Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Ab 13.09. im Rex

Regie: Joachim Lang
Plakatmotiv "Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm"
Frei ab 6 Jahren
D / 2017
Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen … Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben!

Nach „Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und Kurt Weill unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann sowie „Die Beule – Ein Dreigroschenfilm", „Dreigroschenroman", „Der Dreigroschenprozeß – Ein soziologisches Experiment“ und weiteren Texten von Bertolt Brecht. Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/brechts-dreigroschen-film

Seestück

Ab So., 16.09. + So., 30.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Volker Koepp
Plakatmotiv "Seestück"
D / 2018
Die Ostsee in ihren jahreszeitlichen Stimmungen, das helle Licht und die Luftspiegelungen, die Wolken am hohen Himmel, die Vögel im Sturm über den Wellen. Vor der magischen Naturkulisse begegnen wir Menschen, die an den Rändern der Ostseeländer leben: auf der Insel Usedom und an den polnischen Stränden, an den baltischen Küsten und den nördlichen Schären in Schweden. Fischer und Wissenschaftler, Seeleute und junge Menschen erzählen von ihrem Leben im Einklang mit der alle verbindenden Meereslandschaft, von ihrer Arbeit, ihren Erinnerungen und Hoffnungen. Sie entwerfen aber auch das Bild eines Alltags, in dem ökologische Probleme, politische Ost-West-Konflikte und nationale Egoismen allgegenwärtig sind.

 Mit SEESTÜCK schließt Volker Koepp einen filmischen Zyklus ab, den er mit „Berlin-Stettin“ (2010) begann. In diesem Film mischte der Regisseur in seine Beschreibung ostdeutscher Film- und Lebensräume erstmals auch autobiografische Bezüge. „In Sarmatien“ (2013) erweiterte den Blick auf die Region östlich der Weichsel und zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee. Mit „Landstück“ (2016) kehrte Koepp in die Uckermark nördlich Berlins zurück. SEESTÜCK – ein Film über die Ostsee, über das Leben am Meer und mit dem Meer – schließt den Reigen nun ab. Wie in den Filmen zuvor spiegeln sich hier die Bögen der Historie in den privaten Lebensläufen der Gegenwart. Auch für die kleine Ostsee gilt: Landschaftsbild ist Weltbild. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/284901179

Glücklich wie Lazzaro

Ab 20.09. in der Neuen Filmbühne

Ab Mi., 19.09. um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Alice Rohrwacher
Plakatmotiv "Glücklich wie Lazzaro"
I D F CH / 2018

"Glücklich wie Lazzaro‘ ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der keine besonderen Fähigkeiten oder magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt. Eine Geschichte, die von der Möglichkeit des Gutseins erzählt, die die Menschen immer ignoriert haben und die dennoch immer wieder auftaucht, um sie in Frage zu stellen; wie etwas, was hätte sein können, aber was wir niemals wollten.

Italienischer Neorealismus trifft magischen Realismus, einer der interessantesten und ungewöhnlichsten Filme des Jahres!

Mehr Infos zum Film unter http://www.lazzaro-film.de/

Wackersdorf

Ab 20.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Oliver Haffner
Plakatmotiv "Wackersdorf"
Frei ab 6 Jahren
D / 2018

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

Hier noch drei schöne Pressestimmen:

Mit „Wackersdorf“ gelingt Oliver Haffner ein Film der Stunde. Und er tappt nicht in die Eventfilm-Überwältigungsfalle. … Dem Werk ist die jahrelange Reifezeit der Stoffentwicklung anzumerken, ebenso der Umstand, dass Menschen beteiligt waren, die Zeit und Gegend gut kennen.
Die Welt

Regisseur und Co-Autor Oliver Haffner hat nicht den emphatischen Demonstrationsfilm gedreht, der dieser Zeit vielleicht ein populäres Denkmal setzen würde. Er macht etwas Schöneres: In einfachen Bildern fühlt er sich ein in das unverwüstliche Genre des Heimatfilms.
Frankfurter Rundschau

