The Assassin

Ab 30.06. im Rex

Regie: Hsiao-Hsien Hou
Plakatmotiv "The Assassin"
Frei ab 12 Jahren
ROC VRC HK F / 2015
Hsiao-Hsien HouChina, im neunten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Die Künste gedeihen, allen voran die Dichtkunst. Erstmals wird die poetische Idee der romantischen Liebe weithin gefeiert. Doch den Alltag der Menschen bestimmt ganz anderes: die Macht der Tang-Dynastie zerbröckelt, Ränke auf höchster Ebene vergiften die Atmosphäre. In diesem Spannungsfeld zwischen Privatem, Poesie und Politik erzählt der taiwanesische Meisterregisseur Hou Hsiao-Hsien eine so lyrische wie actionreiche Geschichte. Deren leuchtende Zentralgestalt ist die schöne Nie Yin-Niang. Sie ist eine Meisterin in der Kunst des Tötens. Nie Yin-Niang arbeitet als professionelle Attentäterin.

Als Kind von zehn Jahren wurde sie einst in die Fremde geschickt. Dort hat eine taoistische Nonne das Mädchen ausgebildet, zu einer Killermaschine von höchster Präzision. Ihre Fähigkeit soll sie nun, dreizehn Jahre später, im Dienst der Machterhaltung der Zentralregierung einsetzen. Die junge Frau wird in ihre einstige Heimat entsandt. Der Befehl: Nie Yin-Niang soll Tian Jian töten, den Gouverneur der größten militärischen Provinz im Norden Chinas. Er ist für sie kein Unbekannter. Denn als Kind war sie ihm, ihrem Cousin, einst zur Ehefrau versprochen worden. Die Konfrontation mit der Vergangenheit setzt Nie Yin-Niang zunächst widerstreitenden Gefühlen aus. Da ist einerseits die melancholische Erinnerung an eine Liebe, andererseits die Pflicht gegenüber den Auftraggebern. Sie nicht zu erfüllen, bedeutet einen ungeheuren Ehrverlust. Dazu sieht sich die Attentäterin mitten im Sturm politischer Probleme. Denn tötet sie den Gouverneur, werden dessen minderjähriger Sohn und damit dessen Mutter, Tian Jians machtbesessene und intrigante Gemahlin, die Provinz beherrschen. Nie Yin-Niang muss schwerwiegende Entscheidungen treffen – für sich und für ihre Heimat.

Regisseur Hou Hsiao-Hsien, eine Ikone des asiatischen Arthouse-Kinos, drehte mit THE ASSASSIN nach achtjähriger Schaffenspause seinen ersten Wǔxiá-Film. Seine erzählerische Raffinesse, exzellentes Schauspiel sowie insbesondere die an entlegenen Schauplätzen Chinas und in der inneren Mongolei kreierte Bildwelt fesseln. Ihm gelang eine Saga von geradezu hypnotischer Schönheit. Damit hat er 2015 beim Internationalen Filmfestivals in Cannes das Publikum und die Kritik begeistert. Auch die Jury unter Vorsitz von Joel und Ethan Coen. Sie hat Hou Hsiao-Hsien mit dem begehrten Regiepreis ausgezeichnet.
Mehr Infos zum Film unter http://www.delphi-filmverleih.de/filme/the-assassin.htm

Lou Andreas-Salomé

Ab 30.06. im Rex

Regie: Cordula Kablitz-Post
Plakatmotiv "Lou Andreas-Salomé"
D A / 2016
1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé
Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom

All' Opera aus Italien

Ab 03.07. im Rex

Plakatmotiv "All' Opera aus Italien"
OmU
IT / 2015
Die Opernsaison 2015/16 aus Italien als Kinoevent!

Alle Aufführungen werden mit deutschen Untertiteln präsentiert.


Mit All’Opera präsentieren wir Ihnen ab Dezember die größten italienischen Opern – aus dem Mutterland der Oper direkt ins Rex-Kino.
Starten Sie mit uns in eine imposante Opernsaison 2015/16 und erleben Sie die Meisterwerke der größten italienischen Komponisten, von Verdi über Puccini bis hin zu Rossini.

All’Opera bietet den Kinobesuchern ein vielseitiges Programm mit jungen Talenten und namhaften Künstlern wie Anna Netrebko und Diana Damrau.

Durch exklusive Hintergrundberichtserstattung sowie Interviews mit den Sängern bekommen Sie den Eindruck, sie befänden sich direkt auf oder sogar hinter der Bühne.

