Filmreihe: Stanley Kubrick OmU

Ab 21.05.-31.05. im Rex

Regie: Stanley Kubrick
Plakatmotiv "Filmreihe: Stanley Kubrick OmU"
Frei ab 16 Jahren
OmU
GB USA

Filmreihe: Stanley Kubrick im Rex-Kino!
Do. 21. bis So. 31. Mai.
Jeweils  um 20 Uhr

Wir präsentieren Ihnen die fünf digital restaurierten Haupt- und Meisterwerke von Stanley Kubrick in Originalsprache mit deutschen Untertiteln:

2001: A Space Odyssey
GB 1968 | 148 Min. | ab 12 Jahren
Do. 21.5
Sa. 30.5.


"2001 - Space Odysee" ist der Countdown in die Zukunft, der Ausblick über das Schicksal der Menschheit, die Suche nach der Unendlichkeit. Mit seinen atemberaubenden visuellen Effekten (ausgezeichnet mit dem Oscar), dem unentrinnbaren Konflikt zwischen Mensch und Maschine, der überwältigenden Verschmelzung von Musik und Bewegung wurde der Film so einflussreich, dass Steven Spielberg ihn als den alles bestimmenden "Urknall" seiner Filmemacher-Generation definierte. Vielleicht ist "2001" das Meisterwerk von Stanley Kubrick (der das Drehbuch gemeinsam mit Arthur C. Clarke verfasste) - in jedem Fall wird es noch viele Generationen erschüttern, begeistern und inspirieren.

Vor seiner Reise in die Zukunft besucht Kubrick unsere prähistorischen, affenähnlichen Vorfahren, um dann (mit einem der irrwitzigsten Schnitte der Filmgeschichte) viele Jahrtausende zu überspringen: Die Menschheit hat Kolonien im Weltraum gegründet. Von dort schickt Kubrick den Astronauten Bowman in die Tiefen des Alls, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft - und vielleicht sogar in die Unsterblichkeit. "Öffne das Schleusentor, HAL!" Eine absolut einzigartige Reise voller Staunen und Rätsel kann beginnen...

Clockwork Orange
GB 1971 | 137 Min. | ab 16 Jahren

Fr. 22.05.
Do. 28.05.


Das Gesicht starrt uns brutal an, bildschirmfüllend. Langsam fährt die Kamera zurück. Alex sitzt auf einer Couch der Korova Bar, umgeben von weißen Skulpturen nackter Frauen. Er nippt an seiner gedopten Milch, die "dich heiß macht, auf ein bisschen von der alten Ultra-Brutalität".
So beginnt "Uhrwerk Orange", eine qualvolle Reise in eine nahe Zukunft, durch verfallene Städte voll mörderischen Gesindels und alptraumhafter Methoden der Kriminalität und ihrer Bestrafung.
Im Mittelpunkt steht Alex, der kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet ihn und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll, funktionierend wie ein Uhrwerk Orange, äußerlich gesund und intakt, im inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine "Kur" ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überlässt?

Barry Lyndon
GB 1975 | 185 Min. | ab 12 Jahren

So. 24.05.
Di. 26.05.

Barry, Abenteurer und Lebemann, gerät nach Armeedienst und Gefangenschaft in Europas adlige Gesellschaft. Zunächst wird er Polizeispitzel, dann Falschspieler. Ein Erfolg bei schönen Frauen und sein Geschick mit Degen und Pistole stellen sich als seine erfolgreichsten Eigenschaften heraus. Erst die Heirat mit der schönen und reichen Countess of Lyndon bringt Ruhe in sein abenteuerliches Leben. Doch diese Ehe ist schließlich sein Ruin.

Shining
GB 1980 | 119 Min. | ab 16 Jahren

Sa. 23.05.
Fr. 29.05.


Jack Torrance, ein ehemaliger Lehrer, übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen Hotel "Overlook". Dass sich in diesem Haus Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete, als der frühere Hausmeister seine gesamte Familie ermordete, stört Jack wenig. Er sieht endlich die Gelegenheit, sein Buch zu schreiben. Doch dieses Buch soll nie fertig werden. Denn die infernalen, geheimen Kräfte des Hauses ergreifen Besitz von ihm...

