Parasite

Ab Mi., 12.02. um 20:30 Uhr | So., 16.02. um 19:30 Uhr im Rex

Ab Mo., 17.02 + Di., 18.02. um 17:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Bong Joon-ho
Plakatmotiv "Parasite"
Frei ab 16 Jahren
ROK / 2019

Gewinner von vier Oscars 2020: 

Bester Film
Beste Regie
Bestes Originaldrehbuch
Bester internationaler Film

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes hält, was dieser Preis verspricht: großes Kino mit größtmöglicher Spannung. Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho liefert mit PARASITE eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse. Mit seiner brillanten Gesellschaftskritik ist Bong Joon Ho ein gewaltiges, in spektakulären Bildern erzähltes Meisterwerk gelungen, das bereits jetzt Filmgeschichte geschrieben hat.

Mehr Infos zum Film unter http://www.mm-filmpresse.de/film.php?film=329

Bombshell - Das Ende des Schweigens

Ab 13.02. im Rex

Regie: Jay Roach
Plakatmotiv "Bombshell - Das Ende des Schweigens"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2019
Oscar-Nominierungen 2020:
Beste Hauptdarstellerin (Charlize Theron)
Beste Nebendarstellerin (Margot Robbie)
Bestes Make-up und die beste Frisuren


Megyn Kelly (CHARLIZE THERON) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Schöne Beine sind bei dem konservativen Nachrichtensender gefragter als investigativer Journalismus und unbequeme Fragen. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (JOHN LITHGOW) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten – so auch mit seiner sexistischen Twitter-Kampagne gegen Megyn. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson (NICOLE KIDMAN) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (MARGOT ROBBIE) nach einem Meeting hinter Roger Ailes' verschlossener Bürotür aufsteigt… Als Gretchen ihren langjährigen Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“. Nur Megyn bleibt verdächtig neutral, auch Kayla schweigt. Aber wie lange noch?

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/bombshell

Looking At The Stars

Ab 16.02. um 11 Uhr | Mi. 19.02. um 13:45 Uhr im Rex

Regie: Alexandre Peralta
Plakatmotiv "Looking At The Stars"
OmU
BRA / 2019
»Eine Ballerina muss immer zu den Sternen aufschauen,
auch wenn sie diese nicht sehen kann.« Fernanda Bianchini

Mitten im brasilianischen São Paulo liegt die Ballettschule „Associação Fernanda Bianchini". Die jungen Frauen und Männer, die hier den klassischen Tanz lernen, sind genauso entschlossen, diszipliniert und voller Hoffnung, wie alle jungen Tänzer. Und sie sind blind. Die weltweit erste und einzige Ballettschule für Blinde baut statt auf Blut, Schweiß und Tränen, auf Berührungen, Gehörsinn und vor allem: Mut. Für Fernanda Bianchinis Tänzer ist die Schule ein sicherer Hafen und die Bühne ein Ort, an dem sie frei und unabhängig sein können. Geyza erblindete mit neun Jahren und ist heute Primaballerina und Ballettlehrerin an Fernandas Schule. Wenn sie tanzt, sieht ihr niemand an, wie unsicher sie sich oft in ihrem Alltag fühlt. Nach ihrem lang ersehnten Hochzeitstag hofft sie, ihr Privatleben mit ihrer Ballettkarriere vereinen zu können. Und die 14-jährige Thalia, die in der Schule oft gemobbt und gemieden wird, ertanzt sich ihre Unabhängigkeit – und hat dabei endlich echte Freunde gefunden.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/looking-at-the-stars/

Parasite (Schwarz-Weiß-Version) OmU

Ab Mittwoch, 19.02 um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Bong Joon-ho
Plakatmotiv "Parasite (Schwarz-Weiß-Version) OmU"
Frei ab 16 Jahren
OmU
ROK / 2019

Gewinner von vier Oscars 2020: 

Bester Film
Beste Regie
Bestes Originaldrehbuch 
Bester internationaler Film

Inspiriert von Leinwandklassikern der 1920er Jahre fertigte Regisseur Bong Joon Ho die Schwarz-Weiß-Fassung von PARASITE bereits an, bevor die Farbfassung seines Films in Cannes Weltpremiere feierte und mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Die Schwarz-Weiß-Fassung von PARASITE feierte gerade Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival in Rotterdam, wo sie mit Begeisterung aufgenommen wurde.

