183 Tage – Der Auschwitz-Prozess

Ab So. 03.05. im Rex

Regie: Janusch Kozminski
Plakatmotiv "183 Tage – Der Auschwitz-Prozess"
Frei ab 12 Jahren
D / 2014
183 Tage – Der Auschwitz-Prozess (1963–1965)

Fünfzehn Jahre gingen ins Land der Täter, bis eine deutsche Staatsanwaltschaft erstmals systematische Ermittlungen gegen Angehörige der Lager-SS von Auschwitz einleitete.

Am 20. Dezember 1963 wurde dann im Frankfurter Rathaus Römer und später im Bürgerhaus Gallus der größte Strafprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte aufgenommen. Der vom hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer initiierte Prozess, der 183 Verhandlungstage andauerte, hat für die deutsche und die internationale Öffentlichkeit eine überragende Bedeutung erlangt. In dem Verfahren kam die Stimme der Opfer zu Gehör. 211 Auschwitz-Überlebende sagten in Frankfurt am Main aus.

Was nun das Konzept des Films betrifft, so ist dies ein Mikrokosmos im großen Makrokosmos anhand von vier Angeklagten und die dazugehörigen Zeugenaussagen, Eröffnungsbeschlüsse und Urteilsverkündungen. Wir gehen sozusagen mit einer Lupe auf das Handeln von vier Menschen ein, von 8.000 Männern und Frauen des Wachpersonals von Auschwitz, die zu einem sehr großen Teil für all das was in Auschwitz geschah, stellvertretend verantwortlich waren. Wir haben diese vier Protagonisten aus allen Gesellschaftsschichten und aus allen geographischen Regionen Deutschlands ausgewählt:

- einen Metzger – Oswald Kaduk
- einen Handelskaufmann – Robert Karl Mulka
- einen Dr. phil. Apotheker – Dr. Victor Capesius
- einen Kriminalbeamten – Wilhelm Boger

Es ist ein Beitrag, den Versuch zu unternehmen, in Form filmischer Umsetzung, möglichst verstehen zu machen, wie Zivilisation funktioniert. Dass sie just dort war und weiterhin ist, wo sie sich die Form des Auschwitz-Prozesses gegeben hat.

Auschwitz steht nach wie vor, für den Inbegriff des Grauens. Das kann man zerreden, auf ungewisse Distanz. Es verständlich zu machen, was da vorging in den Köpfen des Wachpersonals und derjenigen, die liquidierten, das ist das Anliegen des Films “183 Tage – Der Auschwitz-Prozess”. Mehr Infos zum Film unter http://www.183tage-film.de/inhalt.html

Road to Heaven

Ab Mi. 06.05. 19 Uhr im Rex

Regie: Walter Größbauer
Plakatmotiv "Road to Heaven"
Frei ab 12 Jahren
A IND / 2014
 "Road to Heaven" ist der dritte Film der Trilogie "Ach, Indien" und erzählt von der Pilgerreise eines jungen Sikh quer durch Indien. Sie führt über die "Grand Trunk Road", eine antike Handelsroute, die zu den gefährlichsten Straßen der Welt zählt, von Kolkata im Osten nach Amritsar im Westen. Dort befindet sich das spirituelle Zentrum des Sikhismus.

Rajan repräsentiert die "Generation Next" Indiens, die mit MacBook, Smartphon und Social Media groß geworden ist und den westlichen Lebensstil als Vorbild hat. Er ist jung und modern, wild und konsumhungrig, findet Politik deprimierend und weiß wenig über die Geschichte seines Landes.

In der Familie gilt Rajan als Rebell, denn er trägt die lange Haarpracht der Sikh nicht unter einem Turban, sondern unter einer Baseballkappe versteckt. Dass er trotzdem auf Pilgerreise geht, um sich bei Gott zu bedanken, zeigt den Zwiespalt einer Generation, die nur mehr blind den Traditionen ihrer Kultur folgt.

Auf der langen Reise macht er Halt an Orten, die er noch nie zuvor gesehen hat und die ihn verstören. Er fürchtet sich vor den Kühen in den schmutzigen Straßen von Varanasi, besucht einen wilden Jahrmarkt in Allahabad, schwärmt von der Liebe beim weltberühmten Taj Mahal, erfährt, warum Witwen aus dem ganzen Land nach Vrindavan kommen, begegnet einer Frauenrechtlerin in Gurgaon, dem "Singapur" Indiens, und besucht die Demonstrationsstraße in Neu-Delhi.