Full Metal Jacket
GB USA 1987 | 117 Min. | ab 16 Jahren
Mo. 25.05.
So 31.05.


Joker, Animal Mother, Gomer, Eightball, Cowboy und die anderen - sie alle landen in der Hölle der Grundausbildung, wo sie ihr Bulldoggen-Drill-Sergeant in Grund und Boden brüllt - denn für ihn sind sie nichts weiter als Gewürm.Die Action ist brutal, die Story unerbitterlich, die Dialoge sind mit Galgenhumor gespickt. Vom "Ach-TUNG!" der Grundausbildung bis zu den Alptraumhaften Gefechten um Hue City trifft "Full Metal Jacket" voll ins Schwarze.

Das Zimmermädchen Lynn

Ab 28.05. in der Neuen Filmbühne

Regie: Ingo Haeb
Plakatmotiv "Das Zimmermädchen Lynn"
Frei ab 12 Jahren
D / 2014
"Das schöne am Putzen ist dass es immer wieder schmutzig wird."
Lynn putzt gerne. Ihr entgeht keine noch so kleine Nische, kein Fältchen und kein Staubkorn – weder in ihrem kleinen Apartment, noch an ihrem Arbeitsplatz, dem deutschen Mittelklasse-Hotel „Eden“. Wie es sich für ein Zimmermädchen gehört, erledigt Lynn ihren Job stets still und gründlich, bewegt sich fast unsichtbar von Zimmer zu Zimmer, und hinterlässt jedem Gast nichts als makellose Reinheit. Doch Lynn hat ein Geheimnis: Jeden Mittwoch legt sie sich unter ein anderes Hotelbett, lauscht Gesprächen und Geräuschen, oder schlummert beglückt von der bloßen Existenz eines anderen Menschen. Eines Tages liegt sie unter dem Bett eines Hotelgastes, der die Dienste des Callgirls Chiara in Anspruch nimmt. Lynn ist so fasziniert von dieser Frau, dass sie sich zum ersten Mal aus ihrem Versteck traut...

In Ingo Haebs Romanverfilmung DAS ZIMMERMÄDCHERN LYNN sehen wir einer jungen Frau beim Zusehen zu. Dass die Geschichte dabei trotzdem keineswegs karg und distanziert, sondern – im Gegenteil – zutiefst faszinierend, emotional und auch komisch ist, verdankt DAS ZIMMERMÄDCHEN LYNN nicht zuletzt seiner Hauptdarstellerin Vicky Krieps, die für den Film als beste Schauspielerin mit dem Förderpreis Neues deutsches Kino ausgezeichnet wurde. "Vicky Krieps hat unzählig viele Farben Frau. Mal erscheint sie wie eine Göttin, dann wieder wirkt sie bemitleidenswert armselig. Und all dies in ein- und derselben Rolle. Die sie mit bedingungsloser Hingabe spielt. Nein, nicht spielt: IST", so die Begründung der Jury. Mehr Infos zum Film unter http://movienetfilm.de/lynn/trailer.php

Lit.Dok1 Literatur Dokumentarfilm Festival Bonn

Ab 21.5.-3.6. 18:00 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Lit.Dok1 Literatur Dokumentarfilm Festival Bonn"
Frei ab 12 Jahren
D / 2015
Literatur-Dokumentarfilm Festival  2015     21.5.-3.6.
Rex Lichtspieltheater
Hinsehen und Zuhören:
Literatur-Dokumentationen, Dokumentationen über Schriftsteller und Schriftstellerinnen und ihre Werke sind trotz ihrer oft deutlichen Worte zarte Pflanzen im Filmangebot der Kinos oder des Fernsehens, man übersieht und überhört sie leicht. Aus der Erfahrung, dass sich das Zuhören und Hinschauen lohnt will dieses Festival dieser Filmgattung eine Bühne bieten und gleichzeitig
den großen stillen Raum zum Zuhören, den das Kino neben der Bühne oder Leinwand eben auch zu bieten hat.