„Wackersdorf“ – kein billiges, politisch einseitiges Pamphlet. Ganz im aufregenden Gegenteil. Sondern ein spannender, faszinierend-authentischer, hervorragend bis in den kleinsten Nebenpart besetzter Ensemble-„Krimi“ mit faktischem Polit-Hintergrund. Die Kino-Zeit vergeht wie im Fluge, so prächtig funktioniert dieser thematisch weit über die bayerische Region hinausgehende und heute einmal mehr lebendiger Aufreger  = Motto: Wehrt Euch, leistet Widerstand = von überragendem Spannungs-Kino (= 4 1/2 PÖNIs).
Poenack

Mehr Infos zum Film unter http://www.wackersdorf-film.de

Das Dorf der Vergesslichen

Ab So., 23.09. um 11 Uhr. Zu Gast: Regisseurin: Madeleine Dallmeyer in der Neuen Filmbühne

Regie: Madeleine Dallmeyer
Plakatmotiv "Das Dorf der Vergesslichen"
D / 2018
Demenzpatienten aus Europa, inmitten eines thailändischen Dorfes. Hier im Norden Thailands werden sie Tag und Nacht gepflegt und versorgt. In Paaren bewegen sich Patienten und Pfleger durch die Straßen des Dorfes - für die Bürger von Faham ein alltägliches Bild. Die Kulturen könnten kaum unterschiedlicher sein - und doch funktioniert der eine nicht ohne den anderen. Das Dorf der Vergesslichen erzählt vom Zusammenleben, vom Vergessen und Erinnern, von Liebe und Freundschaft. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=C34i7DsDzWI&feature=youtu.be

Kleine Helden

Ab 30.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Anne-Dauphine Julliand
Plakatmotiv "Kleine Helden"
D / 2016
Ambre, Camille, Charles, Imad und Tugdual leben für den Moment. Wir erleben mit ihnen ihre Spiele, ihre Freuden, ihr Lachen, ihre Träume und ihre Krankheit. Die fünf kleinen Protagonisten sind zwischen sechs und neun Jahren alt. Sie stecken voller Energie, doch haben sie im Vergleich zu anderen Kindern eine Besonderheit: Sie sind schwer krank, genießen die Gegenwart dafür aber umso mehr. Mit einer großen Portion Humor und Optimismus nehmen sie uns ein Stück auf ihrem Weg mit und zeigen uns ihre Welt. Mehr Infos zum Film unter http://www.littledream-entertainment.com/filme/kleinehelden/

Stuttgarter Ballett: John Crankos Onegin

Ab So., 23.09. im Rex

Plakatmotiv "Stuttgarter Ballett: John Crankos Onegin"
D / 2017
Mit Onegin heimste Choreograph John Cranko nicht nur selbst weltweite Anerkennung ein, sondern verhalf auch dem Stuttgarter Ballett zu seinem Ruf als eine der weltweit führenden Ballett-Compagnien. Seit 50 Jahren schon gilt seine Inszenierung als zeitloses Meisterwerk und überzeugt auch zum Jubiläum in all seinen Facetten.

Der blasierte Großstädter Onegin trifft auf die junge Tatjana, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Onegin jedoch erteilt ihr eine Abfuhr und bereut seine Entscheidung erst, als er sie nach Jahren wiedertrifft – bildschön, zur Frau gereift und verheiratet. Seine Bitte um eine zweite Chance schlägt Tatjana aus und schickt ihn fort, trotz eigentlich erwiderter Lieben. Traurig und mit gebrochenem Herzen bleibt sie allein zurück.

Alicia Amatriain brilliert als Tatjana, neben ihr Friedemann Vogel als „elegantester, elegischster Onegin aller Zeiten“, wie die Südwest Presse ihn preist. Aus Tschaikowskys unvergesslichen Klavierstücken, Opernthemen und symphonischen Dichtungen erschuf Kurt-Heinz-Stolze eine maßgeschneiderte Ballett-Partitur von musikalischer Einzigartigkeit. Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, voll choreographischer Wucht und Größe, die jeden fesseln und berühren wird. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=n7TPkPD2Xbc

Alles ist gut

Ab Preview: 01.10. 18 Uhr Zu Gast Regisseurin Eva Trobisch im Rex

Ab 04.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Eva Trobisch
Plakatmotiv "Alles ist gut"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Mit dieser Haltung begegnet Janne auch dem Umstand, dass der Schwager ihres neuen Chefs gegen ihren Willen mit ihr geschlafen hat. Sie verheimlicht den Vorfall und lässt alles erstmal seinen gewohnten Gang gehen. Doch ihr Schweigen hat Folgen, nicht nur für die Liebe zu ihrem Freund Piet. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=V5qCmn-SkQ8