Bis er das Ziel seiner Reise erreicht, den Goldenen Tempel in Amritsar, wird er mit der Realität seines Landes konfrontiert, in dem Korruption, soziale Missstände und Gewalt an Frauen wie Meilensteine auf dem Weg liegen. Die Straße zum Himmel führt ihn unweigerlich durch das Fegefeuer. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/95518939

Die abhandene Welt

Ab 07.05. im Rex

Regie: Margarethe Von Trotta
Plakatmotiv "Die abhandene Welt"
D / 2015
Durch Zufall entdeckt Paul Kromberger im Internet das Foto der US-amerikanischen Operndiva Caterina Fabiani, die seiner verstorbenen Frau Evelyn wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Seine Beunruhigung und zunehmende Verstörung übertragen sich auch auf seine Tochter Sophie. Neugierig geworden, bricht sie aus Deutschland zu einer Reise über den Atlantik auf, um Kontakt zu der Fremden aufzunehmen. Caterina begegnet ihr zunächst abweisend und ohne jede Bereitschaft, Auskunft über sich und ihre Familie zu geben. Erst nach und nach kommen Geheimnisse ans Tageslicht, die über Jahrzehnte tief in den Herzen der Elterngeneration verborgen waren.
Mit Die abhandene Welt kehrt Margarethe von Trotta zu jenem Schwestern-Thema zurück, das sie bereits in ihren international viel beachteten Filmen Schwestern oder die Balance des Glücks und Die bleierne Zeit verhandelt hatte. Mit emotionaler Verve erzählt der Film vom plötzlichen und unvermuteten Einbrechen der Vergangenheit in die Gegenwart, von verdrängter Angst und Schuld, von neuem Selbstbewusstsein und der Befreiung von Körper und Seele durch das Bekenntnis zur Wahrheit. Ein Wechselspiel der Emotionen mit ungewissem Ausgang. Mehr Infos zum Film unter http://www.dieabhandenewelt-film.de/home/

High Performance - Mandarinen lügen nicht

Ab 07.05. in der Neuen Filmbühne

Regie: Johanna Moder
Plakatmotiv "High Performance - Mandarinen lügen nicht"
AT / 2014


„High Performance“ erzählt die Geschichte von Lebenskünstler Daniel und Anzugträger Rudi – zwei ungleichen Brüdern, die sich nicht mehr viel zu sagen haben. Bis sie sich für dieselbe Frau interessieren. Aber aus völlig unterschiedlichen Gründen, wie sich für Nora bald herausstellt...

In ihrem preisgekrönten Debüt spiegelt Johanna Moder raffiniert, wie die Jagd nach Geld Menschen zu Tieren werden lässt. Junges deutschsprachiges Kino mit brillanten Hauptdarstellern und einem grandiosen Soundtrack von Erfolgskomponist Florian Horwath. Eine Komödie aus Österreich mit irrwitzigen Dialogen und jede Menge Situationskomik, ausgezeichnet mit dem Max Ophüls Publikumspreis 2014.
Mehr Infos zum Film unter http://wfilm.de/program.php?sid=ntdspruzp&slid=de&id=327

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker 2015

Ab So. 10. Mai. um 19:30 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung der Berliner Philharmoniker 2015"
D / 2015

Liveübertragung der Berliner Philharmoniker mit Mariss Jansons und Frank Peter Zimmermann im Rex-Kino

Nächster Termin:

So. 10. Mai, 19.30 Uhr
Vorbestellungen werden bereits unter 0228/622330 entgegengenommen

Preis: 18 € / 14 € ermäßigt, 150 Min.

Die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Maestro Mariss Jansons mit Frank Peter Zimmermann (Violine) live im Kino! ·

Mariss Jansons, ein enger Freund der Berliner Philharmoniker, präsentiert ein außergewöhnlich farbiges Programm mit Bartóks Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta, mit Ravels Daphnis et Chloé sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 mit Frank-Peter Zimmermann als Solist. Auf verschiedenem Wege verbreiten die Werke eine gemeinsame Botschaft: dass nämlich bedingungslose Modernität und sinnlicher Klangzauber keineswegs Gegensätze sein müssen. Freuen Sie sich auf einen Abend voll musikalischer Leidenschaft, live aus der Berliner Philharmonie.

Berliner Philharmoniker
Dirigent: Mariss Jansons
Violine: Frank Peter Zimmermann

Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta

Dmitri Schostakowitsch
Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll

Maurice Ravel
Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
Mehr Infos zum Film unter http://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/details/20429/

Attention: A Life in Extremes

Ab Mo. 11.05. 20:15 im Rex

Regie: Sascha Köllnreitner
Plakatmotiv "Attention: A Life in Extremes"
Frei ab 12 Jahren
AUT / 2014
Der Kinofilm „Attention – A Life in Extremes“ ist eine 90 minütige Dokumentation, die sich in kritisch objektiver Distanz mit dem Phänomen Extremsport auseinandersetzt.
Wir begleiten einen Wingsuit-Flyer, einen Apnoetaucher und einen Extremradfahrer bei ihren ehrgeizigen Vorhaben an der sportlichen Weltspitze.
Sie fliegen schroffe Felsklippen entlang, tauchen ohne Sauerstoffgerät in die Tiefen des Meeres hinab und treten während unvorstellbar strapaziösen Radtouren den Beweis der ungeahnten Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers an.

Drei Ausnahmeathleten im alles abverlangenden Feld des Extremsports.
Jeder einzelne von ihnen ist Weltspitze!

