Zum 18. Mal zeigen wir im Rex zusammen mit dem Katholischen Bildungswerk den Bonner Kurzfilmtag. Mit aktuellen meist prämierten Kurzfilmen aus ganz Europa.
Termin: Sonntag 14.3. 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr
nicht verpassen!
Programm als pdf:
PRESSESTIMMEN:
"Ein wort- und geistreicher Episodenfilm zum Thema Alter, mit geschliffenen Dialogen von Star-Autor Martin Suter und mit einem lustvollen Ensemble."
KulturSPIEGEL
Giulia (Corinna Harfouch) wird 50 und ist von ihren Freunden zu einem Geburtstagsessen eingeladen worden. Auf dem Weg dorthin verschwindet sie einfach. Während Giulia auf Abwegen ist, sitzen die zurückgebliebenen Freunde im Restaurant und warten – und diskutieren über Haarausfall, Cholesterinwerte, goldene Turnschuhe und die Frage, ob man nochmal 20 sein möchte. Guilia hingegen hat sich durch die Stadt treiben lassen und in einem Brillengeschäft John (Bruno Ganz) getroffen. Der alte Charmeur hat sie bezaubert und in eine Bar entführt. In mehreren Erzählsträngen und exzellenten Dialogen verhandeln der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter, von dem das Originaldrehbuch stammt, und Regisseur Christoph Schaub mal komisch, mal melancholisch die Erfahrung des Älterwerdens.
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Anlässlich des 200. Geburtsjahres von Robert Schumann
zeigt das StadtMuseum Bonn in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk, dem Endenicher Herbst und dem Rex, eine Reihe von Filmen über Robert und Clara Schumann.
Zuletzt haben wir am Sonntag den 28. Februar um 11:30 Uhr die Premiere des Films "Hommage an Robert Schumann" von Pierre Viallet mit Marie Versini in Anwesenheit der Hauptdarstellerin und des Regisseurs gezeigt.
Im Rahmen des Endenicher Herbstes gibt es dann ein großes Festival mit allen Schumann Filmen von Fr. 5.11. - So. 7.11.2010.
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!
Für Schulvorstellungen empfohlen!
Unterrichtsmaterial finden sie auf der Homepage des Films.
Mehr Infos zum Film unterNach einem Buch von Nick Hornby. Eine junge Frau entflieht ihrem kleinbürgerlichen Elternhaus in die große weite Welt an der Seite eines faszinierenden aber etwas undurchsichtigen Mannes. Der neue Film von Lone Scherfig (Italienisch für Anfänger)!
Mit 17 hat man für gewöhnlich noch Träume. Nicht so die junge Jenny, für die sich in diesem Alter schon große Träume erfüllt haben – dank eines doppelten so alten Mannes, der ihr das Tor zu einer glitzernden Zukunft öffnet. „An Education“ folgt den Gefühlen einer jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in deren enger englischer Welt zu Beginn der sechziger Jahre plötzlich Wünsche Wirklichkeit werden. Das klingt nach Märchen. Aber Lone Scherfig erzählt die Geschichte so, als blättere sie in einem vergilbten Poesiealbum, mit bittersüßen Gefühlen, doch ohne Sentimentalität.
Mehr Infos zum Film unterEin bewegender Spielfilm von Philipe Lioret (Die Frau des Leuchtturmwärters) über die Freundschaft zwischen einem Französischen Schwimmlehrer und einem jungen kurdischen Flüchtling der durch den Ärmelkanal nach England schwimmen will um seine Freundin vor einer Zwangsheirat zu bewahren.
Philipe Liorets neuer Film „Welcome“ hat sich in Frankreich zum Politikum entwickelt. Der Einwanderungsminister kanzelte das Drama über das Flüchtlingslager in Calais ab, die Sozialistische Partei unternahm einen Vorstoß gegen ein Gesetz, das Franzosen verbietet, Flüchtlingen zu helfen. Beim Thema illegale Migration schlagen die Wellen schnell hoch. Der Film ist jedoch trotz aller durchschimmernden Anteilnahme kein politisches Pamphlet. Lioret lotet nicht nur eine geografische Grenze aus, sondern zeigt ein Geflecht aus Trennungslinien, mit denen sich Menschen aus sozialen, politischen und privaten Gründen abschotten.