LA FAVORITA (Teatro La Fenice)
SONNTAG, 03. JULI 2016 UM 11 UHR
Eintritt: 17 € / 15 € erm.
Eine romantische und romanhafte Geschichte, in der Leidenschaft, Tod und Liebe eine große Rolle spielen. John Osborn verkörpert Fernando, den verliebten Mönch der jungen „Favoritin“ (Geliebten) des Königs von Kastilien, Alfons XI. Die musikalisch wunderschön untermalte Handlung spielt im Spanien des 14. Jahrhunderts, zur Zeit der Machtkämpfe zwischen Kirche und Staat und der daraus entstehenden Unruhen.
KOMPONIST: Gaetano Donizetti
DIRIGENT: Donato Renzetti
REGISSEUR: Rosetta Cucchi
LEONOR DE GUZMAN: Veronica Simeoni
DAUER 3h19 – MIT 1 PAUSE OPER IN 4 AKTEN

Mehr Infos zum Film unter http://www.all-opera.com/de/opere/la-favorita/

Sondervorstellung von Uno-Flüchtlingshilfe und SOS Mediterranee

Ab Mo. 4. Juli, um 20:00 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Sondervorstellung von Uno-Flüchtlingshilfe und SOS Mediterranee"
Sondervorstellung von
UNO-FLÜCHTLINGSHILFE und SOS MEDITERRANEE
„Seefeuer“ - Gewinner des Goldenen Bären 2016
Am Mo. 4. Juli, um 20:00 Uhr im Rex
Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit Vertretern der UNO Flüchtlingshilfe.

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen - Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.

Auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem besseren Leben verlieren Tausende Flüchtlinge auf den Mittelmeerrouten ihr Leben. Allein in diesem Jahr sind bislang fast 3.000 Todesfälle zu beklagen. Besonders gefährlich ist dabei die Route von Nordafrika nach Italien - nach Lampedusa, Sizilien, Kalabrien und Apulien.

Wer hilft diesen verzweifelten Menschen? Im Vorprogramm stellen Katrin Pfirrmann die Arbeit von SOS MEDITERRANEE und Dietmar Kappe das Engagement von UNHCR/UNO-Flüchtlingshilfe vor - begleitet werden ihre Ausführungen mit Bildern und einem Kurzfilm.

Zu den Organisationen: Mit ihrem Rettungsschiff „Aquarius“ ist SOS MEDITERRANEE im zentralen Mittelmeer auf Rettungskurs. Seit Beginn des Einsatzes (Februar 2016) konnte die Schiffscrew über 1.300 Flüchtlinge retten und medizinisch erstversorgen. Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Spendenpartner des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR), dessen Helfer u.a. im Mittelmeerraum Bootsflüchtlinge versorgen und betreuen.

Weitere Infos zu den  Organisationen:
www.uno-fluechtlingshilfe.de und www.sosmediterranee.org

Zu den Organisationen:
Mit ihrem Rettungsschiff „Aquarius“ ist SOS MEDITERRANEE im zentralen Mittelmeer auf Rettungskurs. Seit Beginn des Einsatzes im Februar 2016 konnte die Schiffscrew über 1.300 Flüchtlinge retten und medizinisch erstversorgen. Die UNO-FLÜCHTLINGSHILFE ist der deutsche Spendenpartner des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR), dessen Helfer u.a. Flüchtlinge im Mittelmeerraum versorgen und betreuen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.seefeuer.weltkino.de/#home

Nur wir drei gemeinsam

Ab 06.07. im Rex

Regie: Kheiron
Plakatmotiv "Nur wir drei gemeinsam"
Frei ab 12 Jahren
F / 2015
Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut, Entschlossenheit und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat (Kheiron) mit seiner Frau Fereshteh (Leïla Bekhti) und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeinis. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel „nur wir Drei gemeinsam“ nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält. Mehr Infos zum Film unter http://nurwirdreigemeinsam-derfilm.de/

14. Französische Filmtage

Ab 06.07.-20.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: diverse
Plakatmotiv "14. Französische Filmtage"
OmU
F / 2016

14. Französische Filmtage in der Neuen Filmbühne
wir freuen uns, Ihnen von Mi., 06.07., bis Mi., 20.07.2016, eine Aus­wahl aktueller französischer Filme in der Originalsprache präsentieren zu können.

