Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Rex Lichtspieltheater und/oder der Neuen Filmbühne:

16. Bonner Schumannfest
D/2013
Ab 30.05.-09.06. im Rex
 
Regie: diverse

16. Bonner Schumannfest

Programm im Rex:

Der Ewige Bann
Do. 30.05. um 11.00 Uhr

Originaltitel: L'Éternel Retour
von Jean Delannoy
F 1943 | 107 Min. | Drama
Untertitel: Deutsch
Darsteller: Madeleine Sologne, Jean Marais, Jean Murat, Alexandre Rignault, Yvonne de Bray

Inhalt: Patrice, der mit seinem verwitweten Onkel und dessen bösartiger Verwandtschaft auf einem Schloß in der Bretagne lebt, findet die blonde Nathalie als neue Frau für den Onkel. Ein Liebestrank enthüllt jedoch Patrice und Nathalie ihre Liebe. Durch die Ränke der Familie sterben beide. Delannoy hat, nicht zuletzt dank der hervorragenden Dialoge von Jean Cocteau, die mystische Geschichte von Tristan und Isolde auf sehr ernsthafte, bisweilen schwermütige Weise in die Gegenwart transponiert, dramaturgisch gestützt von den Dekors Georges Wakhevitchs und der Musik Georges Aurics. Thematik und Zwischentöne machen den Film zu einem wichtigen Dokument des französischen Kinos unter der Okkupation 1940 bis 1944

 

FIRST POSITION - Ballett ist ihr Leben
So, 02.06 um 11.00 Uhr

von Bess Kargmann
USA 2012 | 90 Min. | Dokumentation
Darsteller: Jules Jarvis Fogarty, Gaya Bommer Yemini, Rebecca Houseknecht

Inhalt: Der Youth America Grand Prix ist der größte internationale Tanzwettbewerb der Welt. Neben vielen anderen modernen Tänzen ist auch Ballett eine der Kategorien, in denen die Tänzer/innen Stipendien im Wert von 250.000 US-Dollar gewinnen können. Die Meisterschaft ist eine der prestigeträchtigsten Wettbewerbe des professionellen Ballett-Tanzes. Aber die körperlichen und seelischen Opfer dafür sind nicht zu unterschätzen. Zu den etwa 5.000 Teilnehmern gehören auch die sechs Jugendlichen zwischen 10 und 17, denen diese Dokumentation folgt. FIRST POSTITION lief bereits auf diversen Filmfestivals und gewann dort einige

Argerich 
Deutschlandpremiere
Mo, 03.06. um 20.00 Uhr
In Anwesenheit der Tochter und Regisseurin Stephanie Argerich


CH 2012 | 95 Min. | Dokumentation
OmU

Inhalt: "Ich bin die Tochter einer Göttin", sagt Stéphanie Argerich über sich selbst. Die Göttin, das ist die Argentinierin Martha Argerich, eine der bekanntesten Pianistinnen der Welt, die bereits in jungen Jahren die Konzertsäle rund um den Globus füllte. Und auch Stéphanies Vater Stephen Kovacevich ist eine grosse Figur in der klassischen Musikszene. Die beiden leben getrennt, seit Stéphanie zwei Jahre alt ist, und haben weitere Kinder aus anderen Beziehungen. Dies beschert der jungen Frau, die eben selbst Mutter geworden ist, zahlreiche Halbgeschwister an verschiedenen Orten der Welt.

Schumann at pier 2
So, .09.06. um 11.00 Uhr

Komponist:   Robert Schumann
Dirigent:        Paavo Järvi
Kostüme:      Robert Schumann
Orchester::    Deutsche Kammerphilh. Bremen
Länge: 98 Min.

Inhalt: „Schumann at Pier2“ ist ein Konzertfilm der besonderen Art, er zeigt die vier Sinfonien von Robert Schumann aus einem neuen Blickwinkel. Stars des Films sind der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Schauplatz ist das Pier2 , eine ehemalige Werfthalle im Hafen von Bremen. Wo sonst Rock und Popkonzerte stattfinden, erarbeiten Orchester und Dirigent die vier Symphonien von Robert Schumann und präsentieren diese romantischen Meisterwerke einem jungen Publikum.

