Marie Curie

Ab 01.12. | 07.12. um 16 Uhr zu Gast: Regisseurin Marie Noëlle im Rex

Regie: Marie Noëlle
Plakatmotiv "Marie Curie"
Frei ab 6 Jahren
F PL D / 2016
Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Doch nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Im vollen Glanze ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin Marie Curie damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind. Mehr Infos zum Film unter http://www.mariecurie-derfilm.de/

Phase 0 - Der Film

Ab Mi. 07.02. um 19:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Jan Marschner
Plakatmotiv "Phase 0 - Der Film"
D / 2016
Alles auf Anfang! Erlebt gemeinsam mit Viva Viktoria! e.V. die Phase Null von Beteiligungsprozessen

Wie lassen sich die Rahmenbedingungen für eine gelungene Beteiliegungskultur gestalten?
Der von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in Auftrag gegebene Film „Phase Null“ begleitet eines der Gewinnerprojekte des Auslobungswettbewerbs der Montag Stiftungen, Pilotprojekte Schulen planen und bauen. Er zeigt am Beispiel der Planungsphase Null an der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule in Hamburg, welche Qualitätsaspekte hinterlegt werden müssen, damit die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse die Grundlage für alle weiteren Planungsphasen bieten können.
Dabei geht es auch darum, wie Beteiligungsprozesse die Nutzer/innen auf hohem Niveau einbinden können, sei es in großen Architektur- und Stadtentwicklungsvorhaben, sei es in Schul- und Schulstandortentwicklungsfragen. Es geht um die notwendigen Rahmenbedingungen einer Beteiligungskultur und -praxis, die neben dem Wollen aller Akteursgruppen auch die Expertise auf Seiten der fachlichen Beratung und Moderation erfordert – als Orientierung und Leitplanken für die notwendige Qualität der Prozesse zur Realisierung leistungsfähiger zeitgemäßer Lernräume.

Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion zum Thema Beteiligungsverfahren mit Herrn Dr. Imhäuser, Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und Herrn Dr. Meier, Vorstand der Stadtschulpflegschaft Bonn!

Eintritt: 5 €
Mehr Infos zum Film unter https://www.facebook.com/events/1102075626572312/

Die Weihnachtsgeschichte in einer Inszenierung der Augsburger Puppenkiste

Ab Dezember im Rex

Regie: Klaus Marschall
Plakatmotiv "Die Weihnachtsgeschichte in einer Inszenierung der Augsburger Puppenkiste"
D / 2016
Termine im Rex-Kino:
Sa. 03.12., Mi. 07.12
Sa. 10.12., Mi. 14.12.,
Sa. 17.12., Mi. 21.12,
Sa. 24.12. um 15 Uhr, So. 25./ Mo. 26./ Di. 27.12.
Außer am 24.12 jeweils um 13:45 Uhr

Termine in der Neuen Filmbühne:
So. 11./ 18. um 11 Uhr/ So.
25.12. um 13:45 Uhr
Mi. 14./ 21./ 28.12. um 13:45 Uhr

Die Augsburger Puppenkiste bringt "Die Weihnachtsgeschichte" ins Kino!

Seit Jahren ausverkaufte Vorstellungen und millionenfach verkaufte DVDs zeigen die ungebrochene Faszination der Augsburger Puppenkiste für Jung und Alt. Jetzt hat die Augsburger Puppenkiste "Die Weihnachtsgeschichte" mit großem technischen Aufwand für die Kinoleinwand adaptiert.

In sechs Akten wird der biblischen Geschichte über die Geburt Jesu die unverwechselbare Magie des traditionellen Marionettentheaters eingehaucht. Liebevoll, kindgerecht, traditionell und doch modern, verzaubern und bezaubern Maria, Josef und ihr frecher Eselsfreund Noel, die kleinen und großen Zuschauer. Da gibt es aber auch viel zu staunen, zu schmunzeln und zu lachen. König Melchior spricht mit österreichischem Akzent, König Kaspar ist Ungar, das Kamel strotzt nur so von weisen Sprüchen und ein jiddisch plappernder Erzengel Gabriel, der meist unsanft vom Himmel fällt, verleiht der Inszenierung den für die Puppenkiste typischen Humor. Wenn am Ende Kamel, Esel und Ochse IHRE Version von "Stille Nacht" anstimmen, ist jeder im Publikum von ganzem Herzen berührt.

