All of us strangers

Ab 15.02. in der Neuen Filmbühne

Ab Mittwoch, 21.02. um 18 Uhr (DF) + 20:15 Uhr (OmU) im Rex

Regie: Andrew Haigh
Plakatmotiv "All of us strangers"
Frei ab 12 Jahren
OmU/DF
USA / 2023

„Andrew Haigh stellt mit dem großartigen Andrew Scott in der Hauptrolle die ganz großen Fragen nach Liebe, Tod, Verlust und Trauer. Einer der nachdenklichsten und intensivsten Filme seit Langem.“ – SWR

„Der Hauptdarsteller Andrew Scott hätte eine Oscarnominierung verdient.“ – Die Zeit

„Der große Liebesfilm des Winters“ – Der Spiegel

„einer der bewegendsten Filme der jüngeren Zeit“ – FAZ

„einfach einer der schönsten und traurigsten Filme über Liebe und Verlust… ein Gedicht von einem Film“ – FR

„ Mit unvergesslicher, seelenzerschmetternder Wucht“ – SZ


Adam (Andrew Scott) lebt in einem fast leeren Hochhaus im London der Gegenwart. Eines Nachts kommt es zu einer zufälligen Begegnung mit dem mysteriösen Nachbarn Harry (Paul Mescal), die den Rhythmus seines täglichen Lebens durchbricht. Während sich zwischen den beiden eine Beziehung anbahnt, wird Adam von Erinnerungen aus der Vergangenheit heimgesucht. Er findet sich in der Vorstadt wieder, in der er aufgewachsen ist, und in dem Haus seiner Kindheit, in dem seine Eltern (Claire Foy und Jamie Bell) zu leben scheinen, genau wie an dem Tag, an dem sie 30 Jahre zuvor gestorben sind.

Mehr Infos zum Film unter https://www.allofusarestrangers.de/videos/

Das alte Rheinland in Farbe

Ab Februar in der Neuen Filmbühne

Ab Februar im Rex

Regie: Herrmann Rheindorf
Plakatmotiv "Das alte Rheinland in Farbe"
D / 2023
Dienstag, 20.02. um 14 Uhr
Samstag, 24 + Sonntag, 25.02. um 13:15 Uhr,
Dienstag, 27.02. um 15:45 Uhr,
Mittwoch, 28.02. um 11:45 Uhr
im Rex-Kino.

Mittwoch, 21.02. um 15 Uhr
Sonntag, 25.02. um 14 Uhr,
Mittwoch, 28.02. um 13:45 Uhr
in der Neuen Filmbühne. 


Weitere Termine in im Rex und der Filmbühne werden bald bekannt gegeben. Siehe Wochenprogramm.

So haben Sie das alte Rheinland noch nie gesehen. Staunen Sie über  die ältesten Filmaufnahmen, die es vom Rhein gibt, zum ersten Mal in einer aufwendig kolorierten Fassung. Der Kölner Filmemacher Hermann Rheindorf hat die Filmraritäten zu dieser einmaligen Zeitreise arrangiert.

Sie führt uns auf die berühmte Strecke zwischen Köln und Mainz, mit ihren prächtigen Metropolen und einer Landschaft, fantastisch wie im Märchen. Der mächtige Fluss, eingerahmt von Steilhängen, überragt von der größten Dichte an Ritterburgen weltweit, mit idyllischen Städtchen und mit Weinbergen soweit das Auge reicht, bevölkert von, wie es heißt, glücklichen Menschen. Wir begegnen Fischern mit vollen Netzen, Wäscherinnen mit erstaunlicher Waschkraft, der Rhein ist Schwimmparadies im Sommer und komplett zugefroren ein Wintertraum.
Auf dem Fluss treiben gigantische Holzflöße vorbei an riesigen Räderbooten und den über 100 Ausflugsdampfern die die KD schon zur Kaiserzeit auf dem Wasser hat. Doch die Idylle trügt.

Die Ritterburgen wurden keineswegs als Touristenattraktion gebaut, sie bezeugen das Schicksal des Rheinlands als beispielloser Zankapfel. Eine Rheinreise durch die Geschichte, voller Schönheit, Spektakel und Tragik. Und Christian Brückner, einer der renommiertesten Sprecher unserer Tage, erzählt die oft verblüffenden Geschichten hinter den Bildern.