Offenes Geheimnis

Ab 04.10. in der Neuen Filmbühne

Ab 27.09. im Rex

Regie: Asghar Farhadi
Plakatmotiv "Offenes Geheimnis"
Frei ab 6 Jahren
E F / 2018
Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester kehrt Laura (Penélope Cruz) zurück in ihr spanisches Heimatdorf. Nichts scheint die ausgelassene Stimmung zu trüben – doch dann gerät das harmonisch wirkende Familiengefüge durch ein unvorhergesehenes Ereignis in der Hochzeitsnacht aus den Fugen …unvorhergesehenes Ereignis in der Hochzeitsnacht aus den Fugen … Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/everybody-knows

Nachlass

Ab So., 07.10. um 11 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Christoph Hübner und Gabriele Voss
Plakatmotiv "Nachlass"
Frei ab 6 Jahren
D / 2018

Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.

NACHLASS ist ein Dokumentarfilm von Christoph Hübner und Gabriele Voss.

Am Donnerstag den 27.9. um 20:00 Uhr werden Gabriele Voss und Christoph Hübner im ODEON Köln zu Gast sein um über ihren Film zu diskutieren.

Sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden erzählen in NACHLASS davon, wie Unausgesprochenes, Schuldgefühle und Traumata die Beziehungen zu ihren Vätern und Großvätern geprägt haben und wie befreiend die Auseinandersetzung mit diesem Vermächtnis für sie ist. Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.

NACHLASS holt die Erinnerung und das Wissen dahin zurück wo sie gebraucht werden – zu uns und unseren Familien.

 Fast 70 Jahre nach Kriegsende leben wir an einer Schnittstelle – jedenfalls was die Geschichte der Kriegs- und Nazizeit betrifft. Die Zeitzeugen sterben, doch die Vergangenheit lebt weiter – als Erbschaft zwischen den Generationen und als Geschichte in jedem von uns. Im Zentrum des Films stehen Menschen, die nach dem Krieg geboren sind, oft schon die zweite oder dritte Generation. Sie alle sind mit dem Erbe befasst, vor allem durch die Geschichte in der eigenen Familie.

Da ist der Chemiker, dessen Vater Polizeiführer bei den Einsatzgruppen war, die für die Ermordung tausender Menschen verantwortlich sind. Da ist die ehemalige Gymnasiallehrerin, deren Vater SS-Arzt war und die immer noch hofft, dass ihr Vater nicht selbst geschossen hat. Da ist die Therapeutin, deren Vater ein ranghoher SS-Mann war und ihr jüdischer Kollege, dessen Großeltern in Ungarn ermordet wurden. Beide sind Mitglied einer Dialog-Gruppe von Kindern aus Täter- und Opferfamilien. Da ist der Sohn der Therapeutin und Enkel des Nazi-Großvaters, der sich als junger Filmemacher schon mit einer gewissen Distanz der Nazigeschichte in der Familie nähert. Da ist der Maler, Sohn eines Fliegerhelden aus dem 2. Weltkrieg, der in großen Lettern auf ein Bild schreibt: Nachlass lass nach! Und da ist die junge Israelin, Enkelin eines Ausschwitz-Überlebenden, die nach Deutschland geht und sich für die Motive der Täter interessiert. Wir treffen sie als Guide in der Gedenkstätte ‚Topografie der Terrors’.

Mehr Infos zum Film unter http://www.nachlass-derfilm.de

Werk ohne Autor

Ab 04.10. im Rex

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Plakatmotiv "Werk ohne Autor"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt WERK OHNE AUTOR über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

Florian Henckel von Donnersmarck: "Ich freue mich, mit meinen Weggefährten von "Das Leben der Anderen" einen neuen Film anzugehen. Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, einen Film zu machen, der zeigt, dass Kunst Dinge erahnen kann, die dem Verstand für immer verschlossen bleiben."

"Werk ohne Autor" geht ins Oscar-Rennen für Deutschland.

"Werk ohne Autor" Clipvon Florian Henckel von Donnersmarck und den Produzenten Pergamon Film und Wiedemann & Berg Film wird für Deutschland ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Kinofilm" gehen. Dies hat eine von German Films berufene, unabhängige Fachjury entschieden. Insgesamt wurden elf Filme für die Auswahl eingereicht.