Welche Biografien, Motive und Gedanken ließen sie zu so genannten modernen Helden der Neuzeit werden?
Welche soziologischen Rahmenbedingungen begünstigen die massenhafte Faszination gegenüber Individuen, die sich außergewöhnlichen Risiken aussetzen und somit zu Helden werden?

Wir begleiten diese Menschen bei dem Versuch durch vollkommene physische so wie mentale Hingabe die Grenzen der Leistungsfähigkeit neu zu definieren um sich dabei selbst zu finden.
Während der Verfolgung ihrer Ziele lernen wir in immer weiter werdenden Zirkeln das Umfeld, die Begleiter, aber auch die Kritiker kennen. Wir erfahren die Wünsche und Ängste der Familien und wagen durch den engeren Freundeskreis einen weiteren Schritt in die Psyche der Sportler. Dabei soll der Frage nach der Besonderheit dieser Menschen nachgegangen werden.
Essen, trinken, leben Helden anders? Mehr Infos zum Film unter http://www.attentionalifeinextremes.com/

Melodys Baby

Ab 14.05. in der Neuen Filmbühne

Regie: Bernard Bellefroid
Plakatmotiv "Melodys Baby"
Frei ab 12 Jahren
B L F / 2014
Die junge Melody bekommt ein Baby. Aber es ist nicht ihr Baby: Sie stellt sich der reichen Businessfrau Emily, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, als Leihmutter zur Verfügung. Es ist ein einfacher Deal: Für Melody ist es die Chance sich ein Startkapital für ihren Friseurladen zu verdienen, für Emily ist es die letzte Chance auf ein Kind.
Doch je mehr Melodys Bauch sichtbar wird, umso größer wird Melodys Unsicherheit, "ihr" Baby aufzugeben, und umso mehr fürchtet Emily um "ihr" Kind.
Was als simples und klares Geschäft begann, führt immer mehr zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den beiden unterschiedlichen, ungewöhnlichen Frauen mit einem überraschenden Ende.

Beim Montreal World Film Festival wurden Lucie Debay und Rachael Blake (LANTANA, SLEEPING BEAUTY) für ihre bewegende Leistung gemeinsam mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.

„Ein stark gespieltes zwei Personen-Stück.” (Variety)
Mehr Infos zum Film unter http://www.mfa-film.de/kinofilme/kino-titel/melodys-baby/

Cobain: Montage of heck

Ab 20. Mai. im Rex

Regie: Brett Morgen
Plakatmotiv "Cobain: Montage of heck"
Frei ab 12 Jahren
OmU
USA / 2015
Dokumentarfilm über Kurt Cobain, Sänger der Band Nirvana. Es ist die erste voll autorisierte Dokumentation über den Musiker, der sich 1994 im Alter von 27 Jahren das Leben nahm. Cobain wurde am 20. Februar 1967 in Aberdeen im US-Bundesstaat Washington geboren und gründete im Jahr 1987 mit seinem ehemaligen Mitschüler Krist Novoselić die spätere Erfolgsband Nirvana, die mit den drei Studioalben „Bleach“ (1989), „Nevermind“ (1991) und „In Utero“ (1993) Musikgeschichte schrieb. Regisseur Brett Morgan erhielt für den Film, der unter anderem von Cobains Tochter Frances Bean mitproduziert wurde, Zugang zum Archiv mit über 200 Stunden Musik und Videos, 4000 Seiten Notizen, Skizzen, Songbüchern und Kunstwerken. Mit erstmals zur Veröffentlichung freigegebenem Material, Interviews mit den Eltern, Verwandten, Freunden, Cobains Witwe Courtney Love sowie seinen musikalischen Weggefährten zeichnet der Filmemacher ein umfangreiches Portrait des legendären Band-Frontmannes. - Filmstarts
Mehr Infos zum Film unter http://cobainfilm.com/

Retrospektive: Stanley Kubrick OmU

Ab 21.05.-31.05. im Rex

Regie: Stanley Kubrick
Plakatmotiv "Retrospektive: Stanley Kubrick OmU"
Frei ab 16 Jahren
OmU
GB USA

Retrospektive von Stanley Kubrick im Rex-Kino!
Do. 21. bis So. 31. Mai.
Jeweils  um 20 Uhr

Wir präsentieren Ihnen die fünf digital restaurierten Haupt- und Meisterwerke von Stanley Kubrick in Originalsprache mit deutschen Untertiteln:

2001: A Space Odyssey
GB 1968 | 148 Min. | ab 12 Jahren
Do. 21.5
Sa. 30.5.


