Ein Licht zwischen den Wolken

Ab Mi., 09.10. um 11 Uhr im Rex

Regie: Robert Budina
Plakatmotiv "Ein Licht zwischen den Wolken"
AL / 2018
In der rauen, aber schönen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel. Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Besnik, der nicht einsehen mag, warum ein Gotteshaus nicht viele Wohnungen haben kann. Und auch in Besniks multireligiöser Familie entzündet sich ein Streit über das Haus des Vaters und Besnik selbst muss erfahren, wie dicht Religion und Ausschluss miteinander verwoben sind. Der Hirte ist gezwungen, seinen eigenen Weg zu gehen. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=iaN5J8W2_Js

Nurejew - The White Crow

Ab 26.09. | Preview: So. 22.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Ralph Fiennes
Plakatmotiv "Nurejew - The White Crow"
Frei ab 6 Jahren
OmU
GB / 2018
Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew. Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen, erzählt Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes (DER ENGLISCHE PATIENT) in NUREJEW – THE WHITE CROW die unglaubliche Geschichte der sowjetischen Ballettlegende Rudolf Nurejew. Gedreht auf 16mm leben in atmosphärischen Bildern die bewegten 60er Jahre wieder auf. Die Rolle Nureyevs interpretiert eindrucksvoll der ukrainische Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko. Das Drehbuch stammt von David Hare (DER VORLESER).

Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/nurejew-the-white-crow.html

Friday-Night Movie: Midsommar

Ab Fr. 20.09. + Fr. 01.11. ca. 22:15 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Ari Aster
Plakatmotiv "Friday-Night Movie: Midsommar"
Frei ab 18 Jahren
OmU
USA / 2019
Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian auf einen Sommertrip in einen kleinen Ort in Schweden an. Gemeinsam mit Christians Clique sind sie zu einem einmaligen Mittsommerfestival eingeladen. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die freundlichen Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird. Was als puritanisches Fest der Liebe und Glückseligkeit beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, die das sonnengeflutete Paradies bis in die Eingeweide erschüttert. Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/midsommar

Der Distelfink

Ab 26.09. im Rex

Regie: John Crowley
Plakatmotiv "Der Distelfink"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2019
Im Alter von 13 Jahren besucht Theo Decker (Oakes Fegley) gemeinsam mit seiner Mutter Audrey (Hailey Wist) das New Yorker Metropolitan Museum, als dort ein Terroranschlag verübt wird. Theo überlebt diesen, seine Mutter nicht. In der Folge der Nachwirkungen der Explosion drängt ihm ein sterbender alter Mann nicht nur seinen Ring auf, sondern auch eines der faszinierenden Gemälde aus dem Museum. Theo versteckt das kostbare Gemälde eines holländischen Altmeisters, welches fortan als bei der Explosion verschollen gilt, bei sich. Das Bild wird sein kostbarster Schatz und wird seinem Leben, das ihn in den nächsten Jahren unter anderem nach Las Vegas führt, eine neue Richtung geben. Doch es hat auch zur Folge, dass Theo (nun Ansel Elgort) über die Jahre tief in die kriminelle Unterwelt abrutscht und 14 Jahre später in einem Amsterdamer Hotelzimmer untertauchen muss...

Basierend auf dem gleichnamigen und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Donna Tartt aus dem Jahre 2013.

Filmkritik:
https://www.programmkino.de/content/links.php?id=4756

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=2U0HqLn42NI

Freudenberg - Auf der Suche nach dem Sinn

Ab So. 22.9. 11:00 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Andrzej Klamt
Plakatmotiv "Freudenberg - Auf der Suche nach dem Sinn"
D / 2019
"Wir hatten keine Chance, also fingen wir an!“ – erinnern sich heute Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk. Sie gründeten im Jahr 1993 ein erstes ständiges Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens in Deutschland. Seitdem haben über zwei Millionen Menschen das Schloss Freudenberg in Wiesbaden und das Erfahrungsfeld besucht. Der Dokumentarfilm "FREUDENBERG - Auf der Suche nach dem Sinn" erzählt von diesem außergewöhnlichen Ort und den besonderen Menschen, die mitten in Deutschland einen quasi exterritorialen Raum geschaffen haben, in welchem intensiv und unorthodox nach dem Sinn gesucht wird. "FREUDENBERG - Auf der Suche nach dem Sinn" zeigt, warum das Schloss die Menschen wie ein Magnet anzieht und wie die Macher diesen Ort durch Natur und Kunst in ein aufregendes und verrücktes Lebenswerk verwandeln.