Das Programm ist jetzt online.

http://www.filmtage-bonn.de

 

Et voilà

Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es in der Neuen Filmbühne (Bonn) und im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz ihnen in zwei Wochen 14 neue Französische Filme und einen Klassiker präsentieren zu können.

Vier Filme zeigen wir nicht ohne Stolz als deutsche Premieren:

Die Politsatire „Merci Patron !“ von François Ruffin
Die ergreifende Tochter-sucht-Mutter Geschichte „Je vous   souhaite d’etre follement aimée“ von Ounie Lecomte
Den Liebesfilm „Les Châteaux de sable“ von Olivier Jahan
Den César Gewinner bester französischer Film 2016 „Fatima“ von Philippe Faucon über eine 44-jährige Marokkanerin in Frankreich, die ihren beiden Töchtern durch unermüdliche Arbeit einen gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen will.

Nach dem wir letztes Jahr mit dem eher ernsten Film „Les Héritiers – Die Schüler der Madame Anne“ gestartet sind, eröffnen wir 2016 mit der meisterhaften Komödie „Retour chez ma mère“.

Wie in jedem Jahr ermitteln wir auch in 2016 wieder einen Publikums­preis­träger. Anders als in 2014, wo schon nach der ersten ausverkauften Vorstellung von „Monsieur Claude und seine Töchter“ der Ausgang klar war, gibt es in diesem Jahr im Vorfeld keinen erkennbaren Favoriten und wir sind sehr gespannt welcher Film sich an die Spitze der Zuschauergunst setzen wird.

Nach den Ergebnissen der Filme im Mutterland des Kinos müsste „La vache“ weit vorne liegen. Diese berührende Geschichte über einen modernen Hans im Glück, der mit seiner Kuh Jacqueline zu Fuß durch Frankreich reist und unfreiwillig zu einem Medienstar wird hat in Frankreich bereits 1,3 Mio. Besucher in die Kinos gelockt und ist noch in der Auswertung.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Ein spannendes Festival wünschen
Dieter Hertel und Jürgen Lütz

PS: Um Ihnen das Anschauen vie­ler Filme zu erleich­tern, gibt es – wie in den letz­ten Jah­ren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle Festival-Filme für ins­ge­samt 45,– € anschauen können.

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-bonn.de

Preview: Toni Erdmann

Ab Preview: Mi. 13.07. | Starttermin: 14.07. im Rex

Regie: Maren Ade
Plakatmotiv "Preview: Toni Erdmann"
D / 2016
Preview: Mi. 13.07. um 20 Uhr.
Offizieller Starttermin im Rex-Kino: 14.07.

Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.

Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/

Unterwegs mit Jacqueline

Ab 14.07. im Rex

Regie: Mohamed Hamidi
Plakatmotiv "Unterwegs mit Jacqueline"
F / 2016
Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.

UNTERWEGS MIT JACQUELINE ist eine genauso lustige wie ergreifende Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen. Die charmante Feelgood-Komödie hat in Frankreich bereits die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. An der Seite einer ganz besonderen vierbeinigen Hauptdarstellerin spielen der in Frankreich gefeierte Komiker Fatsah Bouyahmed sowie die Schauspiel-Stars Lambert Wilson und Jamel Debbouze.

Mehr Infos zum Film unter http://unterwegsmitjacqueline.de/

Mit besten Absichten

Ab 14.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Lorene Scafaria
Plakatmotiv "Mit besten Absichten"
USA / 2015
Nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns ist Marnie Minervini (SUSAN SARANDON) kürzlich von New Jersey nach Los Angeles umgezogen, um wieder näher bei ihrer Tochter Lori (ROSE BYRNE) – einer erfolgreichen, (aber immer noch allein lebenden) Drehbuchautorin – zu wohnen und sie mit mütterlicher Liebe zu überschütten. Ausgestattet mit einem beachtlichen Bankguthaben, das ihr von ihrem Mann hinterlassen wurde, hat Marnie es sich in einem tollen Apartment gemütlich gemacht, das neue iPhone immer griffbereit. Doch die Unmengen an SMS, Überraschungsbesuchen und Gesprächen voller ungebetener Ratschläge zwingen Lori bald dazu, klare Grenzen zwischen ihrer Mutter und ihrem Privatleben zu ziehen. Und auch Marnie findet Mittel und Wege, ihren unendlichen Optimismus und ihre energische Großzügigkeit in neue Bahnen zu lenken. Sie verändert das Leben anderer Menschen sowie auch ihr eigenes und findet eine neue Bestimmung.