„Es wird faszinierend sein, zu sehen, wie sich das Seherlebnis verändert, wenn ein identischer Film in Schwarz-Weiß präsentiert wird. Ich habe mir die Version jetzt zweimal angesehen, und es fühlte sich immer realistischer und schärfer an, als würde man von einer Klinge geschnitten. Auch die Leistung der Schauspieler kommt besser zur Geltung.“

Bong Joon Ho

Mehr Infos zum Film unter http://www.mm-filmpresse.de/film.php?film=329

Jojo Rabbit

Ab 20.02. im Rex

Regie: Taika Waititi
Plakatmotiv "Jojo Rabbit"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2019
Oscar-Nominierungen 2020:
Bester Film
Beste Nebendarstellerin (Scarlett Johansson)
Bestes adaptierte Drehbuch
Bester Schnitt, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign


Regisseur und Drehbuchautor Taika Waititi (THOR: TAG DER ENTSCHEIDUNG, WO DIE WILDEN MENSCHEN JAGEN) stellt auch in seinem neuen Film seinen unverkennbaren, von Humor und Pathos geprägten Stil unter Beweis. In der Zweiten-Weltkrieg-Satire JOJO RABBIT wird das Weltbild eines einsamen deutschen Jungen (Roman Griffin Davis als Jojo) auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine alleinerziehende Mutter (Scarlett Johansson) auf ihrem Dachboden ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie) versteckt. Jojo muss sich daraufhin seinem blinden Nationalismus stellen, der durch seinen idiotischen imaginären Freund Adolf Hitler (Taika Waititi) genährt wird. Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/jojo-rabbit

Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen

Ab Samstag, 22.02. ca. 14 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Ute von Münchow-Pohl
Plakatmotiv "Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen"
D / 2019
Seit 250 Jahren leben die Heinzelmännchen nun schon unter der Erde. Doch das quirlige Heinzelmädchen Helvi erträgt diese Enge nicht mehr und begibt sich an die Erdoberfläche, um ihr wahres Talent zu finden – und begegnet dort ausgerechnet dem stinkstiefeligen Konditor Theo.

Inspiriert von der berühmten Sage und dem Gedicht von August Kopisch.


Mehr Infos zum Film unter http://akkord.film/de/project/die-heinzels-rueckkehr-der-heinzelmaennchen/

Exhibition on Screen: Staffel 7

Ab Februar im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Staffel 7"
OmU
GB / 2019
Die siebte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Rex-Kino:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


Lucian Freud: Ein Selbstportrait
Sonntag, 23.02. um 10:30 Uhr
Mittwoch, 26.02. um 16 Uhr

Zum ersten Mal in der Geschichte führt die Royal Academy of Arts in London in Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Boston die Selbstporträts von Lucian Freud zusammen. Die Ausstellung zeigt mehr als 50 Gemälde, Drucke und Zeichnungen, in denen der moderne Meister der britischen Kunst seinen unerschütterlichen Blick auf sich selbst gerichtet hat. Lucian Freud, einer der berühmtesten Maler unserer Zeit, ist auch einer der wenigen Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich mit solcher Konsequenz darstellten. Fast sieben Jahrzehnte lang geben seine Selbstporträts einen faszinierenden Einblick in seine Psyche und seine Entwicklung als Maler, von seinem frühesten Porträt aus dem Jahr 1939 bis zum letzten, das 64 Jahre später entstand. Zusammen betrachtet stellen seine Porträts eine spannende Auseinandersetzung mit der Dynamik des Alterns und dem Prozess der Selbstdarstellung dar.

