Vor der Morgenröte

Ab 02.06. | Preview: So. 29.05. um 12 Uhr im Rex

Regie: Maria Schrader
Plakatmotiv "Vor der Morgenröte"
D F / 2016

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war. Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/

Die 3. und neuste Staffel von Exhibition on Screen: Monet und Matisse

Ab So. 29.05. ca. 15 Uhr im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Die 3. und neuste Staffel von Exhibition on Screen: Monet und Matisse"
OmU
GB / 2016
Ab Februar präsentieren wir Ihnen die neuste und dritte Staffel der Kunstfilmreihe Exhibition on Screen.

So. 29. Mai. ca. 15 Uhr
DEN MODERNEN GARTEN MALEN: MONET BIS MATISSE

Von der Royal Academy of Arts, London

Eintritt: 12 € / 10 € erm.


Monet war ein begeisterter Gärtner und wohl der wichtigste Maler von Gärten in der Geschichte der Kunst. Damit war er nicht allein, Künstler wie Van Gogh, Bonnard, Pissarro und Matisse sahen alle den Garten als ein mächtiges Thema ihrer Kunst. Zusammen mit vielen anderen berühmten Namen werden diese großen Künstler in einer innovativen Ausstellung der Royal Academy London gezeigt. Von den Ausstellungswänden zu der Schönheit der Gärten wie Monets Giverny, begeben wir uns auf eine magische Reise und entdecken dabei, wie Künstler den modernen Garten mit wunderbare neue Ideen zu erforschen.

EXHIBITION ON SCREEN ist der weltweit größte  Anbieter, der die Meisterwerke der Kunstgeschichte hautnah auf die große Kinoleinwand bringt. Verknüpft mit Künstlerbiografien und einem beispielslosen Blick hinter die Kulissen bahnbrechender Ausstellungen aus den bedeutendsten Kunsthäusern unserer Zeit, sind die Filme informativ, zugänglich, intelligent und unterhaltsam. EXHIBITION ON SCREEN kommt der Nachfrage nach hochwertigen, kulturellen Inhalten im Event Cinema Markt nach.
Nach dem bemerkenswerten Erfolg der vergangenen  Saison mit Vorführungen in 1.350 Kinos in mehr als 40 Ländern, präsentiert die dritte Staffel von EXHIBITION ON SCREEN ab Februar 2016 drei neue Dokumentationen aus großen internationalen Museen, darunter die National Gallery London und die Barnes Foundation Philadelphia.
Diese Kinofilme bieten einem internationalen Publikum nicht nur die Möglichkeit Ausstellungen zu sehen, die sie sonst nicht in der Lage gewesen wären zu besuchen, sondern ermöglichen es auch allen Ausstellungsbesuchern, Details zu entdecken und Hintergrundwissen zu erfahren. Somit werden einzigartige Einblicke in jede Ausstellung ermöglicht.
Exklusiv für das Kino gefilmt, ermöglicht diese bahnbrechende Ausstellungsserie Kunstliebhabern weltweit, Meisterwerke von einigen der größten Maler der Geschichte in beeindruckender Auflösung auf der großen Leinwand zu bewundern.
EXHIBITION ON SCREEN wird von dem preisgekrön- ten Filmemacher Phil Grabsky von Seventh Art  Productions produziert.
Mehr Infos zum Film unter http://www.exhibitiononscreen.com/en-uk/our-films/season-3/painting-modern-garden

Zen for Nothing

Ab 02.06. in der Neuen Filmbühne

Regie: Werner Penzel
Plakatmotiv "Zen for Nothing"
D CH / 2016
Versteckt in den bewaldeten Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen Kloster Antaiji. Eine junge Frau (Sabine Timoteo) bricht auf, um von Herbst bis Frühjahr in das Abenteuer des klösterlichen Lebens einzutauchen und die Philosophie des japanischen Zen Meisters Kodo Sawaki kennenzulernen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.zorrofilm.de/index.php?id=151#

Chamissos Schatten: Kapitel 2 Tschukotka und die Wrangelinsel

Ab 05.06. | 26.06. jeweils um 11 Uhr im Rex

Regie: Ulrike Ottinger
Plakatmotiv "Chamissos Schatten: Kapitel 2 Tschukotka und die Wrangelinsel"
F / 2015
Ein Film von Ulrike Ottinger

Eine Reise zur Beringsee in drei Kapiteln
1. Alaska und die Aleutischen Inseln
2. Tschukotka und die Wrangelinsel
3. Kamtschatka und die Beringinsel

mit Logbüchern von
Adelbert von Chamisso /Stimme Hanns Zischler
Georg Wilhelm Steller /Stimme Burghart Klaußner
Captain James Cook /Stimme Thomas Thieme
und Ulrike Ottinger /Stimme Ulrike Ottinger

05. Juni: Kapitel 2 – Teil 2: Tschukotka und die Wrangelinsel (153 Min.)
26. Juni: Kapitel 3 – Kamtschatka und die Beringinsel (174 Min.)