Titos Brille von Bettina Schilling D 2013 90 Min.
Über die Schauspielerin und Schriftstellerin Adriana Altaras
Do. 21.5. 18:00;  Fr. 29.5. 18:00
Mitunter hat man den Eindruck das Autoren neben dem Schreiben heute auch gleichzeitig Performer ihrer Werke sein müssen um erfolgreich zu sein.
Filmemacherin Bettina Schilling regt ihre Freundin Adriana Altaras nach dem Erfolg ihres autobiographischen Buches zu einer vertiefenden filmischen Reise in die Geschichte ihrer Familie an.

Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin
von Anna Ditges D 2007  95 Min.
Fr. 22.5. 18:00,  Sa. 30.5. 18:00
Zufällig entdeckt die 20 jährige Filmstudentin Anna Ditges die Gedichte Hilde Domins. Sie beschließt die betagte Dichterin kennenzulernen und fährt mit ihrer Kamera nach Heidelberg. Eine Frauen Freundschaft entsteht und ein Dokumentarfilm über das Leben der großen deutschen Lyrikerin.

Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass
D 2007 90 Min.  von Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen
Sa. 23.5. 18:00, So. 31.5. 18:00
Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen haben den Dichter und Nobelpreisträger Günter Grass über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. In dieser Zeit arbeitete der Schriftsteller an seinem autobiografischen Buch "Beim Häuten der Zwiebel", das den Autorinnen als "roter Faden" ihres Dokumentarfilms diente.
Er zeigt Günter Grass als Schriftsteller und engagierten Bürger in dem ihm eigenen umfassenden Sinn, der deutlich macht, warum der Tod des Autors vor wenigen Wochen europaweit betrauert worden ist, wie lange nicht bei einem Kulturschaffenden.


Wo ich wohne - Ein Film für Ilse Aichinger
Am So. 24.05. in Anwesenheit der Regisseurin Christina Nagel.
von Christine Nagel  A 2014  81 Min.
So. 24.5. 18:00, Do. 28.5. 18:00
Auch dieser Film verdankt sich der Freundschaft zwischen Filmemacherin Christine Nagel und der österreichischen Autorin, ihre gemeinsamen Spaziergänge durch Wien und die Verfilmung der Aichinger Erzählung „Wo ich wohne“ bilden die Struktur.
Für diesen außer gewöhnlichen Film der in die tiefsten Dimensionen von Aichinger Poetologie vorstößt. Umso schöner, dass das Kino darin eine wichtige Rolle spielt.  

Arno Schmidt – Mein Herz gehört dem Kopf
von Oliver Schehm D 2014 60 Min.
Mo. 25.5. 18:00, Di. 2.6. 18:00
Mit dem legendären Meisterwerk Zettel's Traum wurde Arno Schmidt Anfang der 70er Jahre zur Berühmtheit. Es entwickelte sich ein regelrechter Fankult um den zurückgezogen lebenden Autor.
Zum 100. Geburtstag Schmidts lässt die Dokumentation das Leben des Schriftstellers Revue passieren und bietet die Möglichkeit, ihn neu- und wiederzuentdecken. Über die Freundschaft zwischen Schmidt und Wilhelm Michels nähert sich der Film dem Ausnahmeautor an. Vertieft wird der Blick durch Interviews mit Experten wie Jan Philipp Reemtsma und Uwe Timm, ironische Zitate aus Schmidts Werk, genial vorgetragen von der Schauspielerin Mechthild Grossmann sowie Originalaufnahmen und Fotografien von Arno Schmidt selbst.

Die Frau mit den 5 Elefanten
Portrait der Dostojewskij Übersetzerin Swetlana Geier
von Vadim Jendreyko CH 2009 93 Min.
Di. 26.5. 18:00,  Mi. 3.6. 18:00
In vielen Fällen verschwinden der Autor, die Autorin hinter ihren Werken.
Bei den Übersetzern die ein Werk der Literatur in den gelungensten Fällen neu erschaffen, ist es noch viel schlimmer. Man kann es Vadim Jendreyko gar nicht hoch genug anrechnen, dass er Swetlana Geier porträtiert hat, die bis ins hohe Alter ihre große Familie gemanagt und die fünf großen Werke Dostojewskijs übersetzt hat.


