Frantz

Ab 29.09. im Rex

Regie: François Ozon
Plakatmotiv "Frantz"
Frei ab 6 Jahren
D F / 2016
Kurz nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt geht Anna (PAULA BEER) jeden Tag zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages legt Adrien (PIERRE NINEY), ein junger Franzose, ebenfalls Blumen auf das Grab von Frantz. Das Geheimnis um Adriens Anwesenheit im Ort nach der deutschen Niederlage entfacht unvorhersehbare Reaktionen. Mehr Infos zum Film unter http://www.frantz.x-verleih.de/

Mit dem Herz durch die Wand

Ab 29.09. in der Neuen Filmbühne

Regie: Mit dem Herz durch die Wand
Plakatmotiv "Mit dem Herz durch die Wand"
Frei ab 6 Jahren
F / 2015
Sie: eine junge schüchterne Pianistin, die sich auf einen Wettbewerb vorbereitet. Er: ein verschrobener ruheliebender Erfinder, der seit Jahren versucht, seine Ideen zu verwirklichen.

Das Problem: zwei hellhörige Wohnungen. Während sie kräftig in die Tasten haut, arbeitet er zu Unzeiten an seinen Kreationen – Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert. Sie sehen sich nie, hören sich dafür ständig und entwickeln schließlich eine einzigartige Liebesbeziehung.

Mit heiterem Witz und gnadenloser Angriffslust ist MIT DEM HERZ DURCH DIE WAND farbenfrohes und originelles Komödienkino aus Frankreich. Clovis Cornillac (ASTERIX BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN, MATHILDE – EINE GROSSE LIEBE) und Mélanie Bernier (MADEMOISELLE POPULAIRE, DAS LABYRINTH DER WÖRTER) brillieren als streitsüchtige Nachbarn, deren Anziehungskraft jedes Mauerwerk zum Einsturz bringt. Eine fabelhafte Liebesgeschichte über lautstarke Annäherungsversuche und unsichtbare Leidenschaften, die die Wände wackeln lässt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.mitdemherzdurchdiewand.de/

Preview: Meine Zeit mit Cézanne

Ab So. 02.10. um 11:30 Uhr im Rex

Regie: Danièle Thompson
Plakatmotiv "Preview: Meine Zeit mit Cézanne"
F / 2016
Preview: So. 02.10. um 11:30 Uhr im Rex-Kino.
Einheitspreis: 6.50 €


Sie waren jung, furchtlos und rebellisch, die Provence feierten sie als Sehnsuchtsort. Paul Cézanne und Émile Zola – aus dem einen wird ein Maler, aus dem anderen ein Schriftsteller. Während der Ruhm an Paul vorbei geht, besitzt Émile alles: Ansehen, Geld und eine perfekte Frau, die Paul zuerst geliebt hat. Sie kritisieren und bewundern sich und gehen dabei keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Bis ihre Freundschaft an einem „Werk“ zu zerbrechen droht… Bildgewaltig inszeniert und hochkarätig besetzt zeichnet MEINE ZEIT MIT CÉZANNE die Geschichte der stürmischen Freundschaft zweier Genies. Mehr Infos zum Film unter http://www.cezanne-derfilm.de/

Meine Zeit mit Cézanne

Ab 06.10. im Rex

Regie: Danièle Thompson
Plakatmotiv "Meine Zeit mit Cézanne"
F / 2016
Sie waren jung, furchtlos und rebellisch, die Provence feierten sie als Sehnsuchtsort. Paul Cézanne und Émile Zola – aus dem einen wird ein Maler, aus dem anderen ein Schriftsteller. Während der Ruhm an Paul vorbei geht, besitzt Émile alles: Ansehen, Geld und eine perfekte Frau, die Paul zuerst geliebt hat. Sie kritisieren und bewundern sich und gehen dabei keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Bis ihre Freundschaft an einem „Werk“ zu zerbrechen droht… Bildgewaltig inszeniert und hochkarätig besetzt zeichnet MEINE ZEIT MIT CÉZANNE die Geschichte der stürmischen Freundschaft zweier Genies. Mehr Infos zum Film unter http://www.cezanne-derfilm.de/

Sondervorstellung: Tomorrow -Die Welt ist voller Lösungen

Ab Sa. 08.10. um 15 Uhr in der Neuen Filmbühne

Regie: Cyril Dion und Mélanie Laurent
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Tomorrow -Die Welt ist voller Lösungen"
F / 2015

Sa. 08.10. um 15 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr) in der Neuen Filmbühne.
In Kooperation mit: Wirtschaftsjunioren Bonn/Rhein-Sieg
Mehr Infos auf: wj-bonn.de

Eintritt frei!

TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in den vergangenen Monaten in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte dort schon mehr als eine Million Zuschauer. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

Mehr Infos zum Film unter http://www.tomorrow-derfilm.de/

1. European Art Cinema Day

Ab 09.10. im Rex

Ab 09.10. in der Neuen Filmbühne

Plakatmotiv "1. European Art Cinema Day"
2016
Am 9. Oktober 2016 findet der erste „European Art Cinema Day“ statt. Der Tag, der den europäischen Film und das Kino in den Fokus rückt, ist jetzt in Cannes vom internationalen Arthouse-Kinoverband CICAE ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay. Mehr als 1.000 Kinos werden an diesem Tag mit europäischen Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens feiern. Begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt. Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder. Der „European Art Cinema Day“ will diesen Wert hervorheben und durch innovative Aktionen ein breites, auch jüngeres Publikum von Filmkunst und Kino begeistern. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden, in Deutschland von der AG Kino-Gilde e.V.. Der „European Art Cinema Day“ soll künftig jährlich im Herbst stattfinden.

Einheitspreis für alle Filme: 6 €


Rex-Kino:

So. 09.10. um 11 Uhr:
Marie Curie (Preview)

F PL D 2016 | 100 Min. | ab 6 Jahren | Regie: Marie Noelle

Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Doch nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Im vollen Glanze ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin Marie Curie damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind.

So. 09.10. um 13 Uhr:
The Beatles: Eight Days A Week - The Touring Years OmU
(Erstaufführung)

GB USA 2015 | 138 Min. | ab 6 Jahren | Regie: Ron Howard

Bis heute sind sie die Könige des Pop: Die vier Pilzköpfe Paul, John, George und Ringo eroberten in den Sechzigern von Liverpool aus die Welt. Der Dokumentarfilm begleitet die Band während ihrer Tour-Jahre, und damit von ihren Anfängen im Hamburger Star Club Anfang der Sechziger bis zu ihrem letzten Konzert im Candlestick Park in San Francisco 1966. Wie wurde aus den vier jungen Männern aus Liverpool, John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, die erfolgreichste Band der Popgeschichte?
Der Film beleuchtet wie diese vier ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen als Band funktionierten, ihre Entscheidungen trafen, Songs schrieben und dabei die außergewöhnliche Karriere der BEATLES starteten und die Welt im Sturm eroberten.

Oscar-Preisträger Ron Howard („Rush“, „Illuminati“) bietet in seinem mitreißenden Dokumentarfilm THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der einflussreichsten Band der Popgeschichte. Faszinierende und noch nie veröffentlichte Live-Mitschnitte der Beatles machen den Film zum absoluten Muss für jeden Musikfan!

So. 09.10. um 20:15 Uhr
The Lobster - Eine unkonventionelle Liebesgeschichte OmU
Großer Preis der Jury, Cannes 2015, (Erstaufführung)
IRL GB GR F NL 2015 | 119 Min. | ab 16 J. | Regie: Yorgos Lanthimos

Das Single-Dasein ist in der düsteren Zukunft von The Lobster nicht gern gesehen. Alleinstehende Menschen werden in der dystopischen Welt deshalb eingefangen und zusammen in ein Hotel gesperrt. Dort stehen sie vor der Aufgabe, in den nächsten 45 Tagen einen Partner zu finden. Wer es nicht schafft, sich innerhalb dieser Frist zu verlieben, wird in ein Tier verwandelt und in die Wälder fortgeschickt.

Unter den ledigen Hotelbewohnern, die sich einen Gefährten oder eine Gefährtin fürs Leben suchen sollen, sind unter anderem ein humpelnder Mann (Ben Whishaw), eine einsame Anführerin (Léa Seydoux), eine kurzsichtige Frau (Rachel Weisz) und ein lispelnder Mann (John C. Reilly). Als David (Colin Farrell) in der Einrichtung ankommt, hat er jedoch nicht die Absicht, sich den Zwängen des Systems zu beugen. Stattdessen flüchtet er sich in die Tier-Wälder und hat auf einmal die Chance auf eine Liebe jenseits den Regeln der Stadt.

Neuen Filmbühne:

So. 09.10. um 14:45 Uhr
Die Tänzerin (Preview)
BE FR CZE 2016 | 112 Min. |  Regie: Stéphanie Di Giusto

Sie war die berühmteste Tänzerin ihrer Zeit, verehrt wie ein Popstar und hofiert wie eine Königin, doch heute ist Loïe Fuller (1862 – 1928) so gut wie vergessen. Eine historische Ungerechtigkeit, die die französische Filmemacherin Stéphanie Di Giusto wettmacht, indem sie der Pionierin des modernen Tanzes mit DIE TÄNZERIN ein eindringliches filmisches Denkmal setzt. Ihr Regiedebüt zeigt Fuller als unvergessliche Rebellin, die im ausgehenden 19. Jahrhundert mutig künstlerische Grenzen sprengte und auch das Verständnis davon, was es bedeutet, eine moderne Frau zu sein. Mit großer Nähe zu ihrer einzigartigen Heldin entwirft Di Giusto in faszinierenden Bildern ein Sittenbild der Belle Époque, das Fullers Lebensweg von der Wildnis des amerikanischen Westens bis in die heiligen Hallen der Pariser Oper nachzeichnet: weniger klassische Biografie als konsequent kompromisslose Annäherung an einen anarchischen, genialen Freigeist. Verkörpert wird diese außergewöhnliche Künstlerin zwischen Bewunderung und Skandal, zwischen radikaler Selbstbestimmung und ungewöhnlichen Freundschaften von der französischen Popmusikerin und Schauspielerin Soko. Als Fullers Freundin und spätere Gegenspielerin Isadora Duncan beeindruckt die erst 16-jährige Lily-Rose Depp in ihrer ersten großen Kinorolle, und ergänzt wird das brillante Ensemble von Stars des französischen Films wie Gaspard Ulliel („Saint Laurent“), Mélanie Thierry („Die Prinzessin von Montpensier“) und François Damiens („Das brandneue Testament“). Die umjubelte Weltpremiere feierte DIE TÄNZERIN im Mai 2016 beim Internationalen Filmfestival von Cannes, in der Sektion „Un Certain Regard“, und begeisterte außerdem das Publikum des diesjährigen Filmfests München in der Sektion „Spotlight“.

