Baal

Ab 01.09: Mo./Di. 15:00 Uhr | Mi 03.09. 21:00 Uhr im Rex

Regie: Volker Schlöndorff
Plakatmotiv "Baal"
Frei ab 12 Jahren
D / 1970
Baal ist Bertold Brechts erstes Bühnenstück, geschrieben 1918 im Alter von 20 Jahren als Reaktion auf ein Drama von Hanns Johst. Angewidert von dessen verklärender Art, das Leben des Dichters Grabbe darzustellen, schuf Brecht die Gegenfigur Baal als überlebensgroße Projektion individueller Vitalität. Seinen eigenen Worten zufolge behandelt das Stück die gewöhnliche Geschichte eines Mannes, der in einer Branntweinschenke einen Hymnus auf den Sommer singt, ohne die Zuschauer ausgesucht zu haben - einschließlich der Folgen des Sommers, des Branntweins und des Gesanges - ... Nicht die Verherrlichung nackter Ichsucht und schrankenloser Lebensgier eines asozialen Dichters ist das Thema des Stückes, sondern die Reaktion eines ungebrochenen Ich auf die Zumutungen und Entmutigungen einer Welt, die selber asozial ist.

Regisseur Volker Schlöndorff hat die Fernsehproduktion des Baal als einen Versuch angelegt, zwischen der Kategorie Film und der Kategorie Fernsehspiel eine Darstellungsform zu finden, die den Möglichkeiten des Mediums Fernsehen besser angepasst ist. Mehr Infos zum Film unter http://www.volkerschloendorff.com/werke/baal/inhalt/

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Ab Sa 06.09. ca. 14:30 Uhr im Rex

Regie: Neele Leana Vollmar
Plakatmotiv "Rico, Oskar und die Tieferschatten"
D / 2014
Auf der Suche nach einer Fundnudel trifft der tiefbegabte Rico den hochbegabten Oskar und die beiden Jungs werden Freunde fürs Leben. Gemeinsam sind sie quer durch Berlin dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen, um seinen Freund zu finden…

Der Film basiert auf den beliebten RICO-Büchern (Carlsen Verlag) des renommierten und vielfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichneten Kinderbuchautoren Andreas Steinhöfel. Das Drehbuch wurde von Christian Lerch, Neele Leana Vollmar sowie Andreas Bradler und Klaus Döring verfasst. Zur hochkarätigen Besetzung des Kinofilms zählen neben den beiden Nachwuchstalenten Anton Petzold (Rico) und Juri Winkler (Oskar) Stars wie Karoline Herfurth, David Kross, Ronald Zehrfeld, Milan Peschel, Ursela Monn, Axel Prahl, Anke Engelke und Katharina Thalbach. Mehr Infos zum Film unter http://www.ricoundoskar-derfilm.de/der-film.html

Das große Schreien - Like Father, Like Son

Ab Mi. 10.09 um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Das große Schreien - Like Father, Like Son"
diverse / 2014

NEU im REX:  jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Normaler Eintritt, Kinder sind frei.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi, 10.09. um 11 Uhr,  Like Father, Like Son

 

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.klv53.de/like-father-like-son.html

A Most Wanted Man

Ab 11.09. im Rex

Regie: Anton Corbijn
Plakatmotiv "A Most Wanted Man"
Frei ab 12 Jahren
GB D / 2014
Issa Karpov (Grigoriy Dobrygin) schlägt sich illegal nach Hamburg durch. Zuflucht findet der russisch-stämmige Tschetschene in der islamischen Gemeinde der Hansestadt. Doch nach einiger Zeit fällt der mysteriöse Gast zunehmend auf. Schließlich verdichten sich die Intrigen um seine Person, in die immer mehr Leute mit hineingezogen werden, darunter der zwielichtige britische Privatbankier Tommy Brue (Willem Dafoe) und die junge Rechtsanwältin Annabel Richter (Rachel McAdams), die Karpov ihre Hilfe anbietet. Auch der Leiter einer geheimen deutschen Spionageeinheit, Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman), hat bereits ein Auge auf Karpov geworfen und beobachtet akribisch alle Vorkommnisse. Langsam stellt sich heraus, dass die Tragweite viel größer ausfällt als gedacht und die Uhr bereits tickt… Mehr Infos zum Film unter http://amostwantedmanmovie.com/