Mehr Infos zum Film unterSchrullige Geschichten aus einem Berliner Viertel. Ein Berliner Heimatfilm mit dem Herz am richtigen Fleck. Mit Jürgen Vogel, Meret Becker und Gudrun Ritter.
1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner BOXHAGENER PLATZ erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch- Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit "revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt...
Der vielfach preisgekrönte und am Boxhagener Platz aufgewachsene Berliner Regisseur Matti Geschonneck inszenierte den Film nach dem gleichnamigen Romandebüt von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch verfasste. Trockener Humor, Melancholie und Berliner Charme – mit diesen Zutaten wirft BOXHAGENER PLATZ einen Blick zurück auf die 60er Jahre. Und auf eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einer friedhofs- und kochbegeisterten älteren Dame und einem eleganten Ex-Spartakisten. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin, an den kleinen Kosmos Boxhagener Platz und seine liebenswerten Bewohner und gleichzeitig eine Hommage an phantastische Schauspielgrößen aus Ost und West. BOXHAGENER PLATZ - ein Berliner Heimatfilm im besten Sinne.
Zum Start erwarten wir Regisseurin Feo Aladag!
"Die Fremde" erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden jungen Türkin, die um die Anerkennung ihrer Familie ringt.
Großes, bewegendes Kino! Film des Monats!
Umay ist in Deutschland aufgewachsen und lebt zusammen mit ihrem Ehemann Kemal und ihrem Sohn Cem in einem Vorort der türkischen Metropole Istanbul. Kemal hat regelmäßig Gewaltausbrüche, die sich gegen seine Frau und seinen Sohn richten. Um sich und ihren Sohn zu schützen packt Umay ihre Sachen und flieht zurück zu ihren Eltern nach Berlin. Doch in Berlin findet sie nicht die Unterstützung bei ihrer Familie, die sie sich erhofft hat. Umay will nicht wahr haben, dass die Familienehre ihren Eltern mehr zu bedeuten scheint, als die Liebe zu ihren Kindern.
Nach "Gegen die Wand" wieder eine schauspielerische Meisterleistung von Sibel Kekilli
Anlässlich des Weltfrauentages am Montag 08.03. 19:00 Uhr veranstalten wir mit Terre des Femmes eine Preview von „Die Fremde“ mit Einführung und Podiumsdiskussion im ODEON Köln mit Fatma Sonja Bläser "Hennamond".
Am Sonntag 14.03. wird Regisseurin Feo Aladag ihren Film „Die Fremde“ persönlich vorstellen und mit dem Publikum diskutieren:
In der Neuen Filmbühne Bonn um 16:30 Uhr
im ODEON Köln um 20:15 Uhr
Im ODEON Köln erwarten wir neben der Regisseurin Feo Aladag auch Hauptdarstellerin Sibel Kekilli.
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Pressestimmen:
“Eine atemberaubend schöne Lektion in Sachen Freiheit und Phantasie.“ Le Monde
“Resnais mit seinen magischen 87 Lebensjahren hat sich mehr getraut als manch junger Kollege.“ Libération
“Eine surreale Komödie mit viel Sinn fürs Absurde. Das neue Werk von Alain Resnais
beweist eine große Modernität. Die Dialoge sind witzig und prägnant.“ Elle
Die gefundene Brieftasche einer interessanten Frau lässt ihrem Finder Sehnsüchte und Phantasien über den Kopf wachsen.
Der Rentner Georges findet eine Brieftasche und ist von der Eigentümerin Marguerite fasziniert.
Aber er traut sich nicht ihr die Brieftasche persönlich zurück zu geben, sondern bringt sie zur Polizei.
Als Marguerite bei ihm anruft, um sich beim Finder zu bedanken, spürt George, dass er diese Frau kennen lernen muss.
„Vorsicht Sehnsucht“ ist ein Film über die unkontrollierbare Vitalität des Lebens, die beständig den Asphalt der Konventionen auseinander treibt.