Ostern in der Kunst

Freitag, 10.04. um  11 Uhr
Montag, 13.04. um 11 Uhr
Mittwoch, 15.04. ca. 16 Uhr

Die Geschichte des Todes und der Auferstehung Christi prägt seit 2000 Jahren die westliche Kultur. Es ist vielleicht das bedeutendste historische Ereignis aller Zeiten, wie es in den Evangelien erzählt wird, aber auch wie es von den größten Künstlern der Geschichte dargestellt wird.
Vom Triumphalen bis zum Grausamen, vom Himmlischen bis zum Greifbaren - einige der größten Kunstwerke der westlichen Zivilisation konzentrieren sich auf diesen entscheidenden Moment. Dieser wunderschön gestaltete Film untersucht die Ostergeschichte, wie sie in der Kunst dargestellt wird, von der Zeit der frühen Christen bis zur Gegenwart.
Der Film, der vor Ort in Jerusalem, den Vereinigten Staaten und ganz Europa gedreht wurde, untersucht die verschiedenen Arten, wie Künstler die Ostergeschichte im Laufe der Jahrhunderte dargestellt haben, und zeigt so die Geschichte von uns allen.

Frida Kahlo
Ab 05.07. um 11 Uhr + Folgetermine

Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben einer der bekanntesten weiblichen Ikonen: FridaKahlo. Sie war eine erfolgreiche Selbstporträtmalerin, die die Leinwand als Spiegel durch alle Phasen ihres turbulenten und manchmal tragischen Lebens benutzte. Geleitet von Interviews, Kommentaren und Fridas eigenen Worten, deckt die EXHIBITION ON SCREEN auf, dass es sich hierbei jedoch nicht um ein von Tragödien geprägtes Leben handelte.
Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/german/

Russland von oben

Ab 27.02. im Rex

Regie: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus
Plakatmotiv "Russland von oben"
D / 2019
Mit gewaltigen 17 Millionen Quadratkilometern Fläche reicht Russland von Europa nach Asien, von der Ostsee bis zum Pazifik. Elf Zeitzonen, ein Land – ein Film: RUSSLAND VON OBEN des preisgekrönten Dokumentarfilmer-Paars Petra Höfer & Freddie Röckenhaus zeigt menschenleere Landschaften und Millionenmetropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle, begleitet die legendäre Transsibirische Eisenbahn von den Sümpfen Sibiriens über Nowosibirsk bis nach Wladiwostok, gewährt einen einzigartigen Blick auf den Baikalsee und das Wolgadelta, das größte Flussdelta Europas, in dem 10 Millionen Vögel überwintern. Mehr Infos zum Film unter http://www.filmweltverleih.de/cinema/movie/russland-von-oben

Kino-Premiere: Yes, we care!

Ab Do., 27.02. von 14 bis 16 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Kino-Premiere: Yes, we care!"
D / 2020
Liebe und Freundschaft zwischen Jugendlichen mit Beeinträchtigung, eine Gruppentherapie-Sitzung für überforderte Pflegerinnen und Pfleger, mörderischer Organhandel und die Leiden eines mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Pflege-Roboters und seinen Patienten im 22. Jahrhundert:

Bei der Kino-Premiere am 27. Februar von 14-16 Uhr im Rex Lichtspieltheater in Bonn werden vier fiktive Geschichten aus dem Bereich der Pflege erzählt.

Mit mehr als 50 Schülerinnen und Schülern aller Schulformen hat die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb anlässlich des Equal Care Days vier Kurzfilme gedreht, die bei der Kino-Premiere gebührend gefeiert werden.

Moderiert wird die Veranstaltung von der 1LIVE Moderatorin Maike Greine.

Jeder Film ist ein kleines Meisterwerk der Improvisationskunst. Gezeigt werden:

Romantische Komödie "Gute Zeiten, Pflege-Zeiten" der Förderschule SFMG Landstuhl

Drama "Erzähl mal" der Bertolt Brecht Gesamtschule Bonn

Horrorfilm "Schwarzes Anatomie" des Märkischen Gymnasiums Schwelm

Science-Ficton-Drama "Error" der Augustiner Realschule plus
Mehr Infos zum Film unter https://www.bpb.de/veranstaltungen/format/aktion/304599/kino-premiere-yes-we-care

Anders essen - Das Experiment

Ab Sonntag, 01.03 um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Kurt Langbein und Andrea Ernst
Plakatmotiv "Anders essen - Das Experiment"
AUT / 2019

In Zusammenarbeit mit Slow Food Bonn e.V.