So. 09.10. um 19 Uhr
Die Ökonomie der Liebe (Preview)
F B 2016 | 100 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Joachim Lafosse

Was bleibt übrig, wenn sich die Liebe zweier Menschen aufgelöst hat? Bei Marie und Boris ein gemeinsames Haus, bezahlt von ihr, aufwändig renoviert von ihm – und zwei Töchter. Weil das Einkommen von Boris nicht für eine eigene Wohnung ausreicht, zieht er auf die Couch. 15 Jahre lang sind mal Zuneigung, mal Zorn, mal Bitterkeit gewachsen in den Partnern, und irgendwo müssen sich diese wilden Gefühle nun entladen, irgendwo in dem Seelengefängnis, zu dem das gemeinsame Heim geworden ist.



Das große Schreien

Ab Mi. 12.10. um 11 Uhr im Rex

Regie: diverse
Plakatmotiv "Das große Schreien"
diverse / 2016

NEU im REX: jeden 2. Mittwoch im Monat

Kinderwagen Kino:

Matinee-Vorstellung mit einem aktuellen Film für Eltern mit einem Säugling bis zu 18 Monaten.

Regulärer Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.  Es ist etwas leiser als normal und das Saallicht ist auch nicht ganz abgedunkelt.

Nächster Termin: Mi. 12.10.2016 um 11 Uhr "Mit dem Herz durch die Wand"

Sie: eine junge schüchterne Pianistin, die sich auf einen Wettbewerb vorbereitet. Er: ein verschrobener ruheliebender Erfinder, der seit Jahren versucht, seine Ideen zu verwirklichen.

Das Problem: zwei hellhörige Wohnungen. Während sie kräftig in die Tasten haut, arbeitet er zu Unzeiten an seinen Kreationen – Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert. Sie sehen sich nie, hören sich dafür ständig und entwickeln schließlich eine einzigartige Liebesbeziehung.

Mit heiterem Witz und gnadenloser Angriffslust ist MIT DEM HERZ DURCH DIE WAND farbenfrohes und originelles Komödienkino aus Frankreich. Clovis Cornillac (ASTERIX BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN, MATHILDE – EINE GROSSE LIEBE) und Mélanie Bernier (MADEMOISELLE POPULAIRE, DAS LABYRINTH DER WÖRTER) brillieren als streitsüchtige Nachbarn, deren Anziehungskraft jedes Mauerwerk zum Einsturz bringt. Eine fabelhafte Liebesgeschichte über lautstarke Annäherungsversuche und unsichtbare Leidenschaften, die die Wände wackeln lässt.

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.mitdemherzdurchdiewand.de/

Die Welt der Wunderlichs

Ab 13.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Dani Levy
Plakatmotiv "Die Welt der Wunderlichs"
D CH / 2015
Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler) - alleinerziehend in Mannheim - hat soeben ihren Job verloren und auf dem Parkplatz einen Kunden (Steffen Groth) angefahren. Nur, weil sie schon wieder Hals über Kopf zur Schule musste, wo der hyperaktive Sohn (EWi Rodriguez) eine Lehrerin in den Schrank gesperrt hat. Mimis manischer Vater (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus getürmt und verwettet samt neuer Flamme aller Hab und Gut beim Pferderennen, Mimis Mutter (Hannelore Elsner) pflegt ihre Depression, die toughe Schwester (Christiane Paul) denkt nur an sich und ihren Frisörsalon und Ex-Mann Johnny (Martin Feifel) lebt ein Versager-Rockstar-Leben im Hotel und hat in Erziehungsfragen ganz eigene Vorstellungen.
Und Mimi? Kümmert sich um alle und ist kurz vorm Durchdrehen. Da kommt die Einladung zu einer Casting-Show und Mimi sieht die Chance, ihren ganz eigenen Traum zu verwirklichen - alleine! Nur für sich! Klar, dass die Familie das nicht zulassen kann - Mimi muss doch unterstützt werden! Eine abenteuerliche Reise nach Zürich und in die Wirrungen einer fast alltäglichen Familie beginnt... Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=-q5skrY7fQI

Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17

Ab 16. Okt. im Rex

Plakatmotiv "Kinosaison aus dem Royal Opera House 2016/17"
OmU
GB / 2016

Royal Opera House und Picturehouse Entertainment präsentieren
ROH Kinosaison 2016/17


ROH Kino bringt Weltklasse-Opern und -Ballette in die Kinos, in High-Definition direkt von der Bühne des Royal Opera Houses in Covent Garden in London, in mehr als 1.500 Kinos rund um die Welt, einschließlich den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Österreich, Japan und Australien.
Die ROH Kinosaison 2016/17 umfasst 12 Übertragungen – sechs Opern und sechs Ballette – einschließlich des 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichneten “Woolf Works”, mit der das zehnjährige Jubiläum von Wayne McGregor als Hauschoreograf des Royal Ballet gewürdigt wird. Dieses von der Kritik gefeierte Ballett wurde von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspiriert.

