Höhere Gewalt

Ab 20.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Ruben Östlund
Plakatmotiv "Höhere Gewalt"
SWE / 2014

Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind herrlich, das Berg-Idyll perfekt. Doch plötzlich geschieht beim Mittagessen auf der Restaurant-Terrasse die Katastrophe: Eine Lawine rast mit voller Wucht auf sie zu. Panisch ergreift Mutter Ebba die beiden Kinder – panisch ergreift Vater Tomas… die Flucht. Als sich der Nebel legt sind alle unversehrt. Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt und Tomas muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen.
Der auf dem Filmfest in Cannes gefeierte HÖHERE GEWALT seziert meisterhaft die Rollenbilder der modernen Familie. Dabei schafft es Regisseur Ruben Östlund immer wieder mit trockenem nordischem Humor die Dramatik aufzubrechen und eine bissige Komödie zu inszenieren.

„Höhere Gewalt demontiert das männliche Ego mit Witz und Tiefgang.“


"Von allen Satirikern unter den Filmschaffenden zeigt Östlund vielleicht die raffinierteste Art von schwarzem Humor.“ Variety

„Brillant und bitterböse ... Östlund gelingt es, Humor und feine Beobachtungen mit in diese Thematik einfließen zu lassen, die dem Film aller Rigorosität zum Trotz eine große Wärme und Sensibilität verleihen.“  Kino-zeit.de
 

Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/hoehere-gewalt.html

My Old Lady

Ab 20.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Israel Horovitz
Plakatmotiv "My Old Lady"
USA F GB / 2014
Der aus einer wohlhabenden Familie stammende New Yorker Mathias Gold (Kevin Kline) hat ein Problem: Er hat ein Apartment in Paris geerbt, das er gerne verkaufen würde, doch dort haust die 90 Jahre alte Mathilde Girard (Maggie Smith), die nicht vor ihrem Tod aus ihrem Zuhause ausziehen will. Mit ihr wohnt auch noch ihre Tochter Chloé (Kristin Scott Thomas). Als Mathias eine Weile bei den Beiden lebt, um die Verhandlungen zu einem Abschluss zu bringen, merkt er, dass er sich dort eigentlich ganz wohl fühlt…
Mehr Infos zum Film unter http://myoldlady.de/

Im Labyrinth des Schweigens

Ab 27.11. im Rex

Regie: Giulio Ricciarelli
Plakatmotiv "Im Labyrinth des Schweigens"
Frei ab 12 Jahren
D / 2014
Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten wirft "IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS" einen ganz eigenen, besonderen Blick auf das Lebensgefühl der Wirtschaftswunderjahre – die Zeit von Petticoat und Rock’n Roll, in der die Menschen Vergangenes vergessen und lieber nach vorne blicken wollten. Emotional und packend erzählt der Film ein weitestgehend unbekanntes Kapitel dieser Jahre, das unseren Umgang mit der eigenen Vergangenheit grundlegend veränderte. Eine fesselnde Geschichte über Mut, Verantwortung und den Kampf um Gerechtigkeit.

Deutschland 1958 - Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Johann Radmann (Alexander Fehling) ist seit Kurzem Staatsanwalt und muss sich wie alle Neulinge um Verkehrsdelikte kümmern. Als der Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Freund Gnielkas hat einen Lehrer als ehemaligen Auschwitz-Wärter erkannt, doch niemand will seine Anzeige aufnehmen. Gegen den Willen seiner direkten Vorgesetzten beginnt Radmann sich mit dem Fall zu beschäftigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Von „Auschwitz“ haben in diesen Jahren die einen nie gehört, und die anderen wollen es so schnell wie möglich vergessen. Nur Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Gert Voss) unterstützt seine Neugier, er selbst möchte die dort begangenen Verbrechen seit Langem an die Öffentlichkeit bringen, für eine Anklage fehlen ihm jedoch die Beweise. Als Johann Radmann und Thomas Gnielka Unterlagen finden, die zu den Tätern führen, erkennt Bauer sofort deren Brisanz – und beauftragt Radmann offiziell mit der Leitung weiterer Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe und setzt alles daran, herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Er befragt Zeugen, durchforstet Akten, sichert Beweise und lässt sich so sehr in den Fall hineinziehen, dass er für alles andere blind wird – selbst für Marlene Wondrak (Friederike Becht), in die er sich gerade erst Hals über Kopf verliebt hat. Johann Radmann überschreitet Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich ans Licht bringt, wird das Land für immer verändern ... Mehr Infos zum Film unter http://imlabyrinth-film.de/