Song From The Forest

Ab 11.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Michael Obert
Plakatmotiv "Song From The Forest"
D USA / 2013
Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen – und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern.
Mit einer Bayaka-Frau hat Louis einen Sohn, den 13-jährigen
Pygmäenjungen Samedi. Als Baby war Samedi schwer krank und lag im Sterben. Louis hielt ihn die ganze Nacht und versprach ihm: „Wenn du überlebst, zeige ich dir eines Tages die Welt, aus der ich gekommen bin.” Nun löst er sein Versprechen ein und reist mit seinem Sohn aus dem afrikanischen Regenwald in jenen anderen Dschungel aus Beton, Glas und Asphalt – nach New York City. Hier treffen sie auf Familienangehörige und alte Weggefährten wie Louis´ Studienfreund Jim Jarmusch, in dessen Filmen Dead Man (1995) und Ghost Dog (1999) sich Anklänge an Sarnos
Lebensgeschichte finden.

Schon bald nach ihrer Ankunft die Überraschung: Samedi, der den
Regenwald bis dahin nie verlassen hat und kein Wort Englisch spricht, kommt in Amerika sehr viel besser klar als Louis. Die Annäherung an die Welt, die der Vater vergessen wollte und die der Sohn nun erobern will, verläuft langsam, leise und mit Rückschlägen. Getragen vom Kontrast zwischen dem Regenwald und dem urbanen Amerika, wächst das ungleiche
Paar unterwegs immer schicksalhafter zusammen. SONG FROM THE FOREST erzählt von ihren Siegen, aber auch von ihren Niederlagen.
Ein modernes Epos, das am Ende der gemeinsamen Reise von Vater und Sohn auf einen überraschenden Rollentausch zusteuert. Und auf die Ahnung des Zuschauers, dass der afrikanische Regenwald und das urbane Amerika – die beiden scheinbar streng getrennten Welten – so getrennt gar nicht sind.

Otto ist ein Nashorn

Ab Sa 06.09. ca. 14:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Kenneth Kainz
Plakatmotiv "Otto ist ein Nashorn"
DK / 2013
Der 10-jährige Topper lebt mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf.
Als er eines Tages einen Bleistift findet, zeichnet er damit ein Nashorn an die Wand seines Kinderzimmers. Doch was ist das? Topper traut seinen Augen nicht. Auf einmal wird die Zeichnung lebendig und ein tonnenschweres Nashorn steht plötzlich in seinem Kinderzimmer. Und es ist ziemlich hungrig! Damit wird das Leben in dem verschlafenen Küstendorf ganz schön auf den Kopf gestellt, und ein großes Abenteuer beginnt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.ottoisteinnashorn.de/

Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück

Ab So, 07.09. in der Matinée-Vorstellung in der Neuen Filmbühne

Regie: Peter Chelsom
Plakatmotiv "Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück"
Frei ab 12 Jahren
CDN D / 2014
Auch in Deutschland sind Francois Lelords Romane um den Glückssuchenden Hector große Erfolge. Kein Wunder also, dass „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ eine deutsche Produktion ist, die internationale Schauspieler um die Welt schickt, auf das der Psychiaters Hector sein Glück findet. Das Ergebnis ist Feelgood-Kino, das meist über Kalenderweisheiten nicht hinaus kommt, aber auf kurzweilige Art  unterhält. Mehr Infos zum Film unter http://www.hectorsreise.de/