Jeweils um 11 Uhr.
Eintritt: 10 € / 8 €

Ulrike Ottingers neuester Film Chamissos Schatten führte sie 2014 in die weit entfernten Regionen des Beringmeers. Der Wind, die Wellen und das Interesse an den Menschen leiteten sie nach Kamtschatka, Tschukotka, Alaska und zur Inselkette der Aleuten. Hier, weit im Norden, stoßen der eurasische und der amerikanische Kontinent aufeinander und es bieten sich dem Auge spektakuläre Meeres- und Vulkanlandschaften. Hier kreuzen sich verwandte Ethnien und Kulturen, die von einer langen Geschichte kolonialer Überformungen geprägt sind und dennoch Teile ihrer indigenen Sprache und ihres alten Wissens bewahrt haben. Und hier kollidieren die wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der Einwohner und der globalen Politik. Angeregt von historischen Berichten berühmter Forscher wie Alexander von Humboldt, Georg Wilhelm Steller, Reinhold und Georg Forster und insbesondere Adelbert von Chamisso begab sich Ulrike Ottinger auf die Reise. Wie diese schrieb sie ihr eigenes Logbuch und machte beeindruckende Bilder, die die Landschaften, die Pflanzen und Tiere und die dort lebenden Menschen zeigen. Mit dem ihr eigenen, künstlerisch-ethnographischen Blick verknüpft sie die historischen Berichte, Erkenntnisse und bildlichen Darstellungen mit ihren persönlichen Reisenotizen und Aufnahmen. So berühren sich Vergangenheit und Gegenwart im Film, werden historische und kulturelle Veränderungen deutlich. Ein Spannungsverhältnis entsteht zwischen damals und heute, das zeigt, wie untrennbar beides zusammengehört: So wie der Schatten und Peter Schlemihl, der ihn in Adelbert von Chamissos „Wundersamer Geschichte“ erst verliert und ihm dann mit Siebenmeilenstiefeln über alle Kontinente nachjagt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/chamissos-schatten/index.php

Tomorrow -Die Welt ist voller Lösungen

Ab 02.06. in der Neuen Filmbühne

Regie: Cyril Dion und Mélanie Laurent
Plakatmotiv "Tomorrow -Die Welt ist voller Lösungen"
F / 2015
Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in den vergangenen Monaten in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte dort schon mehr als eine Million Zuschauer. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

Mehr Infos zum Film unter http://www.tomorrow-derfilm.de/

Vor der Morgenröte mit Gästen

Ab So. 05.06. im Rex

Regie: Maria Schrader
Plakatmotiv "Vor der Morgenröte mit Gästen"
D F / 2015
So. 05.06. um 17 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Marie Schrader und des Drehbuchautors Jan Schomburg im Rex-Kino.

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war. Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/

Blickwinkel - 6. Dokumentarfilmwoche

Ab 08.06.-15.06. in der Neuen Filmbühne

Plakatmotiv "Blickwinkel - 6. Dokumentarfilmwoche"
diverse / 2015

Blickwinkel - 6. Dokumentarfilmwoche 08.06.-15.06.