Anders essen – Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen – und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der „durchschnittliche“ Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland. Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde.

Mehr Infos zum Film unter https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2019/20

Ab Sonntag, 01.03 um 11 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2019/20"
GB / 2019
Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 –
13 Produktionen live aus Londons Covent Garden im Rex-Kino.

Eintritt: 20 € / 18 € / 12 € (für Kinder bis 14 J.) ermäßigt


In Deutschland und Österreich werden mehr als 200 Kinos von Hamburg bis Wien die neue Saison des Royal Opera House zeigen, in der fünf neue Produktionen, drei Weltpremieren und sechs beliebte Repertoire-Stücke auf dem Programm stehen.
Die Live-Kinoübertragungen des Royal Opera House ermöglichen es dem Publikum weltweit regelmäßig, eine Ballett-oder Opernaufführung von der berühmten Bühne am Londoner Covent Garden zu erleben.

Die Kinoübertragungen des Royal Opera House bieten dem Publikum die besten Plätze im Haus. Dazu gehören exklusive Hintergründe, Backstage-Interviews und detaillierte Nahaufnahmen der Interpreten.

THE ROYAL BALLET
Ballett-Weltpremieren von Cathy Marston und Liam Scarlett
Sonntag, 01. März um 11 Uhr


Gesamtdauer: ca. 3 Stunden Mehr Infos zum Film unter https://www.rex-filmbuehne.de/RoyalOperaHouse/Roh-Flyer-2019-2020_web.pdf

Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint

Ab So., 01.03. um 14 Uhr zu Gast Regisseurin Halina Dyrschka im Rex

Regie: Halina Dyrschka
Plakatmotiv "Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint"
OmU
D / 2019
Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malt Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Insgesamt erschafft sie über 1500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt Jahrzehnte verborgen bleiben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand davon Notiz nimmt?

Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, welches in einem überwältigenden Oeuvre gipfelt und die Geschichtsschreibung der Kunst auf den Kopf stellt.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/jenseits-des-sichtbaren-hilma-af-klint/

Paris Calligrammes

Ab Mi., 04.03 um 18 Uhr zu Gast Regisseurin Ulrike Ottinger im Rex

Ab Sonntag, 08.03. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Ulrike Ottinger
Plakatmotiv "Paris Calligrammes"
D F / 2020

Mittwoch, 04.03. um 18 Uhr in Anwesenheit der
Regisseurin Ulrike Ottinger im Rex-Kino.

Wiederholungstermine Sonntag, 08.03. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne.

Ulrike Ottinger, die in den 1960er Jahren als junge Malerin in Paris lebte, verwebt in „Paris Calligrammes“ ihre persönlichen Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“ (Kalligramm).

Text und Bild, ergänzt durch Sprache, Ton und Musik fügen sich zu einem Mosaik, aus dem die Lebensfülle dieser Periode und zugleich die Brüchigkeit aller kulturellen und politischen Errungenschaften spricht.

Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/paris-calligrammes/index.php?id=157

La Vérité – Leben und lügen lassen

Ab 05.03. in der Neuen Filmbühne

Ab 19.03. im Rex

Regie: Hirokazu Kore-eda
Plakatmotiv "La Vérité – Leben und lügen lassen"
D / 2019
Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren. Mehr Infos zum Film unter http://www.la-verite-derfilm.de/#/

Für Sama

Ab Mi., 11.03. um 18:30 Uhr im Rex

Regie: Waad al-Kateab und Edward Watts
Plakatmotiv "Für Sama"
OmU
GB / 2020
Die Filmemacher Waad al-Kateab und Edward Watts haben einen beeindruckenden Film gedreht. FÜR SAMA (FOR SAMA) ist ein Vermächtnis an al-Kateabs im Krieg geborene Tochter. Über Jahre hat die junge Frau mit ihrem Handy und ihrer Kamera zunächst die Protestbewegungen und dann den furchtbaren Krieg in Syrien dokumentiert. Sie hat das Leid der Menschen und der Personen in ihrer unmittelbaren Nähe aufgezeichnet und findet selbst inmitten der Bombardements Spuren von Freude und Lebensmut. Gerade durch diesen Blick von Innen heraus ist der Film so besonders, so wahr, so entsetzlich und unfassbar. Und doch ist er auch ein Zeugnis für das Miteinander der Menschen, für den Zusammenhalt in Krisenzeiten und für Toleranz.

