Diplomatie

Ab 28.08. im Rex

Regie: Volker Schlöndorff
Plakatmotiv "Diplomatie"
Frei ab 6 Jahren
F D / 2013
Adolf Hitler hat den Befehl erteilt, die französische Hauptstadt dürfe „nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen.“ Alles ist vorbereitet: Die Brücken über die Seine, die Kathedrale Notre-Dame, der Louvre, Sacré-Cœur, die Place de la Concorde und der Eiffelturm sind bereits vermint, doch in letzter Minute verhindert Stadtkommandant Choltitz die Sprengung – Paris wird nicht zerstört. Eine entscheidende Rolle spielt Raoul Nordling (André Dussollier), der schwedische Generalkonsul in Paris. Doch wie schafft es der kluge Diplomat, den deutschen Stadtkommandanten von seinem zer-störerischen Vorhaben abzubringen? In einer Nacht von historischer Tragweite kommt es zu einem ver-balen Kräftemessen zweier gänzlich unterschiedlicher Männer … Mehr Infos zum Film unter http://www.volkerschloendorff.com/news/beitrag/diplomatie/

Song From The Forest

Ab 11.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Michael Obert
Plakatmotiv "Song From The Forest"
D USA / 2013
Als deutsche Premiere präsentiert das dokfest den
IDFA-Gewinner von Michael Obert. Sein faszinierendes
Portrait des Musikologen und radikalen Aussteigers
Louis Sarno, der sein Leben bei den Bayako
Pygmäen im zentralafrikanischen Urwald verbringt.
Der von der internationalen Presse gelobte Film lief
bereits erfolgreich auf Festivals in Zagreb, Thessaloniki, auf dem SXSWFestival und IDFA 2013.

A Most Wanted Man

Ab 11.09. im Rex

Regie: Anton Corbijn
Plakatmotiv "A Most Wanted Man"
Frei ab 12 Jahren
GB D / 2014
Issa Karpov (Grigoriy Dobrygin) schlägt sich illegal nach Hamburg durch. Zuflucht findet der russisch-stämmige Tschetschene in der islamischen Gemeinde der Hansestadt. Doch nach einiger Zeit fällt der mysteriöse Gast zunehmend auf. Schließlich verdichten sich die Intrigen um seine Person, in die immer mehr Leute mit hineingezogen werden, darunter der zwielichtige britische Privatbankier Tommy Brue (Willem Dafoe) und die junge Rechtsanwältin Annabel Richter (Rachel McAdams), die Karpov ihre Hilfe anbietet. Auch der Leiter einer geheimen deutschen Spionageeinheit, Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman), hat bereits ein Auge auf Karpov geworfen und beobachtet akribisch alle Vorkommnisse. Langsam stellt sich heraus, dass die Tragweite viel größer ausfällt als gedacht und die Uhr bereits tickt… Mehr Infos zum Film unter http://amostwantedmanmovie.com/

Maps to the Stars

Ab 11.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: David Cronenberg
Plakatmotiv "Maps to the Stars"
Frei ab 16 Jahren
OmU
CDN USA D F / 2014
Familie Weiss ist mittendrin im ganz normalen Hollywood-Wahnsinn: Kinderstar Benjie (Evan Bird) kann mit seinen dreizehn Jahren schon auf eine Drogenkarriere zurückblicken. Tochter Agatha (Mia Wasikowska) hat vor Jahren das Haus der Familie in Brand gesteckt. Frisch aus der Psychiatrie entlassen, stürzt sie sich in eine Affäre mit dem Chauffeur Jerome (Robert Pattinson) und sucht Benjies Nähe, sehr zum Missfallen ihres Vaters Stafford (John Cusack). Der Guru arbeitet gerade an seinem neuen Buch. Nebenbei behandelt er die alternde Schauspielerin Havana (Julianne Moore), die vom Geist ihrer Mutter verfolgt wird, seit sie in einem Remake unbedingt die Rolle spielen will, die ihre Mutter einst berühmt machte.

David Cronenberg gelingt mit MAPS TO THE STARS eine Gratwanderung zwischen bissiger Satire und emotionalem Psychothriller. Großartig gespielt, bitterböse, entlarvend.