Für "Die Weihnachtsgeschichte" entstanden in der Werkstatt der Augsburger Puppenkiste 23 neue handgeschnitzte Puppen. Der von Klezmer Musik inspirierte Soundtrack wurde von der Augsburgerin Susanne Ortner komponiert. Mehr Infos zum Film unter http://www.kiko-productions.de/die-weihnachtsgeschichte/

Pettersson und Findus - Das schönste Weihnachten überhaupt

Ab Dezember in der Neuen Filmbühne

Regie: Ali Samadi Ahadi
Plakatmotiv "Pettersson und Findus - Das schönste Weihnachten überhaupt"
D / 2016
Sa. 10./ 17./ 24.12. ca. 15 Uhr
Mo. 26.12./ Di. 27.12. ca. 13:45 Uhr

in der Neuen Filmbühne.

Pettersson und Findus sind zwei Tage vor Weihnachten auf ihrem kleinen Hof komplett eingeschneit. Nichts ist mehr zu essen im Haus und der Weihnachtsbaum, den sie im Wald schlagen wollten, fehlt auch noch. Der kleine Kater hat Angst, dass sie das Fest nun gar nicht feiern können. „Weihnachten fällt nicht aus“, verspricht ihm der alte Mann, ganz im Gegenteil „es wird das schönste Weihnachten überhaupt“. Als sie jedoch am nächsten Tag endlich bei besserem Wetter mit ihrem Schlitten in den Wald ziehen können, um den Baum zu schlagen, verletzt sich Pettersson so unglücklich am Fuß, dass er sich nur noch humpelnd unter Schmerzen bewegen kann. Sie kehren ohne Baum zurück und der Einkauf der noch fehlenden Leckereien für Weihnachten muss nun auch ausfallen. Leider verbietet es Petterssons Schüchternheit und Zurückhaltung, die mehrfach angebotene Hilfe seiner Nachbarn Beda und Gustavsson anzunehmen. Nachdem Findus bei einem letzten Versuch Weihnachten zu retten sogar ernsthaft in Gefahr gerät und Pettersson erneut jede Hilfe ablehnt, platzt dem kleinen Kater der Kragen. Nun endlich kommt der alte Mann zur Einsicht und gemeinsam basteln sie sich zu Hause ihren ‚eigenen Weihnachtsbaum’. Als sie wieder versöhnt und fröhlich gestimmt bei einem kargen Weihnachts-Möhren-Mahl sitzen, klopft es unerwartet an der Tür und die beiden bekommen große Augen: Draußen stehen ihre Nachbarn mit wundervollen Weihnachtsköstlichkeiten und jetzt feiern alle gemeinsam ‚das schönste Weihnachten überhaupt’ ...

PETTERSSON UND FINDUS – DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT erzählt eine bezaubernde Geschichte über Geben und Nehmen und die Bedeutung von Freundschaft und Nächstenliebe zur Weihnachtszeit. Mehr Infos zum Film unter http://pettersson-und-findus-derfilm.de/#/home

Elvis & Nixon

Ab 08.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Liza Johnson
Plakatmotiv "Elvis & Nixon"
USA D / 2016
Im Jahr 1970 erscheint der King of Rock‘n Roll unangekündigt vor dem Weißen Haus und möchte den mächtigsten Mann der Welt treffen: US-Präsident Richard Nixon (Kevin Spacey). Elvis (Michael Shannon) hat dabei ein dringendes Anliegen: Er möchte undercover als Federal Agent für sein Land arbeiten. Seine Martial Arts-Kenntnisse, seine Schauspielerfahrung sowie sein Geschick im Verkleiden und nicht zuletzt seine stattliche Waffensammlung sollen dabei helfen, den Kommunismus zu Fall zu bringen. Nixon hat zunächst keine große Lust, den berühmten Entertainer kennen zu lernen, aber im Tausch gegen ein Autogramm für seine Tochter lässt er sich doch überreden. Und erstaunlicherweise finden die beiden unterschiedlichen Männer überraschende Gemeinsamkeiten..... Mehr Infos zum Film unter https://www.universumfilm.de/filme/142463/elvis-nixon.html

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17

Ab So. 11. Dez. um 11 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17"
OmU
GB / 2016

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2016/17


ROH Kino bringt Weltklasse-Opern und -Ballette in die Kinos, in High-Definition direkt von der Bühne des Royal Opera Houses in Covent Garden in London, in mehr als 1.500 Kinos rund um die Welt, einschließlich den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Japan und Australien.
Die ROH Kinosaison 2016/17 umfasst 12 Übertragungen – sechs Opern und sechs Ballette – einschließlich des 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichneten “Woolf Works”, mit der das zehnjährige Jubiläum von Wayne McGregor als Hauschoreograf des Royal Ballet gewürdigt wird. Dieses von der Kritik gefeierte Ballett wurde von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspiriert.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL OPERA
Les Contes d’Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)
So. 11. Dez. um 11 Uhr im Rex-Kino.