Der Film ist ein Liebesbrief der jungen Mutter Waad al-Kateab an ihre Tochter Sama. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erzählt sie von ihrem Leben im aufständischen Aleppo, wo sie sich verliebt, heiratet und ihr Kind zur Welt bringt, während um sie herum der verheerende Bürgerkrieg immer größere Zerstörung anrichtet. Ihre Kamera zeigt auf berührende und unmittelbare Weise Verlust, Überleben und Lebensfreude inmitten des Leids. Waad muss sich entscheiden, ob sie fliehen und ihre Tochter in Sicherheit bringen oder bleiben und den Kampf für die Freiheit weiterführen soll, für den sie schon so viel geopfert hat.

Mehr Infos zum Film unter https://filmperlen.com/filme/for-sama/

New York – Die Welt vor deinen Füssen

Ab 12.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Jeremy Workman
Plakatmotiv "New York – Die Welt vor deinen Füssen"
OmU
USA / 2018
Über acht Jahre lang hat Matt Green jeden Block in New York City besucht und dabei eine Strecke von 15.000 Kilometern zurückgelegt. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Deutschland und Australien. Doch diese Strecke nur in einer Stadt zurückzulegen, ist eine ganz andere Dimension. Matts Mission hat ihn auch viel gekostet: Seinen gut bezahlten Job als Ingenieur hat er aufgegeben, seine Beziehung ging in die Brüche und eine eigene Wohnung hat er auch nicht mehr. Wenn man so lange auf den Straßen New Yorks unterwegs ist, bekommt man einen ganz anderen Blick für seine Umgebung. Der Filmemacher Jeremy Workman ist mit Matt befreundet und überredete seinen Freund dazu, ihn mit einer Kamera zu begleiten. Gemeinsam erkundeten sie den Big Apple und lernten dabei die Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen.
Mehr Infos zum Film unter http://www.filmstarts.de/kritiken/262511/trailer/19575023.html

Zu weit Weg

Ab Freitag, 13.03. um 16 Uhr im Rex

Regie: Sarah Winkenstette
Plakatmotiv "Zu weit Weg"
D / 2019
Das Diakonische Werk Bonn und Region und der Ökumenische Arbeitskreis Asyl und Zuflucht in Endenich zeigen zusammen mit dem Rex Kino am Freitag, 13.3.2020 um 16 Uhr "Zu weit weg" mit anschließender Podiumsdiskussion. Einheitspreis 5 Euro.

Da sein Heimatdorf einem Braunkohletagebau weichen soll, müssen Ben (12) und seine Familie in die nächstgrößere Stadt umziehen. In der neuen Schule ist er erst mal der Außenseiter. Und auch im neuen Fußballverein laufen die Dinge für den talentierten Stürmer nicht wie erhofft. Zu allem Überfluss gibt es noch einen weiteren Neuankömmling an der Schule: Tariq (11), Flüchtling aus Syrien, der ihm nicht nur in der Klasse die Show stehlt, sondern auch noch auf dem Fußballplatz punktet. Wird Ben im Abseits bleiben – oder hat sein Konkurrent doch mehr mit ihm gemeinsam als er denkt? Mehr Infos zum Film unter http://www.farbfilm-verleih.de/filme/zu-weit-weg/

Siberia

Ab 19.03. im Rex

Regie: Abel Ferrara
Plakatmotiv "Siberia"
OmU
IT D MEX / 2020
Clint (Willem Dafoe) ist ein vom Leben gezeichneter Mann. Um endlich seinen inneren Frieden zu finden, hat er sich in eine einsame Hütte in den verschneiten Bergen zurückgezogen. Dort betreibt er ein kleines Café, in das sich nur selten Reisende oder Einheimische verirren. Aber selbst in der Abgeschiedenheit findet Clint keine Ruhe. Eines schicksalhaften Abends bricht er mit seinem Hundeschlitten auf, getrieben von der Hoffnung, sein wahres Ich zu finden. Eine Reise durch seine Träume, Erinnerungen und Fantasien beginnt. Mehr Infos zum Film unter https://port-prince.de/projekt/siberia/

Über die Unendlichkeit

Ab Mi., 25.03. + Mi., 01.04. um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Roy Andersson
Plakatmotiv "Über die Unendlichkeit"
OmU
S D N / 2019
Mit seinem neuen Film ÜBER DIE UNENDLICHKEIT fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Roy Andersson seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.