Eintritt 7,50 € + 6,50 € / Sammelkarte für alle Filme 40,- €
Alle Filme sind Erstaufführungen.
Ausführliche Informationen unter www.dokumentarfilmwoche-bonn.de

Mi., 8. Juni

20:00 Uhr Seefeuer OmU (Originaltitel.: Fuocoammare)
(Eröffnungsfilm. Gewinner des Goldenen Bären 2016)

Do., 9. Juni
16:15 Uhr My Name is Salt (OmU)
20:15 Uhr Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen (OmU) -
In Anwesenheit des Regisseurs Hauke Lorenz

Fr., 10. Juni
16:15 Uhr Das Gelände
20:15 Uhr Wer ist Oda Jaune? - In Anwesenheit der Regisseurin Kamila Pfeffer

Sa., 11. Juni
16:15 Uhr Urmila – Für die Freiheit (OmU)
20:15 Uhr Heart of a Dog (OmU)

So., 12. Juni

13:30 Uhr Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen (OmU)
14:45 Uhr Wer ist Oda Jaune?
16:15 Uhr InnSæi – Die Kraft der Intuition (OmU)
20:15 Uhr Als die Sonne vom Himmel fiel (OmU)

Mo., 13. Juni
16:15 Uhr Seefeuer (OmU)
20:15 Uhr My Name is Salt (OmU)

Di., 14. Juni

16:15 Uhr Als die Sonne vom Himmel fiel (OmU)
20:15 Uhr Das Gelände

Mi., 15. Juni
16:30 Uhr InnSæi – Die Kraft der Intuition (OmU)
18:15 Uhr Urmila – Für die Freiheit (OmU)
20:00 Uhr Meine Brüder und Schwestern im Norden (OmU) - Abschlussfilm

Mehr Infos zum Film unter http://www.dokumentarfilmwoche-bonn.de/

Schumann trifft Rex 2016

Ab 12.06.- 19.06. im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Schumann trifft Rex 2016"
D / 2016
Schumann trifft Rex
12. Juni bis 19. Juni

VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS?
Sonntag, 12. Juni 2016, 11:00 Uhr

Filmkomödie (Frankreich 2014)
Mit Louane Emera, Karen Viard, François Damiens
Regie: Eric Lartigau

Einführung: Dietmar Kanthak (GA)

Die Familie Béliers ist einfach anders und einfach wunderbar: Die junge Paula lebt mit ihren gehörlosen Eltern und dem ebenfalls gehörlosen Bruder auf dem Land. Sie hilft bei der Landwirtschaft und unterstützt den Vater bei der Kandidatur für das Bürgermeisteramt.  Als ihr neuer Musiklehrer ihre außergewöhnliche Stimme entdeckt und sie ermutigt, in Paris Gesang zu studieren, weiß Paula nicht, ob sie sich ihren Traum in der Großstadt erfüllen oder bei der gehörlosen Familie bleiben soll.

Feelgood-Kino aus Frankreich für die ganze Familie – und mit einer hinreißenden Hauptdarstellerin. Louane Emera erhielt für ihre Leistung als Paula den César als beste Nachwuchsdarstellerin. „Zu Recht“, befand der Spiegel, „sie allein trägt den Film. Mit sanfter, gleichzeitig selbstbewusster Präsenz verleiht sie ihrer Figur unprätentiösen Stolz.“

Juan
Sonntag, 12. Juni 2016, 20:00 Uhr


Film (Dänemark 2010) mit Christopher Maltmann, Mikhail Petrenko, Elizabeth Futral, Maria Bengtsson u.a.
Dirigent: Lars Ulrik Mortensen Regie: Kasper Holten

 Einführung: Bernhard Hartmann (GA)


 Der dänische Regisseur Kasper Holten, jetzt Direktor des Königlichen Opernhauses Covent Garden in London, wirft einen sehr speziellen Blick auf Mozarts „Don Giovanni“. Mozarts Musik bleibt, aber in „Juan“ ist der Titelheld im 21. Jahrhundert angekommen. 24 Stunden streift er in einer namenlosen Großstadt als gefeierter Künstler und berüchtigter Playboy durch die Opernhäuser, Bars und Gassen der City. Immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, der nächsten Frau, die er verführen kann. Größenwahnsinnig will Juan damit sein Leben in ein ultimatives Kunstwerk verwandeln. Doch wie in der Oper wird die rücksichtlose Gier nach Leben und Sex der Titelfigur zum Verhängnis. Denn der Preis, den er für seine Exzesse zahlen muss, ist die eigene Zerstörung.