Die Metamorphose einer Schlossruine Freudenberg zu einem kulturellen und geistigen Zentrum Wiesbadens und der Region ist eine wunderbare Geschichte, die sich wie ein Märchen erzählen lässt. Der Film spielt mit Märchenmotiven und verwendet auch Darstellungsformen wie Schattentheater. Im Film werden Gegenentwürfe zu der heute weit verbreiteten Ich-Fixierung, dem Konkurrenzdenken sowie der Wachstum-Ideologie gezeigt und reflektiert.
Mehr Infos zum Film unter http://www.filmperlen.com/freudenberg.html

Systemsprenger

Ab 26.9. in der Neuen Filmbühne

Ab Mi. 18.09. um 20 Uhr zu Gast: Regisseurin Nora Fingscheidt im Rex

Regie: Nora Fingscheidt
Plakatmotiv "Systemsprenger"
Frei ab 12 Jahren
D / 2019
Offizieller Starttermin: 19.09.

"Systemsprenger" wurde offiziell von Deutschland ins Rennen um den Auslandsoscar geschickt.


Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. (Quelle: Verleih) Mehr Infos zum Film unter http://www.systemsprenger-film.de/

Deutschstunde

Ab 03.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Christian Schwochow
Plakatmotiv "Deutschstunde"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend… Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/deutschstunde

Über Grenzen - Der Film einer langen Reise

Ab Do. 03. + So. 06.10. um 11 Uhr im Rex

Regie: Paul Hartmann und Johannes Meier
Plakatmotiv "Über Grenzen - Der Film einer langen Reise"
Frei ab 12 Jahren
D / 2019
Mit 64 Jahren setzt sich Margot zum ersten Mal auf ein Motorrad - und fährt einfach los: Vom ihrem kleinen Dorf in Nordhessen aus 117 Tage und 18.046 km lang mit der 125er Reiseenduro durch Zentralasien.

Margot überquert nicht nur nur die Grenzen von 18 Ländern, sondern auch die zwischen Menschen von fremder Sprache und Kultur - und vor allem ihre eigenen: Ganz allein als ältere Frau unterwegs auf einem kleinen Motorrad, über die Wolga und das Pamir-Gebirge, durch Tadschikistan und den Iran…

Mehr Infos zum Film unter http://www.über-grenzen.de/

Kinderwagen-Kino

Ab Mi., 09.10. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
diverse / 2019

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi., 09.10. um 11 Uhr "Ein Licht zwischen den Wolken"

In der rauen, aber schönen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel. Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Besnik, der nicht einsehen mag, warum ein Gotteshaus nicht viele Wohnungen haben kann. Und auch in Besniks multireligiöser Familie entzündet sich ein Streit über das Haus des Vaters und Besnik selbst muss erfahren, wie dicht Religion und Ausschluss miteinander verwoben sind. Der Hirte ist gezwungen, seinen eigenen Weg zu gehen.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=iaN5J8W2_Js

M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit

Ab 10.10. im Rex

Regie: Robin Lutz
Plakatmotiv "M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit"
NL / 2018
Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Paradoxe Landschaften und surreale Stadtszenen. Metamorphosen, in denen sich Vögel zu Fischen und wieder zu Vögeln transformieren – M. C. Eschers Werk fasziniert Millionen von Fans. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Escher ist en vogue, eine Ikone der Kunstwelt.

Die ihm gewidmete Dokumentation M.C. ESCHER – REISE IN DIE UNENDLICHKEIT lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

In der deutschen Fassung leiht Matthias Brandt (POLIZEIRUF 110) Escher seine unverwechselbare Stimme, in der englischsprachigen Originalfassung Stephen Fry (GOSFORD PARK).