"2001 - Space Odysee" ist der Countdown in die Zukunft, der Ausblick über das Schicksal der Menschheit, die Suche nach der Unendlichkeit. Mit seinen atemberaubenden visuellen Effekten (ausgezeichnet mit dem Oscar), dem unentrinnbaren Konflikt zwischen Mensch und Maschine, der überwältigenden Verschmelzung von Musik und Bewegung wurde der Film so einflussreich, dass Steven Spielberg ihn als den alles bestimmenden "Urknall" seiner Filmemacher-Generation definierte. Vielleicht ist "2001" das Meisterwerk von Stanley Kubrick (der das Drehbuch gemeinsam mit Arthur C. Clarke verfasste) - in jedem Fall wird es noch viele Generationen erschüttern, begeistern und inspirieren.

Vor seiner Reise in die Zukunft besucht Kubrick unsere prähistorischen, affenähnlichen Vorfahren, um dann (mit einem der irrwitzigsten Schnitte der Filmgeschichte) viele Jahrtausende zu überspringen: Die Menschheit hat Kolonien im Weltraum gegründet. Von dort schickt Kubrick den Astronauten Bowman in die Tiefen des Alls, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft - und vielleicht sogar in die Unsterblichkeit. "Öffne das Schleusentor, HAL!" Eine absolut einzigartige Reise voller Staunen und Rätsel kann beginnen...

Clockwork Orange
GB 1971 | 137 Min. | ab 16 Jahren

Fr. 22.05.
Do. 28.05.


Das Gesicht starrt uns brutal an, bildschirmfüllend. Langsam fährt die Kamera zurück. Alex sitzt auf einer Couch der Korova Bar, umgeben von weißen Skulpturen nackter Frauen. Er nippt an seiner gedopten Milch, die "dich heiß macht, auf ein bisschen von der alten Ultra-Brutalität".
So beginnt "Uhrwerk Orange", eine qualvolle Reise in eine nahe Zukunft, durch verfallene Städte voll mörderischen Gesindels und alptraumhafter Methoden der Kriminalität und ihrer Bestrafung.
Im Mittelpunkt steht Alex, der kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet ihn und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll, funktionierend wie ein Uhrwerk Orange, äußerlich gesund und intakt, im inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine "Kur" ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überlässt?

Barry Lyndon
GB 1975 | 185 Min. | ab 12 Jahren

So. 24.05.
Di. 26.05.

Barry, Abenteurer und Lebemann, gerät nach Armeedienst und Gefangenschaft in Europas adlige Gesellschaft. Zunächst wird er Polizeispitzel, dann Falschspieler. Ein Erfolg bei schönen Frauen und sein Geschick mit Degen und Pistole stellen sich als seine erfolgreichsten Eigenschaften heraus. Erst die Heirat mit der schönen und reichen Countess of Lyndon bringt Ruhe in sein abenteuerliches Leben. Doch diese Ehe ist schließlich sein Ruin.

Shining
GB 1980 | 119 Min. | ab 16 Jahren

Sa. 23.05.
Fr. 29.05.


Jack Torrance, ein ehemaliger Lehrer, übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen Hotel "Overlook". Dass sich in diesem Haus Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete, als der frühere Hausmeister seine gesamte Familie ermordete, stört Jack wenig. Er sieht endlich die Gelegenheit, sein Buch zu schreiben. Doch dieses Buch soll nie fertig werden. Denn die infernalen, geheimen Kräfte des Hauses ergreifen Besitz von ihm...

Full Metal Jacket
GB USA 1987 | 117 Min. | ab 16 Jahren
Mo. 25.05.
So 31.05.


Joker, Animal Mother, Gomer, Eightball, Cowboy und die anderen - sie alle landen in der Hölle der Grundausbildung, wo sie ihr Bulldoggen-Drill-Sergeant in Grund und Boden brüllt - denn für ihn sind sie nichts weiter als Gewürm.Die Action ist brutal, die Story unerbitterlich, die Dialoge sind mit Galgenhumor gespickt. Vom "Ach-TUNG!" der Grundausbildung bis zu den Alptraumhaften Gefechten um Hue City trifft "Full Metal Jacket" voll ins Schwarze.

Mein Herz tanzt

Ab 21.05. in der Neuen Filmbühne

Regie: Eran Riklis
Plakatmotiv "Mein Herz tanzt"
Frei ab 6 Jahren
IL F D / 2015
MEIN HERZ TANZT ist die Geschichte von Eyad (Tawfeek Barhom), der als bislang erster und einziger Palästinenser an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. Eyad ist sehr bemüht, sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazugehören. Und dann ist da Yonatan (Michael Moshonov), er sitzt im Rollstuhl, ein Außenseiter wie Eyad. Schon bald entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft. Sein Leben in Jerusalem nimmt eine Wendung, als sich die schöne Naomi (Danielle Kitzis) in Eyad verliebt. Eine Liebe, die gegenüber Familie und Freunden geheim bleiben muss. Naomi möchte gegen alle Widerstände zu Eyad stehen, und auch Eyad ist bereit, alles für Naomi zu tun. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit muss Eyad schließlich erkennen, dass er eine Entscheidung fällen muss, die sein Leben für immer verändern wird. Mehr Infos zum Film unter http://www.meinherztanzt-derfilm.de/

