Mittagsstunde

Ab 22.09. | So., 25.09. um 15:45 Uhr zu Gast Regisseur Lars Jessen im Rex

Regie: Lars Jessen
Plakatmotiv "Mittagsstunde"
Frei ab 12 Jahren
D / 2022
Ingwer, 47 Jahre alt und Dozent an der Kieler Uni, fragt sich schon länger, wo eigentlich sein Platz im Leben sein könnte. Als seine „Olen“ nicht mehr allein klarkommen, beschließt er, dem Leben in der Stadt den Rücken zuzukehren, um in seinem Heimatdorf Brinkebüll im nordfriesischen Nirgendwo ein Sabbatical zu verbringen. Doch den Ort seiner Kindheit erkennt er kaum wieder: auf den Straßen kaum Menschen, denn das Zusammenleben findet woanders statt, keine Dorfschule, kein Tante-Emma-Laden, keine alte Kastanie auf dem Dorfplatz, keine Störche, auf den Feldern wächst nur noch Mais, aus gewundenen Landstraßen wurden begradigte Schnellstraßen. Als wäre eine ganze Welt versunken.
Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Knicks und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und seine Eltern mit dem Gasthof sitzen ließ? Wann verschwand die Mittagsruhe mit all ihren Herrlichkeiten und Heimlichkeiten? – Sönke Feddersen, de Ole, hält immer noch stur hinter seinem Tresen im alten Dorfkrug die Stellung, während Ella, seine Frau, mehr und mehr ihren Verstand verliert. Beide lassen Ingwer spüren, dass er sich schon viel zu lange nicht um sie gekümmert hat. Und nur in kleinen Schritten erkennt er, dass er noch längst nicht alle Geheimnisse entblättert hat.


Mehr Infos zum Film unter http://www.mittagsstunde-film.de/

Außer Atem (A bout de souffle)

Ab Mittwoch, 28.09. um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Jean-Luc Gordard
Plakatmotiv "Außer Atem (A bout de souffle)"
Frei ab 16 Jahren
OmU
F / 1960

Anlässlich des Todes von Jean-Luc Godard.

Der Bonvivant Michel Poiccard (Jean-Paul Belmondo) - ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia (Jean Seberg), einer Zeitungsverkäuferin, die Journalistin werden will, unter. Er versucht Geld für die gemeinsame Flucht nach Italien zu beschaffen. Aber der Kreis der Polizei wird immer enger. Patricia wird verhört. Und sie muss sich entscheiden: Karriere oder Liebhaber?

Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/ausser-atem-1960/

Da kommt noch was

Ab 29.09. | 03.10. um 17:30 Uhr zu Gast Regisseurin Mareille Klein in der Neuen Filmbühne

Regie: Mareille Klein
Plakatmotiv "Da kommt noch was"
D / 2021
Spätestens als Helga durch den Boden ihres Wohnzimmers kracht, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, aber sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard als Vertretung schickt. Anfangs selbst noch Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen die beiden sich näher. Doch als Helgas Familie und Freunde von ihrem Geheimnis erfahren, fällt es ihr schwer, vor den anderen zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, der so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?

Mareille Klein blickt in ihrem zweiten abendfüllenden Spielfilm – nach ihrem viel beachteten Debüt „Dinky Sinky“ (FIPRESCI-Preis und Förderpreis Neues Deutsches Kino für Drehbuch beim Filmfest München 2016) – ironisch-liebevoll hinter die bürgerliche Fassade einer 62-jährigen Frau, deren Leben unerwartet auf den Kopf gestellt wird.
Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/da-kommt-noch-was

Liveübertragung: Igor Levit: No Fear!

Ab Dienstag, 04.10. um 20 Uhr im Rex

Regie: Regina Schilling
Plakatmotiv "Liveübertragung: Igor Levit: No Fear!"
D / 2022
PREMIERE - "IGOR LEVIT: NO FEAR!"
Beginn 20 Uhr mit Live-Übertragung des anschließenden Filmgesprächs  aus dem Delphi Filmpalast in Berlin mit Igor Levit und der Regisseurin Regina Schilling, moderiert von Knut Elsterman.