Maps to the Stars

Ab 11.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: David Cronenberg
Plakatmotiv "Maps to the Stars"
Frei ab 16 Jahren
OmU
CDN USA D F / 2014
Familie Weiss ist mittendrin im ganz normalen Hollywood-Wahnsinn: Kinderstar Benjie (Evan Bird) kann mit seinen dreizehn Jahren schon auf eine Drogenkarriere zurückblicken. Tochter Agatha (Mia Wasikowska) hat vor Jahren das Haus der Familie in Brand gesteckt. Frisch aus der Psychiatrie entlassen, stürzt sie sich in eine Affäre mit dem Chauffeur Jerome (Robert Pattinson) und sucht Benjies Nähe, sehr zum Missfallen ihres Vaters Stafford (John Cusack). Der Guru arbeitet gerade an seinem neuen Buch. Nebenbei behandelt er die alternde Schauspielerin Havana (Julianne Moore), die vom Geist ihrer Mutter verfolgt wird, seit sie in einem Remake unbedingt die Rolle spielen will, die ihre Mutter einst berühmt machte.

David Cronenberg gelingt mit MAPS TO THE STARS eine Gratwanderung zwischen bissiger Satire und emotionalem Psychothriller. Großartig gespielt, bitterböse, entlarvend.

MAPS TO THE STARS lief im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes 2014. Julianne Moore wurde auf dem Festival für Ihre großartige Darstellung als Beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Shirley - Visionen der Realität

Ab 18.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Gustav Deutsch
Plakatmotiv "Shirley - Visionen der Realität"
AU / 2013
Kaum zu kategorisieren ist „Shirley – Visionen der Realität“, in dem der österreichische Künstler und Filmemacher Gustav Deutsch 13 Gemälde von Edward Hopper ganz erstaunlich echt zum Leben erweckt. Eine lose, bisweilen forciert wirkende Geschichte verknüpft die 13 Bilder, die den Lauf der amerikanischen Geschichte von den 30ern bis in die 60er Jahre nachzeichnen und dabei auch über Fragen der Darstellung und Wahrnehmung reflektieren. Ein bemerkenswerter Film. Mehr Infos zum Film unter http://www.rendezvous-filmverleih.de/shirley_trailer.htm

Gemma Bovery

Ab 18.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Anne Fontaine
Plakatmotiv "Gemma Bovery"
F / 2014
Die Folgen einer zu intensiven Lektüre von Flaubert durchlebt der ehemalige Lektor und jetzige Bäcker Martin in Anne Fontaines verspieltem, höchst amüsantem "Gemma Bovery." Der legendäre Roman um die nach Liebe suchende Emma Bovary ist dabei gleichermaßen Vorlage für eine moderne Neuinterpretation und Ausgangspunkt für eine feministische Studie über den oft allzu männlichen Blick des Kinos.

Concerning Violence

Ab Fr 19.09. 18:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs im Rex

Regie: Göran Hugo Olsson
Plakatmotiv "Concerning Violence"
USA SWE DK / 2014

Fr, 19.09. ca. 18:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Göran Hugo Olsson

Wiederholung (ohne Regisseur): So, 21.09. ca. 11 Uhr

Eine Veranstaltung mit dem BmZ/GIZ Wirtschaftliche  Zusammenarbeit und Entwicklund/Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit

"Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence" setzt sich mit den afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre auseinander. Neu entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons polarisierendem Text zur Entkolonialisierung "Die Verdammten dieser Erde". Die Musikerin Lauryn Hill, die als Frontsängerin der Fugees bekannt wurde, erweckt die eingeblendeten Textausschnitte mit ihrer Stimme zum Leben. Kunstvoll beleuchtet der Film Fanons Analysen über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und plädiert für den Aufbau einer gerechteren Welt. Im Zentrum des Films steht dabei auch die Emanzipation der Frau, die mit der kolonialen Befreiung zusammengehört. Als ein kinematografischer Essay, der Fanons Text, Lauryn Hills Stimme, das Archivmaterial sowie Musik verbindet, setzt der Film die komplexen theoretischen Ideen in eine emotionale Filmerfahrung um.