Das Zimmermädchen Lynn

Ab 28.05. in der Neuen Filmbühne

Regie: Ingo Haeb
Plakatmotiv "Das Zimmermädchen Lynn"
Frei ab 12 Jahren
D / 2014
"Das schöne am Putzen ist dass es immer wieder schmutzig wird."
Lynn putzt gerne. Ihr entgeht keine noch so kleine Nische, kein Fältchen und kein Staubkorn – weder in ihrem kleinen Apartment, noch an ihrem Arbeitsplatz, dem deutschen Mittelklasse-Hotel „Eden“. Wie es sich für ein Zimmermädchen gehört, erledigt Lynn ihren Job stets still und gründlich, bewegt sich fast unsichtbar von Zimmer zu Zimmer, und hinterlässt jedem Gast nichts als makellose Reinheit. Doch Lynn hat ein Geheimnis: Jeden Mittwoch legt sie sich unter ein anderes Hotelbett, lauscht Gesprächen und Geräuschen, oder schlummert beglückt von der bloßen Existenz eines anderen Menschen. Eines Tages liegt sie unter dem Bett eines Hotelgastes, der die Dienste des Callgirls Chiara in Anspruch nimmt. Lynn ist so fasziniert von dieser Frau, dass sie sich zum ersten Mal aus ihrem Versteck traut...

In Ingo Haebs Romanverfilmung DAS ZIMMERMÄDCHERN LYNN sehen wir einer jungen Frau beim Zusehen zu. Dass die Geschichte dabei trotzdem keineswegs karg und distanziert, sondern – im Gegenteil – zutiefst faszinierend, emotional und auch komisch ist, verdankt DAS ZIMMERMÄDCHEN LYNN nicht zuletzt seiner Hauptdarstellerin Vicky Krieps, die für den Film als beste Schauspielerin mit dem Förderpreis Neues deutsches Kino ausgezeichnet wurde. "Vicky Krieps hat unzählig viele Farben Frau. Mal erscheint sie wie eine Göttin, dann wieder wirkt sie bemitleidenswert armselig. Und all dies in ein- und derselben Rolle. Die sie mit bedingungsloser Hingabe spielt. Nein, nicht spielt: IST", so die Begründung der Jury. Mehr Infos zum Film unter http://movienetfilm.de/lynn/trailer.php

Lit.Dok1 Literatur Dokumentarfilm Festival Bonn

Ab 21.5.-3.6. 18:00 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Lit.Dok1 Literatur Dokumentarfilm Festival Bonn"
Frei ab 12 Jahren
D / 2015
Literatur-Dokumentarfilm Festival  2015     21.5.-3.6.
Rex Lichtspieltheater
Hinsehen und Zuhören:
Literatur-Dokumentationen, Dokumentationen über Schriftsteller und Schriftstellerinnen und ihre Werke sind trotz ihrer oft deutlichen Worte zarte Pflanzen im Filmangebot der Kinos oder des Fernsehens, man übersieht und überhört sie leicht. Aus der Erfahrung, dass sich das Zuhören und Hinschauen lohnt will dieses Festival dieser Filmgattung eine Bühne bieten und gleichzeitig
den großen stillen Raum zum Zuhören, den das Kino neben der Bühne oder Leinwand eben auch zu bieten hat.

Titos Brille von Bettina Schilling D 2013 90 Min.
Über die Schauspielerin und Schriftstellerin Adriana Altaras
Do. 21.5. 18:00;  Fr. 29.5. 18:00
Mitunter hat man den Eindruck das Autoren neben dem Schreiben heute auch gleichzeitig Performer ihrer Werke sein müssen um erfolgreich zu sein.
Filmemacherin Bettina Schilling regt ihre Freundin Adriana Altaras nach dem Erfolg ihres autobiographischen Buches zu einer vertiefenden filmischen Reise in die Geschichte ihrer Familie an.

Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin
von Anna Ditges D 2007  95 Min.
Fr. 22.5. 18:00,  Sa. 30.5. 18:00
Zufällig entdeckt die 20 jährige Filmstudentin Anna Ditges die Gedichte Hilde Domins. Sie beschließt die betagte Dichterin kennenzulernen und fährt mit ihrer Kamera nach Heidelberg. Eine Frauen Freundschaft entsteht und ein Dokumentarfilm über das Leben der großen deutschen Lyrikerin.

Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass
D 2007 90 Min.  von Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen
Sa. 23.5. 18:00, So. 31.5. 18:00
Nadja Frenz und Sigrun Matthiesen haben den Dichter und Nobelpreisträger Günter Grass über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. In dieser Zeit arbeitete der Schriftsteller an seinem autobiografischen Buch "Beim Häuten der Zwiebel", das den Autorinnen als "roter Faden" ihres Dokumentarfilms diente.
Er zeigt Günter Grass als Schriftsteller und engagierten Bürger in dem ihm eigenen umfassenden Sinn, der deutlich macht, warum der Tod des Autors vor wenigen Wochen europaweit betrauert worden ist, wie lange nicht bei einem Kulturschaffenden.