Vittorio Grigolo in der Titelrolle steht in Offenbachs phantastischem Operndrama an der Spitze einer herausragenden Besetzung, darunter Thomas Hampson, Sonya Yoncheva, Christine Rice und Sofia Fomina.

Die aufwendige Inszenierung von Offenbachs Meisterwerk Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) durch die Royal Opera ist ein Publikumsliebling. Diese vom Oscar-prämierten Filmregisseur John Schlesinger gestaltete Inszenierung lässt eine Welt aus Romantik, Lustspiel, Geheimnissen und Gefahren im Stil des 19. Jahrhunderts lebendig werden.

Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Geschichten von Aufziehpuppen, magischen Brillen, gespenstischen Stimmen und sinnlichen Kurtisanen steht die lebhafte Vorstellungskraft des betrunkenen Romantikdichters Hoffmann. Der charismatische junge Tenor Vittorio Grigolo ist Hoffmann – welcher gezwungenermaßen die Geschichte seiner Geliebten erzählt, die, wie er glaubt, allesamt durch eine Reihe von Widersachern entwendet worden sind. Der erstklassige Bariton Thomas Hampson spielt alle vier Widersacher.

Zur Musik gehört die berühmte „Barcarole“ und die atemberaubenden Vorzeigenummern sind perfekte Vehikel für die gesangliche Virtuosität von Sofia Fomina als Aufziehpuppe Olympia, Christine Rice als Kurtisane Giulietta und Sonya Yoncheva als Hoffmanns letzte Liebe Antonia.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
FRANZÖSISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Der Nussknacker
Fr. 23. Dez. um 14 Uhr
Mo. 26. Dez. um 11 Uhr


Das Royal Ballet feiert den 90. Geburtstag der Ballettlegende Peter Wright mit seiner beliebten Inszenierung dieses wunderschönen Balletts, das zu Tschaikowskis herrlicher Musik getanzt wird.

Peter Wright hat als Choreograph, Regisseur und Tänzer gleich mehrfach Ballettgeschichte geschrieben.

Die 1984 von Peter Wright gestaltete prächtige Inszenierung des Nussknackers durch das Royal Ballet ist die Inszenierung schlechthin eines Ballett-Dauerlieblings.

Es ist der Weihnachtsabend und der Magier Droßelmeier entführt die junge Clara in ein phantastisches Abenteuer, in dem die Zeit angehalten ist, sich das Wohnzimmer der Familie in ein großes Schlachtfeld verwandelt und sie eine magische Reise durch das Land des Schnees in das Königreich der Süßigkeiten führt. Tschaikowskis glanzvolle Musik, die prächtigen festlichen Bühnenbilder und der mitreißende Tanz des Royal Ballet – mit einem vorzüglichen Pas de deux zwischen der Zuckerfee und ihrem Prinzen – machen diesen Nussknacker zum vollkommenen Weihnachtserlebnis.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 15 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Il trovatore (Der Troubadour)
So. 19. Feb um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung von David Böschs Neuinszenierung, dirigiert von Richard Farnes und mit Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde in den Hauptrollen.

Die internationalen Superstars Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde stehen in diesem Klassiker von Verdi an der Spitze einer erstklassigen Besetzung aus Sängern von Weltrang.

Il trovatore ist eine der großen Opern der Romantik, eine Geschichte über Leidenschaft und Temperament, Liebe und Rache, Unheil und Mord.

Diese atmosphärische und poetische Inszenierung des in Lübeck geborenen Regisseurs David Bösch kam in der Spielzeit 2015/16 neu hinzu und setzt die Geschichte über die Leidenschaft vor die Kulisse des Krieges. Feuer und Schnee in der Landschaft geben die Grausamkeit und Liebe der Geschichte wieder: Soldaten und Zigeuner prallen aufeinander, eine Mutter enthüllt ein schreckliches Geheimnis und zwei Männer liefern sich einen tödlichen Kampf um eine Frau. Der berühmte Zigeunerchor ist nur einer der Höhepunkte von Verdis außergewöhnlich feiner Musik, die die wechselnden Gefühle des Dramas durch leidenschaftliche Liebesduette, feurige Soli und bewegende Chöre einfängt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Woolf Works
So. 05. März um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung des durch die Werke von Virginia Woolf inspirierten und von der Kritik gefeierten Ballett-Triptychons von Wayne McGregor.