Kinderwagen-Kino

Ab Mittwoch, 21.02. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
diverse / 2024

AB JETZT NEU: jeden 3. Mittwoch im Monat!

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mittwoch, 21.02. um 11 Uhr "Becoming Giulia".

Noch immer endet für viele Profitänzerinnen die Karriere mit einer Schwangerschaft – doch Ballettstar Giulia Tonelli will noch höher hinaus als zuvor. Über drei Jahre gedreht, begleitet „Becoming Giulia“ sie auf ihrem Weg aus dem Mutterschutz zurück auf die großen, hart umkämpften Bühnen des Balletts. Das Vereinbaren von Traumkarriere und Mutterschaft erfordert viel von Giulia: Es ist ein Balanceakt zwischen eigenen und fremden Erwartungen. Regisseurin Laura Kaehr, selbst ehemalige Balletttänzerin, schafft ein intimes Portrait einer ambitionierten Frau, die gegen festgefahrene Rollenbilder ankämpft, um ihren eigenen Weg als Mutter zu gehen – inspirierend, weit über die Tanzwelt hinaus!

Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/becoming-giulia/

Anatomie eines Falls

Ab Mittwoch, 21.02. um 17 Uhr | Sonntag, 25.02. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Justine Triet
Plakatmotiv "Anatomie eines Falls"
F / 2023
5 Oscar-Nominierungen 2024: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Sandra Hüller), Bestes Orginal Drehbuch, Bester Schnitt

Gewinner der 'Goldenen Palme' der Filmfestspiele in Cannes 2023

Gewinner von fünf Europäischen Filmpreisen 2023
u.a. Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Sandra Hüller)


Sandra, eine deutsche Schriftstellerin, ihr französischer Ehemann Samuel und ihr Sohn Daniel leben in einem kleinen Ort in den französischen Alpen. An einem strahlenden Tag wird Samuel am Fuße ihres Chalets tot im Schnee gefunden. War es Mord? Selbstmord? Oder doch nur ein tragischer Unfall? Der Polizei erscheint Samuels plötzlicher Tod verdächtig, und Sandra wird zur Hauptverdächtigen. Es folgt ein aufreibender Indizienprozess, der nach und nach nicht nur die Umstände von Samuels Tod, sondern auch Sandras und Samuels lebhafte Beziehung im Detail seziert. Mehr Infos zum Film unter https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/sandra-hueller-deutsche-schauspielerin-fuer-oscar-als-beste-hauptdarstellerin-nominiert-19468637.html

Eine Million Minuten

Ab 22.02. in der Neuen Filmbühne

Regie: Christopher Doll
Plakatmotiv "Eine Million Minuten"
D / 2024
Eigentlich weiß es jeder: Die wirklich wichtigen Dinge stehen auf den blöden To-do-Listen nicht drauf. Aber warum eigentlich nicht? – Von außen betrachtet führen Vera (Karoline Herfurth) und Wolf Küper (Tom Schilling) mit ihren beiden Kindern Nina (Pola Friedrichs) und dem ein­jährigen Bruder Simon (Piet Levi Busch) ein Traumleben: eine schöne Wohnung in Berlin, er macht als Biodiversitätsforscher und Gutachter für die Vereinten Nationen Karriere, sie hat neben Haushalt und Kindern noch einen Job als Bauingenieurin mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Doch bei genauerem Hinsehen sieht es ganz anders aus: Die Ehe kriselt, und beide sind, wie die meisten Paare, in dem unglücklichen Dilemma, beim Jonglieren des Alltags das Gefühl zu haben, dem Leben vorn und hinten nicht mehr gerecht zu werden. Als bei Nina eine Entwicklungsverzögerung diagnostiziert wird, ist Wolf und Vera klar, dass sich spätestens nun etwas grundlegend ändern muss.
Eines Abends beim Zubettgehen sagt Nina auf einmal: „Ach, Papa, ich wünschte, wir hätten eine Million Minuten. Nur für die ganz schönen Sachen, weißt du?“ Der Wunsch trifft Wolf mitten ins Herz, und auf einmal wird ihm klar, dass es viel wichtiger ist, wie es Nina, Vera und Simon geht, und jede gemeinsame Minute wertvoller ist als eine glänzende Karriere.
Eine Million Minuten, 694 Tage, knapp zwei Jahre. Los geht’s! Erst nach Thailand, dann weiter nach Island. Die Küpers machen sich auf die Suche nach einem neuen, einem anderen Lebensmodell und stellen dabei jeden Tag aufs Neue fest: Wir haben jede Minute nur einmal.