MAPS TO THE STARS lief im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes 2014. Julianne Moore wurde auf dem Festival für Ihre großartige Darstellung als Beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Shirley - Visionen der Realität

Ab 18.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Gustav Deutsch
Plakatmotiv "Shirley - Visionen der Realität"
AU / 2013
Kaum zu kategorisieren ist „Shirley – Visionen der Realität“, in dem der österreichische Künstler und Filmemacher Gustav Deutsch 13 Gemälde von Edward Hopper ganz erstaunlich echt zum Leben erweckt. Eine lose, bisweilen forciert wirkende Geschichte verknüpft die 13 Bilder, die den Lauf der amerikanischen Geschichte von den 30ern bis in die 60er Jahre nachzeichnen und dabei auch über Fragen der Darstellung und Wahrnehmung reflektieren. Ein bemerkenswerter Film. Mehr Infos zum Film unter http://www.rendezvous-filmverleih.de/shirley_trailer.htm

Gemma Bovery

Ab 18.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Anne Fontaine
Plakatmotiv "Gemma Bovery"
F / 2014
Die Folgen einer zu intensiven Lektüre von Flaubert durchlebt der ehemalige Lektor und jetzige Bäcker Martin in Anne Fontaines verspieltem, höchst amüsantem "Gemma Bovery." Der legendäre Roman um die nach Liebe suchende Emma Bovary ist dabei gleichermaßen Vorlage für eine moderne Neuinterpretation und Ausgangspunkt für eine feministische Studie über den oft allzu männlichen Blick des Kinos.

Concerning Violence

Ab Fr. 19.09. | So. 21.09. ca. 11 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs im Rex

Regie: Göran Hugo Olsson
Plakatmotiv "Concerning Violence"
USA SWE DK / 2014

So, 21.09. ca. 11 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Göran Hugo Olsson

"Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence" setzt sich mit den afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre auseinander. Neu entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons polarisierendem Text zur Entkolonialisierung "Die Verdammten dieser Erde". Die Musikerin Lauryn Hill, die als Frontsängerin der Fugees bekannt wurde, erweckt die eingeblendeten Textausschnitte mit ihrer Stimme zum Leben. Kunstvoll beleuchtet der Film Fanons Analysen über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und plädiert für den Aufbau einer gerechteren Welt. Im Zentrum des Films steht dabei auch die Emanzipation der Frau, die mit der kolonialen Befreiung zusammengehört. Als ein kinematografischer Essay, der Fanons Text, Lauryn Hills Stimme, das Archivmaterial sowie Musik verbindet, setzt der Film die komplexen theoretischen Ideen in eine emotionale Filmerfahrung um.

Phoenix

Ab 25.09. im Rex

Regie: Christian Petzold
Plakatmotiv "Phoenix"
D / 2014
Juni 1945. Schwer verletzt, mit zerstörtem Gesicht wird die Auschwitz-Überlebende Nelly von Lene, Mitarbeiterin der Jewish Agency und Freundin aus Vorkriegstagen, in die alte Heimat Berlin gebracht.

Kaum genesen von der Gesichtsoperation, macht sich Nelly, den Warnungen Lenes zum Trotz, auf die Suche nach Johnny, ihrer großen Liebe – ihrem Mann, der sie durch sein Festhalten
an ihrer Ehe so lange vor der Verfolgung schützen konnte. Doch Johnny ist fest davon überzeugt, dass seine Frau tot ist. Als Nelly ihn endlich aufspürt, erkennt er nicht mehr als eine beunruhigende Ähnlichkeit. Johnny schlägt ihr vor, in die Rolle seiner totgeglaubten Frau zu schlüpfen, um sich das Erbe der im Holocaust ermordeten Familie Nellys zu sichern.

Nelly lässt sich darauf ein. Sie wird ihre eigene Doppelgängerin. Sie möchte wissen, ob Johnny sie geliebt hat. Ob er sie verraten hat. Nelly will ihr Leben zurück.

Like Father, like Son

Ab 25.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Hirokazu Koreeda
Plakatmotiv "Like Father, like Son"
Frei ab 6 Jahren
Japan / 2013
Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, für den Geld das Wichtigste im Leben ist. Seine Perspektive ändert sich, als er einen Telefonanruf aus der Geburtsklinik bekommt. Von der Krankenschwester erfährt Ryota, dass sein sechsjähriger Sohn, nicht sein eigen Fleisch und Blut ist. Damals wurde er ausversehen mit einem anderen Säugling vertauscht. Das andere Elternpaar, besonders der Vater Yudai Saiki (Lily Franky), steht in krassem Gegensatz zu den Wertvorstellungen des Geschäftsmanns. Ryota und seine Frau Midori (Machiko Ono) sind von der Nachricht geschockt. Nun stehen die Beiden vor einer fundamentalen, lebensverändernden Entscheidung. Wollen sie ihren leiblichen Sohn in ihre Obhut nehmen oder behalten sie den Jungen, der ihnen ans Herz gewachsen ist und den sie seit sechs Jahren aufgezogen haben. Durch den aufgezwungenen Kontakt mit Yudai entdeckt Ryota aber immer mehr die wahre Bedeutung von Vaterschaft und Familie... Mehr Infos zum Film unter http://www.klv53.de/like-father-like-son.html

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker

Ab Fr, 26.09. um 19:30 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung der Berliner Philharmoniker"
2014

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker im Rex-Kino

Nächster Termin:

Fr, 26.6., 19.30 Uhr
Vorbestellungen werden bereits unter 0228/622330 entgegengenommen

Preis: 18 € / 14 € ermäßigt

Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll (Urfassung von 1841) ---
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll 

Aufführungen der Symphonien von Brahms und Schumann gehörten in den letzten Jahren zu den herausragenden Ereignissen der Ära Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern. Nun stellen Orchester und Dirigent die Symphonien beider Komponisten einander direkt gegenüber: ein faszinierendes musikalisches Doppelporträt zweier Großmeister der romantischen Musik. Seien Sie live dabei, wenn sich die Berliner Philharmoniker mit Ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle zwei herausragenden sinfonischen Werken der Romantik widmen: Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll, Urfassung von 1841 und Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 in e-Moll. Lassen Sie sich von den dynamisch-frischen Interpretationen mitreißen und erleben Sie eine einmalige Veranstaltung, live aus der Berliner Philharmonie.

150 Min. inkl. Pause

Mehr Infos zum Film unter http://www.berliner-philharmoniker.de/kino/

Following the Nines

Ab So, 28.09. um 11 Uhr im Rex

Regie: Kerry Candaele
Plakatmotiv "Following the Nines"
D / 2014

Völlig taub und verlassen von den Menschen, die er liebte, komponierte Beethoven 1824 seine Neunte Symphonie. Mit den Vorboten seines eigenen Todes konfrontiert, gelang ihm mit seiner „Ode an die Freude“ ein Werk, das weit über den eigenen Horizont und den seiner Zeitgenossen auch für zukünftige Generationen nicht nur für sich selbst und seine Zeitgenossen, sondern auch für zukünftige Generationen von Bedeutung war und ist. Bis auf den heutigen Tag ist Beethovens Neunte so etwas wie die internationale Hymne der Hoffnung.

Following The Ninth – Auf den Spuren von Beethovens letzter Symphonie“ nimmt uns mit auf eine Reise durch verschiedene Länder auf verschiedenen Kontinenten. Und gibt uns einen Eindruck davon, welche Kraft von diesem Werk ausgeht, und warum man zurecht von einem der größten Kunstwerk aller Zeiten spricht: Die Neunte hielt die Protestierer am Tiananmen Platz aufrecht und gab denen Trost, die in Pinochets Kerkern gequält wurden. In Japan proben Zehntausende das ganze Jahr in großen und kleinen Chören nur dies eine Lied. Weltweit füllt die Neunte die Plätze der Konzertsäle – aber auch die der Karaoke-Bars von London über Cape Town bis nach Tokyo.

Der Film lässt uns miterleben, wie Beethovens Neunte trotz Trauer und Leid immer Hoffnung machen kann, indem sie eine Botschaft verkündet, deren Wahrheitsgehalt alle erleben: Kunst erlaubt uns, Grenzen zu überschreiten; Kunst lindert Schmerzen und heilt; Kunst bringt Menschen zusammen, deren Leben von unüberwindbaren Barrieren getrennt scheinen: „Alle Menschen werden Brüder“ - die zentrale Zeile von Friedrich Schillers Gedicht macht diese monumentale Symphonie zu einer dauerhaft gültigen Forderung und zu einem musikalischen Testament der Toleranz, des Friedens und der Einheit über alle Grenzen, die die Welt und ihre Menschen seit jeher trennen.

Als eine Collage von Kultur und Musikalität, von zeitlos gültigem Statement und aktueller Interpretation schlägt Following The Ninth den Bogen von Beethoven’s Feder zu praktisch jedem Winkel dieser Erde, in dem seine letzte Symphonie erklingt.

Under The Skin

Ab Mi, 01.10., 21:00 Uhr - Einmalige Sondervorstellung im Rex

Regie: Jonathan Glazer
Plakatmotiv "Under The Skin"
Frei ab 12 Jahren
OV
USA GB / 2014
Ihr Zuhause ist die Straße, die Nacht ihr Verbündeter: In einem Lieferwagen fährt Laura (SCARLETT JOHANSSON) allein durch Schottland. Pechschwarzes Haar, blutrote Lippen, ständig auf der Suche nach Beute. In grellen Clubs, auf Parkplätzen und in dunklen Gassen findet sie immer willige Opfer: einsame, gelangweilte Männer, die auf schnellen Sex hoffen und der überirdischen Schönheit nichtsahnend in die Falle gehen. Wenn sie begreifen, was sie erwartet, ist es bereits zu spät: Die verführerische Vagabundin ist nicht von dieser Welt, und auf ihrem Heimatplaneten herrschen ganz spezielle kulinarische Vorlieben... Doch allmählich kommen Laura Zweifel an ihrer tödlichen Mission. Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/en/movie/under-the-skin