Wenn Gott schläft

Ab Mi. 18.10. um 20:30 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Till Schauder
Plakatmotiv "Wenn Gott schläft"
D / 2017
Im Jahr 2012 veröffentlichte der iranische Sänger Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, dass Tausende seine Hinrichtung forderten. In dem Song soll er Ali al-Naghi verunglimpft haben, einen der zwölf Imame, die von den Schiiten verehrt werden. Radikale Geistliche erließen eine Todes-Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von $100,000 auf ihn aus.
Der Fall sorgte für Aufsehen, die nationale und internationale Presse, von der New York Times über den Guardian bis zum Spiegel und der FAZ, berichteten.
Seit seiner Flucht lebt Shahin in Deutschland im Exil. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung durch die Todes-Fatwa ist allgegenwärtig. „Die Angst ist ein Teil von mir“. Ein Leben in Ungewissheit: Shahin könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen. Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/wenn-gott-schlaeft/index.php

The Square

Ab 19.10. im Rex

Regie: Ruben Östlund
Plakatmotiv "The Square"
Frei ab 12 Jahren
S D DK F / 2017
Gewinner der Goldenen Palme (Palme d'or) als Bester Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2017.

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Neben Hauptdarsteller Claes Bang (DIE BRÜCKE) vereint Östlund die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (MAD MEN) und Dominic West (THE WIRE) in seinem Ensemble.

Mehr Infos zum Film unter http://thesquare-film.de/

NEU: After Cinema Talk

Ab Fr. 20.10. im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "NEU: After Cinema Talk"
2017
Jeden dritten Freitag können Sie nach der Hauptvorstellung sich mit uns und anderen Kinobesuchern, im Foyer bei einem kleinen Umtrunk, über den Film austauschen.

Fr. 20.10. um 20:30 Uhr (Ende der Vorstellung: ca. 23:15 Uhr) mit Blade Runner 2049


30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.

Denis Villeneuve (Arrival, Sicario) führte Regie bei diesem mit Spannung erwarteten Sci-Fi-Thriller. Neben Harrison Ford (Indiana Jones, Star Wars: Das Erwachen der Macht), der erneut in seine legendäre Rolle des Rick Deckard schlüpft, zählen Ryan Gosling (La La Land, Drive), Ana de Armas (War Dogs), Sylvia Hoeks, Robin Wright (House of Cards, Die Lincoln Verschwörung), Mackenzie Davis (Always Shine), Carla Juri (Feuchtgebiete, Finsterworld), Lennie James (The Walking Dead), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy) und Jared Leto (Suicide Squad, Dallas Buyers Club) zu dem hochkarätig besetzten Cast. Als Produzenten fungieren Andrew A. Kosove, Broderick Johnson, Bud Yorkin und Cynthia Yorkin. Als Executive Producer zeichnen Ridley Scott, Tim Gamble, Frank Giustra, Yale Badick, Val Hill sowie Bill Carraro verantwortlich.
Mehr Infos zum Film unter http://www.bladerunnerfilm.de/site/

Daniel Hope - Der Klang des Lebens

Ab So. 22.10. 11 Uhr + Mi. 25.10. 16 Uhr (Schumann trifft Rex) im Rex

Regie: Nahuel Lopez
Plakatmotiv "Daniel Hope - Der Klang des Lebens"
D CH / 2017
Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere. Es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends.

Für Daniel Hope ist das Jahr 2016 ein Schlüsseljahr. Ein Jahr, indem sich berufliche und persönliche Kreise schließen. Als neuer Musik Direktor des Zürcher Kammerorchesters verbindet sich für den Geigenvirtuosen der persönliche Traum, einem renommierten Ensemble seine eigene musikalische Vision mitzugeben. Für den Menschen Daniel Hope ist das Jahr 2016 aber noch viel mehr. Mit dem Umzug nach Berlin, kehrt er zurück in das Land seiner Vorfahren. Daniel Hope wird 1973 in Südafrika geboren. Seine Mutter ist Tochter deutscher Exilanten mit jüdischen Wurzeln, die vor dem NS-Regime in letzter Minute flüchten und in Südafrika eine neue Heimat finden. Der Zweig seines Vaters ist irischer Abstammung. Als Kind erlebt Hope die Apartheid hautnah. Sein Vater ist ein kritischer intellektueller Verleger, der auch schwarze Autoren veröffentlicht und letztlich mit seiner Familie vor den politischen Repressalien aus Südafrika nach England emigrieren muss. Als Daniel Hope im Alter von nur vier Jahren in London auf den weltberühmten Geiger Yehudi Menuhin trifft, ist sein weiterer Lebensweg vorherbestimmt: Er möchte Geiger werden.
Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hope-der-klang-des-lebens-ab-19-oktober-im-kino/

Maudie

Ab 26.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Aisling Walsh
Plakatmotiv "Maudie"
Frei ab 12 Jahren
CDN / 2017
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut.

Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.

Mehr Infos zum Film unter http://maudie-derfilm.de/

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

Ab 26.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Claus Räfle
Plakatmotiv "Die Unsichtbaren - Wir wollen leben"
Frei ab 12 Jahren
D / 2017
Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden.

 Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein...

DIE UNSICHTBAREN ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Ko-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und in ihren Film integriert haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=IyECKXy80Uw

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2017/18

Ab 2017 im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2017/18"
GB / 2018
Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2017/18 im Rex-Kino.


Mit zwölf Titeln wird die Royal Opera House Live-Kinosaison 2017/18 das Publikum in mehr als 1500 Kinos in über 40 Ländern begeistern. Die neue Saison umfasst einige der beliebtesten Produktionen der Royal Opera und des Royal Ballet’s aus dem klassischen Repertoire, viele der besten Ballett- und Opernstars der Welt und vier brandneue Produktionen. Mehr als 130 Kinos in Deutschland und Österreich werden die Übertragungen live aus dem Covent Garden in London zeigen.