"Wir beten das Chaos an, weil wir es lieben, Ordnung zu schaffen." (M. C. Escher)
Mehr Infos zum Film unter https://www.mfa-film.de/kino/id/m-c-escher-reise-in-die-unendlichkeit/

4. European Arthouse Cinema Day

Ab 13.10. im Rex

Plakatmotiv "4. European Arthouse Cinema Day"
OmU
2019

Am So., 13. Oktober 2019 findet der vierte „European Art Cinema Day“ statt. Der Tag, der den europäischen Film und das Kino in den Fokus rückt, ist jetzt in Cannes vom internationalen Arthouse-Kinoverband CICAE ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay. Mehr als 1.000 Kinos werden an diesem Tag mit europäischen Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens feiern. Begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt. Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder. Der „European Art Cinema Day“ will diesen Wert hervorheben und durch innovative Aktionen ein breites, auch jüngeres Publikum von Filmkunst und Kino begeistern. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden, in Deutschland von der AG Kino-Gilde e.V.. Der „European Art Cinema Day“ soll künftig jährlich im Herbst stattfinden.

Liebe Kino-Besucher,  für Europa ins Kino ...
wir sind ja nicht nur Teil eines deutschen Programmkino/Filmkunst Kino Netzwerkes, der AG Kino, sondern auch Teil von zwei europäischen Netzwerken Cicae und Europa Cinemas. Thematische und sprachliche Vielfalt und das Interesse für die Nachbarn liegen also in unseren Genen. In den letzten Jahren haben wir am Europäischen Kinotag der in 1000 Kinos in ganz Europa gefeiert wird immer nur mit Previews den weiten Blick unserer Themenwelt unterstrichen.

Aber es hat sich etwas verändert, in Europa und in Deutschland. Eine Grundvorraussetzung für den Kinobesuch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie scheint sich in unserer Gesellschaft zurückzuentwickeln, Egoismus und Rassismus sind wieder auf dem Vormarsch.

Dadurch hat unsere alltägliche Arbeit für Neugierde und Empathie als Grundvoraussetzungen für ein demokratisches Miteinander eine ganz neue politische Dimension gewonnen.

Rex-Kino:

So., 13.10. um 14 Uhr
M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit
Niederlande | 2018 | 80 Minuten | FSK 0  | Regie: Robin Lutz

Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Paradoxe Landschaften und surreale Stadtszenen. Metamorphosen, in denen sich Vögel zu Fischen und wieder zu Vögeln transformieren – M. C. Eschers Werk fasziniert Millionen von Fans. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Escher ist en vogue, eine Ikone der Kunstwelt.

Neue Filmbühne:

So., 13.10. um 11 Uhr
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Frankreich | 2019 | 120 Minuten | FSK unbek.  | Regie: Céline Sciamma

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…



Mehr Infos zum Film unter https://artcinemaday.org/de

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2019/20

Ab Oktober im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2019/20"
OmU
GB / 2019
Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 –
13 Produktionen live aus Londons Covent Garden im Rex-Kino.

In Deutschland und Österreich werden mehr als 200 Kinos von Hamburg bis Wien die neue Saison des Royal Opera House zeigen, in der fünf neue Produktionen, drei Weltpremieren und sechs beliebte Repertoire-Stücke auf dem Programm stehen. 
Die Live-Kinoübertragungen des Royal Opera House ermöglichen es dem Publikum weltweit regelmäßig, eine Ballett-oder Opernaufführung von der berühmten Bühne am Londoner Covent Garden zu erleben.

Die Kinoübertragungen des Royal Opera House bieten dem Publikum die besten Plätze im Haus. Dazu gehören exklusive Hintergründe, Backstage-Interviews und detaillierte Nahaufnahmen der Interpreten.