Das Schreiben und das Schweigen – Friederike Mayröcker
von Carmen Tartarotti  D 2009 93 Min.
Mi. 27.5. 18:00,  Mo. 1.6. 18:00
Friederike Mayröcker ist keine Protagonistin, die den Mediengesetzen gehorcht.
Im Lichte ihrer Aura kollabieren viele Kategorien. Deshalb ist der Film auch
kein klassisches Portrait. Er führt den Zuschauer auf subtile und poetische Art und Weise in die Nähe des Mayröckerschen „Schreiblebens“, das zunächst fremd erscheint. Man sieht das Andere und ist versucht zu fragen, was für ein Leben führt diese Frau, worauf kommt es ihr an? Aber die Frage kommt an uns zurück. In diesem Spannungsfeld entsteht eine leise Provokation, die eine tiefe menschliche Erfahrung
freisetzt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.literaturdokumentarfilm.de

Exhibition on Screen im Rex-Kino

Ab 31.5. ca. 15:00 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Exhibition on Screen im Rex-Kino"
OmU
2014

Das Rex-Kino zeigt: EXHIBITION ON SCREEN

Versäumen Sie keinesfalls die unglaubliche Kunstfilm-Saison im Kino.

Ihr Sitzplatz in der ersten Reihe vor den berühmtesten Kunstgegenständen der Welt.

Exhibition on Screen: Vincent van Gogh mit exklusivem Zugang zum Van Gogh Museum in Amsterdam

Eintritt: 12 € / 10 €

Exhibition on Screen: The Impressionisten von Paris, London und den USA
So. 31.05. 15 Uhr

Mi. 03.06. 16:00 Uhr
Do. 04.06. 14.00 Uhr

Die Sammlung des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel auf der Kinoleinwand! Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Entdecken Sie die Geschichte der größten Kunst-Revolutionäre: Mit Werken der weltweit beliebtesten Künstlern wie Monet, Renoir, Cezanne, Degas, Pissarro und vielen mehr. Ihre monumentalen Arbeiten sind weltbekannt, doch wer waren diese Künstler wirklich? Warum und wie genau haben sie gemalt? Was verbirgt sich hinter ihrer andauernden Attraktivität? Um diese und weitere interessante Fragen zu beantworten, bietet Ihnen dieser energetische und Aufschluss gebende Dokumentarfilm mit einen noch nie dagewesenen Gastvortrag des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel einen tiefen Einblick. Diese mit Spannung erwartete internationale Ausstellung aus Paris, London und den USA ist möglicherweise die umfassendste Untersuchung der Impressionisten in der Geschichte. Wir präsentieren Ihnen diese fantastische Ausstellung in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln - natürlich in perfektem HD und brillantem 5.1. Surround Sound.

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=HeM0gDTkN44

Schumann trifft Rex 2015

Ab 31. Mai bis 07. Juni im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Schumann trifft Rex 2015"
D / 2015
Schumann trifft Rex-Kino
31. Mai bis 07. Juni

DIE TRAPP-FAMILIE
Sonntag, 31. Mai 2015, 11:00 Uhr
Spielfilm (1956) mit Ruth Leuwerik und Hans Holt
Regie: Wolfgang Liebeneiner

Einführung: Dietmar Kanthak (GA)

 
Es war einer der größten Erfolge des deutschen Kinos in der Nachkriegszeit: „Die Trapp-Familie“ lockte 27 Millionen Besucher vor die Leinwand. Das lag zum einen an einer rührenden Geschichte, die von Harmonie und Durchhaltewillen erzählte, zum anderen am Aufgebot der Stars, über die der deutsche Film in den 50er Jahren verfügte: Ruth Leuwerik, Hans Holt, Josef Meinrad, Friedrich Domin, Agnes Windeck, Liesl Karlstadt, Joseph Offenbach.