Die neunköpfige Jury mit Jurysprecher Moritz Hemminger (Verband deutscher Filmexporteure) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: "'Werk ohne Autor' erzählt in einem großen epischen Bogen ein bewegendes Künstlerschicksal im Nachkriegsdeutschland, in einer Zeit, als es schwierig war zu einer eigenen Kunstsprache zu finden. Der Film hat, unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, große poetische Momente und geht gleichzeitig einer essentiellen, auch heute noch aktuellen Frage nach: Das Finden einer eigenen Haltung."

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=ydiOjug2YhM

Bleibeperspektive

Ab 10.10. 18:00 Uhr mit Gästen und Diskussion in der Neuen Filmbühne

Regie: -1
Plakatmotiv "Bleibeperspektive"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

Bleibeperspektive, eine machtvolle Praxis
Ein Dokumentarfilm über die berufliche Integration von (Neu-)Zugewanderten aus rassismuskritischer Perspektive

Premiere: 10.10.2018 um 18:00 Uhr Neue Filmbühne Bonn (Friedrich-Breuer-Straße 68)
Vorprogramm: Fatih Çevikkollu (Kabarettist)
Mit anschließender Publikumsdiskussion. Eintritt frei. Kartenreservierung: integrationsbeauftragte@bonn.de

 

 Der Film wurde produziert im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

In dem Dokumentarfilm wird anhand der Erfahrungen von (Neu-)Zugewanderten sowie Interviews mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration und Expert*innen beschrieben, welche Einflussmöglichkeiten und Auswirkungen die jeweilige Bleibeperspektive von (Neu-)Zugewanderten auf deren berufliche Integration hat und welche Herausforderung für Akteur*innen der beruflichen Integration damit verbunden sind.

Der Film porträtiert drei (Neu-)Zugewanderte in ihrer beruflichen Integrationsgeschichte: Bashar, der in Syrien Betriebswirtschaftslehre studiert hat; den Familienvater Amar, der nach drei Jahren Kampf gegen die bürokratischen Hürden endlich seine minderjährigen Kinder und seine Ehefrau nach Deutschland holen konnte, und den als minderjähriger Flüchtling eingereisten Joseph aus Ruanda.
Neben den Erfahrungen stehen Interviews über die Chancen und Hindernisse der beruflichen Integration mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration in Bonn: mit der Ausländerbehörde (über Aufenthaltsstatus, Arbeitserlaubnis, Ausbildungsduldung, die wichtigen Faktoren für die Integration wie Sprache, Wohnung, Beruf etc.), der Integrationsbeauftragten (über die für eine gelungene Integration erforderlichen Faktoren, die Barrieren und wie diese überwunden werden können und über die Rolle der beruflichen Integration für die gesamte Integration), der IHK (über die Situation in den Betrieben) und der Agentur für Arbeit (über die Ausbildungs- und Arbeitssituation von Geflüchteten und über Fördermaßnahmen).
Der Bonner Rechtsanwalt Jens Dieckmann spricht über die theoretischen Ansprüche und die reale Praxis bei der (beruflichen) Integration. Der Migrationsforscher Aladin El Mafalaani, Leiter der Integrationsabteilung im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, beschreibt, was „gelungene Integration“ für ihn bedeutet. Paul Mecheril, Professor am Institut für Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg erklärt aus rassismuskritischer Sicht die Auswirkungen der jeweiligen Bleibeperspektive auf die Menschen.

Der Film wurde produziert vom Medienprojekt Wuppertal im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.integration-in-bonn.de/

A Woman Captured

Ab Do. 11.10. 18:00 Uhr mit Regisseurin in der Neuen Filmbühne

Regie: Bernadett Tuza-Ritter
Plakatmotiv "A Woman Captured"
Frei ab 12 Jahren
OmU
Ungarn / 2018
Die ungarische Filmemacherin Bernadett Tuza-Ritter beobachtete anderthalb Jahre lang eine Frau, die als Sklavin bei einer reichen Familie lebt. Sie wird ausgebeutet, wie ein Tier behandelt und bekommt nur wenige Stunden Schlaf. „A Woman Captured“ ist das schonungslose, beklemmende Porträt einer ums Überleben kämpfenden Frau und dokumentiert das unendliche Leid privater Haussklaven, die entrechtet werden - und von denen es allein in Europa Schätzungen zufolge über eine Million gibt. Mehr Infos zum Film unter https://www.partisan-filmverleih.de/filme/a-woman-captured/