Phoenix

Ab 25.09. im Rex

Regie: Christian Petzold
Plakatmotiv "Phoenix"
D / 2014
Juni 1945. Schwer verletzt, mit zerstörtem Gesicht wird die Auschwitz-Überlebende Nelly von Lene, Mitarbeiterin der Jewish Agency und Freundin aus Vorkriegstagen, in die alte Heimat Berlin gebracht.

Kaum genesen von der Gesichtsoperation, macht sich Nelly, den Warnungen Lenes zum Trotz, auf die Suche nach Johnny, ihrer großen Liebe – ihrem Mann, der sie durch sein Festhalten
an ihrer Ehe so lange vor der Verfolgung schützen konnte. Doch Johnny ist fest davon überzeugt, dass seine Frau tot ist. Als Nelly ihn endlich aufspürt, erkennt er nicht mehr als eine beunruhigende Ähnlichkeit. Johnny schlägt ihr vor, in die Rolle seiner totgeglaubten Frau zu schlüpfen, um sich das Erbe der im Holocaust ermordeten Familie Nellys zu sichern.

Nelly lässt sich darauf ein. Sie wird ihre eigene Doppelgängerin. Sie möchte wissen, ob Johnny sie geliebt hat. Ob er sie verraten hat. Nelly will ihr Leben zurück.

Like Father, like Son

Ab 25.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Hirokazu Koreeda
Plakatmotiv "Like Father, like Son"
Frei ab 6 Jahren
Japan / 2013
Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, für den Geld das Wichtigste im Leben ist. Seine Perspektive ändert sich, als er einen Telefonanruf aus der Geburtsklinik bekommt. Von der Krankenschwester erfährt Ryota, dass sein sechsjähriger Sohn, nicht sein eigen Fleisch und Blut ist. Damals wurde er ausversehen mit einem anderen Säugling vertauscht. Das andere Elternpaar, besonders der Vater Yudai Saiki (Lily Franky), steht in krassem Gegensatz zu den Wertvorstellungen des Geschäftsmanns. Ryota und seine Frau Midori (Machiko Ono) sind von der Nachricht geschockt. Nun stehen die Beiden vor einer fundamentalen, lebensverändernden Entscheidung. Wollen sie ihren leiblichen Sohn in ihre Obhut nehmen oder behalten sie den Jungen, der ihnen ans Herz gewachsen ist und den sie seit sechs Jahren aufgezogen haben. Durch den aufgezwungenen Kontakt mit Yudai entdeckt Ryota aber immer mehr die wahre Bedeutung von Vaterschaft und Familie... Mehr Infos zum Film unter http://www.klv53.de/like-father-like-son.html

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker

Ab Fr, 26.09. um 19:30 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung der Berliner Philharmoniker"
2014

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker im Rex-Kino

Nächster Termin:

Fr, 26.9., 19.30 Uhr
Vorbestellungen werden bereits unter 0228/622330 entgegengenommen

Preis: 18 € / 14 € ermäßigt

Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll (Urfassung von 1841) ---
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll 

Aufführungen der Symphonien von Brahms und Schumann gehörten in den letzten Jahren zu den herausragenden Ereignissen der Ära Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern. Nun stellen Orchester und Dirigent die Symphonien beider Komponisten einander direkt gegenüber: ein faszinierendes musikalisches Doppelporträt zweier Großmeister der romantischen Musik. Seien Sie live dabei, wenn sich die Berliner Philharmoniker mit Ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle zwei herausragenden sinfonischen Werken der Romantik widmen: Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll, Urfassung von 1841 und Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 in e-Moll. Lassen Sie sich von den dynamisch-frischen Interpretationen mitreißen und erleben Sie eine einmalige Veranstaltung, live aus der Berliner Philharmonie.

