Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven’s Final Symphony

Ab So, 28.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Kerry Candaele
Plakatmotiv "Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven’s Final Symphony"
D / 2014

Völlig taub und verlassen von den Menschen, die er liebte, komponierte Beethoven 1824 seine Neunte Symphonie. Mit den Vorboten seines eigenen Todes konfrontiert, gelang ihm mit seiner „Ode an die Freude“ ein Werk, das weit über den eigenen Horizont und den seiner Zeitgenossen auch für zukünftige Generationen nicht nur für sich selbst und seine Zeitgenossen, sondern auch für zukünftige Generationen von Bedeutung war und ist. Bis auf den heutigen Tag ist Beethovens Neunte so etwas wie die internationale Hymne der Hoffnung.

Following The Ninth – Auf den Spuren von Beethovens letzter Symphonie“ nimmt uns mit auf eine Reise durch verschiedene Länder auf verschiedenen Kontinenten. Und gibt uns einen Eindruck davon, welche Kraft von diesem Werk ausgeht, und warum man zurecht von einem der größten Kunstwerk aller Zeiten spricht: Die Neunte hielt die Protestierer am Tiananmen Platz aufrecht und gab denen Trost, die in Pinochets Kerkern gequält wurden. In Japan proben Zehntausende das ganze Jahr in großen und kleinen Chören nur dies eine Lied. Weltweit füllt die Neunte die Plätze der Konzertsäle – aber auch die der Karaoke-Bars von London über Cape Town bis nach Tokyo.

Der Film lässt uns miterleben, wie Beethovens Neunte trotz Trauer und Leid immer Hoffnung machen kann, indem sie eine Botschaft verkündet, deren Wahrheitsgehalt alle erleben: Kunst erlaubt uns, Grenzen zu überschreiten; Kunst lindert Schmerzen und heilt; Kunst bringt Menschen zusammen, deren Leben von unüberwindbaren Barrieren getrennt scheinen: „Alle Menschen werden Brüder“ - die zentrale Zeile von Friedrich Schillers Gedicht macht diese monumentale Symphonie zu einer dauerhaft gültigen Forderung und zu einem musikalischen Testament der Toleranz, des Friedens und der Einheit über alle Grenzen, die die Welt und ihre Menschen seit jeher trennen.

Als eine Collage von Kultur und Musikalität, von zeitlos gültigem Statement und aktueller Interpretation schlägt Following The Ninth den Bogen von Beethoven’s Feder zu praktisch jedem Winkel dieser Erde, in dem seine letzte Symphonie erklingt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.aries-images.de/filme-die-wir-betreuen-presse-oeffentlichkeitsarbeit-marketing/96-following-the-ninth

Under The Skin

Ab Mi, 01.10. 21 Uhr im Rex

Regie: Jonathan Glazer
Plakatmotiv "Under The Skin"
Frei ab 12 Jahren
OV
USA GB / 2014
Ihr Zuhause ist die Straße, die Nacht ihr Verbündeter: In einem Lieferwagen fährt Laura (SCARLETT JOHANSSON) allein durch Schottland. Pechschwarzes Haar, blutrote Lippen, ständig auf der Suche nach Beute. In grellen Clubs, auf Parkplätzen und in dunklen Gassen findet sie immer willige Opfer: einsame, gelangweilte Männer, die auf schnellen Sex hoffen und der überirdischen Schönheit nichtsahnend in die Falle gehen. Wenn sie begreifen, was sie erwartet, ist es bereits zu spät: Die verführerische Vagabundin ist nicht von dieser Welt, und auf ihrem Heimatplaneten herrschen ganz spezielle kulinarische Vorlieben... Doch allmählich kommen Laura Zweifel an ihrer tödlichen Mission. Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/en/movie/under-the-skin

Yaloms Anleitung zum Glücklichsein

Ab 02.10. im Rex

Regie: Sabine Gisiger
Plakatmotiv "Yaloms Anleitung zum Glücklichsein"
CH / 2014
Der 83-jährige Psychiater und Bestsellerautor* Irvin D. Yalom ist der wohl bedeutendste Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Eine faszinierende Persönlichkeit, die uns nicht nur auf die Suche nach den Tiefen und Untiefen der menschlichen Psyche mitnimmt, sondern auch intime Einblicke in sein eigenes Innenleben gibt. In YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN lässt er uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und gibt uns Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen: Wie lebe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Wie führe ich eine harmonische Beziehung? Und wie kann ich alte Verhaltensmuster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden?

YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN weckt die Leidenschaft, sich und andere besser zu verstehen und inspiriert den Zuschauer dazu, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren – denn dazu ist es nie zu spät!

* Neben weltweit erfolgreichen Romanen wie Und Nietzsche weinte, Die Schopenhauer-Kur oder Die rote Couch hat Irvin D. Yalom zahlreiche grundlegende Werke der Psychologie verfasst. Mehr Infos zum Film unter http://www.yalom-derfilm.de/

Ein Geschenk der Götter

Ab 09.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Oliver Haffner
Plakatmotiv "Ein Geschenk der Götter"
D / 2014
 Aus heiterem Himmel verliert Schauspielerin Anna (Katharina Marie Schubert) ihre Anstellung an einem kleinen Stadttheater. Eben noch auf der Bühne findet sie sich nun in der Tristesse des örtlichen Jobcenters wieder.
Auf Drängen ihrer theaterbegeisterten Sachbearbeiterin übernimmt sie die Leitung eines Schauspielkurses für acht Langzeitarbeitslose – „schwer Vermittelbare“. Trotz gewaltiger Widerstände gegen die verpflichtende Bildungsmaßnahme formt sich aus den frustrierten Einzelkämpfern zunehmend eine eingeschworene Gruppe, mit der Anna „Antigone“ inszeniert.
Überraschend kommt in die privaten Dramen der Teilnehmer immer mehr Bewegung und auch Anna erlebt einen Neuanfang, mit dem sie so nicht gerechnet hat.

EIN GESCHENK DER GÖTTER ist eine charmante und kluge Working-Class-Komödie aus Deutschland. Katharina Marie Schubert überzeugt als desillusionierte Schauspielerin, die von heute auf morgen nicht mehr im Rampenlicht steht und sich neue Lebensziele setzen muss. An ihrer Seite spielt ein großartiges Darstellerensemble, darunter Adam Bousdoukos, Katharina Hauter, Rainer Furch und Eva Löbau. Mit Leichtigkeit und Ehrlichkeit erzählt der Film die tragisch-komische Geschichte einer Gruppe gesellschaftlicher Außenseiter, die alle in einer beruflichen und persönlichen Krise stecken. Mit der magischen Kraft des Theaters und durch die Erfahrung von Gemeinsinn erobern sie sich ihre Würde und Selbstachtung zurück.
Mehr Infos zum Film unter http://www.arsenalfilm.de/egdg/

Wish I Was Here

Ab 09.10. im Rex

Regie: Zach Braff
Plakatmotiv "Wish I Was Here"
Frei ab 6 Jahren
USA / 2014
Aidan Bloom (ZACH BRAFF) muss sich eingestehen, dass er vom amerikanischen Traum bestenfalls träumen kann: Als weißer Schauspieler in L.A. bewirbt er sich mittlerweile sogar um Rollen für afroamerikanische Figuren. Daher muss seine Frau Sarah (KATE HUDSON) das Geld verdienen, die neben ihrem Full-Time-Job auch noch den Haushalt sowie das Familienleben meistert. Sein Bruder (JOSH GAD) ist auch keine große Hilfe – er ist zwar ein Genie, hat sich aber in seinen Wohnwagen verkrochen und surft als Kobold durchs Netz. Und als Aidans Vater (MANDY PATINKIN) ihm zu all seinem „Glück“ auch noch unterbreitet, dass er nicht länger für die Privatschule seiner beiden Enkel aufkommen kann, sieht Aidan nur einen Ausweg: er beschließt spontan, die Kinder selbst zu unterrichten. Das Ergebnis ist ein familiäres Chaos – zunächst. Als Aidan aber aufgrund eigener Wissenslücken nicht ganz freiwillig damit beginnt, immer weiter vom Lehrplan abzuweichen, beginnt selbst er noch etwas zu lernen - über das Leben und seinen Platz in der Welt… Mehr Infos zum Film unter http://www.wish-i-was-here.de/

Jack

Ab 09.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Edward Berger
Plakatmotiv "Jack"
Frei ab 6 Jahren
D / 2014
JACK ist zehn Jahre alt und noch nicht lange im Heim. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Doch am letzten Schultag wird er nicht abgeholt. Seine Mutter Sanna (26) ruft an und vertröstet ihn.