ZAUBER DER VENUS
Mittwoch, 15. Juni 2016, 17:30 Uhr


Spielfilm (1991) mit Glenn Close und Niels Arestrup
Regie: István Szabó, Musik: Richard Wagner

Einführung: Dietmar Kanthak (GA)

Der ungarische Dirigent Zoltan Szanto kommt nach Paris, um Wagners „Tannhäuser“ mit einem internationalen Ensemble aus Ost und West einzustudieren. Die Probenarbeit gestaltet sich nicht einfach: Sprachprobleme, Intrigen, Eifersüchteleien, Probleme mit der Gewerkschaft. Zwischen dem introvertierten Dirigenten und der schwedischen Diva Karin Anderson entwickelt sich zudem eine heftige Affäre.
Regisseur István Szabó („Mephisto“, „Taking Sides – Der Fall Furtwängler“) hat einen berührenden Film über den Chaos-Betrieb Oper gedreht – und über den Triumph der Musik. Die kommt in diesem Film natürlich von Richard Wagner. Marek Janowski dirigiert ein internationales Ensemble mit Kiri Te Kanawa, Waltraud Meier, René Kollo und Hakan Hagegard.
„Wenn das alles gelingt“, schrieb der Spiegel, „gelingt es vor allem Glenn Close („Eine verhängnisvolle Affäre“, „Gefährliche Liebschaften"), die auf der Leinwand über so viel Kraft, Witz, Caprice und Charme verfügt, dass man ihr einfach zu Füßen liegen muss. Diese Schauspielerin, deren Lächeln die Polkappen abschmelzen lässt, kann alles – und hier hat man ihr die strahlend reine Stimme von Kiri Te Kanawa unterlegt –, sodass sie jetzt auch noch so singt, wie sie sonst spielt.“

FRANKENSTEIN
Sonntag, 19. Juni 2016, 11:00 Uhr


BALLETT AUS DEM ROYAL OPERA HOUSE IN LONDON
CHOREOGRAFIE: LIAM SCARLETT

Der britische Choreograf Liam Scarlett, „Artist in Residence“ des Royal Ballet (eine Position, die extra für ihn erschaffen wurde), hat Mary Shelleys Klassiker „Frankenstein“ als Grundlage seines ersten abendfüllenden Balletts für die Hauptbüh-ne des Londoner Covent Garden gewählt. Die Geschichte über Verrat und Neugier, Leben und Tod und vor allem Liebe hat Liam Scarlett inspiriert, die Tiefen und Untiefen der menschlichen Natur zu erforschen und unser Verlangen nach Akzep-tanz und einem Platz in der Welt zu ergründen. Für dieses neue Ballett wandte sich Scarlett an den amerikanischen Komponisten Lowell Liebermann, bei dem er die Musik in Auftrag gab.
Liebermann, 1961 in New York City geboren, gehört zu den meistaufgeführten amerikanischen Komponisten der Gegenwart. In seinem Werkkatalog stehen bereits über 100 Kompositionen, darunter drei Sinfonien, zwei Opern („The Picture of Dorian Gray“ und „Miss Lonelyhearts“) und drei Klavierkonzerte. Liebermann ist zudem als Pianist und Dirigent tätig. Die Londoner Uraufführung seiner Ballettmusik zu „Frankenstein“ wird freilich von Koen Kessels dirigiert, dem Musik-direktor des Royal Ballet.


Mehr Infos zum Film unter http://www.bonner-schumannfest.de/programm/programm/

Ein neues Leben

Ab 16.06. im Rex

Regie: Edoardo Winspeare
Plakatmotiv "Ein neues Leben"
Frei ab 6 Jahren
IT / 2015
Salento, Süditalien: Die eigene kleine Textilfabrik muss schließen, das Wohnhaus wird verkauft, eine Drei-Generationen-Familie kämpft um ihre Existenz. Nachdem ihr Bruder emigriert ist, sucht die energische Adele nach Auswegen. Ihre Schwester denkt nur daran, Schauspielerin zu werden, die halbwüchsige Tochter reagiert aggressiv, nur die Großmutter nimmt die Schicksalsschläge gelassen hin. Alles scheint verloren, auch das menschliche Miteinander. Die einzige Möglichkeit, das tägliche Überleben zu sichern, liegt in der Feldarbeit und der Rückkehr zu einfachen Tauschgeschäften. Und genau das ist der Beginn eines Weges, auf dem die vier Frauen das Leben und vor allem ihre Zuneigung zueinander ganz neu erfahren.