Mehr Infos zum Film unter https://www.warnerbros.de/de-de/filme/eine-million-minuten

The Royal Hotel - Out Of Frames

Ab Freitag, 23.02.+01.03. um 22:45 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Kitty Green
Plakatmotiv "The Royal Hotel - Out Of Frames"
Frei ab 16 Jahren
OmU
USA / 2023
Alle Filme unserer "Out of Frames"-Reihe in Originalfassung mit deutschen Untertiteln in der Neuen Filmbühne.


Freitag, 23.02.+01.03. um 22:45 Uhr
The Royal Hotel
von Kitty Green
USA 2023 | 91 Min. | FSK 16
Die Amerikanerinnen Hanna (Julia Garner) und Liv (Jessica Henwick) sind beste Freundinnen, die mit dem Rucksack in Australien unterwegs sind. Als ihnen das Geld ausgeht, überredet die abenteuerlustige Liv Hanna, vorübergehend hinter der Bar eines Pubs namens „The Royal Hotel" in einer abgelegenen Bergbaustadt im australischen Outback zu arbeiten. Der Barbesitzer Billy (Hugo Weaving) und eine Reihe von Einheimischen machen die Mädchen auf die harte Tour mit der Trinkkultur in Down Under vertraut. Dabei geraten sie unter anderem mit Matty (Toby Wallace) und Dolly (Daniel Henshall) aneinander. Und Billy scheint wenig Interesse daran zu haben, seine beiden neuen Mitarbeiterinnen vor den übergriffigen Locals zu schützen. Daraufhin eskaliert die Situation endgültig: Billy landet nach einem Streit im Krankenhaus, Liv und Hanna feiern eine alkoholreiche Party mit den Locals und anderen Royal-Gästen, die zunehmend aus dem Ruder läuft – bis es brennt...

Im Anschluss:
God Boy
Donnie Darko

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/the-royal-hotel

Kraft der Utopie - Leben mit Le Corbusier in Chandigarh

Ab Sonntag, 25.02. um 11 Uhr im Rex

Regie: Thomas Karrer und Karin Bucher
Plakatmotiv "Kraft der Utopie - Leben mit Le Corbusier in Chandigarh"
CH / 2023
Kurz nach der Teilung Indiens und der Befreiung aus der Kolonialherrschaft Englands soll am Fusse des Himalayas aus dem Nichts eine neue Hauptstadt für den Punjab gebaut werden. Die alte Hauptstadt Lahore war Pakistan zugeteilt worden. Die Planstadt Chandigarh steht für die neue Demokratie, den Fortschritt und den Glauben an die Zukunft. Engagiert wurden Architekten aus dem Westen. Zuerst Albert Mayer, dann der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier. Absichten, Visionen und Utopien kamen zusammen. Für Le Corbusier bot Chandigarh die einmalige Gelegenheit, sein Lebenswerk zu vollenden und seine städtebaulichen Ideen umzusetzen. Seine Vision war die einer modernen, humanen und gerechten Stadt, nach dem «Mass des Menschen» erbaut, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichte.

Zum 70-jährigen Bestehen der Planstadt von Le Corbusier fragen wir nach, ob in Chandigarh diese Vision Realität geworden ist. Der Film begleitet Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt und sucht Orte und Schauplätze auf, an denen sich das schillernde Zusammenspiel von altem Traum und neuem Leben, von Utopie und Alltag, von Zerfall und leiser Poesie zeigen. Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Gründerzeit. Die Direktorin des Le Corbusier Centers, ein Künstler, ein Schauspieler und ein Architekt erzählen vom Wagnis, sich hier niederzulassen und reflektieren ihr Leben in und mit Chandigarh. Auf Streifzügen treffen wir Bewohner:innen, die unseren Blick auf die Stadt erweitern und tauchen in das alltägliche Leben ein, welches sich die baulichen Strukturen zu eigen gemacht hat.
Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/kraft-der-utopie-leben-mit-le-corbusier-in-chandigarh.html

Maria Montessori

Ab Dienstag, 27.02. um 17:45 Uhr im Rex

Regie: Léa Todorov
Plakatmotiv "Maria Montessori"
F I / 2023
Premieren-Tour: Dienstag, 27.02. um 17:45 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Léa Todorov.