Jack bleibt mit Danilo und den Erziehern allein zurück. Es kommt zum Streit, bei dem er seinen Mitbewohner verletzt. Verängstigt läuft er nach Hause, um Schutz bei seiner Mutter zu suchen. Doch niemand macht ihm die Tür auf. Sanna ist nicht da.

Nachdem Jack seinen sechsjährigen Bruder Manuel von einer Freundin abgeholt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Mutter. Über mehrere Tage ziehen sie durch die Stadt und folgen ihrer Spur. Dabei scheint es niemandem aufzufallen, dass sie ganz allein sind.
Eines Nachts brennt wieder Licht in ihrer Wohnung. Jack und Manuel rennen nach Hause, wo ihre Mutter sie in die Arme schließt. Gemeinsam essen sie zu Abend. Jack versucht sich mitzuteilen, doch Sanna hört nicht zu.

JACK ist ein Film über die Reise eines Jungen, der früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen. Am Ende überrascht er uns mit einer Entscheidung, die uns mit ihrem Mut den Spiegel vorhält.

IM WETTBEWERB DER BERLINALE 2014! Mehr Infos zum Film unter http://www.jack-film.de/

The Cut

Ab 16.10. im Rex

Regie: Fatih Akin
Plakatmotiv "The Cut"
Frei ab 12 Jahren
D F PL / 2014
Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt. Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass auch seine Zwillingstöchter am Leben sind.

Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie führen ihn von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.

THE CUT ist Epos, Drama, Abenteuerfilm und Western zugleich. Obwohl der Film die Welt vor 100 Jahren beschreibt, ist er brandaktuell, denn er erzählt von Krieg und Vertreibung. Aber auch von der Kraft der Liebe und der Hoffnung, die uns Unvorstellbares leisten lässt. Mehr Infos zum Film unter http://the-cut.pandorafilm.de/

Das große Museum

Ab 16.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Johannes Holzhausen
Plakatmotiv "Das große Museum"
A / 2014

Der Kinodokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM porträtiert eines der
bedeutendsten Museen der Welt: das Kunsthistorische Museum in Wien (KHM).
Der Film unternimmt eine ausgedehnte Reise hinter die Kulissen dieser
faszinierenden Institution und zeigt anhand des vielfältigen Museumsalltags und
einer Fülle von charismatischen Protagonisten die einzigartige Welt des KHM.

Der Kinodokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM ist ein neugieriger, verschmitzt humorvoller Blick hinter die Kulissen einer weltberühmten Kulturinstitution. Über zwei Jahre hat sich Regisseur Johannes Holzhausen im Kunsthistorischen Museum in Wien mit seinem Filmteam umgesehen. In aufmerksamem Direct-Cinema-Stil – kein Off-Kommentar, keine Interviews, keine Begleitmusik – beobachtet der Film die vielgestaltigen Arbeitsprozesse, die daran mitwirken, der Kunst ihren rechten Rahmen zu geben. Die Kette ineinander greifender Rädchen reicht von der
Direktorin zum Reinigungsdienst, von den Transporteuren zur Kunsthistorikerin.

Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/das-grosse-museum/index.php

20.000 Days On Earth

Ab 16.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Iain Forsyth & Jane Pollard
Plakatmotiv "20.000 Days On Earth"
GB / 2014
24 Stunden im Leben der Musiklegende Nick Cave
– In 20.000 DAYS ON EARTH treffen Erinnerung,
Fiktion und Wirklichkeit des vielfältigen Genies
aufeinander. 20.000 DAYS ON EARTH ist keine
herkömmliche Dokumentation, sondern ein rohes
und überraschend ehrliches Portrait über Nick
Cave, dass uns intime Einblicke in seinen künstlerischen Schaffensprozess gibt. Ein Film, der
sich mit Identität beschäftigt und der Frage auseinandersetzt, was eigentlich einen Menschen
ausmacht; ein Loblied auf die transformative Macht der Kreativität.
Beste Regie und Bester Schnitt auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival. Mehr Infos zum Film unter http://rapideyemovies.de/20-000-days-on-earth/