Liebevoll und authentisch erzählt Edoardo Winspeare eine Geschichte, die zugleich die Wirtschaftskrise und die Identität einer Region skizziert. Durch Toleranz, Solidarität und Selbstständigkeit finden die Frauen Lösungen, um sich der Übermacht der globalen Wirtschaft nicht beugen zu müssen. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=kUg48PbDtm8

Ballett aus dem Royal Opera House im Kino

Ab So. 19. Juni um 11 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Ballett aus dem Royal Opera House im Kino"
UK / 2016
Ballett aus dem Royal Opera House in London im Rex-Kino:

Eintritt: 15 ,- / 13 ,- erm.


FRANKENSTEIN
Ballett in drei Akten | Laufzeit: noch nicht bekannt gegeben

SONNTAG, 19. JUNI 2016 UM 11 UHR


Liam Scarlett, Hauschoreograph am Royal Ballet House, hat Mary Shelleys klassischen Schauerroman Frankenstein als Grundlage für sein erstes abendfüllendes erzählerisches Ballett ausgewählt. Die Geschichte über Verrat, Wissbegier, Leben, Tod und vor allem über Liebe regt Scarlett dazu an, die wahren Tiefen der menschlichen Natur und unser Bedürfnis nach Akzeptanz und einem Platz in der Welt zu erforschen. Für dieses aufregende neue Ballett wandte sich Scarlett an den Komponisten Lowell Liebermann, bei dem er eine brandneue Musik in Auftrag gab.

7 Göttinnen

Ab 16.06. in der Neuen Filmbühne

Regie: Pan Nalin
Plakatmotiv "7 Göttinnen"
IND D / 2016
Freida (Sarah-Jane Dias) hat ihre besten Jugendfreundinnen zu sich nach Goa eingeladen. In der traumhaften Umgebung des indischen Küstenstaats will sie mit ihnen – zur großen Überraschung aller – ihre Hochzeit feiern.

Die Hochzeitsgesellschaft könnte unterschiedlicher kaum sein: Suranjana (Sandhya Mridul) ist eine toughe Geschäftsfrau und Mutter, Joanna (Amrit Maghera) eine aufstrebende Schauspielerin, Mad (Anushka Manchanda) eine mit dem Erfolg ringende Musikerin, Nargis (Tannishtha Chatterjee) engagierte Umweltaktivistin, und die ehemalige Spitzenstudentin Pam (Pavleen Gujral) ist inzwischen Hausfrau. Umsorgt werden alle von Freidas Hausmädchen Laxmi (Rajshri Deshpande). Zwar verrät Freida ihren erstaunten Freundinnen noch nicht, wen sie heiraten wird, zum Feiern muss sie sie aber nicht überreden. Und während alle über die Identität des Bräutigams rätseln, beginnen die sieben jungen Frauen wild und ausgelassen über Gott und die Welt zu philosophieren – über Männer, Sex und ihre Karrieren, über ihre kleinen Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste.

Je mehr sie dabei von sich offenbaren, desto klarer wird ihnen, dass sie alle vom Leben nicht das bekommen haben, was sie sich erhofft hatten. Eigentlich hatte ihnen die Welt offen gestanden, in einem Land, in dem Traditionen und Männer das Sagen haben, sind ihre Träume aber irgendwann auf der Strecke geblieben. Sieben Frauen, die wütend sind – und die gemeinsam Pläne schmieden, wie sie ihr bisheriges Leben ändern können. Doch sie ahnen nicht, dass ihre Gemeinschaft durch ein dramatisches Ereignis schon bald auf ganz andere Weise herausgefordert wird.

Mehr Infos zum Film unter http://www.siebengoettinnen.de/http://www.siebengoettinnen.de/

Kill Billy

Ab 23.06. im Rex

Regie: Gunnar Vikene
Plakatmotiv "Kill Billy"
Frei ab 6 Jahren
N S / 2014
Seit mehr als 40 Jahren schuftet Harold Lunde gemeinsam mit seiner Frau Marny in seinem Möbelgeschäft ”Lunde Furniture”. Doch damit ist es schlagartig vorbei. IKEA eröffnet eine große Filiale direkt nebenan und zerstört dadurch sein Lebenswerk. Harold und Marny verlieren nicht nur ihr Geschäft, sondern auch ihr Haus an die Bank. In seiner Wut und Verzweiflung denkt Harold nur an eins: Rache. Er besorgt sich eine Pistole und startet seinen alten Saab. Er hat nur ein Ziel: Den IKEA-Gründer Ingvar Kamprad zu entführen! Entgegen aller Erwartungen gelingt der Plan - doch die Aktion nimmt schon bald eine unerwartet tragisch-komische Wendung. Mehr Infos zum Film unter http://www.killbilly-derfilm.de/

