren
D / 2026
Mittwoch, 22.07. um 18 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Faek Falak in der Neuen Filmbühne.

Als Kooperationspartner vor Ort haben wir die Seebrücke und die kurdischen Gemeinschaften gewonnen. 


 Eine junge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesidischen Überlebenden, die als Kind vom IS versklavt wurde und sichtbar macht, was auf dem Spiel steht, wenn dieser Kampf verloren geht. Und während sie den Horror überlebt hat, schloss sich eine deutsche Frau freiwillig dem IS an – und ist heute den Konsequenzen ihrer Entscheidung ausgeliefert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefährlicher Verblendung.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=_TiHyNSRUOY

H wie Habicht

Ab 23.07. im Rex

Regie: Philippa Lowthorpe
Plakatmotiv "H wie Habicht"
GB USA SG / 2026
Als Helens geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge.

Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines der wildesten Tiere zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.

Basierend auf dem internationalen Bestseller und den preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt H WIE HABICHT eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.

Das Buch gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Adaption bringt diese außergewöhnliche Geschichte nun mit großer emotionaler Wucht und visueller Kraft auf die Leinwand und macht H WIE HABICHT zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis von zeitloser Relevanz. Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/movie/h-wie-habicht/https://dcmstories.com/movie/h-wie-habicht/

Bayreuther Festspiele im Kino: Rienzi

Ab Sonntag, 26. Juli um 18 Uhr im Rex

Regie: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka
Plakatmotiv "Bayreuther Festspiele im Kino: Rienzi"
D / 2026
RIENZI, am Sonntag, 26. Juli 2026 ab 18:00 Uhr im Kino.

Eintritt: 27 €/ 25 €

Am 26. Juli 2026 übertragen die Bayreuther Festspiele die Premiere von Richard Wagners Oper „Rienzi“ live aus dem Festspielhaus in Kinos im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 ermöglichen die Bayreuther Festspiele mit „Wagner im Kino“ einem breiten Publikum, ausgewählte Produktionen vom „Grünen Hügel“ auf der großen Leinwand zu erleben. Im Jubiläumsjahr 2026 – die Festspiele feiern ihr 150-jähriges Bestehen – erwartet das Kinopublikum ein außergewöhnliches Ereignis: Mit „Rienzi“ wird erstmals überhaupt eine dieser frühen Opern Wagners in Bayreuth auf die Bühne gebracht und zeitgleich live ins Kino übertragen.
von Verleih

Mit „Rienzi“ präsentieren die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr nicht nur eine selten gespielte Oper, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Wagners Werk und dessen Entwicklung.

Die Übertragung findet leicht zeitversetzt zur originalen Aufführung statt und beginnt um 18 Uhr – in HD-Qualität und Dolby Surround. Wie bereits in den Vorjahren wird die Opernübertragung durch ein exklusives Vor- und Pausenprogramm ergänzt. Dieses bietet Einblicke hinter die Kulissen der Produktion, Gespräche mit Mitwirkenden sowie Eindrücke vom Festspielhügel und der Premiere. So erhalten Sie die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre der Bayreuther Festspiele hautnah mitzuerleben!

18:00 – 17:10 Uhr Exklusives Vorprogramm
18:10 – 20:00 Uhr Erster Teil RIENZI (Ouvertüre, 1. Akt und 2. Akt)
20:00 – 2o:30 Uhr Paus
20:30 – 21:15 Uhr Zweiter Teil RIENZI (3. Akt)
21:15 – 21:45 Uhr Pause
21:45 – 22:35 Uhr Dritter Teil RIENZI (4. Akt und 5. Akt)
ca. 23:15 Uhr Ende der Übertragung

Handlung
Rom in wirren Zeiten: Die Adelsfamilien der Colonna und Orsini terrorisieren die Bevölkerung. Die Stadt ist nahezu ohne Regierung; und versinkt im Chaos; der Papst, die einzige moralisch-geistliche Autorität, befindet sich im Exil in Avignon.
Cola di Rienzi, ein päpstlicher Notar und gebildeter Literat, lehnt sich gegen die tyrannischen Adelscliquen auf, nachdem sein jüngerer Bruder brutal ermordet wurde.
Rienzi gewinnt auch zunächst die Unterstützung des römischen Volkes sowie der Kirche und wird zum Tribun ernannt. Er gewinnt Adriano, Sohn des Adligen Colonna, der Rienzis Schwester Irene liebt, zum Freund und verspricht, Rom von der Tyrannei der Adligen zu befreien und eine idealistische Republik der Freiheit, der Einheit und des Rechts zu errichten, in dem nur das Gesetz gilt, vor dem alle gleich sind. Die Colonnas und Orsinis wollen das nicht hinnehmen; ein Attentat auf Rienzi aber scheitert. Auf Drängen von Rienzis Schwester Irene und ihres Geliebten Adriano begnadigt Rienzi seine Feinde.
Die Adligen planen jedoch weiterhin seine Beseitigung und kehren mit einer Armee zurück. Rienzi führt die römischen Bürger zum Sieg – allerdings unter furchtbaren Verlusten. Sein Idealismus gerät zur Hybris, und trotz seines Sieges verliert Rienzi die Unterstützung seiner Anhänger, des Volkes und vor allem auch der Kirche. Auch Adriano wendet sich von ihm ab. Nur Rienzis Schwester steht weiterhin zu ihrem Bruder und zu dem Ideal eines neuen Rom. Beide werden im Kapitol eingeschlossen, das vom römischen Volk in Brand gesetzt wird. Auch Adriano kann sie nicht mehr retten. Mehr Infos zum Film unter https://www.wagner-im-kino.de/