Die wegweisende literarische Arbeit von Virginia Woolf ist die Inspiration für das brillante Triptychon, das der mehrfach preisgekrönte Choreograph Wayne McGregor für das Royal Ballet gestaltet hat. McGregor steht im Ballett bereits seit Langem an führender Stelle, arbeitet dabei mit Personen aus der ganzen künstlerischen Welt zusammen und kombiniert in diesem von der Kritik gefeierten Werk Motive aus dreien von Woolfs bahnbrechenden Romanen – Mrs. Dalloway, Orlando und Die Wellen – mit Elementen aus ihren Briefen, Aufsätzen und Tagebüchern. Der gefeierte britische Komponist Max Richter (Infra, Sum und Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons) erstellt eine eigens in Auftrag gegebene Partitur, die elektronische Musik und Livemusik vereinigt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 35 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
Dornröschen
So. 26. März um 11 Uhr


Feiern Sie das 70-jährige Jubiläum der bahnbrechenden Inszenierung des Royal Ballet und betreten Sie eine verzauberte Welt aus Prinzessinnen, guten Feen und magischen Zaubern.

Die Dornröschen-Aufführung des Royal Ballet, ein immerwährendes Vergnügen und ein beliebter Klassiker, bündelt das Beste aus dem klassischen Ballett mit all seinen Reizen und seiner Virtuosität, seiner großartigen Musik und seinen begabten Tänzern.

Dornröschen, das von Marius Petipa 1890 in Russland erstmals zu Tschaikowskis großartiger Partitur choreografiert wurde, besitzt wunderbare Ensembles, Soli – darunter das Rosen-Adagio, wenn Prinzessin Aurora ihre Verehrer trifft – und natürlich die abschließenden Festtänze für den glücklichen Bund zwischen Prinz und Prinzessin. Die bahnbrechende Inszenierung des Royal Ballet wurde zu den Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Ensembles im Jahr 2006 wiederaufgeführt.

Die Entwürfe von Oliver Messell, einem der größten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts, wurden von Peter Farmer für diese Inszenierung restauriert und angepasst. Die reichlichen Beschwörungen des barocken Überflusses an einem Königshof, die panoramische Reise des Prinzen zum überwucherten Schloss und die farbenfrohen Figuren in diesem berühmten Märchen machen dieses Dornröschen zu einem beispiellosen Schauspiel.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Madama Butterfly
So. 24. April um 11 Uhr


Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze.

Puccinis Madama Butterfly ist mit atemberaubender Musik und einer herzzerreißenden Geschichte über eine liebende Geisha, die von einem herzlosen amerikanischen Ehemann verlassen wird, eine der populärsten Opern überhaupt. Die beliebte Sopranistin Ermonela Jaho singt in der überwältigend schönen Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier erstmals die Titelrolle in Covent Garden.

Die exotische Bilderwelt der Nagasaki-Kulisse entstammt den romantisierten Betrachtungen Japans durch die westlichen Künstler des 19. Jahrhunderts. Puccinis Musik lässt den morgendlichen Vogelgesang, das Ritual einer Hochzeit und die Verführung seiner jungen, unschuldigen Braut durch den Marineoffizier B. F. Pinkerton (gesungen vom aufregenden jungen Tenor Marcelo Puente) lebendig werden. Zu den bekannten Momenten gehört die leidenschaftliche Arie „Un bel dì“ („Eines schönen Tages“), wenn sich die verlassene Cio-Cio-San vergeblich an ihre Träume klammert.

Antonio Pappano, der für seine Interpretationen italienischer Opern gefeierte Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese gefühlstiefe und fesselnde Reise von Licht und Begeisterung hin zu Dunkelheit und Selbstaufopferung.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Jewels
So. 07. Mai um 11 Uhr

George Balanchines zeitlose Beschwörung des Glanzes und des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten

George Balanchines Beschwörung des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten ist ein brillanter Ballettklassiker. Faurés Musik aus der französischen Romantik liefert den Anstoß für die Feinsinnigkeit und Gefühlsbetontheit von „Emeralds“ („Smaragde“), während sich das Feuer in „Rubies“ („Rubine“) aus Strawinsky und der New Yorker Energie des Jazz-Zeitalters ergibt. Größe und Eleganz vervollständigen das Ballett mit dem Glanz des russischen Zarenreichs und der beispiellosen Musik Tschaikowskis in „Diamonds“ („Diamanten“).

Jewels ist eine Lehrstunde über die vielen leuchtenden Facetten des klassischen Balletts und, in der Tat, des Royal Ballet selbst: Die virtuose Choreographie von Balanchine, die Wirkungsstärke der Solisten und die Präzision des gesamten Ensembles.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
The Dream/Symphonic Variations/Marguerite and Armand
So. 25. Juni um 11 Uhr

Das Royal Ballet bringt seine Feierlichkeiten zur 70-jährigen Zugehörigkeit zum Royal Opera House mit einem gemischten Programm aus Werken seines Gründungschoreographen Frederick Ashton zum Abschluss.

Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963.

ES WERDEN ZWEI PAUSEN VORHANDEN SEIN

THE ROYAL OPERA
Otello (Neuinszenierung)
So. 16. Juli um 11 Uhr


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN


Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201617

Jacques - Entdecker der Ozeane

Ab 15.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Jérôme Salle
Plakatmotiv "Jacques - Entdecker der Ozeane"
F / 2016
Frankreich, 1949: Jacques Cousteau (Lambert Wilson) lebt mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou) und den beiden Söhnen in einem paradiesischen Haus am Mittelmeer. Er und Simone träumen vom Abenteuer und der Ferne. Gemeinsam bricht das Paar an Bord der Calypso zu einer Expedition der Ozeane auf und lässt die Kinder im Internat zurück.

Als der erwachsene Philippe nach Jahren zu seinen Eltern auf das Schiff zurückkehrt, erkennt er seinen Vater kaum wieder: Aus dem einstigen Pionier Jacques ist ein globaler Filmstar und Frauenheld geworden, der bereit ist, für ein perfektes Bild alles zu opfern.

Philippe dagegen hat erkannt, dass die Meere durch die Menschen zerstört werden. Er sieht es in der Verantwortung der Familie Cousteau, die Lebensvielfalt der Ozeane zu schützen. Auf ihrem größten gemeinsamen Abenteuer, einer gefährlichen Expedition zur Antarktis, finden Vater und Sohn wieder zueinander. Doch dann schlägt das Schicksal zu…

Kaum ein Name ist so mit der Entdeckung der Meere verbunden wie der von Jacques Yves Cousteau. Er war an der Entwicklung der „Aqualunge“ beteiligt, die es Tauchern ermöglichte, in noch bisher unentdeckte Teile des Ozeans vorzubringen, und zeigte die dort neu entdeckten Welten in seinen Filmen und Serien einem globalen Publikum. Cousteau war Pionier, Entdecker, Filmemacher, Fotograf, Buchautor, Geschäftsmann und Wissenschaftler.  Seine Crew, die Calypso und nicht zuletzt die rote Mütze sind auch heute noch weltweit berühmt.

Regisseur Jérôme Salle (ZULU) versammelt Lambert Wilson  (MATRIX RELOADED) als Jaques-Yves Cousteau, Pierre Niney (YVES SAINT LAURENT) als Sohn Philippe und Audrey Tautou als seine Ehefrau (DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE) vor der Kamera. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Brasilien, Südafrika, Kroatien und – zum ersten Mal für einen Spielfilm überhaupt – in der Antarktis. Herausgekommen ist ein bildgewaltiges Epos, das auf der großen Kinoleinwand seine volle Magie entfaltet.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/jacques/

Das große Schreien

Ab Mi. 14.12 um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Das große Schreien"
diverse / 2016

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi. 14.12 um 11 Uhr "Marie Curie"

Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Doch nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Im vollen Glanze ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin Marie Curie damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind.

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.mariecurie-derfilm.de/

Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

Ab 15.12. im Rex

Regie: Christian Schwochow
Plakatmotiv "Paula - Mein Leben soll ein Fest sein"
D F / 2016
Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.

Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist PAULA auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je. Als Paula Modersohn-Becker steht Carla Juri (FEUCHTGEBIETE) vor der Kamera, Albrecht Abraham Schuch (DIE VERMESSUNG DER WELT, „NSU: Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“) spielt ihren Ehemann Otto Modersohn, Roxane Duran (DAS WEISSE BAND) ihre engste Freundin Clara Rilke-Westhoff und Joel Basman (ALS WIR TRÄUMTEN) ist der Dichter Rainer Maria Rilke. Das Drehbuch stammt von Stefan Kolditz und Stephan Suschke. Mehr Infos zum Film unter http://www.paula-film.de/

So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn

Ab 15.12. im Rex

Regie: Carlo Modersohn
Plakatmotiv "So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn"
D / 2010

Dokumentarfilm über den berühmten Landschaftsmaler und Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede Otto Modersohn (1865-1943).

Höhepunkt des Films bilden die gemeinsamen, künstlerisch hoch anregenden, aber auch konfliktreichen Jahre mit Paula Modersohn-Becker (1876-1907).
Wie ich ihr von dem Intimen geben kann – so sie mir vom Großen, Freien, Lapidaren [...] schwärmte Modersohn. Es brennt in mir ein Verlangen, in Einfachheit groß zu werden, fühlte sie. Als Künstlerin und Ehefrau rang sie stets um ihre Freiheit und gehört als Wegbereiterin der modernen Malerei in Europa zu den außergewöhnlichen Persönlichkeiten der Kunstgeschichte am Beginn des 20. Jahrhunderts. Schon früh erkannte Otto Modersohn: Sie hat etwas ganz seltenes – [...] Keiner kennt sie, keiner schätzt sie – das wird anders werden.