Eintritt: 17 € / 15 € ermäßigt


THE ROYAL BALLET
ALICE IM WUNDERLAND
So., 29.10.2017 11 Uhr

Die Originalcharaktere des Buches kommen in dieser verrückten Adaption von Lewis Carolls Erzählung auf die große Leinwand. Die britische Meistertänzerin Lauren Cuthbertson versprüht als Alice mädchenhaften Charme und wird dabei von den bekannten Figuren begleitet. Dazu gehören das nervöse weiße Kaninchen, der exzentrische, stepptanzende, verrückte Hutmacher, die rätselhafte Raupe und die grausame Herzkönigin.
Diese vielgeliebte Geschichte wird mit spaßigen Designs von Bob Crowley neu gestaltet, wenn wir Alice durch einen See voller Tränen ins Wunderland folgen, ihr beim Krocket spielen mit rosa Flamingos zusehen und den Besuch einer verrückten Teeparty erleben. Auf eine Fülle von Theatereffekten zurückgreifend, einschließlich Projektion und Puppenspiel, erschafft Crowley eine hypnotisierende Welt der Verzauberung, von der Grinsekatze bis zur sich windenden Raupe mit ihren 16 Beinen von spitzentanzenden Ballettänzern.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 50 MINUTEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET
DER NUSSKNACKER
So., 10.12.2017 11 Uhr
So., 24.12.2017 11 Uhr

Das Ballett ist ein klassischer Familien-Favorit dank Tschaikowskis faszinierender Musik, einem auf magische Weise wachsendem Weihnachtsbaum, einer Schlacht zwischen Spielzeugsoldaten und einer Mäusearmee. Die berühmten Rolle der Zuckerfee wird getanzt von Royal Ballet Primaballerina Sarah Lamb, ihr Prinz von Meistertänzer Steven McRae. Das von Darcey Bussell präsentierte Event sollte man nicht verpassen.
Peter Wright’s bezaubernde Produktion erzählt die Geschichte von Clara, getanzt von der Royal Ballet Primaballerina Francesca Hayward, deren Weihnachtsfest durch einen Besuch von Drosselmeier verwandelt wird, eines mysteriösen Zauberers und Herstellers magischer Spielzeuge. Drosselmeier möchte einen Fluch aufheben, der seinen Neffen, getanzt vom australischen Meistertänzer Alexander Campbell, in eine Nussknacker-Figur verwandelt hat.
Mit seiner Mischung aus exquisiten Bühnenbildern und weltberühmten Melodien bezaubert dieser Nussknacker seit seiner Premiere 1984 nun schon seit über 30 Jahren das Publikum. Die Produktion gibt der Kompanie Gelegenheit, ihre volle Energie zu zeigen, gemeinsam mit den Talenten der jungen Tänzer der Royal Ballet School. Die überwältigenden Kostüme – etwa 600 an der Zahl, deren Entstehung bis zur Weltpremiere zurück reicht – dürfen in dieser Show natürlich nicht
fehlen.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 15 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE

THE ROYAL OPERA
RIGOLETTO
So., 21.01.2018 11 Uhr

Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verfl ucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken … David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höfl inge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt …
Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte – abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers –, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Urauff ührung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 45 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL OPERA
TOSCA
So., 11.02.2018 11 Uhr

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Urauff ührung einen riesigem Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufi gsten aufgeführten Opern überhaupt – die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama um so deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN | ITALIENISCH  GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
DAS WINTERMÄRCHEN
So., 04.03.2018 11 Uhr

Christopher Wheeldon, künstlerischer Mitarbeiter des Royal Ballet, schuf 2014 seine Adaption von Shakespeares später großer Romanze Das Wintermärchen für das Royal Ballet. Anknüpfend an den Erfolg von Alice im Wunderland erhielt Das Wintermärchen bei der Urauff ührung begeistertes Lob von Kritik und Publikum für die intelligente, unverwechselbare und tiefbewegende, durch erlesenen Tanz erzählte Geschichte. Das Werk gilt heute weithin als moderner Ballettklassiker. Inhaltlich geht es um die Zerstörung einer Ehe durch verzehrende Eifersucht, die Aussetzung eines Kindes und eine scheinbar hoff nungslose Liebe. Doch nach Reue und Bedauern – und einer off enbar wundersamen Rückkehr ins Leben – gibt es am Ende Vergebung und Versöhnung. Mit der beeindruckenden Bühnenausstattung von Bob Crowley und der atmosphärischen Musik von Joby Talbot ist Das Wintermärchen ein meisterhaftes modernes Ballett, das eine bewegende Geschichte erzählt.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA
CARMEN
So., 11.03.2018 11 Uhr

Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung – Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufi g geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fi el bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaff enen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaff en, die von der traditionellen Auff assung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfi gur gab er eine neue Stimme.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, 20 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | FRANZÖSISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