Mit 34 Jahren ist Igor Levit ein Ausnahmekünstler in der Welt der klassischen Musik. Ein junger Rebell, der sich - am Klavier - in einen reifen Musiker, eine alte Seele verwandelt. IGOR LEVIT - NO FEAR begleitet den Pianisten bei der Erkundung seines "Lebens nach Beethoven", bei der Suche nach seiner nächsten Herausforderung, seiner Identität als Künstler. Wir beobachten Levit bei der Aufnahme neuer Stücke, seinem intensiven Eintauchen in die Musik, seiner Zusammenarbeit mit Dirigenten, Orchestern und Künstlern, seiner Hinwendung zum Publikum. Aber Levit will mehr als konzertieren. Er kam mit acht Jahren als jüdischer Einwanderer russischer Abstammung nach Deutschland und hat sich seitdem immer wieder öffentlich zu Wort gemeldet - eine Überlebensstrategie, die er in seinem Leben und in seiner Musik verfolgt.
Und dann kommt Covid. Nachdem über 100 gebuchte Konzerte in der ganzen Welt nacheinander abgesagt werden, ist Levit einer der ersten, der erfinderisch wird und eine musikalische Lebenslinie zwischen sich und seinem Publikum auf Instagram und Twitter aufbaut. Und während dieses Prozesses entdeckt er eine neue Freiheit, weit weg von den Zwängen des Tourneebetriebs, der Veröffentlichung und der Vermarktung.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet IGOR LEVIT - NO FEAR den Künstler auf seinem Parcours zwischen einer traditionellen Karriere in der Klassik, seinem Bedürfnis nach politischem Engagement und einem ungewissen Weg als Musiker, der verbindet und inspiriert.

Mehr Infos zum Film unter https://igorlevit.piffl-medien.de/

Mutter

Ab 06.10. im Rex

Ab 06.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Carolin Schmitz
Plakatmotiv "Mutter"
D / 2022
Acht Originalstimmen von Frauen, die durch die Darstellung von Anke Engelke in einer inszenierten Figur zusammengeführt werden und ein vielschichtiges Bild von Mutterschaft beschreiben.

Der Film widmet sich dem komplexen Thema Mutterschaft und erzählt von Freude und Zweifel, Macht und Ohnmacht, Wut und Liebe. Die Grundlage für das Projekt ist dokumentarischer Natur: Acht Frauen zwischen 30 und 75 erzählen von ihrem Leben und Muttersein. Allen Frauen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Mutterschaft eine höchst ambivalente Erfahrung ist. Für die filmische Umsetzung werden die dokumentarischen Aussagen optisch in einer fiktiven Figur, dargestellt von Anke Engelke, zusammengeführt. Die Schauspielerin integriert die Berichte der Frauen in die lakonische Erzählung über das alltägliche Leben einer Frau und Mutter.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/mutter/

Igor Levit: No Fear!

Ab Sonntag, 09.10 um 11 Uhr zu Gast: Regisseurin Regina Schilling im Rex

Regie: Regina Schilling
Plakatmotiv "Igor Levit: No Fear!"
D / 2022
Mit 34 Jahren ist Igor Levit ein Ausnahmekünstler in der Welt der klassischen Musik. Ein junger Rebell, der sich - am Klavier - in einen reifen Musiker, eine alte Seele verwandelt. IGOR LEVIT - NO FEAR begleitet den Pianisten bei der Erkundung seines "Lebens nach Beethoven", bei der Suche nach seiner nächsten Herausforderung, seiner Identität als Künstler. Wir beobachten Levit bei der Aufnahme neuer Stücke, seinem intensiven Eintauchen in die Musik, seiner Zusammenarbeit mit Dirigenten, Orchestern und Künstlern, seiner Hinwendung zum Publikum. Aber Levit will mehr als konzertieren. Er kam mit acht Jahren als jüdischer Einwanderer russischer Abstammung nach Deutschland und hat sich seitdem immer wieder öffentlich zu Wort gemeldet - eine Überlebensstrategie, die er in seinem Leben und in seiner Musik verfolgt.
Und dann kommt Covid. Nachdem über 100 gebuchte Konzerte in der ganzen Welt nacheinander abgesagt werden, ist Levit einer der ersten, der erfinderisch wird und eine musikalische Lebenslinie zwischen sich und seinem Publikum auf Instagram und Twitter aufbaut. Und während dieses Prozesses entdeckt er eine neue Freiheit, weit weg von den Zwängen des Tourneebetriebs, der Veröffentlichung und der Vermarktung.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet IGOR LEVIT - NO FEAR den Künstler auf seinem Parcours zwischen einer traditionellen Karriere in der Klassik, seinem Bedürfnis nach politischem Engagement und einem ungewissen Weg als Musiker, der verbindet und inspiriert.
Mehr Infos zum Film unter https://igorlevit.piffl-medien.de/