Eintritt: 17 € / 15 € erm.

THE ROYAL OPERA
Norma (Neuinszenierung)
So. 16. Okt um 11 Uhr im Rex-Kino.

Antonio Pappano dirigiert eine Starbesetzung in einer Neuinszenierung von Bellinis Meisterwerk der Oper.

Diese Neuinszenierung von Norma für die Royal Opera zeichnet sich durch eine herausragende Besetzung aus international bekannten Sängern aus. Bellinis klassische Belcanto-Oper ist voller wunderbarer Melodien und Gelegenheiten für Stargesang. Sie ist jedoch insbesondere für Normas überwältigende Vorzeigearie „Casta Diva“ bekannt.

Die Regie führt Àlex Ollé von der innovativen katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus und bringt dabei einen modernen Aspekt in diese zeitlose Geschichte über Liebe, Rivalität und Verrat, die sich vor der Kulisse eines Krieges abspielt, der von den Gegensätzen einer fanatisch religiösen Gesellschaft angetrieben wird.

Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese überwältigende Besetzung, der unter anderem die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva als Norma mit Joseph Calleja als ihrem heimlichen Liebhaber Pollione, Sonia Ganassi als Priesterin Adalgisa und Brindley Sherratt als Normas Vater Oroveso angehören. Diese bemerkenswerte Neuinszenierung eröffnet die Spielzeit 2016/17.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN


THE ROYAL OPERA
Così fan tutte (Neuinszenierung)
So. 06. Nov. um 11 Uhr im Rex-Kino.


Semjon Bytschkow dirigiert eine Besetzung aus jungen Nachwuchstalenten, darunter die amerikanische Sopranistin Corinne Winters, in einer Neuinszenierung von Mozarts Oper über die Natur der Liebe.

Wie sehr lieben Sie Ihren Partner? Wie sehr vertrauen Sie ihm oder ihr? Und kann er oder sie Ihnen vertrauen? Mozarts klassische Oper Così fan tutte stellt zwei Liebespaare auf die Probe – mit großartiger Musik, aber ausgesprochen unerwarteten Folgen.

Für diese Neuinszenierung entwirft der in Hagen geborene Regisseur Jan Philipp Gloger eine hochtheatralische Welt als Spielwiese für diese skurrile Komödie, in der zwei Männer für eine Wette versuchen, die Partnerin des jeweils anderen zu umwerben. Don Alfonso – der Strippenzieher in diesem Liebesexperiment – ist hier ein Theaterregisseur, der alle Kulissen, Requisiten und Tricks seines Handwerks nutzt, um neue Szenen zu erfinden und so die Gunst der Liebenden herauszufordern.

Zur Aufführung gebracht wird diese lebhafte, jugendliche und einfallsreiche Herangehensweise an eine der beliebtesten Opern der Welt durch eine von Semjon Bytschkow dirigierte Besetzung aus aufstrebenden Stars. Für den deutschen Bariton Johannes Martin Kränzle ist diese Inszenierung sein Royal Opera House-Debüt, genau wie für den Hamburger Tenor Daniel Behle.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN 15 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Anastasia
So. 20. Nov. um 11 Uhr im Rex-Kino.


Kenneth MacMillans abendfüllendes Ballett ist eine fesselnde Identitätsergründung im turbulenten Gefolge der Russischen Revolution.

Eine Identität in der Krise; ein Land in der Revolution. Anastasia ist ein Ballett über eines der großen historischen Rätsel des 20. Jahrhunderts, das erst jüngst gelöst worden ist. Auf dem Höhepunkt der Russischen Revolution wurde die Zarenfamilie hingerichtet, doch im Nachhinein tauchte eine junge Frau auf – offenbar eine überlebende Zarentochter, die Großfürstin Anastasia. Sie war als „Anna Anderson“ bekannt, konnte sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern und galt als Betrügerin. Viele wollten das Massaker und die Revolution vergessen; viele glaubten oder hofften, dass eine Zarentochter, ein Relikt aus der alten Welt, überlebt haben könnte.

Anastasia, eine der ersten Kreationen von Kenneth MacMillan, nachdem dieser 1970 Leiter des Royal Ballet wurde, ist eine dramatische und unvergessliche Ergründung von Annas Albtraum aus Erinnerung und Identität. Zu Musik von Tschaikowski und Martinů verfolgen wir die Ereignisse, die zur Ermordung einer Familie führen, und Annas verwirrte Träume – oder Erinnerungen.