Wo ich wohne - Ein Film für Ilse Aichinger
von Christine Nagel  A 2014  81 Min.
So. 24.5. 18:00, Do. 28.5. 18:00
Auch dieser Film verdankt sich der Freundschaft zwischen Filmemacherin Christine Nagel und der österreichischen Autorin, ihre gemeinsamen Spaziergänge durch Wien und die Verfilmung der Aichinger Erzählung „Wo ich wohne“ bilden die Struktur.
Für diesen außer gewöhnlichen Film der in die tiefsten Dimensionen von Aichinger Poetologie vorstößt. Umso schöner, dass das Kino darin eine wichtige Rolle spielt.  

Arno Schmidt – Mein Herz gehört dem Kopf
von Oliver Schehm D 2014 60 Min.
Mo. 25.5. 18:00, Di. 2.6. 18:00
Mit dem legendären Meisterwerk Zettel's Traum wurde Arno Schmidt Anfang der 70er Jahre zur Berühmtheit. Es entwickelte sich ein regelrechter Fankult um den zurückgezogen lebenden Autor.
Zum 100. Geburtstag Schmidts lässt die Dokumentation das Leben des Schriftstellers Revue passieren und bietet die Möglichkeit, ihn neu- und wiederzuentdecken. Über die Freundschaft zwischen Schmidt und Wilhelm Michels nähert sich der Film dem Ausnahmeautor an. Vertieft wird der Blick durch Interviews mit Experten wie Jan Philipp Reemtsma und Uwe Timm, ironische Zitate aus Schmidts Werk, genial vorgetragen von der Schauspielerin Mechthild Grossmann sowie Originalaufnahmen und Fotografien von Arno Schmidt selbst.

Die Frau mit den 5 Elefanten
Portrait der Dostojewskij Übersetzerin Swetlana Geier
von Vadim Jendreyko CH 2009 93 Min.
Di. 26.5. 18:00,  Mi. 3.6. 18:00
In vielen Fällen verschwinden der Autor, die Autorin hinter ihren Werken.
Bei den Übersetzern die ein Werk der Literatur in den gelungensten Fällen neu erschaffen, ist es noch viel schlimmer. Man kann es Vadim Jendreyko gar nicht hoch genug anrechnen, dass er Swetlana Geier porträtiert hat, die bis ins hohe Alter ihre große Familie gemanagt und die fünf großen Werke Dostojewskijs übersetzt hat.


Das Schreiben und das Schweigen – Friederike Mayröcker
von Carmen Tartarotti  D 2009 93 Min.
Mi. 27.5. 18:00,  Mo. 1.6. 18:00
Friederike Mayröcker ist keine Protagonistin, die den Mediengesetzen gehorcht.
Im Lichte ihrer Aura kollabieren viele Kategorien. Deshalb ist der Film auch
kein klassisches Portrait. Er führt den Zuschauer auf subtile und poetische Art und Weise in die Nähe des Mayröckerschen „Schreiblebens“, das zunächst fremd erscheint. Man sieht das Andere und ist versucht zu fragen, was für ein Leben führt diese Frau, worauf kommt es ihr an? Aber die Frage kommt an uns zurück. In diesem Spannungsfeld entsteht eine leise Provokation, die eine tiefe menschliche Erfahrung
freisetzt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.literaturdokumentarfilm.de

Exhibition on Screen im Rex-Kino

Ab 31.5. ca. 15:00 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Exhibition on Screen im Rex-Kino"
OmU
2014

Das Rex-Kino zeigt: EXHIBITION ON SCREEN

Versäumen Sie keinesfalls die unglaubliche Kunstfilm-Saison im Kino.

Ihr Sitzplatz in der ersten Reihe vor den berühmtesten Kunstgegenständen der Welt.

Exhibition on Screen: Vincent van Gogh mit exklusivem Zugang zum Van Gogh Museum in Amsterdam

Mi. 29. April 18 Uhr (Mit einer Einführung:

"Starry, Starry Night - Der Mythos Vincent van Gogh"
von Michael Stockhausen (Kunsthistoriker, Universität Bonn)

Eintritt: 12 € / 10 € erm.


Die Ausstellung des Amsterdamer Van-Gogh-Museums auf der Kinoleinwand! Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Entdecken Sie die dramatische Geschichte und ikonischen Arbeiten des weltweit beliebtesten Künstlers Vincent van Gogh. Genießen Sie eine einmalige und detaillierte Besichtigung der Schätze des Amsterdamer Van-Gogh-Museums in einem brillanten und neuen Dokumentationsfilm über einen der weltweit faszinierendsten und beliebtesten Künstler. In Zusammenarbeit mit den Experten des Van-Gogh-Museum erleben Sie nicht nur die legendären Meisterwerke van Goghs auf der großen Leinwand, sondern erhalten einen intensiven Einblick hinter die Arbeit des Künstlers. Speziell geladene Gäste, darunter weltbekannte Kuratoren und Kunsthistoriker, geben anlässlich seines 125-jährigen Todestages exklusive Interviews und interpretieren dabei nicht nur die weltbekannten Gemälde sondern auch van Goghs Leben selbst. Wir präsentieren Ihnen diese fantastische Ausstellung in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln - natürlich in perfektem HD und brillantem 5.1. Surround Sound.

