Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Montag bis Dienstag um 16:30 Uhr

Regie: Olivier Jahan

Frei ab 12 Jahren
F / 2015
9. Woche
Plakatmotiv "Die Schlösser aus Sand"

Bretagne, Côtes d'Armor, Eleonore ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie und Samuel viele glückliche Sommer verbracht haben, als sie noch ein Paar waren. Nach dem Tod ihres Vaters muss Eleonore das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten ihr zu helfen es für die potentiellen Käufer herzurichten. Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber dazu gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin die das ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Eleonores Vater zu haben.

-Ein filmischer Glücksfall, dem Leben abgeschaut.
Ein schwebend poetischer Film von Olivier Jahan über Verlust und neuen Lebensmut. (…) Wie Jahan es schafft, mit solcher Leichtigkeit, ja mit Selbstverständlichkeit von diesen Dingen zu erzählen, ist fast ein Wunder, das sich vor unseren Augen vollzieht  - nicht zuletzt dank eines Ensembles, das sich Jahans Gabe der Poesie bedingungslos anvertraut.-   (herausragend)
Kölner Stadt-Anzeiger

-Olivier Yahan (Buch und Regie) hat einen ungewöhnlichen Film mit starken, glaubwürdigen Figuren gemacht, die von zwei der schönsten Menschen gespielt werden, die ich seit Langem im Kino gesehen habe – allein Emma de Caunes’ braune Augen sind zum Reinversinken. Wenn Sie einfach mal wieder einen richtig guten Liebesfilm ohne doofe Klischees sehen wollen: voilà.-  (herausragend) Brigitte

Der stimmig inszenierte tragikomische Liebesfilm „Die Schlösser aus Sand“ gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig 2016 den Publikumspreis.

 


Mehr Infos zum Film unter http://www.die-schloesser-aus-sand.de
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Philip Widmann

OmU
Frei ab 0 Jahren
D Vietnam / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Ein Haus in Ninh Hoa"
Mi. 31.05. um 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Philip Widmann in der Neuen Filmbühne.
Eine Veranstaltung mit der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Das alte Haus der Familie Le liegt inmitten von Feldern am Rande der Kleinstadt Ninh Hoa, unweit der Südküste Vietnams. Ein von Frauen geführter Haushalt, weder reich noch arm, mit Hühnern hinter der Küche und Blick auf die umliegenden Reisfelder.

Im Alltag der Hausbewohner wird die ungewöhnliche Konstellation der Familie sichtbar, in der das 20. Jahrhundert deutliche Spuren hinterlassen hat und Deutschland einen wichtigen Referenzpunkt markiert:

Ein Teil der Familie lebt seit über 40 Jahren in der Nähe von Bonn, während der andere Teil der Familie in Ninh Hoa geblieben ist. Die Familiengemeinschaft umfasst anwesende und abwesende Verwandte gleichermaßen und erstreckt sich bis in die Welt der Geister.

Das Leben dreier Brüder zeigt die Pfade der Geschichte: Der älteste wurde in den frühen 1970er Jahren als Diplomat an die Botschaft der Republik Vietnam in Bonn berufen. Bei Kriegsende 1975 existierte das Land, dessen diplomatischer Vertreter er war, nicht mehr, und er blieb mit seiner Familie in der BRD. Der zweite Bruder wurde Soldat und verschwand in den Wirren der letzten Kriegstage. Seine Überreste wurden nie gefunden. Der dritte wurde nach Ende des Krieges in ein Umerziehungslager geschickt. Heute ist er der einzige männliche Bewohner des Hauses in Ninh Hoa.

Nicht weit entfernt vom Haus der Familie – an der Nationalstraße, die die Hauptstadt Hanoi mit Saigon, der ehemaligen Haupstadt Südvietnams, verbindet – steht das »Palmenhaus«. Die Kinder des nach Deutschland ausgewanderten Bruders haben es für ihre Eltern bauen lassen, obwohl diese sich nie dazu entschließen konnten, nach Vietnam zurückzukehren.

Im Sommer 2014 kommen zwei Besucher aus Deutschland in das Haus der Familie in Ninh Hoa: Die älteste Tochter will über den Verkauf des Palmenhauses entscheiden, Zeit mit ihren Verwandten verbringen und nach alten Briefen aus Deutschland suchen. In der Zwischenzeit landet ihr Bruder in Hanoi mit der Absicht, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Familiengeschichte zusammenzuführen. Er kontaktiert ein Geistermedium, das ihm bei der Suche nach dem verschollenen Onkel helfen soll. Solange dessen Gebeine nicht im Familiengrab beigesetzt werden, bleibt der Onkel ein »hungriger Geist«, der sich nach seinem Zuhause sehnt.