Der Großmeister des französischen Beziehungskinos Alain Resnais, „Hiroshima Mon Amour“ (1959), „Letztes Jahr in Marienbad“ (1961) – „Smoking/No Smoking“ (1993); „On connaît la chanson“ (1997): "Herzen" (2006) – sucht für seine Beziehungsgeschichten immer neue Erzählformen. In seinem neusten Werk hat er sich vom französischen Bestsellerautor Christian Gailly inspirieren lassen.
Sabine Azéma und André Dussollier spielen eine zunehmend verrückter werdende Annäherung zweier Menschen im fortgeschrittenen Alter. Menschen, die sich in ihrem Leben längst eingerichtet haben, und die eigentlich nichts mehr aus der Bahn werfen sollte. Der ironisch kommentierende Off-Erzähler, die präzis aufeinander abgestimmten, parallelen Handlungsebenen und die lustigen Missverständnisse und psychologischen Verwicklungen, machen den Film zu einer altersweisen, aber keineswegs milden Komödie über unerfüllte Wünsche und Lebensentwürfe.
VORSICHT SEHNSUCHT (Les herbes folles)
erhielt in Cannes 2009 den Spezialpreis der Jury
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In der Grabeskirche streiten sechs christliche Glaubensgemeinschaften um ihren Anteil am Gotteshaus. Hajo Schomerus hat das absurde Treiben dokumentarisch festgehalten.
Im Herzen des Pulverfasses Jerusalem steht die anno 325 über Jesu Grabmal errichtete Grabeskirche - der allerheiligste Ort der christlichen Welt. An die 300 christliche Glaubensrichtungen existieren und sechs davon haben sich einen Platz in dieser Kirche erkämpft. Griechisch-orthodoxe, römisch-lateinische, syrische, armenische, äthiopische Abessiner und ägyptische Kopten wohnen unter einem Dach auf engstem Raum. Doch das Haus des Herrn ist kein nettes Multi-Kulti-Kloster. Hier herrscht Segregation. Dokumentarfilm-Kameramann Hajo Schomerus ("Ich und das Universum") liefert in seiner zweiten Regiearbeit die Anatomie eines Mikrokosmos ab, wo um jeden Zentimeter trickreich und erbittert gestritten wird - und das seit Jahrhunderten.
Preview: im Odeon Köln mit Gästen in Zusammenarbeit mit dem erzbischhöflichen Ordinariat Di. 2.3. 17:00 Uhr
Preview im Rex Bonn am So. den 21.3. um 16:30 in Anwesenheit von Regisseur Hajo Schomerus. Mehr Infos zum Film unterDer viel gelobte hoch spannende neue Film von Roman Polanski.
Der Auftrag ist zu lukrativ, um ihn abzulehnen. Ein professioneller Ghostwriter (Ewan McGregor) soll die halbfertigen Memoiren des ehemaligen britischen Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) bearbeiten. Bei der Vertragsunterzeichnung ist ihm das Schicksal seines Vorgängers Michael McAra jedoch nicht bekannt. Der enge Vertraute Langs wurde kurz zuvor leblos vor der Insel Martha’s Vinyard an der US-Ostküste angespült, wohin der Politiker sich zurückgezogen hat. Das Verlagshaus macht Lang und seinem Ghostwriter mächtig Dampf, in spätestens vier Wochen soll das Werk druckfertig sein, doch die Arbeit an dem Buch gestaltet sich als schwierig. Lang wird in einen politischen Skandal gezogen, er soll zu seiner Amtszeit erlaubt haben, Terrorverdächtige in Foltergefängnisse zu verfrachten. Sein ehemaliger Außenminister Rycart (Robert Pugh) enthüllt belastende Details und eine Anklage beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag ist in Vorbereitung. Die Medienmeute Boxhagener Platzbelagert Langs abgeschirmtes Hochsicherheitsdomizil in Massachusetts und der Ghostwriter wird mit in die Affäre gezogen. Er recherchiert aber auch seinerseits und stößt auf Unstimmigkeiten, die sein Leben in Gefahr bringen. Dazu kommt er Langs Ehefrau Ruth (Olivia Williams) gefährlich nahe…
Mehr Infos zum Film unterEin Meisterwerk. das sich mühelos in der Liga von Stephen Daldrys "The Hours" bewegt.