Als starke, psychologische Herausforderung für die Primaballerina ist dies eine seltene Gelegenheit, ein bahnbrechendes Ballett von einem bedeutenden Choreographen zu sehen.

ES WIRD EINE PAUSE VORHANDEN SEIN


THE ROYAL OPERA
Les Contes d’Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)
So. 11. Dez. um 11 Uhr im Rex-Kino.


Vittorio Grigolo in der Titelrolle steht in Offenbachs phantastischem Operndrama an der Spitze einer herausragenden Besetzung, darunter Thomas Hampson, Sonya Yoncheva, Christine Rice und Sofia Fomina.

Die aufwendige Inszenierung von Offenbachs Meisterwerk Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) durch die Royal Opera ist ein Publikumsliebling. Diese vom Oscar-prämierten Filmregisseur John Schlesinger gestaltete Inszenierung lässt eine Welt aus Romantik, Lustspiel, Geheimnissen und Gefahren im Stil des 19. Jahrhunderts lebendig werden.

Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Geschichten von Aufziehpuppen, magischen Brillen, gespenstischen Stimmen und sinnlichen Kurtisanen steht die lebhafte Vorstellungskraft des betrunkenen Romantikdichters Hoffmann. Der charismatische junge Tenor Vittorio Grigolo ist Hoffmann – welcher gezwungenermaßen die Geschichte seiner Geliebten erzählt, die, wie er glaubt, allesamt durch eine Reihe von Widersachern entwendet worden sind. Der erstklassige Bariton Thomas Hampson spielt alle vier Widersacher.

Zur Musik gehört die berühmte „Barcarole“ und die atemberaubenden Vorzeigenummern sind perfekte Vehikel für die gesangliche Virtuosität von Sofia Fomina als Aufziehpuppe Olympia, Christine Rice als Kurtisane Giulietta und Sonya Yoncheva als Hoffmanns letzte Liebe Antonia.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
FRANZÖSISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Der Nussknacker
Fr. 23. Dez. um 14 Uhr
Mo. 26. Dez. um 11 Uhr


Das Royal Ballet feiert den 90. Geburtstag der Ballettlegende Peter Wright mit seiner beliebten Inszenierung dieses wunderschönen Balletts, das zu Tschaikowskis herrlicher Musik getanzt wird.

Peter Wright hat als Choreograph, Regisseur und Tänzer gleich mehrfach Ballettgeschichte geschrieben.

Die 1984 von Peter Wright gestaltete prächtige Inszenierung des Nussknackers durch das Royal Ballet ist die Inszenierung schlechthin eines Ballett-Dauerlieblings.

Es ist der Weihnachtsabend und der Magier Droßelmeier entführt die junge Clara in ein phantastisches Abenteuer, in dem die Zeit angehalten ist, sich das Wohnzimmer der Familie in ein großes Schlachtfeld verwandelt und sie eine magische Reise durch das Land des Schnees in das Königreich der Süßigkeiten führt. Tschaikowskis glanzvolle Musik, die prächtigen festlichen Bühnenbilder und der mitreißende Tanz des Royal Ballet – mit einem vorzüglichen Pas de deux zwischen der Zuckerfee und ihrem Prinzen – machen diesen Nussknacker zum vollkommenen Weihnachtserlebnis.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 15 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Il trovatore (Der Troubadour)
So. 19. Feb um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung von David Böschs Neuinszenierung, dirigiert von Richard Farnes und mit Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde in den Hauptrollen.

Die internationalen Superstars Dmitri Hvorostovsky, Anita Ratschwelischwili, Lianna Haroutounian und Gregory Kunde stehen in diesem Klassiker von Verdi an der Spitze einer erstklassigen Besetzung aus Sängern von Weltrang.

Il trovatore ist eine der großen Opern der Romantik, eine Geschichte über Leidenschaft und Temperament, Liebe und Rache, Unheil und Mord.

Diese atmosphärische und poetische Inszenierung des in Lübeck geborenen Regisseurs David Bösch kam in der Spielzeit 2015/16 neu hinzu und setzt die Geschichte über die Leidenschaft vor die Kulisse des Krieges. Feuer und Schnee in der Landschaft geben die Grausamkeit und Liebe der Geschichte wieder: Soldaten und Zigeuner prallen aufeinander, eine Mutter enthüllt ein schreckliches Geheimnis und zwei Männer liefern sich einen tödlichen Kampf um eine Frau. Der berühmte Zigeunerchor ist nur einer der Höhepunkte von Verdis außergewöhnlich feiner Musik, die die wechselnden Gefühle des Dramas durch leidenschaftliche Liebesduette, feurige Soli und bewegende Chöre einfängt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Woolf Works
So. 05. März um 11 Uhr


Die erste Wiederaufführung des durch die Werke von Virginia Woolf inspirierten und von der Kritik gefeierten Ballett-Triptychons von Wayne McGregor.