Mehr Infos zum Film unter http://www.schumannhaus-bonn.de/schumannfest/
 
Das Weiterleben der Ruth Klüger
Frei ab 12 Jahren
AT/2011
Ab 30.05. im Rex
 
Regie: Renata Schmidtkunz
Plakatmotiv "Das Weiterleben der Ruth Klüger"
Mit dem berührenden Dokumentarfilm „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ gelingt Filmemacherin Renata Schmidtkunz ein authentischer Einblick in die Ansichten einer außergewöhnlichen Frau und Holocaust-Überlebenden. Das einfühlsame Portrait über eine der bedeutendsten Literaturwissenschaftlerinnen unserer Zeit kommt, trotz intimer Nähe, ohne voyeuristischen Touch einer Homestory aus. Gleichzeitig spiegelt es hellsichtig den Umgang der Gesellschaft mit der Vergangenheit. Besonders Ruth Klügers unpathetische, unkonventionelle Art, ihre sensible Unerbittlichkeit und analytische Distanz in der Auseinandersetzung mit der Shoa macht dieses unprätentiöse Portrait sehenswert. Mehr Infos zum Film unter http://kairosfilm.de/
 
Ihr werdet euch noch wundern
F D/2012
Ab 06.06. in der Neuen Filmbühne
 
Regie: Alain Resnais
Nach seinem Tod erhalten Antoines (Denis Podalydès) Freunde einen Telefonanruf. Sie werden dazu aufgefordert, sich zum Haus der Verstorbenen zu begeben. In seinem letzten Willen hat der berühmte Schauspieler nämlich eine sehr spezielle Bitte vermerkt. Antoine war Theater-Darsteller, er und seine alten Kollegen spielten einst die Anouilh-Stücke "Eurydice" und "Cher Antoine". In seinem Testament bittet der Verschiedene, dass seine Kameraden ein Auge auf die Wiederaufführung des ihnen so vertrauten Stoffes werfen mögen. Die neuen Inszenatoren baten den Altschauspieler um dessen Rat, den er ihnen vor seinem Tod jedoch nicht mehr geben konnte. Nun findet sich der verbliebene Kreis von Schauspielern in seinem Haus zusammen, um gemeinsam ein Video von den Proben der jungen Theatergruppe anzusehen. Dabei durchleben sie noch einmal all die starken Gefühle, die sie mit den damaligen eigenen Proben und Vorstellungen verbinden, wie Liebe und Begeisterung, aber auch Verrat und Eifersucht. Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/ihr-werdet-euch-noch-wundern.html
 
Before Midnight
USA/2013
Ab 06.06. im Rex
 
Regie: Richard Linklater
Plakatmotiv "Before Midnight"
Der Gewinner des Silbernen Bären kehrt mit dem Abschluss der Trilogie zur Berlinale zurück! Im Jahr 1995 wurde Richard Linklaters BEFORE SUNRISE, ein unvergesslicher Film über das Lieben, das Leben und den Zauber des richtigen Augenblicks, für die Beste Regie ausgezeichnet. Neun Jahre später begeisterte BEFORE SUNSET, die berührende Geschichte um die wiederholt zufällige und verheißungsvolle Begegnung von Jesse (Ethan Hawke) und Celine (Julie Delpy), erneut das Berlinale Publikum.

Regisseur und Hauptdarsteller, die auch gemeinsam das Drehbuch schrieben, durften sich über eine Oscar®-Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch freuen. Inzwischen sind wieder neun Jahre vergangen: Mit BEFORE MIDNIGHT liefert Richard Linklater den langersehnten Höhepunkt der Welterfolge mit Kultstatus.

Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/cinema/before_midnight/13463/
 