ZU BERNSTEINS 100. GEBURTSTAG
THE ROYAL BALLET
BERNSTEINS VARIATIONS
So., 08.04.2018 11 Uhr

Leonard Bernstein war einer der ersten klassischen Komponisten in Amerika, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen Beifall fanden. Er schöpfte aus den unterschiedlichsten Quellen – griff  auf Jazz und die Moderne, die Traditionen jüdischer Musik und das Broadway-Musical zurück – und viele Partituren Bernsteins eignen sich ausgesprochen gut für den Tanz. Besonders verbunden war er Jerome Robbins, mit dem gemeinsam er Fancy Free und West Side Story auf die Bühne brachte. Zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten hat das Royal Ballet seine drei Choreographen mit der Aufgabe betraut, die dynamische Breite und Tanzbarkeit von Bernsteins Musik zu feiern. Das Programm umfasst zwei Welturauff ührungen, des Haus-Choreographen Wayne McGregor und des Künstlerischen Mitarbeiters Christopher Wheeldon – für beide Künstler jeweils der erste Streifzug zu Bernstein. Im Mittelpunkt des Programms steht die erste Wiederaufnahme des Balletts The Age of Anxiety, das Liam Scarlett, Artist-in-Residence des Royal Ballet, 2014 zu Bernsteins introspektiver Zweiten Symphonie schuf. Symphonie wie Ballett gehen auf W.H. Audens meisterhaftes, modernistisches Gedicht zurück, das selbst eine Reaktion ist auf die Atmosphäre der Enttäuschung und Ungewissheit, die auf das Ende des Zweiten Weltkriegs folgte.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL OPERA
MACBETH
So., 22.04.2018 11 Uhr

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück, das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaff en. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs – doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt. Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, 20 MINUTEN, DAZWISCHEN EINE PAUSE | ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
MANON
So., 06.05.2018 11 Uhr

Lescaut verhandelt mit einem Mitreisenden über seine Schwester Manon. Als sie dem Studenten Des Grieux begegnet, verlieben sich beide ineinander und fl iehen nach Paris. Der reiche Lebemann G.M. bietet Manon als seine Geliebte ein Luxusleben, und sie kann nicht widerstehen. Von Lescaut ermutigt, betrügt Des Grieux beim Kartenspiel, um an G.M.s Geld zu kommen. Sie werden des Falschspiels überführt. Manon wird als Prostituierte verhaftet und nach New Orleans deportiert, und Des Grieux folgt ihr. Auf der Flucht stirbt Manon an Erschöpfung. Kenneth MacMillans Quelle zu Manon war der französische Roman des 18. Jahrhunderts, den Massenet und Puccini bereits für die Oper adaptiert hatten. Das Ballett, am 7. März 1974 mit Antoinette Sibley und Anthony Dowell in den Hauptrollen uraufgeführt, gehörte bald zum festen Repertoire des Royal Ballet und  als Maßstab für dramatischen Erwachsenentanz.

GESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 35 MINUTEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

THE ROYAL BALLET
SCHWANENSEE
So., 17.06.2018 11 Uhr

Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett. Dieser bleibt dem PetipaIwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane, mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran. Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der Urauff ührung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

GESAMTDAUER: CA. 3 STUNDEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN
Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-live-cinema-season-201718

Home is not a place

Ab Mi. 01.11. im Rex

Regie: Pavel Schnabel
Plakatmotiv "Home is not a place"
D / 2015
Ein Film über das Zuhause-sein, das nichts mit einem Ort zu tun hat: Zuhause-sein mit anderen, Zuhause-sein in der Welt, Zuhause-sein im Theater. Pavel Schnabel begleitet in „HOME IS NOT A PLACE“ die Künstler des Frankfurter Straßentheaters „antagon“ durch eine spannende und spannungsreiche Saison.

Schauspieler und Tänzer aus aller Welt finden zusammen, finden ein Zuhause auf Zeit, oder finden es nicht. Manche verlieren ihr Herz, manche verlieren die Nerven. Immer gemeinsam, nie allein, und immer der Kritik ausgesetzt. Manche fügen sich ein und wachsen; aber man kann auch völlig verloren gehen, mitten unter Menschen…

Menschen voller Ideen und Phantasien treffen hier aufeinander. Menschen, die von der Freude am Theater beseelt und getrieben sind. Zu Beginn improvisieren, lachen, und experimentieren Madá, Anna, Nazli, und die anderen noch. Mit der Zeit ordnen Sie Ihre Kreativität den Stücken, die sie einstudieren, unter. Am Ende muss alles sekundengenau funktionieren. Jede Bewegung und jeder Handgriff muss sitzen – taktgenau. Denn es sind schwindelerregende, ja halsbrecherische Szenen, die das Theater zeigt. Riesige Stelzen, monströse Aufhäng-Vorrichtungen, Kostüme, die aus Träumen gemacht sind, Feuer und treibende Rhythmen: Das alles verschmilzt in unheimlicher Perfektion zu einer Show, die einem den Atem nimmt. „antagon“ erzeugt Schwindel.

 Pavel Schnabel spürt den Hoffnungen, Vorstellungen und Zielen der Künstler nach. Ihren Auseinandersetzungen mit den Anderen und mit sich selbst. Und ihrer Lust am Theater! Er folgt der Gruppe in ihre Wagenburg im Frankfurter Osten, einem Ort, an dem Tag für Tag unzählige Züge vorbeirasen. Einem vergessen wirkenden Ort, der im Frühjahr zum Leben erblüht. In wohlorganisiertem Chaos wird gelebt, getanzt und gespielt. Ein eigener Bauwagen ist der einzige Rückzugsort, den jeder der Künstler hat. Ansonsten gilt es stets, seinen Platz zu finden. In der Gruppe, auf der Bühne, im Leben.

Was macht das enge Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit Madá, Anna, Nazli, und den anderen? Wie schaffen sie es, die Person zu bleiben, die sie sind, und doch anders zu werden?

 Wie schaffen sie es, im ständigen bunten Treiben Zuhause zu sein?

Mehr Infos zum Film unter http://www.home-is-not-a-place.com/de/

Lady Macbeth

Ab 02.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: William Oldroyd
Plakatmotiv "Lady Macbeth"
Frei ab 12 Jahren
GB / 2017
England, 1856. Die schöne Katherine wird mit einem verbitterten und deutlich älteren Mann verheiratet. Die Ehe ist herzlos und die neue Familie betrachtet sie als unerwünschte Bürde. In diesem Umfeld vereinsamt die lebenshungrige junge Frau zusehends. Als ihr Mann zu einer längeren Reise aufbricht und sie allein zurücklässt, erwacht Katherine aus ihrer Lethargie. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem rebellischen Gutsarbeiter und ist schon bald nicht mehr bereit, ihr neu gewonnenes Glück wieder loszulassen. Ihr Ehemann kehrt schließlich zurück und entdeckt das Geheimnis seiner Frau. Doch Katherine ist wie verwandelt. Sie wird sich niemandem mehr unterwerfen und sie schreckt vor nichts zurück, um das zu bekommen, was sie begehrt...