Weinprobe für Anfänger

Ab 06.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Ivan Calbérac
Plakatmotiv "Weinprobe für Anfänger"
Frei ab 12 Jahren
F / 2022
Der beste Jahrgang ist nie zu alt: Die neue Komödie vom Regisseur von „Frühstück bei Monsieur Henri“!

Jacques, ein mürrischer Mitfünfziger, betreibt einen kleinen Weinladen und pflegt zu seinen Weinen eine innigere Beziehung als zu seinen Mitmenschen. Als die charmante Hortense eines Tages seinen Laden betritt und sich für eine Weinprobe anmeldet, ändert sich das Leben der beiden schlagartig. Mehr Infos zum Film unter https://filme.studiocanal.de/movie/the-tasting

Reservoir Dogs

Ab Mittwoch, 12.10 um 20:30 Uhr im Rex

Regie: Quentin Tarantino
Plakatmotiv "Reservoir Dogs"
Frei ab 18 Jahren
OmU
USA / 1991
Sechs eiskalte Spezialisten werden unter falschem Namen für einen Juwelendiebstahl angeheuert. Das Unterfangen geht schief - offensichtlich sind die Gangster verraten worden. Zwei sterben am Tatort, Mr. Orange wird schwer verletzt. Im Unterschlupf, einer leerstehenden Lagerhalle, diskutieren die verbliebenen Verbrecher über das Unglück - ohne Resultat. Auch das Foltern eines Polizisten bringt keine neuen Einsichten. Was die ehrenwerten Gentlemen nicht wissen: Ausgerechnet der im Sterben liegende Mr. Orange ist ein Undercover-Cop. Als ein Streit über seine Identität ausbricht, liefern sich die "Reservoir Dogs" ein letztes Gefecht, das keiner überlebt. Ein schiefgegangener Juwelenraub ist der Ausgangspunkt für einen der härtesten filmischen Psychotrips des Jahres. Ganz im Sinne seiner Vorbilder Sam Peckinpah, Martin Scorsese und Jean-Pierre Melville schafft Quentin Tarantino in seinem gefeierten Debüt dabei seinen ganz persönlichen Hexenkessel: Die Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen gibt Harvey Keitel ("Bugsy"), Tim Roth ("Rosencrantz und Güldenstern sind tot") und Michael Madsen ("Thelma & Louise") die Gelegenheit, groß aufzuspielen. Ein filmisches Fegefeuer, das man nicht mehr vergißt. Spannend, brutal, clever und zum Schreien komisch: Filmfans kommen um diese geniale Mischung aus Caper Movie und Italowestern nicht herum. Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/reservoir-dogs-wilde-hunde-1992/

Triangle Of Sadness

Ab 13.10. im Rex

Regie: Ruben Östlund
Plakatmotiv "Triangle Of Sadness"
OmU+DF
S D F GB / 2022
Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2022: Bester Film