Don Giovanni (Oper)
So. 13.10. um 10:30 Uhr

Beliebte Mozart-Oper mit Erwin Schrott
Dauer: ca. 3 Stunden 30 Minuten, inklusive einer Pause

Don Pasquale (Oper)
So. 27.10. um 11 Uhr

Italienische Oper von Donizetti mit Bryn Terfel
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, inklusive einer Pause

Concerto / Enigma-Variationen / Raimonda, 3. Akt (Ballett)
So. 10.11. um 11 Uhr

Gemischtes Ballett-Programm mit drei klassischen Balletten
Dauer: ca. 3 Stunden, inklusive zweier Pausen

Coppélia (Ballett)
So. 15.11. um 11 Uhr

Ballettklassiker zur Weihnachtszeit – für die ganze Familie
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten inklusive einer Pause

Sondervorführung: Der Nussknacker (Aufzeichnung aus 2016) (Ballett)
Mi. 26.12. um 11 Uhr

Wegen der großen Nachfrage gibt es diesen unverzichtbaren Weihnachtsklassiker auch 2019 wieder! Dezember
Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten

Dornröschen (Ballett)
So. 19.01. um 11 Uhr

Wunderbares klassisches Ballett
Dauer: ca. 3 Stunden, inklusive zweier Pausen

La Bohème (Oper)
So. 02.02. um 11 Uhr

Puccinis Oper erzählt eine bewegende Liebesgeschichte. Mit Sonya Yoncheva. Dauer: ca. 2 Stunden 35 Minuten, inklusive einer Pause

Ballett-Weltpremieren von Cathy Marston & Liam Scarlett (Ballett)
So. 01.03. um 11 Uhr

Gleich zwei Weltpremieren der beiden großen Choreografen an einem Abend. Dauer: ca. 3 Stunden

Fidelio (Oper)
So. 22.03. um 11 Uhr

Publikumsliebling Jonas Kaufmann in einer Neuinszenierung von Beethovens einziger Oper
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, inklusive einer Pause

Schwanensee (Ballett)
So. 05.04. um 11 Uhr

Liam Scarletts herrlicher Schwanensee begeistert das Publikum
Dauer: ca. 2 Stunden 55 Minuten, inklusive zweier Pausen

Cavalleria Rusticana / Pagliacci (Der Bajazzo) (Oper)
So. 26.04. um 11 Uhr

Zwei klassische italienische Opern an einem Abend
Dauer: ca. 3 Stunden 10 Minuten, inklusive einer Pause

Das Dante-Projekt (Ballett)
Mo. 01.06. um 11 Uhr (Pfingstmontag)

Eine Ballett-Weltpremiere des gefeierten Choreografen Wayne McGregor
Dauer: ca. 3 Stunden

Elektra (Oper)
So. 21.06. um 11 Uhr

Nina Stemme in einer Neuinszenierung der dramatischen Oper von Richard Strauss
Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause
Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/cinemas

Leon - Der Profi - DIRECTOR'S CUT

Ab Mi. 16.10 um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Luc Besson
Plakatmotiv "Leon - Der Profi - DIRECTOR'S CUT"
Frei ab 16 Jahren
OmU
F / 1994
21 Minuten länger als die ursprüngliche Kinofassung!
In Originalfassung (Englisch) mit deutschen Untertiteln.

Léon (Jean Reno) verdient sein Geld als Auftragskiller, der im Dienst der New Yorker Italo-Mafia steht. Doch auch wenn er im Laufe seiner Karriere bereits zahlreiche Menschen kaltblütig ermordete, lebt auch er nach gewissen Regeln: Keine Frauen, keine Kinder. Das gilt lange Zeit auch für sein Privatleben, das der Killer in Einsamkeit verbringt - bis eines Tages Mathilda (Natalie Portman) in sein Leben tritt. Das Mädchen wohnt mit ihrer Familie nebenan, doch weder ihre Mutter (Ellen Greene) noch ihr Vater (Michael Badalucco), der für den korrupten Polizisten Norman Stansfield (Gary Oldman) Drogen versteckt hält, schert sich einen Dreck um die 12-Jährige. Als sich Stansfield von Mathildas Vater hintergangen fühlt, beseitigt dieser deswegen gleich seine ganze Familie - bis auf Mathilda. Die findet Unterschlupft bei ihrem Auftragskiller-Nachbarn, bei dem sie fortan in die Lehre gehen will. Denn vor allem für den Tod ihres kleinen, unschuldigen Bruders will sich Mathilda rächen - koste es, was es wolle.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=W3buuniQKug