Intensiv, elektrisierend und hochspannend - so hat man eine radikal liebende Frau schon lange nicht mehr im Kino gesehen. In William Oldroyds messerscharf geschliffenem Liebesdrama LADY MACBETH zeigt uns die wunderbare Florence Pugh in der Titelrolle, was starker Wille wirklich ist. Mit dieser furiosen Frauenfigur entsteht in meisterhaft arrangierten Tableaus eine hochkonzentrierte Dramatik, die diesen Film so schnell nicht wieder vergessen lässt. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=oOyz8wC57b4

Die Reise der Pinguine 2

Ab 03.11. im Rex

Regie: Luc Jacquet
Plakatmotiv "Die Reise der Pinguine 2"
D / 2017
Ein Wiedersehen mit der Antarktis: Zwölf Jahre, nachdem Regisseur Luc Jacquet mit seinem Dokumentarfilm „Die Reise der Pinguine“ den Oscar® gewann, kehrt er in die Heimat der Kaiserpinguine zurück. „Die Reise der Pinguine“ gehört mit über 25 Millionen Zuschauern weiterhin zu den weltweit erfolgreichsten Naturdokumentationen. Auch in Deutschland erzielt der Film mit 1,4 Millionen Zuschauern für eine Doku einen bis dahin ungeahnten Erfolg. Die Faszination für die einzigartigen Bewohner der Antarktis hat Jacquet nie losgelassen, und so organisierte er erneut eine Expedition ins ewige Eis, die sich im Herbst 2015 auf den Weg machte, über Monate hinweg unter extremsten Bedingungen das Leben in diesem einzigartigen Ökosystem zu filmen, das wie kaum ein anderes unmittelbar vom Klimawandel bedroht wird. Jacquet und sein Team drehten größtenteils in 4K-Ultra-HD-Auflösung und setzten dabei auch Drohnen und Tauchboote, die mit Kameras ausgestattet waren, ein. So entstanden sensationelle, noch nie dagewesene Bilder. Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/die-reise-der-pinguine-2

„zart & zackig“ – forever

Ab So. 05.11. um 11 Uhr im Rex

Regie: Annelie Runge und Andreas Michels
Plakatmotiv "„zart & zackig“ – forever"
D / 2917
Es geht um die Künstlerinnengruppe „zart&zackig“, die seit 30 Jahren zusammen ist. Die sieben Künstlerinnen sind zwischen 69 und 80 Jahren, sind voller Neid aufeinander, Aggression, Eifersucht, doch haben sie vor allen Dingen einander auch befruchtet, sich unterstützt und gefördert. Sie haben alle, außer einer, Kunst studiert: In Düsseldorf, Paris, Berlin, Hamburg, Köln und Bonn. Sie alle haben unzählige Preise im In-und Ausland erhalten, Auszeichnungen und Stipendien. Sie betrachten einander voller Staunen darüber, wie sie es geschafft haben, so lange zusammen zu bleiben. Sie sagen alle, dass sie aneinander gewachsen sind, sogar da – oder da besonders – wo sie Eifersuchtsexzesse und Kräche überwunden haben.
Mehr Infos zum Film unter http://www.zetundzet.de/

Kinderwagen-Kino

Ab Mi. 08.11. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kinderwagen-Kino"
diverse / 2017

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi. 08.11. um 11 Uhr "Die Reise der Pinguine 2"

Ein Wiedersehen mit der Antarktis: Zwölf Jahre, nachdem Regisseur Luc Jacquet mit seinem Dokumentarfilm „Die Reise der Pinguine“ den Oscar® gewann, kehrt er in die Heimat der Kaiserpinguine zurück. „Die Reise der Pinguine“ gehört mit über 25 Millionen Zuschauern weiterhin zu den weltweit erfolgreichsten Naturdokumentationen. Auch in Deutschland erzielt der Film mit 1,4 Millionen Zuschauern für eine Doku einen bis dahin ungeahnten Erfolg. Die Faszination für die einzigartigen Bewohner der Antarktis hat Jacquet nie losgelassen, und so organisierte er erneut eine Expedition ins ewige Eis, die sich im Herbst 2015 auf den Weg machte, über Monate hinweg unter extremsten Bedingungen das Leben in diesem einzigartigen Ökosystem zu filmen, das wie kaum ein anderes unmittelbar vom Klimawandel bedroht wird. Jacquet und sein Team drehten größtenteils in 4K-Ultra-HD-Auflösung und setzten dabei auch Drohnen und Tauchboote, die mit Kameras ausgestattet waren, ein. So entstanden sensationelle, noch nie dagewesene Bilder.
Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/die-reise-der-pinguine-2

Suburbicon

Ab 09.11. im Rex

Regie: George Clooney
Plakatmotiv "Suburbicon"
USA / 2017
Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde mit immerwährend glücklichen und jungen Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasenflächen ist Suburbicon in den 1950er Jahren die idyllische Postkarten-Antwort auf den amerikanischen Traum. Das Leben der Familie Lodge, die ein wichtiger Pfeiler der Gemeinde ist, wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Die Lodges geraten in einen Strudel ungewöhnlicher und höchst verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Der junge Nicky Lodge versucht währenddessen mit dem Verlust seiner Mutter klarzukommen und die seltsamen egoistischen Machenschaften der Erwachsenen zu verstehen. Doch seine Neugierde behindert die Versuche seines Vaters eine neue Familienordnung herzustellen. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges immer weiter um sich greift, nach außen hin unbemerkt bleibt, gerät die Gemeinde zunehmend zu einem wütenden Mob: Der Grund dafür ist die erste farbige Familie, die soeben in die Nachbarschaft zieht... Mehr Infos zum Film unter http://www.suburbicon-film.de/trailer/

Nicht ohne uns!