Offizieller Start: 07.03. in der Neuen Filmbühne.

Das gefühlvolle Drama MARIA MONTESSORI setzt der Bildungsikone ein lange überfälliges und zutiefst bewegendes Denkmal. Mit großer visueller Eleganz zeigt dieser Film die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie ahnt, dass sie eine Revolution entfachen kann. Als eine der ersten Frauen Italiens wurde sie Ärztin und gründete ein Institut, an dem Lehrer für die Arbeit mit behinderten Kindern ausgebildet werden. Hier entwickelt sie Methoden, die von einem Gedanken getrieben sind: solange man die Kinder liebt, können sie alles lernen. Nicht Disziplinierung, sondern ihre Freiheit wird zeigen, welche Schätze in den Kindern verborgen sind. Doch bezahlt wird sie für ihre Arbeit nicht, die Lorbeeren heimst ihr Partner Montesano ein und die männliche Wissenschaftselite hält nichts von einer Pädagogik für behinderte Kinder. Ihren Sohn kann Maria in dieser Welt nicht zu sich nehmen, ohne ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Mit der Prostituierten Lili d'Alengy schmiedet Maria ein Netzwerk weiblicher Solidarität, das nicht nur endlich Unabhängigkeit ermöglicht, sondern vor allem eine Pädagogik, die an die Autonomie des Geistes glaubt.
| Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/maria-montessori-144

The Zone Of Interest

Ab 29.02. | Preview: Dienstag, 27.02. um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Jonathan Glazer
Plakatmotiv "The Zone Of Interest"
Frei ab 6 Jahren
USA GB PL / 2023
5 Oscar-Nominierungen 2024

Eine Geschichte über das Alltagsleben der Familie von Rudolf Höss, dem KZ-Kommandanten von Auschwitz.

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis.
Mehr Infos zum Film unter https://a24films.com/films/the-zone-of-interest

Exhibition on Screen 2024

Ab Sonntag, 03.03. um 11 Uhr im Rex

Regie: Ali Ray
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2024"
OmU
GB / 2016
Monet bis Matisse: Painting the modern Garden
Sonntag, 03.03. um 11 Uhr

Monet war ein begeisterter Gärtner und wohl der wichtigste Maler von Gärten in der Geschichte der Kunst. Damit war er nicht allein, Künstler wie Van Gogh, Bonnard, Pissarro und Matisse sahen alle den Garten als ein mächtiges Thema ihrer Kunst. Zusammen mit vielen anderen berühmten Namen werden diese großen Künstler in einer innovativen Ausstellung des Cleveland Museum of Art und der Royal Academy London gezeigt. Von den Ausstellungswänden zu der Schönheit der Gärten wie Monets Giverny, begeben wir uns auf eine magische Reise und entdecken dabei, wie Künstler den modernen Garten mit wunderbare neue Ideen zu erforschen.

John Singer Sargent
Sonntag, 05.05. um 11 Uhr

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=QIE7yFzatVM

Sondervorstellung: Morgen ist auch noch ein Tag

Ab . im Rex

Regie: Paola Cortellesi
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Morgen ist auch noch ein Tag"
IT / 2023
Preview: Donnerstag, 07.03. um 17:30 Uhr in OmU in Anwesenheit der Regisseurin Paola Cortellesi.
Eintritt: 10 € / 9 € ermäßigt
Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation.

Sonntag 24.03. um 11 Uhr mit anschließender Diskussion mit Alexandra Geese, Europa-Abgeordnete aus Bonn, die selbst 22 Jahre in Italien gelebt hat, mit Vertreter*innen des Autonomen Frauenhauses und weiterer Frauenorganisationen in der Stadt über die Herausforderungen heute, die Rückschritte unter einer rechten Regierung wie in Italien und was Politik für Geschlechtergerechtigkeit tun muss.


Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst … Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/morgen-ist-auch-noch-ein-tag

Augenblicke - Kurzfilme im Kino 2024

Ab Sonntag, 10.03. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Augenblicke - Kurzfilme im Kino 2024"
2024

Referent: Wigbert Oslender.