3. European Art Cinema Day

Ab So.14.10. 11:00 Uhr in der Neuen Filmbühne

Ab So., 14.10. im Rex

Plakatmotiv "3. European Art Cinema Day"
2018

Am So., 14. Oktober 2018 findet der dritte „European Art Cinema Day“ statt. Der Tag, der den europäischen Film und das Kino in den Fokus rückt, ist jetzt in Cannes vom internationalen Arthouse-Kinoverband CICAE ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay. Mehr als 1.000 Kinos werden an diesem Tag mit europäischen Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens feiern. Begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt. Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder. Der „European Art Cinema Day“ will diesen Wert hervorheben und durch innovative Aktionen ein breites, auch jüngeres Publikum von Filmkunst und Kino begeistern. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden, in Deutschland von der AG Kino-Gilde e.V.. Der „European Art Cinema Day“ soll künftig jährlich im Herbst stattfinden.

 Liebe Kino-Besucher,  für Europa ins Kino ...
wir sind ja nicht nur Teil eines deutschen Programmkino/Filmkunst Kino Netzwerkes, der AG Kino, sondern auch Teil von zwei europäischen Netzwerken Cicae und Europa Cinemas. Thematische und sprachliche Vielfalt und das Interesse für die Nachbarn liegen also in unseren Genen. In den letzten Jahren haben wir am Europäischen Kinotag der in 1000 Kinos in ganz Europa gefeiert wird immer nur mit Previews den weiten Blick unserer Themenwelt unterstrichen.

Aber es hat sich etwas verändert, in Europa und in Deutschland. Eine Grundvorraussetzung für den Kinobesuch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie scheint sich in unserer Gesellschaft zurückzuentwickeln, Egoismus und Rassismus sind wieder auf dem Vormarsch.

Dadurch hat unsere alltägliche Arbeit für Neugierde und Empathie als Grundvoraussetzungen für ein demokratisches Miteinander eine ganz neue politische Dimension gewonnen.

Rex-Kino:

So., 14.10. um 11 Uhr
Erklärt Pereira
mit Marcello Mastroianni
IT/FR/PT | 1996 | 103 Minuten | FSK 12  | Regie: Roberto Faenza

Anrührendes Porträt eines Menschen, der im Alter noch einmal Zivilcourage beweist. Nach Antonio Tabucchis Bestseller.

Für uns einer der besten deutschsprachigen Filme in diesem Jahr:

So., 14.10. um 13:15 Uhr
Der Trafikant
D 2018 | 114 Min. | FSK 12 | Regie: Nikolaus Leytner

nach dem Roman von Robert Seethaler mit Bruno Ganz

Neue Filmbühne:

So., 14.10. um 11 Uhr
Astrid
SWE D DK 2018 | 123 Min. | Regie: Pernille Fischer Christensen

Von Pippi Langstrumpf bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte sich die „Schwedin des Jahrhunderts“ unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film beleuchtet diesen Abschnitt aus Astrid Lindgrens Leben, der sie zu einer der inspirierendsten Frauen unserer Zeit und einer der angesehensten Geschichtenerzählerinnen der Welt formte. Eine Geschichte darüber, sich von den Normen unserer Gesellschaft zu lösen und dem Herzen zu folgen.



Mehr Infos zum Film unter https://artcinemaday.org/de

Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen

Ab So., 14.10 um 13:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Taggart Siegel von Jonathan Betzler
Plakatmotiv "Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen"
USA / 2017
Eine Veranstaltung mit Slow Food Deutschland e.V. und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzen Vielfalt e.V.

In Anwesenheit des Regisseurs Taggart Siegel .


Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. In Wirklichkeit sind sie das Leben selbst. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt. Mehr Infos zum Film unter http://www.wfilm.de/unser-saatgut/

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2018/19

Ab Oktober im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2018/19"
OmU
GB / 2018

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2018/19 im Rex-Kino.