Mehr Infos zum Film unter http://grandfilm.de/ein-haus-in-ninh-hoa/
Donnerstag um 14:30 Uhr
Sonntag um 10:50 Uhr

Regie: Taryn Brumfitt

Frei ab 12 Jahren
AUS / 2016
4. Woche
Plakatmotiv "Embrace - Du bist schön"
Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt wollte das nicht mehr hinnehmen. Sie postete ein ungewöhnliches Vorher/Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus, mit dem niemand gerechnet hat.

Durch ihren Post, der über 100 Millionen Mal in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, rückte sie das Thema Body Image in den Fokus der Weltöffentlichkeit… und befreite sich selbst von dem destruktiven Streben nach dem “perfekten” Körper. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt allen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen leiden, einen Gegenentwurf vorstellen: EMBRACE!

In ihrem Film begibt sich Taryn Brumfitt auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast! Es werden inspirierende und zum Teil auch erschütternde Begegnungen gezeigt und fast nebenbei verändert der Film die Denkweise über uns und unsere Körper. Zu den Protagonisten des Films zählt auch die Schauspielerin Nora Tschirner (KEINOHRHASEN, SMS FÜR DICH, Tatort: Weimar), die zugleich als Executive Producerin EMBRACE mitproduziert hat.

Mehr Infos zum Film unter http://www.embrace-derfilm.de/#home
Donnerstag bis Sonntag um 18:30 Uhr
Montag um 20:45 Uhr
Dienstag um 20:45 Uhr OmU

Regie: Mike Mills

Frei ab 0 Jahren
USA / 2016
3. Woche
Plakatmotiv "Jahrhundertfrauen"
Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen.
So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

Mehr Infos zum Film unter http://jahrhundertfrauen-film.de/
Donnerstag bis Sonntag um 20:45 Uhr
Sonntag um 14:40 Uhr
Montag bis Dienstag um 18:45 Uhr
Mittwoch um 15:50 Uhr

Regie: Sara Johnsen

Frei ab 12 Jahren
N DK D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Rosemari"
Während Unn Toves Hochzeit bekommt eine Unbekannte auf der Toilette eines Restaurants ein Baby und verschwindet. Die Braut findet das Neugeborene und übergibt es den Behörden.   

16 Jahre später treffen sich ­die beiden wieder: Rosemari, das Baby von damals, ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und hofft, diese in Unn Tove zu finden. Unn Tove ist mittlerweile geschieden und erfolgreiche Journalistin eines Lokalsenders. Sie wittert eine spannende Story, aber vor allem Abwechslung in ihrem einsamen Leben, und beschließt Rosemari zu helfen.

Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Unn Tove und Rosemari auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, auf der nicht nur das Mädchen dem Geheimnis ihrer leiblichen Mutter immer näher kommt, sondern auch Unn Tove ihre Lebensentscheidungen in Frage stellt. Gemeinsam erfahren sie von einer hemmungslosen und doch gescheiterten Liebe und stoßen auf Rosemaris Mutter, die eine erstaunliche Wahrheit verbirgt. 

Mehr Infos zum Film unter http://www.rosemari-film.de/
Donnerstag bis Sonntag um 16:30 Uhr

Regie: Volker Schlöndorff

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Rückkehr nach Montauk"
Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.

Mit RÜCKKEHR NACH MONTAUK hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Einfach nur Kino. RÜCKKEHR NACH MONTAUK basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín („Brooklyn“) und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle „Montauk“ von Max Frisch, dessen „Homo Faber“ Regisseur Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.

„RÜCKKEHR NACH MONTAUK ist weder eine Verfilmung des Buches von Max Frisch noch eine Reisebeschreibung, sondern basiert auf einem Originaldrehbuch von Colm Tóibín und mir und ist dem Andenken an Max Frisch gewidmet.“ -Volker Schlöndorff

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/rueckkehr-nach-montauk
Samstag um 14:20 Uhr
Sonntag um 12:40 Uhr
Mittwoch um 17:45 Uhr

Regie: Jakob Schmidt

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Zwischen den Stühlen"
Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt.

ZWISCHEN DEN STÜHLEN begleitet drei von ihnen auf ihrem steinigen Weg zum Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.

Mehr Infos zum Film unter http://zwischendenstuehlen-film.de/