Die wegweisende literarische Arbeit von Virginia Woolf ist die Inspiration für das brillante Triptychon, das der mehrfach preisgekrönte Choreograph Wayne McGregor für das Royal Ballet gestaltet hat. McGregor steht im Ballett bereits seit Langem an führender Stelle, arbeitet dabei mit Personen aus der ganzen künstlerischen Welt zusammen und kombiniert in diesem von der Kritik gefeierten Werk Motive aus dreien von Woolfs bahnbrechenden Romanen – Mrs. Dalloway, Orlando und Die Wellen – mit Elementen aus ihren Briefen, Aufsätzen und Tagebüchern. Der gefeierte britische Komponist Max Richter (Infra, Sum und Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons) erstellt eine eigens in Auftrag gegebene Partitur, die elektronische Musik und Livemusik vereinigt.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 35 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
Dornröschen
So. 26. März um 11 Uhr


Feiern Sie das 70-jährige Jubiläum der bahnbrechenden Inszenierung des Royal Ballet und betreten Sie eine verzauberte Welt aus Prinzessinnen, guten Feen und magischen Zaubern.

Die Dornröschen-Aufführung des Royal Ballet, ein immerwährendes Vergnügen und ein beliebter Klassiker, bündelt das Beste aus dem klassischen Ballett mit all seinen Reizen und seiner Virtuosität, seiner großartigen Musik und seinen begabten Tänzern.

Dornröschen, das von Marius Petipa 1890 in Russland erstmals zu Tschaikowskis großartiger Partitur choreografiert wurde, besitzt wunderbare Ensembles, Soli – darunter das Rosen-Adagio, wenn Prinzessin Aurora ihre Verehrer trifft – und natürlich die abschließenden Festtänze für den glücklichen Bund zwischen Prinz und Prinzessin. Die bahnbrechende Inszenierung des Royal Ballet wurde zu den Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Ensembles im Jahr 2006 wiederaufgeführt.

Die Entwürfe von Oliver Messell, einem der größten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts, wurden von Peter Farmer für diese Inszenierung restauriert und angepasst. Die reichlichen Beschwörungen des barocken Überflusses an einem Königshof, die panoramische Reise des Prinzen zum überwucherten Schloss und die farbenfrohen Figuren in diesem berühmten Märchen machen dieses Dornröschen zu einem beispiellosen Schauspiel.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 3 STUNDEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL OPERA
Madama Butterfly
So. 24. April um 11 Uhr


Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze.

Puccinis Madama Butterfly ist mit atemberaubender Musik und einer herzzerreißenden Geschichte über eine liebende Geisha, die von einem herzlosen amerikanischen Ehemann verlassen wird, eine der populärsten Opern überhaupt. Die beliebte Sopranistin Ermonela Jaho singt in der überwältigend schönen Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier erstmals die Titelrolle in Covent Garden.

Die exotische Bilderwelt der Nagasaki-Kulisse entstammt den romantisierten Betrachtungen Japans durch die westlichen Künstler des 19. Jahrhunderts. Puccinis Musik lässt den morgendlichen Vogelgesang, das Ritual einer Hochzeit und die Verführung seiner jungen, unschuldigen Braut durch den Marineoffizier B. F. Pinkerton (gesungen vom aufregenden jungen Tenor Marcelo Puente) lebendig werden. Zu den bekannten Momenten gehört die leidenschaftliche Arie „Un bel dì“ („Eines schönen Tages“), wenn sich die verlassene Cio-Cio-San vergeblich an ihre Träume klammert.

Antonio Pappano, der für seine Interpretationen italienischer Opern gefeierte Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese gefühlstiefe und fesselnde Reise von Licht und Begeisterung hin zu Dunkelheit und Selbstaufopferung.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

THE ROYAL BALLET
Jewels
So. 07. Mai um 11 Uhr

George Balanchines zeitlose Beschwörung des Glanzes und des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten

George Balanchines Beschwörung des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten ist ein brillanter Ballettklassiker. Faurés Musik aus der französischen Romantik liefert den Anstoß für die Feinsinnigkeit und Gefühlsbetontheit von „Emeralds“ („Smaragde“), während sich das Feuer in „Rubies“ („Rubine“) aus Strawinsky und der New Yorker Energie des Jazz-Zeitalters ergibt. Größe und Eleganz vervollständigen das Ballett mit dem Glanz des russischen Zarenreichs und der beispiellosen Musik Tschaikowskis in „Diamonds“ („Diamanten“).

Jewels ist eine Lehrstunde über die vielen leuchtenden Facetten des klassischen Balletts und, in der Tat, des Royal Ballet selbst: Die virtuose Choreographie von Balanchine, die Wirkungsstärke der Solisten und die Präzision des gesamten Ensembles.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 30 MINUTEN MIT ZWEI PAUSEN, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.

THE ROYAL BALLET
The Dream/Symphonic Variations/Marguerite and Armand
So. 25. Juni um 11 Uhr

Das Royal Ballet bringt seine Feierlichkeiten zur 70-jährigen Zugehörigkeit zum Royal Opera House mit einem gemischten Programm aus Werken seines Gründungschoreographen Frederick Ashton zum Abschluss.

Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963.

ES WERDEN ZWEI PAUSEN VORHANDEN SEIN

THE ROYAL OPERA
Otello (Neuinszenierung)
So. 16. Juli um 11 Uhr


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord, dirigiert von Antonio Pappano, gibt Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello.

Der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann gibt in Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.

Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes „Weidenlied“. Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

UNGEFÄHRE VORFÜHRDAUER 2 STUNDEN 45 MINUTEN MIT EINER PAUSE, DAZU EINE 15-MINÜTIGE EINFÜHRUNG.
ITALIENISCHER GESANG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN


Mehr Infos zum Film unter http://www.roh.org.uk/cinemas

Gleißendes Glück

Ab 20.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Sven Taddicken
Plakatmotiv "Gleißendes Glück"
Frei ab 6 Jahren
D / 2016
Wo ist nur das Glück geblieben? In jeder ihrer schlaflosen Vorstadtnächte stellt sich Helene Brindel (Martina Gedeck) die gleiche Frage. Gefangen in der scheiternden Ehe mit ihrem Mann Christoph (Johannes Krisch), scheint selbst ihr geheimer Komplize Gott sie verlassen zu haben. Bis sie im Radio den Ratgeberautoren Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) hört, der Helene mit seiner kurzweiligen Theorie über das Glück fasziniert. Am nächsten Tag liest sie sein Buch, schreibt ihm einen Brief und besucht ihn schließlich bei einem seiner Vorträge. Dem ersten Treffen folgt ein Abendessen und schnell fühlen sich die zwei sehr unterschiedlichen Menschen zueinander hingezogen. Doch hinter seiner humorigen Fassade kämpft Gluck mit seinen eigenen Dämonen – und die Begegnung mit Helene macht ihm das auf drastische Weise bewusst. Trotzdem keimt Hoffnung auf, denn ganz entfernt erblicken beide unverhofft den Schimmer eines gleißenden Glücks...

"Eines der hervorstechendsten Merkmale dieses Buchs ist, dass es mit nichts vergleichbar ist", schrieb der "New Yorker" über den Roman "Gleißendes Glück" von A.L. Kennedy.

Für die Kinoleinwand erzählt jetzt Regisseur Sven Taddicken („Emmas Glück“, „Mein Bruder der Vampir“) die Geschichte zweier Seelen, die sich verloren haben, und auf dem Weg in ein besseres Leben ihre Welt aus den Angeln heben müssen. Zwei einzigartige, herausragende Schauspieler übernehmen die Hauptrollen in seiner Verfilmung: Martina Gedeck („Das Leben der Anderen“, „Die Wand“, „Nachtzug nach Lissabon“) und Ulrich Tukur („Das Leben der Anderen“, „Exit Marrakesch“, „John Rabe“), die sich beide zum ersten Mal in zwei Kinohauptrollen gegenüber stehen. Als Helenes Ehemann ist der österreichische Ausnahmeschauspieler Johannes Krisch („Jack“, „Revanche“) zu sehen. Das Drehbuch schrieb Sven Taddicken gemeinsam mit Stefanie Veith und Hendrik Hölzemann. Die Kamera führt Daniela Knapp („Poll“, „Emmas Glück“). Produzenten sind Alexander Bickenbach und Manuel Bickenbach mit ihrer Firma Frisbeefilms. Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/gleissendes-glueck

Hinter den Wolken

Ab 20.10. im Rex

Regie: Cecilia Verheyden
Plakatmotiv "Hinter den Wolken"
B / 2015
Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma und Gerard wieder. Für beide war es damals die erste große Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schließlich ist ihr Mann gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon noch zu verlieren, außer Zeit?

HINTER DEN WOLKEN ist eine humorvolle Hommage an die Liebe in jedem Alter. Warmherzig und voller Lebenslust inszeniert Regisseurin Cecilia Verheyden ihr Langfilmdebüt und begeisterte damit in Belgien bereits ein riesiges Publikum. Ihre wunderbaren Hauptdarsteller Chris Lomme und Jo De Meyere tragen den Film, der von Jean-Pierre und Luc Dardenne koproduziert wurde. Mehr Infos zum Film unter http://wolken.pandorafilm.de/

Human - Die Menschheit

Ab 20.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Yann Arthus-Bertrand
Plakatmotiv "Human - Die Menschheit"
Frei ab 12 Jahren
F / 2015
Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren? Zu den bewegenden Fragen unserer Zeit spricht der Film HUMAN – Die Menschheit auf universelle Weise für sich selbst.

Mit einem beeindruckenden Spektrum an bewegenden Geschichten und spektakulären Naturaufnahmen konfrontiert uns dieses besondere Projekt mit der Essenz unserer Menschlichkeit. Durch die Begegnung mit Menschen aus über 60 Ländern, die in ebenso vielen Sprachen vor der Kamera aus ihrem Leben erzählen, entsteht ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. Von Freiheitskämpfern in der Ukraine über Bauern in Mali bis zu Todeszellen-Insassen in den USA, von frisch Verliebten über Menschen, die ihre Familie verloren haben, bis zu Kindern und ihrem unverstellten Blick auf die Welt liefert HUMAN – Die Menschheit eine packende und emotionale Momentaufnahme dessen, was es heißt, heute auf unserem Planeten zu leben – und unserer Verantwortung, die Zukunft als Gemeinschaft zu gestalten.