Mit sorgsam inszenierten Instagramfotos nehmen die Models Carl (Harris Dickinson) und Yaya (Charlbi Dean) ihre Follower auf eine Reise durch ihre perfekte (Mode-)Welt mit – und zwar rund um die Uhr. Als das junge Paar die Einladung zu einer Luxuskreuzfahrt annimmt, treffen sie an Bord der Megayacht auf russische Oligarchen, skandinavische IT-Milliardäre, britische Waffenhändler, gelangweilte Ehefrauen und einen Kapitän (Woody Harrelson), der im Alkoholrausch Marx zitiert. Zunächst verläuft der Törn zwischen Sonnenbaden, Smalltalk und Champagnerfrühstück absolut selfietauglich. Doch während des Captain’s Dinners zieht ein Sturm auf und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder, zusammen mit einer Gruppe von Milliardären und einer Reinigungskraft (Dolly De Leon) des Schiffes. Plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt, denn die Reinigungskraft ist die Einzige, die Feuer machen und fischen kann.

Mit TRIANGLE OF SADNESS kommt eines der aufregendsten Filmereignisse des Jahres ins Kino. Regisseur Ruben Östlund gewann für die scharfe Gesellschaftskritik im Mai – fünf Jahre nach dem Erfolg von THE SQUARE – erneut die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes. Diesmal blickt der Schwede mit bitterbösem Humor auf eine Welt, die sich in Habende und Habenichtse aufteilt, schildert einen Mikrokosmos aus Models, Influencern, Millionären, Dienstpersonal und Arbeitern. Doch die glänzende Fassade beginnt zu bröckeln. Ruben Östlund mixt Drama, Satire und Slapstick gekonnt zu einer nie gesehenen, explosiven Melange und sichert sich endgültig seinen Status als einer der bedeutendsten Filmemacher der Gegenwart. So unterhaltsam provokant hält derzeit kein anderer Regisseur der Gesellschaft einen Spiegel vor. Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/medium/detail/triangle-of-sadness.html

Belleville. Belle et Rebelle

Ab 13.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Daniele Abke
Plakatmotiv "Belleville. Belle et Rebelle"
F / 2021
Paris, Belleville: ein letztes Café Musette. Charmant, bezaubernd, eigenwillig, wie die sechs Charaktere, deren Wege sich hier kreuzen. Reale Poesie und populäres Chanson. Unbeugsam, unbändig, zeitlos. Französische Geschichte, die trotzt und fortbesteht. Anhand einer Straßenecke portraitiert der Film ein Quartier, das dem Fremden ein Zuhause geworden ist. Geprägt von den Migrationen der letzten Jahrhunderte, von Handwerk und Revolte, singt uns Belleville seine Lieder von Liebe und Kampf. Fotografie in schwarz/weiss. Bilder wie ein Chanson.


„Belleville belle et rebelle“ portraitiert sechs außergewöhnliche Bewohner von Belleville, dem Pariser Einwandererviertel par excellence. Die Stammgäste des VIEUX BELLEVILLE – charmant und eigenwillig – tragen den Film ähnlich wie im französischen film choral: Joseph, Cafébesitzer und Chronist; Minelle, Sängerin und Akkordeonistin mit ansteckender Energie; Robert Bober, Regieassistent von Truffaut, Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher. Riton la Manivelle, Bariton und Drehorgelspieler; Steven, schottischer Bistro- und Wandmaler. Und Lucio Urtubia, Maurer, Baske und Anarchist, von Interpol gesuchter Scheckfälscher, der heute das Kulturzentrum ESPACE LOUISE MICHEL leitet.

LE VIEUX BELLEVILLE ist ein lieu authentique, aus Mode und Zeit gefallen. Tief verwurzelt in der französischen Seele lockt diese Kultur Neugierige aus aller Welt, um Lieder von Fréhel, Piaf und Gainsbourg zu singen, zu tanzen und die ewig moderne Idee von Brüderlichkeit zu teilen. Diese Chansons repräsentieren den Sinkstoff des Lebens, eine Essenz, die von Revolution, Aufstand, Weltkriegen, dem Mai 1968, von Liebe und Leidenschaft erzählt. Aber was macht ein gutes Chanson aus? Jeanne Moreau: „Die Energie. Es ist eine unmittelbare Empfindung, wie eine Erschütterung. Die Idee muss auf ein Gefühl treffen.“ „Belleville belle et rebelle“, ein weiteres Juwel der Regisseurin Daniela Abke, erzählt von einer verborgenen Seite Frankreichs. La France caché, jenseits der Gelbwesten, dort, wo die Gesellschaft im Innersten zusammenhält.