Die Frau mit der Kamera - Abisag Tüllmann

Ab 23.06. in der Neuen Filmbühne

Regie: Claudia von Alemann
Plakatmotiv "Die Frau mit der Kamera - Abisag Tüllmann"
D / 2015
Die Fotografien von Abisag Tüllmann (1935–1996) haben sich tief in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Ein langerwarteter Dokumentarfilm über Leben und Werk der vielseitigen Fotografin von ihrer langjährigen Freundin Claudia von Alemann erinnert jetzt an sie. Die Fotografien Abisag Tüllmanns auf der Kinoleinwand zu sehen ist ein Ereignis.

Die Frau mit der Kamera – das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann ist eine berührende Biographie, ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft und ein nuancenreiches Zeitporträt. Aus Fragmenten entsteht das Bild einer Frau, die mit ihrer Kamera viele gültige Momente unserer Geschichte festgehalten hat.

Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst  – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.
 
Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat.

Wer ist Oda Jaune?

Ab 23.06. im Rex

Regie: Kamilla Pfeffer
Plakatmotiv "Wer ist Oda Jaune?"
D / 2016
Wer ist Oda Jaune? Hinter dem Künstlernamen, der ihr vorn Jörg Immendorff gegeben wurde, steckt die Bulgarin Michaela Danowska, die gallertartige Feenwesen malt, schwangere Männer, amorphe Leiber – und Zustände des Glücks: Kreaturen im Paradies, fliegende Menschen. 1979 wurde sie in Sofia geborenen. Eine wichtige Weichenstellung war ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin beim Künstler und Professor Immendorff wurde, den sie 2000 heiratete und mit dem sie eine Tochter hat, die 2001 zur Welt kam. Nach Immendorffs Tod 2007 zog Jaune zum Arbeiten und Leben nach Paris. Kamilla Pfeffer versucht in ihrem Dokumentarfilm eine Annäherung an die scheue Malerin. Während des Drehs ging Jaune immer wieder auf Abstand, verweigerte sich der Kamera. Pfeffer dokumentiert eine komplizierte Annäherung…
- Filmstarts.de

Lou Andreas-Salomé

Ab 30.06. im Rex

Regie: Cordula Kablitz-Post
Plakatmotiv "Lou Andreas-Salomé"
D A / 2016

1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom

All' Opera aus Italien

Ab So. 03.07. um 11 Uhr im Rex

Plakatmotiv "All' Opera aus Italien"
IT / 2015
Die Opernsaison 2015/16 aus Italien als Kinoevent!

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

Alle Aufführungen werden mit deutschen Untertiteln präsentiert.


Mit All’Opera präsentieren wir Ihnen ab Dezember die größten italienischen Opern – aus dem Mutterland der Oper direkt ins Rex-Kino.
Starten Sie mit uns in eine imposante Opernsaison 2015/16 und erleben Sie die Meisterwerke der größten italienischen Komponisten, von Verdi über Puccini bis hin zu Rossini.

All’Opera bietet den Kinobesuchern ein vielseitiges Programm mit jungen Talenten und namhaften Künstlern wie Anna Netrebko und Diana Damrau.

Durch exklusive Hintergrundberichtserstattung sowie Interviews mit den Sängern bekommen Sie den Eindruck, sie befänden sich direkt auf oder sogar hinter der Bühne.

LA FAVORITA
SONNTAG, 03. JULI 2016 UM 11 UHR
Eine romantische und romanhafte Geschichte, in der Leidenschaft, Tod und Liebe eine große Rolle spielen. John Osborn verkörpert Fernando, den verliebten Mönch der jungen „Favoritin“ (Geliebten) des Königs von Kastilien, Alfons XI. Die musikalisch wunderschön untermalte Handlung spielt im Spanien des 14. Jahrhunderts, zur Zeit der Machtkämpfe zwischen Kirche und Staat und der daraus entstehenden Unruhen. DIRIGENT: Donato Renzetti
REGISSEUR: Rosetta Cucchi
LEONOR DE GUZMAN: Veronica Simeoni
DAUER 3h19 – MIT 1 PAUSE OPER IN 4 AKTEN

Mehr Infos zum Film unter http://www.all-opera.com/de/opere/la-fanciulla-del-west/