Der Film basiert auf der (wahren) Geschichte der Familie von Trapp. Der verwitwete österreichische Baron Georg van Trapp, hochdekorierter U-Boot-Kommandant aus dem Ersten Weltkrieg, heiratet die Novizin Maria, die das Gesangstalent der sieben Kinder entdeckt und fördert. Als Georg bei der Weltwirtschaftskrise sein gesamtes Vermögen verliert, hält sich die Großfamilie mit Musik über Wasser. Vor dem Hitlerregime fliehen Eltern und Kinder nach Amerika; dort beginnt, nach manchen Schwierigkeiten, eine unvergleichliche musikalische Karriere.

EXHIBITION ON SCREEN: THE IMPRESSIONISTS
Sonntag, 31. Mai 2015, 15:00 Uhr

Einführung: Thomas Kliemann (GA)


Dokumentation von Phil Grabsky

Die Filmreihe „Exhibition on Screen“ bringt großartige Kunstaustellungen aus den berühmtesten Museen dieser Welt auf die Kinoleinwand. Diesmal geht es um die Impressionisten, um Künstler wie Monet, Renoir, Cezanne, Degas, Pissarro. Ihre Arbeiten sind weltbekannt, doch wer waren diese Künstler wirklich? Warum und wie genau haben sie gemalt? Was verbirgt sich hinter ihrer zeitlosen Attraktivität? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bietet die Dokumentation aus dem Musée du Luxemburg Paris, der National Gallery London und dem Philadelphia Museum of Art einen tiefen Einblick - mit Schwerpunkt auf der Sammlung des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel.

In englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Eintritt: Euro 12/10 erm.

DAS FEST
Montag, 01. Juni 2015, 20:00 Uhr

Spielfilm (1998) mit Ulrich Thomsen und Henning Moritzen
Regie: Thomas Vinterberg
Musik: Lars Bo Jensen

 „Ich mache Filme", sagt der Regisseur Thomas Vinterberg, „weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen.“ Wenn das auf einen Film besonders zutrifft, dann ist es Vinterbergs „Das Fest“ aus dem Jahre 1998:  Eine Familienfeier beginnt als fröhliches Fest und endet in einem wahren Albtraum. Nach und nach kommt die Wahrheit über Missbrauch in der Familie ans Licht. „Das Fest“ ist ein streng nach den Regeln der dänischen Gruppe „Dogma 95“ produzierter Spielfilm, das heißt: Alle technischen Tricks des modernen Kinos fallen weg, vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort.

BILLY ELLIOT – I WILL DANCE
Sonntag, 04. Juni 2015, 11:00 Uhr

Spielfilm (2000) von Stephen Daldry
mit Jamie Bell, Julie Walters, Jamie Draven, Gary Lewis, Jean Heywood

 Vor dem Hintergrund des britischen Bergarbeiter-Streiks 1984/85 erzählt der Film die Geschichte des 12-jährigen Bergarbeitersohns Billy, der für seinen großen Traum lebt: Er will Tänzer werden – auch gegen den Widerstand in der Familie. „Billy Elliot – I Will Dance“, eine faszinierende Mischung aus Komödie, Sozial-und Selbstfindungsdrama, wurde mit fünfzig Filmpreisen und der gleichen Anzahl an Nominierungen gewürdigt. Eine Kritik von BR-Online resümiert: „Doch keine Minute entgleitet »Billy Elliot« zu einer grauen Sozialstudie. Kameramann Brian Tufano, der schon in Filmen wie »Trainspotting« und »Quadrophenia« zeigte, dass er ein Meister des visuellen Realismus ist, gelingen so kraftvolle wie poetische Bilder. Wer schon an Filmen wie »Brassed off« und »Ganz oder gar nicht« seine Freude hatte, wird in »Billy Elliot« alle Qualitäten des aktuellen britischen Kinos wiederentdecken. Humor, Authentizität und viel viel Gefühl.“