Ein Film über Zivilcourage, Kultur und politische Einmischung

Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/belleville.-belle-et-rebelle.html

Was dein Herz dir sagt - Adieu ihr Idioten!

Ab 20.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Albert Dupontel
Plakatmotiv "Was dein Herz dir sagt - Adieu ihr Idioten!"
F / 2020

Als Suze Trappet im Alter von 43 Jahren erfährt, dass sie ernsthaft krank ist, beschließt sie, sich auf die Suche nach dem Kind zu machen, das sie mit 15 Jahren zur Adoption freigeben musste. Auf ihrer administrativen Suche trifft sie auf JB, einen 50-jährigen Mann mit Burnout, und Mr. Blin, einen blinden Archivar mit beeindruckendem Enthusiasmus. Zu dritt begeben sie sich auf eine ebenso spektakuläre wie ungewöhnliche Suche.

Adieu les cons ist eine Sensation in den französischen Kinos gewesen.

300.000 Besucher vor dem ersten Lockdown in Frankreich und nach der Wiedereröffnung der Kinos 7 Monate später nochmal 1,7 Mio Besucher zeigen, dass diese anarchische Komödie den Franzosen aus der Seele gesprochen hat.

Mehr Infos zum Film unter https://happy-entertainment.de/was-dein-herz-dir-sagt-adieu-ihr-idioten/

The Royal Opera Saison 2022

Ab Oktober im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "The Royal Opera Saison 2022"
OmU
GB / 2022

Das Royal Opera House veröffentlicht seine Kinosaison 2022 –  5 Produktionen aus Londons Covent Garden im Rex-Kino.

Alle Vorstellungen um 11 Uhr im Rex-Kino

The Royal Opera:

Sonntag, 02.10.22:  Madame Butterfly
Sonntag, 16.10.22:  AIDA
Dienstag, 01.11.22 (Allerheiligen): La Bohème

The Royal Ballet:

Sonntag, 27.11.22: A Diamond Celebration
Sonntag, 18.12.22: Der Nussknacker

Eintritt: 22 € / 20 €

Mehr Infos zum Film unter https://www.roh.org.uk/cinemas

Exhibition on Screen 2022/23

Ab Oktober im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2022/23"
OmU
GB / 2022
Exhibition on Screen Saison 2022/23 im Rex-Kino.

Einheitspreis 10 €


Ab Sonntag, 30.10.22
Hopper - Der Mann, der Amerika malte


Edward Hoppers Bilder gehören zu den Werken, die in Amerika alle kennen – beliebt, hochgelobt und geheimnisvoll. Seine Kunst beeinflusste zahllose Maler, Fotografen, Filmemacher und Musiker – doch wer war er eigentlich? Und wie konnte ein Illustrator, der häufig mit widrigen Bedingungen zu kämpfen hatte, eine solche Fülle bemerkenswerter Werke erschaffen? Der neue Film gibt einen tiefen Einblick in Hoppers Kunst, sein Leben und seine Beziehungen. Seine anfängliche Tätigkeit als Illustrator, eine Ehefrau, die ihre vielversprechende künstlerische Karriere aufgab, um ihm als Managerin zur Seite zu stehen, sein Erfolg bei Kritikern und auf dem Kunstmarkt und nicht zuletzt seine eigene Sicht der Dinge – der Film geht allen diesen Themen nach und erkundet die rätselhafte Persönlichkeit hinter dem Pinsel.
Gespräche mit Kunstexperten, Einträge aus Tagebüchern und eine faszinierende Bilddokumentation des Lebens in den USA ergänzen
das spannende Porträt des wohl einflussreichsten Künstlers Amerikas.
Der Film erscheint zeitgleich mit dem Beginn der großen Hopper-Ausstellung im Whitney Museum of American Art in New York (»Edward Hopper’s New York«, Oktober 2022 – März 2023).