Max Beckmann - Departure
Frei ab 6 Jahren
D/2012
Ab 06.06. im Rex
 
Regie: Michael Trabitzsch
Wie für andere Künstler seiner Generation war es die Erfahrung des Ersten Weltkriegs, die den Werdegang Max Beckmanns in neue, bis dato unbekannte Bahnen lenkte. Das Erlebnis existentieller Einsamkeit und der Verlust aller tragenden Konventionen machen ihn zu einem radikalen Wahrheitssucher. Direkt und unerbittlich „sieht“ er seine Zeit und immer wieder auch sich selbst an, um einen gültigen Ausdruck, eine bleibende Form zu finden, auf der Suche nach einer modernen Form der figurativen Malerei. So sehr Max Beckmanns Werke in ihrer Zeit, in der Erfahrung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt sind, so wenig haben sie bis heute an Wucht und Geheimnis verloren.
MAX BECKMANN – DEPARTURE ist ein Film der vielfachen Bewegung: An die Orte seines Wirkens, von Berlin über Frankfurt, Paris und Amsterdam bis nach New York; in eine ruhelose Zeit, dokumentiert in den vielfach erst kürzlich erschlossenen Selbstzeugnissen der Briefe und Tagebücher; besonders aber in Beckmanns Kunst selbst, deren Entwicklung vor allem anhand der Selbstbildnisse und drei der großen Triptychen Beckmanns – ABSCHIED, ANFANG, ARGONAUTEN – sichtbar und erfahrbar wird. Entstanden in Zusammenarbeit mit Mayen Beckmann, der Enkelin des Künstlers, und im besten Sinn begeisternd kommentiert von den Beckmann-Experten Didier Ottinger, Reinhard Spieler und Uwe M. Schneede, ist MAX BECKMANN – DEPARTURE das faszinierende Porträt eines einzigartigen Künstlers. Mehr Infos zum Film unter http://www.piffl-medien.de/film.php?&id=138&kat=alle#zumfilm
 
Tango Libre
Frei ab 6 Jahren
B L F/2012
Ab 13.06. im Rex
 
Regie: Frédéric Fonteyne
Plakatmotiv "Tango Libre"
Was wie ein Krimi beginnt, erweist sich als ein genau gezeichnetes Drama von fünf Menschen, deren Schicksal sich mehr und mehr verknüpft im Rhythmus des argentinischen Tango. Und was wie eine Dreiecksgeschichte beginnt, endet als durchgeknalltes Märchen. Dabei bietet das Drehbuch immer wieder überraschende Wendungen, um die Geheimnisse hinter den Figuren Stück für Stück zu entblättern. „Tango Libre“ ist eine berührende Geschichte von der Liebe und dem Mut, für sie die eigenen Grenzen zu überwinden. Gleichzeitig zeichnet der Film ein faszinierendes Porträt von Männlichkeit, das alle gängigen Klischees spielend bzw. tanzend auf den Kopf stellt. Ein toller Film, kunstvoll und sinnlich inszeniert. Wie schon bei „Eine pornographische Beziehung“ (2000) gelingt es Regisseur Frédéric Fonteyne, ein wenig neben der Spur konventioneller Draufsicht eine sehr glaubwürdige Geschichte von Menschen zu erzählen. Mehr Infos zum Film unter http://www.movienetfilm.de/tango/index.php
 
Die mit dem Bauch tanzen
Frei ab 6 Jahren
D/2013
Ab 20.06. im Rex
 
Regie: Carolin Genreith
Das Älterwerden ist ein Thema, das niemandem besonders behagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Vor allem Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechseljahre mit dem Klischee konfrontiert, dass ein "Altern in Würde" gleichbedeutend mit dem Verstecken des eigenen Körpers und der Besinnung auf eine Großmütterchen-Rolle sei. Die Mutter der Regisseurin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freundinnen alle Hemmungen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim Bauchtanz ihre Hüften kreisen. Carolin Genreith ist zu Beginn nicht besonders glücklich über das Hobby ihrer Mutter. So nimmt sie in ihrer Dokumentation, in der sie ihre eigene Mutter und zwei ihrer Freundinnen porträtiert, die Rolle der skeptischen Vertreterin ihrer Generation ein. Bei ihrer Arbeit lernt sie sehr unterschiedliche Lebensmodelle kennen.
Mehr Infos zum Film unter http://www.hupefilm.de/dokumentarfilm/bauchtanz.php
 
Promised Land
Frei ab 6 Jahren
USA/2012
Ab 20.06. im Rex
 
Regie: Gus van Sant
Plakatmotiv "Promised Land"
Fracking. Während in Deutschland wohl kaum jemand diesen Begriff aus der Erdgas-Förderung kennt, ist in Amerika längst eine vehemente Diskussion über Schaden und Nutzen der Technik entstanden. Mit ihrem Film „Promised Land“ bemühen sich Gus van Sant und seine Drehbuchautoren John Krasinski und Matt Damon differenziert Position zu dieser Debatte zu erzählen, bleiben genau dadurch in dramaturgischer Hinsicht aber auch etwas behäbig.