Auch im Frühjahr 2024 bringt das Projekt AUGENBLICKE ausgesuchte Kurzfilme in viele Kinos in Deutschland. Wie immer sind die Vorführungen mit Einführung und Filmgespräch. Lassen Sie sich überraschen!

Mehr Infos zum Film unter https://www.dombibliothek-koeln.de/medienzentrale_subsite/Detailseiten/m-article/AUGENBLICKE-Kurzfilme-im-Kino-2024/

Der Zopf

Ab 07.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Laetitia Colombani
Plakatmotiv "Der Zopf"
F CDN I B / 2023
Drei Frauen. Drei Länder. Eine unvergessliche Reise. In Indien ist Smita eine „Unberührbare“. Sie träumt davon, ihrer kleinen Tochter eine gute Schulausbildung zu ermöglichen und ist dazu bereit, ihr bisheriges Leben für eine bessere Zukunft hinter sich zu lassen. In Sizilien arbeitet Giulia in der Perückenwerkstatt ihres Vaters, der letzten ihrer Art in Palermo. Als ihr Vater einen schweren Unfall erleidet, stellt sie fest, dass die Existenz der Familie auf dem Spiel steht. In Kanada ist Sarah eine zweimal geschiedene Mutter dreier Kinder und eine erfolgreiche Anwältin. Gerade als sie mit der Beförderung rechnet, für die sie ihr ganzes Berufsleben lang gearbeitet hat, erfährt sie, dass sie Brustkrebs hat. DER ZOPF ist eine lebendige und einzigartige Erinnerung an das, was uns alle verbindet – über Grenzen, Sprachen und Kulturen hinweg.
| Mehr Infos zum Film unter https://polyfilm.at/film/der-zopf/

Die Herrlichkeit des Lebens

Ab 14.03. im Rex

Regie: Georg Maas und Judith Kaufmann
Plakatmotiv "Die Herrlichkeit des Lebens"
Frei ab 6 Jahren
D / 2024
1923: Dora Diamant und Franz Kafka lernen sich zufällig am Ostseestrand kennen. Er ist ein Mann von Welt, sie aus dem tiefen Osten, er kann schreiben, sie kann tanzen. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, er schwebt immer etwas darüber. Sie umarmt den Indikativ, er verheddert sich im Konjunktiv. Aber als die beiden einander kennenlernen, wird alle Verschiedenheit einerlei. Ein einziges Jahr ist ihnen vergönnt, bis Franz Kafka viel zu früh stirbt. Auch wenn Kafkas Gesundheitszustand sich mehr und mehr verschlechtert, das gemeinsame Jahr lässt die beiden DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS spüren.

Liebe gegen alle Widerstände – so könnte man die Prämisse von DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS zusammenfassen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Kumpfmüller wird die berührende Geschichte der großen Liebe von Franz Kafka und Dora Diamant erzählt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.majestic.de/die-herrlichkeit-des-lebens/

Sondervorstellung: Ihr Jahrhundert - Frauen erzählen Geschichte

Ab Sonntag, 10.03. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Uli Gaulke
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Ihr Jahrhundert - Frauen erzählen Geschichte"
Frei ab 12 Jahren
D / 2024
Sonntag, 10.03. um 11 Uhr in Zusammenarbeit mit den Grünen Bonn in der Neuen Filmbühne.
Anschließend: Diskussion mit Alexandra Geese, Europa-Abgeordnete aus Bonn, und Gästen über die Frage, vor welchen Herausforderungen wir durch Radikalisierung, Rechtsruck und Roll-backs in alte Rollenmuster in den kommenden Jahren stehen.


Dieser Film zeigt fünf beeindruckende Frauen aus Kuba, Israel, Österreich, Indien und der Türkei, die durch ihre Stärke und ihr Handeln viele Menschen inspiriert haben. Mit starkem Willen und festem Glauben an sich selbst sind sie über Rollenklischees hinausgewachsen und haben ihre Träume verwirklicht. Sie sind Ansporn für alle Frauen, ihren Weg konsequent zu gehen und für Gleichberechtigung einzustehen. Der Film kommt anlässlich des Weltfrauentags am 8. März in die deutschen Kinos. Wir zeigen ihn anlässlich in der Sonntags-Matinee in der Neuen Filmbühne Bonn-Beuel in Kooperation mit Bündnis 90/Die Grünen Hardtberg.
 