Akten des Missbrauchs

Ab Sonntag, 26.07. + Mittwoch, 29.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Cem Bozdogan, Lennard Birmanns und Kolja Zinngrebe
Plakatmotiv "Akten des Missbrauchs"
D USA IT PL COL / 2025
Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche.
Die Geschichte beginnt bei Andreas Perr aus Bayern. Er wurde als Kind von seinem Priester missbraucht. Die Folgen dieser Taten begleiten ihn bis heute. Obwohl die Taten strafrechtlich verjährt sind, sucht Perr nach Wiedergutmachung. Vor Gericht fordert er deshalb Schmerzensgeld vom Erzbistum München und Freising.
Die Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA, nach Italien, Portugal, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan.
In den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied, welcher Täter verfolgt werden sollte, wer unbehelligt bleiben durfte, was verborgen bleibt?
„Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen, die das Schweigen brechen: von Betroffenen, die für Gerechtigkeit kämpfen, von Initiativen, die eigene Archive aufbauen, und von Journalisten, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen, das jahrzehntelang funktionieren konnte, weil es im Verborgenen blieb. 

Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.  Mehr Infos zum Film unter https://riseandshine-cinema.de/portfolio/akten-des-missbrauchs/

Bitteres Fest

Ab 30.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Pedro Almodóvar
Plakatmotiv "Bitteres Fest"
Frei ab 12 Jahren
E / 2026
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht. Mehr Infos zum Film unter https://www.arthaus.de/bitteres_fest

The Invite

Ab 30.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Olivia Wilde
Plakatmotiv "The Invite"
USA / 2026
Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) in der Krise. Gemeinsame Abendessen mit anderen Paaren gab es schon lange nicht mehr. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als die distanzierten Begegnungen im Fahrstuhl bislang vermuten ließen. Was als geselliger Abend mit Smalltalk über Käse, Wein und Inneneinrichtung gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem, und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren?

Inspiriert von der spanischen Filmvorlage SENTIMENTAL entfaltet sich THE INVITE als ebenso witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Dazu versammelt Hauptdarstellerin und Regisseurin Olivia Wilde (DON’T WORRY DARLING) ein hochkarätiges Ensemble um sich: Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz war kürzlich in Michael Manns FERRARI und Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT zu bewundern. Edward Norton brillierte zuletzt im Bob-Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN und wurde bereits zum vierten Mal für einen Oscar® nominiert. Nicht zu vergessen: Seth Rogen, der sich selbst und das gesamte Filmgeschäft Hollywoods aktuell meisterhaft in der von ihm mitentwickelten und -geschriebenen AppleTV-Serie THE STUDIO parodiert, die mit 13 Emmys und zahlreichen weiteren Preisen überhäuft wurde. Beste Voraussetzungen also für einen gemeinsamen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Seine Weltpremiere feierte THE INVITE Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival in der Sektion „Premieres“. Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/the-invite

Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026

Ab August im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Sommerreihe 2026"
OmU
GB / 2026

EXHIBITION ON SCREEN – Sommerreihe im Rex

Erleben Sie die großen Meister der Kunst auf der Kinoleinwand: Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe Exhibition on Screen bringt weltberühmte Künstler und ihre Werke mit exklusiven Einblicken in die bedeutendsten Museen und Ausstellungen der Welt ins Kino. Alle Vorstellungen beginnen um 11:00 Uhr. Eintritt: 10 € | Auch für Cineville-Mitglieder nutzbar.

So 02.08. & Mi 05.08.
HockneyDavid Hockney und die Royal Academy of Arts

Ein größeres Bild 2012 & 82 Portraits und ein Stillleben 2016. Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren. In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.

So 09.08. & Mi 12.08.
Degas: Passion for PerfectionEdgar Degas: Die Leidenschaft zur Perfektion

So 16.08. & Mi 19.08.
Canaletto & The Art of VeniceCanaletto und die Kunst Venedigs

So 23.08. & Mi 26.08.
RembrandtRembrandt – Meister des Goldenen Zeitalters

So 30.08. & Mi 02.09.
Vincent van Gogh: A New Way of SeeingVincent van Gogh – Ein neuer Blick auf den Meister

Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/david-hockney-at-the-royal-academy-of-arts/