So weit und groß erzählt die Lebensgeschichte Otto Modersohns [1865-1943] in einer bisher nicht dagewesenen Konzentration. Der Dokumentarfilm verzichtet vollständig auf moderne Quellen, Ansichten, Kommentare und Materialien. Seiner eindringlichen Bildsprache liegen ausschließlich zeitgenössische Bildmaterialien: Filme, Fotografien, Reproduktionen von Gemälden, Zeichnungen und Schriftdokumente zu Grunde. Die eingesprochenen Texte entstammen Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Texten von Otto Modersohn selbst, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke. Otto Modersohn versuchte zeitlebens, die Dinge tief zu durchdringen und das Wesentliche an ihnen herauszuarbeiten.
So [...] enthält dieses Land, die Sprache Otto Modersohns lautet Rilkes berühmte Würdigung aus dem Jahr 1903. Wenn sich der Film So weit und groß nun fast 80 Minuten ausschließlich aus der Sprache und den visuellen Eindrücken dieser Zeit zusammen setzt, kommt er diesem europäischen Land der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts so nah, wie es keine Ausstellung und kein Buch können.

Pressestimmen:

„So weit und groß" ist ein gelungenes Kaleidoskop des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und darüber hinaus eine sorgfältig angelegte Spurensuche eines Mannes, dessen aufrichtige Liebe zur Kunst - und zu den wichtigen Menschen, die ihn umgaben - wie mit einem Fächer ausgebreitet wird.“ radiobremen

„eine grandiose Dokumentation“
  Weser Kurier Mehr Infos zum Film unter http://www.soweitundgross.de/

Das unbekannte Mädchen

Ab 15.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Luc Dardenne und Jean-Pierre Dardenne
Plakatmotiv "Das unbekannte Mädchen"
Frei ab 6 Jahren
F B / 2016
Der 10. Spielfilm der Brüder Dardenne erzählt die Geschichte der jungen Ärztin Jenny (Shooting-Star Adèle Haenel). Als es eines Abends nach Sprechstundenende an der Tür ihrer Praxis klingelt und eine junge Frau um Hilfe bittet, antwortet Jenny nicht, weil sie zur gleichen Zeit den neuen Kollegen vorgestellt wird. Am nächsten Tag erfährt sie von der Polizei, dass eine unidentifizierte, junge Frau tot aufgefunden wurde. Von Schuldgefühlen geplagt, stellt Jenny private Nachforschungen an, um mehr über die Identität der Verstorbenen herauszufinden. Mehr Infos zum Film unter http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/171-das-unbekannte-maedchen

Einfach das Ende der Welt

Ab 29.12. im Rex

Regie: Xavier Dolan
Plakatmotiv "Einfach das Ende der Welt"
Frei ab 12 Jahren
CDN F / 2016
Nach über zwölf Jahren kehrt Louis zum ersten Mal nach Hause zurück und versetzt damit seine Familie in helle Aufregung. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes und Bruders schlägt schnell um: Alte Wunden brechen auf und bald finden sich alle zurück in alten Mustern, vollkommen unfähig, miteinander zu sprechen. Wird es Louis gelingen das zu tun, wofür er gekommen ist?

In dem bewegenden Familiendrama brillieren Marion Cotillard, Léa Seydoux, Vincent Cassel, Gaspard Ulliel und Nathalie Baye als zerrissene Familie, in deren schmerzvoll gescheiterter Kommunikation ein Ruf nach Liebe steckt. Regie-Wunderkind Xavier Dolan (MOMMY, HERZENSBRECHER) schafft eine bedrückende visuelle Enge zwischen Figuren, die weiter nicht voneinander entfernt sein könnten, und erhielt dafür bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes den Großen Preis der Jury.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/einfach_das_ende_der_welt

Die Überglücklichen

Ab 29.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Paolo Virzì
Plakatmotiv "Die Überglücklichen"
Frei ab 12 Jahren
I F / 2016
Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus. Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt.
Paolo Virzìs („Die süße Gier“) neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte. DIE ÜBERGLÜCKLICHEN bringt zwei bezwingend starke Frauen auf die Leinwand, genial verkörpert von Valeria Bruni Tedeschi und Micaela Ramazzotti, die uns mit ihrer Wucht und Zerbrechlichkeit viel Kraft geben. Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Erg8uS3f5eo