Ab So., 12.11. um 11 Uhr.´ im Rex

Regie: Sigrid Klausmann-Sittler
Plakatmotiv "Nicht ohne uns!"
D / 2016
So. 12.11. um 11 Uhr in Zusammenarbeit mit Kinderhilfswerk Terre des Hommes im Rex-Kino.
In Anwesenheit der Regisseurin Sigrid Klausmann-Sittler, Walter Sittler und einem Mitarbeiter von Terre des Hommes.


15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums.

Alle 16 Kinder lassen uns Teil haben an ihren Gedanken, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen:
REBEKKA, die sich mit dem Blindenstock durch die dörfliche Idylle ihrer Schweizer Heimat und über Bahnsteige und Unterführungen tastet, und so gerne Tierärztin werden würde, VINCENT, der mit seiner Familie in Österreich auf einer Berghütte wohnt, den Familienbetrieb trotz Klimawandel gerne übernehmen würde, der HIV-positive LUNIKO, aus dem südafrikanischen Millionen-Township Khayelitsha, der nie ohne Angst zur Schule gehen kann, ENJO, der kleine Philosoph und Naturschützer, tief verbunden mit seiner Welt zwischen Churfirsten und Walensee, SANJANA aus einem Rotlichtviertel in Indien, die das schlechte Bildungssystem in Indien bemängelt, SAI, die Intellektuelle aus New York, die Indien hinter sich gelassen hat und täglich zwischen Flushing Queens und Manhattan pendelt, die Waise ALPHONSINE, die trotz ihrer traurigen Lebensgeschichte aufrecht durch das Dorf an der Elfenbeinküste geht, TO, der Junge aus der Provinz Luang Prabang in Laos, der nicht die Schule schwierig findet, sondern die 2-stündige Reise im Boot über den Mekong und im Tuk-Tuk Bus, durch brandgerodetes Gebiet. EKHLAS, das Beduinen-Mädchen aus Jordanien, das Mitleid mit den syrischen Nachbarn hat und mit Sorge feststellt, dass es immer weniger Wasserstellen gibt, wo sie ihr Zelte aufschlagen können. JAFER, der in seinem kurze Leben bereits allzu viel Kriegsgräuel im Irak erleben musste, FINYA, die sich ihrer geborgenen Kindheit in Deutschland bewusst ist und dennoch fürchtet, dass es so wohl nicht für immer bleiben wird, oder YAMABUKI aus Japan, der inständig hofft, dass die Radioaktivität nach dem Fukushima-Unglück in seiner Gegend einfach nicht so schlimm sein kann. VALERIA aus Peru, die heute nicht mehr im Fluss ihrer Kindheit baden darf, weil dieser derart verschmutz ist, dass es schon krank macht nur die Hand ins Wasser zu stecken, LUCILA aus Argentinien, die einmal Theaterschauspielerin werden möchte und es traurig findet, dass immer mehr Bäume in ihrem Delta gerodet werden, um immer neue Häuser zu bauen und die Natur dadurch zunehmend ins Ungleichgewicht gerät. Oder PERLA aus Island, die begeistert ist von ihrem sauberen Heimatland und einen der zentralen Wünsche sehr klug auf den Punkt bringt: „Alle Kinder wollen jemanden haben, dem sie vertrauen können, der ihnen im Leben hilft, eine Familie und auch Freunde, die sich um sie kümmern und lieben wie es Eltern tun. Nichts ist wichtiger als das.“

Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern. Ein Film über die Zukunft des Planeten, die diese Kinder einmal mit gestalten wollen – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!
Mehr Infos zum Film unter http://www.nichtohneuns-film.de/

The Big Sick

Ab 16.11. im Rex

Regie: Michael Showalter
Plakatmotiv "The Big Sick"
USA / 2017
Kumail (Kumail Nanjiani) bemüht sich verzweifelt um eine Karriere als Stand-up-Comedian, während er die Miete für sein spartanisches Chicagoer WG-Zimmer als Teilzeit-Uber-Fahrer verdient. Wenn er nicht auf der Bühne steht oder im Auto sitzt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie, die von Pakistan nach Amerika kam, als er noch ein Kind war. Alle Nanjianis leben seit jeher in arrangierten Ehen und erwarten von Kumail dasselbe. So präsentieren ihm seine Eltern jedes Mal, wenn er zum Essen kommt, eine neue pakistanische Heiratskandidatin, die „ganz zufällig“ vorbeigekommen ist – mit Lebenslauf und Foto im Gepäck. Doch die elterlichen Traditionen und Ansichten ergeben für Kumail keinen Sinn – schließlich ist er Amerikaner! Um seine Familie nicht zu verletzen, führt er eine Art Doppelleben: Während seine Eltern dem Glauben verhaften, er sei ein guter pakistanischer Sohn, schaut er sich lieber lustige Videos auf YouTube an anstatt zu beten und trifft sich ziellos mit Frauen, die er sich selbst aussucht, während er die „Bewerbungen“ der pakistanischen Frauen zu seinen „(E)X-Akten“ legt. Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/meine_zeit_mit_emily-the_big_sick

100 Kinos erinnern Bruno Schulz weltweit. Zum – 75. Jahrestag seiner Ermordung - "BILDER FINDEN"

Ab 19.11. | Einmaliger Einsatz im Rex

Plakatmotiv "100 Kinos erinnern Bruno Schulz  weltweit. Zum – 75. Jahrestag seiner Ermordung - "BILDER FINDEN""
2017
BILDER FINDEN – Der Film
2017 ist der 125. Geburts- und 75. Todestag von Bruno Schulz (1892 – 1942)

Bruno Schulz, der weltweit hochgeachtete polnisch-jüdische Schriftsteller (in 26 Sprachen übersetzt) und Maler hat unter dem Schrecken der deutschen Besatzung 1941/42 in der galizischen Stadt Drohobycz, um sein Leben zu retten, in der von dem Wiener SS-Führer Felix Landau okkupierten Villa Wandfresken für dessen Kinder gemalt.
Am 19. November 1942 ist Bruno Schulz von der SS erschossen worden.