In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns ein unverzagter Erzähler an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager.

Undine

Ab 26.03. im Rex

Regie: Christian Petzold
Plakatmotiv "Undine"
D F / 2020
Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Appartment am Alexanderplatz, ein Honorarvertrag als Stadthistorikerin, ein modernes Großstadtleben wie auf Abruf. Als ihr Freund Johannes (Jacob Matschenz) sie verlässt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist.
Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, ganz andere Liebe, voller Neugier und Vertrauen. Atemlos verfolgt Christoph ihre Vorträge über die auf den Sümpfen gebaute Stadt Berlin, mühelos begleitet Undine ihn bei seinen Tauchgängen in der versunkenen Welt eines Stausees. Doch Christoph spürt, dass sie vor etwas davonläuft. Undine muss sich dem Fluch stellen. Diese Liebe will sie nicht verlieren.

Jean Seberg - Against All Enemies

Ab 26.03. im Rex

Ab 26.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Benedict Andrews
Plakatmotiv "Jean Seberg - Against All Enemies"
Frei ab 6 Jahren
OmU
USA / 2020
Sie ist eine Ikone der Nouvelle Vague: Die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg sorgt Ende der 1960er Jahre nicht nur durch ihre Rollen in Filmen wie „Außer Atem“, sondern auch durch ihr Engagement für die radikale Bürgerrechtsbewegung der Black Panthers für Aufsehen in ihrer Heimat. Eine Affäre mit dem schwarzen Aktivisten Hakim Jamal (ANTHONY MACKIE) wird ihr schließlich zum Verhängnis: Sie gerät ins Visier des FBI, das Gegner des politischen Status Quo mit brutalen Methoden unter Druck setzt. Jean ahnt nicht, dass der Überwachungsspezialist Jack Solomon (JACK O’CONNELL) speziell auf sie angesetzt wurde… Jean-Luc Godards bahnbrechender Film „Außer Atem“ machte Jean Seberg zu einem der Stars des Kinos der Sechzigerjahre. In seinem mitreißenden Biopic JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES wirft der australische Regisseur Benedict Andrews („Una und Ray“) ein Schlaglicht auf die turbulenteste Zeit im Leben von Jean Seberg, als das FBI alles daran setzte, die Existenz einer Schauspielerin zu zerstören, die sich offen zu ihrem politischen Engagement bekannte. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=sPl2r_tel7Y

Body Of Truth

Ab So., 29.03. um 11 Uhr (+ Folgetermine) im Rex

Regie: Evelyn Schels
Plakatmotiv "Body Of Truth"
Frei ab 12 Jahren
OmU
D CH / 2019
Die Künstlerinnen Marina Abramović, Sigalit Landau, Katharina Sieverding und Shirin Neshat wurden durch ihre persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung in ihren Heimatländern geprägt und politisiert. Diese Erfahrungen fließen in ihre Werke ein, werden in Kunst verwandelt. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper.
In BODY OF TRUTH begleiten wir die vier Künstlerinnen auf einer emotionalen Reise durch ihre Biographien. Die vier Frauen stammen aus vier verschiedenen Kulturen.
Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von politischen Konflikten, die ihr künstlerisches Schaffen stark beeinflusst haben. Mit ihrer Kunst erschließen sie uns neue Perspektiven und Wahrnehmungen, vertiefen das Verstehen der Themen unserer Zeit. Gehören Gewalt und Machtwille unabdingbar zur menschlichen Natur? Kann uns Kunst helfen, eine hoch komplexe Welt besser zu verstehen?