Magic in the Moonlight

Ab 04.12. im Rex

Regie: Woody Allen
Plakatmotiv "Magic in the Moonlight"
USA / 2014
MAGIC IN THE MOONLIGHT, die neue romantische Komödie von Woody Allen, spielt in den 1920er Jahren an der luxuriösen
Côte d'Azur und erzählt die Geschichte eines berühmten Zauberkünstlers, der verzweifelt versucht, eine Hellseherin als Betrügerin zu entlarven.
Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford (Colin Firth) verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene Spiritisten verachtet, die behaupten, statt zu tricksen wirklich übersinnlich begabt zu sein. Er reist unter falschem Namen an die französische Riviera, um dort die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Emma Stone) der Scharlatanerie zu überführen. Doch mit wachsendem Unbehagen wird Stanley Zeuge der tatsächlich äußerst erstaunlichen Fertigkeiten von Sophie: Sie liest Gedanken und legt übernatürliche Fähigkeiten an den Tag, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen und ihn schon bald an sich selbst zweifeln lassen. Es folgt eine Reihe von Ereignissen, die im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft sind und alle Beteiligten in heillose Verwirrung stürzen.
Freuen Sie sich auf MAGIC IN THE MOONLIGHT, ein wunderbarer Film, der uns am Ende allesamt zum Narren hält. Mehr Infos zum Film unter http://www.warnerbros.de/kino/magic_in_the_moonlight.html

Wo ich wohne. Ein Film für Ilse Aichinger

Ab 04.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Christine Nagel
Plakatmotiv "Wo ich wohne. Ein Film für Ilse Aichinger"
Frei ab 6 Jahren
AUS / 2014
Das Stille, Beobachtende und Absurde macht das Geheimnis von Ilse Aichingers Poesie aus, das die Filmbilder von WO ICH WOHNE bewahren.
Figuren aus Erzählungen werden lebendig in einem Haus, dessen Stockwerke nach unten sinken.
Auch die von Ilse Aichinger gedrehten, nie gezeigten Super-8-Filme halten das Erstaunen darüber wach, dass wir uns vorfinden, und wie wir uns vorfinden in einer Welt.
Der Film verführt auf sinnliche Weise, sich auf das Werk von Ilse Aichinger einzulassen, welches in seiner Einzigartigkeit für das 20. Jahrhundert steht und zugleich in seiner existentiellen Dimension zeitlos ist.

Mehr Infos zum Film unter http://www.klv53.de/wo-ich-wohne-ein-film-fuer-ilse-aichinger-2014.html

Das große Schreien - Magic in the Moonlight

Ab 10.12. um 10 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Das große Schreien - Magic in the Moonlight"
diverse / 2014

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Normaler Eintritt, Kinder sind frei.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi, 10.12. um 10 Uhr, Magic in the Moonlight

 

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.warnerbros.de/kino/magic_in_the_moonlight.html

Timbuktu

Ab 11.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Abderrahmane Sissako
Plakatmotiv "Timbuktu"
Frei ab 12 Jahren
F RIM / 2014
Kidane lebt friedlich mit seiner Frau Satima, seiner Tochter Toya und Issan, einem kleinen, 12 Jahre alten Hirtenjungen in den Dünen, nicht weit von Timbuktu, das in die Hände religiöser Fundamentalisten gefallen ist.
In der Stadt erdulden die Einwohner ohnmächtig das Terrorregime, das von den Dschihadisten eingesetzt wurde, um ihren Glauben zu überwachen. Musik, Gelächter, Zigaretten und sogar das Fußballspielen wurden verboten. Die Frauen sind zu Schatten geworden, die versuchen, würdevoll Widerstand zu leisten.
Jeden Tag werden von auf die Schnelle eingesetzten Tribunalen tragische und absurde Strafen ausgesprochen. Kidane und seine Familie bleiben von dem Chaos in Timbuktu verschont. Aber ihr Schicksal ändert sich, als Kidane aus Versehen Amadou tötet, einen Fischer, der seine Lieblingskuh „GPS“ schlachtete. Nun muss er sich den neuen Gesetzen der ausländischen Besatzer stellen.