"A Single Man" spielt an einem einzigen Tag zu Beginn der sechziger Jahre im Leben des 52-jährigen britischen Literaturprofessors George Falconer (Colin Firth), der an einer Universität in Los Angeles unterrichtet. Das Leben des isoliert lebenden Mannes gerät aus den Fugen, als er erfährt, dass sein langjähriger Geliebter Jim (Matthew Goode) bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Als das Filmdebüt des Modedesigners Tom Ford bei den Filmfestspielen in Venedig angekündigt wurde, mischten sich Neugier mit Skepsis, wie immer, wenn sich ein bekannter Name auf fremdem Terrain versucht. Die Skepsis war unbegründet: Fords Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood über einen homosexuellen College-Professor, der seinen langjährigen Partner durch einen Unfall verliert, ist nicht nur ein exquisit ausgestattetes, sondern ein in allen Belangen überzeugendes Werk, das gleich drei Golden Globe-Nominierungen (Colin Firth und Julianne Moore für ihre Darsteller-Leistungen, Abel Korzeniowski für die Filmmusik) auf sich vereinen konnte. Mehr Infos zum Film unter– Jugendliche tanzen Kontakthof von Pina Bausch
Man durfte gespannt sein, ob nach dem großen Erfolg von Rhythm is it ein weiteres Tanzprojekt mit jungen Menschen bestehen kann. Die Antwort ist positiv: Tanzträume – Jugendliche tanzen Kontakthof von Pina Bausch setzt trotz mancher Parallelen eigene Akzente. Für die Fans von Pina Bausch ist es die letzte Begegnung mit der legendären Künstlerin. Sie starb im Juni 2009, konnte aber noch eine Rohfassung des Films sehen.Mehr Infos zum Film unter
Ein letzter Blick fällt auf all die Dinge, die Teil eines vergangenen Lebens sind. Die junge Holländerin Anne (Lotte Verbeek) sitzt am Fenster ihrer leeren Wohnung und schaut auf die Straße, vor der ihr Hab und Gut aufgetürmt darauf wartet, von neuen Besitzern in Empfang genommen zu werden. Sie streift ihren Ring als letztes Symbol der Befreiung ab und lässt ihr altes Leben damit endgültig hinter sich. Warum sie das alles tut bleibt ungewiss. Vielleicht hat sie ein Schicksalsschlag ereilt oder eine enttäuschte Liebe aus der Bahn geworfen. Was ihr bleibt ist ein Rucksack, der mit den elementarsten Gegenständen gefüllt ist, die sie für ihren weiteren Weg benötigt. Und so reist sie mit Zelt und Rucksack beladen nach Irland, um ein neues Leben zu beginnen.
In völliger Einsamkeit wandert Anne durch ihre neue Umgebung. Die Nähe zu Menschen ist ihr verhasst und so versucht sie möglichst darauf zu verzichten, sich per Anhalter mitnehmen zu lassen. Die raue und wunderschöne Natur ist ihr ständiger Begleiter. Sie schläft am Strand oder auf einer Wiese, ernährt sich auch schon mal aus einer Mülltonne und lässt sich treiben. Doch das Schicksal nimmt sich bald ihrer an und lässt sie auf einen Menschen treffen, der wenigstens genauso eigenwillig ist wie sie selbst. Ein Eigenbrötler namens Martin, der allein auf einem abgeschiedenen Hof lebt und in Anne eine durchaus willkommene Gesellschaft sieht. Er bietet ihr Verpflegung an und fordert dafür ihre Unterstützung bei der Gartenarbeit. Der Beginn einer Zweckgemeinschaft, die keinen persönlichen Kontakt und auch kein gegenseitiges Hinterfragen zulässt. Und doch ist es auch der Beginn einer Beziehung zwischen zwei Menschen, deren Ausgang noch völlig offen ist.