Für Drehbuch und Regie von THE MEDDLER zeichnet sich Lorene Scafaria verantwortlich. In den Hauptrollen sind Susan Sarandon, Rose Byrne und J.K. Simmons zu sehen. Produziert wurde THE MEDDLER von Joy Gorman Wettels. Ausführende Produzenten sind Paul Green, Steve Golin, Shea Kammer und Susan Sarandon.

Liveübertragung der Bayreuther Festspiele mit Parsifal

Ab 25. Juli um 18:00 Uhr im Rex

Plakatmotiv "Liveübertragung der Bayreuther Festspiele mit Parsifal"
D / 2016
PARSIFAL
am 25. Juli 2016 ab 18:00 Uhr live im Rex-Kino


In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg - unter der musikalischen Leitung von Andris Nelsons.
Dauer: 345 Min. inkl. kinoexklusives Vorprogramm und zwei Pausen, jeweils eine halbe Stunde lang.

Vorverkauf ab Fr. 15. Juli
Eintritt: 22 € / 18 € erm.


Seit vielen Jahren bieten die Bayreuther Festspiele die Aufführungen aus dem Festspielhaus auch Zuschauern an, die keine der begehrten Festspielkarten erhalten haben. Zu diesem Zweck wird jeweils einmal im Jahr eine Aufführung auf technisch höchstem Niveau live im Kino und
zeitversetzt im Fernsehen übertragen sowie als DVD veröffentlicht. 2012 waren die Bayreuther Festspiele erstmals live in den Kinos zu erleben.
Im Jahr 2016 wird nun die Oper „Parsifal“ in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der musikalischen Leitung von Andris Nelsons am 25. Juli 2016 ab 18:00 Uhr live im Kino
übertragen. Die Übertragung wird in diesem Jahr etwas zeitversetzt zur eigentlichen Oper stattfinden, um mehr Kinobesuchern die Möglichkeit zu geben, die Übertragung anzusehen, und
um die Pausen sowie das Pausenprogramm etwas zu kürzen. Die Bayreuther Festspiele gehören zu den bekanntesten und renommiertesten Festspielen weltweit. Jahr für Jahr kommen rund 60.000 Besucher aus der ganzen Welt nach Bayreuth, um die
Aufführungen zu erleben. Die Nachfrage nach Karten übersteigt seit Jahrzehnten das verfügbare Kartenangebot, weshalb sich teils mehrjährige Wartezeiten ergeben. Durch die Kinoübertragung ist
es nun allen Wagnerbegeisterten möglich, in den Livegenuss einer Aufführung in herausragender technischer Qualität und mit einem kinoexklusivem Pausenprogramm zu kommen.

Exklusives Pausenprogramm im Kino

Neben der Liveübertragung bieten wir Ihnen vor der Aufführung und während der beiden Pausen ein exklusives Vor- und Pausenprogramm mit Interviews und Einführungen in jeden der drei Akte.
Moderiert wird das Pausenprogramm von Wagner-Kennern Axel Brüggemann.

Programmablauf


Vorprogramm für Kinos 18:00 – 18:15 Uhr
1. Akt „Parsifal“ (01h 45m) 18:15 – 20:00 Uhr
Pause für Kinos 20:00 – 20:20 Uhr
Pausenprogramm für Kinos 20:20 – 20:30 Uhr
2. Akt „Parsifal“ (01h 10m) 20:30 – 21:40 Uhr
Pause für Kinos 21:40 – 22:00 Uhr
Pausenprogramm für Kinos 22:00 – 22:10 Uhr
3. Akt „Parsifal“ (01h 20m) 22:10 – 23:30 Uhr
Ende der Oper: 23:30 Uhr
Ende der Übertragung: ca. 23:45 Uhr (nach Applaus und Abspann)
Mehr Infos zum Film unter http://www.wagner-im-kino.de/

Frühstück bei Monsieur Henri

Ab 21.07. in der Neuen Filmbühne

Regie: Ivan Calbérac
Plakatmotiv "Frühstück bei Monsieur Henri"
F / 2015
Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein. So stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=FfQU5EoOk3E

Seefeuer

Ab 28.07. im Rex

Regie: Gianfranco Rosi
Plakatmotiv "Seefeuer"
Frei ab 12 Jahren
OmU
I F / 2016
Gewinner des Goldenen Bären 2016

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale
Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.

Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte. Mehr Infos zum Film unter http://www.seefeuer.weltkino.de/