Sonntag, 04.12.22
Degas: Leidenschaft für Perfektion


Ausgehend von einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, das die größte britische Sammlung von Werken Degas’ beherbergt, begibt sich Exhibition on Screen nach Paris und Italien, wo der Künstler seine Lehrjahre verlebte und sich das Malen selber beibrachte.
Degas: Leidenschaft für Perfektion bietet einen exklusiven Zugang zu wenig bekannten, ganz unterschiedlichen Werken von Degas und gibt einzigartige Einblicke in sein Leben als Künstler und Mensch. Der Film offenbart die faszinierende Geschichte eines leidenschaftlichen Strebens nach Perfektion, bei dem Degas mit neuen Techniken experimentierte und sich früheren großen Meistern wie Ingres und Delacroix widmete, um von ihnen zu lernen. Da Degas mit den Ergebnissen seiner Arbeit nie zufrieden war, blieben viele seiner Zeichnungen und Skulpturen zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht. Doch heute offenbart eine nähere Betrachtung, dass sie zu den detailreichsten und ausdrucksstärksten Werken der Moderne gehören. Mit Schriftdokumenten von Freunden und Kritikern sowie Zitaten aus Briefen Degas’ enthüllt der Film die komplexe Arbeitsweise eines der erfolgreichsten Künstler Frankreichs.

Ab Sonntag, 12.03.23
Mary Cassatt: Porträts Moderner Frauen

Mary Cassatt machte Karriere mit Gemälden, die das Leben von Frauen aus ihrem näheren Umfeld darstellen. Die radikalen Bilder zeigen gebildete, weibliche und lebensechte Menschen und markierten damit eine grundlegende Wende in der künstlerischen Darstellung von Frauen.
Dieser Film präsentiert Cassatts frappierende Drucke, Pastelle und Gemälde und macht uns mit einer oft vernachlässigten Impressionistin bekannt, deren Karriere von ebenso vielen Widersprüchen bestimmt war wie die von ihr porträtierten Frauen.
Cassatt druckte, skizzierte und malte Dutzende Bilder von Müttern und Kindern, blieb jedoch selbst unverheiratet und kinderlos. Trotz ihrer klassischen Kunstausbildung beschloss sie, sich einer Gruppe radikaler französischer Künstler anzuschließen – den Impressionisten, einer Bewegung, die die Sprache der Kunst zutiefst verändern sollte.
Mit Unterstützung der weltweit angesehensten auf Cassatt spezialisierten Kuratoren und Wissenschaftler erzählt der Film die fesselnde Geschichte eines tiefen sozialen und kulturellen Wandels: die Geschichte einer Zeit, in der die Frauen für ihre Rechte kämpften und die Kunst zu einer ganz neuen Sprache fand. Mary Cassatt und die von ihr porträtierten modernen Frauen standen im Zentrum dieser Entwicklung.

Ab Sonntag, 23.04.23
Vermeer - Die Blockbuster Ausstellung

Im Frühjahr 2023 öffnet das Rijksmuseum in Amsterdam seine Tore für die größte Vermeer Ausstellung der Geschichte. Die große Retrospektive in Amsterdam präsentiert eine Reihe von Leihgaben aus aller Welt und versammelt Vermeers bekannteste Meisterwerke, darunter Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Geograph, Dienstmagd mit Milchkrug, Straße in Delft, Briefschreiberin und Dienstmagd sowie Frau mit Waage. Der neue Film der Reihe Exhibition on Screen lädt uns zu einer exklusiven, vom Direktor des Rijksmuseums und dem Kurator begleiteten Besichtigung der Ausstellung ein – eine wirklich einmalige Gelegenheit!
Neben dem Zusammentragen von Vermeers Werken haben das Rijksmuseum und das Mauritshuis in Den Haag seine Kunst, seine künstlerischen Entscheidungen, die Ausgangspunkte für seine Bildkompositionen und die Entstehungsgeschichte seiner Gemälde intensiv erforscht