 Diese Wandbilder sind nach dem Ende des II. Weltkriegs trotz intensiver Suche nicht wieder gefunden worden.

Am 9. Februar 2001, hat das Filmteam des Dokumentarfilmers Benjamin Geissler die lange verschollenen geglaubten Bilder wiederentdeckt.

Im Mai 2001 wurden Fragmente dieser Wandmalereien von Mitarbeitern der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in einer geheimen Aktion aus den Wänden der Villa herausgetrennt und illegal nach Israel ausgeführt. Das Vorgehen Yad Vashem’s führte zu einer weltweiten Kontroverse (Titelseite New York Times, Time Magazine, Le Monde, La Repubblica, The Guardian, Ha’aretz, Gazeta Wyborcza, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, etc..).

 „Bilder finden” dokumentiert filmisch minutiös, die Suche, das Finden und das Verschwinden der Wandmalereien des Bruno Schulz. Dabei erzählt der Film auch die Geschichte einer der umstrittensten Museums- Akquisitionen der letzten Jahre. Yad Vashem beansprucht das moralische Recht die Arbeiten zu „sichern”. Ukrainische und polnische Offizielle sprechen von einem Verbrechen. Aber was sagen jüdische Menschen aus Drohobycz in der Ukraine und in Israel dazu...
Mehr Infos zum Film unter http://www.benjamingeissler.de/DEUTSCH/Bilder-DE.htm#Film

Human Flow

Ab So. 19.11. 17:45 Uhr | Mi. 22.11. 14:15 Uhr | Einmaliger Einsatz im Rex

Regie: Ai Weiwei
Plakatmotiv "Human Flow"
USA / 2017
Rund um die Welt sind derzeit mehr als 65 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um vor Hunger, Klimawandel und Krieg zu fliehen. HUMAN FLOW ist eine epische filmische Reise des international renommierten Künstlers Ai Weiwei, in der er dieser gewaltigen Völkerwanderung ein bildgewaltiges und eindrucksvolles Gesicht gibt. Der Dokumentarfilm beleuchtet das erschütternde Ausmaß dieser Bewegung ebenso wie ihre zutiefst persönlichen Auswirkungen auf den Einzelnen.

Im Verlauf eines ereignisreichen Jahres folgt der Film einer Reihe von bewegenden Geschichten von Menschen rund um die Welt durch 23 Länder, u.a. Afghanistan, Bangladesch, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Irak, Israel, Italien, Kenia, Mexiko und Türkei. HUMAN FLOW begleitet die Menschen auf ihrer verzweifelten Suche nach Sicherheit, Schutz und Gerechtigkeit: von überfüllten Camps über lebensgefährliche Meeresüberquerungen zu von Stacheldraht bewehrten Grenzen; von Vertreibung und Desillusionierung zu Mut, Ausdauer und Anpassung; von der quälenden Erinnerung an das zurückgelassene Leben zu unsicheren Zukunftsaussichten. HUMAN FLOW erscheint in einer kritischen Zeit, in der Toleranz, Mitgefühl und Vertrauen mehr denn je gebraucht werden. Der eindringliche Film ist ein Zeugnis für die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und wirft eine der Fragen auf, die prägend für dieses Jahrhundert sein werden: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen? Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=V1wMLm4g4jI

Wer war Hitler

Ab Mi. 22.11. um 17 Uhr | Mi. 29.11. um 15:15 | Einmaliger Einsatz im Rex

Regie: Hermann Pölking
Plakatmotiv "Wer war Hitler"
Frei ab 12 Jahren
D / 2017
Nicht erst seit Hitlers Tod wurde zahllos versucht, sich dem Mann aus Braunau in Oberösterreich anzunähern und das „Phänomen“ Adolf Hitler zu erklären. So aber ist seine Biografie noch nie erzählt worden: In dem Dokumentarfilm WER WAR HITLER kommen neben knappen Verortungen durch eine Sprecherin ausschließlich Zeitgenossen und Hitler selbst zu Wort: keine Interviews, kein Reenactment, keine Erklärgrafiken und technischen Spielereien. Die Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien werden mit neuem, vielfach unveröffentlichtem Archivmaterial montiert. Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschaftsbild der Jahre 1889 bis 1945. Mehr Infos zum Film unter http://wer-war-hitler.de/

Aus dem Nichts

Ab 23.11. im Rex

Regie: Fatih Akın
Plakatmotiv "Aus dem Nichts"
Frei ab 16 Jahren
D / 2017
Der neue Film von Fatih Akın mit Diane Kruger.
Ausgezeichnet auf den Filmfestspielen von Cannes 2017:
Beste Darstellerin (Diane Kruger)


Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit - für sie gibt es keine Alternative. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=5lZjdd58Myo

Casting

Ab 23.11. in der Neuen Filmbühne

Regie: Nicolas Wackerbarth
Plakatmotiv "Casting"
D / 2017
Für ihren ersten Fernsehfilm sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. Produzent und Team verzweifeln, doch Gerwin freut sich über die Mehrarbeit: Er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht Dialogsätze für die prominenten Bewerberinnen ein, die eigentlich alles andere nötig haben, als sich einem Casting zu stellen.