Exhibition on Screen: The Impressionisten von Paris, London und den USA
So. 31. Mai. ca. 15 Uhr

Die Sammlung des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel auf der Kinoleinwand! Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Entdecken Sie die Geschichte der größten Kunst-Revolutionäre: Mit Werken der weltweit beliebtesten Künstlern wie Monet, Renoir, Cezanne, Degas, Pissarro und vielen mehr. Ihre monumentalen Arbeiten sind weltbekannt, doch wer waren diese Künstler wirklich? Warum und wie genau haben sie gemalt? Was verbirgt sich hinter ihrer andauernden Attraktivität? Um diese und weitere interessante Fragen zu beantworten, bietet Ihnen dieser energetische und Aufschluss gebende Dokumentarfilm mit einen noch nie dagewesenen Gastvortrag des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel einen tiefen Einblick. Diese mit Spannung erwartete internationale Ausstellung aus Paris, London und den USA ist möglicherweise die umfassendste Untersuchung der Impressionisten in der Geschichte. Wir präsentieren Ihnen diese fantastische Ausstellung in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln - natürlich in perfektem HD und brillantem 5.1. Surround Sound.

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=HeM0gDTkN44

Schumann trifft Rex 2015

Ab 31. Mai bis 07. Juni im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Schumann trifft Rex 2015"
D / 2015
Schumann trifft Rex-Kino
31. Mai bis 07. Juni

DIE TRAPP-FAMILIE
Sonntag, 31. Mai 2015, 11:00 Uhr
Spielfilm (1956) mit Ruth Leuwerik und Hans Holt
Regie: Wolfgang Liebeneiner

Einführung: Dietmar Kanthak (GA)

 
Es war einer der größten Erfolge des deutschen Kinos in der Nachkriegszeit: „Die Trapp-Familie“ lockte 27 Millionen Besucher vor die Leinwand. Das lag zum einen an einer rührenden Geschichte, die von Harmonie und Durchhaltewillen erzählte, zum anderen am Aufgebot der Stars, über die der deutsche Film in den 50er Jahren verfügte: Ruth Leuwerik, Hans Holt, Josef Meinrad, Friedrich Domin, Agnes Windeck, Liesl Karlstadt, Joseph Offenbach.

Der Film basiert auf der (wahren) Geschichte der Familie von Trapp. Der verwitwete österreichische Baron Georg van Trapp, hochdekorierter U-Boot-Kommandant aus dem Ersten Weltkrieg, heiratet die Novizin Maria, die das Gesangstalent der sieben Kinder entdeckt und fördert. Als Georg bei der Weltwirtschaftskrise sein gesamtes Vermögen verliert, hält sich die Großfamilie mit Musik über Wasser. Vor dem Hitlerregime fliehen Eltern und Kinder nach Amerika; dort beginnt, nach manchen Schwierigkeiten, eine unvergleichliche musikalische Karriere.

EXHIBITION ON SCREEN: THE IMPRESSIONISTS
Sonntag, 31. Mai 2015, 15:00 Uhr

Einführung: Thomas Kliemann (GA)


Dokumentation von Phil Grabsky

Die Filmreihe „Exhibition on Screen“ bringt großartige Kunstaustellungen aus den berühmtesten Museen dieser Welt auf die Kinoleinwand. Diesmal geht es um die Impressionisten, um Künstler wie Monet, Renoir, Cezanne, Degas, Pissarro. Ihre Arbeiten sind weltbekannt, doch wer waren diese Künstler wirklich? Warum und wie genau haben sie gemalt? Was verbirgt sich hinter ihrer zeitlosen Attraktivität? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bietet die Dokumentation aus dem Musée du Luxemburg Paris, der National Gallery London und dem Philadelphia Museum of Art einen tiefen Einblick - mit Schwerpunkt auf der Sammlung des Pariser Kunstsammlers Paul Durand-Ruel.

In englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Eintritt: Euro 12/10 erm.

DAS FEST
Montag, 01. Juni 2015, 20:00 Uhr

Spielfilm (1998) mit Ulrich Thomsen und Henning Moritzen
Regie: Thomas Vinterberg
Musik: Lars Bo Jensen

 „Ich mache Filme", sagt der Regisseur Thomas Vinterberg, „weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen.“ Wenn das auf einen Film besonders zutrifft, dann ist es Vinterbergs „Das Fest“ aus dem Jahre 1998:  Eine Familienfeier beginnt als fröhliches Fest und endet in einem wahren Albtraum. Nach und nach kommt die Wahrheit über Missbrauch in der Familie ans Licht. „Das Fest“ ist ein streng nach den Regeln der dänischen Gruppe „Dogma 95“ produzierter Spielfilm, das heißt: Alle technischen Tricks des modernen Kinos fallen weg, vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort.