WIEDERSEHEN MIT BRUNDIBÁR
Sonntag, 07. Juni 2015, 11:00 Uhr

Dokumentarfilm von Douglas Wolfsperger

Regisseur Douglas Wolfsperger folgt der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne bei den Vorbereitungen für ihr neues Stück. Als den jungen Schauspielern gesagt wird, was sie erwartet, verdrehen viele die Augen: Es geht schon wieder um den Holocaust, als wäre der in der Schule noch nicht oft genug thematisiert worden! Die Hintergründe der Kinderoper „Brundibár" sind alles andere als leichte Kost. Uraufgeführt wurde das Theaterstück 1942 im KZ Theresienstadt, wo inhaftierte Kinder es insgesamt 55 Mal spielten. Die Nationalsozialisten haben „Brundibár" in den Propagandafilm "Theresienstadt" eingebaut, um der Außenwelt vorzutäuschen, dass die Deportierten glücklich seien. Tatsächlich aber war „Brundibár" Ausdruck eines verzweifelten Verlangens nach einer normalen Kindheit. Als die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Berliner Schaubühne das KZ besichtigen, wird ihr Interesse an dem Stoff geweckt…

 Der berührende Höhepunkt des engagierten Films ist die Begegnung zwischen den Berliner Jugendlichen und der Auschwitz-Überlebenden Greta Klingsberg, die als 13-Jährige in Theresienstadt die Hauptrolle in „Brundibár“ gesungen hat.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur und Mitgliedern der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne statt.



Mehr Infos zum Film unter http://www.bonner-schumannfest.de/programm/programm/

Black Ice

Ab Di. 02.06. um 20 Uhr im Rex

Regie: Maarten van Rouveroy
Plakatmotiv "Black Ice"
NE / 2014
Di. 02.06 (Rex-Kino, Bonn) und Mi. 03.06. (Odeon Kino, Köln).jeweils um 20 Uhr in Anwesenheit eines Tatzeugen von Greenpeace i

Die packende Dokumentation "Black Ice" erzählt anhand von Originalaufnahmen die Geschichte der Arctic 30, einer Gruppe von Umweltaktivisten denen in Russland der Prozess gemacht wurde.
Was als "normaler" Greenpeace-Protest gegen Ölbohrung in der Arktis begann, entwickelte sich zu einem internationalen Gerichtsdrama nachdem 30 Aktivisten von russischen Spezialkommandos wegen Piraterie und Hooliganismus festgenommen wurden. Black Ice dokumentiert die Geschehnisse rund um diesen monatelangen Prozess der in einem Atemzug mit den Fällen von Pussy Riot und Mikhail Khodorkovsky genannt wird. Mehr Infos zum Film unter http://blackicemovie.net/

Victoria

Ab Preview: Mi. 03.06. im Rex

Regie: Sebastian Schipper
Plakatmotiv "Victoria"
Frei ab 12 Jahren
D / 2015
Eine Stunde noch, dann neigt sich auch diese Nacht in Berlin wieder dem Ende zu. Vor einem Club lernt Victoria (Laia Costa), eine junge Frau aus Madrid, vier Berliner Jungs kennen – Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff). Der Funke zwischen ihr und Sonne springt sofort über, aber Zeit füreinander haben die beiden nicht. Sonne und seine Kumpels haben noch etwas vor. Um eine Schuld zu begleichen, haben sie sich auf eine krumme Sache eingelassen. Als einer von ihnen unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie wie ein großes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz – und dann schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts... Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/movie/victoria

Blickwinkel - 5. Dokumentarfilmwoche

Ab 03.06.-10.06. in der Neuen Filmbühne

Plakatmotiv "Blickwinkel - 5. Dokumentarfilmwoche"
diverse / 2015

Eintritt 7,50 € + 6,50 € / Sammelkarte für alle 12 Filme 42 €
Alle Filme sind Erstaufführungen.

Mi., 3. Juni

20:00 Uhr Am Kölnberg (Eröffnungsfilm. In Anwesenheit der Regisseure Laurentia Genske und Robin Humboldt)

Do., 4. Juni

16:00 Uhr Nirgendland
18:00 Uhr Sprache:Sex
20:00 Uhr My Stuff – Was brauchst du wirklich? (OmU)

Fr., 5. Juni

16:00 Uhr Am Kölnberg
18:00 Uhr ThuleTuvalu
20:00 Uhr Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning (In Anwesenheit der Regisseurin Claudia Richarz)

Sa., 6. Juni

16:00 Uhr Taxi Teheran (OmU)
18:00 Uhr Tango Pasión
20:00 Uhr Nice Places to Die – Vom Leben mit Toten (In Anwesenheit von Esther Hilsberg-Schaarmanns)