Mit elf Titeln wird die Royal Opera House Live-Kinosaison 2018/19 das Publikum in mehr als 1500 Kinos in über 40 Ländern begeistern. Die neue Saison umfasst einige der beliebtesten Produktionen der Royal Opera und des Royal Ballet’s aus dem klassischen Repertoire, viele der besten Ballett- und Opernstars der Welt und vier brandneue Produktionen. Mehr als 130 Kinos in Deutschland und Österreich werden die Übertragungen live aus dem Covent Garden in London zeigen.

Eintritt: 20 € / 18 € ermäßigt


THE ROYAL BALLET: MAYERLING
SONNTAG, 21. OKTOBER 2018 UM 11:00 UHR
Mayerling ist ein Klassiker im Repertoire des Royal Ballet, sehr emotional, voller unvergesslicher Bilder und mit einer der anspruchsvollsten Rollen aller Zeiten für einen männlichen Tänzer. Kenneth MacMillan schuf ein komplexes Werk über Kronprinz Rudolf, den psychisch labilen Thronfolger des Habsburgerreiches. Vom ersten Moment an steht in diesem Ballett die Pracht des österreichisch-ungarischen Kaiserhofes in scharfem Kontrast zu sexuellen und politischen Intrigen, die schließlich in einem brutalen Doppelselbstmord gipfeln. Dank seiner großen Besetzung bietet dieses Ballett neben vielen markanten Soli und höchst erotischen Pas de deux auch etliche beeindruckende Ensembleszenen. Ein Stück von packender Intensität, voller Wahnsinn und Leidenschaft, das einmal mehr beweist, dass die Wahrheit viel aufregender sein kann als jede erfundene Geschichte.

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 15 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA: DIE WALKÜRE
SONNTAG, 4. NOVEMBER 2018 UM 10:30 UHR
GESAMTDAUER: 4 STUNDEN 50 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET: LA BAYADÈRE
SONNTAG, 18. NOVEMBER 2018 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 5 MINUTEN

THE ROYAL BALLET: DER NUSSKNACKER
SONNTAG, 23. DEZEMBER 2018 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 2 STUNDEN 30 MINUTEN

THE ROYAL OPERA: PIQUE DAME
SONNTAG, 27. JANUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 30 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA: LA TRAVIATA
SONNTAG, 3. FEBRUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 35 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET: DON QUIXOTE
SONNTAG, 24. FEBRUAR 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 2 STUNDEN 34 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA: LA FORZA DEL DESTINO (Diie Macht des Schicksals)
SONNTAG, 7. APRIL 2019 UM 10:30 UHR

GESAMTDAUER: 4 STUNDEN 15 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA: FAUST
SONNTAG, 5. MAI 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 45 MINUTEN, EINE PAUSE

THE ROYAL BALLET: WITHIN THE GOLDEN HOUR | NEW SIDI LARBI CHERKAOUI | FLIGHT PATTERN
SONNTAG, 19. MAI 2019 UM 11:00 UHR
GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 15 MINUTEN, ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET: ROMEO UND JULIA
SONNTAG, 16. JUNI 2019 UM 11:00 UHR

GESAMTDAUER: 3 STUNDEN 15 MINUTEN,  ZWEI PAUSEN

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/user/RoyalOperaHouse

Guilty

Ab 18.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Gustav Möller
Plakatmotiv "Guilty"
Frei ab 12 Jahren
DK / 2018
Ganz klein und zitternd ist Ibens Stimme am Telefon. Unter Todesangst tut sie so, als würde sie mit ihrer Tochter telefonieren. Ihr Entführer sitzt neben ihr im Wagen und darf unter keinen Umständen bemerken, dass sie den Notruf der Polizei gewählt hat. Dort nimmt Asger Holm Ibens Anruf entgegen.

Er weckt alle Polizisteninstinkte in ihm. Er will ihr helfen! Sofort! Aber dafür hat er nur sein Telefon und keine Zeit zu verlieren... Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=jm-tv9PGjSQ