Love & Friendship

Ab 29.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Whit Stillman
Plakatmotiv "Love & Friendship"
IRL NL F / 2016
Die schöne Witwe Lady Susan Vernon besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandalträchtigen Gerüchte über ihre Affären auszusitzen. Während sie sich dort versteckt hält, schmiedet sie Pläne, um für sich selbst sowie für ihre heiratsfähige, aber widerwillige Tochter Frederica jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer beider Zukunft zu sichern. Lady Susan erregt die Aufmerksamkeit gleich dreier Männer: sowohl des jungen und attraktiven Reginald DeCourcy als auch des reichen, aber etwas einfältigen Sir James Martin sowie des äußerst gut aussehenden, jedoch verheirateten Lord Manwaring. Dieser Umstand verkompliziert die Angelegenheiten deutlich.

Mit Kate Beckinsale (AVIATOR), Chloë Sevigny (MR. NICE) und Xavier Samuel (TAGE AM STRAND) u.v.m. ist LOVE & FRIENDSHIP hochkarätig besetzt. Der sorgfältig und wunderschön ausgestattete Film basiert auf Jane Austens Briefroman „Lady Susan“ und Regisseur Whit Stillman ist unter dem Titel LOVE & FRIENDSHIP eine frische, witzige und pointierte Jane Austen-Verfilmung gelungen, die Fans und Jane Austen-Neulinge gleichermaßen begeistern wird.

Silvester-Überraschungsfilm 2016

Ab 31.12. um 20 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Silvester-Überraschungsfilm 2016"
OmU
2016
Das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und wir nehmen dies zum Anlass mit Ihnen zu feiern.
Dazu laden wir Sie am Sa. 31.12. zu unserem Silvesterabend im Rex-Kino ein.
Auch dieses Jahr präsentieren wir einen Silvesterspezial-Überraschungsfilm:

Ort: Rex-Kino
Uhrzeit: 20 Uhr, Einlass ab 19:45 Uhr (Ende: ca. 22:15 Uhr)
Vorverkauf: ab Mo. 12.12., Preis: 12 € / 10 € erm.

Vorbestellungen werden bereits unter 0228 / 62 23 30 entgegengenommen.

Mit Sekt, Wein & La La La

Wir wünschen Allen einen schönen und angenehmen Jahresabschluss.

 

 

Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2016

Ab Sa. 31.12.2016 im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2016"
D / 2016
Liveübertragung im Rex-Kino: Das Silvesterkonzert mit Sir Simon Rattle und Daniil Trifonovim.

Sa. 31. Dez. 2016
Beginn: 17 Uhr
Ende: 19 Uhr

Eintritt: 24 € / 20 € erm.

Der Vorverkauf beginnt ab Mo. 12.12.
Vorbestellte Karten müssen bis Fr. 30.12. abgeholt werden.


Vorbestellungen werden bereits unter 0228 / 62 23 30 entgegengenommen.

Er sei »der erstaunlichste junge Pianist unserer Zeit«, schrieb die Londoner Times, als Daniil Trifonov seine erste Rachmaninow-Aufnahme vorlegte. Zu Silvester interpretiert Trifonov das Klavierkonzert Nr. 3 des Komponisten, das vielen als schwierigstes Klavierkonzert aller Zeiten gilt. Simon Rattle präsentiert zudem Antonín Dvořáks virtuose Slawische Tänze und führt uns mit Orchesterstücken aus William Waltons Façade in die Welt des britischen Humors.

Dirigent: Sir Simon Rattle
Klavier: Daniil Trifonov

Dmitri Kabalewsky
Ouvertüre zur Oper Colas Breugnon op. 90

Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30
Klavier: Daniil Trifonov

William Walton
Orchesterstücke aus Façade, zu einer Suite zusammengestellt von Sir Simon Rattle

