Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:15 Uhr

Regie: Nicolas Wackerbarth

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Casting"
Für ihren ersten Fernsehfilm sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. Produzent und Team verzweifeln, doch Gerwin freut sich über die Mehrarbeit: Er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht Dialogsätze für die prominenten Bewerberinnen ein, die eigentlich alles andere nötig haben, als sich einem Casting zu stellen.

Was für eine atemberaubende SchauspielerInnenriege: Judith Engel, Ursina Lardi, Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Marie-Lou Sellen, Victoria Trauttmansdorff, Milena Dreißig, Nicole Marischka, Andreas Lust und Stephan Grossmann. Und was für ein erfrischender, besonderer, lustiger, mit dem Thema Casting, Inszenierung, Inszenierung der Inszenierung spielender, vielschichtiger und überraschender Film. Weit über den Rahmen von Castings, Filmgeschäft und Probensituationen hinaus öffnet CASTING dabei äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam den Blick auf eine Welt, in der Selbstvermarktung zu unser aller Alltag geworden ist.

Mehr Infos zum Film unter http://www.casting-der-film.de/
Sonntag um 11:00 Uhr
Mittwoch um 14:00 Uhr

Regie: Andreas Pichler

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Das System Milch"
In Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland e.V..
So. 19.11. um 11 Uhr mit einer Einleitung von Sabina Schlinke (Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V.)
Seit wir denken können, trinken wir Milch und meinen, sie komme von glücklichen Kühen auf grünen Wiesen. Aber Milch ist heute Big Business und ein gefragter Rohstoff, mit dem knallhart gehandelt wird. Allein in Europa werden jährlich 2 Billionen Tonnen Milch und Milchpulver produziert und weltweit verkauft. Wie wurden die Kühe zu Lieferanten für eine hochtechnisierte Milch-Industrie? Welche Alternativen gibt es? Welche Menschen stehen dahinter? Welche Auswirkungen hat die Milch auf unsere Gesundheit? Dieser Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und lässt die Akteure zu Wort kommen. Eine spannende Reise durch Europa, nach Amerika, Asien und Afrika in die Welt der Milch. Wir treffen Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und anderen Experten, um der wichtigen Frage auf die Spur zu kommen, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat - auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen selbst.

Auf fast jeder Milchpackung prangt das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht schon lange anders aus. Aus der Milchviehwirtschaft ist eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant ansteigt. Der Dokumentarfilm DAS SYSTEM MILCH wirft einen Blick hinter die Kulissen der Milchindustrie und zeigt eindringlich die Konsequenzen für Menschen, Tiere und Umwelt auf und stellt dar, welche Verantwortung Politik und Verbraucher in einer globalisierten Welt tragen. Der renommierte Südtiroler Dokumentarfilmregisseur Andreas Pichler wurde für seine Arbeiten bereits vielfach ausgezeichnet, u.a. 2004 für „Call Me Babylon“ mit dem Grimme Preis sowie mit einer Grimme Preis Nominierung für „Der Pfad des Kriegers“. 2015 erhielt er den Deutsch-Französischen Journalistenpreis für „Europe for Sale“.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.dassystemmilch.de/
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Aisling Walsh

Frei ab 12 Jahren
CDN / 2017
7. Woche
Plakatmotiv "Maudie"
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut.

Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.


Mehr Infos zum Film unter http://maudie-derfilm.de/
Samstag um 14:30 Uhr

Regie: Terje Rangnes

N / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Plötzlich Santa"
Niemand liebt das Weihnachtsfest mehr als der Tischler Andersen. Verkleidet mit weißem Rauschebart und rotem Mantel, möchte er seine Familie an Heiligabend überraschen. Dabei rutscht der Tollpatsch auf dem Glatteis vor der Tür aus, fällt auf den mit Geschenken voll gepackten Schlitten und saust ungebremst den Berg hinunter – geradewegs gegen einen Baum. Eine schöne Bescherung, denn alle Geschenke sind kaputt. Zu seiner großen Überraschung trifft er dort auf den echten Weihnachtsmann, der Andersens Dilemma erkennt und ihm kurzerhand einen Tausch vorschlägt. Da seine Familie noch nie einen echten Tischler gesehen habe, bittet er ihn, seinen Kindern einen Besuch abzustatten. Im Gegenzug übernimmt er die Bescherung bei der Familie Andersen. Ein unvergesslicher Weihnachtsabend voller Wunder und Magie beginnt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.capelight.de/ploetzlich-santa
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: George Clooney