Champagner & Macarons - Ein unvergessliches Gartenfest

Ab 18.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Agnès Jaoui
Plakatmotiv "Champagner & Macarons - Ein unvergessliches Gartenfest"
USA / 2017
Was für ein Fest!
Nathalie, die vielbeschäftigte Fernsehproduzentin, lädt zur großen Einweihungsparty in ihre Villa vor den Toren Paris` - mit einer illustren Gästeliste: Ihr Schwager Castro (Jean-Pierre Bacri) hat seine besten Jahre als Star-Moderator im Fernsehen hinter sich. Castros Ex-Frau Hélène (Agnès Jaoui) und Schwester von Nathalie macht wieder einmal nur Werbung für ihr neustes Flüchtlingsprojekt. Deren Tochter Nina ist kurz davor, ihren zweiten Roman zu veröffentlichen, in dem ihre Eltern nicht gerade gut wegkommen. Unaufhaltsam füllt sich der Garten mit Menschen aller Art, aus der Stadt und vom Land, Möchtegern-Stars, Hipstern und Lebenskünstlern, YouTubern und Influencern, Musikern und mittendrin die hoffnungslos verknallte Kellnerin Samantha, die nur Eines will – ein Selfie mit Castro. Man bewundert und verachtet sich, tanzt und singt, fühlt sich cool und lebendig – und vielleicht ein bisschen einsam auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Als die Champagner-Korken knallen und die Party in vollem Gange ist, fallen unaufhaltsam die zivilisierten Masken und geben den Blick frei auf ein unberechenbares Pulverfass der Emotionen…

Ex Libris: Die Public Library von New York

Ab 24.10. im Rex

Regie: Frederick Wiseman
Plakatmotiv "Ex Libris: Die Public Library von New York"
USA / 2017
Mit über 51 Millionen Medien ist die New York Public Library eine der größten Bibliotheken der Welt. Doch das 1911 eröffnete Haus ist mehr als ein altehrwürdiges Archiv des Wissens, Sammelns und Bewahrens von Informationen – im Zuge der digitalen Revolution erfindet sich die Bibliothek neu als ein vielschichtiger und lebendiger Ort des gemeinsamen Lernens. Dokumentarfilm-Legende Frederick Wiseman ist mit seiner Kamera tief in den Kosmos der New York Public Library eingedrungen und hat einen Ort entdeckt, an dem Demokratie gelebt wird. Hier, zwischen Bücherstapeln und Monitoren, kann jeder sein Recht auf Bildung wahrnehmen und sich mit Anderen austauschen. Die Kraft der Gedanken ist der Anfang einer besseren Welt. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=wtPpHocZ1r8

Familiensache Krebs. Unser Risiko. Mein Weg.

Ab So. 28.10. 15:00 Uhr Eintritt frei. Mit Diskussion in der Neuen Filmbühne

D / 2018
Informationsfilm BRCA-Netzwerk e.V.

Eintritt frei

Das BRCA-Netzwerk e.V. hat einen ausführlichen Film realisiert, der zu erblichen Krebserkrankungen informiert. Im Fokus steht dort insbesondere das Risiko, aufgrund einer erblichen Belastung an Brust- und/oder Eierstockkrebs zu erkranken. "Familiensache Krebs. Unser Risiko. Mein Weg." klärt über wesentliche Fragen rund um die Themen Genetik und genetisches Risiko auf. Es geht um unterschiedliche Möglichkeiten mit einer familiären Belastung zu leben, den Umgang mit Gentests, Früherkennung und vorbeugende Maßnahmen.

Der 45-minütige Film porträtiert erkrankte sowie gesunde Frauen, die authentisch und persönlich Einblicke in ihre Erfahrungen geben. Interviews mit Angehörigen und Ärzten ergänzen die Erfahrungsberichte.

Der Film wird im Rahmen der 38. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie am 14. Juni 2018 in Stuttgart erstmalig öffentlich vorgestellt und kann ab sofort in der BRCA-Geschäftsstelle bestellt werden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=32F8jQFbIH8

Der Trafikant

Ab 01.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Nikolaus Leytner
Plakatmotiv "Der Trafikant"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...

 DER TRAFIKANT ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller. Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende und aufwühlende Coming-of-Age-Geschichte des arglosen und vorurteilsfreien Provinzburschen Franz Huchel, der sich nicht nur mit den Verwirrungen der Liebe herumschlagen, sondern angesichts der dramatischen Ereignisse in Wien nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich auch viel zu schnell erwachsen werden und Zivilcourage beweisen muss.

Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/film/der-trafikant/

25KM/H

Ab 01.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Markus Goller
Plakatmotiv "25KM/H"
Frei ab 6 Jahren
D / 2018
Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden. Mehr Infos zum Film unter http://www.sonypictures.at/player.html?ID=3e6a1d69-efd0-4441-b2da-91d6dc464cc8&format=0&bandwidth=0