So., 7. Juni

11:00 Uhr Silentium – Vom Leben im Kloster
13:00 Uhr Tango Pasión
15:00 Uhr Nice Places to Die – Vom Leben mit Toten
17:00 Uhr Nicht alles schlucken – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka (In Anwesenheit des Regisseurs Sebastian Winkels)
20:00 Uhr Sprache:Sex

Mo., 8. Juni

16:00 Uhr Nice Places to Die – Vom Leben mit Toten
18:00 Uhr My Stuff – Was brauchst du wirklich? (OmU)
20:00 Uhr Nirgendland

Di., 9. Juni

16:00 Uhr ThuleTuvalu
18:00 Uhr Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning
20:00 Uhr Taxi Teheran (OmU)

Mi., 10. Juni

16:00 Uhr Silentium – Vom Leben im Kloster
18:00 Uhr Nicht alles schlucken – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka
20:00 Uhr Beyond Punishment (OmU) - Abschlussfilm. In Anwesenheit des Regisseurs Hubertus Siegert

Mehr Infos zum Film unter http://www.dokumentarfilmwoche-bonn.de

Die Frau in Gold

Ab 04.06. im Rex

Regie: Simon Curtis
Plakatmotiv "Die Frau in Gold"
Frei ab 6 Jahren
USA / 2015
Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (Helen Mirren), eine ältere Dame, die in Los Angeles ein beschauliches Leben führt. Nur wenige kennen ihre Vergangenheit und wissen, dass sie einst unter dramatischen Umständen aus dem Wien des Dritten Reichs fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin von mehreren Gemälden Gustav Klimts – einer der bedeutendsten Maler Österreichs – ist, die sich einst im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis enteignet wurden. Das berühmteste und legendärste dieser Kunstwerke ist das Porträt ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, auch bekannt als „Die goldene Adele“. Doch der Staat Österreich, in dessen Besitz die Bilder sich befinden, zeigt sich wenig kooperativ, Marias Rechte ohne weiteres anzuerkennen. Und auch Maria zögert, denn sie glaubt nicht mehr daran, dass die Kunstwerke jemals zu ihrem rechtmäßigen Eigentümer zurückkehren. Doch dann beschließt sie, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, das Unmögliche zu versuchen und ihr Erbe zurückzuholen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen, aber engagierten Anwalt Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) nimmt sie den Kampf um Gerechtigkeit auf. Es beginnt eine Odyssee, die sie bis zum Obersten Gerichtshof in Amerika führt. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern…
Mehr Infos zum Film unter http://squareone-entertainment.com/die-frau-in-gold/

8 Namen für die Liebe

Ab 11.06. im Rex

Regie: Emilio Martinez Lazaro
Plakatmotiv "8 Namen für die Liebe"
Frei ab 6 Jahren
E / 2014
Rafa (Dani Rovira), Andalusier bis in die gegelten Haarspitzen, hat bisher noch jede herumgekriegt. Als die Baskin Amaia (Clara Lago), die ihren geplatzten Junggesellinnenabschied in einer Flamenco-Bar in Sevilla feiert, sich seinen Verführungskünsten widersetzt, ist Rafas Jagdinstinkt geweckt. Wild entschlossen, sie zu erobern, reist er ihr ins Baskenland hinterher. Doch die Angebetete erweist sich zunächst als harter Brocken. Erst als Amaias Vater auftaucht, kommt Rafa wieder ins Spiel, und zwar als angeblicher Verlobter. Natürlich ein Baske. Während Rafa mit den Tücken seiner ihm aufgedrängten neuen Identität vollauf beschäftigt ist, rückt der Hochzeitstermin immer näher. Und ganz so ernst hatte der andalusische Don Juan das Ganze eigentlich nicht gemeint.

8 NAMEN FÜR DIE LIEBE ist in Spanien der meistgesehene Film aller Zeiten. Die romantische Komödie, die regionalen Klischees ebenso humorvoll wie liebevoll auseinandernimmt, hat in ihrem Heimatland über 10 Millionen Besucher begeistert.

Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/8-namen-fuer-die-liebe.html