Fern von Pathos und Verklärung widmet sich HUMAN – Die Menschheit dem Kernthema unseres Daseins, dem Sinn des Lebens. In einer einzigartigen Produktionskonstellation – unterstützt wurde der Film von der Bettencourt Schueller Foundation, den Vereinten Nationen und der Stiftung GoodPlanet – führten der engagierte Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand (“Home”, „Die Erde von oben“) und sein Team über drei Jahre in mehr als 60 Ländern und auf 63 Sprachen Interviews mit rund 2000 Menschen. Ihre bewegenden Lebensgeschichten wechseln mit einzigartigen Luftaufnahmen gewaltiger Landschaften: Die Kraft der Worte spiegelt sich in der Schönheit der Natur und macht aus HUMAN – Die Menschheit mehr als einen Film – eine inspirierende Reise rund um unseren Planeten, eine berührende Reflektion über den Zustand unserer Gesellschaft und die Inspiration, sich aktiv für die Sicherung ihrer Zukunft einzusetzen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.24bilder.net/filmdetail.php?id=683

Die Wildente

Ab 27.10. in der Neuen Filmbühne

Regie: Simon Stone
Plakatmotiv "Die Wildente"
AUS / 2015

Frei nach Henrik Ibsen 

Es ist lange her, seitdem Christian (Paul Schneider) zuletzt in seiner Heimatstadt war, die mittlerweile durch die Schließung des Holzwerkes, der einzigen Einnahmequelle, bedroht wird. Aber nun kehrt er zurück, weil sein Vater Henry (Geoffrey Rush) nochmal den Bund der Ehe eingehen will und zwar mit der sehr viel jüngeren Anna (Anna Tory). Bei seiner Visite trifft er seinen alten Freund Oliver (Ewen Leslie) wieder, der einst in der Stadt blieb, um in Henrys Sägewerk zu arbeiten. Oliver hat mittlerweile seine eigene kleine Familie, bestehend aus seiner Frau Charlotte (Miranda Otto), seiner Tochter Hedvig (Odessa Young) und auch sein Vater Walter (Sam Neill) ist noch da. Doch als Christian dessen Familie kennenlernt, fördert er ein Geheimnis zutage, das sie bedroht. Christian versucht, Fehler aus längst vergangenen Zeiten doch noch zu korrigieren, doch damit erschüttert er die Leben all derer, die er hinter sich gelassen hatte…
- Filmstarts.de

Sonderveranstaltung: Die Geträumten

Ab 27.10. | So. 30.10. um 15 Uhr + Regisseurin im Rex

Regie: Ruth Beckermann
Plakatmotiv "Sonderveranstaltung: Die Geträumten"
A / 2016
So. 30.10. um 15 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Ruth Beckmann im Rex-Kino.

Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte, geht es in dem Film „Die Geträumten“. Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien kennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Textgrundlage.

Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten: einen Juden aus Czernowitz, dessen Eltern im Holocaust umgekommen sind, während sie selbst nichts dergleichen erlebt hat. Sie liebt ihn und stößt an Grenzen, an ihre eigenen und an seine. Es geht nicht immer nett zu in diesen packenden Briefen. In einem Moment des Zweifels fragt sie: „Sind wir nur die Geträumten?“

Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Tonstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf die Schauspieler über. Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: Wo die Ebenen verschwimmen, schlägt das Herz des Films.
Mehr Infos zum Film unter http://grandfilm.de/die-getraeumten/

Sonderveranstaltung: Haymatloz - Exil in der Türkei

Ab Fr. 27.10. ca. 18:30 Uhr im Rex

Regie: Eren Önsöz
Plakatmotiv "Sonderveranstaltung: Haymatloz - Exil in der Türkei"
D / 2016
Fr 27.10. ca 18:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Eren Önsöz im Rex-Kino.

Direkt nach der Machtergreifung durch die Nazis verloren rund ein Drittel der Professoren ihre Stellungen an deutschen Universitäten. Was die Wenigsten wissen: zahlreiche Intellektuelle, Juden und Antifaschisten, flüchteten in das unbekannte Exilland Türkei. Staatsgründer Atatürk hatte die Deutschen eingeladen, an seiner ambitionierten Universitätsreform mitzuwirken.

Die Filmemacherin Eren Önsöz begleitet die letzten Nachkommen dieser Professoren an Schauplätze in der Schweiz, Deutschland und in der Türkei. Mithilfe von fünf Protagonisten, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, untersucht sie dieses vergessene Kapitel deutsch-türkischer Geschichte, dessen Bedeutung bis in unsere Gegenwart reicht.

An der Europäisierung der Türkei waren die renommierten Deutschen wesentlich beteiligt. Doch was ist von dem Kultur- und Wissenstransfer unter Premier Erdogan übrig geblieben? Wo doch heute in der Türkei die Atatürkschen Reformen rückgängig gemacht und laizistische Strukturen aufgelöst werden. Gilt das auch für die Bemühungen der Exilant?

Inmitten der weltweiten Flüchtlingskrise wirft der Dokumentarfilm hochaktuelle Fragen auf und beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil: Verfolgt, hofiert und „haymatloz“. Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/haymatloz-exil-in-der-tuerkei-ab-27-oktober-2016-im-kino/