Ab Sonntag, 11.06.23
Tokyo Stories

Die spannende künstlerische Begegnung mit einer der größten Städte der Welt.
Der Film Tokyo Stories, der auf Grundlage einer bedeutenden Ausstellung im Ashmolean Museum in Oxford entstand, umspannt vier Jahrhunderte unglaublich vielseitiger Kunst – von den filigranen
Holzschnitten von Hokusai und Hiroshige bis hin zu Pop-Art-Postern, moderner Fotografie, Manga, Filmen und brandneuen Street-Art-Werken. Die Ausstellung hatte durchschlagenden Erfolg und lockte ein junges und diverses Publikum ins Museum. Von dort aus unternimmt der Film eine Reise durch Tokio, um Kunst und Künstler der Stadt näher zu erkunden.
Ein detailreicher Film mit wunderbaren Bildern einer Stadt, die im Laufe ihrer 400-jährigen Geschichte immer wieder zerstört und neu
aufgebaut wurde und sich so zu einer der lebendigsten und interessantesten Städte der Welt entwickelt hat...
Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/

Radical Dreamer - Werner Herzog

Ab 27.10. im Rex

Regie: Thomas von Steinaecker
Plakatmotiv "Radical Dreamer - Werner Herzog"
OmU
D USA / 2022
Werner Herzog ist eine Ikone. Jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder seiner Filme sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Vor allem in Hollywood hat seine Person mittlerweile Kultstatus erlangt. Seine Bekanntheit verhilft ihm zu Rollen in Blockbustern, wo er wie selbstverständlich neben Tom Cruise („Jack Reacher“) oder jüngst in der „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“ spielt – obwohl er sich selbst nicht als Schauspieler, sondern vielmehr als „Soldier of Cinema betrachtet.

Es ist eine Karriere gegen alle Wahrscheinlichkeit. Herzog spricht bis heute Englisch mit bayerischem Akzent. Seine Filme genießen zwar in Fachkreisen hohes Ansehen, sind jedoch keine Kassenerfolge für das breite Publikum. Und während er in seiner Wahlheimat USA zum Star aufgestiegen ist, tat und tut man sich ausgerechnet in seinem Geburtsland Deutschland schwer mit ihm. Hier gilt er weiter als Geheimtipp. Viele seiner Filme schafften es nie ins Kino.

Wie kommt es zu diesem erstaunlichen Werdegang und zu diesen Widersprüchen? Was macht Herzogs Filme so außergewöhnlich, dass sie auch nach Jahrzehnten weltweit einer neuen Generation von Regisseuren als wegweisend gilt? Und nicht zuletzt: Wer ist dieser Mann, bei dem bis heute Legende und Wahrheit verschwimmen?

„Werner Herzog – Radical Dreamer“ zeichnet zum ersten Mal und exklusiv ein umfassendes Porträt eines der einflussreichsten Künstler unserer Zeit, den die Zeitschrift „Time“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Gegenwart zählt. Wir sind mit ihm in seinem Heimatdorf Sachrang, folgen ihm beim Dreh oder während er Filmemachern auf Lanzarote unterrichtet. Und schließlich sein wir bei ihm zuhause in L.A. Wichtige Wegbegleiter wie Wim Wenders oder Volker Schlöndorff geben genauso Auskunft über ihn, wie die Hollywoodstars, mit denen er gearbeitet hat (Nicole Kidman, Christian Bale, Robert Pattinson, Chloé Zhao), aber auch Herzogs Frau Lena und mindestens genauso wichtig seine Brüder.

Die „klassischen“ Filme der 1970er und frühen 1980er Jahre werden hier ebenso behandelt wie Herzogs „amerikanische Zeit“ ab Mitte der 1990er, wo besonders seine Dokumentarfilme für Aufsehen sorgen. Darin verfolgt er sein persönliches Konzept der sogenannten „Ekstatischen Wahrheit“: einer Überlagerung von Fakt und Fiktion im Dienste der Suche eines tieferen Kerns. Was aber ist dieser Kern, der für Herzog das Geheimnis der Welt und damit seiner Filme beinhaltet? Und: Was ist die Wahrheit über Werner Herzog? Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/werner-herzog-radical-dreamer.html