Titos Brille

Ab 11.12. im Rex

Regie: Regina Schilling
Plakatmotiv "Titos Brille"
D / 2014
 TITOS BRILLE basiert auf dem gleichnamigen Überraschungserfolg und Bestseller Adriana Altaras‘, die uns hier als Protagonistin an ihrem selbstironischen und humorvollen Road-Movie durch die Geschichte ihrer Familie teilnehmen lässt.
So ungewöhnlich ihr persönliches Familienleben auf den ersten Blick auch sein mag, so beispielhaft steht Adrianas Kindheit und Jugend gleichermaßen für einen Großteil ihrer Generation der Nachkriegskinder – trotz eines prallen Lebens sind die Wunden aus der Vergangenheit ihrer Eltern noch heute zu spüren und die Suche nach den eigenen Wurzeln ein steter Begleiter.

Auf den Spuren der Familie Altaras machen wir eine Reise von Berlin über Gießen, Italien bis nach Zagreb, Split und Rab und die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Geschichte persönlich wird. Die Lager, der Widerstand, die Schauprozesse, Flucht und Neuanfang. Mit jüdischem Witz, balkanischem Zorn und deutscher Sturheit knüpft sich Adriana all jene vor, die ihr den Schlaf rauben: von Tito zu Tante Jele, von der kroatischen Regierung zum Waldorf-Internat. Mehr Infos zum Film unter http://www.titosbrille.x-verleih.de/

Winterschlaf

Ab 11.12. im Rex

Regie: Nuri Bilge Ceylan
Plakatmotiv "Winterschlaf"
Frei ab 6 Jahren
TR D F / 2014

In den imposanten Bergen Kappadokiens betreibt der ehemalige Schauspieler Aydin ein Hotel, in dem er mit seiner deutlich jüngeren Frau Nihal und seiner gerade geschiedenen Schwester Necla wohnt. Während die Kälte des Winters unaufhaltsam in die bescheidenen Unterkünfte dringt, wachsen die Spannungen zwischen Aydin und seinem Umfeld. In den Konfrontationen mit den Dorfbewohnern geht es um Geld und Ehre, die eher theoretischen Dispute mit seiner Schwester drehen sich um philosophische Fragen und der Konflikt mit seiner Frau wächst zu einer fundamentalen Auseinandersetzung über Liebes- und Lebensentwürfe. So offenbart sich Aydin zunehmend als selbstgefälliger Zyniker, der die Menschen um sich herum klein zu halten versucht und ohne Skrupel demütigt, sobald er seine Stellung als Patriarch gefährdet sieht.

Gewinner der Goldenen Palme 2014 in Cannes als Bester Film!

Mehr Infos zum Film unter http://www.winterschlaf.weltkino.de/

Schumann trifft Rex 2014

Ab Dezember im Rex

Plakatmotiv "Schumann trifft Rex 2014"
2014

Sonntag 30.11.2014. 11:00 Uhr

Zum 90. Todestag (29.11.2014) von Giacomo Puccini
Madame Butterfly
Freni – Domingo – Ludwig
Dirigent: Herbert von Karajan
Regie: Jean-Pierre Ponnelle
Karten: 7,50 Euro, erm. 6 Euro

Sonntag 14.12.2014, 11:00 Uhr

Aron und die Liebe zur Oper, Dokumentation von Birgit-Karin Weber
über den Opernregisseur Aron Stiehl
Karten: 7,50 Euro, erm. 6 Euro

Sonntag 28.12.2014, 11:00 Uhr

Preview-Tipp:
Die Sprache des Herzens – Das Leben der Marie Heurtin
Regie: Jean-Pierre Améris
Karten: 7,50 Euro, erm. 6 Euro

Weitere Informationen gibt es auf diesen Internetseiten: www.bonner-schumannfest.de