Was für eine atemberaubende SchauspielerInnenriege: Judith Engel, Ursina Lardi, Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Marie-Lou Sellen, Victoria Trauttmansdorff, Milena Dreißig, Nicole Marischka, Andreas Lust und Stephan Grossmann. Und was für ein erfrischender, besonderer, lustiger, mit dem Thema Casting, Inszenierung, Inszenierung der Inszenierung spielender, vielschichtiger und überraschender Film. Weit über den Rahmen von Castings, Filmgeschäft und Probensituationen hinaus öffnet CASTING dabei äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam den Blick auf eine Welt, in der Selbstvermarktung zu unser aller Alltag geworden ist. Mehr Infos zum Film unter http://www.casting-der-film.de/

Auf Ediths Spuren

Ab So. 26.11. um 11 Uhr | Mi. 29.11. um 16:45 Uhr im Rex

Regie: Peter Stephan Jungk
Plakatmotiv "Auf Ediths Spuren"
D RUS GB AUT / 2017
Edith Tudor-Hart, eine mutige Frau mit einer Mission.
Ein Film über eine Spionin, Fotografin und die Entdeckung eines Familiengeheimnisses. Edith Tudor-Hart rekrutierte einen der wichtigsten Spione des 20. Jahrhunderts. 1908 in Wien geboren, war die jüdische Großtante des Regisseurs Peter Stephan Jungk unter anderem Kommunistin, Montessori-Kindergärtnerin, Bauhaus-Schülerin und eine erfolgreiche Spionin des sowjetischen Geheimdienstes KGB.
Mehr Infos zum Film unter http://www.trackingedith.com/trailer/

Manifesto

Ab Mi. 29.11. um 18:30 Uhr im Rex

Regie: Julian Rosefeldt
Plakatmotiv "Manifesto"
OmU
D AUS / 2015
Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/manifesto/

Plötzlich Santa

Ab 16.12. in der Neuen Filmbühne

Regie: Terje Rangnes
Plakatmotiv "Plötzlich Santa"
N / 2016
Niemand liebt das Weihnachtsfest mehr als der Tischler Andersen. Verkleidet mit weißem Rauschebart und rotem Mantel, möchte er seine Familie an Heiligabend überraschen. Dabei rutscht der Tollpatsch auf dem Glatteis vor der Tür aus, fällt auf den mit Geschenken voll gepackten Schlitten und saust ungebremst den Berg hinunter – geradewegs gegen einen Baum. Eine schöne Bescherung, denn alle Geschenke sind kaputt. Zu seiner großen Überraschung trifft er dort auf den echten Weihnachtsmann, der Andersens Dilemma erkennt und ihm kurzerhand einen Tausch vorschlägt. Da seine Familie noch nie einen echten Tischler gesehen habe, bittet er ihn, seinen Kindern einen Besuch abzustatten. Im Gegenzug übernimmt er die Bescherung bei der Familie Andersen. Ein unvergesslicher Weihnachtsabend voller Wunder und Magie beginnt. Mehr Infos zum Film unter http://www.capelight.de/ploetzlich-santa

Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2017

Ab So. 31.12. um 17 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung: Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern 2017"
D / 2017
Das Silvesterkonzert mit Sir Simon Rattle und Joyce Didonato.

Zum letzten Mal dirigiert Sir Simon Rattle die schillernde Silvestergala als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.


So. 31. Dez. 2017
Beginn: 17 Uhr
Ende: 19 Uhr

Eintritt: 24 € / 20 € erm.

Der Vorverkauf beginnt ab Di. 12.12.
Vorbestellte Karten müssen bis Sa. 30.12. abgeholt werden.


Vorbestellungen werden bereits unter 0228 / 62 23 30 entgegengenommen.

Mit ihrem flexiblen, schlanken und zugleich dunkel timbrierten Mezzosopran hat Joyce DiDonato schon mehrfach das Publikum der Philharmonie begeistert. Jetzt ist sie an der Seite von Sir Simon Rattle Stargast im Silvesterkonzert und widmet sich der verschwenderisch ausgegossenen Schönheit in Richard Strauss’ Orchesterliedern. Dazu gibt es Werke von Dvořák, Strawinsky, Bernstein und Schostakowitsch – voller Virtuosität, Grazie und Humor.

Antonín Dvořák Karneval, Konzertouvertüre op. 92 (ca. 9 Min.)

Igor Strawinsky Pas de deux aus Apollon musagète (ca. 5 Min.)

Richard Strauss Die heiligen drei Könige aus Morgenland op. 56 Nr. 6 | Zueignung op. 10 Nr. 1 | Morgen op. 27 Nr. 4 | Wiegenlied op. 41 Nr. 1 | Muttertändelei op. 43 Nr. 2 (ca. 30 Min.)

Leonard Bernstein 3 Dance Episodes aus On the Town (ca. 10 Min.)

Leonard Bernstein Take Care of this House (ca. 4 Min.)

Dmitri Schostakowitsch Suite aus dem Ballett Das goldene Zeitalter op. 22a (ca. 17 Min.)