Parasite

Ab 17.10. (Tipp des Monats) | So. in OV/Mo. in OmU im Rex

Regie: Bong Joon-ho
Plakatmotiv "Parasite"
Frei ab 16 Jahren
ROK / 2019
Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes hält, was dieser Preis verspricht: großes Kino mit größtmöglicher Spannung. Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho liefert mit PARASITE eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse. Mit seiner brillanten Gesellschaftskritik ist Bong Joon Ho ein gewaltiges, in spektakulären Bildern erzähltes Meisterwerk gelungen, das bereits jetzt Filmgeschichte geschrieben hat. Mehr Infos zum Film unter http://www.mm-filmpresse.de/film.php?film=329

Aus Liebe zum Überleben

Ab So. 20.10. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Bertram Verhaag
Plakatmotiv "Aus Liebe zum Überleben"
D / 2019
In Zusammenarbeit mit Slow Food Bonn e.V. und Bonn im Wandel e.V.

In seinem Film „Aus Liebe zum Überleben“ begab sich Bertram Verhaag auf eine Reise zu acht  mutigen Menschen die sich abgewendet haben von Konventionen, von Agrargiften, von unmenschlichen Arbeitsweisen und sich einer Landwirtschaft zugewandt haben die ohne Gifte und ohne Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit auskommt.

Jeder der gezeigten Protagonisten erzählt seine ganz persönliche Geschichte von Regenwürmern, Kuhhörnern, von der Stille, von suhlenden Schweinen, von Äckern für den man sich einen Anzug anziehen muss, von der Ehrfurcht vor dem Leben...

Was den Film aber ausmacht ist der Mut den jeder Zuseher erfährt der diesen außergewöhnlichen Menschen zusieht. Mut für eine andere Art der Landwirtschaft einzustehen. Mut auf sein Herz zu vertrauen, “Kopf halt´s Maul“

Der Gegenwind der ihnen entgegenweht macht alle allerdings stärker und überzeugter den richtigen Weg gegangen zu sein. Mehr Infos zum Film unter https://ausliebe.denkmal.film/index.php/der-film/trailer

Der Glanz der Unsichtbaren

Ab 24.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Louis-Julien Petit
Plakatmotiv "Der Glanz der Unsichtbaren"
Frei ab 6 Jahren
F / 2018
Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt … Mehr Infos zum Film unter http://der-glanz-der-unsichtbaren.de/synopsis.php

Porträt einer jungen Frau in Flammen

Ab 31.10. | Preview: So. 13.10. um 11 Uhr in OmU in der Neuen Filmbühne

Regie: Céline Sciamma
Plakatmotiv "Porträt einer jungen Frau in Flammen"
F / 2019
Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die renommierte Regisseurin Céline Sciamma (WATER LILIES, TOMBOY) eine unglaublich feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg - mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant (DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) und Adèle Haenel (DIE BLUMEN VON GESTERN, 120 BPM). Der Publikums- und Kritikerliebling in Cannes, ausgezeichnet für das beste Drehbuch! Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/portraet-einer-jungen-frau-in-flammen.html

Zwingli - Der Reformator

Ab So. 03.+10.11. um 11 Uhr im Rex

Regie: Stefan Haupt
Plakatmotiv "Zwingli - Der Reformator"
CH / 2019
Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen“, schleuderte er ihnen von der Kanzel entgegen, „tut um Gottes willen etwas Tapferes“. Bis heute sind Zwinglis Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, brandaktuell.

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer) führt ein karges Leben zwischen Gottesfurcht und Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Ulrich Zwingli (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände in der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Seine revolutionären Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus und es entbrennt ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/zwingli/