150 Min. inkl. Pause

Mehr Infos zum Film unter http://www.berliner-philharmoniker.de/kino/

Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven’s Final Symphony

Ab So, 28.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Kerry Candaele
Plakatmotiv "Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven’s Final Symphony"
D / 2014

Völlig taub und verlassen von den Menschen, die er liebte, komponierte Beethoven 1824 seine Neunte Symphonie. Mit den Vorboten seines eigenen Todes konfrontiert, gelang ihm mit seiner „Ode an die Freude“ ein Werk, das weit über den eigenen Horizont und den seiner Zeitgenossen auch für zukünftige Generationen nicht nur für sich selbst und seine Zeitgenossen, sondern auch für zukünftige Generationen von Bedeutung war und ist. Bis auf den heutigen Tag ist Beethovens Neunte so etwas wie die internationale Hymne der Hoffnung.

Following The Ninth – Auf den Spuren von Beethovens letzter Symphonie“ nimmt uns mit auf eine Reise durch verschiedene Länder auf verschiedenen Kontinenten. Und gibt uns einen Eindruck davon, welche Kraft von diesem Werk ausgeht, und warum man zurecht von einem der größten Kunstwerk aller Zeiten spricht: Die Neunte hielt die Protestierer am Tiananmen Platz aufrecht und gab denen Trost, die in Pinochets Kerkern gequält wurden. In Japan proben Zehntausende das ganze Jahr in großen und kleinen Chören nur dies eine Lied. Weltweit füllt die Neunte die Plätze der Konzertsäle – aber auch die der Karaoke-Bars von London über Cape Town bis nach Tokyo.

Der Film lässt uns miterleben, wie Beethovens Neunte trotz Trauer und Leid immer Hoffnung machen kann, indem sie eine Botschaft verkündet, deren Wahrheitsgehalt alle erleben: Kunst erlaubt uns, Grenzen zu überschreiten; Kunst lindert Schmerzen und heilt; Kunst bringt Menschen zusammen, deren Leben von unüberwindbaren Barrieren getrennt scheinen: „Alle Menschen werden Brüder“ - die zentrale Zeile von Friedrich Schillers Gedicht macht diese monumentale Symphonie zu einer dauerhaft gültigen Forderung und zu einem musikalischen Testament der Toleranz, des Friedens und der Einheit über alle Grenzen, die die Welt und ihre Menschen seit jeher trennen.

Als eine Collage von Kultur und Musikalität, von zeitlos gültigem Statement und aktueller Interpretation schlägt Following The Ninth den Bogen von Beethoven’s Feder zu praktisch jedem Winkel dieser Erde, in dem seine letzte Symphonie erklingt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.aries-images.de/filme-die-wir-betreuen-presse-oeffentlichkeitsarbeit-marketing/96-following-the-ninth

Under The Skin

Ab Mi, 01.10., 21:00 Uhr - Einmalige Sondervorstellung im Rex

Regie: Jonathan Glazer
Plakatmotiv "Under The Skin"
Frei ab 12 Jahren
OV
USA GB / 2014
Ihr Zuhause ist die Straße, die Nacht ihr Verbündeter: In einem Lieferwagen fährt Laura (SCARLETT JOHANSSON) allein durch Schottland. Pechschwarzes Haar, blutrote Lippen, ständig auf der Suche nach Beute. In grellen Clubs, auf Parkplätzen und in dunklen Gassen findet sie immer willige Opfer: einsame, gelangweilte Männer, die auf schnellen Sex hoffen und der überirdischen Schönheit nichtsahnend in die Falle gehen. Wenn sie begreifen, was sie erwartet, ist es bereits zu spät: Die verführerische Vagabundin ist nicht von dieser Welt, und auf ihrem Heimatplaneten herrschen ganz spezielle kulinarische Vorlieben... Doch allmählich kommen Laura Zweifel an ihrer tödlichen Mission. Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/en/movie/under-the-skin