»Ich hoffe, die Berliner wissen, was Sie an diesem Saal haben. Er ist fantastisch«, schwärmte Joyce DiDonato in einem Interview, das sie anlässlich ihres Debüts in einem Orchesterkonzert der Berliner Philharmoniker im April 2015 für die Digital Concert Hall gab. Die amerikanische Sängerin bezauberte damals bei den Osterfestspielen in Baden-Baden und in Berlin mit ihrem flexiblen, schlanken, doch gleichzeitig dunkel timbrierten Mezzosopran als Marguerite in Hector Berlioz’ La Damnation de Faust. »Hinreißend nuanciert« und »engelsgleich« – so die Presse – sei ihre sängerische Darbietung. In der vergangenen Saison konnte man das »Girl aus Kansas«, wie sie sich selbst oft scherzhaft bezeichnet, als Solistin in einem weiteren Werk des französischen Komponisten erleben: der lyrischen Szene La Mort de Cléopâtre. Dass sie auch eine begnadete Liedinterpretin ist, bewies sie darüber hinaus in zwei Liederabenden der Stiftung Berliner Philharmoniker. Nun ist Joyce DiDonato der Stargast der philharmonischen Silvesterkonzerte und präsentiert mit Orchesterliedern von Richard Strauss eine weitere Facette ihrer künstlerischen Vielseitigkeit.

Den Auftakt des Programms zum Jahresausklang macht Antonín Dvořáks Konzertouvertüre Karneval, ein Werk, das zu einer Ouvertürentriologie mit philosophischen Anspruch gehört. Der tschechische Komponist fasst darin die wichtigsten Aspekte des menschlichen Seins in Töne: Natur, Leben und Liebe. In Karneval huldigt Dvořák in mitreißenden, überschäumenden Klängen die Lust am Leben. Mit dem Pas de deux aus dem Ballett Apollon musagète, der Assoziationen an den Wiener Walzer weckt, zeigt Igor Strawinsky, der Schöpfer so energetischer Werke wie L’Oiseau de feu oder Le Sacre du printemps, seine elegante, beschwingte und zärtliche Seite.

Ganz andere Stimmungen beschreibt Leonard Bernstein in den Tanzepisoden seines 1944 uraufgeführten Musicals On the Town – schmissig, frech, jazzig. Das Stück handelt von den Liebesabenteuern dreier Matrosen, die für 24 Stunden in New York Landgang haben. Als »Rausschmeißer« erklingt die Suite aus dem Ballett Das goldene Zeitalter, in dem Dmitri Schostakowitsch witzig, ironisch und bissig das Lebensgefühl der sogenannten »Wilden Zwanzigerjahre« persifliert und gleichzeitig auf humorvolle Weise Gesellschaftskritik übt. Dem Ballett war kein Erfolg beschieden, wohl aber der Ballettsuite, die der Komponist aus vier Sätzen zusammenstellte. Besonders der dritte Satz, die Polka, erfreut sich großer Beliebtheit und macht Lust auf einen rauschenden Jahreswechsel.
Mehr Infos zum Film unter https://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/details/51099/

Exhibition on Screen: Staffel 5

Ab Januar im Rex

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Staffel 5"
OmU
GB / 2018
Die fünfte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Rex-Kino:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

Die Filme der letzten vier Staffeln von EXHIBITION ON SCREEN wurden weltweit von über einer Million Menschen gesehen und in 55 Ländern gezeigt. EXHIBITION ON SCREEN produziert marktführend Filme von den erfolgreichsten Kunstveranstaltungen aus Galerien auf der ganzen Welt in den Kinos. Verknüpft mit Künstlerbiografien und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen der Galerien sind die Filme nicht nur informativ und verständlich, sondern auch sehr unterhaltsam. Gefilmt für die große Leinwand, offenbaren sie eindringliche, cineastische Reisen durch die beliebtesten Kunstwerke der Geschichte und ihren Schöpfern.

DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS:
Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016

So., 28.01. um 15 Uhr
Mi., 31.01. um 17 Uhr
Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren.
DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS: Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016
In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.'

CÉZANNE PORTRAITS EINES LEBENS
Aus der National Portrait Gallery London, Musée d’Orsay Paris  & National Gallery of Art Washington DC

So., 18.03. um 15 Uhr
Mi., 21.03.
um 17 Uhr
EOS freut sich sehr, die populärste Ausstellung des Jahres 2017 zu präsentieren. Der Portrait-Werke Paul Cézannes gewidmet, eröffnet die im Film gezeigte Ausstellung in Paris, bevor sie nach London und im Anschluss nach Washington reist. Man kann die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht ausreichend würdigen, ohne die Bedeutung und das Genie Paul Cézannes zu verstehen. Mit Hilfe von Interviews renommierter Kuratoren und Experten der National Portrait
Gallery London, dem MoMa New York, der National Gallery of Art Washington und dem Musée d’Orsay Paris sowie der Korrespondenz des Künstlers selbst, nimmt der Film das Publikum mit auf eine Reise jenseits der Ausstellung. Wir besuchen die Orte, an denen Cézanne lebte und arbeitete und beleuchten einen Künstler, der sicherlich einer der am wenigsten bekannten Impressionisten ist – bis jetzt. Gefilmt wurde in Paris, London, Washington und dem Süden Frankreichs.

CANALETTO UND DIE KUNST VON VENEDIG
Basierend auf der Ausstellung in der Queen’s Gallery,
Buckingham Palace

So., 29.04. um 15 Uhr
Mi., 02.04. um 17 Uhr

Aus einer der weltgrößten Kunstsammlungen heraus entsteht die beeindruckende Geschichte von Canaletto und der Stadt, die er durch seine Kunst mit Millionen Menschen teilte. Der Film bietet dem Zuschauer nicht nur einen exklusiven Zugang zu der mit Spannung erwarteten Ausstellung in der Queen’s Gallery, er öffnet auch die Türen zu Londons Buckingham Palace und Windsor Castle. Er nimmt den Zuschauer zudem mit an die Plätze und durch die Kanäle Venedigs, denen Canaletto mit seiner Kunst Unsterblichkeit verlieh. Expertenkommentare und die einzigartigen Einblicke von Kuratoren der Royal Collection, offenbaren die verblüffende Geschichte, wie Canalettos Werk einen Ehrenplatz in der privaten Galerie der Queen erhielt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=af_JPpzRfdY