Tableau Noir-Eine Zwergenschule in den Bergen

Ab 16.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Yves Yersin
Plakatmotiv "Tableau Noir-Eine Zwergenschule in den Bergen"
CH / 2014
Die Schule "Derriere-Pertuis" sticht durch mehrere Besonderheiten hervor. Nicht nur, dass sie auf einem Berg in 1153 Metern Höhe liegt, sondern die Schüler lernen hier auch nicht in verschiedenen Klassen. Egal ob sechs Jahre oder zwölf Jahre ? die Kinder besuchen alle den selben Klassenverband ? es wird ein Klima der Gemeinsamkeit und des Austauschs geschaffen. Die Erfolge, Misserfolge, Glücksmomente und auch Reibungen, die so zwischen den Heranwachsenden ablaufen, fängt der Dokumentarfilm im Laufe eines ganzen Jahres ein, wodurch ein "Tableau noir" in all seinen Farben entsteht. Der Fokus des Films bleibt dabei oft bei den Erfahrungen und Gefühlen der Kinder, denen eine empathische Aufmerksamkeit zuteil wird und die in ihrer Individualität und ihrer jeweiligen Wesensart gefördert werden sollen. Der Dokumentarfilmer Yves Yersin begleitet die Schülerinnen und Schüler zudem in ihre Familien und komplettiert das Bild so durch das jeweilige soziale Umfeld... Mehr Infos zum Film unter http://www.breitwand.com/home/cm/filmarchiv-3/index.5052.html

Am Sonntag bist du tot

Ab 23.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: John Michael McDonagh
Plakatmotiv "Am Sonntag bist du tot"
Frei ab 16 Jahren
IRL / 2014
Nach THE GUARD - Die neue rabenschwarze Schuld-und-Sühne-Komödie mit Brendan Gleeson, von John Michael McDonagh!
Ein gutherziger, irischer Priester, die Sünden anderer und das unumgängliche Versprechen eines seiner Schützlinge „AM SONNTAG BIST DU TOT“.
Eigentlich will Dorfpriester James Lavelle (Brendan Gleeson) doch nur, dass es allen Menschen in seinem Provinznest an der irischen Küste gut geht. Doch seine Gemeinde schockt ihn regelmäßig durch ihren Hass und ihre Streitlust.
Eines Tages, als der Geistliche die Beichte abnimmt, droht ihm eines seiner Schäfchen: „Am Sonntag bist du tot!“ Nicht, dass der unbescholtene Priester etwas ausgefressen hätte. Er soll stellvertretend für einen anderen katholischen Priester sterben, der dem Gläubigen früher Schlimmes angetan hat, aber nicht mehr lebt. Immerhin hat sich vor knapp 2000 Jahren ja auch Jesus Christus für die Sünden der Menschheit geopfert und schuldlos auf dem Hügel Golgatha kreuzigen lassen.
Das Beichtgeheimnis hindert den Priester daran, die Polizei einzuschalten. Also muss er sich selbst auf die Suche nach seinem zukünftigen Mörder machen. Eine turbulente Woche vergeht wie im Flug. Wird die raue Küste Irlands am Sonntag zu seinem ganz persönlichen Golgatha?
Mehr Infos zum Film unter http://amsonntagbistdutot.de/

Hin und weg

Ab 23.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Christian Zübert
Plakatmotiv "Hin und weg"
Frei ab 12 Jahren
D / 2014
Ausgerechnet Belgien! Was soll es dort schon geben – außer Pommes und Pralinen? Doch Hannes und seine Frau Kiki bestimmen in diesem Jahr, wohin die jährliche Radtour mit ihren engsten Freunden gehen soll. Also startet die Gruppe voller Abenteuerlust, denn alles was zählt, ist schließlich die Zeit miteinander.

Erst unterwegs erfahren die Freunde, dass Hannes an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet. Diese Reise soll seine letzte sein.

Die Gruppe reagiert zunächst geschockt und ratlos, doch dann beginnt eine wilde, einzigartige Tour; denn durch Hannes erkennen die Freunde, wie kostbar das Leben wirklich ist. Mit einer Liste von Dingen, die noch erlebt werden wollen, und dem Gefühl, dass nach dieser Reise nichts mehr so sein wird wie es einmal war, feiern sie das Leben wie nie zuvor...