USA / 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Suburbicon"
Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde mit immerwährend glücklichen und jungen Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasenflächen ist Suburbicon in den 1950er Jahren die idyllische Postkarten-Antwort auf den amerikanischen Traum. Das Leben der Familie Lodge, die ein wichtiger Pfeiler der Gemeinde ist, wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Die Lodges geraten in einen Strudel ungewöhnlicher und höchst verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Der junge Nicky Lodge versucht währenddessen mit dem Verlust seiner Mutter klarzukommen und die seltsamen egoistischen Machenschaften der Erwachsenen zu verstehen. Doch seine Neugierde behindert die Versuche seines Vaters eine neue Familienordnung herzustellen. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges immer weiter um sich greift, nach außen hin unbemerkt bleibt, gerät die Gemeinde zunehmend zu einem wütenden Mob: Der Grund dafür ist die erste farbige Familie, die soeben in die Nachbarschaft zieht...
Mehr Infos zum Film unter http://www.suburbicon-film.de/trailer/
Donnerstag bis Samstag, Montag um 20:15 Uhr
Sonntag um 17:30 Uhr
Dienstag um 20:15 Uhr OmU
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Michael Showalter

USA / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "The Big Sick"
Kumail (Kumail Nanjiani) bemüht sich verzweifelt um eine Karriere als Stand-up-Comedian, während er die Miete für sein spartanisches Chicagoer WG-Zimmer als Teilzeit-Uber-Fahrer verdient. Wenn er nicht auf der Bühne steht oder im Auto sitzt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie, die von Pakistan nach Amerika kam, als er noch ein Kind war. Alle Nanjianis leben seit jeher in arrangierten Ehen und erwarten von Kumail dasselbe. So präsentieren ihm seine Eltern jedes Mal, wenn er zum Essen kommt, eine neue pakistanische Heiratskandidatin, die „ganz zufällig“ vorbeigekommen ist – mit Lebenslauf und Foto im Gepäck. Doch die elterlichen Traditionen und Ansichten ergeben für Kumail keinen Sinn – schließlich ist er Amerikaner! Um seine Familie nicht zu verletzen, führt er eine Art Doppelleben: Während seine Eltern dem Glauben verhaften, er sei ein guter pakistanischer Sohn, schaut er sich lieber lustige Videos auf YouTube an anstatt zu beten und trifft sich ziellos mit Frauen, die er sich selbst aussucht, während er die „Bewerbungen“ der pakistanischen Frauen zu seinen „(E)X-Akten“ legt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.thebigsick-film.de/
Sonntag um 19:45 Uhr

Regie: Ruben Östlund

Frei ab 12 Jahren
S D DK F / 2017
9. Woche
Plakatmotiv "The Square"
Gewinner der Goldenen Palme (Palme d'or) als Bester Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2017.

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Neben Hauptdarsteller Claes Bang (DIE BRÜCKE) vereint Östlund die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (MAD MEN) und Dominic West (THE WIRE) in seinem Ensemble.


Mehr Infos zum Film unter http://thesquare-film.de/
Donnerstag bis Samstag, Montag um 16:00 Uhr
Sonntag um 12:50 Uhr
Dienstag um 16:00 Uhr OmU

Regie: Stephen Frears

Frei ab 6 Jahren
GB / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "Victoria & Abdul"
Normale Schauspielerinnen verwenden Makeup – große Schauspielerinnen wachsen in ihre Rollen hinein: Vor 20 Jahren hat die legendäre Oscar-Preisträgerin Judi Dench in Ihre Majestät Mrs. Brown zum ersten Mal Queen Victoria dargestellt (und dafür den Golden Globe und den BAFTA Award gewonnen). Nun ist Dame Judi erneut in dieser Rolle zu sehen – als Victoria, die 1887, ein Vierteljahrhundert nach den Ereignissen des ersten Films, das 50. Jubiläum ihrer Thronbesteigung feiert.

In dem neuen Kapitel der königlichen Biografie Victoria and Abdul lernt die von ihrem Volk über alle Maßen geliebte Monarchin bei den aufwändigen Feierlichkeiten den jungen Angestellten Abdul Karim (Ali Fazal) kennen – er ist aus Indien angereist, um das Jubiläum in London mitzuerleben. Überraschend nimmt die Queen Karim in ihren Hofstaat auf – zunächst als Kellner. Doch sehr schnell gewinnt er ihr volles Vertrauen und entwickelt sich zu einer Art Katalysator für die Gefühle der Königin, die sich durch die Jahrzehnte ihrer Regentschaft zunehmend eingeengt fühlt. Zwischen den beiden wächst eine Treue und Freundschaft, die am Hof bald zu Misstrauen, Neid und Intrigen führen. Aber mithilfe ihres Freundes Karim beginnt die Queen den Wandel der Zeiten besser zu begreifen – was ihre letzten Lebensjahre mit neuer Freude und Menschlichkeit erfüllt.

Royal-Experte Stephen Frears hat mit The Queen schon vor zehn Jahren ein fulminantes Kapitel aus dem englischen Königshaus aufgeblättert – nämlich über Victorias Ur-Urenkelin Elizabeth II.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.universalpictures.at/victoriaundabdul
Sonntag um 15:00 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
41. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer