Worlds Apart

Ab 23.02. in der Neuen Filmbühne

Regie: Christopher Papakaliatis
Plakatmotiv "Worlds Apart"
GRC / 2016

Drei unterschiedliche Liebespaare aus drei Generationen stehen im Zentrum dieser packenden und bewegenden Geschichte, mitten in der aufgewühlten Stadt Athen: Die Studentin Daphne wird bei einem Überfall vom syrischen Flüchtling Farris gerettet. Der Abteilungsleiter Giorgos beginnt eine Affäre mit der schwedischen Businessfrau Elise. Die Hausfrau Maria lernt im Supermarkt den aus Deutschland ausgewanderten Professor Sebastian kennen. Und das Leben von ihnen allen wird erfasst von den sozialen Umbrüchen im Griechenland von heute.

Regisseur und Schauspieler Christopher Papakaliatis versteht es vortrefflich, einerseits das Drama, das sich im südlichen Europa abspielt, in seinen Facetten und seiner Eigendynamik zu zeigen, andererseits von der ungebrochenen Kraft der Liebe mit stupender Leichtigkeit zu erzählen. Da sind die Flüchtlinge, die gerne Richtung Norden weiterreisen möchten und in Griechenland festsitzen, da sind Griechen, die um ihr Auskommen bangen müssen oder es verlieren. Die Weltlage ist nicht auf ihrer Seite, und dennoch ist es ein Film voller Hoffnung, ein Liebesfilm, über Grenzen und Generationen hinweg, bewegend und brennend aktuell.

WORLDS APART hat in seiner griechischen Heimat seit seinem Start Anfang 2016 ein Rekordergebnis von mehr als 700.000 Zuschauern verzeichnet. Der Erfolg ist sicher auch den vorzüglichen Darstellern zu verdanken, darunter Oscarpreisträger J.K. Simmons („Whiplash“) und Regisseur Papakaliatis selbst. Sein Film geht unter die Haut, ist berührend im besten Sinn des Wortes. Auch deshalb, weil uns vieles darin vertraut vorkommen mag, griechisch ist und gleichzeitig europäisch, aus dem Leben gegriffen und mit großer Erzählkunst zu einer Einheit verbunden.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=2jveZ9eNF80

Die Gabe zu heilen

Ab 23.02. Regisseur zu Gast So. 5.3. 11:30 in der Neuen Filmbühne

Regie: Andreas Geiger
Plakatmotiv "Die Gabe zu heilen"
D / 2016
DIE GABE ZU HEILEN erzählt die Geschichte von fünf Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten auf unkonventionelle Art und Weise die Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können. Beobachtungen bei den charismatischen Heilern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lassen den Zuschauer teilhaben an der Suche nach Ursachen und der Anwendung altem Heilwissens. Mit ihrer sinnlichen und übersinnlichen Begabung therapieren sie seelische und körperliche Krankheiten, bei denen die klassische Medizin oft schon aufgegeben hat. Der Film zeigt, wie diese althergebrachten, obskur wirkenden Methoden als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung haben.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Hvalas1A6go

Lion

Ab 23.02. im Rex

Regie: Garth Davis
Plakatmotiv "Lion"
AUS GB USA / 2016
Sechs Oscarnominierungen 2017: u.a. Bester Film.

Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken. Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=GxtUnVG-f9o

Exhibiton on Screen: Staffel 4

Ab 19.02. um 15 Uhr | 22.02. ca. 17 Uhr | 26.02 ca. 11 Uhr im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibiton on Screen: Staffel 4"
OmU
GB / 2017
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Rex-Kino:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

ICH, CLAUDE MONET

So. 19.02. um 15 Uhr
Mi. 22.02. um 17 Uhr
So. 26.02 um 11 Uhr


Der preisgekrönte Regisseur Phil Grabsky ermöglicht brandneue Perspektiven auf den vielleicht beliebtesten Künstler der Welt – in dessen eigenen Worten.
Basierend auf mehr als 2500 Briefen Ich, Claude Monet neue Einsichten in den Mann, der mit seinem Bild nicht nur die Geburtsstunde des Impressionismus ausgelöst hatte, sondern womöglich der einflussreichste und erfolgreichste Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist.

Monets Leben ist eine fesselnde Fabel über einen Menschen, der hinter seinen sonnendurchfluteten Leinwänden unter Depressionen, Einsamkeit und Selbstmordgedanken litt. Mit der Entwicklung seiner Kunst und der Liebe zum Gärtnern, aus der die Pracht seines Gartens in Giverny hervorgeht, entdecken wir auch seinen Humor, seine tiefen Einsichten und seine Hingabe an das Leben. Gedreht an verschiedenen europäischen Entstehungsorten seiner Kunst ist I, Claude Monet ein filmischer Tauchgang in einige der meistgeliebten und unverwechselbarsten Szenerien der abendländischen Kunst.

DIE WUNDERSAME WELT DES HIERONYMUS BOSCH

So. 19.03. um 15 Uhr
Mi. 22.03. um 17 Uhr
So. 26.03. um 15 Uhr


Nach 500 Jahren schockieren und faszinieren uns Boschs Gemälde noch immer. Tauchen Sie ein in die blühende Fantasie eines wahren Visionärs. Wer war Hieronymus Bosch? Warum sprechen seine eigenartigen und fantastischen Gemälde heute die Kunstliebhaber mehr an denn je? Wie schlägt er die Brücke zwischen Mittelalter und Renaissance? Woher nahm er die Einfälle für seine unkonventionellen und zeitlosen Schöpfungen? Entdecken Sie die Antwort auf diese und weitere Fragen in dem bemerkenswerten neuen Film von EXHIBITION ON SCREEN.
The Curious World of Hieronymus Bosch kreist um die gefeierte Ausstellung ‘Jheronimus Bosch – Visions of Genius’ im Het Noordbrabants Museum in Südholland. Erstmals versammelte man den Großteil von Boschs verbliebenen Gemälden und Zeichnungen in seiner Heimatstadt und lockte damit beinahe eine halbe Million Kunstfreunde aus der ganzen Welt an.
Mit faszinierenden Enthüllungen über sein Leben und die Hintergrundgeschichten zu seinen Arbeiten ist dieser filmische Ausflug eine Entdeckungsreise zu einem großen kreativen Genie, die man nicht verpassen darf.

DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

So. 21.05. um 15 Uhr
Mi. 24.05. um 17 Uhr
So. 28.05. um 11 Uhr


Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Künstlern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte er ebenso viel über die amerikanische Nation wie über seine Kunst als kreatives Kraftwerk.
Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der Liebe zu Gärten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Verstädterung des Landes zu bewahren. Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.

1886 brachte der französische Kunsthändler Paul Durand-Ruel einen Auszug seiner riesigen Sammlung impressionistischer Gemälde nach New York und änderte damit für immer den Kurs der amerikanischen Kunst. Amerikanische Künstler strömten in das französische Dörfchen Giverny, wo der begnadete Impressionist Claude Monet lebte, und feierten diesen neuen französischen Trend: Im Freien malen, mit neuentdeckter Brillanz und Lebendigkeit. Während sich Europa gegen die Arbeiten von Monet, Degas und Renoir auflehnte, nahmen die Amerikaner sie mit offenen Armen auf und entwickelten daraus ihren stilistisch ganz eigenen amerikanischen Impressionismus.
Das Timing von Durand-Ruels transformativem Besuch war perfekt. Während Amerika ins Industriezeitalter vorstieß, kämpften urbane Reformer für die Schaffung öffentlicher Parks und Gärten: Für ein paar Flecken Schönheit inmitten rauchender Schlote und Aschehaufen. Diese Gärten boten Künstlern scheinbar unbegrenzte Inspiration und der wachsenden Mittelschicht eine unendliche Oase. Letztere bestand vor allem aus zunehmend unabhängigen Frauen, die die Schriften der englischen Gartenbaukünstler Gertrude Jekyll und William Robinson schätzten. Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weitverbreiteter Magazine auch die Idee des Gärtnerns als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen Fäulnis, sowie die Überzeugung, Künstler sollten in unberührten Landschaften arbeiten.

MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 15 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4

Die letzten Männer von Aleppo

Ab Mi. 01.03. um 18 Uhr im Rex

Regie: Feras Fayyad und Steen Johannessen
Plakatmotiv "Die letzten Männer von Aleppo"
SYR DNK / 2017
EINMALIGES PREVIEW EVENT SCREENING
des SUNDANCE Gewinners
DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO
in Anwesenheit der Filmemacher
Feras Fayyad und Steen Johannessen im Rex-Kino. (Mi. 01.03. um 18 Uhr)


Nirgends zeigt sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos “Weißhelmen”. Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu denen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können.

Mit den Männern erleben wir über den Zeitraum von fast zwei Jahren das Leben in Aleppo, die Angst, den Tod und die tägliche Bedrohung in den Straßen der Stadt. Sie kämpfen ums Überleben und um ein Stück Menschlichkeit dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. Sie suchen nach Hoffnung, wo die meisten der Mut schon verlassen hat.

 Mit einem strikten Cinema Verité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad und sein dänischer Ko-Regisseur Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet.

Ein unvergessliches Porträt von Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.

Die Freiwilligenorganisation WHITE HELMETS wurde 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert und mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Mehr Infos zum Film unter http://www.riseandshine-berlin.de/aleppo/

Der junge Karl Marx

Ab 02.03. im Rex

Regie: Raoul Peck
Plakatmotiv "Der junge Karl Marx"
D F B / 2016
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.


Die sozialen und politischen Krisen brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich reagieren nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Weltbild geben. Doch dafür müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen gestandenen Revolutionär vor den Kopf. Trotz Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu formulieren.

DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde. Mehr Infos zum Film unter http://www.der-junge-karl-marx.de/

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Ab 02.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Theodore Melfi
Plakatmotiv "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"
Frei ab 6 Jahren
USA / 2016
HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN ist die bisher noch nicht erzählte, unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind. Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US- Astronauten John Glenn die Erdumrundung ermöglicht. Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine Inspiration für kommende Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

Der Mut machende Film wurde sowohl als Bester Film als auch für das Beste adaptierte Drehbuch nominiert. Octavia Spencer erhielt eine Nominierung für ihre starke und gleichzeitig einfühlsame Darstellung der Dorothy Vaughan als Beste Nebendarstellerin. In der gleichen Kategorie gewann sie den Oscar® bereits 2012 für Ihre beeindruckende schauspielerische Leistung im Film THE HELP.

Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/hidden-figures

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17

Ab So. 05. März um 11 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17"
GB / 2016

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2016/17


ROH Kino bringt Weltklasse-Opern und -Ballette in die Kinos, in High-Definition direkt von der Bühne des Royal Opera Houses in Covent Garden in London, in mehr als 1.500 Kinos rund um die Welt, einschließlich den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Japan und Australien.
Die ROH Kinosaison 2016/17 umfasst 12 Übertragungen – sechs Opern und sechs Ballette – einschließlich des 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichneten “Woolf Works”, mit der das zehnjährige Jubiläum von Wayne McGregor als Hauschoreograf des Royal Ballet gewürdigt wird. Dieses von der Kritik gefeierte Ballett wurde von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspiriert.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL BALLET
Woolf Works
So. 05. März um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung des durch die Werke von Virginia Woolf inspirierten und von der Kritik gefeierten Ballett-Triptychons von Wayne McGregor.

Die wegweisende literarische Arbeit von Virginia Woolf ist die Inspiration für das brillante Triptychon, das der mehrfach preisgekrönte Choreograph Wayne McGregor für das Royal Ballet gestaltet hat. McGregor steht im Ballett bereits seit Langem an führender Stelle, arbeitet dabei mit Personen aus der ganzen künstlerischen Welt zusammen und kombiniert in diesem von der Kritik gefeierten Werk Motive aus dreien von Woolfs bahnbrechenden Romanen – Mrs. Dalloway, Orlando und Die Wellen – mit Elementen aus ihren Briefen, Aufsätzen und Tagebüchern. Der gefeierte britische Komponist Max Richter (Infra, Sum und Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons) erstellt eine eigens in Auftrag gegebene Partitur, die elektronische Musik und Livemusik vereinigt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 35 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
Dornröschen
So. 26. März um 11 Uhr


Feiern Sie das 70-jährige Jubiläum der bahnbrechenden Inszenierung des Royal Ballet und betreten Sie eine verzauberte Welt aus Prinzessinnen, guten Feen und magischen Zaubern.

Die Dornröschen-Aufführung des Royal Ballet, ein immerwährendes Vergnügen und ein beliebter Klassiker, bündelt das Beste aus dem klassischen Ballett mit all seinen Reizen und seiner Virtuosität, seiner großartigen Musik und seinen begabten Tänzern.

Dornröschen, das von Marius Petipa 1890 in Russland erstmals zu Tschaikowskis großartiger Partitur choreografiert wurde, besitzt wunderbare Ensembles, Soli – darunter das Rosen-Adagio, wenn Prinzessin Aurora ihre Verehrer trifft – und natürlich die abschließenden Festtänze für den glücklichen Bund zwischen Prinz und Prinzessin. Die bahnbrechende Inszenierung des Royal Ballet wurde zu den Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Ensembles im Jahr 2006 wiederaufgeführt.

Die Entwürfe von Oliver Messell, einem der größten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts, wurden von Peter Farmer für diese Inszenierung restauriert und angepasst. Die reichlichen Beschwörungen des barocken Überflusses an einem Königshof, die panoramische Reise des Prinzen zum überwucherten Schloss und die farbenfrohen Figuren in diesem berühmten Märchen machen dieses Dornröschen zu einem beispiellosen Schauspiel.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Madama Butterfly
So. 23. April um 11 Uhr


Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze.

Puccinis Madama Butterfly ist mit atemberaubender Musik und einer herzzerreißenden Geschichte über eine liebende Geisha, die von einem herzlosen amerikanischen Ehemann verlassen wird, eine der populärsten Opern überhaupt. Die beliebte Sopranistin Ermonela Jaho singt in der überwältigend schönen Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier erstmals die Titelrolle in Covent Garden.

Die exotische Bilderwelt der Nagasaki-Kulisse entstammt den romantisierten Betrachtungen Japans durch die westlichen Künstler des 19. Jahrhunderts. Puccinis Musik lässt den morgendlichen Vogelgesang, das Ritual einer Hochzeit und die Verführung seiner jungen, unschuldigen Braut durch den Marineoffizier B. F. Pinkerton (gesungen vom aufregenden jungen Tenor Marcelo Puente) lebendig werden. Zu den bekannten Momenten gehört die leidenschaftliche Arie „Un bel dì“ („Eines schönen Tages“), wenn sich die verlassene Cio-Cio-San vergeblich an ihre Träume klammert.

Antonio Pappano, der für seine Interpretationen italienischer Opern gefeierte Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese gefühlstiefe und fesselnde Reise von Licht und Begeisterung hin zu Dunkelheit und Selbstaufopferung.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Jewels
So. 07. Mai um 11 Uhr

George Balanchines zeitlose Beschwörung des Glanzes und des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten

George Balanchines Beschwörung des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten ist ein brillanter Ballettklassiker. Faurés Musik aus der französischen Romantik liefert den Anstoß für die Feinsinnigkeit und Gefühlsbetontheit von „Emeralds“ („Smaragde“), während sich das Feuer in „Rubies“ („Rubine“) aus Strawinsky und der New Yorker Energie des Jazz-Zeitalters ergibt. Größe und Eleganz vervollständigen das Ballett mit dem Glanz des russischen Zarenreichs und der beispiellosen Musik Tschaikowskis in „Diamonds“ („Diamanten“).

Jewels ist eine Lehrstunde über die vielen leuchtenden Facetten des klassischen Balletts und, in der Tat, des Royal Ballet selbst: Die virtuose Choreographie von Balanchine, die Wirkungsstärke der Solisten und die Präzision des gesamten Ensembles.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
The Dream/Symphonic Variations/Marguerite and Armand
So. 25. Juni um 11 Uhr

Das Royal Ballet bringt seine Feierlichkeiten zur 70-jährigen Zugehörigkeit zum Royal Opera House mit einem gemischten Programm aus Werken seines Gründungschoreographen Frederick Ashton zum Abschluss.

Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963.

ES WERDEN ZWEI PAUSEN VORHANDEN SEIN

THE ROYAL OPERA
Otello (Neuinszenierung)
So. 16. Juli um 11 Uhr


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN


Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201617

Das große Schreien

Ab Mi. 08.03. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Das große Schreien"
diverse / 2017

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi. 08.03. um 11 Uhr "La La Land"

Die leidenschaftliche Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der charismatische Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) suchen das große Glück in Los Angeles. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und nachdem sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und genießen den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ – der Stadt der Träume. Doch schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Träumen näher zu kommen. Kann ihre Beziehung diesem Druck standhalten?

Mit seinem zweiten Kinofilm gelingt dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle (Oscar-Nominierung für „Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und L.A., die Stadt der Träume. LA LA LAND ist eine Neuerfindung des Musicals – und führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“; Oscar-Nominierung für „Half Nelson“) und Emma Stone (Oscar-Nominierung für „Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte. Großes, musikalisches Gefühlskino! Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=PjokO1wxLvI

Wilde Maus

Ab 09.03. | Preview: 05.03. um 19 Uhr im Rex

Regie: Josef Hader
Plakatmotiv "Wilde Maus"
Frei ab 12 Jahren
A / 2016
So. 05.03. um 19 Uhr zu Gast: Josef Hader im Rex-Kino.

Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache.

Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich (Georg Friedrich) zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder…

Kult-Kabarettist und Schauspieler Josef Hader (VOR DER MORGENRÖTE, DAS EWIGE LEBEN) – aus dessen Feder auch das Drehbuch stammt – konnte für sein außergewöhnliches Regiedebüt WILDE MAUS einen herausragenden deutsch-österreichischen Cast gewinnen:

An Haders Seite spielen die Grazer Theater- und Filmschauspielerin Pia Hierzegger (WAS HAT UNS BLOSS SO RUNIERT, DER KNOCHENMANN), Grimme-Preisträger Jörg Hartmann (SEIN LETZTES RENNEN, „Tatort“, „Weissensee“), Österreichs Charakterdarsteller Georg Friedrich (WILD, STEREO, SOMMER IN ORANGE), Denis Moschitto (ALMANYA, RUBBELDIKATZ) sowie die vielseitige und international bekannte Nora von Waldstätten (PERSONAL SHOPPER, DAS EWIGE LEBEN) in der pechschwarzen Tragikomödie. Mehr Infos zum Film unter http://www.wildemaus-derfilm.de/#home

Moonlight

Ab 09.03. in der Neuen Filmbühne

Regie: Barry Jenkins
Plakatmotiv "Moonlight"
Frei ab 6 Jahren
USA / 2016
Acht Oscar-Nominierungen: u.a. Bester Film und Beste Regie.

MOONLIGHT erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. MOONLIGHT ist ein einzigartiges Stück Kino darüber, wie die Suche nach einem Platz in der Welt, unsere Umgebung, die eigene Familie und insbesondere die erste Liebe uns unser Leben lang prägen.

Regisseur Barry Jenkins hat mit seiner seiner einfühlsamen Coming of-Age Geschichte ein Plädoyer für Mitgefühl und Empathie geschaffen, für das er als erster afroamerikanischer Filmemacher gleich drei Oscar®-Nominierungen in den Kategorien “Bester Film“, „Bestes Drehbuch“ und  „Beste Regie“ erhält. Für Jenkins, der seine eigene Kindheit in MOONLIGHT verarbeitet, erzählt der Film eine universelle Geschichte über Liebe und Vergebung: „Kino hat die Kraft, Grenzen zu überwinden und uns zu zeigen, was uns alle zu Menschen macht.“

Ein Trio aus drei talentierten Schauspielern (Alex Hibbert, Ashton Sanders, Trevante Rhodes) verkörpert die Hauptfigur Chiron in drei Phasen seines Lebens. Unterstützt werden sie von dem Oscar®-nominierten Star Mahershala Ali, der für den kleinen Chiron zu einer Vaterfigur wird sowie Naomie Harris, die für ihre bewegende Darstellung von Chirons Mutter mit einer Oscar®-Nominierung geehrt wurde: „Moonlight berührt viele Herzen in einer Zeit, in der Menschen Mitgefühl und Halt in der Welt suchen“, so Harris.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/moonlight/

Wien vor der Nacht

Ab So. 12.03. um 11 Uhr im Rex

Regie: Robert Bober
Plakatmotiv "Wien vor der Nacht"
D F AUT / 2017
Der französische Autor und Dokumentarfilmer Robert Bober ist seinem Urgroßvater nie begegnet. Wolf Leib Fränkel, geboren 1853, jüdischer Leuchtenmacher und -anzünder, ging 1904 fort aus seinem polnisches Heimatdorf und ließ sich nach einer verhinderten Auswanderung in die USA in der Wiener Leopoldstadt als Blechschmied nieder. Über ein Jahrhundert später begibt sich Bober dort auf Spurensuche: nach Erinnerungen an den Urgroßvater, die er selbst nie gemacht hat, und nach dem Kind an der Hand des alten Mannes, das er hätte sein können.

Seine Erkundung wird zu einer Reise in die Zeit vor der langen Nacht des Holocaust, als Wien am Ende der Habsburger Monarchie kulturelle Weltstadt war und eine der größten jüdischen Gemeinden Europas beherbergte. Bober streift über den Prater und durch die berühmten Kaffeehäuser, er besucht den Heldenplatz, wo Hitler im März 1938 den "Anschluss" Österreichs an das Dritte Reich verkündete, und den Stadttempel, die einzige Wiener Synagoge, die in der Pogromnacht im November desselben Jahres der Zerstörung entging. Das Leben seines Urgroßvaters rekonstruiert er aus den Biografien der vielen jüdischen Autoren, für die Wien damals zur Wahlheimat geworden war. Die Lebenserfahrungen von Joseph Roth, Stefan Zweig, Peter Altenberg und Arthur Schnitzler sowie deren literarische Stoffe von Entwurzelung, Exil und leiser Hoffnung sind für ihn untrennbar mit dem Leben des eigenen Urgroßvaters verschmolzen.

"Wien vor der Nacht" ist eine berührende Familiengeschichte, die sehnsuchtsvolle Annäherung an einen verlorenen Ort und eine tief persönliche Reflektion von jüdischer Identität und Geschichte. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=-J0WKkzVJ34

Neo Rauch - Gefährten und Begleiter

Ab So. 12.03. um 13 Uhr im Rex

Regie: Nicola Graef
Plakatmotiv "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter"
D / 2016
Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. Seine Bilder faszinieren durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Schlafwandlerisch gehen sie ihren Tätigkeiten nach. Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret – und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann.

Im Mittelpunkt des Films steht Neo Rauch selbst: Erstmals seit Jahren spricht er vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, beobachtet den kritischen Austausch mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy, und diskutiert mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern das Phänomen Neo Rauch.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/neo_rauch_gefaehrten_und_begleiter

Auf der Suche nach dem alten Tibet

Ab 12.03. um 11:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Vilas Rodizio
Plakatmotiv "Auf der Suche nach dem alten Tibet"
Frei ab 6 Jahren
D / 2011
So. 12.03. um 11:30 Uhr in Anwesenheit des Regissuers Vilas Rodizio im Rex-Kino.

Mit der Kamera im Rucksack und von den Chinesen unbemerkt, durchstreift der Filmemacher Vilas Rodizio den tibetischen Himalaja auf der Suche nach den Überresten der Jahrtausende alten buddhistischen Yogi-Traditionen.
Begleitet von einer eindrucksvollen Photographie der Berglandschaften taucht der Zuschauer immer tiefer ein in eine Welt, die rätselhaft und faszinierend zugleich ist.
In ruhigen Bildern erzählt der Film die Geschichten von Yogis, die alleine durch die Kraft ihres Geistes von der Kälte der tibetischen Winter unberührt bleiben, von Meditationsmeistern, die Fußabdrücke im Felsen hinterlassen, oder von unerklärlichen Reliquien, die hoch verwirklichte Lamas bei ihrem Tod als Zeichen für die Nachwelt zurücklassen.
Das Ergebnis ist ein mit Liebe gezeichnetes Porträt einer Kultur, die mit unserem Weltbild nicht zu erklären ist.

Ein Dokumentarfilm Team dringt zu den abgelegenen Kraftplätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. In der malerischen Berglandschaft des Himalaja entstanden Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von "Wirklichkeit" in Frage stellen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.yogifilm.de/de/trailer

Happy

Ab Sa. 18.03. um 16 Uhr im Rex

Regie: Carolin Genreith
Plakatmotiv "Happy"
D / 2016
Sa. 18.03. um 16 Uhr.
Zu Gast: Regisseurin Carolin Genreith und des Protagonisten Dieter Genreith im Rex-Kino.


Es ist wohl der Horror jeder Tochter: Eine Postkarte aus Thailand, auf der steht: "Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die jünger ist als du. Liebe Grüße, Papa." Seit ein paar Jahren hat sich mein Vater sehr verändert. Nach der Trennung von meiner Mutter tauschte er Wanderschuhe gegen Flip-Flops und fährt seitdem jedes Jahr für ein paar Wochen nach Thailand, mal alleine, mal mit Freunden – alle sind über 60 und geschieden. Mein Vater sagt, er und seine Freunde haben dort die beste Zeit ihres Lebens. Ich denke: Oh Gott, was ist bloß in ihn gefahren?

Die Thailand-Trips sind mir als Tochter peinlich und in unserem Heimatdorf in der Nordeifel das Gesprächthema am Stammtisch. "Der Genreith ist Sextourist", sagen da die Männer, oder: "Der kauft sich jetzt ne Frau!". Ist es so? Sind die Reisen meines Vaters schlicht Sex-Tourismus? Ein Tabu? Ist mein Vater einer der Männer, die mit einer jungen, schönen Thailänderin im Arm über die Straßen von Bangkok ziehen? Was suchen er und seine Freunde da in ihrem Alter? Sind die Reisen schlicht die Suche nach dem Glück? Ausdruck eines Wettrennens gegen die Zeit?

"Happy" ist ein liebevoller, heiterer und sehr persönlicher Dokumentarfilm über Männer, die Suche nach dem späten Glück und die Frage, was eigentlich Liebe ist, wenn man über 60 ist und Angst hat, alleine alt zu werden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=X443bdQYPHY

Mali Blues

Ab Di. 21.03. um 20 Uhr im Rex

Regie: Lutz Gregor
Plakatmotiv "Mali Blues"
D Mali / 2015
Filmvorstellung zum Internationaler Tag gegen Rassismus:
Di. 21.03. um 20 Uhr mit Mali Blues.

Der 21. März, seit 1966 Internationaler Tag gegen Rassismus: Eine gute Gelegenheit, um im Vorfeld des diesjährigen "Over The Border"-Music Diversity Festivals die Roaddoku "Mali Blues" auf die Leinwand zu bringen.
In Kooperation mit der Willi-Eichler-Akademie e. V. (Köln) zeigt "Over The Border"- nicht nur den beeindruckenden Film über
die vereinende Kraft der Musik, sondern bringt auch Menschen zum Thema zusammen - allen voran die in ihrer Heimat Mali von Islamisten bedrohte Hauptdarstellerin Fatoumata Diawara. Mit dem Regisseur diskutieren wir nach der Filmvorführung mit Vertretern der UNCCD, DAAD, WDR und weiteren Gästen.


Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier Musikern, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt.

Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden. Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/mali-blues/index.php

Bauer unser

Ab 23.03. im Rex

Regie: Robert Schabus
Plakatmotiv "Bauer unser"
AUT B F / 2016
BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: "Hey, es geht ja auch ganz anders!"

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: "Bauer unser". Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon WE FEED THE WORLD und MORE THAN HONEY sehr erfolgreich in die Kinos gebracht hat. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=e6_3VHh945Y

Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt

Ab Mi. 29.03. um 19 Uhr + So. 02.04. um 11 Uhr im Rex

Regie: Margy Kinmonth
Plakatmotiv "Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt"
OmU
GB RUS / 2017
Der Dokumentarfilm “Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt” zeigt
Künstler*innen der Russischen Avantgarde als Webegleiter*innen der
Russischen Revolution, den Triumph der „neuen“ Kunst über die
traditionelle bis hin zum Niedergang der Avantgarde im Laufe des
Stalinregimes. Während die Revolution unter Lenin Türöffner für
radikale, künstlerische Positionen der Avantgardebewegung war, stellte
Stalin den Sozialistischen Realismus als Propagandainstrument in den
Vordergrund: Vertreter*innen der Avantgarde wurden zu Staatsfeinden,
deren Leben oftmals in Gulags endete. Andere passten sich an, schufen
Kunst im Dienst der Politik oder setzten ihr Schaffen im Exil fort –
wie Chagall oder Kandinsky.“

Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt” gewährt Einblicke in
Kunstsammlungen wichtiger russischer Institutionen. Durch historisches
Filmmaterial, nachgestellte Szenen, Interviews mit zeitgenössischen
Künstler*innen und Kurator*innen und die bewegenden Erinnerungen
von Verwandten russischer Avantgardekünstler*innen zeichnet der Film
die Revolution und deren Folgejahre nach. Der Film beleuchtet das
Schaffen von Malewitsch, Wertow (Der Mann mit der Kamera, 1929), Eisenstein, Klucis, Rodtschenko und anderer wegweisender Künstler*innen und deren Anspruch, eine neue Kunst für eine neue Welt
zu schaffen.

Auch wie die Kunstwerke der Russischen Avantgarde, die Malereien, Skulpturen, Fotografien, Filme, Grafiken und Propagandaposter trotz aller Widrigkeiten die Zeit überdauerten und bis heute Kunstbewegungen beeinflussen zeigt “Revolution: Neue Kunst für eine
neue Welt”. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=LknMlue4T3g

A Plastic Ocean

Ab Mi. 05.04. um 20 Uhr im Rex

Regie: Craig Leeson
Plakatmotiv "A Plastic Ocean"
2016
A PLASTIC OCEAN ist eine preisgekrönte Dokumentation, die die Bedrohung unserer Ozeane durch unsere Wegwerfgesellschaft zeigt und was getan werden muss, um diese Herausforderung zu meistern. Mehr Infos zum Film unter http://www.plasticoceans.org/watch-trailer/