Antonín Dvořák
Slawische Tänze (Auswahl) op. 72

Bevor zum Jahreswechsel 2016/2017 die Champagnerkorken knallen, ist in den von einer spritzigen Lustspielouvertüre des sowjetischen Komponisten Dmitri Kabalewski eröffneten Silvesterkonzerten der Berliner Philharmoniker zunächst einmal Tastendonner allererster Güte zu erleben, wenn Daniil Trifonov das Podium betritt. Der wie sein vier Jahre älterer Pianistenkollege Igor Levit in Nischni Nowgorod (vormals Gorki) geborene 25-jährige Musiker zählt seit dem Gewinn des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs im Jahr 2011 nicht nur zu den technisch überragenden, sondern auch musikalisch interessantesten Pianisten der jüngeren Generation. Nachdem bereits ein Mitschnitt seines von Presse und Publikum gleichermaßen umjubelten Debüts in der New Yorker Carnegie Hall auf CD erschienen war, legte Trifonov 2015 auf Tonträger seine Interpretationen einiger der anspruchsvollsten Variationenwerke von Sergej Rachmaninow nebst einer eigens komponierten Hommage an den von ihm bewunderten Komponisten und Virtuosen vor – und das Feuilleton geriet ins Jubeln (»Hut ab vor diesem Rachmaninow!«), Seufzen (»Verweile doch, Tonaugenblick, du bist so schön!«) und Schwärmen (»Ein hoch kultivierter Virtuose mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten«).

Auch im Rahmen seines Debüts bei den Berliner Philharmonikern spielt Trifonov eine Komposition von Rachmaninow: das Dritte Klavierkonzert, das vielen Interpreten des Werks als das schwierigste Klavierkonzert aller Zeiten gilt. Mit lyrischen Passagen, die zumindest dem Publikum etwas Zeit zum Durchatmen geben, bevor es die nächste Runde pianistischer Brillanz zu bestaunen gilt, geizt die Komposition deshalb aber keineswegs. Der zweite Teil des Silvesterprogramms klingt mit einigen der schmissigsten Slawischen Tänze von Antonín Dvořák aus. Zuvor sind aber noch Auszüge aus William Waltons 1923 uraufgeführter Façade zu erleben – einem literarisch-musikalischem Zwitterwerk, dessen frech aufmüpfiger, bei allem Nonsens hintergründiger Witz sich kaum besser beschreiben lässt als mit den Worten »very british«. Dass das von seinen Autoren (die Texte stammen von Edith Sitwell) als »Entertainment« bezeichnete Werk von keinem anderen raffinierter dargeboten werden kann als von Simon Rattle, liegt auf der Hand. Denn als Brite hat das Verb »to entertain« für ihn zwei Bedeutungen: »einladen« und »unterhalten«. Und in genau diesem Sinne freuen sich Sir Simon und die Berliner Philharmoniker darauf, Sie zu ihren Silvesterkonzerten zu begrüßen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/details/23469/

La La Land

Ab 12.01. im Rex

Regie: Damien Chazelle
Plakatmotiv "La La Land"
USA / 2016
Die leidenschaftliche Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der charismatische Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) suchen das große Glück in Los Angeles. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und nachdem sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und genießen den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ – der Stadt der Träume. Doch schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Träumen näher zu kommen. Kann ihre Beziehung diesem Druck standhalten?

Mit seinem zweiten Kinofilm gelingt dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle (Oscar-Nominierung für „Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und L.A., die Stadt der Träume. LA LA LAND ist eine Neuerfindung des Musicals – und führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“; Oscar-Nominierung für „Half Nelson“) und Emma Stone (Oscar-Nominierung für „Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte. Großes, musikalisches Gefühlskino! Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=PjokO1wxLvI

4 - Ein Dokumentarfilm über das Quatuor Ebène

Ab So. 15.01. um 11 Uhr zu Gast: Regisseur Daniel Kutschinsk im Rex

Regie: Daniel Kutschinski
Plakatmotiv "4 - Ein Dokumentarfilm über das Quatuor Ebène"
OmU
F / 2016
4 ist ein unabhängiger Kino-Dokumentarfilm über eines der herausragenden Streichquartette der Welt – das Quatuor Ebène.

Nach und nach führt 4 den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel einer Beziehung von vier Musikern während ihrer Italien-Tournee. Bozen, Perugia, Florenz und Siena, wie auch Salzburg und Berlin geben die Bühne für ein Personenstück zwischen Anspruch und Wirklichkeit. So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen - und mit sich selbst.

Die Musiker des Quatuor Ebène haben in jeder Situation einen spektakulär nahen Blick auf sich zugelassen und präsentierten der Kamera nicht ihre Selbst-Bilder, sondern nahmen die Möglichkeit wahr, durch die Filmarbeit sich selbst neu entdecken zu können. Dies war so nur durch das im Laufe von mehreren Jahren entstandene große freundschaftliche Vertrauen zwischen den Musikern und dem Filmteam realisierbar. Dieses Vertrauen war die Basis unserer gemeinsamen Arbeit.

So haben wir mit 4 ein einzigartiges Zeugnis von den widersprüchlichen Sehnsüchten, Leiden und Freuden der Musiker erhalten, aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermaßen reich an erlesener Intuition und merkwürdigen Missverständnissen, die uns zu denken geben.
Mehr Infos zum Film unter http://www.4-thefilm.com/news/in-german/