BILLY ELLIOT – I WILL DANCE
Sonntag, 04. Juni 2015, 11:00 Uhr

Spielfilm (2000) von Stephen Daldry
mit Jamie Bell, Julie Walters, Jamie Draven, Gary Lewis, Jean Heywood

 Vor dem Hintergrund des britischen Bergarbeiter-Streiks 1984/85 erzählt der Film die Geschichte des 12-jährigen Bergarbeitersohns Billy, der für seinen großen Traum lebt: Er will Tänzer werden – auch gegen den Widerstand in der Familie. „Billy Elliot – I Will Dance“, eine faszinierende Mischung aus Komödie, Sozial-und Selbstfindungsdrama, wurde mit fünfzig Filmpreisen und der gleichen Anzahl an Nominierungen gewürdigt. Eine Kritik von BR-Online resümiert: „Doch keine Minute entgleitet »Billy Elliot« zu einer grauen Sozialstudie. Kameramann Brian Tufano, der schon in Filmen wie »Trainspotting« und »Quadrophenia« zeigte, dass er ein Meister des visuellen Realismus ist, gelingen so kraftvolle wie poetische Bilder. Wer schon an Filmen wie »Brassed off« und »Ganz oder gar nicht« seine Freude hatte, wird in »Billy Elliot« alle Qualitäten des aktuellen britischen Kinos wiederentdecken. Humor, Authentizität und viel viel Gefühl.“

WIEDERSEHEN MIT BRUNDIBÁR
Sonntag, 07. Juni 2015, 11:00 Uhr

Dokumentarfilm von Douglas Wolfsperger

Regisseur Douglas Wolfsperger folgt der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne bei den Vorbereitungen für ihr neues Stück. Als den jungen Schauspielern gesagt wird, was sie erwartet, verdrehen viele die Augen: Es geht schon wieder um den Holocaust, als wäre der in der Schule noch nicht oft genug thematisiert worden! Die Hintergründe der Kinderoper „Brundibár" sind alles andere als leichte Kost. Uraufgeführt wurde das Theaterstück 1942 im KZ Theresienstadt, wo inhaftierte Kinder es insgesamt 55 Mal spielten. Die Nationalsozialisten haben „Brundibár" in den Propagandafilm "Theresienstadt" eingebaut, um der Außenwelt vorzutäuschen, dass die Deportierten glücklich seien. Tatsächlich aber war „Brundibár" Ausdruck eines verzweifelten Verlangens nach einer normalen Kindheit. Als die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Berliner Schaubühne das KZ besichtigen, wird ihr Interesse an dem Stoff geweckt…

 Der berührende Höhepunkt des engagierten Films ist die Begegnung zwischen den Berliner Jugendlichen und der Auschwitz-Überlebenden Greta Klingsberg, die als 13-Jährige in Theresienstadt die Hauptrolle in „Brundibár“ gesungen hat.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur und Mitgliedern der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne statt.



Black Ice

Ab Di. 02.06. um 20 Uhr im Rex

Regie: Maarten van Rouveroy
Plakatmotiv "Black Ice"
NE / 2014
Di. 02.06. um 20 Uhr in Anwesenheit eines Tatzeugen von Greenpeace

Die packende Dokumentation "Black Ice" erzählt anhand von Originalaufnahmen die Geschichte der Arctic 30, einer Gruppe von Umweltaktivisten denen in Russland der Prozess gemacht wurde.
Was als "normaler" Greenpeace-Protest gegen Ölbohrung in der Arktis begann, entwickelte sich zu einem internationalen Gerichtsdrama nachdem 30 Aktivisten von russischen Spezialkommandos wegen Piraterie und Hooliganismus festgenommen wurden. Black Ice dokumentiert die Geschehnisse rund um diesen monatelangen Prozess der in einem Atemzug mit den Fällen von Pussy Riot und Mikhail Khodorkovsky genannt wird. Mehr Infos zum Film unter http://blackicemovie.net/

Victoria

Ab Preview: Mi. 03.06. im Rex

Regie: Sebastian Schipper
Plakatmotiv "Victoria"
Frei ab 12 Jahren
D / 2015
Eine Stunde noch, dann neigt sich auch diese Nacht in Berlin wieder dem Ende zu. Vor einem Club lernt Victoria (Laia Costa), eine junge Frau aus Madrid, vier Berliner Jungs kennen – Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff). Der Funke zwischen ihr und Sonne springt sofort über, aber Zeit füreinander haben die beiden nicht. Sonne und seine Kumpels haben noch etwas vor. Um eine Schuld zu begleichen, haben sie sich auf eine krumme Sache eingelassen. Als einer von ihnen unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie wie ein großes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz – und dann schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts... Mehr Infos zum Film unter http://www.senator.de/movie/victoria