Mehr Infos zum Film unter http://www.bonner-schumannfest.de/

Die Wolken von Sils Maria

Ab 18.12 im Rex

Regie: Olivier Assayas
Plakatmotiv "Die Wolken von Sils Maria"
Frei ab 6 Jahren
D F CH / 2014
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erhält die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders (Juliette Binoche) das Angebot, in der Wiederaufführung eines Theaterstücks zu spielen, mit dem sie vor 20 Jahren ihren Durchbruch feierte. Damals hatte sie die Rolle der Sigrid übernommen, eine verführerische junge Frau, die auf ihre Vorgesetzte Helena eine ganz besondere Faszination ausübt und sie schließlich in den Selbstmord treibt. Anders als vor 20 Jahren soll Maria Enders diesmal jedoch nicht Sigrid sondern die ältere Helena spielen, so der Wunsch von Regisseur Klaus Diesterweg (Lars Eidinger). Gemeinsam mit ihrer Assistentin Valentine (Kristen Stewart) fährt sie nach Sils Maria, um dort, in der Abgeschiedenheit der Alpen, das Stück zu proben. Als Sigrid ist Jo-Ann Ellis (Chloë Grace Moretz) vorgesehen, ein junges Starlet aus Hollywood mit Neigung zum Skandal. Eine charmante, aber nicht ganz durchsichtige junge Frau - und ein beunruhigendes Spiegelbild ihrer selbst, dem sich Maria nun gegenüber sieht. Mehr Infos zum Film unter http://www.diewolkenvonsilsmaria-derfilm.de/

Café Olympique

Ab 25.12 in der Neuen Filmbühne

Regie: Robert Guédiguian
Plakatmotiv "Café Olympique"
F / 2014
Es ist ihr Geburtstag, aber Ariane war nie einsamer in ihrem schönen Haus. Die Kerzen auf dem Kuchen sind angezündet. Aber die Gäste haben abgesagt … sie werden nicht kommen. Ariane setzt sich ins Auto und fährt nach Marseille um in der großen sonnigen Stadt am Meer etwas zu erleben. Ein Taxifahrer, ein Restaurantbesitzer, eine Kellnerin und ein Andenken-Verkäufer verhelfen Ariane zu einigen unvergesslichen Tagen am Meer. Eine Hommage an Menschen für die Solidarität mehr zählt als Eigennutz..

Die Entdeckung der Unendlichkeit

Ab 25.12 im Rex

Regie: James Marsh
Plakatmotiv "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
OmU
GB / 2014
“Die Entdeckung der Unendlichkeit” ist die Geschichte von Stephen Hawking, dem berühmtesten und meist gefeierten Physikers unserer Zeit, dessen populärwissenschaftliches Buch “Eine kurze Geschichte der Zeit” millionenfach verkauft wurde.

Das Drehbuch basiert auf Jane Hawkings Memoiren “Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking”, die das gemeinsame Leben des ehemaligen Ehepaars schildern: Das Schicksal des genialen Physikstudenten Stephen schien besiegelt, als der 21-Jährige mit einer tödlichen Krankheit diagnostiziert und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren gegeben wurde. Doch die Liebe zu seiner Cambridge-Kommilitonin Jane Wilde gab ihm neuen Lebensmut – die beiden heirateten, bekamen drei Kinder und bald nannte man ihn Einsteins legitimen Nachfolger. In dem Maße, wie Stephens Körper durch seine Krankheit geschwächt wurde, schwang sich sein Geist zu immer neuen Höhenflügen auf. Doch sein Schicksal erwies sich auch für die Ehe mit Jane als dramatische Zerreißprobe, die beider Leben nachhaltig veränderte.

Die Rollen des Ehepaars Hawking übernehmen Eddie Redmayne (Les Misérables, Meine Woche mit Marilyn) und Felicity Jones (Cheerful Weather for the Wedding, Breath In). Als Regisseur konnte Oscar® und BAFTA Preisträger James Marsh (Shadow Dancer, Man on Wire-Der Drahtseilakt) gewonnen werden.
Mehr Infos zum Film unter http://www.universalpictures.at/trailer/die-entdeckung-der-unendlichkeit/277