 
Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/ihr-jahrhundert/

Der Wunsch

Ab 17.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Judith Beuth
Plakatmotiv "Der Wunsch"
D N / 2024
Der Dokumentarfilm DER WUNSCH begleitet das Liebespaar Maria und Christiane über einen Zeitraum von 10 Jahren auf ihrer emotionalen Reise, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: ein gemeinsames Kind.

Die Regisseurin, Jugendfreundin von Maria, erzählt einfühlsam, wie das Paar dabei mit immer größer werdenden Herausforderungen umgeht. Die Hürden im Gesundheitssystem, die eigene biologische Uhr und die emotionalen Höhen und Tiefen, die das Paar erlebt, setzen ihre Beziehung mehr und mehr unter Druck.

Über Jahre unternehmen beide immer neue Versuche, schwanger zu werden, recherchieren neue Möglichkeiten, probieren neue Techniken, stellen sich finanziellen Herausforderungen.

Die querschnittgelähmte Maria zweifelt zunehmend, während Christianes Kinderwunsch unverändert stark bleibt.
Wie nah kann man einander bleiben, wenn Ansichten auseinandergehen?
Was, wenn ein großer Wunsch droht, zur Bürde zu werden?
Was verbinden wir mit Mutterschaft und Familie?
Offene, humorvolle Gespräche zeigen immer wieder die aufrichtige Auseinandersetzung der beiden Frauen miteinander – ihr Ringen umeinander und um sich selbst. Mehr Infos zum Film unter https://riseandshine-cinema.de/portfolio/derwunsch/

Stop Making Sense 2024

Ab Samstag, 23.03. um 21 Uhr + Folgetermine im Rex

Regie: Jonathan Demme
Plakatmotiv "Stop Making Sense 2024"
USA / 1084
Legendär und von vielen Kritikern als bester Konzertfilm aller Zeiten bezeichnet, kommt STOP MAKING SENSE zum 40. Jahrestag wieder auf die große Leinwand. Im Jahr 1984 von Jonathan Demme gedreht, verfolgt der Film die intensiven Live-Auftritte von drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood. Zu sehen und zu hören sind die denkwürdigsten Songs der Talking Heads. In den Hauptrollen spielen die Bandmitglieder David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison sowie Bernie Worrell, Alex Weir, Steve Scales, Lynn Mabry und Edna Holt. Anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums wurde der Filmneu restauriert. Burning down the house (again)! Mehr Infos zum Film unter https://pifflmedien.de/filme/stop-making-sense/

Die Unschuld

Ab 21.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Hirokazu Kore-Eda
Plakatmotiv "Die Unschuld"
Frei ab 12 Jahren
J / 2023
Eine alleinerziehende Mutter (Sakura Ando) lebt mit ihrem Sohn Minato (Soya Kurokawa) in einem Vorort mit einem großen See und arbeitet als Lehrerin. In den letzten Jahren wurde sie von ihren Schülern und Kindern, die eigentlich ein friedliches Leben führen, bedrängt. Eines Tages bricht in der Schule eine Schlägerei aus. Aber was zunächst wie ein gewöhnlicher Streit zwischen Kindern aussieht, entwickelt sich zu etwas völlig Unerwartetem – mit einer Reihe von Beschwerden, die sich zu einem großen Problem entwickeln, das die Gesellschaft und die Medien mit einbezieht, bis die Kinder eines stürmischen Morgens plötzlich spurlos verschwinden und niemand weiß, was zu tun ist.

Radical - Eine Klasse für sich

Ab 27.03. im Rex

Regie: Christopher Zalla
Plakatmotiv "Radical - Eine Klasse für sich"
Frei ab 12 Jahren
MEX / 2023
Die Sechstklässler der Jose Urbina Lopez-Grundschule in Matamoros staunen nicht schlecht als die erste Unterrichtsstunde ihres neuen Lehrers Sergio Juarez (gespielt von Latin-Megastar Eugenio Derbez) beginnt. Sie gelten als leistungsschwächste Schüler Mexikos und ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Vernachlässigung und Korruption. Im Klassenzimmer herrscht eine Atmosphäre der Härte und Disziplin.

Doch Sergio wählt einen anderen Weg, um den Schülern aus der Sackgasse der Perspektivlosigkeit zu helfen: Er wendet sich mit Freiheit und Empathie an die Klasse, um ihre Neugierde, ihr Potenzial und vielleicht sogar ihr Genie zu entfesseln. Sergios’ unkonventioneller Lehrplan stößt allerdings nicht nur auf überraschte und verwunderte Gesichter der Kinder, sondern auch auf wenig Akzeptanz und Unterstützung im Lehrerzimmer… Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=953

Opus - Ryuichi Sakamoto

Ab Karfreitag, 29.03. um 18 Uhr im Rex

Regie: Neo Sora
Plakatmotiv "Opus - Ryuichi Sakamoto"
J / 2023
Am 28. März 2023 verstarb der legendäre Komponist Ryuichi Sakamoto nach einem Kampf gegen den Krebs. Der renommierte Musiker, Komponist, Produzent, Pianist und Aktivist Sakamoto begann seine Karriere bei den Pionieren der elektronischen Musik Yellow Magic Orchestra/YMO und entwickelte später eine Solokarriere, in der er zu einem der Pioniere der Elektro- und Synthesizermusik wurde. Sein enormer Erfolg hielt ihn nicht davon ab, sich als Mitglied einer Anti-Atomkraft-Organisation zu engagieren. In den Jahren vor seinem Tod war Sakamoto nicht mehr in der Lage, live aufzutreten, da sich Solokonzerte und ausgedehnte Welttourneen als zu anstrengend erwiesen. Trotzdem nahm Sakamoto Ende 2022 all seine Energie zusammen, um die Welt mit einem legendären letzten Auftritt zu verlassen. Ryuichi Sakamoto / Opus ist ein musikalischer Dokumentarfilm, der dieses Konzert, bei dem nur er und sein Klavier zu hören waren, zu einer unvergesslichen Aufführung zusammenfasst.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=c-7ykyoUh-c

Andrea lässt sich scheiden

Ab 04.04. in der Neuen Filmbühne

Regie: Josef Hader
Plakatmotiv "Andrea lässt sich scheiden"
Frei ab 6 Jahren
A / 2023
Andrea, eine Polizistin in der niederösterreichischen Provinz, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in St. Pölten eine neue Stelle als Kriminalinspektorin beginnen. Nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Dann erlebt sie mit Erstaunen, wie jemand anderer ihre Schuld bereitwillig auf sich nimmt:

Franz, ein Religionslehrer und trockener Alkoholiker, hält sich für den Täter und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegen taumelt, bemüht Andrea sich, ihre Spuren zu verwischen. Mehr Infos zum Film unter https://www.majestic.de/andrea-laesst-sich-scheiden/

The Royal Opera Saison 2024

Ab Sonntag, 07.04. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "The Royal Opera Saison 2024"
OmU
GB / 2024
Das Royal Opera House veröffentlicht seine Kinosaison 2023/24 –   aus Londons Covent Garden im Rex-Kino.

Madame Butterfly (The Royal Opera)
Sonntag, 07.04. um 11 Uhr


Gesungen in Italienisch mit deutschem Untertitel

Als die junge Geisha Cio-Cio-San den amerikanischen Marineoffizier Pinkerton heiratet, glaubt sie, dass sie eine echte, verbindliche Ehe fürs Leben eingeht. Als sie ihre Religion und ihre Gemeinschaft aufgibt, erfährt sie zu spät, dass ihre Ehe für Pinkerton nur eine Illusion ist - mit tragischen Folgen.Bis heute ist Puccinis Oper mit ihrer leidenschaftlichen Musik, wie Butterflys berühmte Arie "Un bel dì, vedremo" ("Eines schönen Tages") und der "Summchor", hinreißend und letztlich herzzerreißend. Die exquisite Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier ist inspiriert von europäischen Japanbildern des 19. Jahrhunderts. Asmik Grigorian spielt die Rolle des Cio-Cio-San, Kevin John Edusei dirigiert.

Schwanensee (The Royal Ballet)
Sonntag, 28.04. um 11 Uhr

Carmen (The Royal Opera)
Sonntag, 12.05. um 11 Uhr

Andrea Chénier (The Royal Opera)
Entweder So., 16.06. oder So., 23.06.

Eintritt: 22 € / 20 € / 12 € ( für Kinder bis 14 Jahre).


Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/about/cinema